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AUCTION 65 19. September 2020
  Auction 65
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Paintings 18th-19th ct.

001 - 021


Paintings, Modern

030 - 040

041 - 060

061 - 073


Paintings, Post War/Contemp

080 - 100

101 - 120

121 - 139


Graphic works, 16th-18th ct.

149 - 160

161 - 172


Graphic works, 19th ct.

186 - 200

201 - 220

221 - 240

241 - 263


Graphic works, Modern

270 - 280

281 - 300

301 - 320

321 - 340

341 - 360

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401 - 420

421 - 440

441 - 452


Graphic works, Post War/Contemp

460 - 480

481 - 500

501 - 520

521 - 540

541 - 560

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581 - 600

601 - 620

621 - 640

641 - 660

661 - 680

681 - 700


Photography

701 - 713


Sculptures

720 - 731


Porcelain figures

735 - 740


Porcelain, Ceramics

741 - 761

762 - 780

781 - 797


Glass

800 - 809


Jewellery

815 - 829


Silver

830 - 838


Tin / Metals

839 - 840


African Art

850 - 858


Asian Graphics

860 - 868


Asian Miscellaneous

871 - 875


Clocks, Watches

880 - 881


Miscellaneous

882 - 885


Lamps

886 - 891


Furniture, Fittings

895 - 906


Rugs, Carpets

910 - 917





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KatNr. 36 Elisabeth von Eicken, Bachlauf mit Birken auf dem Vordarß. Um 1900.
KatNr. 36 Elisabeth von Eicken, Bachlauf mit Birken auf dem Vordarß. Um 1900.

036   Elisabeth von Eicken, Bachlauf mit Birken auf dem Vordarß. Um 1900.

Elisabeth von Eicken 1862 Mülheim (Ruhr) – 1940 Michendorf (Potsdam)

Oil on canvas. Signiert "E.v.Eicken" u.re. Verso auf dem Keilrahmen u.re. in Blei in Sütterlin vermerkt "Hochwohlgebor. (?) Fräulein v. Eicken" sowie unleserliche Bleistiftannotation auf o. Leiste. In einer profilierten, goldfarben gefassten Holzleiste mit Hohlkehle gerahmt.

Elisabeth von Eicken begann ihre künstlerische Ausbildung im Atelier des französischen Malers Edmond Yon (1836–1897) in Paris. Dieser stand unter dem Einfluss von Malern der Schule von Barbizon, wie Camille Corot und Jean François Millet. Seiner Schülerin vermittelte er die Landschaftsmalerei und es ist davon auszugehen, dass auch der Wald von Fontainebleau in die Naturbetrachtung einbezogen wurde, da dieser von Paris aus leicht zu erreichen war. (Vgl. Negendanck, Ruth: Elisabeth von Eicken, 2000, S. 8f.) Diese Erfahrungen prägten die künstlerische Entwicklung und Malereiauffassung der Elisabeth von Eicken.
Der Künstlerin war es jedoch ein Anliegen, in ihren Landschaftsgemälden über den momentanen Eindruck hinauszugehen und die Natur auf tieferer Ebene zu begreifen. Darauf deuten auch Bildtitel wie "Waldesweben" oder "Das Geheimnis des Waldes" hin, die E. von Eicken ihren Gemälden gab (Vgl. Negendanck 2000, S. 31). Die Wahl der Perspektive, der Blick auf das Unterholz des Birkenwäldchens und auf das farnbewachsene Ufer des Bachlaufs ziehen den Betrachter direkt in das Naturgeschehen hinein. Diese Unmittelbarkeit des Moments wird durch die impressionistische Malweise noch verstärkt. Auf virtuose Weise gibt die Künstlerin das Lichtspiel in den herbstlich gefärbten Blättern wieder, die im lebendigen Farbkontrast zum kräftig blauen Himmel stehen.

Malschicht mit wenigen, sehr kleinen fachgerechten Retuschen. Im Bereich des Wassers u.Mi. mit Krakelee.

90,3 x 59 cm, Ra. 98,4 x 67,3 cm. 7.000-9.000 €
sold at 11.000 €
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Prices shown are estimate prices. The majority of the lots is taxed according to "Differenzbesteuerung", so there is no V.A.T. on the item itself.

* Item of artist registered with the VG Bildkunst, upon which a droit-de-suite fee will be raised, are marked as "Droit-de-suite of 2,5 % applies"". (conditions of sale paragr. 7.4.)

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