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| AUCTION 85 | 20. Juni 2026 |
Auction 85
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511 Andrea del Verrocchio (nach) "Putto mit Delphin". Um 1470 Verkleinerte Kopie des 20th cent.
Andrea del Verrocchio 1435 Florenz – 1488 Venedig
Bronze, gegossen, schwarzgrün patiniert.
Freie Verkleinerung des "Putto mit Delphin" des Andrea del Verrocchio, ca. 1470, H. 67 cm, Palazzo Vecchio, Florenz.
Zahlreiche Gussfehler, mit Spachtelmasse verfüllt und retuschiert.
H. 64 cm.
512 Großes Kreuz. Wohl spätes 17. Jh./early 18th cent.
Mahagoni (?), geschnitzt. Über Kreidegrund und rotem Bolus vergoldet. Mit floralem Relief. Am o. Kreuzende mit einer bezeichneten Kartusche "INRI".
Die Figur des Jesus fehlend. Reste mehrerer Montierungen. Fassung mit Fehlstellen und Bereibungen, im u. Bereich deutlicher.
H. 73 cm, B. 50 cm.
Adolf Mahnke 1891 Berlin – 1945 Dresden
Wood und Messing.
Elemente am o. Ende des Kreuzesbalken fehlend. Griff der re. Lanze und Kreuzigungsnägel fehlend.
H. 42,5 cm.
514 Barocker Meister, Kopf eines Engels. Um 1700.
Joseph Anton Feuchtmayer 1696 Linz – 1770 Mimmenhausen bei Salem
Hermann Schweitzer 1871 Karlsruhe – 1933 Freiburg im Breisgau
Wood, geschnitzt, dunkel gefasst. Verso in Blei bezeichnet (wohl ein Term). Auf eine spätere Holzplinthe montiert, diese verso mit dem Sammlerstempel "Dr. phil. H. Schweitzer – Museumsdirektor Aachen" sowie einem abgelösten maschinenschriftlichen Zettel mit der Zuschreibung an Joseph Anton Feuchtmayer.
Mit deutlichen Spuren eines ehemaligen Anobienbefalls und Trocknungsrisse im Gesicht. Locken teilweise mit Materialverlust. Fassung berieben.
H. 28,5 cm, B. 25 cm, T. 20 cm.
Ernst Friedrich August Rietschel 1804 Pulsnitz – 1861 Dresden
Bierlingsche Gießerei 1848 Dresden – 1945 ebenda
Martin Luther 1483 Eisleben – 1546 ebenda
Gypsum. Verso am Schaft bezeichnet "Eigenthum u. Schutz Gebrüder Weschke Dresden.".
Wohl Abguss nach dem sogenannten "Studienkopf" Ernst Rietschels, vgl. WVZ Wilmowsky 181.3.5 – 181.3.5.c
Vgl. eine ähnliche Luther-Büste der Firma Weschke in: Katalog der Kunstgegenstände und Lehrmittel in Gips und Elfenbeinmasse aus der Werkstatt der Gebrüder Weschke in Dresden. Dresden 1894. Nr. VI. 12.
Oberfläche partiell mit Krakelee, partiell etwas fleckig mit alten Schmutzablagerungen. An den Rändern Abplatzungen, teilweise ergänzt und retuschiert.
H. 70 cm, B. 54 cm, T. 35 cm.
516 August Gaul (nach) "Liegendes Löwenpaar". Um 1914. Posthume Ausformung 1930er-1950's.
August Gaul 1869 Großauheim – 1921 Berlin
Paul Geipel 1869 Zwickau – 1956 Dresden
, cremefarben gefasst. Li. auf der Plinte geritzt bezeichnet "A. Gaul". Posthume Ausformung nach einer Skizze von August Gaul.
Nicht im WVZ Gabler.
August Gaul fertigte um 1914 einige Skizzen liegender Löwen an, die auch zur Herstellung von Porzellanfiguren (WVZ Gabler 191–1) und Ausformungen in Böttgersteinzeug (WVZ Gabler 191–2) benutzt wurden. Die heute verlorenen Skizzen gingen in den 1930er Jahren an den Sammler Paul Geipel, der offensichtlich nicht nur Bronzen – wie bislang bekannt – davon gießen ließ (WVZ Gabler 192), sondern auch den vorliegenden Gips.
Li. Ohr des Männchens mit Materialverlust. Plinthenrand mit Bestoßungen.
15 x 31 cm.
517 August Gaul "Pinguin (Kopf nach links)". 1914 –1920. Posthumer Abguss. Um 1966.
August Gaul 1869 Großauheim – 1921 Berlin
Kunst- und Erzgießerei Pirner & Franz 1881 Dresden
Bronze, gegossen, hellbraun patiniert. Seitlich am li. Fuß signiert. "A. Gaul". Posthumer Abguss um 1966, Gießerei Pirner & Franz, Dresden, ohne Gießereistempel. Auf einem Granitsockel montiert.
WVZ Gabler 200–f , eines von wenigen, ausschließlich posthum ausgeformten Exemplaren.
Vgl. Schmidt Kunstauktionen Dresden, Auktion 40, 14.06.2014, KatNr. 802, Silber, gegossen (ohne Gießereistempel); Nagel, Stuttgart, Auktion 25.06.2014, KatNr. 1004, Bronze, gegossen (ohne
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H. 23 cm, H. (mit Sockel) 26 cm.
Peter Pöppelmann 1866 Harsewinkel – 1947 Dresden
Josef Johann Horschik 1874 Schönhof (Böhmen) – 1955 Dresden
, gegossen, schwarzbraun patiniert. Auf der Plinthe monogrammiert "P.P." Unterseits mit zwei identischen Papieretiketten, nummeriert "4590".
Wohl unikale Ausführung.
Provenienz: Nachlass Sammlung Josef Johann Horschik, Dresden.
Bekannt wurde der Bildhauer Peter Pöppelmann mit einer ersten Version eines Mädchenreigens, den er im Jahre 1890 auf der Großen Kunstausstellung in München als "Reigen" präsentierte und welcher in zahlreichen Abgüssen vervielfältigt
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H. 67 cm.
519 Wieland Förster "Mädchentorso". 1979.
Wieland Förster 1930 Dresden – lebt in Berlin
Hartstuck, schlagmetallvergoldet. Auf einen Sandsteinsockel gesteckt. Eines von drei Exemplaren in Hartstuck.
WVZ Mlekusch 192.
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Kunstausstellung Kühl, Dresden, 1984.
Leichte Abplatzung der Schlagmetallvergoldung im Bereich der re. Hüfte.
H. 24,6 cm, H. (gesamt) 33,6 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
, gefasst, lackiert. Vollplastisch modelliert. An der u.li. Seite geritzt monogrammiert "GW".
Lediglich etwas fleckig im Bereich des Oberschenkels und Gesäßes.
H. 38,5 cm.