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| AUCTION 80 | 02. November 2024 |
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Lasar Segall
1889 Wilna – 1957 São Paulo
Verließ 1905 Russland und studierte an den Akademien in Berlin und Dresden, dort u.a. bei G. Kuehl. 1912 entstand Segalls erste Werkserie in einer alten Irrenanstalt. Später im selben Jahr zog er nach São Paulo, Brasilien, wo bereits drei seiner Geschwister lebten. In den folgenden Jahren pendelte er zwischen Brasilien und Europa. Er war Mitbegründer der Dresdner Sezession. Seine Werke vereinen tektonischen Bildaufbau und reduzierten Farbeinsatz mit Themen von Krieg, Vernichtung und Krankheit. Segall setzte v.a. religiöse Motive um. Im Zentrum steht der Mensch in seinem Verhältnis zu anderen und zu Gott.
436 Lasar Segall "Irrende Frauen II". 1920.
Lasar Segall 1889 Wilna – 1957 São Paulo
Wood cut auf gelblichem Japan. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Lasar Segall", li. nummeriert "XXI/XXV". Verso mit dem Sammlerstempel von Helmut Goedeckemeyer (nicht bei Lugt). Aus: Kreis grafischer Kunster und Sammler, Vierte Jahresausgabe 1924, Mappe mit 8 Originalgrafiken, Verlag Arndt Beyer, Leipzig 1924.
WVZ Horn 329, Söhn HDO 52005–5, jeweils mit leicht abweichenden Blattmaßen.
Etwas knitterspurig. Am o.li. Rand unscheinbare Fleckchen.
Stk. 23 x 28,6 cm, Bl. 34,5 x 46,5 cm.