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AUKTION 54 Bildende Kunst des 16.-21. Jahrhundert
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Fotografie

840 - 856


Skulpturen

860 - 883


Figürliches Porzellan

900 - 920

921 - 926


Porzellan / Keramik

927 - 940

941 - 960

961 - 980

981 - 990


Glas

1000 - 1020

1021 - 1036


Schmuck

1040 - 1060

1061 - 1073


Silber

1080 - 1093


Slg. Schloss Celle

1100 - 1120

1121 - 1130


Zinn / Unedle Metalle

1140 - 1143


Uhren

1150 - 1152


Miscellaneen

1160 - 1166


Asiatika

1170 - 1180

1181 - 1195


Rahmen

1200 - 1207


Lampen

1210 - 1219


Mobiliar / Einrichtung

1225 - 1233


Teppiche

1240 - 1249




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KatNr. 981 Walzenkrug. Westerwald oder Thüringen. Wohl 18. Jh.
KatNr. 981 Walzenkrug. Westerwald oder Thüringen. Wohl 18. Jh.

981   Walzenkrug. Westerwald oder Thüringen. Wohl 18. Jh.

Steinzeug, sandfarbener Scherben, salz- und kobaltblau glasiert. Zylindrischer Korpus mit Bandhenkel. Zentrales Sternmotiv im Kerbschnitt, flankiert von stilisiertem Stern- und Floraldekor, die Ränder kobaltblau gepunktet. Ungemarkt.

Zinnmontierung fehlt, am Henkel mit den Resten einer Montierung. Vom Lippenrand ausgehender Riss (ca. 10,5 cm). Glasur teils mit Verfärbungen und Ablagerungs- oder Schmelzspuren.

H. 19,7 cm. 240 €
KatNr. 982 Walzenkrug
KatNr. 982 Walzenkrug

982   Walzenkrug "Architektur". Wohl Thüringen. 18. Jh.

Fayence, gelblicher Scherben, weiß glasiert und in polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Zinnmontierung. Zylindrischer Korpus mit Bandhenkel. Die Wandung mit einer pagodenartigen Architektur, beidseitig von stilisierten Palmen und Blüten flankiert. Der montierte, leicht gewölbte Zinndeckel mit einer kleinen, kugelförmigen Daumenrast, Bandhenkel. Ungemarkt.

Retuschierter Riss von der Mündung zum Boden, ebenda halb umlaufend. Deckel wohl ergänzt, gelockert und partiell mit Dellungen. Alterbedingter Glasurabrieb, im Bereich des Henkels und der Zinnmontierung deutlicher. Glasurabplatzung verso im unteren Wandungsbereich.

H. 23,1 cm. 170 €
KatNr. 983 Walzenkrug mit figürlichem Dekor. Wohl Thüringen. 18. Jh.
KatNr. 983 Walzenkrug mit figürlichem Dekor. Wohl Thüringen. 18. Jh.

983   Walzenkrug mit figürlichem Dekor. Wohl Thüringen. 18. Jh.

Fayence, gelblichweißer Scherben, weiß glasiert und in polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Zinnmontierung. Zylindrischer Korpus mit Bandhenkel. Die Wandung schauseitig mit einem Paar, einen Vogel haschend, von stilisierten Palmen, Blüten und kleinen Seen flankiert. Der montierte, leicht gewölbte Zinndeckel mit einer kleinen, pokalförmigen Daumenrast, zweifach profiliertes Band am Henkel. Ungemarkt.

Materialriss von Mündung zu Henkel sowie umlaufende Risse im unteren Bereich der Wandung. Montierung wohl später ergänzt. Deutlichere Glasur- und Materialabplatzungen im Bereich des Henkels, Wandung mit Kratzspuren.

H. 27,9 cm. 150 €
KatNr. 984 Walzenkrug
KatNr. 984 Walzenkrug

984   Walzenkrug "Springendes Pferd". Wohl Hannoversch Münden. Wohl 2. H. 18. Jh.

Fayence, heller Scherben, weiß glasiert und in polychromen Scharffeuer- und Muffelfarben staffiert. Zinnmontierung. Zylindrischer Korpus mit Bandhenkel. Die Wandung mit manganviolett gestupptem Fond. Zentral eine vierpassige Kartusche mit der Darstellung eines springenden Pferdes. Der Deckel reliefiert mit einem zentralen, reliefierten, bekrönten Herrscher(?)medaillon, umgeben von einer Reliefbordüre sowie unterhalb graviert monogrammiert "E.W.". Handhabe im gewölbten, melonenförmigen Profil. Ungemarkt.

Wandung und Boden umlaufend mit Materialrissnetzen. Lippenrand mit Glasurabrieb. Glasurabplatzungen vorwiegend im Bereich des Henkels. Deckel mit Rissen.

H. 20,6 cm. 100 €
Zuschlag 80 €
KatNr. 985 Walzenkrug, sog. Rochlitzer Honigkrug. Rochlitz-Lunzenau / Johann Heinrich Sonntag (Sontag), Döbeln. 1784.

985   Walzenkrug, sog. Rochlitzer Honigkrug. Rochlitz-Lunzenau / Johann Heinrich Sonntag (Sontag), Döbeln. 1784.

Steinzeug, heller Scherben, glasiert. Zylindrischer Korpus, die Wandung mit Parallelrillen im oberen und unteren Drittel, zentral glatte Wandung. Die Rillenbänder in honiggelber Bleiglasur, das mittlere Segment ochsenblutfarben bleiglasiert. Montierter Zinndeckel mit kugelförmiger Daumenrast, auf dem Deckel monogrammiert "E.M.W." und datiert "1784". Im Deckel mit der Stadtmarke sowie der zweifachen Meistermarke, sowie undeutlich geritzt monogrammiert und datiert "JCW 1884".

Johann Heinrich Sonntag lernte bei seinem Vater von 1743-1749. Wurde in Döbeln Meister und zahlte von 1769-1801 Quartalsgeld an die Dresdner Kreislade, starb 1808.
Vgl. Erwin Hintze "Sächsische Zinngießer", Lfde. Nr. 252.

Vgl. Horschik, Josef: Steinzeug 15. bis 19. Jahrhundert. Von Bürgel bis Muskau. Dresden, 1978, S. 184f. mit Vergleichsabbildung.

Retuschierte Fehlstelle am Mündungsrand. Standmontierung später ergänzt und mit Kittmasse ausgegossen. Daumenrast mit Materialunregelmäßigkeiten.

H. 25,7 cm. 240 €
KatNr. 986 Hoher Henkelkrug. Bunzlau. Um 1791.
KatNr. 986 Hoher Henkelkrug. Bunzlau. Um 1791.

986   Hoher Henkelkrug. Bunzlau. Um 1791.

Steinzeug, sandiger, hellgelblicher Scherben und braune Lehmglasur, Zinnmontierung. Gebauchter Korpus mit Bandhenkel über ausschwingendem Rundstand, zylindrischer, dreifach gerillter Hals. Abgeflachter Deckel mit kugelförmiger Daumenrast; auf dem Deckel ein von Rankendekor flankiertes, graviertes Monogramm "J.R.D." sowie die Datierung "1791". Auf der glasierten Wandung schauseitig ein bekrönter, preußischer Adler, flankiert von Blüten und Blütenrankendekor. Die Innenwandung unglasiert.

Vgl. Horschik, Josef: Steinzeug 15. bis 19. Jahrhundert. Von Bürgel bis Muskau. Dresden, 1978, S. 381, Kat.Nr. 281 mit Abb.

Mündung mit kleiner Bestoßung. Am Stand mit langem Brandriss sowie vereinzelt Masseunebenheiten. Matrizenausformungen mit Brandrissen.

H. 40,3 cm. 950 €
KatNr. 987 Henkelkrug. Bunzlau. Um 1784.
KatNr. 987 Henkelkrug. Bunzlau. Um 1784.
KatNr. 987 Henkelkrug. Bunzlau. Um 1784.
KatNr. 987 Henkelkrug. Bunzlau. Um 1784.
KatNr. 987 Henkelkrug. Bunzlau. Um 1784.

987   Henkelkrug. Bunzlau. Um 1784.

Steinzeug, sandiger, hellgelblicher Scherben und braune Lehmglasur, Zinnmontierung. Gebauchter Korpus mit Bandhenkel über ausschwingendem Rundstand, der zylindrische Hals zum unglasierten Mündungsrand ausschwingend. Abgeflachter Deckel mit kugelförmiger Daumenrast. Ebenda monogrammiert "A.C.K.R." sowie datiert "1784". Auf der glasierten Wandung schauseitig ein bekrönter Vogel auf Zweig, unterhalb eine Monogrammkartusche "KR" sowie eine Datierung "1784", flankiert von Blüten und Blütenrankendekor.

Vgl. Horschik, Josef: Steinzeug 15. bis 19. Jahrhundert. Von Bürgel bis Muskau. Dresden, 1978, S. 381, Kat.Nr. 281 mit Abb.

Wandung im Henkelbereich mit durchlaufendem Haarriss. Vereinzelt herstellungsbedingte Glasurfehlstellen und -unregelmäßigkeiten. Matrizenausformungen mit Brandrissen.

H. 30 cm. 750 €
KatNr. 988 Kaffeekännchen. Bunzlau. 2. H. 18. Jh.
KatNr. 988 Kaffeekännchen. Bunzlau. 2. H. 18. Jh.
KatNr. 988 Kaffeekännchen. Bunzlau. 2. H. 18. Jh.

988   Kaffeekännchen. Bunzlau. 2. H. 18. Jh.

Steinzeug, sandiger, hellgelblicher Scherben und braune Lehmglasur. Birnförmig gebauchter Korpus, steil trichterförmiger Hals mit Ausguss, Bandhenkel. Leicht gewölbter, etwas überstehender Deckel mit stilisiertem Dreispitzknauf. Auf der glasierten Wandung schauseitig das reliefierte kursächsische Wappen mit Kurhut, flankiert von Blüten und Blütenrankendekor, auf dem Deckel aufgelegte Blattformen.

"Die Bunzlauer Kaffeekannen des 18. Jahrhunderts sind klein, schlank und elegant. Man trank echten Kaffee, mehr oder minder stark, aber niemals viel."
Zitiert nach: Horschik, Josef: Steinzeug 15. bis 19. Jahrhundert. Von Bürgel bis Muskau. Dresden, 1978, S. 396 sowie S. 485 Kat.Nr. 20, 22 mit Abb.

Deckelknauf mit leichtem Glasurabrieb, Mündung und Stand etwas bestoßen. Matrizenausformung vereinzelt mit Brandrissen.

H. 14,2 cm. 350 €
KatNr. 989 Kaffeekanne. Schrezheim. 19. Jh.
KatNr. 989 Kaffeekanne. Schrezheim. 19. Jh.

989   Kaffeekanne. Schrezheim. 19. Jh.

Fayence, heller Scherben, weiß glasiert und in polychromen Scharffeuerfarben staffiert. Gebauchte Form mit eingezogenem Hals, kleinem Ausguss und Ohrenhenkel. Der Haubendeckel mit einer plastisch ausgearbeiteten Birne als Knauf. Wandung und Deckel mit stilisiertem Floraldekor. Unterseits mit der Pinselmarke "B" in Schwarz.

Zur Form vgl. Nagel,G.: Die Fayencefabrik zu Schrezheim 1752-1865, Ellwangen 1972, Kat.Nr. 260.

Deckel und Mündungsrand restauriert, von der Mündung ausgehend mit Haarrissen. Teils mit kleinen Bestoßungen und Glasurfehlstellen.

H. 20,9 cm. 80 €
KatNr. 990 Große Tüllenkanne. Bürgel oder Hohenleipisch (Niederlausitz). Um 1800.
KatNr. 990 Große Tüllenkanne. Bürgel oder Hohenleipisch (Niederlausitz). Um 1800.

990   Große Tüllenkanne. Bürgel oder Hohenleipisch (Niederlausitz). Um 1800.

Steinzeug, hellgelblicher Scherben, grau-bräunlich salzglasiert. Große, ovoide Kanne mit zylindrischer Tülle, Bandhenkel mit Rückengrat. Flacher, montierter Zinndeckel mit kugelförmiger Daumenrast, Ausguss mit Schraubstopfen. Die Wandung mit kobaltblauem Blütendekor, umrahmt von einem offenen Blattkranz. Ende des Bandhenkels mit Daumendruck.

Vgl. Horschik, J.: Steinzeug 15. bis 19. Jahrhundert. Von Bürgel bis Muskau. Dresden, 1990. S. 439, Kat.Nr. 80.

Altersbedingte Gebrauchsspuren, die Mündung mit Materialfehlstelle. Oberflächliche Abriebspuren, die Zinnmontierung teils etwas gedellt.

H. 44 cm. 300 €
Zuschlag 250 €
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