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| AUCTION 67 | 20. März 2021 |
Auction 67
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695 Gerhard Stengel, Elblauf bei Dresden. 1970.
Gerhard Stengel 1915 Leipzig – 2001 Dresden
Watercolour. Signiert "G Stengel" und datiert o.re. Im Passepartout hinter Glas in einer weißen Holzleiste gerahmt.
Mit vereinzelten unscheinbaren Stockfleckchen. Ein kleiner Einriss in der o.li. Ecke. Partiell kleine weiße Farbpartikel, wohl Abplatzungen vom Rahmen.
BA. 46,5 x 60,5 cm, Ra. 70 x 84 cm.
696 Elsa Sturm-Lindner, Blumenbeet mit Trichterwinde. Wohl 1950's.
Elsa Sturm-Lindner 1916 Dresden – 1988 Niederwartha
Pastel crayons in colours auf braunem Papier. Signiert "Sturm-Lindner" u.li. Hinter Glas in einer profilierten Holzleiste mit Stoffapplikation gerahmt.
Ein winziges Reißzweckloch sowie Druckspur des Reißzweckkopfes in der o.re. Ecke. Blattränder minimal gebräunt.
50,9 x 35,9 cm, Ra. 55,9 x 40,8 cm.
697 Klaus Süß "Frau mit Tuch" / "Trommelfrau" / "Karneval" / "Verkostung". 1991/ 2002.
Klaus Süß 1951 Crottendorf/Erzgebirge
Wood cut in colours auf festem Papier. Jeweils in Blei signiert u.re. "K. Süß" und datiert, u.li. betitelt und u.Mi. auflagenbezeichnet.
a) "Frau mit Tuch". 1991. "34/95".
b) Trommelfrau". 1991. "25/95". Mit Trockenstempel u.re.
c) Karneval. 1991. "22/95".
d)"Verkostung". 2002. "38/100".
Teilweise leicht knick- und griffspurig mit gestauchten Kanten und Ecken. a) am li. Rand u. eine längliche Knickspur, c) mit länglicher Knickspur am re. Blattrand u. sowie u.li. mit kleinen Fleckchen und leichtem Abrieb.
d) Stk. 26 x 31,5 cm, Bl. 32 x 37 cm; a) 59,5 x 38,8 cm, b) 59,5 x 38,8 cm, Bl. 70 x 50 cm; c) Stk. 59,5 x 37,2 cm, Bl. 86,5 x 61 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
699 Yoshi Takahashi "Stillleben". 1985.
Yoshi Takahashi 1943 Tokio – 1998 Bad Reichenhall
Aquatint in colours. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert re. und bezeichnet "E / A" li. Künstlerdruck. Im Passepartout hinter Glas in einer schmalen Holzleiste gerahmt.
WVZ Hänssel 185.
Pl. 49,5 x 32,7 cm, Ra. 97 x 65,5 cm.
700 Michael Triegel "Ausblick". 2001.
Michael Triegel 1968 Erfurt – lebt in Leipzig
Line block und Aquatinta auf Bütten mit bläulich eingefärbtem Rand. In der Platte römisch datiert "MMII". U.re. in Blei signiert "Triegel" und datiert, u.Mi. betitelt und bezeichnet "Sonderdruck" u.li.
WVZ Schwind R 99, dort abweichend datiert "2002".
Verso ebenso partiell mit bläulicher Färbung und etwas fingerspurig, sowie mit Montierungsrückständen.
Pl. 11,5 x 17,2 cm, Bl. 19,5 x 26,9 cm.
701 Michael Triegel "Flucht". 2004.
Michael Triegel 1968 Erfurt – lebt in Leipzig
Line block in Grün-Schwarz mit Plattenton auf Bütten. U.re. in der Platte monogrammiert "T", u.Mi. in Blei signiert "Triegel" mit Unterstrich und datiert. Eines von 50 Exemplaren.
WVZ Schwind R 104.
Re. Büttenrand etwas unregelmäßig.
Pl. 14,8 x 7,1 cm, Bl. 21,7 x 10,6 cm.
702 Michael Triegel "Friede und Wohlstand". 2004.
Michael Triegel 1968 Erfurt – lebt in Leipzig
Line block und Reservage auf leichtem Bütten. In der Platte u.re. monogrammiert "T", u.Mi. in Blei signiert "Triegel" und datiert.
WVZ Schwind R 108.
Pl. 14,9 x 9,9 cm, Bl. 23,9 x16,9 cm.
703 Werner Tübke "Selbstbildnis". 1971.
Werner Tübke 1929 Schönebeck – 2004 Leipzig
Charcoal drawing, laviert, auf festem, strukturiertem Papier. Unsigniert. U.Mi. datiert. Verso in Blei bezeichnet sowie mit einem kleinen Papieretikett versehen, dort in Kugelschreiber nummeriert "234". An den o. Ecken mit doppelseitigem Klebeband freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer Berliner Leiste gerahmt.
WVZ Tübke Z 17/71.
Ausgestellt in: Graphisches Kabinett der Galerie Pels-Leusden "Werner Tübke. Zeichnungen 1953–1981" vom 19. Februar 1981 bis 4.
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41 x 38,8 cm, Ra. 75,5 x 59 cm.
704 Fritz Tröger, Gehöft in der Lausitz. 1947.
Fritz Tröger 1894 Dresden – 1978 ebenda
Watercolour und Federzeichnung in Tusche über Grafit auf "Arches"-Torchon. In Tusche u.li. signiert "Fritz Tröger" und ausführlich datiert "VII. 1947". Vollflächig auf Untersatz kaschiert, dieser verso mehrfach mit teils getilgter Bezeichnung.
Angeschmutzt bzw. wischspurig. Aufgrund Kaschierung Rand o.li. leicht fleckig. Unters. angeschmutzt.
36,5 x 55,3 cm, Unters. 50 x 70 cm.
705 Fritz Tröger, Lausitzer Landschaft im Frühling. 1963.
Fritz Tröger 1894 Dresden – 1978 ebenda
Crayon drawing, Bleistift und Aquarell auf Karton. Signiert u.li. FRITZ TRÖGER" und datiert "VIII 1963". An den Ecken auf Untersatzkarton montiert.
Angeschmutzt und etwas wischspurig. Ecken mit winzigen Reißzwecklöchlein, gestaucht und knickspurig. Ränder mit leichten Läsionen.
50 x 75,4 cm, Unters. 65 x 84,8 cm.
707 Tomi Ungerer, Leda und der Schwan. 2nd half 20th cent.
Tomi Ungerer 1931 Straßburg – 2019 Cork
Wood cut auf festem Karton. Im Stock u.re signiert "T.Ungerer" sowie in Blei nochmals signiert "T. Ungerer" u.re.
Nahezu druckfrischer Zustand. Am u.re. Rand ein unscheinbarer kleiner Fleck (1 mm).
Stk. 22 x 19,5 cm, Bl. 42 x 29,8 cm.
708 Johannes Vennekamp "Landschaft unterworfene Abstraktion". 1962.
Johannes Vennekamp 1935 Istanbul – lebt in Berlin und Landsatz an der Elbe
Mixed media auf Papier, auf Untersatz montiert. Auf dem Untersatz in schwarzem Faserstift u.re. signiert "vennekamp" und datiert sowie u.li. betitelt. Freigestellt im Passepartout hinter Glas in einer weißen Holzleiste gerahmt.
25,5 x 55 cm, Ra. 45,4 x 71,8 cm.
709 Horst Weber "Fischerboot / Usedom". 1964.
Horst Weber 1932 Olbersdorf/Oberlausitz – 1999 Dresden
Watercolour über Bleistift auf Aquarellpapier. Unsigniert, verso von der Witwe des Künstlers in Blei betitelt, datiert und bezeichnet.
Technikbedingt leicht gewellt, mit Reißzwecklöchlein in den Ecken
37 x 51 cm.
710 Horst Weber "Kölpinsee / Usedom". 1964.
Horst Weber 1932 Olbersdorf/Oberlausitz – 1999 Dresden
Watercolour über Bleistift auf Aquarellpapier. Innerhalb der Darstellung Mi.re. in Blei signiert "H. Weber" und datiert. Am o. und u. Rand auf Untersatzkarton klebemontiert, darauf verso von der Witwe des Künstlers in Blei betitelt, datiert und bezeichnet.
Reißzwecklöchlein in den li. Ecken.
37 x 51 cm.
712 Walter Weiße "Anne Frank". 1960.
Walter Weiße 1923 Freyburg – 2021 Naumburg
Wood cut auf China, an den Ecken auf einen Untersatz klebemontiert. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "W. Weiße" und datiert re. sowie betitelt li.
Leicht knickspurig. Kleine Ausrisse in den Ecken. Atelierspurig, leicht angeschmutzt. Vereinzelt winzige Stockfleckchen.
29,5 x 23,8 cm, Unters. 42,4 x 28,6 cm.
713 Jürgen Wenzel, Sitzender weiblicher Akt mit erhobenen Armen. Wohl späte 1980's.
Jürgen Wenzel 1950 Annaberg – 2023 Dohna
Aquatint etching auf kräftigem Bütten. Unterhalb der Darstellung in Blei bezeichnet "E.A." li. und signiert "Wenzel" Mi. An den o. Ecken im Passepartout montiert.
Blatt außerhalb der Darstellung partiell minimal berieben.
Pl. 49,4 x 33,7 cm, Bl. 53,8 x 37,6 cm, Psp. 70 x 50,2 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
714 Jürgen Wenzel, Zwei Aktdarstellungen / zwei Blumenstücke. 1994/1995/ 1997.
Jürgen Wenzel 1950 Annaberg – 2023 Dohna
Aquatint etching in colours auf Bütten. Jeweils unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Wenzel" und datiert, die Blumenstücke nummeriert "4/19" bzw. "17/20". Eine Aktdarstellung bezeichnet "E.A.". Beide Akte im Passepartout hinter Glas in einer schmalen Holzleiste gerahmt.
Vereinzelt unscheinbare Knickspuren. Ein Blatt im Randbereich minimal angeschmutzt. Ein Blatt minimal gewellt.
Pl. min. 12,5 x 9,5 cm, Pl. max. 21,5 x 29,3 cm, Bl. max. 26,7 x 39,5 cm, Ra. max. 26 x 35,5 cm.
715 Albert Wigand "Pütz". 1963.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Collage (verschiedene Papiere) und Tusche, am o. Rand auf bedrucktem Papier klebemontiert. Unsigniert. Ausführlich datiert "[?] 6. 63" und bezeichnet "Pütz" (Franz Pütz, ein Freund von Wigand). Verso mit einer Widmung versehen. Am o. Blattrand im Passepartout montiert.
Die Arbeit wird in den Nachtrag zum WVZ Grüß-Wigand unter der Nr. C-1963/31 aufgenommen.
Technikbedingt leicht gewölbt und mit Kleberesten aus dem Werkprozess. Minimal knickspurig.
13 x 8 cm, Psp. 29,6 x 23,7 cm.
716 Albert Wigand, Stillleben mit Blumenvase am Fenster. Wohl 1960's.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Collage (verschiedene farbige Papiere) und Deckfarben auf grauem Karton. Unsigniert. Im Passepartout hinter Glas in schlichter Holzleiste gerahmt.
Die Arbeit wird in den Nachtrag zum WVZ Grüß-Wigand unter der Nr. C-1959–68/48 aufgenommen.
Gedunkelt und mit Reißzwecklöchlein in den Ecken. Technikbedingt leicht gewellt und vereinzelt mit trockenen Klebespuren.
15,5 x 7,8 cm, Psp. 30 x 24 cm, Ra. 31,5 x 25,7 cm.
717 Albert Wigand "Schwarzes Kreuz". 1969.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Collage (Briefumschlag, Stoff) und Deckfarben, am o. Rand auf blau grundierten Karton klebemontiert. Verso in Kugelschreiber signiert "Wigand", betitelt und ausführlich datiert "Ende Januar 69" sowie mit einer persönlichen Widmung versehen, Geschenk an die Bauhauschülerin Benita Otte. Im Passepartout montiert.
Die Arbeit wird in den Nachtrag zum WVZ Grüß-Wigand unter der Nr. C-1969/89 aufgenommen.
Technikbedingt leicht gewölbt und mit Kleberesten aus dem Werkprozess. Stoffe leicht ausgefranst (werkimmanent).
19,5 x 9,6 cm, Psp. 40 x 30 cm.
718 Fritz Winkler "Erlöserkirche Wittenberger Straße" (Dresden). 1954.
Fritz Winkler 1894 Dresden – 1964 ebenda
Brush drawing in ink und Aquarell auf kräftigem Papier. In Tusche signiert "F. Winkler" u.li. Verso in Blei betitelt und ausführlich datiert "II.54" sowie von fremder Hand nummeriert "WIN7642". An mehreren Punkten am o., li. und re. Blattrand im Passepartout montiert.
Die Ev.-Luth. Erlöserkirche in Dresden-Striesen wurde von 1878 bis 1880 von Gotthilf Ludwig Möckel im neugotischen Stil in Sandstein erbaut. Sie war mit 800 Sitzplätzen der Mittelpunkt der Ev.-Luth. Gemeinde
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43,3 x 59 cm, Psp. 65 x 79,7 cm.
719 Werner Wittig "Seußlitz". 1983.
Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul
Wood engraving auf wolkigem Papier mit dem Prägestempel der "Grafik Edition". Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Wittig" re. betitelt Mi. und nummeriert "103/200" li. Verso in Blei von fremder Hand bezeichnet.
WVZ Reinhardt 136 mit abweichender Auflagenbezeichnung.
Leicht lichtrandig. Verso mit Reste älterer Montierung. O. Blattrand perforiert.
Stk. 23,9 x 31,8 cm, Bl. 36 x 35 cm.
720 Paul Wunderlich "Selbst als Adam mit Anton und Adler". 1974.
Paul Wunderlich 1927 Eberswalde/Berlin – 2010 Saint-Pierre- de-Vassols
Serigraph in colours. Im Medium monogrammiert "P.W." sowie (spiegelverkehrt) datiert. Hinter Glas in Metallleiste gerahmt.
WVZ Riedinger 486.
Ein Riss am li. Blattrand (ca. 8 cm).
Ra. 80,5 x 60,3 cm.
721 Erika Zuchold "Sommerblumen". 1989.
Erika Zuchold 1947 Lucka-Breitenhain – 2015 Alto/Paraguay
Watercolour und Tempera über Blei. U.li. in Blei ligiert monogrammiert "EZ" und datiert. Verso in Blei ligiert signiert "E Zuchold", betitelt, technikbezeichnet und datiert.
Technikbedingt leicht gewellt. In den Ecken bräunliche Verfärbungen, wohl aufgrund einer früheren Montierung. Vereinzelte Krakelee-Risse in den pastosen Farbbereichen. Verso leicht stockfleckig.
47,8 x 35,6 cm.
722 Heinz Zander "Tristan der Narr". 1963.
Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig
Crayon lithograph auf wolkigem Papier. Unsigniert. Aus der Mappe "Tristan".
Abgebildet in: Hartleb, Renate (Hrsg.): Heinz Zander. Narrenbegräbnis, Berlin 1986, Abb. 5.
In den Randbereichen knick- und fingerspurig, sowie partiell etwas fleckig. Im Druckbereich technikbedingt etwas wellig. Eine Ecke mit diagonalem Knick.
Darst. 37,5 x 20 cm, Bl. 50,8 x 37,5 cm.
723 Heinz Zander (zugeschr.), Drei Kriegsszenen.
Wohl frühe 1960's.
Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig
Lithograph auf wolkigem Papier. Unsigniert.
a) Schlachtenszene. Darst. ca. 33,5 x 49,4 cm, Bl. 42 x 56,4 cm.
b) Heer. Darst. 33,5 x 49,4 cm, Bl. 42,1 x 56,5 cm.
c) Begegnung zweier Krieger. St. ca. 43 x 53 cm, Bl. 43,2 x 58,8 cm.
Nicht im WVZ Hartleb.
Provenienz: Sammlung Dr. Renate Hartleb, Leipzig.
Knick- und fingerspurig, insbesondere die Randbereiche mit stärkeren Knickspuren, partiell mit kleinen Einrissen und Flecken. Ränder und verso mit technikbedingten Farbspuren und Gilbung, partiell mit (Wasser-) Flecken. In den Ecken Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Verso teils farbspurig. c) mit hinterlegtem Ein- und kleinem Ausriss. Blatt technikbedingt gewellt.
Verschiedene Maße, Bl. max. 43,2 x 58,8 cm.
724 Heinz Zander "Landschaft des hl. Antonius". 1967.
Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig
Etching auf dünnem Bütten. In der Platte ligiert monogrammiert "HZ.", datiert und betitelt. Blatt 1 der Arkade-Edition 48.
WVZ Hartleb (1984) 152.
Abgebildet in: Hartleb, Renate (Hrsg.): Heinz Zander. Narrenbegräbnis, Berlin 1986, Abb. 37.
Leicht finger- und knickspurig, technikbedingt partiell leicht gewellt. Verso leichte Spuren aus dem Druckprozess.
Pl. 15 x 19,8 cm, Bl. 26,1 x 36,9 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
725 Heinz Zander "Kardinal und Hl. Sebastian". 1967.
Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig
Etching auf Bütten. In der Platte u.li. ligiert monogrammiert "HZ.", datiert, o. betitelt und u. im Stein weiterhin bezeichnet "Hyronymus und Dame". U.re. in Blei signiert "H. Zander" und nochmals datiert.
WVZ Hartleb (1984) 148.
Abgebildet in: Hartleb, Renate (Hrsg.): Heinz Zander. Narrenbegräbnis, Berlin 1986, Abb.52.
Knick- und fingerspurig, partiell mit Quetschfalten aus dem Druckprozess, o. mit horizontalem Knick. Re. Rand mit zwei kleinen Rissen, Ecken o. mit Reißzwecklöchlein. Ecken u. mit leichten Verfärbungen. Verso leicht angeschmutzt, mit Montierungsrückständen.
Pl. 29,1 x 22 cm, Bl. max. 51,4 x 41,6.
726 Heinz Zander "Ein Fundstück". 1967.
Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig
Etching and aquatint auf leichtem Bütten. In der Platte u.li. ligiert monogrammiert "HZ" und datiert.
WVZ Hartleb (1984) 151.
Abgebildet in: Hartleb, Renate (Hrsg.): Heinz Zander. Narrenbegräbnis, Berlin 1986, Abb. 46.
Knick- und fingerspurig, technikbedingt in den Randbereichen mit leichten Farbspuren aus dem Druckprozess, u. Rand minimal gewellt. Platte leicht schief im Format sitzend. Verso mit leichtem Farbabrieb aus dem Druckprozess.
Pl. 28,4 x 19,8 cm, Bl. 41,8 x 29,8 cm.
727 Heinz Zander "Tristan und Isolde". 1971.
Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig
Pencil drawing auf Bütten, fixiert. Signiert in Blei u.re. "H. Zander" und datiert sowie u.li. betitelt und u.Mi. bezeichnet "Tristan im herbstlichen Laubschatten des Forstes von Morois". Verso in Blei o.li. nummeriert "571/3". Im Passepartout hinter Glas in einer profilierten, braunen Holzleiste gerahmt.
Leicht lichtrandig und knickspurig. Materialimmanent unscheinbare Quetschfalten im Papier sowie in den Randbereichen etwas gewellt. Die Blattkanten leicht gebräunt.
34,6 x 42 cm, Psp. 40 x 50,5 cm, Ra.47,5 x 56,7 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
728 Heinz Zander "Dianas vergebliche Sehnsucht nach einem hochzeitlichen Fest". 1980.
Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig
Pencil drawing auf Bütten. Signiert in Blei u.li. "H. Zander", datiert und betitelt. Am o. Rand in Blei vom Künstler bezeichnet:
"Als Diana, der Einsamkeit und Kühle der dunklen Wälder überdrüssig, die schöne Stadt betrat, um dort ein Bündnis – welcher Art wußte sie nicht, war ihr auch unwichtig – einzugehen, verlosch im süßen Dunst der kunstvollen Mauern daß (sic!) blaue Feuer, das sie bis hierher getragen hatte. Ohne Hoffnung nun, verließ sie die gelben Straßen.
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37,5 x 55,5 cm, Ra. 65,5 x 74,4 cm.
729 Heinz Zander "Mit Flughund". 1984.
Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig
Pencil drawing auf Bütten. In Blei signiert u.re. "Zander" und datiert sowie u.li. betitelt. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einem goldschwarzen Modellrahmen gerahmt.
Minimal knickspurig, an u.re. Ecke eine kleine Knickspur (ca. 3 cm). Am o. Rand Mi. eine unscheinbare blasse Verfärbung im Papier.
53,3 x 39,6 cm, Ra. 72,7 x 59,4 cm.
731 Verschiedene Künstler "Original Graphik-Kalender". 1977.
Hanspeter Bethke 1935 Magdeburg – 2018 Saxdorf
Manfred Richard Böttcher 1939 Magdeburg – 2008 Oebisfelde
Andreas Dress 1943 Berlin – 2019 Sebnitz
Peter Graf 1937 in Crimmitschau – lebt in Radebeul
Volker Henze 1950 Halle
Veit Hofmann 1944 Dresden
Matthias Jäger 1945 Schwerin – 2012 Neubrandenburg
Reinhard Stangl 1950 Leipzig
Günther Torges 1935 Dresden – 1993 ebenda
Claus Weidensdorfer 1931 Coswig/Sachsen – 2020 Radebeul
Werner Wittig 1930 Chemnitz – 2013 Radebeul
Lithograph. Zwölf Arbeiten mit künstlerischem Kalendarium. Mit Arbeiten der Künstler Claus Weidensdorfer (Deckblatt), Manfred Richard Böttcher, Volker Henze, Günther Torges, Veit Hofmann, Hanspeter Bethke, Reinhard Stangl, Andreas Dress, Matthias Jäger, Peter Graf und Werner Wittig. Alle Arbeiten teils im Stein, teils in Blei signiert; überwiegend datiert. Teilweise von fremder Hand in Blei künstlerbezeichnet u.li. Leinenbindung.
Deckblatt sich leicht aus der Perforation lösend sowie kleiner Riss o.re. Rand minimal knickspurig und leicht angeschmutzt. Ecken minimal bestoßen.
Verschiedene Maße, Bl. 48,8 x 36,5 cm.
732 Verschiedene Dresdner Künstler, Fünf originalgrafische Ausstellungsplakate. 1960er bis 1980's.
Klaus Dennhardt 1941 Dresden
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Elly Schreiter 1908 Dresden – 1987 ebenda
Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)
Claus Weidensdorfer 1931 Coswig/Sachsen – 2020 Radebeul
Leicht knickspurig, mit einzelnen größeren Knicken. d) leicht gewellt. b) und d) mit winzigen Einrissen am o. bzw. u. Blattrand. e) mit mehreren Einrissen am re. u. li. Blattrand.
Bl. min. 62 x 48 cm, Bl. max. 81,5 x 59,5 cm.
733 Verschiedene Dresdner Künstler, 10 figürliche und Landschaftsdarstellungen. 1970er/ 1980's.
Gunter Böhmer 1911 Dresden – 1986 Montagnola (Tessin)
Friedrich August Butze 1885 Neustadt – 1927 Dresden
Eberhard Göschel 1943 Bubenreuth – 2022 Dresden
Gunter Herrmann 1938 Bitterfeld – 2019 Radebeul
Max Lachnit 1900 Dresden – 1972 ebenda
Wilhelm Lachnit 1899 Gittersee/Dresden – 1962 Dresden
Gerd Mackensen 1949 Nordhausen – 2023 Sondershausen
Christine Wahl 1935 Glashütte – lebt in Dresden
Ute Wittig 1936 Dessau – 2022 Radebeul
Ecken und Kanten teils minimal bestoßen. Teils leicht knickspurig und minimal angeschmutzt. Ein Blatt mit einem winzigen Einriss am Rand.
Med. min. 12,6 x 9,3 cm, Med. max. 22,5 x 33 cm, Bl. min. 22,5 x 15,9 cm, Bl. max.39,3 x 26,4 cm.
734 Verschiedene Künstler, 11 Druckgrafiken. 1976– 1995.
Jochen Aue 1937 Baalsdorf bei Leipzig – 2007 Magdeburg
Werner Bielohlawek 1936 Rumburk – 2004 Dresden
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Erich Wolfgang Hartzsch 1952 Chemnitz
Veit Hofmann 1944 Dresden
Eckhard Kempin 1941 Neu-Schönwalde – lebt in Dresden
Pavel Pepperstein 1966 Moskau – lebt in Moskau
Wolfgang Teucher 1950 Garnsdorf/Erzgebirge
Jürgen Wenzel 1950 Annaberg – 2023 Dohna
Teils minimal knickspurig bzw. minimal gewellt und mit vereinzelten winzigen Stockfleckchen. Ecken partiell minimal gestaucht.
Bl. max. 57 x 44,5 cm.
740 Franz Fiedler, Fotografische Aufnahmen der Familie Arno Drescher.
Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
741 Franz Fiedler, Arno Drescher beim Malen. 1925.
Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig
Bromoil reprint auf leichtem Karton. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Franz Fiedler" und datiert.
Die Ränder minimal angestaucht, kleine Druckstellen außerhalb der Darstellung. Unterhalb der Darstellung horizontal verlaufend etwas Abrieb, wohl aufgrund des Werkprozesses sowie auch innerhalb der Darstellung im Bereich der hellen Stellen (Malunterlage, Hemdkragen und -manschette sowie an Stirn und partiell im Hintergrund). Am u. Rand eine horizontale Knickspur, u.li. Ecke mit schräger Knickspur (ca. 3 cm).
Darst. 22,6 x 18 cm, Bl. 45,5 x 33,8 cm.
742 Franz Fiedler, Porträts von Arno Drescher. 1925.
Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig
Silver gelatine print auf Barytpapier, jeweils vollflächig auf Untersatz montiert. Dort jeweils in Blei u.re. signiert "Franz Fiedler".
a) Arno Drescher, zeichnend. 21 x 15,2 cm.
b) Arno Drescher mit Pinsel en face. 21,4 x 15,8 cm.
c) Arno Drescher mit Pinsel im Profil. 21,4 x 16,2 cm.
Partiell minimal kratzspurig. Die Untersatzpapiere unscheinbar knick- und fingerspurig sowie teils leicht angeschmutzt. a) mit leichten Aussilberungen in den Randbereichen. b) und c) leichte Aussilberungen am o. Rand.
Untersatz jeweils 32,5 x 24 cm.
743 Franz Fiedler, Porträts von Arno Drescher. 1925.
Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig
Bromoil reprint, jeweils am o. Rand auf Untersatzkarton montiert. Dort jeweils u.re. mit Signaturstempel.
a) Arno Drescher bei der Arbeit. 21 x 16,5 cm.
b) Arno Drescher, Porträt en face. 21,7 x 15,1 cm.
c) Arno Drescher, mit Pinsel. 22 x 15,2 cm.
Untersatzkartons teils leicht knickspurig und gegilbt.
Untersatz jeweils 34 x 24 cm.
744 Franz Fiedler, Porträts von Elise, Renate, Christine und Johannes Drescher. 1924 – 1925.
Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
Renate Drescher-Partheter 1915 Dresden – 1998 Höchststädt a.d.D.
Josef Goller 1868 Dachau – 1947 Obermenzing b. München
Silver gelatine print auf Barytpapier, jeweils auf Untersatz montiert. Dort u.re. mit Signaturstempel bzw. signiert in Blei "Franz Fiedler".
a) Im Oval: Elise nach links und Renate mit Puppe. Signaturstempel. 21,4 x 16,1 cm.
b) Elise und Renate. Signaturstempel. 20,8 x 15,4 cm.
c) Elise mit Renate und Christine. Signaturstempel. 21,8 x 15,9 cm.
d) Elise und Renate mit Puppe, sich anblickend. Signaturstempel. 20,8 x 16,2 cm.
e) Elise und Renate mit Puppe, sich anblickend.
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Untersatz max. 34 x 24 cm.
745 Franz Fiedler, Porträts und Szenen modernen Ausdruckstanzes von Renate und Christine Drescher. 1927/ 1928.
Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
Renate Drescher-Partheter 1915 Dresden – 1998 Höchststädt a.d.D.
Silver gelatine print, jeweils auf Untersatz montiert. Dort jeweils in Blei u.re. signiert "Franz Fiedler".
a) Renate, tanzend, mit Glasgefäß. 14,8 x 9,7cm.
b) Renate, tanzend. 13 x 9,2 cm.
c) Renate, tanzend. 14,3 x 10,2 cm.
d) Renate, Porträt im Profil. 21,3 x 16,2 cm,
e) Renate, sitzend. 21,4 x 14,5 cm.
f) Christine, Porträt. 22 x 16,3 cm.
Alle vier Kinder der Familie Drescher besuchten die 1922 eröffnete reformpädagogisch orientierte "Dürerschule" in Dresden,
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Untersatz max. 32 x 24 cm.
746 Franz Fiedler, Porträts von Elise und Renate Drescher. 1927/ 1928.
Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
Renate Drescher-Partheter 1915 Dresden – 1998 Höchststädt a.d.D.
Josef Goller 1868 Dachau – 1947 Obermenzing b. München
Silver gelatine print auf Barytpapier, jeweils auf Untersatz montiert. Dort jeweils in Blei u.re. signiert "Franz Fiedler" bzw. verso mit dem Künstleremblem versehen.
a) Renate im Satin-Kleid. Signiert. 21,5 x 16,6 cm.
b) Renate, Porträt. Untersatz verso mit Künstleremblem. 16,8 x 13,4 cm.
c) Elise und Renate. Signiert. 19,8 x 15,2 cm.
d) Elise, Porträt. Signiert sowie Untersatz verso mit Künstleremblem. 22 x 15,7 cm.
Partiell minimal kratzspurig. Die Untersatzpapiere unscheinbar knick- und fingerspurig sowie teils leicht angeschmutzt. Teils mit leichten Aussilberungen in den Randbereichen sowie kleinen Retuschen aus dem Werkprozess.
Untersatz max. 34,5 x 24,3 cm.
747 Franz Fiedler, Porträts und Aktaufnahmen von Renate Drescher. 1927/ 1928.
Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
Renate Drescher-Partheter 1915 Dresden – 1998 Höchststädt a.d.D.
Silver gelatine print auf Barytpapier, jeweils auf Untersatz montiert. Dort jeweils in Blei u.re. signiert "Franz Fiedler".
a) Renate, Portrait en face. 20,4 x 16,5 cm.
b) Renate, Porträt im Dreiviertelprofil. 22,4 x 16,7 cm.
c) Renate, Akt, liegend. 15,5 x 21,7 cm.
d) Renate, Akt, sitzend. 15,6 x 21,3 cm.
Partiell minimal kratzspurig. Die Untersatzpapiere unscheinbar knick- und fingerspurig sowie teils leicht angeschmutzt. a) und b) mit leichten Aussilberungen in den Randbereichen und einer winzigen Abriebstelle o.re. c) leichte Aussilberungen u.li. d) Ecke u.li. minimal gestaucht.
Untersatz max. 24 x 33,2 cm.
748 Franz Fiedler, Porträts von Arno Drescher. Um 1940.
Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig
Silver gelatine print auf Barytpapier.
a) Arno Drescher, Porträt nach links. Vollflächig auf Untersatzkarton kaschiert. Dort u.re. in Blei signiert "Franz Fiedler". Untersatz verso typografisch beschriftet "Franz Fiedler" sowie Adressangabe. 16,5 x 11,5 cm.
b) Arno Drescher, Porträt im Profil. Am o. Rand auf Untersatzkarton montiert. Verso mit Atelierstempel. 11,8 x 8,7 cm.
Unscheinbar kratzspurig. Die Untersatzpapiere teils an den Ecken gestaucht, leicht angestaubt sowie verso etwas stockfleckig. a) mit punktuellen Retuschierungen aus dem Werkprozess.
Untersatz max. 39,5 x 28,7 cm.
749 Franz Fiedler, Familie Arno Drescher. Um 1928 bzw. um 1940.
Franz Fiedler 1885 Proßnitz – 1956 Dresden
Silver gelatine print auf Barytpapier, vollflächig auf Untersatz kaschiert bzw. am o. Rand auf Untersatz montiert. Dort jeweils in Blei u.re. signiert "Franz Fiedler".
a) Arno mit Christine, Johannes und Christoph. Um 1940. 23,3 x 17,5 cm.
b) Johannes und Christoph. Um 1940. 23,3 x 17,3 cm.
c) Elise mit Renate und Christine. Um 1940. 16,3 x 22 cm.
d) Elise, Porträt. Um 1928. Untersatz verso mit Künstleremblem. 22 x 15,7 cm.
d) kleine Retuschen aus dem Werkprozess sowie mit Aussilberungen in den Randbereichen sowie o.Mi. (im Bereich des Haars). Untersatzkartons partiell unscheinbar angeschmutzt sowie minimal stockfleckig sowie verso teils mit Abrieb bzw. Klebresten, wohl aufgrund einer früheren Montierung.
Untersatz max. 35 x 25 cm.
751 Käte (Katharina) Basarke, Folge von neun Porträts von Arno Drescher. Frühe 1930's.
Käte (Katharina) Basarke 1902 Dresden – 1979 ebenda
Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig
Silver gelatine print auf Barytpapier, jeweils auf Untersatzkarton montiert, teilweise beidseitig. Dort jeweils recto u.re. in Blei signiert "Käte Basarke". Drei Fotografien auf losen Untersätzen montiert. Sechs Abzüge, teils auf Seidenrasterfotopapier, in Heftbindung. Der Einband mit Atelierstempel "Lichtbildnerei Käte Basarke, Dresden, Beilstraße 14".
a) Arno Drescher am Zeichenbrett. 10,1 x 11 cm. Signiert. Am u. Rand in Blei bezeichnet "Prof. Arno Drescher".
b) Arno Drescher im
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Untersatz max. 28,5 x 24 cm, Heft 29,8 x 25 cm.
Bruno Wiehr 1882 Duszniki – nach 1935
Albumen print auf Mattalbuminpapier, jeweils vollflächig auf Untersatzkarton kaschiert. Innerhalb der Darstellung u.li. mit Atelierstempel mit Datierung "BRUNO WIEHR 1917". Auf dem Untersatzkarton jeweils u.re. Trockenstempel "WIEHR DRESDEN PRAGER STR 30".
a) Im Oval: Elise mit Renate. 1917. 14,2 x 10,4 cm.
b) Renate, stehend mit Blume, Akt. 1917. 15 x 10,8 cm.
c) Renate, stehend, Akt. 1917. 15 x 9,9 cm.
d) Renate, sitzend mit Blume, Akt. 1917. 13,5 x 10,6 cm.
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Untersatz jeweils 27,8 x 20 cm.
753 Hugo Erfurth, Porträt des Künstlers Hans Thoma. Wohl um 1910.
Hugo Erfurth 1874 Halle / Saale – 1948 Gaienhofen
Silver gelatine print, einbelichtete Signatur "Hugo Erfurth" u.re. Verso von fremder Hand in Blei künstlerbezeichnet, bezeichnet "Hans Thoma" sowie mit Nummerierungen versehen. Späterer Abzug der 1930er Jahre.
Abzug mit leichter Schüsselung. Ecken und Kanten partiell minimal gestaucht, dort mit winzigen Farbverlusten. Am li. Rand unscheinbar knickspurig. Eine winzige unscheinbare Oberflächenunregelmäßigkeit sowie drei winzige unscheinbare Aussilberungen.
Abzug 30 x 24 cm.
754 Albert Hennig "Zitrone". 1933.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Silver gelatine print auf Barytpapier. Unterhalb der Fotografie in Blei signiert "AHennig" li. An der o. Blattkante auf einem Untersatz im Passepartout montiert. Verso mit dem Künstlerstempel versehen. Späterer Abzug vom Originalnegativ wohl um 1987.
Vgl. Ausst.Kat. Transit Galerie, Peter Hochel. Berlin 1991, Nr. 43.
Abgebildet in: Hesse, Wolfgang: Das Auge des Arbeiters. Arbeiterfotografie und Kunst um 1930. Leipzig, 2014. S. 285 und 352, Kat.-Nr. M44 bzw. 304.
Provenienz: Nachlass Peter Hochel, Transit Galerie, Plauen.
Abzug mit leichter Schüsselung. Ecken und Kanten partiell unscheinbar gestaucht, dort mit minimalen Farbverlusten. Im u. Bereich eine horizontale Knickspur, recto nicht wahrnehmbar. Untersatz minimal lichtrandig und am o. Rand mit Kleberesten einer früheren Montierung.
Abzug 36,8 x 27,5 cm, Psp. 70 x 50 cm.
755 Albert Hennig "Jüdische Familie auf Notre Dame, Paris". 1932.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Silver gelatine print auf Barytpapier. Unterhalb des Abzugs in Blei signiert "AHennig" li. An der o. Blattkante auf einem Untersatz im Passepartout montiert. Verso mit dem Künstlerstempel versehen. Späterer Abzug vom Originalnegativ wohl um 1987.
Vgl. Ausst.Kat. Transit Galerie, Peter Hochel. Berlin 1991, Nr. 29.
Abgebildet in: Hesse, Wolfgang: Das Auge des Arbeiters. Arbeiterfotografie und Kunst um 1930. Leipzig, 2014. S. 271 und S. 363, Kat.-Nr. M30 bzw. 353.
Provenienz: Nachlass Peter Hochel, Transit Galerie, Plauen.
Abzug mit leichter Schüsselung. Ecken und Kanten partiell unscheinbar gestaucht, dort mit minimalen Farbverlusten. Untersatz minimal lichtrandig und am o. Rand mit Kleberesten einer früheren Montierung.
Abzug 37,9 x 28 cm, Psp. 70 x 50 cm.
756 Albert Hennig "Puppenköpfe". 1933.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Silver gelatine print auf Barytpapier. Unterhalb des Abzugs in Blei signiert "AHennig" li. An der o. Blattkante auf einem Untersatz im Passepartout montiert. Verso mit dem Künstlerstempel versehen. Späterer Abzug vom Originalnegativ wohl um 1987.
Vgl. Ausst.Kat. Transit Galerie, Peter Hochel. Berlin 1991, Nr. 41.
Abgebildet in: Hochel, Peter (Hrsg.): Albert Hennig. Heidelberg, 1997. S. 24. Auch in: Hesse, Wolfgang: Das Auge des Arbeiters. Arbeiterfotografie und Kunst um 1930.
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Abzug 36,8 x 28 cm, Psp. 70 x 50 cm.
757 Albert Hennig "Arbeiter beim Asphaltieren auf dem Roßplatz, Leipzig". 1930.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Silver gelatine print auf Barytpapier. Unterhalb des Abzugs in Blei signiert "AHennig" li. An der o. Blattkante auf einem Untersatz im Passepartout montiert. Verso sowie auf dem Untersatz mit dem Künstlerstempel versehen. Späterer Abzug vom Originalnegativ wohl um 1987.
Vgl. Ausst.Kat. Transit Galerie, Peter Hochel. Berlin 1991, Nr. 19.
Abgebildet in: Hesse, Wolfgang: Das Auge des Arbeiters. Arbeiterfotografie und Kunst um 1930. Leipzig, 2014. S. 261 und 304, Kat.-Nr. M20 bzw. 065.
Provenienz: Nachlass Peter Hochel, Transit Galerie, Plauen.
Abzug mit leichter Schüsselung. Ecken und Kanten partiell unscheinbar gestaucht, dort mit minimalen Farbverlusten. Im u. Bereich eine diagonale Knickspur, recto nicht wahrnehmbar. Untersatz minimal lichtrandig und am o. Rand mit Kleberesten einer früheren Montierung.
Abzug 37,7 x 25,7 cm, Psp. 70 x 50 cm.
758 Albert Hennig "Gespräch an der Litfaßsäule". 1932.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Silver gelatine print auf Barytpapier. Unterhalb des Abzugs in Blei signiert "AHennig" li. An der o. Blattkante auf einem Untersatz im Passepartout montiert. Verso mit dem Künstlerstempel versehen. Späterer Abzug vom Originalnegativ wohl um 1987.
Vgl. Ausst.Kat. Transit Galerie, Peter Hochel. Berlin 1991, Nr.16.
Abgebildet in: Hesse, Wolfgang: Das Auge des Arbeiters. Arbeiterfotografie und Kunst um 1930. Leipzig, 2014. S. 257 und S. 312, Kat.-Nr. M16 bzw. 105.
Provenienz: Nachlass Peter Hochel, Transit Galerie, Plauen.
Abzug mit leichter Schüsselung. Ecken und Kanten partiell unscheinbar gestaucht, dort mit minimalen Farbverlusten. Untersatz minimal lichtrandig und am o. Rand mit Kleberesten einer früheren Montierung.
Abzug 38 x 26 cm, Psp. 70 x 50 cm.
759 Ulrich Lindner "Zwei Bäume". 2nd half 20th cent.
Ulrich Lindner 1938 Dresden – 2024 ebenda
Photograph. An den o. Ecken auf schwarzem Untersatzkarton montiert. Darauf signiert "Lindner" u.re. sowie betitelt li. Verso in Blei nochmals signiert "Lindner".
Ecke u.li. minimal geknickt.
Abzug 48,5 x 36,5 cm, Unters. 70,6 x 57,9 cm.
760 Ulrich Lindner "Die immerwährende Geburt der Hoffnung". 1984.
Ulrich Lindner 1938 Dresden – 2024 ebenda
Photomontage, auf weißem Untersatzkarton montiert. Dort in Blei signiert u.re. "Lindner" und datiert sowie u.li. betitelt. Verso u.re. nochmals in Blei signiert "Lindner".
Untersatzkarton fingerspurig.
Abzug 56 x 39,5 cm, Unters. 72 x 58 cm.
761 Hans-Ludwig Böhme "Andreas Küchler" / "Jürgen Wenzel" / "Anton Paul Kammerer". Wohl 1991.
Hans-Ludwig Böhme 1945 Coswig bei Dresden
photograph in colours. Verso in Blei ligiert monogrammiert "HBö" und undeutlich datiert, betitelt u.Mi. Jeweils Abzug "64/100".
Grafisch gestaltete Portraitfotografien.
Abzüge mit Schüsselung. Ecken minimal gestaucht. Vereinzelt unscheinbar fingerspurig sowie kratzspurig (nur im Streiflicht sichtbar).
Abzug je 40,5 x 30,5 cm.
762 Orlan "Refiguration – Selfhybridation no 28". 1997.
Orlan 1947 Saint-Étienne – lebt in Los Angeles, New York u. Paris
Partiell unscheinbar fingerspurig und unscheinbar kratzspurig (nur im Streiflicht sichtbar).
Abzug 40 x 26,5 cm.
771 Büßende (Leuchterfigur?). Wohl süddeutsch. Wohl 1st half 17th cent.
Rechter Arm fehlend. Vereinzelte, mit Wachs verschlossene Fehlstellen, kleinere Trocknungsrisse sowie Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls.
H. 51 cm.
Fehlende Teile (Unterarme). Zahlreiche kleine Lockerungen der Fassung sowie Fehlstellen, holzsichtig oder grundierungssichtig. Originale Fassung ganzflächig grauschwarz übermalt (diese teilweise wiederum mit Verlusten, sodass originale Fassungsreste freiliegen). Technikbedingte, unscheinbare Durchschnitzung unterhalb des li. Armes. Verso mehrere Dübellöcher, Spannungsriss im Holz li. Vergoldung und Versilberung an drei Feldern exemplarisch freigelegt.
H. 76 cm, B. 37 cm, T. 15 cm.
773 Charles Vital-Cornu "Fracasse". Paris. 1860er Jahre– 1890's.
Charles Vital-Cornu 1851 Paris – 1927 ebenda
Bronze, gegossen, rotbraun patiniert. Auf der Oberseite des rechteckigen Sockels signiert "Vital-Cornu", mit dem Gießereistempel versehen "Societe des Bronzes de Paris" und monogrammiert ".AP.".
Degen auf den am Boden liegenden Handschuhen fehlend, der Degen in den Händen ergänzt. Patina mit vereinzelten, punktuellen Fehlstellen, im Gesamtbild jedoch unauffällig. Plakette mit Künstler- und Objektbezeichnung auf dem Sockel fehlend.
H. 66 cm, B. 41 cm, T. 22 cm.
774 A. Beck, Zwei spielende Hunde (Boxer und Windhund). Wohl 1st half 20th cent.
A. Beck 20. Jh.
Bronze, gegossen, schwarzbraun patiniert. Auf der Plinthe signiert u.re. "A. Beck". Auf einem Sockel aus schwarzem Marmor montiert.
Patina partiell leicht berieben. Vier Ecken des Marmorsockels minimal bestoßen.
12 cm, B. 24 cm, T. 8,5 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
775 Günter Anlauf, Ohne Titel (Stele). 1970.
Günter Anlauf 1924 Großhartmannsdorf – 2000 Berlin
Bronze, gegossen, grünlich-braun patiniert. Auf der Rückseite monogrammiert "A", datiert und nummeriert "12/50".
H. 11,6 cm, Gew. 709 g.
776 Salvador Dalí "Le Minotaure". 1981.
Salvador Dalí 1904 Figueres, Katalonien – 1989 ebenda
Bronze, gegossen, hellbraun und partiell goldbraun patiniert. Auf der Oberseite der quadratischen Plinthe vorn signiert "Dalí", auf der schmalen Rückseite mit dem Gießereistempel "Cire perdue, C. Valsuani", sowie nummeriert "12/499" und typografisch gestempelt "BF".
Spätere Edition des späten 20. Jh. bzw. frühen 21. Jh. Die Gießerei C. Valsuani existierte bis zum Jahr 2016.
Motivgleich abgebildet in:
Robert et Nicolas Descharnes: Dalí. Le dur et le mou. Sortilége et
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H. 45, 5 cm.
777 Manfred Kielnhofer "Wächter der Zeit" (sitzend). contemporary
Manfred Kielnhofer 1967 Haslach an der Mühl
Innenseitig einige freistehende Polyesterfasern aus dem Werkprozess.
H. 75 cm, B. 90 cm, T. 90 cm.
Droit-de-suite of 2.00 % applies. *
778 Ellen van Ess "Umarmung". 21st cent.
Ellen van Ess 1954 Münster – lebt in Dorla und Berlin
Trocknungsrisse. Im Bereich der Kanten vereinzelte, sehr kleine Bestoßungen.
H. 110 cm, B. 93 cm, T. 22 cm.
779 Hans Scheib, Schaukelpferd Rappe. 1985.
Hans Scheib 1949 Potsdam
Wood, geschnitzt und montiert, polychrom gefasst, Glas. Auf der Innenseite einer Kufe in Schwarz signiert "Scheib" und datiert. Schwarzes Pferd mit applizierten Glasaugen und sowie aufgemaltem Leopardenfell über einem roten, zweikufigen Unterbau.
Mit leichten Gebrauchsspuren. Vereinzelte, punktuelle Farbverluste sowie zwei leicht geöffnete Fugen, eine mit partiellem Farbverlust.
H. 82 cm, B. 100 cm, T. 26 cm.
780 Holger Koch, Straußenei mit Vögeln. 2008.
Holger Koch 1955 Freiberg – lebt in Freiberg / Sachsen
Straußenei H. 13 cm, mit Kordel H. 119 cm.
781 Friedrich Press "Die Geschwister (klein)". 1977.
Friedrich Press 1904 Ascheberg – 1990 Dresden
Lime wood, grün und rot gebeizt, sparsam gekalkt. Am Boden geritzt signiert "F. Press" und datiert sowie in Faserstift mit der Werknummer "81" versehen.
Press WK.Nr. 81.
Ausgestellt in:
1978 Leipzig, Wort und Werk, 1979 Dresden, Pretiosensaal des Residenzschlosses, 1980 Breslau, 1981 Marburg, 1984 Dresden, Galerie Mitte, 2012/13 Schwarzheide, Galerie der BASF.
Die vorstehende Skulptur "Die Geschwister (klein)" ist Bestandteil der seltenen, profanen Werke Friedrich Press'
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H. 23 cm, B. 25 cm, T. 5 cm.
790 Important early figure of a miner with a French horn. Around 1725.
Georg Fritzsche 1697 Meißen – 1756 ebenda
Porcelain, glazed, painting over glaze with light incarnate parts, black, gold, yellow and brown. A miner in Saxon in a Saxon parade dress leaning against a crystalline base, holding a French horn to his mouth in his left hand, his right hand resting at his side. The black miner's hat with Meissen swords mark and wavy contour line on the front, incised in over glaze gold. White jacket with gold button placket, black leather with small pocket, white trousers and stockings, high-buckled black
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H. 14,8 cm.
Dominikus Auliczek der Ältere 1734 Policka – 1804 Nymphenburg
Johann Elias Ridinger 1698 Ulm – 1767 Augsburg
Porcelain, glazed und polychrom staffiert. Unter der flachen, annähernd ovalen Plinthe in Schwarz nummeriert "232" sowie in Blei monogrammiert "KR" (?). Ungemarkt.
Vergleiche eine nahezu motividentische Figurengruppe, Nagel Auktionen GmbH, Stuttgart, Auktion 785, 18.03.2020, Los 25. Diese auf der Plinthe mit der gepressten Rautenmarke. Das Pferd wohl aus demselben Model geformt. Einziger Beleg für eine identische Ausführung einer plastischen Gras-Staffage auf der Plinthe.
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H. 15,5 cm, L. 22,5 cm, T. 14 cm.
Michel Victor Acier 1736 Versailles – 1795 Dresden
Porcelain, glazed, und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldgehöht. Aus der Serie "Die vier Jahreszeiten". Unterseits des ovoiden Sockels die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modellnummer "F 92" und die geprägte Bossierernummer sowie die Malermarke "67".
Modell-Jahr: 1778.
Lit.: Thomas Bergmann, Meissener Figuren. Modellnummern A 1 – Z 99, Erlangen, 2010, S. 125, Kat. Nr. 247.
Traube im Korb, ein Weinblatt sowie der Tragegurt der Butte mit einer Fehlstelle.
H. 15,3 cm, B. 12,3 cm, T. 9 cm.
794 "Fischotter". Max Esser für Meissen. 1945– 1947.
Max Esser 1885 Barth – 1945 Berlin
Porcelain, glazed. Aufrecht auf einem gischtumschäumten Felssockel sitzender Fischotter, den Kopf wendend. Verso am naturalistisch ausgeformten Sockel mit der im Model geprägten Signatur "M. ESSER". Der Boden mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, der geprägten Schwertermarke für Weißware, der geritzten Modellnummer "A 1221" sowie der geprägten Bossierernummer "50". Erste Wahl.
Entwurfsjahr: 1931.
Vgl.: Marusch-Krohn, C.: Meissener Porzellan 1918–1933. Die Pfeifferzeit, Leipzig 1993, S. 110, Abb. 88.
Eine Kralle minimal bestoßen.
H. 25 cm.
795 "Chinesenkinder auf Dose". Paul Scheurich für Meissen. 1945– 1947.
Paul Scheurich 1883 New York City – 1945 Brandenburg an der Havel
Porcelain, glazed und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldstaffiert, der Rand des Standringes sowie der Rand des Deckels mit Goldfaden. Die Schauseiten der Dose mit dem Dekor "Indische Malerei" in Rot, die Schmalseiten mit applizierten Griffen aus je zwei Drachenfiguren. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Modellnummer "A 1271" sowie die Bossierernummer "59".
Entwurfsjahr: 1937.
Kleiner Brandriss (0,6 cm) am Hut des re. Knaben. An der Krempe des Huts eine fachmännische Restaurierung. An den Handhaben jeweils eine winzige, fachmännische Restaurierung. Glasur mit unscheinbarem, werkimmanentem Ausschliff (D. 0,7 cm) auf der Deckeloberseite unterhalb der re. Quaste.
H. 13,5 cm, B. 23,5 cm, T. 10 cm.
796 Tiefer Teller mit Trichterwinde. Meissen. Spätes 19th cent.
Fond krakeliert, Randvergoldung partiell leicht berieben. Vereinzelte, winzige Kratzer in der Glasur. Standring mit winzigen Chips.
D. 24,3 cm.
797 Tiefer Teller mit Stiefmütterchen. Meissen. Spätes 19th cent.
Porcelain, glazed und polychrom staffiert, partiell in Blickweiß gehöht, der Rand mit Goldfaden. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Tief gemuldete Form mit glatt ansteigender Fahne und geschweiftem Rand. Das Dekor motivfolgend über separat ausgespartem Grund mit kobaltblauem Fond und Stiefmütterchenbukett. Unterseits die Knaufschwerter in Unterglasurblau und eine Prägeziffer "106".
Glasur leicht krakeliert. Fond im Randbereich partiell aufgehellt. Unterseitig im Bereich der Fahne mit feinen Fond-Spritzern.
D. 24,3 cm.
798 Vierpassige Schale mit Krokussen. Meissen. Um 1900.
Ein kleiner, bräunlicher Fleck im blauen Fond unterhalb des Buketts, im Gesamtbild jedoch unauffällig.
H. 10 cm, B. 25 cm, T. 25 cm.
799 Deckelterrine. Johann Joachim Kaendler für Meissen. Mitte 19th cent.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porcelain, glazed. Aus dem Service "Neu-Brandenstein". Ovale Fußschale mit Reliefdekor, zwei Muschelhandhaben und plastischem Deckelknauf als Putto mit Füllhorn, die Früchte auf dem Deckel verteilend. Unterseits mit Griffschwertern auf unglasiertem Scherben.
Entwurfsjahr: 1738, Überarbeitung durch Johann Friedrich Eberlein 1744.
Im Spiegel seitlich ein Brandriss (ca. 8 cm), Fahne mit kleinem Ausschliff sowie leichtem Chip. Stand innenseitig mit kleinen Brandrissen. Mündungsrand des Deckels mit vereinzelten unscheinbaren Chips, Mündungsrand der Terrine mit Glasurüberschuss.
H. 19,5 cm, B. 33 cm, T. 25,5 cm.
800 Steckvase (Cachepot). Meissen. Um 1860– 1924.
Porcelain, glazed. Würfelförmiger Korpus über vier Volutenfüßchen, der obere Rand mit klassizistischem Dekor. Die Innenwandung mit vier konsolartigen Applikationen, auf jenen der Deckel mit neun kreisrunden Löchern sowie zwei Handhaben in Astform aufgelegt. Unterseits die einfach seitlich geschliffene Schwertermarke sowie zwei Prägeziffern.
Kleiner Brandriss in einer u. Ecke der Innenwandung.
H. 14,7 cm, B. 14 cm, T. 13,5 cm.
801 Kaffeekanne "Schwanenhenkel" und Tasse mit Untertasse mit "Perlband". Meissen. 1817– 1934.
Porcelain, glazed. Dreiteilig. Die Kanne aus dem Service "Schwanenhenkel". Die Tasse in Becherform mit ausschwingender Lippe, darunter ein halbplastisches Perlband-Relief, der Griff aus einer geschwungenen Akanthusranke. Unterseits der Kanne und der Tasse die einfach geschliffene Schwertermarke. Unterseits der Untertasse die vierfach geschliffene Schwertermarke, teils mit Prägeziffern und Ziffern in Unterglasurblau.
Geringe Gebrauchsspuren. Kanne sowie Griff der Tasse mit herstellungsbedingten Unregelmäßigkeiten in der Glasur sowie der Form. Kanne mit Kratzspuren in der Glasur, einzelnen winzigen Chips im Bereich der Kanten sowie einem kleinen braunen Punkt unterseits der Tülle.
Kanne mit Griff H. 27,5 cm, Tasse mit Griff H. 10,5 cm, Untertasse D. 15,7 cm.
802 Große Deckelterrine "Zwiebelmuster". Meissen. 1850/60– 1924.
Porcelain, glazed und in Unterglasurblau staffiert. Gedrückt bauchiger Korpus auf ovalem Stand, seitlich zwei reliefierte Palmettenhandhaben, die Ränder geschweift. Gewölbter Deckel mit Griff in klassizistischem Kranzdekor. Unterseits die vierfach geschliffene Schwertermarke, eine geritzte Ziffer, die geprägte Bossierernummer sowie eine Nummerierung in Unterglasurblau.
Brandriss in der inneren Wandung sowie Brandrisse an den Handhaben. Vereinzelte leichte Unregelmäßigkeiten in der Glasur.
H. 27 cm, B. 41 cm, T. 24 cm.
803 Große Fischplatte "Zwiebelmuster". Meissen. 1850/60– 1924.
Porcelain, glazed, in unterglasurblauen Farben staffiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Tief gemuldete, ovale Form mit dem Dekor "Zwiebelmuster". Unterseits die Zweifach geschliffene Schwertermarke, sowie mehrere geprägte Ziffern.
Ein Standring mit ausgeschliffenem Chip. Im Randbereich sowie auf dem Spiegel vereinzelte Kratzspuren in der Glasur.
H. 29,5 cm, B. 61 cm, T. 5 cm.
804 Fünf Suppentassen mit Présentoirs "Zwiebelmuster". Meissen. 1970/ 1971.
Porcelain, glazed und in Unterglasurfarben staffiert. 10–teilig. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Wandungen und Spiegel mit dem Dekor "Zwiebelmuster". Die Suppentassen unterseits mit der zweifach, resp. dreifach geschliffenen Schwertermarke. Die Unterschalen unterseits mit der Schwertermarke, erste Wahl. Teils mit dem Jahreszeichen, Prägeziffern sowie einer weiteren Ziffer in Unterglasurblau versehen.
Der Standring einer Suppentasse mit winzigem Chip. Suppentassen mit vereinzelten Glasurunebenheiten aus dem Herstellungsprozess.
Suppentasse H. 5,5 cm, D. 12,3 cm, Unterschale D. 17,2 cm.
805 Zehn Mokkatassen mit Untertassen "Zwiebelmuster". Meissen. 1970/ 2nd half 20th cent.
Porcelain, glazed und in Unterglasurfarben staffiert. 20–teilig. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Wandungen und Spiegel mit dem Dekor "Zwiebelmuster". Die Mokkatassen unterseits mit der dreifach geschliffenen Schwertermarke. Die Unterschalen unterseits mit der Schwertermarke, erste Wahl. Teils mit dem Jahreszeichen, Prägeziffern sowie einer weiteren Ziffer in Unterglasurblau versehen.
Die Mokkatassen mit vereinzelten Glasurunebenheiten aus dem Herstellungsprozess. Eine Tasse mit winzigem Chip am Standring, ein Griff mit Brandriss. Eine Tasse mit orangenen Verfärbungen im Bereich des Standringes sowie des Griffes.
Tasse H. 5,5 cm, D. 6,9 cm, Unterschale D.11 cm.
Porcelain, glazed und in Unterglasurblau staffiert und goldgehöht, die Ränder mit Goldfaden. 39–teilig, bestehend aus einer Kaffeekanne, einem Sahnekännchen, einer Zuckerdose, zwölf Tassen mit Untertassen, sowie 12 Kuchentellern. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Wandungen und Spiegel mit goldgehöhten Blütenbuketts (Bukett Mitte, kobaltblau), die Fahnen mit ebenfalls goldgehöhten Blütenzweigen und Insekten. Unterseits die Schwertermarken in Unterglasurblau, teils die geprägten
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Verschiedene Maße.
807 Sechs Suppenteller "Riemerschmid". Richard Riemerschmid für Meissen. 2005.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Porcelain, glazed und in unterglasurblauen Farben staffiert. Aus dem Service "Perle", im Spiegel, die Fahne mit dem Dekor "Riemerschmid" in Unterglasurblau. Unterseits die vierfach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Nummer "33489", die geprägte Drehernummer "159" mit dem Jahreszeichen sowie zwei weitere Nummerierungen in Unterglasurblau.
Entwurfsjahr Dekor: 1903–1905.
Zum Dekor vgl.: Haase, Gisela (et al.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne.
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D. 24,6 cm.
808 Zwei Prunkteller / Schale eines Tafelaufsatzes. Meissen. Mitte 19. Jh. / Anfang 20th cent.
Porcelain, glazed , Teller und Schale partiell goldgehöht. Die Schale mit polychromen Aufglasurfarben staffiert, ein Teller in Blau staffiert. Die zwei Prunkteller mit reliefiertem, gotisierenden Arabeskendekor, bzw. mit reliefiertem Weinlaubdekor. Die Mitte der Schale mit einem Blütenbukett, gerahmt von reliefertem Akanthuslaub. Unterseits jeweils die Schwertermarke in Unterglasurblau, sowie weitere geritzte und geprägte Nummern.
Vergoldung sowie blaue Staffage partiell berieben. Unterseite der Schale mit Spuren des Abrisses des früheren Fußes. Standringe mit vereinzelten, kleinen Chips.
D. 28,2 cm / D. 27,3 cm / D. 29,3 cm.
809 Große Schlangenhenkelvase mit Bukettmalerei. Ernst August Leuteritz für Meissen. Um 1924– 1934.
Ernst August Leuteritz 1818 Meißen – 1893 ebenda
Porcelain, glazed und montiert sowie in polychromen Aufglasurfarben in Außerhausmalerei staffiert, der Reliefschmuck teils unglasiert.
Amphorenform auf kanneliertem Rundstand. Konkav eingewölbter Hals, ausschwingende Mündung mit reliefiertem Eierstab. Zwei an der Wandung ansetzende, in sich verschlungene Doppelschlangenhenkel. Schauseitig und verso jeweils ein Blütenbukett mit Iris, Aster, Winde und Pfingstrose sowie Heckenrose, Pfingstrose, Aurikel, Tulpe. Unterseits mit der vierfach
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H. 48 cm.
810 Flötenvase "Indische Blumenmalerei". Meissen. 1924– 1934.
Porcelain, glazed, polychrom staffiert, partiell vergoldet, die Ränder mit Goldfaden. Zylindrische Form mit ausladendem Mündungsrand über ausgestelltem Rundstand. Auf der Wandung schauseitig ein Blütenbukett mit Lotosblüte und Strohkörben, verso Blütenzweige. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Ziffer "H 59", einer Prägeziffer "40" sowie der Malernummer "18". Erste Wahl.
Standring mit wenigen, winzigen Chips.
H. 24,3 cm.
811 Deckelvase "Indische Fels-, Blumen- und Vogelmalerei". Meissen. 1973.
Porcelain, glazed und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, partiell goldgehöht. Die Ränder mit Goldfaden, der Knauf goldstaffiert. Balusterförmiger Korpus mit zylindrischem Hals und Haubendeckel mit zapfenförmigen Knauf. Die Wandung sowie der Deckel mit dem Dekor "Indische Fels-, Blumen- und Vogelmalerei". Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, die gestempelte Modellnummer "51081", die geprägte Drehernummer mit Jahreszeichen und die Malernummer. Im Bereich des Standrings das Glasurzeichen in Unterglasurblau. Erste Wahl.
H. 22,7 cm.
812 Eine Andenkentasse "KPM Berlin", eine Bildtasse und zwei Prunktassen des 19th cent.
Jean-Baptiste Le Prince 1734 Metz – 1781 St. Denise-du-Port
Porcelain, glazed. und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, teilweise goldgefasst, goldradiert oder mit Goldfond.
Andenkentasse "Für den Hausherrn". KPM Berlin. Um 1830– 1840.
Unterseits die Manufakturmarke in Unterglasurblau, Prägezeichen und -ziffern, die Tasse mit drei Strichen in Aufglasurrot.
Inschrift mit zwei Farbfehlstellen, verso im Fond ebenfalls drei kleinere Fehlstellen. Die Untertasse mit minimalen Fondfehlstellen und oberflächlichem Abrieb mit kurzen
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815 Bildplatte "Giovanni de' Medici als Knabe mit Stieglitz". Unbekannte Manufaktur. Wohl 19th cent.
Porcelain, glazed, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Ungemarkt. Verso in Blei nummeriert "3262".
Die Gemäldevorlage von Angnolo Bronzino, gemalt 1545, befindet sich heute in der Galleria degli Uffizi, Florenz.
Vereinzelte, winzige Kratzspuren in der Glasur, im Gesamtbild jedoch unauffällig.
H. 12,3 cm, B. 9,3 cm.
817 Historistischer Teller mit Damenporträt im Renaissance-Kostüm. Spätes 19th cent.
Ceramic, dunkelbrauner Scherben, glasiert und mit polychromen Farben staffiert. Der Spiegel mit dem polychrom gemalten Bildnis einer historisierend gekleideten jungen Frau mit Federhut, gerahmt von einem Kugel-Kreuzfries. Die Fahne mit umlaufendem, geritzten Schuppendekor, der Tellerrand von drei umlaufenden, geritzten Bändern gerahmt. Unterseits mit dem Prägestempel "Schunewald". Verso eine Metallmontierung zur Wandhängung.
Damenbildnis leicht krakeliert sowie partiell restauriert. Im Randbereich punktuelle Fehlstellen in der Glasur.
D. 28,7 cm.
821 Belle Époque- Brosche mit Diamanten und Rubinen. 1910er/ 1920's.
Zentrale Perle mit deutlichen, umfassenden Rissen und Ausplatzungen. Lötstellen teils etwas gedunkelt.
L. 5,7 cm, Gew. 3,9 g.
822 Schleifen-Brosche. Edith Hartmann für Henkel & Grosse, Pforzheim / Christian Dior. 1965.
Edith Hartmann 20. Jh.
Ein Schleifenende mit deutlicher Druckspur. Das andere Schleifenende mit Druckstelle. Unterseitig Klebstoffreste.
L. 9,2 cm.
823 Cocktailuhr. Schmuckband-Modell "694". Rolex, Schweiz. Um 1970.
Leichte Tragespuren. Zwei feine Kratzer am li. äußeren Gehäuserand. Clipverschluss innenseitig mit winzigem Materialbruch. Glas re. mit winzigem Chip.
L. ges. 18,1 cm, Gew. 47,8 g.
824 Klassizistische Stutzuhr in Amphorenform. Benjamin Friedrich Schunigk, Berlin. Um 1820.
Benjamin Friedrich Schunigk 1775 Cottbus – 1841 Berlin
Gehwerk gangfähig, überholungsbedürftig. Uhrglas ergänzt. Zwei Schrauben am Zifferblatt ergänzt. Schlagwerkfeder defekt (Gesperr funktionsfähig). Repetierzug fehlend. Lagerkloben der Spindelwelle alt ergänzt (evtl. ursprüngliche Fadenaufhängung). Furnier mit Trocknungsrissen und teils leicht geöffneten Fugen, an den Kanten mit vereinzelten, winzigen Bestoßungen. Armillarsphäre mit Schraubgewinde lose aufgesteckt.
H. 43 cm, B. 15 cm, T. 11,5 cm.
831 Pfeffer-Salz-Menage mit Cloisonné-Dekor. Grigory Pankratym, St. Petersburg. 1908– 1917.
Grigory Pankratym 20. Jh.
Mit leichten Gebrauchsspuren. Punktuelle matte Bereiche im Inneren der Schälchen. Spuren aus dem Werksprozess zwischen den Zellen. Das Etui mit kleinen Kratzern und Bestoßungen, die textile Staffage im Inneren teils leicht stockfleckig und im Bereich des Scharniers sowie des Deckels partiell gerissen.
Gefäße H. 2,5 cm, D. 3,9 cm, Löffel L. 6,2 cm, Gewicht 9,8 g, Etui H. 4,3 cm, B. 16,5 cm, T. 9,2 cm.
832 Streichholz-Etui mit Cloisonné-Dekor. David Andersen, Oslo. Um 1890.
Email insgesamt sehr gut erhalten, die Emaillierung eines Kreises im Kugelfries oberflächlich abgebrochen, im Gesamtbild jedoch unauffällig. Minimale Gebrauchsspuren.
H. 4,6 cm, B. 3 cm, T. 1,7 cm, Gew. 26,8 g.
833 Serviettenring mit Cloisonné-Dekor. Pyotr Baskakov, Moskau. 1883– 1908.
Pyotr Baskakov 19. Jh.
Email vereinzelt bestoßen, mit Krakelee und teilweise mit minimalen Materialverlusten. Oberer Rundstab mit kleinem Spalt aus dem Herstellungsprozess. Silber zum Teil leicht oxidiert.
H. 3,8 cm, D. 4,3 cm, Gew. 45,3 g.
834 Puderdose. Karl Gustaf Hjalmar Armfeldt, St. Petersburg. 1904– 1916.
Karl Gustaf Hjalmar Armfeldt 1873 Artjärvi – 1959 Helsinki
Email mit vereinzelten Fehlstellen. Minimale Gebrauchsspuren.
H. 2 cm, D. 5,5 cm, Gew. 57,95 g.
835 Paar Serviettenringe im Etui. Constantine & Floyd. Birmingham, England. 1919.
Leichte Gebrauchsspuren sowie wenige, kleine matte Stellen. Wandung zum Teil leicht schräg ausgerichtet. Etui mit leichten, oberflächlichen Läsionen.
H. 2 cm, D. 4,5 cm, Gew. 31,9 g, Etui H. 5,5 cm, B. 5,8 cm, T. 6 cm.
Heinrich Vogeler 1872 Bremen – 1942 Karaganda/Kasachstan
Mit vereinzelten, winzigen Gebrauchsspuren. Messergriff am unteren Ende leicht eingedellt.
Löffel L. 14,3 cm, Messer L. 21,5 cm.
838 Kleine Schmuckschatulle mit Watteau-Szenen. Französisch (?). Wohl 19th cent.
Leichte Gebrauchsspuren. Im Bereich des Bodens und Deckels Lotspuren einer Restaurierung. Deckel im Bereich des Scharniers leicht gelöst, die textile Staffage in der Deckelinnenseite am Rand leicht gelöst, jedoch insgesamt fest fixiert.
H. 5,5 cm, B. 8,5 cm, T. 6 cm.
841 Utagawa Kuniyoshi "Uramatsu Handayû Takanao". 1847.
Utagawa Kuniyoshi 1798 Edo (heute Tokio) – 1861 ebenda
Wood cut in colours auf Japan aus der Edo-Periode. Signiert u.li. in japanischen Schriftzeichen "Ichiyûsai Kuniyoshi ga" (Künstler-Synonym). 19. Blatt aus der Folge "Seichû gishi den" (Biografien der loyalen Samurai). Verlegt von Ebiya Rinnosuke. Mit den Stempeln der Zensoren "Muramatsu" und "Yoshimura".
Sehr früher Druck, frische Farben. Mehrere hinterlegte Fehlstellen im Papier (Anobienfraß), teils retuschiert. Ecke u.li. ergänzt. Papier minimal gegilbt.
Bl. 36,5 x 24,8 cm.
842 Utagawa Kuniyoshi "Tokuda Magodayû Shigemori". 1847.
Utagawa Kuniyoshi 1798 Edo (heute Tokio) – 1861 ebenda
Wood cut in colours auf Japan aus der Edo-Periode. Signiert re. mittig in japanischen Schriftzeichen "Ichiyûsai Kuniyoshi ga" (Künstler-Synonym). 37. Blatt aus der Folge "Seichû gishi den" (Biografien der loyalen Samurai). Verlegt von Ebiya Rinnosuke. Mit den Stempeln der Zensoren "Hama" und "Kinugasa".
Früher Druck, frischen Farben. Mehrere fachmännisch hinterlegte Fehlstellen (Anobienfraß). Retusche o.re.
Bl. 36,3 x 24,8 cm.
843 Utagawa Kuniyoshi "Mase Magoshirô Masatatsu". 1847.
Utagawa Kuniyoshi 1798 Edo (heute Tokio) – 1861 ebenda
Wood cut in colours auf Japan aus der Edo-Periode. Signiert u.li. in japanischen Schriftzeichen "Ichiyûsai Kuniyoshi ga" (Künstler-Synonym). 41. Blatt aus der Folge "Seichû gishi den" (Biografien der loyalen Samurai). Verlegt von Ebiya Rinnosuke. Mit den Stempeln der Zensoren "Hama" und "Kinugasa".
Mehrere große hinterlegte Fehlstellen im Papier (Anobienfraß) am li. und u. Rand. (und auf dem Künstlersignum). Minimal gegilbt. Li. Bereich mit Farbverlusten.
36,5 x 25,1 cm.
Fabric with cuts, esp. top right and bottom left. Cartouche bottom left incomplete. Incrustations of corners missing. Varnish partly with defects.
H. ges. 90 cm, B. ges. 44,5 cm, Paneel 71 x 57 cm.
845 Tripod incense burner. China. 1949.
Bronze, schwarzbraun patiniert. Weite und flache, gedrückt gebauchte Form auf drei Füßen, seitlich jeweils eine Handhabe in Form einer Löwenmaske. Kurzer, zylindrischer Hals mit einem abgesetzten, profilierten Mündungsrand. Unterseits die Tang-Ming-Kuan-Marke "Dou Fang Zhu Ren Jian Zhi" (Studiostempel).
Vereinzelte Kratzspuren, im Gesamtbild jedoch sehr unauffällig.
D. 21 cm, H. 7,4 cm, Gew.1950 g.
Ceramic, light stoneware with creme-coloured slip, dark brown decoration and translucent glaze. The inside completely covered in dark brown iron oxide. Baluster-shaped body with short neck and thickened mouth rim. The outside of the body with a phoenix design and stylized ruyi clouds with scratched interiour decoration. Surrounding rudimentary mountain contours. Below a painted rudimentary leaf fries between double rings. Bottom side with a painted (later?) numbering "133" and a symbol
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H. 34,5 cm, D. ca. 35 cm.
851 Memorial Head With Four Birds of Prophecy 1st quarter 20th cent.
Bronze (Kupferlegierung), Wachsausschmelzverfahren, schwarzbraun patiniert. Das Gesicht des Kopfes rechts und links mit Schlangen in hohem Relief, Frösche (Kröten) im Maul haltend. Der Scheitel mit einem nach innen offenen, aufgesetztem Reif. Darauf vier bekrönende "Ahianmwen-Oro" (Vögel der Prophezeihung). Unterhalb vier, am Kopf herabhängende Flechtbänder. Oberhalb der Augenbrauen mit jeweils drei Skarifikationsnarben. Halsabschluss mit Reliefwulst.
Provenienz: Sammlung Alfons
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H. 37 cm.
852 Gedenkkopf eines Köngis. Benin. Wohl 1st quarter 20th cent.
Bronze (Kupferlegierung), Wachsausschmelzverfahren, grünschwarz patiniert. Innenseitig Verschraubung von Eisenpupillen im Guss nachgebildet. Darstellung eines Kopfes mit einem Kragen von Kropfperlen. Auf dem Kopf eine Kappe aus Perlgeflecht. C-förmig modellierte Ohren, die Augenbrauen mit je drei reliefierten Skarifikationsnarben. Scheitelpunkt mit stoßzahnförmigen, figürlich und stilisiert reliefiertem Aufsatz.
Provenienz: Sammlung Alfons Garn (1926 Dresden – 2005 Dresden), wohl vormals Sammlung Paul Garn (1885 – 1959).
Kopf mit Löchern, Oberfläche partiell oxidiert mit Ablagerungsspuren und mit Materialunebenheiten.
H. 32,9 cm.
853 Dan-Maske. Wohl nördliche Dan, Untergruppe der Yakuba, Elfenbeinküste. Wohl 20th cent.
Leichte Bestoßungen mit Verlust der Farbfassung im li. und o. Bereich sowie verso am Randbereich der Maske. Verso Klebstoffreste eines früheren Etiketts. Am re. Rand vereinzelte Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls.
H. 31 cm, B. 22,5 cm, T. 10 cm.
854 Weibliche Bateba-Figur. Wohl Lobi, Burkina Faso. 1965.
Patina partiell leicht berieben. Zwei kleine, punktuelle Bestoßungen an der Rückseite des rechten Armes.
H. 34 cm.
855 Stammvogel der Senufo "porgaga". Elfenbeinküste. Wohl Anfang 20. Jh.– 1960.
Farbschichten zum Teil leicht berieben. Trocknungsriss im re. Bauchbereich. Fehlstelle (ca. 3 cm) im Bereich des u. Schnabels. Zwei punktuelle Bestoßungen am li. Knie. Die Rückseite mit Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls.
H. 81 cm, B. 31 cm, T. 26 cm.
856 Fruchtbarkeitsidol. Wohl Ashanti oder Akuaba, Ghana. Wohl 20th cent.
Oberfläche partiell leicht berieben. Kleine Fehlstelle im unteren Bereich des Standfußes.
H. 29,5 cm.
857 Figürlicher Pfeifenkopf. Wohl Bamum oder Bamileke, Kamerun. 20th cent.
Clay, hellbrauner Scherben, schwarzbraun geschlämmt. Figurale Darstellung mit Kopfbedeckung, an einem Stamm lehnend.
Provenienz: Bremische Privatsammlung.
Vereinzelte Verluste der Farbschicht.
H. 20 cm.
858 Tanzmaske Büffel. Wohl Bamileke, Kamerun. Wohl 1950er Jahre– 1962.
Verso zwei Trocknungsrisse mit Spaltbildung sowie weitere, vereinzelte Trocknungsrisse. Im rechten, hinteren Bereich des Büffelkopfes einige wenige Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls.
H. 65,5 cm, B. 28,5 cm, T. 20,5 cm.
859 Tanzmaske Elefant. Wohl Bamileke, Kamerun. Wohl 1950er Jahre– 1962.
Vereinzelte Gebrauchsspuren, partielle, kleine Bestoßungen, im Gesamtbild jedoch unauffällig. Vereinzelte, kleine Trocknungsrisse. Verso am rechten Ohr Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls.
H. 78 cm, B. 31 cm, T. 15 cm.
860 Tanzmaske. Wohl Bamileke, Kamerun. Wohl 1950er Jahre – 1962.
Bestoßung mit Riss im Kinnbereich, ebenda ein Trocknungsriss.
H. 25,5 cm, B. 22 cm, T. 11 cm.
861 Helm-Maske. Wohl Bamum, Westkamerun. Wohl Anfang 20. Jh.– 1960.
Ein Stück des Helmes durch Trockungsrisse lose sitzend, sowie weitere vereinzelte Trocknungsrisse. Kleinere, punktuelle Fehlstellen der Oberfläche, an den Backenunterseiten bestoßen.
H. 53 cm, B. 30 cm, T. 30 cm.
862 Zwei Tanzmasken. Wohl Kpelle, Liberia. Wohl Anfang 20. Jh.– 1960.
Die hellere Maske mit vereinzelten Eisennägeln und Spuren eines früheren Fellbesatzes sowie Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls in der li. Gesichtshälfte. Dunklere Maske mit kleiner Fehlstelle am Rand der Rückseite re.
H. 35 cm / H. 30 cm.
863 Wohl Makoko, König der Batéké. Wohl Massengo, Kongo. Vor 1930.
Trocknungsriss im Halsbereich. Runde Kerbe am hinteren Hals. Zwei winzige Bestoßungen an der linken Wange.
H. mit Sockel: 44,5 cm.
864 Sitzende Ahnfrau. Wohl Dogon, Mali. Wohl 1950er Jahre– 1960.
Farbfassung partiell leicht berieben. Vereinzelte Trocknungsrisse, ein Trocknungsriss den Sockel durchlaufend.
H. 43,5 cm.
865 Modelltür eines Schreines. Wohl Dogon, Mali. 20th cent.
Zwei Figuren mit Fehlstellen in der Mi. und u. Mi.
H. 58,5 cm, B. 41 cm, T. 5,5 cm.
866 Fruchtbarkeitsidol mit Lendenschurz. Wohl Yoruba, Nigeria. 20th cent.
Nicht standsicher. Rückseite der Füße mit kleinen Fehlstellen. Der li. Arm mit durchgehendem Trocknungsriss.
H. 36,5 cm.
867 Tanzaufsatz "Tjiwara" Antilope mit Jungtier. Wohl Bambara, Mali. Wohl Anfang 20. Jh.– 1962.
Oberfläche im Bereich der Kanten leicht berieben. Fehlstelle am hinteren re. Bein, sowie weitere, punktuelle Fehlstellen, im Gesamtbild jedoch nicht auffällig.
H. 77 cm, B. 31 cm, T. 6 cm.
868 Tanzaufsatz "Tjiwara" Antilopenbock. Wohl Bambara, Mali. Wohl Anfang 20. Jh.– 1962.
Re. Ohr, oberste Hörnerspitzen und ein Stück der Mähne fehlend, Nase mit Fehlstelle. Oberfläche teilweise berieben, partiell bestoßen.
H. 151 cm, B. 34 cm, T. 8 cm.
869 Hocker. Wohl Oromo, Äthiopien. Wohl 20th cent.
Leichte Gebrauchsspuren, vereinzelte Bestoßungen. Kreisförmige, dunkle Verfärbung im Inneren der Sitzschale. Ein Trocknungsriss vom Rand der Sitzschale bis zur Mitte durchgehend, ein Bein mit einem Trocknungsriss um einen Ast, ein anderes Bein mit einem gewinkelt verlaufenden Trocknungsriss. Am gesamten Hocker weitere kleinere Trocknungsrisse.
H. 34 cm, D. 32 cm.
870 Orakelbrett. Wohl Yoruba, Nigeria. 20th cent.
Geschnitztes Gesicht mit kleiner Fehlstelle im Bereich der u. Lippe. Zwei Trocknungsrisse am li. Rand. Eine helle, strichförmige, nach u. verlaufende Verfärbung im Bereich der Mi. U.li. Ecke bestoßen und mit kleinem, eingeschlagenen Nagel.
H. 22 cm, Br. 34 cm, T. 2,5 cm.
871 Kommode im Stil des Rokoko. Sachsen (?). 2nd half 20th cent.
Mit Gebrauchsspuren. Das Furnier mit vereinzelten Trocknungsrissen, stärker ausgeprägt an der vorderen Plattenkante. Die Platte mit partiellen Druckstellen und Kratzern. Der vordere linke Fuß mit Fehlstelle. Die Böden der Schübe mit Trocknungsschwund, damit einhergehende Spaltbildung zwischen Böden und Schubfronten.
H. 79 cm, B. 91 cm, T. 51 cm.
872 Biedermeier-Halbschrank. Mitteldeutsch (?). Um 1830/ 1840.
Deckplatte neu furniert. Vereinzelte kleinere Trocknungsrisse im Furnier, durchgehende Trocknungsrisse an der Tür, der re. Seite sowie der o. Fläche. Tür leicht verzogen. Der Boden des Schubes mit Trocknungsschwund, daher Spaltbildung zwischen Boden und Schubfront. Über dem Griff des Schubes ein kleines Astloch. Untere Furnierleisten der li. und re. Seite leicht gelöst. Rückwand mit einem vertikalen, durchgehenden Riss.
H. 84 cm, B. 64 cm, T. 44 cm.
873 Biedermeier-Schreibschrank. Mitteldeutsch, wohl Dessau. Um 1830/ 1840.
Unrestaurierter Zustand, zum Teil Furnierverluste. Kugelfüße ergänzt. Deckplatte verwölbt.
H. 149 cm, B. 93 cm, T. 47 cm, T. ausgeklappt 93 cm.
874 Paar Salonstühle im Stil des Empires. Spätes 19. Jh. / frühes 20th cent.
Vereinzelte Kratzspuren und punktuelle Bestoßungen. Teils leicht geöffnete Fugen. Stoffbezug deutlich verblichen.
H. 95 cm, Sitzhöhe 45 cm, B. 48 cm, T. 44 cm.
875 Sitzbank und Armlehnstuhl im Stil des Empires. Spätes 19. Jh. / frühes 20th cent.
Vereinzelte Kratzspuren und punktuelle Bestoßungen. Teils leicht geöffnete Fugen. Stoffbezug deutlich verblichen.
Sitzbank H. 98 cm, Sitzhöhe 45 cm, B. 143 cm, T. 61,5 cm, Armlehnstuhl H. 96 cm, Sitzhöhe 44 cm, B. 65 cm, T. 63 cm.
876 Salontisch im Stil des Empire. Spätes 19. Jh. / frühes 20th cent.
Leichte Gebrauchsspuren, mehrere Kratzer auf der Tischplatte sowie den Beinen. Rand der Tischplatte geblichen. Vereinzelte Druckstellen. Die Tischplatte unterseits mit einigen wenigen Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls.
H. 75 cm, D. 89 cm.
877 Neo-Empire-Spiegel. Deutsch. 3. Viertel 19th cent.
Leicht geöffnete Fugen. Rechteckige Felder unter- und oberhalb des Spiegels verwölbt, das u. mit Trocknungsrissen sowie partiellen Fehlstellen u.li. Zwei Fehlstellen an den beiden o. re. Simsen. Furnier an den u. Ecken bestoßen. U.li. Ecke des u. Rechteckfeldes mit Spuren eines inaktiven Schädlingsbefalls mit partiellem Furnierverlust. Spiegelglas mit Sprung o.li.
H. 158 cm, B. 65 cm, T. 4 cm.
878 Seltenes Paar säulenförmige Postamente. Italien. 1st half 20th cent.
Auf der Oberseite nur die Randbereiche poliert und mit leichten Gebrauchsspuren. Oberseiten jeweils mit herstellungsbedingter Zapfenöffnung. Kapitell und Basis mit kleineren Bestoßungen und Kratzspuren, im Gesamtbild unauffällig. Ein Schaft an der Verbindung zur Basis mit Materialverlust (4 x 8 cm).
H. 113 cm, H. 112,7 cm.
879 Armlehnstuhl in der Art der Werkbund-Möbel. Deutsch. Um 1910– 1920.
Leichte Gebrauchsspuren, im Bereich der Armlehnen Kratzer und Druckstellen. Geflecht nachträglich ergänzt, die Rückenlehne umlaufend mit Spuren einer früheren Bespannung / Polsterung,
H. 107 cm, Sitzhöhe 40 cm, B. 60 cm, T. 66 cm.
880 Art déco-Clubsessel. Wohl deutsch oder tschechisch. Wohl um 1930.
Polsterung fachmännisch erneuert. Die Armlehnen sowie die Rückenleiste im Bereich der Polsterung mit matter Oberfläche. Teils leicht geöffnete Fugen. Eine Rückenleiste mit zwei Trocknungsrissen, die andere mit kleinen Wasserflecken.
H. 70 cm, Sitzhöhe 39 cm, B. 64 cm, T. 66 cm.
881 Art déco-Vitrinenschrank. 1920er/ 1930's.
Leichte Gebrauchsspuren. Der hölzerne Einlegeboden leicht gewölbt und mit Trocknungsriss. Lack krakeliert.
H. 175 cm, B. 120 cm, T. 38 cm.
882 Hocker "Modell I". Robert Wagner für ROWAC, Chemnitz. Um 1910– 1930.
Fuge der Sitzfläche neu verleimt. Sitzfläche mit stärkeren Gebrauchsspuren und Trocknungsriss. Stahlgestell stärker patiniert.
H. 50 cm, B. 41 cm, T. 41 cm.
883 Hocker "Modell I". Robert Wagner für ROWAC, Chemnitz. 1930– 1946.
Sitzfläche mit Gebrauchsspuren, Stahlgestell stärker patiniert.
H. 50 cm, B. 38 cm, T. 38 cm.
884 Drei Stühle "SM 400 K". Gerd Lange für Drabert, Minden. 1978/ 1987.
Gerd Lange 1931 Wuppertal
Leichte Gebrauchsspuren. Polsterung mit vereinzelten Falten, im Gesamtbild jedoch unauffällig, Polsterung einer Sitzfläche mit fehlender Montierung o.re., die Funktion jedoch nicht beeinträchtigt.
H. 78 cm, Sitzhöhe 46 cm, B. 44 cm, T. 92 cm.
885 Berliner Leiste. Wohl 19th cent.
Die u. Ecken leicht bestoßen, Oberfläche minimal oxidiert, teils berieben.
67,5 x 50,3 x 2,5 cm. Falz 61,3 x 44 cm.
886 Grafikleiste mit Blattsilberauflage. 19th cent.
Wood, weiße Grundierung, wohl schwarzes Poliment, Blattsilberauflage, Goldlack-Überzüge, Seitenflächen lasierend hellbraun gestrichen. Schmales, ansteigendes Karnies mit Glanzversilberung und hellem Goldlacküberzug, darauf folgend eine breite Platte mit mattem, gelblicherem Überzug über der Versilberung. Abschließend eine nach außen absteigende schmale Hohlkehle, ebenfalls mit Glanzversilberung, dem Innenprofil entsprechend. Mit eingelegter Verglasung.
Partiell Oxidationsflecken. Außenkanten mit Abrieb der Fassung, stellenweise grundierungssichtig sowie Fehlstellen an den Ecken. Farbfassung an den Außenkanten berieben.
82 x 60,2 cm x 2 cm, Falz 75,5 x 53,5 cm.
891 Schlitzkelim. Anatolien. Um 1900.
Eine Ecke mit neu ergänztem Stück (10 x 14 cm). Fransen unregelmäßig und gekürzt. Vereinzelte Fraßspuren mit Materialverlust der Schussfäden.
72 x 127 cm.
892 Tasche mit innenliegendem Kissen. Gotschan, Persien. Um 1900.
Mit Gebrauchsspuren. Partiell ausgebessert.
50 x 54 cm.
893 Fragment eines Beschirs (Baschir). Turkmenistan. Um 1900.
Fransen teils leicht verkürzt. Flor partiell abgelaufen.
95 x 145 cm.
894 Gendje (Ganja) mit Boteh-Motiven. Kaukasus. 1900.
Fransen partiell verkürzt. Flor partiell etwas abgelaufen.
113 x 214 cm.
895 Tschowal. Wohl Tekke oder Suleiman. Wohl Turkmenistan. Um 1910.
Leichte Gebrauchsspuren. Kleine Reparatur im Bereich einer li. Ecke. Fransen partiell etwas verkürzt.
38 x 120 cm.
896 Teppich. Karadja. Um 1930.
Flor in einem Eckbereich mit partiellen Fraßspuren. Wenige, kleine Flecken, im Gesamtbild unauffällig.
65 x 110 cm.
897 Kelim. Schiras, Persien. 20th cent.
Form etwas verzogen.
242 x 165 cm.
898 Großer Sarugh. Persien. 20th cent.
Etwas fleckig.
300 x 188 cm.
899 Gabbeh. Persien. 20th cent.
Farben minimal ausgeblutet, Fransen etwas ins Rosa verfärbt.
193 x 149 cm.
900 Kelim. Schiras, Persien. Modern.
Vereinzelt mit kleineren Verschmutzungen.
168 x 242 cm.
901 Afscharen-Teppich. Sirjan, Persien. Modern.
240 x 165 cm.