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| AUKTION 85 | 20. Juni 2026 |
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225 Pol Cassel, Constantin mit Zweig. Um 1932/1933.
Pol Cassel 1892 München – 1945 Kischinau, UdSSR
Federzeichnung in Tusche auf bräunlichem Papier. Unsigniert. In schmaler Leiste hinter Glas gerahmt, verso mit einem maschinenschriftlich bezeichneten Sammleretikett.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen; Sammlung Johann Josef Horschik (1874 Schönhof, Böhmen – 1955 Dresden); Geschenk des Künstles.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Blatt beschnitten und gewellt, im o. Bildteil etwas knickspurig. U.Mi. mit winzigen Fleckchen.
10,1 x 12,7 cm, Ra. 15 x 18,2 cm.
227 Henri Edmond Cross "In den Champs-Elysées". 1898.
Henri Edmond Cross 1856 Douai – 1910 St-Clair
Farblithografie auf chamoisfarbenem China. Unsigniert. Am u.li. Blattrand typografisch bezeichnet. Erschienen in "PAN", IV. Jahrgang, 1. Heft, 5. Blatt, Berlin 1898. Eines der 113 Beilagenexemplare für die Künstler- und Vorzugsausgabe zwischen den Seiten 60 / 61.
Söhn HDO 52901–5.
Ecken minimal knickspurig. Ein winziges Löchlein o.Mi. im Bereich der Bäume.
St. 20,2 x 26 cm, Bl. 27,5 x 36,5 cm.
228 Lovis Corinth "Buchenwald im Gebirge". 1922.
Lovis Corinth 1858 Tapiau – 1925 Zandvoort
Lithografie, auf die letzte Seite eines Papierblocks gedruckt, an der Rückpappe belassen. U.re. in Blei signiert "Lovis Corinth". Aus der Serie "Vorfrühling im Gebirge".
WVZ Müller 572.
Leimfleck am o. Rand mittig, Bereibung o re. Reste einer Klebemontierung o.li.
Stk. 32 x 43 cm, Bl. 42 x 54 cm.
229 Otto Dix "Dorf in Sardinien". 1924.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Bleistiftzeichnung auf chamoisfarbenem "P.M. Fabriano"-Bütten. U.re. signiert "Dix". Verso eine weitere Skizze des sardinischen Dorfes sowie Annotationen in Blei von fremder Hand. Im Passepartout.
WVZ Lorenz NSk 5.1.19.
Technikbedingt vereinzelt etwas wischspurig, die Randbereiche mit wenigen Fingerspuren. O.re. ein Einriss (ca. 2 cm), in der Ecke u.re. eine Knickspur. Am u.re. Rand mit hellen Flüssigkeitsspuren. Ebenda sowie Mi.li. mit gelblichen Leimfleckchen.
35,5 x 47,6 cm, Psp. 50 x 65 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 2.568 € inkl. MwSt) **
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
232 Otto Dix "Rückenakt". 1932.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Rötelzeichnung und Deckfarben auf leichtem, ockerfarben grundierten "KATASTRON"-Karton. Ligiert signiert und datiert "DIX 1932" Mi.re. Am äußersten u. Blattrand li. mit Nummerierungen in Blei von fremder Hand. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Museumsglas mit UV-Schutz in einem ebonisierten Wellenleistenrahmen.
WVZ Lorenz NSK 12.2.18.
Provenienz: Norddeutscher Besitz; Galerie Valentien, Stuttgart, 1991; Galerie Neher, Essen. 1981.
Lit.:
Otto Dix: Otto Dix:
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56,7 x 43,3 cm, Ra. 82 x 67,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
233 Otto Dix "Operation". 1943.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Prof. Dr. Rudolf Andler 1892 Ravensburg – 1944 Singen
Kohlestiftzeichnung über Bleistiftzeichnung auf gelblichem Karton, auf Pappe aufgezogen. In Blei signiert und datiert "DIX 43" u.re. Hinter Museumsglas mit UV-Schutz in einem ebonisierten niederländischen Wellenleistenrahmen gerahmt.
WVZ Lorenz IE 4.7.13.
Karton zu dem Gemälde "Die Operation" ("Prof. Dr. Rudolf Andler, Singen"), 1943, Mischtechnik auf Holz, 100 x 80 cm. WVZ Löffler 1943 / 8.
Vgl. motivisch auch "Bildnis Prof. Dr. R. Andler, Singen" (auch: "Bei einer
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95 x 88,8 cm, Ra. 123 x 105 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 64.200 € inkl. MwSt) **
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
235 Hans Christof Drexel "Maskerade". 1944.
Hans Christof Drexel 1886 Königsstein im Taunus – 1979 München
Aquarell, Gouache, Deckweiß und Farbkreidezeichnung auf feinem, chamoisfarbenen Bütten. Verso eine weitere Darstellung, signiert "Drexler", datiert "VT3 1944" sowie zweifach mit dem Nachlass-Stempel "Nachlaß Christof Drexel 2.3.79". Mit dem Stempel "Buch & Kunstantiquariat Gerhard Götze, München". Im originalen Passepartout montiert, dieses mit dem Atelierstempel des Künstlers, verso mit Signaturstempel, nochmals mit dem Atelierstempel sowie dem Stempel "Buch & Kunstantiquariat Gerhard Götze, München".
Technikbedingt leicht wellig sowie unscheinbar knickspurig, in der o.li. Blattecke zwei schräg verlaufende Knickspuren, im Gesamteindruck unscheinbar. Ein unscheinbarer Einriss (4 mm) am re. Rand. Psp. u.re. mit kleinem Feuchtfleck.
62,3 x 48,3, Psp. 84,7 x 64,7 cm.
237 Conrad Felixmüller "Frau Matil und Sohn" ("Mutter und Sohn"). 1922.
Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin
Lithografie auf chamoisfarbenem Papier. Im Stein ligiert monogrammiert "FM." u.re. In Blei unterhalb der Darstellung signiert und datiert "Felixmüller 1922" sowie nummeriert "66/70". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
WVZ Söhn 289, dort mit abweichender Breitenangabe sowie abweichender Auflagenangabe.
Selten. Exemplar einer zweiten, bei Söhn nicht verzeichneten Auflage.
In den Ecken Reißzwecklöchlein mit rostfarbenen Abdrücken, die o.re. Ecke mit Materialverlust. Insgesamt etwas griff- und knickspurig, in der o.li. Ecke eine schräg verlaufende Knickspur. Am u. Rand drei Einrisse (3 cm, 1,5 cm, 0,5 cm), ein weiterer minimaler an der li. und o. Blattkante. Im Hintergrund li. ganz unscheinbar stockfleckig. Ra. partiell leicht bestoßen.
St. 56 x 25 cm, Bl. 57 x 33,6 cm, Ra. 78,3 x 57,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
238 Conrad Felixmüller "Stillende Mutter". 1921.
Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin
Farbradierung mit Aquatinta auf Kupferdruckbütten. In Blei signiert und datiert u.re. "Felixmüller 21", bezeichnet u.li. "3/Druck". Am u.re. Blattrand betitelt. Im Passepartout montiert.
WVZ Söhn 251, wohl b (von b), nom. 75 Exemplare, effektiv ca. 25 Exemplare.
Sehr unscheinbar knickspurig. Im Bereich der Nummerierung von Künstlerhand radiert.
Pl. 28,5 x 17,5 cm, Bl. 50,2 x 33,5 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 1.284 € inkl. MwSt) **
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
239 Conrad Felixmüller "Arbeiterpaar (Ehepaar Schnabel)". 1920.
Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin
Kaltnadelradierung in Rotbraun auf gelblichem Japan. In der Platte u.li. ligiert monogrammiert "FM". In Blei signiert u.re. "Felixmüller". Eines von 25 Vorzugsexemplaren (Gesamtauflage 125) für die "DIE SCHAFFENDEN", 2. Mappe, 3. Jahrgang. Mit dem Trockenstempel "Die Schaffenden" u.li. Verso in Blei von fremder Hand annotiert.
WVZ Söhn 220 b (von b).
Insgesamt mit leichten Griffknicken. Blatt leicht gebräunt sowie minimal stockfleckig. Verso mit Resten einer ehemaligen Montierung.
Pl. 28,5 x 27,4 cm, Bl. 41,2 x 30,6 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
240 Otto Eckmann "Wenn der Frühling kommt" / "Schwertlilien". Um 1895/1895.
Otto Eckmann 1865 Hamburg – 1902 Badenweiler
Farblithografie auf bräunlichem Kupferdruckkarton / Farbholzschnitt auf bräunlichem Simili-Japan. Jeweils in der Darstellung monogrammiert sowie im u. Randbereich typografisch bezeichnet. Erschienen in "PAN", I. Jahrgang, 2. Heft, 6. Blatt / 1. Jahrgang, 3. Heft, 3. Blatt, Berlin 1895.
Söhn HDO 52602–6, 52603–2.
Partiell leicht lichtrandig mit vereinzelten, winzigen Stockfleckchen.
Med. max. 25,5 x 11,2 cm, Bl. je ca. 36,5 x 27,5 cm.