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| AUKTION 85 | 20. Juni 2026 |
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183 Adrian Zingg, Landschaft nahe Manter (Normandie). Vor 1790, wohl 1759–1766.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Jacob Philipp Hackert 1737 Prenzlau – 1807 in San Piero di Careggio, heute Careggi
Johann Georg Wille 1715 Biebertal b. Gießen – 1808 Paris
Federzeichnung, laviert, auf chamoisfarbenem Bütten. O.re. signiert "A. Zingg del.". Verso mit dem Sammlerstempel von Prof. Paul Arndt (1865 Dresden – 1937 München, Lugt 2067b) sowie von fremder Hand in Blei künstlerbezeichnet. An den o. Ecken freigestellt im Passepartout montiert.
Bei vorliegender Zeichnung handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um die Vorlage der entsprechend seitenverkehrten Radierung "Vue d'un Villages pres des Manter", vor 1790 (Pl. 21,3 x 25,4 cm),
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20,7 x 31 cm, Psp. 40 x 40 cm.
184 Adrian Zingg "Der Schreckenstein bei Aussig, vom gegenüberliegendem Elbufer gesehen". Um 1790.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Umrissradierung in Braun, partiell laviert. Unsigniert. Verso u.re. mit zwei Etiketten, bzeichnet "Schloss Schreckenstein bei Aussig in Böhmen." sowie "Adrian Zingg.".
Weitere Abzüge des Motivs werden bewahrt in:
British Museum, London, InvNr. 2004,0531.3, mit einer handschriftlichen Signatur.
Klassik Stiftung Weimar, InvNr. KK 1904.
Vgl. motivisch die Federzeichnung in Braun in komprimiertem Hochformat: Adrian Zingg "Burgruine Schreckenstein", um 1780, Staatliche
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Bl. 32,2 x 45 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 1.605 € inkl. MwSt) **
185 Adrian Zingg "Blick vom Borsberg bei Pillnitz über das Elbtal in die Sächsische Schweiz". 1804.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Umrissradierung in Braun, in Sepia laviert, auf chamoisfarbenem Papier. Unsigniert. In der Platte in der Wetterfahne datiert. Verso von fremder Hand bezeichnet.
Ein weiterer Abzug des Motivs wird bewahrt in: Albertina, Wien, InvNr. 6815.
Ein unlavierter Abzug des Motivs wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A1995–6232.
Lit.: Petra Kuhlmann-Hodick, Claudia Schnitzer, Bernhard von Waldkirch (Hgg.), Adrian Zingg, Wegbereiter der Romantik, Dresden 2012.
Bis an die Darstellung geschnitten. Vereinzelt mit leichten Griffknicken, am o. Blattrand mittig mit einer leichten, bogenförmigen Knickspur. Im Bereich des Himmels vereinzelt punktueller oberflächlicher Abrieb, am u. Blattrand Mi. mit einer Bereibung mit Farbverlust. Verso am o. Rand mit Resten ältere Montierungen, am u. Rand unscheinbar gebräunt.
Bl. 29,7 x 43,5 cm.
188 Adriaen van Ostade "Die Scheune". 1647.
Adriaen van Ostade 1610 Haarlem – 1685 ebenda
Radierung auf leichtem Bütten mit Wasserzeichen. In der Platte ligniert signiert und datiert "Av Ostade 1647" u.li.
WVZ Dutuit 23 VI (von VI); New Hollstein 5 VIII (von VIII) .
Leicht wellig. Leicht gebräunt und minimal stockfleckig. Ein größerer Fleck nahe der Bäuerin. Verso Reste einer älteren Klebemontierung.
Pl. 15,5 x 19 cm, Bl. 15,9 x 19,5 cm.