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| AUKTION 85 | 20. Juni 2026 |
Auktion 85
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513 Standkruzifix mit Passionssymbolen. Wohl 2. H. 19. Jh.
Adolf Mahnke 1891 Berlin – 1945 Dresden
Holz und Messing.
Elemente am o. Ende des Kreuzesbalken fehlend. Griff der re. Lanze und Kreuzigungsnägel fehlend.
H. 42,5 cm.
514 Barocker Meister, Kopf eines Engels. Um 1700.
Joseph Anton Feuchtmayer 1696 Linz – 1770 Mimmenhausen bei Salem
Hermann Schweitzer 1871 Karlsruhe – 1933 Freiburg im Breisgau
Holz, geschnitzt, dunkel gefasst. Verso in Blei bezeichnet (wohl ein Term). Auf eine spätere Holzplinthe montiert, diese verso mit dem Sammlerstempel "Dr. phil. H. Schweitzer – Museumsdirektor Aachen" sowie einem abgelösten maschinenschriftlichen Zettel mit der Zuschreibung an Joseph Anton Feuchtmayer.
Mit deutlichen Spuren eines ehemaligen Anobienbefalls und Trocknungsrisse im Gesicht. Locken teilweise mit Materialverlust. Fassung berieben.
H. 28,5 cm, B. 25 cm, T. 20 cm.
516 August Gaul (nach) "Liegendes Löwenpaar". Um 1914. Posthume Ausformung 1930er-1950er Jahre.
August Gaul 1869 Großauheim – 1921 Berlin
Paul Geipel 1869 Zwickau – 1956 Dresden
Gips, cremefarben gefasst. Li. auf der Plinte geritzt bezeichnet "A. Gaul". Posthume Ausformung nach einer Skizze von August Gaul.
Nicht im WVZ Gabler.
August Gaul fertigte um 1914 einige Skizzen liegender Löwen an, die auch zur Herstellung von Porzellanfiguren (WVZ Gabler 191–1) und Ausformungen in Böttgersteinzeug (WVZ Gabler 191–2) benutzt wurden. Die heute verlorenen Skizzen gingen in den 1930er Jahren an den Sammler Paul Geipel, der offensichtlich nicht nur Bronzen – wie bislang bekannt – davon gießen ließ (WVZ Gabler 192), sondern auch den vorliegenden Gips.
Li. Ohr des Männchens mit Materialverlust. Plinthenrand mit Bestoßungen.
15 x 31 cm.
517 August Gaul "Pinguin (Kopf nach links)". 1914 –1920. Posthumer Abguss. Um 1966.
August Gaul 1869 Großauheim – 1921 Berlin
Kunst- und Erzgießerei Pirner & Franz 1881 Dresden
Bronze, gegossen, hellbraun patiniert. Seitlich am li. Fuß signiert. "A. Gaul". Posthumer Abguss um 1966, Gießerei Pirner & Franz, Dresden, ohne Gießereistempel. Auf einem Granitsockel montiert.
WVZ Gabler 200–f , eines von wenigen, ausschließlich posthum ausgeformten Exemplaren.
Vgl. Schmidt Kunstauktionen Dresden, Auktion 40, 14.06.2014, KatNr. 802, Silber, gegossen (ohne Gießereistempel); Nagel, Stuttgart, Auktion 25.06.2014, KatNr. 1004, Bronze, gegossen (ohne
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H. 23 cm, H. (mit Sockel) 26 cm.
518 Peter Pöppelmann, Reigen. Um 1900.
Peter Pöppelmann 1866 Harsewinkel – 1947 Dresden
Josef Johann Horschik 1874 Schönhof (Böhmen) – 1955 Dresden
Bronze, gegossen, schwarzbraun patiniert. Auf der Plinthe monogrammiert "P.P." Unterseits mit zwei identischen Papieretiketten, nummeriert "4590".
Wohl unikale Ausführung.
Provenienz: Nachlass Sammlung Josef Johann Horschik, Dresden.
Bekannt wurde der Bildhauer Peter Pöppelmann mit einer ersten Version eines Mädchenreigens, den er im Jahre 1890 auf der Großen Kunstausstellung in München als "Reigen" präsentierte und welcher in zahlreichen Abgüssen vervielfältigt
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H. 67 cm.
520 Monogrammist G.W., Weiblicher Torso. Wohl 1970er Jahre.
Terrakotta, gefasst, lackiert. Vollplastisch modelliert. An der u.li. Seite geritzt monogrammiert "GW".
Lediglich etwas fleckig im Bereich des Oberschenkels und Gesäßes.
H. 38,5 cm.