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| AUKTION 85 | 20. Juni 2026 |
Auktion 85
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Karel Breydel 1678 Antwerpen – 1733 ebenda
Öl auf Leinwand, je auf dem originalen Spannrahmen. Unsigniert. Jeweils in einer versilberten, schellackpolierten, gekehlten Leiste gerahmt, die Sichtleiste mit Akanthusornament.
"Schlacht am Kahlenberg mit polnischen Husaren und Türken" auf dem Keilrahmen alt bezeichnet "Carl Breydel […] Antwerpen. ein sehr guter Schlachtenmaler", außerdem ein verpresstes, rotes Wachssiegel und die alte Inventarnummer in Öl "No. 123" auf der Leinwand.
"Schlacht von preussischen gegen
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31 x 39 cm / 31 x 38,5 cm, Ra. 37 x 46 cm.
002 Wenzel Ignaz Brasch (zugeschr.), Erfolgreiche Jagd. Wohl Mitte 18. Jh.
Wenzel Ignaz Brasch 1708 Lissa, Böhmen – 1761 Schwabach
Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einem Rahmen mit Kymationfries und Perlstab als Sichtleiste mit über rotem Bolus goldfarbener Schlagmetallauflage.
Bildträger doubliert, wohl formatverkleinert. Malschicht mit deutlicher Kratzspur u.li. Punktuelle farbfalsche Retuschen sowie punktuelle weiße Verschmutzungen. Falzbereich bestoßen und berieben. Alterskrakelee. Spannrahmen mit inaktivem Anobienbefall. Ra. berieben, bestoßen und angeschmutzt.
31 x 39 cm, Ra. 41,5 x 49, cm.
003 Caspar Netscher (nach) "Musizierendes Paar". 1666. Kopie von Theodor Lazer Mitte 19. Jh.
Caspar Netscher um 1639 Heidelberg oder Prag (?) – 1684 Den Haag
Theodor Lazer Erwähnung 1871
Öl auf Leinwand, oben rund. Verso mit einem Etikett auf der o. Keilrahmenleiste, darauf alt in Tusche signiert und bezeichnet "Theodor Lazer / Dresden / Seilergasse No./.7.III". In einem prunkvollen, goldfarbenen Stuckrahmen mit umlaufender, breiter Blattornamentik und partiell versilberten und mit Goldlack versehenen Profilen.
Zur Vorlage vgl.: Caspar Netscher "Musizierendes Paar", 1666, Öl auf Eichenholz, oben rund, 59,5 x 46 cm, Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gal.-Nr. 1349.
Bildträger mit mehreren geschlossenen Rissen, teilweise mit Flicken hinterlegt bzw. mit Kittmasse geschlossen, deutlich gewölbt im Bereich der Flicken. Malschicht mit Retuschen im Bereich des Hintergrundes o.re., li. oberhalb des Kopfes der stehenden Dame, am Teppich, unterhalb der Signatur sowie am Buch u.Mi. Feines Krakelee mit Schollenbildung und kleineren Fehlstellen. Rahmen mit partiellen Ausbrüchen.
61,5 x 47,5 cm, Ra. 75,5 x 61,5 cm.
004 Jean-Jacques Spoede, Akis und Galateia. 1723 oder 1725.
Jean-Jacques Spoede um 1680 Antwerpen – 1757 Paris
Öl auf Leinwand. Im Sockel des Muschelschiffs signiert und zum Teil undeutlich datiert "J. Spoede 1723 [25?]". Verso in Faserstift mit einer jüngeren Nummerierung "108363" o.re., auf der Mittelstrebe des Spannrahmens mit der brandgestempelten Nummerierung "I". Im prachtvollen, originalen, geschnitzten und vergoldeten Rokoko-Schmuckrahmen.
Möglicherweise ursprünglich als Supraporte in einem Innenraumkontext konzipiert.
Provenienz: Deutsche Privatsammlung; Kunstauktion
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49,5 x 81 cm, Ra. 68,5 x 92 cm.
Raffael Sanzio da Urbino 1483 Urbino – 1520 Rom
Öl auf Leinwand, doubliert. Unsigniert. In einem goldfarbenen, masseverzierten Schmuckrahmen mit eck- und mittebetonendem Dekor gerahmt.
Die Vorlage von Raffael, auch "Die schöne Gärtnerin" genannt, entstand kurz vor Übersiedlung des Künstlers von Florenz nach Rom. Es ist das letzte einer kleinen Werkgruppe ähnlich konzipierter Mariendarstellungen, die in den Jahren zwischen 1504 und 1508 in Florenz entstanden. Vgl. Musée du Louvre, Paris, InvNr. 602 und MR 433 (Öl auf Leinwand, 122 x 80 cm).
Spannränder des Bildträgers mit umlaufender Papierkaschierung. Malschicht partiell mit Frühschwundkrakelee. Punktuelle kleine Malschicht-Verluste, teils ohne Kittung eingetönt. Mehrere Altretuschen unter dem Firnis, u.a. eine kreisförmige (ca. 4–5 cm) re.Mi. im Hintergrund. Firnis gegilbt, mit kleinen Fleckchen auf der Oberfläche. Keilrahmen im Zuge einer Restaurierung erneuert.
114 x 89 cm, Ra. 128 x 105 cm.
006 Jacob Samuel Beck "Beim Kartenspiel". Wohl 1769.
Jacob Samuel Beck 1715 Erfurt – 1778 ebenda
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf dem Spannrahmen von fremder Hand bezeichnet "Eigentum Elisabeth Stroux" und "Grt 1919". In einer über rotem Bolus vergoldeten, profilierten Leiste mit mittebetonenden gekreuzten Bandornamenten gerahmt.
Abgebildet in: Thomas von Taschitzki, Kai Uwe Schierz (Hrsg.): Jacob Samuel Beck: (1715–1778): zum 300. Geburtstag des Erfurter Malers. Ausst. Kat. Erfurt, Angermuseum, Dresden 2016, S. 116, mit irrtümlich angegebener Signatur.
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43,7 x 57,8 cm, Ra. 52 x 65 cm.
007 Alexandre Calame und Eugène Verboeckhoven "Landschaft mit kleiner Kapelle und Tieren". 1840.
Alexandre Calame 1810 Arabie – 1864 Menton
Eugène Joseph Verboeckhoven 1798 Warneton – 1881 Schaerbeek
Öl auf Papier, auf Leinwand kaschiert. Unsigniert. Verso mit dem Wachssiegel der Vente Calame sowie nummeriertem Papieretikett "380". In einem goldfarbenen Neobarock-Rahmen. Verso auf der o. Rahmenleiste in schwarzem Stift bezeichnet "213" und "K.", auf der re. Rahmenleiste bezeichnet "Adam".
Nicht im WVZ Anker, vgl. jedoch die fast formatgleichen Gemälde desselben Motivs ohne den Hirten mit seinen Schafen:
"Kleine Kapelle am Wegesrand im Wald", 1840, 44 x 39,5 cm, Öl auf Malpappe, WVZ
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42,5 x 37 cm, Ra. 58,5 x 50,5 cm.
Eduard Karl Franz von Gebhardt 1838 Sankt Johannis, Gouvernement Estland – 1925 Düsseldorf
Fritz Busch 1890 Siegen – 1951 London
Öl auf Papier, von Künstlerhand auf Leinwand kaschiert. O.re. signiert "E v Gebhardt". Verso nochmals signiert, auf dem Keilrahmen bezeichnet und mit verschiedenen nummerierten Etiketten.
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Besitz Frida Borsdorf, Dresden-Hellerau, Kindermädchen bei Fritz Busch; Sammlung Fritz Busch, Chefdirigent der Staatskapelle Dresden, 1933 nach England emigriert.
Die Ränder des Bildträgers mit deutlichen Läsionen. Vereinzelte Knickspuren sowie unscheinbare Bestoßungen im o.re. Viertel. Malschicht mit sehr vereinzelten Retuschen.
100 x 73,5 cm.
009 Christian Friedrich Gille "Sumpfgewächse am Wasser". Um 1870/1880.
Christian Friedrich Gille 1805 Ballenstedt/Harz – 1899 Dresden
Öl auf Papier, nachträglich vollflächig auf Hartfaser montiert. Unsigniert. In einem breiten, goldfarbenem Rahmen, mit durchscheinender, dunkelroter Grundierung und organisch strukturierter Oberfläche und profilierter Sichtleiste.
Mit einer schriftlichen Authentizitätsbestätigung von Dr. Gerd Spitzer vom 8. Januar 2017.
Abgebildet in:
Gerd Spitzer: Christian Friedrich Gille. Malerische Entdeckung der Natur. Petersberg 2018. Tafel 85.
"In manchen der späten Studien
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27,2 x 37,1 cm, Ra. 39 x 48,7 cm.
010 Carl Robert Kummer, Felsige Küste, in der Ferne Segelschiffe (Schottland?). Um 1851.
Carl Robert Kummer 1810 Dresden – 1889 ebenda
Ferdinand Avenarius 1856 Berlin – 1923 Kampen auf Sylt
Wolfgang Jess 1885 Hannover – 1945 vermisst in Berlin
Öl auf Papier, auf Malpappe kaschiert, diese auf eine zweite Malpappe kaschiert. Unsigniert. In einer Berliner Leiste gerahmt. Auf der Rahmenrückwand von fremder Hand künstlerbezeichnet, betitelt "Felsen am Strand" und bezeichnet.
Nicht im WVZ Nüdling; vgl. jedoch motivisch:
"Sonnenuntergang an der Schottischen Küste", 1851, Öl auf Bütten, WVZ Nüdling 345.
"Schottische Küstenlandschaft", 1851, Öl auf Malpappe, Lindenau-Museum, Altenburg, InvNr. 1137, WVZ Nüdling
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18,5 x 24,5 cm, Ra.22 x 27,5 cm.
Friedrich Martersteig 1814 Weimar – 1899 ebenda
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf dem Keilrahmen o.re. wohl ein verblasster und unleserlicher Stempel, darunter handschriftlich bezeichnet "LWiedl [?]". Gerahmt in einer Berliner Leiste und auf der u. Rahmenleiste auf einem Messingschild künstlerbezeichnet.
Möglicherweis Vorstudie zu "Ulrich von Huttens letzte Lebensaugenblicke". Dresden, Akademische Kunstausstellung 1857. Vgl. Boetticher I, 2, S. 983 Nr. 16.
Bildträger o.Mi. mit Löchlein, insges. mit leichten Deformationen in den Randbereichen. Am li. und re. Bildrand zwei senkrechte Nähte (entstehungszeitliche, bemalte Leinwandanstückungen) im Falzbereich. Diese Nähte leicht geöffnet und mit Malschicht-Fehlstellen am li. Rand. Malschicht partiell oberflächlich berieben, teils leicht grundierungssichtig.
30,4 x 38,2 cm, Ra. 36,7 x 43 cm.
012 Friedrich Preller der Ältere "Gebirgige Flusslandschaft mit Tannen". Wohl um 1849.
Friedrich Johann Christian Ernst Preller d.Ä. 1804 Eisenach – 1878 Weimar
Öl auf Papier, vollflächig auf kräftige Malpappe kaschiert. Unsigniert. Verso von fremder Hand künstlerbezeichnet. In einer goldfarbenen Stuckleiste mit Schlagmetallauflage gerahmt.
Das Gemälde wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ Steinbrück aufgenommen.
Vgl. motivisch:
Der schwarze See bei Bergen, Norwegen, undat., Öl auf Leinwand, Klassik Stiftung Weimar, InvNr. G 383.
Alpenlandschaft mit Wildbach und Einsiedler, 1867, Bleistiftzeichnung, laviert, Staatliche
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21,6 x 27,8 cm, Ra. 31 x 37 cm.
013 Joseph Rummelspacher "Landschaft mit Holzfuhrwerk". 1876.
Joseph Rummelspacher 1852 Berlin – 1921 ebenda
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "Rummelspacher 76". In einem über rotem Bolus matt- und glanzvergoldeten, profilierten Rahmen, mit feinem Perlstab als Sichtleiste.
Kanten des Bildträger mit Papierkaschierung. Malschicht im Bereich des Fuhrwerks und des braunen Pferds mit leichten Verputzungen, im Randbereich mit vereinzelten Retuschen. Ra. berieben und überfasst.
71 x 107 cm, Ra. 85 x 119,5 cm.
014 Franz Scheyerer (zugeschr.), Landschaft mit Wasserfall. Wohl 1820er Jahre.
Franz Scheyerer Erste Erw. 1762 Prag – 1839 Wien
Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einer ockerfarbenen und teilversilberten Hohlkehlleiste gerahmt.
Leinwand im o. Bereich mit leichter Deformation. Ehem. Riss im Bildträger mit einer Gewebe-Hinterlegung am u. Rand mittig. Malschicht mit leichter Klimakante, teils größere, partiell leicht farbabweichende Retuschen, v.a. im Himmel sowie am u. Rand. Ra. deutlich berieben, bestoßen und mit inaktivem Annobienbefall. Ebenda an li. Spannrahmenleiste verso.
62,5 x 54 cm, Ra. 90 x 77,5 cm.
015 Dominik Schuhfried, Landschaft mit Bauernhof und Eichen-Allee. 1872.
Dominik Schuhfried 1810 Wien – um 1890 ebenda
Öl auf hochfester, beidseitig grundierter Malpappe. Signiert und datiert "D. Schuhfried. 72." u.re. In einem vergoldeten Schmuckrahmen mit Lorbeer- und Friesornamentik.
Bildträger Mi.re. mit rückseitiger Druckstelle, hier recto Spiralsprung und Schollenbildung. Malschicht gesamtflächig mit Krakelee. Der Falzbereich lichtspurig sowie mit Fehlstellen. Schmuckrahmen deutlich beschädigt, mit zahlreichen Fehlstellen. Ober- und unterseitig durch die Sichtleiste eine Überdeckung von ca. 2,5 cm.
50,1 x 63,1 cm, Ra. 82 x 97,1 cm.
016 Johann Andreas Herrenburg, Blick vom Ölberg auf die Altstadt von Jerusalem. 1846/1847.
Johann Andreas von Herrenburg 1824 Berlin – 1906 ebenda
Öl auf Leinwand, auf Malpappe kaschiert. U.li. signiert "A. Herrenburg". In einer üppig ornamentierten Leiste mit Schlagmetallauflage gerahmt.
Wann genau Johann Andreas von Herrenburg Jerusalem besichtigte, ist nicht bekannt. Aber der archäologisch höchst interessierte Maler war 1846 auf wissenschaftlicher Expedition in Syrien und Kleinasien und hatte vielleicht auch auf seiner Ägypten-Nubien-Expedition 1847 Gelegenheit, den Ölberg zu besteigen.
Zu Herrenburg: Karin Rhein:
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21,3 x 31,4 cm, Ra. 28,6 x 38,5 cm.
017 Franz Michael Veith, Bildnis eines Mädchens. 1832.
Franz Michael Veith 1799 Augsburg – 1846 München
Öl auf Leinwand. U.li. ligiert monogrammiert und datiert "MV 32". In einem Biedermeier-Kassettenrahmen mit groteskem Ornament, Schlagmetallauflage. Rahmen verso mit dem Papieretikett der Rahmenfabrik und Kunsthandlung Franz Bessler, Augsburg.
Zum Monogramm vgl. Paul Pfisterer (Hrsg.): Monogrammlexikon 2 – Internationales Verzeichnis der Monogramme bildender Künstler des 19. und 20. Jh., Berlin/New York 1995, Nr. 231 und 232.
Malschicht mit leichtem Krakelee, an den Bildträgerkanten mit Verlusten. Am Rand mit Retuschen. Ra. leicht berieben, angeschmutzt und bestoßen, Gehrung geöffnet.
29 x 25,5 cm, Ra. 51 x 46,5 cm.
018 Ferdinand Georg Waldmüller (Nachfolge), Bildnisstudie eines jungen Mannes. 2. Viertel 19. Jh.
Ferdinand Georg Waldmüller 1793 Wien – 1865 Helmstreitmühle
Öl auf Leinwand, auf kräftige Malpappe maroufliert. Verso auf einem Klebeetikett von fremder Hand bezeichnet "Studienkopf eines Knaben Ferd. G. Waldmüller […]". In einer goldfarbenen Leiste gerahmt.
Malschicht kaschierungsbedingt mit minimalen Farbverluste am Rand und in der u.li. Ecke. Deutlicheres, gleichmäßiges Alterskrakelee. Vier punktuelle Retuschen, teilweise farbfalsch. Rahmen deutlich bestoßen und angeschmutzt.
44,2 x 37 cm, Ra. 52 x 44 cm.
019 Anton Windmaier, Heimkehrende Landleute bei Pang (Oberbayern). 1872.
Anton Windmaier 1840 Pfarrkirchen – 1896 München
Hübner & Matz 1867 Königsberg – 1904 ebenda
Adolph Heinrich Lier 1826 Herrnhut – 1882 Vahrn (Brixen)
Richard Wurm München 1864 München – letzte Erw. ebenda 1925
Öl auf Leinwand. U.re. schwach lesbar signiert, ortsbezeichnet und datiert "Windmaier München 1872". Verso mit dem Stempel "Malerleinwand – [F]arben-Farbrik von Richard Wurm – München.". In einem opulenten neobarocken Stuckrahmen mit Meander-Sichtleiste, kräftiger Profilierung mit Lorbeer und umfangendem Eierstab. Rahmen verso mit Resten eines Aufklebers der Königsberger Kunsthandlung Hübner und Matz sowie "72".
Die (spiegelverkehrte) Vorlage des vorliegenden Gemäldes war eine
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48,5 x 89,5 cm, Ra. 90 x 130 cm.
020 Unbekannter Deutschrömer, Blick über den Lago di Nemi zum Monte Circeo. Wohl 2. Viertel 19. Jh.
Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einer schwarz gefassten, profilierten Holzleiste mit messingfarbener Sichtleiste gerahmt.
Der Lago di Nemi zog zahlreiche, romreisende Künstler im 19. Jh. an. Auf dem markanten Hügel im Mittelgrund thront der Palazzo Sforza-Cesarini. Rechts im Hintergrund ist bereits das Tyrrhenische Meer zu erkennen.
Bildträger doubliert und randumlaufend papierkaschiert. Malschicht mit Alterskrakelee, u.li. mit Materialverlust (ca. 0,6 x 2 cm). Bräunliche kleine Flecken in Baumkrone o.re. Zahlreiche ältere, teils flächige und malerische Retuschen auf gesamter Bildfläche. Wohl ein alter Riss u.re. (durch Doublierung und Retusche nicht einsehbar). Falzbereiche mit kleinen Läsionen. Rahmen etwas berieben.
60 x 90 cm, Ra. 75,1 x 103,5 cm.
021 Unbekannter Deutschrömer oder Nazarener, Hagar an der Quelle. Wohl 1820er/1830er Jahre.
Franz Pforr 1788 Frankfurt a.M. – 1811 Albano Laziale
Öl auf Leinwand, auf dem originalen Spannrahmen. Unsigniert. Verso auf dem Keilrahmen mit einer alten Zuschreibung in schwarzer Fettkreide "Franz Pforr".
Dargestellt ist wohl die erste Auffindung Hagars durch einen Engel an der Quelle nahe Schur (1. Mose 16,1–16). Alternativ ist motivisch auch der Heilige Georg und die Prinzessin von Silena denkbar.
O. Rand des Bildträgers mit Anränderung sowie weitere partielle Hinterlegungen an den anderen Spannrändern. Bildträger mit kleineren Deformationen und Klimakante sowie u.li. ein Riss (3 cm). Ecken etwas berieben. Malschicht partiell oberflächlich berieben. Kleine Fehlstellen an den Bildkanten. Mehrere Retuschen auf der Bildfläche verteilt sowie vereinzelt im Randbereich.
82,5 x 49,3 cm.