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| AUKTION 85 | 20. Juni 2026 |
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189 Christian August Günther "Das Schloß Meißen". Um 1810.
Christian August Günther getauft 1759 Pirna – 1824 Dresden
Radierung, koloriert. In der Platte unter der Darstellung bezeichnet "Das Schloß Meißen. Dem Herrn Freiherrn zu Racknitz Churfürstl. Sächs, Haus-Marschall, des Johannitter=Maltheser Ordens Ritter unterthänig gewidmet von C. A. Günther.", dazwischen mittig das das Wappen des genannten Freiherrn zu Racknitz. Verso von fremder Hand in Blei mit Angaben zum Künstler versehen. Im Passepartout hinter Glas in einer Berliner Leiste gerahmt.
Ein weiterer Abzug dieses Motivs wird bewahrt
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Pl. 46,5 x 63,5 cm, Bl. 57 x 69,8 cm, Ra. 66,9 x 82,2 cm.
190 Eduard Agricola, Blick auf den Vesuv von der Villa bei Posillipo. 1844.
Eduard Agricola 1800 Stuttgart – nach 1872 München
Bleistiftzeichnung, weiß gehöht, auf bräunlichem Velin mit angeschnittenem Wasserzeichen u.re. (Ast mit Blättern). U.re. ligiert monogrammiert, datiert und ortsbezeichnet "E Ag – C[…] Posillipo – 10. Oct. 1844". Eine weiterer Name "Jean Graf[…]" u.re. wohl von beim Beschreiben eines darüberliegenden Blattes durchgedrückt und getilgt.
Zwei kleine Einrisse am re. Rand, davon einer hinterlegt. Am o. Rand unscheinbar knitterspurig. Verso Reste einer Klebemontierung. Mehrere unscheinbare Fleckchen im u.re. Viertel, ein größerer (2 cm) am Rand u.re.
28,6 x 44,7 cm.
Christian Gottlob Hammer 1779 Dresden – 1864 ebenda
Radierung, in Sepiatönen koloriert auf "Whatman"-Bütten. In der Platte unterhalb der Darstellung u.li. bezeichnet "Desine d'apres nature et gravé par Hammer". Mi. betitelt und verlagsbezeichnet. Im Passepartout hinter Glas in einer Berliner Leiste gerahmt.
Ein weiterer Abzug dieses Motivs wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstichkabinett, InvNr. A132635.
Papier leicht gebräunt und knickspurig. Mit vereinzelten Stockflecken. Am re. und li. Rand jeweils außerhalb der Darstellung mit einem vertikalen Falz. Rahmen oxidationsspurig und mit vereinzelten Fehlstellen.
Pl. 43,3 x 54 cm, Bl. 44,9 x 61,5 cm, Ra. 57,8 x 68,5 cm.
193 Wilhelm Georg Alexander von Kügelgen, Bildnis Julius Rosenberg mit Pfeife. 1831.
Wilhelm Georg Alexander von Kügelgen 1802 St. Petersburg – 1867 Ballenstedt
Gerhard von Kügelgen 1772 Bacharach a. Rhein – 1820 Dresden
Bleistiftzeichnung auf feinem Bütten. Ausführlich datiert und undeutlich bezeichnet "Berlin 8 Febr. 18 [unleserlich] Abends", dahinter von fremder Hand ergänzt "31". Darunter in Tusche bezeichnet "Julius Rosenberg". Am u.re. Blattrand nochmals von fremder Hand annotiert. Auf Untersatzkarton montiert.
Vgl. motivisch: "Bildnis eines unbekannten Malers mit Pfeife", um 1807, Bleistiftzeichnung, 16,8 x 12,7 cm, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstichkabinett, InvNr. C1963–984
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26 x 18,4 cm.
194 Eduard Emil August Leonhardi "Landschaft mit Mühle und Figuren" (Im Spreewald?). 1874.
Eduard Emil August Leonhardi 1828 Freiberg – 1905 Loschwitz
Aquarell. U.re. ligiert monogrammiert und ausführlich datiert "EL. 23. Juli 1874." U.li. wohl ortsbezeichnet "S[…]eel". Verso alt nummeriert "Zi 1345" sowie von fremder Hand in Blei bezeichnet "August Eduard Leonhardi – 1828–1905 – Freiberg-Dresden – Meisterschüler von Ludwig Richter". An den o. Ecken im Passepartout montiert und hinter Glas in einer breiten Holzleiste gerahmt.
WVZ Weißbach 71.
Zum Motiv des alten Kahns und des hölzernen Wehrs vgl. auch das Gemälde "Am Weiher (Im Spreewald)", um 1872/73, Leonhardi-Museum, Dresden, InvNr. LM 1997/29, WVZ Weißbach 69.
Technikbedingt leicht wellig. Die Ecke o.li. mit leichter Knickspur, die Blattkante o.li. mit minimalen Stauchungen. Im Bereich des Himmels o.Mi. über einer vertikalen Kratzspur eine leicht farbfalsche Retusche.
24 x 35 cm, Ra. 48 x 61 cm.
196 Ferdinand von Rayski (zugeschr.), Stehender Knabe. Mitte 19. Jh.
Ferdinand von Rayski 1806 Pegau – 1890 Dresden
Erhard Oskar Kaps 1915 Leipzig – 2007 ebenda
Rainer Kaps 1941 Leipzig
Bleistiftzeichnung. Unsigniert. Verso mit der Skizze einer tanzenden Nymphe, den Sammlerstempeln von Erhard Oskar Kaps (Lugt 3549) und Dr. Rainer Kaps (Lugt 4641) sowie einer Künstlerbezeichnung von fremder Hand. Auf Untersatzkarton montiert.
Im u. Bereich minimal fingerspurig. Verso Reste einer älteren Montierung.
16,6 x 10,6 cm.
199 Moritz Retzsch "Die Weinlese". 1842.
Moritz Retzsch 1779 Dresden – 1857 Hoflößnitz, Dresden
Bleistiftzeichnung auf Velin. U.re. datiert und signiert "1842 M. Retzsch". In den u. Ecken von fremder Hand nummeriert. Verso von fremder Hand künstlerbezeichnet. Recto und verso an den Ecken im Passepartout montiert.
Leicht gebräunt und mit leichtem Säurerand. Partiell minimal angeschmutzt, mit bräunlichen Fleckchen re. und Mi. Randbereiche fingerspurig und li. mit Resten einer Klebemontierung.
24 x 33,5 cm, Psp. 40 x 50 cm.