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| AUCTION 83 | 08. November 2025 |
Auction 83
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922 Paar Gold-Ohrringe mit Türkisen und einer Perle.
14K Gelbgold (geprüft). Mit je zwei Türkis-Cabochons und einer Zuchtperle (ca. 6 mm).
Türkise mit leichten Verfärbungen.
D. 1,9 cm, ges. 6,9 g.
923 Broschnadel mit zentralem Saphir.
585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Um einen zentralen Saphir (ca. 0,3 ct) in Krappenfassung und in einer Wellenform zu den Seiten je vier Kleinstbrillanten.
Oberer Steg der Broschnadel auf einer Seite minimal geknickt.
L. 6 cm, 3,6 g.
924 Tricolor-Brosche mit je drei Rubinen, Saphiren und Smaragden.
585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke, Hersteller-Marke "PR". Kranzförmig angeordnet jeweils abwechselnd drei Rubine, drei Saphire und drei Smaragde in Zargenfassung (je ca. 0,2 ct, ges. ca. 1,8 ct). In den Zwischenräumen krappengefasst insgesamt neun Kleinstbrillanten.
D. 2,8 cm, 4,7 g.
65 Türkis-Perlen (D. ca. 6 mm). Die jeweils letzten Perlen zwischengeknotet. Mit einer ovalen, durchbrochen gearbeiteten Kugel-Federschließe aus 800er Silber. Feingehaltsmarke und Punze "RN" auf der Feder.
Vereinzelte Perlen mit kleinen Sprüngen.
L. 41 cm, 20,6 g.
926 Matinée-Perlen-Collier und dreireihiges Perlen-Armband. Kohle & Co. 1950er oder 1960's.
Mit cremeweißen Zuchtperlen (D. ca. 7 mm), einzeln geknotet. Die Schließen des Armbands 585er Weißgold, jeweils mit Feingehaltsmarke sowie auf Verschlusskasten Herstellermarke "JKa". Das Zierelement des Colliers 835er Silber mit Feingehaltsmarke und Herstellermarke "JKa".
Zuchtperlen mit leichten Wachstumsmerkmalen.
Collier L. 65 cm, Armband L. 17,5 cm, ges. 112,5 g.
927 Tahiti-Perlen-Set mit Sautoir, Armband und Ring. Perlfekt, CZ. 21st cent.
Das Sautoir aus 96 Tahiti-Zuchtperlen im Verlauf von ca. 9 – 12,1 mm. Durchmesser. Mit Wachstumsmerkmalen und verschiedenen Formen von rundlich und oval bis Bouton und geringelt. Zwischengeknotet. Dazu jeweils ein stilgleicher 925er Silber-Ring mit einer Tahiti-Zuchtperle (ca. 11 mm) und 29 Kleinstbrillanten in Zargenfassung auf den Schultern. Sowie ein stilgleiches Armband mit 15 Tahiti-Zuchtperlen im Verlauf von ca. 9 – 11 mm. Ebenfalls zwischengeknotet und mit verschiedenen Perlenformen
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Collier L. ca. 115 cm, 159,6 g, Armband L. ca. 20 cm, 28,4 g, Ringgröße 54, 14 g.
928 Tuchspange mit großer Südsee-Mabé-Perle.
585er Gelbgold sowie partiell Weißgold, mit Feingehaltsmarke. Südsee-Mabé-Perle (D. 19 mm).
Perle partiell mit feinem Krakelee.
L. 4,3 cm, 19,6 g.
929 Collieranhänger mit Tahiti-Zuchtperle.
750er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und 18 K Stempelung (leicht verschlagen) sowie einer gestempelten "9". Die Perle mit grau-silberner Körperfarbe in leicht geringelter Tropfenform (13 x 15 mm). Geschwungene, dreiteilige Schiene mit 12 Brillanten (ca. 0,1 ct) in zwei Kanalfassungen.
Rückseitig minimale Klebstoffspuren.
L. 2,8 cm, 7,0 g.
930 Opulenter Gelbgoldring mit Tahiti-Perle.
18K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke (etwas verschlagen).
Mit einer zentralen Tahiti-Perle (12 mm) auf einem Untersatz von 64 pavégefassten Brillanten (ca. 1 ct).
Vereinzelt tragespurig. Leichte Wachstumsmerkmale.
Ringgröße 52, 13,3 g.
931 Gelbgold-Ring mit Tahiti-Perle.
14K Gelbgold und Weißgold, mit Feingehaltsmarke sowie verschlagener weiterer Marke. Mit zentraler Tahiti-Zuchtperle (11 mm). Schultern und Hals des Rings mit Reliefdekor sowie 26 Brillanten (ges. ca. 0,1 ct), pavégefasst in Weißgold.
Ringgröße 52, 13,6 g.
932 Gelbgold-Ring mit Südsee-Perle und zwei Diamanten.
750er Gelbgold. Mit Feingehaltsmarke und "18 K" sowie leicht verschlagener Herstellermarke "JS". Mit einer zentralen Zuchtperle (D. 9,8 mm) sowie auf den Schultern zwei krappengefasste Diamanten in Tropfenform (ges. ca. 0,1 ct).
Ringgröße 55, 5,2 g.
Ferdinand Bille 19. Jh.
18K Gold. Rundes Gehäuse mit ovalem Bügel und Krone. Emaillezifferblatt mit arabischen Zahlen, gebläute Zeiger mit Pfeilspitze. Mit guillochiertem, äußeren Staubdeckel und einer leeren Kartusche. Die Scharniere bei der Zahl 3, die des Glasdeckels bei der Zahl 9. Auf der Spielwerkplatine gemarkt: "I25 F. ..IL..E" (Bohrungen im Bereich der Marke) sowie auf der zweiten Platine nochmals gemarkt "F. BILLE". 3/4–Platine. Kompensationsunruh mit Spiralfeder.
Seltenes und aufwendiges
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D. 58 mm, 155 g.
942 Gold-Savonette. Dürrstein & Comp., Dresden "Glocken-Union". Schweiz. Um 1910.
Dürrstein & Comp., Dresden "Glocken-Union" um 1880 Dresden – 1925 Glashütte
585er Gelbgold. Emaillezifferblatt mit arabischen Indizes. Kleine Sekunde. Zwei Golddeckel, darauf jeweils einheitlich gemarkt: Krone, Glocke mit fünf Sternen, Feingehaltsmarke sowie die Schweizer "Einhörnchen"-Marke (offizielle Schweizer Garantiemarke für Gold) und Werknummer "83042". Zudem ein Reparaturverweis. Die Staubdeckel außenseitig guillochiert.
Auf dem Uhrwerk erneut die Glocken-Marke mit Schriftzug "Union" sowie identische Werknummer. Dreiviertelplatine. Ankerhemmung. Chatonierter Unruhstein. Steine und gebläute Breguet-Spirale. Ganggenauer Lauf.
Sehr guter Erhaltungszustand. Guillochierung des vorderen Staubdeckels mit vereinzelten minimalen Verpressungen.
D. 52 mm, 98,6 g.
943 Goldene Damen-Armbanduhr. VEB Glashütter Uhrenbetriebe (GUB). 1969– 1973.
Glashütter Uhrenbetriebe (GUB) 1845 Glashütte – heute
585er Gelbgold. Werk mit 17 Lagersteinen, Handaufzug. Gangfähig. Werkdeckel geprägt mit Firmenstempel "GUB", mit Feingehaltsmarke und Monogramm "ZE" für Zwickauer Edelschmiede (Gehäusehersteller) sowie eingestanzt nummeriert "910911". Zifferblatt mit Strich-Indizes, bezeichnet "Glashütte" und "17 Rubis". Auf der Werkplatine nummeriert: 08 594 (wohl Kaliber 08–20). Armband mit 14 runden gebürsteten Gliedern in Borke-Dekor. Mit Faltschließe und Sicherungskette. Auf der Faltschließe erneut Feingehaltsmarke und Gehäusherstellerpunze. Mit dem originalen Etui. Ganggenauer Lauf.
Etwas tragespurig.
D. 15 mm, L. 17,3 cm, Gew. (ohne Werk) 14,9 g.
944 Reiseuhr. Wien. 2nd quarter 19th cent.
Messing, feuervergoldet. Flache, achteckige Plinthe mit vier gedrückten Kugelfüßen. Darauf zwei ruhende Löwen, auf ihren Rücken das runde, guillochierte Uhrengehäuse tragend. Vordere und hintere Lünette jeweils verglast, gegossener Tragegriff. Zifferblatt ebenfalls vergoldet und guillochiert mit römischen Indizes. 1–Tage-Werk, Spindelgang, Wiener 4/4–Schlag auf Feder sowie separate Weckerfeder. Mit einem ergänzten Aufzugschlüssel. Ganggenauer Lauf.
Eine identische Uhr abgebildet in: Peter Fritsch: "Wiener" Reiseuhren. Wien 2010. S. 290.
Repetitionsknopf fehlend. Gehäuse an der äußeren re. Wandung mit kleiner Druckstelle.
H. 19,5 cm, B. 12,6 cm, T. 16,2 cm.
945 Portaluhr. Wohl Berlin. Um 1820/ 1830.
Holz und Wurzelholz, furniert, Messing, partiell feuervergoldet. Hochrechteckiger Aufbau, vier korintische Säulen über gestuftem Sockel, Kranzgesims. Schwebende Uhrtrommel. Massiver Mittelsteg aus Messing als Tonfederhalterung und Resonanzüberträger. Pendellinse in Form eines geflügelten Putto mit Blumenkränzen. Emaillezifferblatt mit arabischen Indizes, Brequetzeiger aus Messing. 1–Tage-Werk mit englischer Hakenhemmung (Clementgang). 1/2–Stunden-Rechenschlagwerk auf Tonfeder. Schlag-
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H. 47,7 cm, B. 32,3 cm, T. 20,1 cm.
946 Tischuhr, sogen. Zappler. Wohl Wien. Wohl Mid 19th cent.
Weiß- und Gelbmetall, gepresst, Metalldraht, vergoldet, teils farbig staffiert, polychrome Glassteine, Perle. Korpus in Form eines Blumenkorbes mit Blatt- und Astwerk sowie Tieren auf ebonisiertem Holzsockel mit vier Kugelfüßen. Emaillezifferblatt mit römischen Indizes, in dem imposanten, filigranen Gefüge des Blumenbouquets die zentrale Blüte bildend. Das Vorderpendel am u. Ende mit einem Adler. 1–Tage-Werk. Mit einem Aufzugsschlüssel. Ganggenauer Lauf. Mit einem
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H. 25 cm (mit Glassturz), B. 16 cm, T. 11 cm.
951 Deckelbecher. Christian Friedrich Holland oder Christian Friedrich Haußmann, Dresden. 1741.
Silver, getrieben und gegossen, innen vergoldet. Achtfach facettierte Kuppa, unten bauchig ausladend und nach einer Einziehung sich konisch weitend. Fuß und Deckel ebenfalls achtfach facettiert. Unterseits mit einer Dresdner Stadtmarke, der verschlagenen Jahresmarke "Q" für 1741 und Meistermarke (Rosenberg Lf. Nr. 1792). Im Deckel innenseitig eine spätere Gravur "1849. Als Anerkennung vieljähriger treuer Verwaltung.".
Vgl. ein im Typus sehr ähnliches Stück: Deckelbecher, Samuel
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H. 17,5 cm, 179,8 g.
Heinrich Christoph Carl Westermann 1777 unbekannt – 1835 Leipzig
Johann von Sachsen 1801 Dresden – 1873 Pillnitz
Silver, gegossen und getrieben, aufwendig ziseliert. Am Rand mit der Meistermarke "CGW" (Schröder, Nr. 1622), Leipziger Beschaumarke und Jahresbuchstabe "G". Im Spiegel mit gravierter Widmung "Die Freuden des Vaters sind die Erfüllung unserer Wünsche. S[eine]r Königl. Hoheit dem Herzoge Johann Nepomuck von Sachsen von seinen treuen Unterthanen zu Jahnishausen. 1827".
1827 gebar Amalie Auguste von Bayern dem jungen Herzog und späteren König Johann von Sachsen das erste Kind Maria
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D. 25,5 cm, 589,3 g.
953 Pair of candlesticks from the Dresden Court Silver Chamber. Carl David Schrödel. Around 1770.
Carl David Schrödel 1711 Dresden? – 1773 ebenda?
Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen / I. Kö 1750 Dresden – 1827 ebenda
Silver, cast and hammered. Baluster-shaped, five-faceted shaft on a flat, bell-shaped round base and slender spout with flared, wavy pinched rim. Spout, shaft and base decorated with lancet-shaped leaf motif in low relief. Each with the Dresden inspection mark at the foot, late 18th century (Rosenberg 1679) and the maker's mark of Carl David Schrödel (Rosenberg 1806). To the inner bases engraved with the ligated monogram "FA' of Friedrich August III, Elector and, from 1806, King of Saxony,
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H. 17,5 cm, D. Fuß 11,5 cm, 284 g / H. 17,5 cm, D. Fuß 11,5 cm, 278 g.
Friedrich Heinrich Emil Eckert 1824 Dresden (?) – 1886 ebenda
Silver, getrieben, gegossen und partiell vergoldet. Zylindrische Kuppa auf drei Kugelfüßen. Die Wandung umlaufend reich mit floralem Dekor auf gekörneltem Grund ziseliert zwischen drei Münzen:
1. Kurfürst Johann Georg I. (1615 – 1656), 1/2 Taler, 1626, Clauß/Kahnt 179, selten.
2. Johann Georg II. (1656–1680), 2/3 Taler, 1675, Clauß/Kahnt 405.
3. August II. König von Polen, 2/3 Taler, 1697, Kahnt 111.
Am Mündungsrand umlaufend graviert "Seinem Pathen Hans Hans Georg von
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H. 10 cm, D. 7,5 cm, 160,4 g.
955 Kaffeekanne. Heinrich Plödterl (zugeschr.), Dresden. 1844.
12–lötiges Silber. Unterzeits mit der Dresdner Beschaumarke mit gekreuzten Schwertern, Meistermarke, Jahresbuchstabe "P" für 1844 sowie Tremolierstich.
Korpus mit einer unscheinbaren, kreisrunden Druckstelle, eine weitere am Hals des Ausgusses.
H. 24 cm, 883,2 g.
956 Schale. Gebrüder Friedländer, Berlin. Um 1900.
Gebrüder Friedländer, Berlin 1829 Berlin – 1938 ebenda
Johanna Gräfin von Schaffgotsch 1842 Poremba (Oberschlesien) – 1910 Koppitz (Oberschlesien)
925er Silber, klarlackiert. Zwölffach facetierte Wandung. Im Spiegel mit graviertem, bekröntem Wappen, wohl der Familie Schaffgotsch. Unterseits gepunzt, Halbmond mit Krone, Feingehaltsmarke 925 sowie Herstellermarke.
Lack an einer Facette der äußeren Wandung sowie unterseits berieben. Zwischen zwei Facetten eine nur innenwandig sichtbare Lötspur.
D. 14 cm, 111,2 g.
Karl Groß 1869 Fürstenfeldbruck – 1934 Dresden
Silberwarenfabrik Peter Bruckmann & Söhne 1805 Heilbronn – 1973 ebenda
800er Silber. Auf dem Messer mit der
Marke von Karl Groß und Monogramm "KG". Jeweils punziert, Krone und Halbmond, "Goldschmiedeinnung Dresden" und "800" sowie mit ligiertem Monogramm "VSJ".
Vgl.: Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 318, KatNr. 374.
"Im Zusammenhang mit dem Bau des Neuen Rathauses (1905–10) beschloss der Rat der Stadt die Anfertigung eines umfangreichen Tafelsilbers. Dresden gehört damit zu den wenigen
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Messer L. 26,5 cm, Gabel L. 20,5 cm, Kuchengabel L. 18,5 cm. Gew. (ohne Messer) 157,9 g.
959 Paar Delphin-Kerzenleuchter. 2nd half 19th cent.
Silver, vergoldet, Malachit. Mehrteilig. Auf einem mit Malachit belegtem Sockel montiert. Ungemarkt.
Der Schwanz des Delphins mit Lötstelle. Gewinde eines Leuchters defekt, jeweils klebemontiert. Vereinzelt kratzspurig und berieben sowie mit Resten eines Klebers. Malachitschäfte mit minimalen Ausbrüchen. Die Plinthen wohl erneuert, geklebt.
H. je 14,6 cm.
960 Miniatur-Amphore im Renaissancestil mit Widderköpfen und mythologischen Szenen. Wien. Um 1870.
Silver, partiell polychrom emailliert. Am Standring mit dem Wiener Beschauzeichen 1865–1872 (Rosenberg 7865) und einer weiteren, verschlagenen Punze.
H. 9,4 cm, D. 2,8 cm, 88,4 g.
961 Jugendstil-Lorgnette. Vor 1903.
Tula-Silber. Ungemarkt. Feine Stielbrille mit Schnappmechanismus, durch einen Zug am Stiel auszulösen. Abgerundeter Korpus mit Überdeckung der Gläser. Floraler Tula-Dekor sowie Ring mit Öse am Abschluß. Mit Etui, dieses verso mit bezeichnetem Etikett.
Vereinzelte Bereibungen und leichte Bestoßungen. Im Bereich des Nodus bzw. der Glasüberdeckung mit kleinen Materialausbrüchen. Etui gebrauchsspurig.
L. 9,5 cm.
962 Seltene Art déco – Lorgnette. Karl Timmel, Dresden. 1920er/ 1930's.
Karl Timmel 1891 Dresden – letzte Erw. 1937 ebenda
14K Weißgold, auf dem Nasenbügel gemarkt "W-14 K" und Meistermarke (nach re. zeigende Pfeilspitze mit 'C'). Stielbrille mit Schnappmechanismus, durch einen Zug eines Auslösers am Stiel zu betätigen. Stiel à- jour-gearbeitet mit zwei Brillanten in Zargenfassung (ges. ca. 0,1 ct) und einem blauen Spinell. Mit Kette, diese mit zwei à- jour-gerbeiteten Zwischengliedern mit je einem Brillianten. Einzeln in die Kette integriert zwei weitere Brillanten (ges. ca. 0,2 ct) in Zargenfassung und zwei
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L. 5,5 cm.
963 Schraubflasche. Hans Roth, Ravensburg. Mitte 17th cent.
Hans Roth tätig um 1610
Vielfach kannelierter, zylindrischer Korpus, Schraubdeckel mit profiliertem Tragering. Die Wandung mit graviertem Monogramm und Datierung "LH 1664". Innenseitig am Boden mit zweifacher Meistermarke sowie der Stadtmarke gemarkt.
Vgl. zu den Marken: Erwin Hintze, Süddeutsche Zinngießer II, S. 187 Lfde Nr. 987.
Altersbedingte Nutzungs- und Korrosionsspuren. Der Deckel mit einer Fehlstelle am u. Rand sowie etwas gedellt.
H. 17,5 cm.
964 Großer Mörser mit Doppelpistill. Wohl 18th cent.
Bronze, gegossen. Zylindrischer Korpus mit ausgestelltem Mündungsrand, zwei ellipsoide Handhaben. Mit einem Doppelpistill.
Oxidationsspurig. Herstellungsbedingte Lunker, vor allem im u. Bereich der Außenwandung.
H. 15 cm, D. 16 cm, Pistill L. 27,8 cm, ges. 3,7 kg.
965 Kasserolle aus dem sächsischen Königshaus. Nach 1806.
Copper, getrieben, innen verzinnt, Stiel genietet. Zylindrischer Korpus mit flachem Stiel und gerundetem Abschluss. Auf dem Stiel mit dem bekrönten Monogramm "FAR" von Friedrich August I. ("des Gerechten") von Sachsen, unterhalb gestempelt nummeriert "18".
Vgl. dazu: Kasserolle, Sachsen, um 1700, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum, Inv.-Nr. 50264.
Berieben und bestoßen. Verzinnung korrodiert.
D. 14,1 cm, H. 6 cm, L. (mit Stiel) 28,7 cm.
966 Prunkmorion im Stil der deutschen Hochrenaissance. Wohl 2nd half 19th cent.
Galvanoplastik, Kupfer, hellbraun patiniert, partiell goldfarben lackiert. Zweiteilig gearbeitete Sturmhaube mit hohem Kamm und spitz zulaufender Krempe, vollflächig mit reichem Trophäendekor reliefiert. Am Kamm zusätzlich Medaillons mit Personifikationen von Krieg und Frieden. Auf der Glocke li. die Bekehrung des Saulus, re. der Einzug Konstantins in Rom.
Die Galvanoplastik ist eine Kopie nach dem eisernen Sturmhelm des sächsischen Kurfürsten Christians I., der um 1589 in Augsburg
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H. 38 cm, B. 43,5 cm, T. 22 cm.
967 Altarkruzifix. Süddeutsch / Alpenländisch (?). Wohl 18th cent.
Tin und Messing, versilbert, vergoldet und graviert. Rückseitig zwei Granate, ein Spinell (oder Fluorit) und ein orangener Citrin.
Zentraler Edelstein aus der Fassung der Rückseite verloren. Stift mit verzierter Krone (wie am waagerechten Balken) von der Spitze des Kreuzes verloren, daher die Vorderseite locker und o. ca. 2 mm aus dem Lot. Vergoldung des Kreuzes abgerieben, grüne Oxidationsspuren.
H. 34,5 cm.
968 Standkruzifix mit Passionssymbolen. Wohl 2nd half 19th cent.
Adolf Mahnke 1891 Berlin – 1945 Dresden
Wood und Messing.
Elemente am o. Ende des Kreuzesbalken fehlend. Griff der re. Lanze und Kreuzigungsnägel fehlend.
H. 42,5 cm.
969 Leuchter. Richard Müller für K. M. Seifert Co., Dresden-Löbtau. Um 1900/ 1901.
Messing, gegossen, geschnitten, genietet, gelötet und verschraubt. Ungemarkt.
Ein weiteres Exemplar wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum, InvNr. 50601.
Vgl. Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden – Aufbruch in die Moderne, Dresden 1999, S. 330, KatNr. 401.
Unauffällige Oxidationsspuren am Fuß.
H. 31 cm, Dm. Fuß 14,5 cm.
970 Johann George Schmidt (verkleinerte Kopie nach), Turmkreuz der Dresdner Frauenkirche. Um 2000.
Johann George Schmidt 1707 Fürstenwalde – 1774 Dresden
Copper, vergoldet, partiell mit blauem Email staffiert, im Maßstab 1:10 Nr. 5 von 100 Exemplaren der 1. Auflage. Auf einem Sandstein-Sockel montiert.
Mit der originalen Quittung des Juweliers Leicht, Dresden, vom 20. Juli 2000 sowie einem Kupferschild mit Objektinformationen.
H. 48,5 cm, H. (mit Sockel) 66 cm.
971 Vase. Nino Ferrari für "Case e Giardino", Mailand. Um 1936– 1940.
Nino Ferrari 1908 Canneto sull'Oglio – 1981 Brescia
Casa e Giardino 1936 Mailand – letzte Erw. 1960
Copper, gedreht und gepresst sowie gelötet und getrieben. Unterseits mit geprägter Signatur "Nino Ferrari" sowie Firmenmarke "Casa e Giardino".
Zur Form und Oberflächenbehandlung vgl.: Stefania Cretella: Nino Ferrari – l'arte del metallo tra tradizione e modernità. Mailand 2024. KatNr 80–86 sowie zur Technik den Beitrag von Andrea Baldrati, ebenda S. 55–61.
Zwei unscheinbare, sehr flache Druckstellen im Bereich der Schulter. Eine leichte Bereibung am u. Korpus.
H. 21,0 cm, D. ca. 19 cm.
981 Reise-Schreibschatulle. Wohl süddeutsch oder englisch. 19th cent.
Walnussholz, partiell lackiert, Messing, Eisen. Quaderförmiger Korpus, die Mitte des Deckels, die Ecken sowie die senkrechten Außenkanten mit Messingbeschlagwerk. Die Front mit einer Vorrichtung für das Vorhängeschloss sowie einem weiteren, innenliegenden Schloss. Innenseitig insgesamt vier Eingerichte und Fächer in waagerechter Anordnung. Das erste Fach im Deckel, durch zwei Scharniere mittig klappbar und oberseits mit zwei Riegeln verschließbar. Das oberste Eingerichte des Korpus mit
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H. 18 cm, B. 41 cm, T. 25 cm.
982 Tabatière mit Tiermotiven. 18th cent.
Email, farbig staffiert, Kupfer bzw. Tombak. Passig geschweifte Form auf ovalem Stand. Deckel innen- und außenwandig sowie der Boden mit Tierszenen. Das Scharnier auf der Dose und am Deckel montiert. Deckel und Boden jeweils mit Tombak-Fassung.
Partiell mit deutlichen Ausbrüchen, Riss im Bereich des Scharniers. Scharnier leicht gelöst, die Montierung und die Vergoldung mit Bereibungen.
H. 2,3 cm, B. 7,9 cm, T. 5,2 cm.
984 Breiter Schmuckrahmen. Spätes 19./ early 20th cent.
Holz, Stuckrelief, vergoldet bzw. mit goldfarbenem Überzug. Profil: schmale Kehle, Platte, Kehle, Karnies mit Kreuzgravur und Blattwerk, Kehle, Vierkantstab, breiter, nach außen ansteigender und seitlich unterkehlter Wulst mit Akanthusblättern und Narzissen, Abschluss mit Wickelstab-Ornament.
Die Gehrungen trocknungsbedingt geöffnet. Zwei Materialverluste u.li. und Mi. Stellenweise weitere kleine Absplitterungen sowie Risse und Sprünge.
Ra. 94 x 63,2 cm, Falz 70,4 x 39 cm, Profil 14 x 6,5 cm.
Wool and Cotton, ca. 300.000 Knoten/m². Rechteckiges Innenfeld mit floralen Elementen auf rotem Grund. Die Hauptborbürde mit floralen, gegenläufigen Motiven auf weißem Grund. Die Enden zu Fransen verknotet.
Fransen mit ungleichmäßiger Länge. Vereinzelt fleckig.
242 x 130 cm.
986 Barockkommode. Mitteldeutsch. Um 1750.
Nussbaum auf Nadelholz furniert, schellackpoliert. Dreischübig, einfach geschweifte Front. Auf der Platte Fläche mit vierfach gespiegeltem Furnier in Nussbaumwurzel. An den Seitenwänden zweifach gespiegeltes Nussbaum-Furnier.
Abgeschrägte Ecken, ohne Griffe. Originale Schnappschlösser. Schlüssel vorhanden. Wappenförmige Schlüsselschilder aus Messing, möglicherweise Biedermeier-Zeit.
Zu den Vorbildern der Sockelzone vgl. Gisela Haase: Dresdner Möbel des 18. Jahrhunderts, Leipzig 1986, KatNr. 73a und b, S. 278.
Furnier partiell rissig und bestoßen, wenige Ergänzungen. In den Schubfronten geschlossen Bohrungen der ursprünglichen Handhaben.
Rückwand und Sockel mit Ergänzungen. Laufleisten erneuert.
H. 79 cm, B. 106 cm, T. 55,5 cm.
987 Schreibtisch. Sog. Zweites Dresdner Rokoko. Wohl 1920's.
Nussbaum, auf Nadelholz furniert. Schreibtisch mit querrechteckigem Korpus auf geschweiften Beinen, geschweifte Front mit je zwei seitlichen Schüben und einem Mittelschub. Darüber ausziehbare, lederbezogene Schreibauflage.
Messinghandhaben und -schlüsselbeschläge. Mit zwei Schlüsseln.
Furnier partiell rissig und bestoßen, minimale Fehlstellen. Handhaben des Schreibtisches partiell etwas gelockert. Schübe innen mit Tintenflecken.
H. 80 cm, B. 114,5 cm, T. 67,7 cm.
988 Jugendstil-Wandspiegel. Um 1910.
Polychromes Glasmosaik, Holz und Metallbeschlag, Spiegelglas.
Speigelglas erneuert, im o. Bereich mit Korrosion. Halbkugelelement wohl mit Materialverlust. Fugenmasse mit vereinzeltem Materialverlust, minimale Chips. Verso korrosionsspurig.
67,5 x 53,5 cm.
989 Großer oktogonaler Wandspiegel im venezianischen Stil. Italien. 20th cent.
Farbloses Glas, Spiegelglas. Geschliffene Blütenbandornamentik. Voluten-Bekrönung. Montierte Blütenrosetten und Blätter, 40 Ziernägel mit Glaskopf. Auf eine Holzplatte montiert.
Verspiegelung mit Oxidationen.
H. 108,5 cm.
990 Art déco-Grafikständer. Wohl 2nd quarter 20th cent.
Buchenholz, rötlichbraun gebeizt. Unterseitig gestempelt "JP" (nicht aufgelöst) und nummeriert "974".
Minimal kratzspurig. Flüssigkeitsflecken auf dem u. Regalboden und den Flügeln.
H. 111 cm, B. 82 cm.
991 Ein Koppchen und zwei Teekännchen. China. Qing-Dynastie, wohl Kangxi. 1662–1722.
Porcelain, glazed, Koppchen und ein Kännchen mit Imari-Dekor in Unterglasurblau und Aufglasureisenrot und Gold. Das Koppchen unterseits mit Blume. Die Wandung des zweiten Kännchens mit Landschaftsdekor in Unterglasurblau.
Deckel der Kännchen fehlen, Boden des Kännchens mit Landschaftsdekor mit Haarriss. Der Tüllenansatz geklebt und mit alter Restaurierung, der Ausguss mit Chip. Das Koppchen mit zwei Brandflecken am Rand, das zweite Kännchen mit Chip am Standring.
Koppchen H. 4,4 cm / Kännchen, H. 8,5 cm / Kännchen H. 6,7 cm.
992 Libationsbecher. Dehua, Provinz Fujian, China. Qing-Dynastie, Kangxi. 1662–1722.
Porcelain, glazed. Ungemarkt. Mit Blumen als Reliefdekor an der Wandung sowie Astwerk als à jour gearbeiteter Standfuß.
Vgl. die nahezu identischen libationsbecher in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Porzellansammlung, InvNr. PO 8294 und folgende.
Wandung mit feinem Haarriss (ca. 3 cm). Am Mündungsrand und Stand mit Chip. Vereinzelt kleine Brandflecken.
H. 5,3 cm.
993 Schale mit Drachendekor. Japan. 19./ 20th cent.
Silber. Doppelwandig gearbeitet. Unterseits in japanischen Schriftzeichen gemarkt "Reines Silber".
Wandung mit leichten Kratzspuren.
H. 6,5 cm, D. 9 cm, 115,5 g.
994 Oktogonaler Spielkasten. China. Qing-Dynastie, wohl 19th cent.
Schwarzer Lack über Papiermaché, Golddekor. Flacher Korpus mit Walmdeckel auf vier Tatzenfüßen, dekoriert mit Figuren in traditionellen Pagoden-Landschaften in Kartuschen mit vegetabilem Dekor.
Eingerichte fehlend. Der Korpus mit vereinzelten Bestoßungen. Lackierung des Deckel seitlich sowie innwandig mit Rissbildung und Farbverlusten. Die u. Deckelkante mit einzelnen Retuschen. Golddekor partiell etwas berieben.
H. 13 cm, B. 36,5 cm, T. 30 cm.
995 Drei Vasen Hu, Meiping und Huluping und eine Deckeldose. China. 2nd half 20th cent.
Zinnoberroter Lack, geschnitzt und poliert. Die Wandungen mit Landschaftsdarstellungen bzw.floralen und Tiermotiven.
Standring und Mündungsrand partiell leicht berieben.
Vasen H. 22 cm / 18 cm / 16,5 cm / Dose D. 10,7 cm.
996 Naga in der Art südostasiatischer Vorbilder. Wohl Frankreich. 20th cent.
Terracotta. Lotusblüte am Schweif als Vase zu verwenden.
Die Plastik adaptiert frei Naga, ein Schlangenwesen oder Schlagengottheit der indischen Mythologie.
Oberfläche verwittert. Eine Flosse am Schwanz abgebrochen.
H. 82,5 cm.
997 Pulverflasche. Osmanisch 19th cent.
Holzkorpus, lederbezogen, Kupfer, vermessingt. Mit reliefierten Ziernägeln, schauseitig ein rundes, ziseliertes Medaillon, seitlich ein ziseliertes Band, Schütte reich profiliert und ziseliert.
Deutlich gebrauchsspurig, im Inneren marginale Reste von Schießpulver. Vermessingung partiell verloren, einige Ziernägel fehlend. Leder oxidiert.
H. 24,5 cm, B. 16 cm, T. 9 cm.