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| AUKTION 84 | 07. März 2026 |
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Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen (August d
1670 Dresden – 1733 Warschau
Friedrich August I. Kurfürst von Sachsen und August II. König von Polen. "August der Starke" wurde als Sohn Johann Georgs III. Herzog von Sachsen und der Prinzessin Anna Sophie von Dänemark und Norwegen geboren und stammte so aus der albertinischen Linie des Hauses Wettin. Er selbst hatte neun Nachkommen, von welchen sein Sohn August Friedrich II. sein Regierungsnachfolger wurde. Von 27. April 1694 bis 1. Februar 1733 war er als Friedrich August I. Kurfürst von Sachsen und vom 15. September 1697 bis 1706 und 1709 bis 1. Februar 1733 in Personalunion als August II. König von Polen und Großherzog von Litauen. Unter anderem erhielt das Jagdschloss Moritzburg sowie ein Großteil der barocken Dresdener Altstadt und Umgebung unter ihm seine heutige Gestalt. Das Japanische Palais auf der Neustädter Elbseite sollte unter August dem Starken zum "Porzellanschloss" werden. Dort sollten seine umfangreiche Sammlung ostasiatischer Keramikobjekte, die ursprünglich 29.000 Stück umfasste, sowie weitere Teile der Kunstkammer untergebracht werden. Bereits die Bauplastik zeugt durch seinen chinoisen Stil von diesem Wunsch. Durch seinen Tod im Jahr 1733 konnte August der Starke diesen Traum selbst nicht mehr miterleben. In den nachfolgenden Jahren gelangten jedoch immer mehr Objekte seiner Sammlungen in den imposanten Bau.
Arita Porzellan Ende 16. Jh.
Kurfürst Friedrich August I. von Sachsen (August d 1670 Dresden – 1733 Warschau
Porzellan, Krakeleeglasur, in Unterglasurblau und polychromen Aufglasur-Emailfarben und Gold staffiert. Birnenförmiger Korpus mit langem zylindrischen Hals auf abgesetztem Fußring. Auf der Wandung umlaufend dekoriert mit Kirschen, Pflaumen, Bambus und heiligen Lilien, an einem Felsen wachsend. Auf der Schulter ein Band mit Schriftrollen und Chrysanthemenköpfen auf rotem Grund. Am Hals lange, spitze Blätter. Am Boden mit der Palaisnummer "N=46 +" in Aufglasurschwarz und einer weiteren Nr.
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H. 24 cm.