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| AUKTION 84 | 07. März 2026 |
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Porzellan-Manufaktur Meissen
1710 Meißen
Nach der Erfindung des europäischen Hartporzellans durch Johann Friedrich Böttger 1710 von August dem Starken als erste Porzellanmanufaktur in der westlichen Welt gegründet. Bis 1863 befand sich die gesamte Produktion auf der Meißener Albrechtsburg, um dann in das neu angelegte Fabrikgebäude im Triebischtal umzuziehen. Ihre große Blüte erlebte die Manufaktur in den Jahren um 1720 bis 1750, verbunden mit den Namen Johann Gregorius Höroldt (Malerei) und Johann Joachim Kändler (Plastik).
639 Speiseteller mit DDR-Staatsemblem und "Blume 2 seitlich, alte Manier, purpur". 1955.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Aufglasurpurpur und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, Präge-Nr. "53" und "1" sowie einem am u. Standring ein weiterer unterglasurblauer Strich.
Ein nahezu identischer Teller ausgestellt in: Die blauen Schwerter – Meissen in der DDR, Japanisches Palais, Dresden, 20.09.2025 bis 22.06.2026.
Entwurf wohl für einen politischen Anlass Otto Grotewohls (1894 Braunschweig – 1964 Ost-Berlin), Ministerpräsident der Deutschen Demokratischen Republik.
Dekor mit Bereibung.
D. 25,7 cm.
640 Bildplatte "Sixtinische Madonna". Nach Raffael. Meissen. Wohl spätes 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Raffael Sanzio da Urbino 1483 Urbino – 1520 Rom
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Verso unglasiert, mit der Knaufschwertermarke in Blau sowie mit Bezeichnungen in Blei, diese mit Ausnahme der Nummer "42" undeutlich. In einem neuzeitlichen, neobarocken Rahmen.
Zur Vorlage vgl.: Raffael "Sixtinische Madonna", 1512/13, Öl auf Leinwand, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister, Gal.-Nr. 93.
Vgl. eine weitere Bildplatte mit demselben Motiv: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: 1350
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28,5 x 21,2 cm, Ra. 52,5 x 45,5 cm.
641 Bildplatte "Madonna della Seggiola". Nach Raffael. Meissen. Wohl spätes 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Raffael Sanzio da Urbino 1483 Urbino – 1520 Rom
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Quadratische Bildplatte mit tondoförmigem Motiv. Verso unglasiert, mit der Knaufschwertermarke in Blau. In einem goldfarbenen Stuckrahmen mit Schlagmettalauflage gerahmt, mit einem kreiförmigen Bildausschnitt.
Zur Vorlage vgl.: Raffael "Madonna della Seggiola", 1513–1514, Öl auf Holz, Palazzo Pitti, Florenz.
Eine weitere Bildplatte mit demselben Motiv vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: 1350 Gemälde auf
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22,5 x 22,5 cm, Ra. 41,4 x 41,4 cm.
642 Bildplatte "Mater Dolorosa". Nach Carlo Dolci. Meissen. Wohl spätes 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Francesco Bartolozzi 1728 Florenz – 1815 Lissabon
Carlo Dolci 1616 Florenz – 1686 ebenda
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Spiegelbildliche Wiedergabe der "Mater Dolorosa" von Carlo Dolci. Verso unglasiert, mit der Knaufschwertermarke in Blau sowie zwei übereinander klebemontierten, fragmentarisch erhaltenen Papieretiketten versehen, diese mit Angaben zur Vorlage. Beigegeben: durchbrocher geschnitzter Schmuckrahmen, mit einem ovalen Bildausschnitt.
Wohl nach einer Radierung von Francesco Bartolozzi nach: Carlo Dolci (Werkstatt) "Mater Dolorosa",
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23,5 x 19,2 cm, Ra. 46,5 x 35 cm.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Jean-Etienne Liotard 1702 Genf – 1789 ebenda
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits mit der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, Präge-Nr. "11 [?]", "6", "C [?]" und "33" sowie in Blei eine Preisangabe. In einem vergoldeten Schmuckrahmen mit Rocaillen. Auf der Rückwand bezeichnet "Jeunne personne nommée Baldauf et turnommée, la belle chocolatière de Vienne l'originale, qui le trouve dans la galerie royale de Dresde est achetée du peinture Liotard le 3. Fevrier 1745 par Algarotti pour 120
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27,5 cm x 20,5 cm.