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| AUKTION 84 | 07. März 2026 |
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Fritz Rübbert
1915 Köln – 1975 Kripp
Ab 1933 Studium der Architektur an TU Dresden, nebenbei Malerei als Hobby, u.a. als Privatschüler von Otto Dix und Georg Egmond Oehme. 1936 zum Reichsarbeitsdienst und darauf folgend zur Wehrmacht eingezogen. 1943 Hochzeit mit Jeanette Gittner, mit der er 1945 einen Sohn, Sebastian, bekam.
Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft studierte er bei Erwin Hahs an der Burg Giebichenstein-Kunsthochschule und Werkstätten der Stadt Halle(Saale), wo er sich u.a. von Paul Cézanne inspirieren ließ. Ab 1947 Mitglied der halleschen Künstlergruppe "Die Fähre". 1951 wurde er in den Verband Bildender Künstler aufgenommen, galt jedoch bald als "bürgerlich-dekadent" und zu "formalistisch". Am 02.03.1953 floh er mit seiner Familie in die BRD, wo er in sich schließlich in Kripp niederließ. Er starb am 10.11.1975 in Kripp.
192 Fritz Rübbert, Lampionumzug. 1949.
Fritz Rübbert 1915 Köln – 1975 Kripp
Heinrich Brandt 1886 Feudingen – 1954 Halle (Saale)
Galerie Henning 1947 Halle / Saale – 1961 ebenda
Öl auf leichtem Karton. Signiert und datiert "FRübbert 49" u.li.
Provenienz: Sammlung Heinrich Brandt, Halle / Saale; Galerie Henning, Halle / Saale.
Lit.: Fritz Rübbert, Hans-Georg Sehrt (Hrsg.): Fritz Rübbert: 1915 – 1975; Malerei und Zeichnungen; anläßlich der vom Halleschen Kunstverein e.V. und der Galerie Marktschlößchen Halle veranstalteten Ausstellung Fritz Rübbert – Malerei und Zeichnungen. Halle 1998.
Verso Reste einer Randmontierung sowie Bräunungen.
62 x 50 cm.