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| AUKTION 84 | 07. März 2026 |
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Alfred Reucker
1868 Ründeroth – 1958 Dresden
1885 Debüt als Schauspieler in Wien. Ab 1885 am Stadttheater Danzig als Schauspielerund Inspizient, ab 1893 als Regisseur. 1895–1901 Regisseur und Schauspieler am Königlichen Deutschen Landetheater Prag unter dem Intendanten Angelo Neumann. 1901–1921 strenger Direktor der Vereinigten Theater in Zürich ("Probenalfred"). 1921–1933 Generalintendant des Sächsischen Staatstheaters in Dresden; widmete sich besonders der Pflege der Musik Richard Strauss', dessen Freund er war. Von den Nationalsozialisten abgesetzt, Rückzug ins Private bis 1945. Gesundheitlich angeschlagen arbeitet er nach dem Krieg am Wiederaufbau des Staatstheaters mit.
Er gehört zu den wichtigsten deutschen Intendanten aller Zeiten, sein Engagement für die romantische und spätromantische Musik war herausragend.
049 Konrad Immanuel Böhringer, Porträt Berta Reucker / Porträt Prof. Alfred Reucker. 1931.
Konrad Immanuel Böhringer 1863 Grimma – 1940 Dresden
Alfred Reucker 1868 Ründeroth – 1958 Dresden
Öl auf Leinwand. Jeweils u.li. signiert und datiert "K. I. Böhringer 1931". Verso jeweils umfassend bezeichnet und mit zahlreichen Nachlass-Stempeln des Reucker-Archivs versehen. In hochwertigen Schmuckrahmen im Typus der Dresdner Galerierahmen.
Dazu weitere Porträts aus dem Nachlass Reuckers:
a) Porträt Ernst Possarts als Justinian (Theodora, Händel), Lichtdruck von "Dr. Eugen Albert heliogr.", in einem schweren, gebeizten Rahmen (95 x 75 cm). Mit einer autografen Widmung
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Jeweils 80 x 61,5 cm, Ra. 88,5 x 70 cm.
548 Gottfried Wolfsgruber, Porträtfotografie Alfred Reucker. 1900.
Gottfried Wolfsgruber 1859 Köln – unbekannt
Alfred Reucker 1868 Ründeroth – 1958 Dresden
Silbergelatineabzug. U.re. gestempelt "G. Wolfsgruber S AARAU". Verso mit dem Atelier-Etikett "G. Wolfsgruber, Aarau". Hinter Glas gerahmt.
Alfred Reucker war von 1901 bis 1921 Direktor der Vereinigten Theater Zürich. Wolfgruber lieferte mit dem Porträt des Direktors eine handwerklich bestaunenswerte Fotographie, fast ohne Alterungsspuren.
Leicht gewellt. Unscheinbare Aussilberung im o.re Viertel. Punktuelle Ablösung der Oberfläche am li. Rand (ca. 1 cm). Ra. mit Bestoßungen und Fehlstellen im Ornament.
Abzug 58 x 47 cm, Ra. 70 x 58,5 cm.