ONLINE-KATALOG
| AUKTION 84 | 07. März 2026 |
|
mehr Suchoptionen |
| Aktuelle Auktion | 5 Ergebnisse | |
| Nachverkauf | 53 Ergebnisse | |
| Auktionsrekorde | 10 Ergebnisse | |
| Katalog-Archiv | 202 Ergebnisse |
Josef Hegenbarth
1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Zunächst Ausbildung bei seinem Cousin, dem Tiermaler Emanuel Hegenbarth. 1909–15 Studium an der Kunstakademie Dresden bei Carl Bantzer, Oskar Zwintscher und Gotthardt Kuehl, dessen Meisterschüler. 1916–19 Aufenthalt in Prag, Mitbegründer der Prager Secession. Ab 1919 freischaffend in Dresden tätig und Mitglied der Dresdner Künstlervereinigung. Ab 1924 Mitarbeiter an der Zeitschrift 'Jugend', ab 1925 beim 'Simplicissimus'. 1936 als "entartet" diffamiert, ein Jahr später wurden zwölf Arbeiten beschlagnahmt. 1943–45 in Böhmisch-Kamnitz, Verlust eines Teils seines Werkes durch Kriegsfolgen. 1945 wieder in Dresden, 1946 angestellt an der Schule für Werkkunst, 1947–49 Professor an der Hochschule für Bildende Künste Dresden. Hegenbarth fand zu Lebzeiten mit expressiv-kongenialen Illustrationen zu zahlreichen Werken der Weltliteratur auf beiden Seiten des getrennten Deutschlands als einer der bedeutendsten deutschen Illustratoren Anerkennung.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Feder- und Pinselzeichnung in schwarzer und roter Tusche auf festem Papier. O.re. signiert "Jos. Hegenbarth". Verso in Blei mit einem Zitat aus "Die Geschichte von der abgehauenen Hand" von Wilhelm Hauff. Beiliegend ein weiteres Blatt mit einer Widmund des Künstlers, datiert "1960". Auf Untersatzkarton montiert.
WVZ Zesch F VII 895.046 / E VII 567.
Blattränder und -ecken minimal gestaucht. Verso mit kleinsten Stockfleckchen.
19,2 x 15,4 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Feder- und Pinselzeichnung in Tusche auf gräulichem Papier. U.re. in Blei signiert und datiert "J. Hegenbarth 45". Am u. Blattrand betitelt. Verso mit einer unvollendeten Skizze derselben Darstellung. Im Passepartout montiert.
WVZ Zesch D VII 671.
Leicht lichtrandig. Blattränder etwas griffspurig. Die Blattecken verso mit Resten einer ehemaligen Montierung.
23,8 x 17,4 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
413 Josef Hegenbarth, Zwei Affen. Um 1950.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Heinrich Brandt 1886 Feudingen – 1954 Halle (Saale)
Galerie Henning 1947 Halle / Saale – 1961 ebenda
Pinselzeichnung in Tusche. Zweifach in Blei signiert u.re. und o.re. "Jo. Hegenbarth".
Provenienz: Sammlung Heinrich Brandt, Halle / Saale; Galerie Henning, Halle / Saale.
Blattecken montierungsbedingt etwas knitterspurig sowie unscheinbar braunfleckig. Ränder minimal griffspurig. Verso ateliespurig, in den Ecken Reste einer ehemaligen Montierung, partiell rekto durchscheinend.
28,7 x 22 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
414 Josef Hegenbarth "Fasching". Um 1954.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Dr. Lothar Bolz 1903 Gleiwitz – 1986 Berlin-Ost
Pinselzeichnung in farbiger Tusche auf Aquarellkarton. U.re. in Blei signiert "Josef Hegenbarth". Verso mit einer Skizze zu "Fasching". Im Passepartout.
WVZ Zesch E III 586.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. Lothar Bolz, Berlin.
Wir danken Herrn Ulrich Zesch, Stuttgart, für freundliche Hinweise.
Die Randbereiche vereinzelt leicht gestaucht und partiell leicht angeschmutzt.
42 x 35,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *