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| AUKTION 84 | 07. März 2026 |
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Curt Querner
1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Maler und Zeichner der Neuen Sachlichkeit. 1918–26 Lehre und Arbeit als Schlosser. Ab 1926 Studium an der Dresdner Kunstakademie bei Richard Müller, Otto Dix und Georg Lührig. Aufgrund der zunehmenden Politisierung der Gesellschaft verließ Querner 1930 vorzeitig die Kunstakademie, wurde Mitglied der ASSO Dresden und trat kurzzeitig der KPD bei. 1931 erste Ausstellung in der Galerie Junge Kunst von Josef Sandel in Dresden. 1940–47 Soldat und französische Kriegsgefangenschaft. Ab 1947 wieder in Börnchen ansässig, da seine Wohnung, sein Dresdner Atelier und somit ein Großteil seiner Werke zerstört worden waren. Ende der 1940er Jahre wurden Arbeiten von der Galerie Neue Meister in Dresden sowie der Nationalgalerie Berlin erworben, dennoch erfuhr Querner erst ab den 1960er Jahren künstlerische Anerkennung vom offiziellen Kunstbetrieb, wobei er sich zeitlebens von diesem abgrenzte und an seiner Autarkie festhielt. Landschaften des Vorerzgebirges um Börnchen sowie dörfliche Motive und Porträts nach immer wiederkehrenden Modellen zählten zu seinen, vorrangig in der Aquarelltechnik ausgeführten, Hauptsujets. Erhielt 1971 den Käthe-Kollwitz-Preis und 1972 den Nationalpreis der DDR. In Dresden und Umgebung sind Werke Querners in ständigen und Jubiläumsausstellungen zu sehen.
490 Curt Querner, Stehender weiblicher Rückenakt mit Haarschweif. 1962.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Grafitzeichnung auf kräftigem Bütten. U.re. monogrammiert und ausführlich datiert "Qu. 15.5.62". Verso bezeichnet "XX".
Nicht im WVZ Dittrich, vgl. motivisch WVZ Dittrich C 432.
Die Blattränder mit zahlreichen Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Blatt teilweise leicht gebräunt. Verso atelierspurig.
75 x 24 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
491 Curt Querner "Stehender weiblicher Akt von der Seite, den Kopf zugewandt". 1962.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Aquarell auf strukturiertem Bütten. In Grafit monogrammiert und ausführlich datiert "Qu 10.08.62" u.re. Verso in Grafit von Künstlerhand bezeichnet "XX". Freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ Dittrich B 1092.
Insbesondere im u.re. Bereich sowie o.Mi. mit Griffknicken und leichten Knickspuren, im Gesamteindruck unscheinbar. Verso mit Resten einer älteren Montierung.
69 x 27,5 cm, Psp. 85,5 x 44 cm.
492 Curt Querner "Stehende mit Hemd, einen Arm hinter dem Kopf" (Herta). 1966.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Aquarell über Grafit auf leichtem, weißen Karton. Monogrammiert "Qu" und ausführlich datiert "31.10.66" u.re., von fremder Hand in Blei in der u.li. Blattecke nummeriert "12". Verso von Künstlerhand bezeichnet "XX". Auf Untersatzkarton montiert.
WVZ Dittrich B 1469, mit minimal abweichenden Maßangaben.
Technikbedingt leicht wellig. In den Blattecken und o. sowie u. Randbereichen Reißzwecklöchlein. Die o. und u. Blattkante minimal gegilbt. Verso Reste einer älteren Montierung.
72,5 x 25 cm, Unters. 82 x 35 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
493 Curt Querner "Tauwetter Carsdorf". 1966.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Aquarell auf Bütten. U.re. in Grafit monogrammiert und ausführlich datiert "Qu. 29.1.66". Verso mit einer weiteren Darstellung in Aquarell sowie in kräftigem Grafit nochmals signiert und ortsbezeichnet "Curt Querner Börnchen", betitelt, technikbezeichnet und nochmals datiert "1966".
Nicht im WVZ Dittrich, vgl. motivisch "Gehöft in Karsdorf", 1966, Aquarell, WVZ Dittrich B 1519.
Vgl. auch: "Vorfrühling bei Karsdorf", 1966, Öl auf Hartfaser, abgebildet in: Ulrich Bischoff
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37 x 49,2 cm.