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| AUKTION 84 | 07. März 2026 |
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Rüdiger Berlit
1883 Leipzig – 1939 ebenda
Maler, Aquarellist und Grafiker. Studium an der Leipziger Akademie für Grafik und Buchkunst sowie an der Akademie der Bildenden Künste München. Nach einer anfänglich naturnahen Schaffensphase setzte bei ihm nach 1913 eine Entwicklung zu einem verhaltenen Expressionismus ein. Schloss sich um 1913 der Expressionistenbewegung „Lia“ an. Teilnahme an der zweiten Sonderausstellung der "Dresdner Sezession Gruppe 1919". War aktives Mitglied des Leipziger Vereins für Jahres-Ausstellungen, nach 1933 als „entartet" diffamiert, woraufhin seine Bilder aus Sammlungen entfernt und zerstört wurden. Ein Teil seines Werkes wurde bei dem Luftangriff auf Leipzig 1944 vernichtet. Berlit gilt als charakteristischer Hauptvertreter des wenig bekannten Leipziger Expressionismus. Mitglied im Deutschen Künstlerbund.
Rüdiger Berlit 1883 Leipzig – 1939 ebenda
Richard Canisius 1872 ? – 1934 ?
Karl Köpping 1848 Dresden – 1914 Berlin
Reinhold Nägele 1884 Murrhardt – 1972 Stuttgart
Manuel Robbe 1872 Paris – 1936 Nesles-la-Vallée
Oskar Trepte 1890 Dresden – 1969 Santiago de Chile
Walter Zeising 1876 Leipzig – 1933 Dresden
Jeweils in Blei signiert, zum Teil betitelt, datiert und bezeichnet.
Mit den Arbeiten:
Karl Köpping, Weiblicher Akt. Bleistiftzeichnung, partiell weiß gehöht
Rüdiger Berlit, Auf der Straße, Radierung
Reinhold Nägele, Komödianten, Aquatinta und Radierung
Reinhold Nägele, Dame am Klavier, Radierung mit Plattenton
Richard Canisius "Tatari in Mangalia", Radierung
Oskar Trepte, Waldlandschaft, Radierung
Walter Zeising, Leipziger Markt, Radierung
Manuel Robbe, Femme en costume de promenade, Mezzotinto.
Partiell leicht griff- und knickspurig, teils leicht gebräunt. Verso partiell Reste älterer Montierungen.
Bl. min. 20,5 x 16,7cm, Bl. max. 61 x 43,5cm.