ONLINE-KATALOG
| AUKTION 84 | 07. März 2026 |
|
mehr Suchoptionen |
| Aktuelle Auktion | 5 Ergebnisse | |
| Nachverkauf | 51 Ergebnisse | |
| Auktionsrekorde | 8 Ergebnisse | |
| Katalog-Archiv | 173 Ergebnisse |
Otto Dix
1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
1910–14 Besuch der Kgl. Kunstgewerbeschule in Dresden. 1914–18 Militärdienst als Kriegsfreiwilliger. 1919 Rückkehr nach Dresden und Besuch der Akademie, wo er Meisterschüler von Otto Gussmann war. Atelier am Antonplatz, Gründungsmitglied der "Dresdner Sezession Gruppe 1919". 1922 Übersiedlung nach Düsseldorf, dort Meisterschüler bei Heinrich Nauen und Wilhelm Herberholz. 1925–27 Wohnsitz in Berlin mit einem Atelier am Kurfürstendamm. 1926 Berufung an die Dresdner Kunstakademie, dort seit 1927 als Nachfolger von Oskar Kokoschka Professor für Malerei. Hauptvertreter der Malerei der "Neuen Sachlichkeit". 1933 des Amtes enthoben und als "entartet" diffamiert, seit 1934 Ausstellungsverbot, 1937/38 stehen acht seiner Hauptwerke im Zentrum der Wanderausstellung "Entartete Kunst", ca. 260 seiner Werke werden aus deutschen Museen entfernt. Seit 1933 "Innere Emigration" in Südwestdeutschland, anfangs auf Schloss Randegg im Hegau, seit 1936 in Hemmenhofen am Bodensee. 1947–66 jährliche Arbeitsaufenthalte in Dresden, wo er seine Lithografien drucken lässt. Zahlreiche Ehrungen und Preise in beiden deutschen Ländern. Dix wird zum deutsch-deutschen Künstler, der zwischen die Fronten der westlichen, abstrakten Nachkriegsmoderne und des durch die DDR propagierten sozialistischen Realismus gerät.
371 Otto Dix "Drucker Erhard (Alfred)". 1951.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Heinrich Brandt 1886 Feudingen – 1954 Halle (Saale)
Alfred Ehrhardt 1886 Leipzig – 1963 Dresden
Galerie Henning 1947 Halle / Saale – 1961 ebenda
Farblithografie in Braun auf Kupferdruckpapier. Im Stein ligiert signiert und datiert "5 Dix 1" u.li. In Blei nochmals signiert "Dix" u.re. Eines von 10 Exemplaren.
WVZ Karsch 195.
Provenienz: Sammlung Heinrich Brandt, Halle / Saale; Galerie Henning, Halle / Saale.
Leicht griffspurig, die u. Blattkante mit minimalen Einrissen.
St. 35,5 x 26,6 cm, Bl. 52,7 x 42,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
372 Otto Dix, Mondäne Dame – aus dem Gästebuch von Richard Seyffarth. 1965.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden
Kugelschreiberzeichnung in Schwarz auf einer Gästebuchseite (Doppelbogen) mit Goldschnitt. Signiert und datiert "Dix 1965" Mi.li. Auf der Innenseite des Bogens mit einer ausführlichen Widmung "Nach mehreren frohen Tagen muß ich zum Schluß noch ernst werden: ich weiß nicht, für was ich alles danken soll, für den überaus herzlichen Empfang, die leibliche und seelische Betreuung, die Führung durch Kunst und Landschaft, das große Opfer an sich, alles zusammen für diese Beweise der
...
> Mehr lesen
26,7 x 20 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
373 Otto Dix "Hafenarbeiter mit Kind". 1968.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Farblithografie auf weißem "BFK RIVES"-Bütten. U.re. in Blei signiert und datiert "Dix 68". U.Mi. in Blei betitelt, u.li. nummeriert "47/80". Mit dem Trockenstempel der "ERKER PRESSE ST. GALLEN" u.li.
WVZ Karsch 327 II (von II A).
Fachmännisch gereinigter Zustand. Der o. und u. Blattrand etwas wellig.
St. 72 x 54 cm, Bl. 76,5 x 56 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *