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| AUKTION 84 | 07. März 2026 |
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Jacob & Josef Kohn
1849 Vsetín, Mähren – bis 1937 Marke verwendet
1849 gegründetes österreichisches Unternehmen für Möbel- und Inneneinrichtungen, welches 1867 ein Privileg zur Verbesserung der Methode zum Biegen von Langholz erhielt. Im Jahr 1900 beschäftigte die Firma bereits 6300 Arbeiter, 1893 gab es weltweit über 50 Bugholz-Produktionsstätten. Mit der Ernennung von Gustav Siegel zum Chef-Designer avancierten Bugholzmöbel der Firma vom Produkt für den Massenmarkt zum Teil der "Arts and Crafts"- Bewegung. 1914 schloss sich J. & J. Kohn mit der Mundus AG zusammen. 1922 Eingliederung in die Firma Gebrüder Thonet. Die Marke "J.& J. Kohn" wurde bis 1937 verwendet.
718 Sitzbank in der Art Josef Hoffmanns. Um 1906.
Josef Hoffmann 1870 Pirnitz – 1956 Wien
Jacob & Josef Kohn 1849 Vsetín, Mähren – bis 1937 Marke verwendet
Massivholz und Bugholz, dunkelblau gefasst. U-förmiges Gestell, verbunden durch gebogene Zierstreben. Unterhalb der Zarge mit aufgelegten Kugeln. Sitzfläche mit Federpolsterung, Stoffbezug. Ohne Herstellerkennzeichnung.
Armlehnstühle dieses Modells befinden sich in der Sammlung des Museums für Angewandte Kunst, Wien.
Mit einem Restaurierungsbeleg vom 24.08.2000 zu 1.320 DM.
Altersbedingte Nutzungsspuren. Bezug erneuert, leicht angeschmutzt.
H. 76 cm, B. 121 cm, T. 57,5 cm, Sitzhöhe ca. 47 cm.