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| AUKTION 84 | 07. März 2026 |
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Richard Seyffarth
1906 Worms – 1985 Dresden
1920 Besuch der Kunstgewerbeschule Dresden und Lehre in der renommierten Porzellanmalerei Richard Klemm. Gründung einer eigenen Restaurierungsateliers am Pirnaischen Platz, Dresden. Arbeiten für das Dresdner Schloss und das Haus Wettin. Bekanntschaft mit Otto Dix. Verlust des Ateliers am Pirnaischen Platz am 13. Februar 1945. Restaurierungsarbeiten für die Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Mitarbeit beim Wiederaufbau der Porzellansammlung im Zwinger. 1973 Verleihung der Gottfried-Wilhelm-Leibniz-Medaille durch die Akademie der Wissenschaften der DDR. 1981 Publikation "Johann Gregorius Höroldt – Vom Porzellanmaler zum 1. Arkanisten der Königlichen Porzellan-Manufaktur Meißen". Verlag der Kunst, Dresden.
372 Otto Dix, Mondäne Dame – aus dem Gästebuch von Richard Seyffarth. 1965.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden
Kugelschreiberzeichnung in Schwarz auf einer Gästebuchseite (Doppelbogen) mit Goldschnitt. Signiert und datiert "Dix 1965" Mi.li. Auf der Innenseite des Bogens mit einer ausführlichen Widmung "Nach mehreren frohen Tagen muß ich zum Schluß noch ernst werden: ich weiß nicht, für was ich alles danken soll, für den überaus herzlichen Empfang, die leibliche und seelische Betreuung, die Führung durch Kunst und Landschaft, das große Opfer an sich, alles zusammen für diese Beweise der
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26,7 x 20 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
591 Sehr seltene Figur "Cellospieler". Joseph Nees für Ludwigsburg. Entwurf 1764/1767.
Joseph Nees 1730 unbekannt – 1778 ebenda
Johann Christian Wilhelm Beyer 1725 Gotha – 1796 Hietzing
Porzellanmanufaktur Ludwigsburg 1758 Ludwigsburg – 2016 ebenda
Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Doppel-C-Marke in Unterglasurblau sowie in Aufglasurpurpur die Buchstaben "L" und "I". Zudem geprägt die Nummer "52" und "3' A' M".
Provenienz: Nachlass Sammlung Richard Seyffarth, Dresden.
In den 1760er Jahren entstanden mehrere Entwürfe der sog. "Serie der großen Musiksoli". Neben Johann Christian Wilhelm Beyer, der auch größere Modelle schuf, schufen etwa Johann Christoph Haselmeyer oder Joseph
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H. 12 cm, B. 12 cm.