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| AUKTION 84 | 07. März 2026 |
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Johann Gregorius Höroldt
1696 Jena – 1775 Meißen
Ausbildung als Miniatur- und Emailmaler. Über Straßburg kam er nach Wien, wo er 1719–20 in der von Du Paquier neu gegründeten Porzellanmanufaktur tätig war. Er wechselte ebenso wie Samuel Stöltzel, der zuvor aus Meißen nach Wien geflohen war, im Mai 1720 nach Meißen. Höroldt arbeitete zunächst auf eigene Rechnung, stellte Maler ein und belieferte die Meißener Porzellanmanufaktur. 1724 wurde er zum Hofmaler ernannt. 1731 wurde er Arkanist und gleichzeitig zum Chef der gesamten Malerei sowie zum Hofkommissar bestimmt. 1749 Ernennung zum Bergrat.
603 Koppchen mit Chinoiserien. Johann Gregorius Höroldt (zugeschr.) für Meissen. Um 1723– 1739.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Johann Gregorius Höroldt 1696 Jena – 1775 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Die Wandung mit zwei vierpassigen Kartuschen aus Laub- und Bandelwerk in Eisenrot, Purpur, Gold und Ocker. In den Kartuschen zwei maritime Landschaften mit Schiffen, Felsformationen, eine Kartusche mit chinesisch anmutenden Figuren. Im Spiegel ein feines Gitterwerk mit zentraler Blüte und vier seitlichen, angeschnittenen Blüten. Mündungsrand innenseitig umlaufend mit goldenem Bandelwerk. Unterseits mit Schwertermarke in
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H. 4,4 cm, D. 7,9 cm.