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Porzellan-Manufaktur Meissen
1710 Meißen
Nach der Erfindung des europäischen Hartporzellans durch Johann Friedrich Böttger 1710 von August dem Starken als erste Porzellanmanufaktur in der westlichen Welt gegründet. Bis 1863 befand sich die gesamte Produktion auf der Meißener Albrechtsburg, um dann in das neu angelegte Fabrikgebäude im Triebischtal umzuziehen. Ihre große Blüte erlebte die Manufaktur in den Jahren um 1720 bis 1750, verbunden mit den Namen Johann Gregorius Höroldt (Malerei) und Johann Joachim Kändler (Plastik).
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
762 "Proserpina". Benjamin Thomae (Modell) nach Gian Lorenzo Bernini für Meissen. 1710– 1712.
Benjamin Thomae 1682 Pesterwitz – 1751 Dresden
Giovanni Lorenzo Bernini 1598 Neapel – 1680 Rom
Johann Friedrich Böttger 1682 Schleiz – 1719 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Böttgersteinzeug. Rückseitig mit geprägter Schwertermarke, der Signatur Böttgers mit Lebensdaten "1682 / 1719", "CD" und der Jahresangabe "1982". Zudem gestempelt "BÖTTGER / STEINZEUG". Auf einen Holzsockel montiert.
Ausformungsjahr: 1982
Zu Benjamin Thomae vgl. Johann Friedrich Böttger zum 300. Geburtstag : Meißen, Frühzeit u. Gegenwart; Ausstellung, 4.2. – 2.8.1982. Dresden 1982. S. 96 und KatNr. I/51.
H. 28,5 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
Ernst August Leuteritz 1818 Meißen – 1893 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Dreteilig gesteckt. Untersteits leicht verwischte Schwertermarke in Unterglasurblau mit einem Schleifstrich unterhalb sowie geprägte Modell-Nr. "A 158" und "50/68.".
Selten.
Jeweils alte Restaurierungen im Bereich der Steckverbindungen.
H. 33 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
NACHVERKAUF
766 "Ausgrabung". Peter Strang für Meissen. 2009.
Peter Strang 1936 Dresden – 2022 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. An der re. Korpusseite signiert "P Strang" sowie auf dem "Pfropfen" des Korpus geprägt monogrammiert "P.S". Auf der Korpusrückseite mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Unterseits mit geritzter Unikatsnummerierung "62/2009".
Beiligend ein Zertifikat der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Meissen mit der Nummer "9124".
Im Bereich der Vergoldung der hinteren re. Hüfte ein Brandriss (ca. 1,5 cm), am innenseitigen, rückseitigen Standring ein kleiner Brandriss. Sehr vereinzelte, kleinste Brandfleckchen im Bereich des Haars.
H. 21 cm, B. 21,8 cm, T. 17 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
Rodolphe Lemaire 1688 wohl Frankreich – ?
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Richard Seyffarth 1906 Worms – 1985 Dresden
Porzellan, glasiert. Unterseits die Schwertermarke in Aufglasurblau.
Provenienz: Sammlung Richard Seyffarth, Dresden.
Die Meissner Arbeitsberichte von 1722–1728 bezeugen, dass Töpfe mit Tatzenfüßen bereits vor der Lemaire-Affaire bekannt waren und ausgeführt wurden. Bei Weber werden Vergleichsobjekte auch als "Reintel" bzw. "Suppentopf" bezeichnet, aus denen stärkende Mahlzeiten eingenommen wurden. Dazu und zur Form vgl.: Julia Weber: Meißener Porzellane mit Dekoren nach
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H. 6,7 cm (o. Deckel), 9,3 cm (m. Deckel), D. 10,6 cm (o. Henkel), B. 13,1 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
773 Seltenes Kännchen aus einem Rosenservice. Johann Joachim Kaendler für Meissen. Um 1750.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, cremefarbener Scherben. Die Außenwandung und Deckel mit reliefierten, sich überlappenden Rosenblütenblättern und aufgelegten Rosenblattzweigen, Rosenknospe als Deckelknauf, Asthenkel. Unterseits Schwertermarke in Unterglasurblau.
Vgl.: Ulrich Pietsch: Triumph der blauen Schwerter. Meissener Porzellan für Adel und Bürgertum 1710–1815, Dresden 2010, S. 241, Kat.-Nr. 169.
Rainer Rückert: Meissener Porzellan 1710–1810. München 1966, S. 165, Kat.-Nr. 711.
Spannungsriss am o. Henkelansatz. Zwei kleine Chips am Mündungsrand der Kanne, sowie am Standring. Rosenknospe auf dem Deckel leicht bestoßen, sowie der Deckel mit zwei unscheinbaren Haarrissen. Die Wandung im Bereich des Astes mit minimalem Brandriss. Vereinzelte kleinste Brandflecken.
H. 15,4 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Bordüre am Spiegelrand mit Rautenmuster mit vier Reserven. Unterseits die Schwertermarke mit Punkt, darunter undeutlich "X" mit Punkt sowie Präge-Nr. "13".
Vgl. ein identischer Teller im Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg, InvNr. 1896.33, abgebildet in: Rainer Rückert: Ausstellung im Bayerischen Nationalmuseum. München 1966. S. 126, KatNr. 550, Abb. Tafel 138.
Zur Schwertermarke vgl. Klaus-Peter Arnold und Verena Diefenbach, Meissener Blaumalerei aus drei Jahrhunderten, Leipzig 1989, S. 218, KatNr. 139.
Mündungsrand mit drei winzigen Chips aufgrund einer ehemals montiertien Drahthalterung. Ein größerer, gelblich verfärbter Brandfleck im Spiegel. Vereinzelte, sehr kleine Brandflecken und -risse.
D. 22 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
775 11 Suppenteller "Zwiebelmuster". Meissen. 1968– 1970.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Unterseits mit jeweils dreifach geschliffener Schwertermarke in Unterglasurblau, größtenteils mit geprägtem Jahreszeichen.
Ein Teller mit einem Brandfleck im Spiegel.
D. 24,2 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
776 Mokkaservice "Zwiebelmuster" für sieben Personen. Meissen. 1966– 1968.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". 30–teilig, bestehend aus 7 Mokkatassen und 14 Untertassen, 2 Mokkakannen, Milchkännchen, Zuckerdose, runder Gebäckschale, Servierplatte, kleinem runden Untersetzer und 2 kleinen Beilagenschälchen. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, überwiegend dreifach geschliffen, eine Tasse und vier Teller ohne Schleifstriche.
Eine Tasse mit Haarriss (ca. 4 cm). Zwei Untertassen mit unscheinbaren Auschliffen im Spiegel. Die Deckel der Kannen jeweils restauriert.
Tassen H. 5,3 cm, Kanne H. 16,5 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
777 Umfangreiches Kaffeeservice "Zwiebelmuster" für 12 Personen. Meissen. 1966– 1971.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". 64–teilig, bestehend aus 20 Tassen und 19 Untertassen (eine Untertasse etwas kleiner), 12 Kuchenteller, Kaffeekanne, Milchkännchen, Zuckerdose, Vase, 2 Kerzenständern, 2 unterschiedlich großen Schüsseln, 3 Tellern mit durchbrochenem Zierat, ovale Servierplatte mit durchbrochenem Zierat und einem großen flachen Servierteller. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, größtenteils dreifach
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Tasse H. 6,6, Teller D. 18 cm, Kanne H. 24 cm, Servierteller D. 34 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurgrün und Gold staffiert. 14–teilig, bestehend aus 5 Kaffeetassen mit Untertassen, 2 Kaffeekannen mit Deckel, Milchkanne und Zuckerdose. Jeweils unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, überwiegend die geprägte Bossierer-Nr., die Maler- bzw. Vergolder-Nr.
Zuckerdose ergänzt. Schnäuzchen der großen Kanne bestoßen, das der kleinen mit zwei minimalen Chips. Der Henkel der kl. Kanne gebrochen und mit alter Restaurierung. Eine Untertasse mit feinem Haarriss sowie kleinem Chip an der Fahne. Drei Tassen jeweils am Henkel u. mit Haarriss bzw. teils mit Bruchkante und Chip. Vergoldung partiell berieben. Vereinzelt Brandfleckchen.
Tassen H. 7,3 cm, große Kanne H. 23 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
779 Sehr großer Teller mit Obstmalerei und Insekten. Meissen. Pfeiffer-Zeit. 1924–1934.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei und Gold staffiert. Mit Reliefzierrat Sulkowski. Unterseits die Schwertermarke (Pfeifferschwert) in Unterglasurblau sowie die Präge-Nr. "4020" und "19". Im Standring mit zwei Löchern zur Montage als Aufhängung.
Vergoldung an einer Stelle mit unscheinbarer Kratzspur.
D. 35,1 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
780 Teller mit "Indisch-Malerei". Meissen. 1952.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, unterglasurblauer Fond, polychrome Aufglasurmalerei- und vergoldung. Unterseits mit Schwertermarke in Unterglasurblau und einem weiteren unterglasurblauem Strich unterhalb des Standrings re. Zudem geprägte Form-Nr. "N 117", das Jahreszeichen sowie "III". Befestigungshaken zur Wandmontage.
Unscheinbar kratzspurig sowie ein kleinster Brandfleck rückseitig im u. Bereich im Übergang zur Fahne.
D. 26,3 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
781 Große Platte mit Wildrosen. Otto Voigt für Meissen. 1906.
Otto Eduard Voigt 1870 Dresden – 1949 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Signiert und datiert im u. Bereich der Fahne "O. Voigt. 1906". Unterseits die Schwertermarke (Knaufschwerter) mit zwei Schleifstrichen in Unterglasurblau sowie geprägt "S", "70", "62" und eine weitere unleserliche geprägte Bezeichnung über einem Strich, wohl "OI".
Die Schwertermarke minimal verwischt sowie oberhalb mit Brandfleck. Die Fahne unterhalb mit einer kleinen Masseunregelmäßigkeit. Oberseits sehr vereinzelt Brandflecken.
D. 37,3 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Königl. Hof-Silberkammer vor 1560 Dresden – 1918 ebenda
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, geprägter Bossier-Nr. "160" und Maler-Nr. "65". In Schwarz bezeichnet " K. Hof=Silberkammer".
Mündungsbereich minimal berieben.
H. 10 cm, D. 6,5 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
783 Petroleumlampe "Indisch Purpur". Meissen. 2. H. 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Aufglasurpurpur und Gold staffiert. Unterseits (verdeckt) mit Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau und Präge-Nr. "26". Messingmontierungen und Seidenstoffschirm. Zweiteiliger, balusterförmiger und schraubmontierter Korpus über einem Rundstand. Nachträglich elektrifiziert (Funktionsfähigkeit getestet). Ergänzte Messingmontierung mit Schirmhalterung sowie Schraubfassungen mit E27–Sockel. Auf der Unterseite der Standfußmontierung eine querrechteckige Plakette mit der reliefierten Aufschrift "H: Bertram. Hofklempner Dresden.".
Im Bereich der Montierungen Klebereste. Im Bereich des o. Gewinde mit minimalem Haarriss.Gewinde etwas locker. Etwas berieben. Der Seidenstoffschirm mit einem kleinen Fleck sowie leicht angestaubt.
H. 54,5 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
784 Große Platte "Liniendekor". Theodor Grust für Meissen. 1907.
Theodor Grust 1859 Meißen – 1919 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Unterseits mit Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau, zweifach geschliffen. Die geprägte Modell-Nr. "146" sowie die Bossier-Nr. "2". Zudem in Unterglasurblau bezeichnet "h".
Ausformungszeitraum: 1907– 1924.
Zum Dekor vgl.: Gisela Haase (Hrsg.): Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 248, KatNr. 133.
In der re. Spigelfläche und an der Fahne leicht brandfleckig. Die Innenlinie mit punktuellen Unregelmäßigkeiten in der Glasur. Unterseits im Bereich der Fahne mit einem kleinen Glasurfehler und unscheinbaren Unregelmäßigkeiten. Zudem unterseitig teils umlaufend Reste unterglasurblauer- und grüner Farbe.
H. 34,4 cm, B. 45 cm, T. 5,5 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
785 Stangenvase. Heinz Bormann für Meissen. Um 1965.
Heinz Bormann 1918 Erfurt – 1989 Schönebeck (Elbe)
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. In Unterglasurblau und Gold staffiert. Auf der Wandung signiert. Unterseitig mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, geprägter Modell-Nr. "J 271" sowie einer weiteren teils schwer lesbaren Nr. "15 Y".
Werbe- oder Messegeschenk des Magdeburger Modehauses Heinz Bormann. Der auch als ''roter Dior'' bezeichnete Modedesigner Heinz Bormann (1918–1989) zählte zu den bekanntesten Textilherstellern der DDR.
Lit.: Ulrike Köpp: Heinz Bormann – der Dior der DDR. In: UTOPIE kreativ, H. 123, Januar 2001. S. 42–51.
H. 17,2 cm, D. 6,5 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
786 Bildplatte "Zwiebeln". Volkmar Bretschneider für Meissen. Wohl 1970er Jahre.
Volkmar Bretschneider 1930 Meißen – heute
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Fest auf Holzplatte montiert.
Bildplatte am äußeren u.li. Rand mit kleinstem Chip sowie u.li. mit feinem Glasurriss. O.Mi. leicht berieben.
Bildplatte: 11,5 x 28,5 cm, Holzplatte: 18,5 x 35,5 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
787 Teekanne "Blue Orchid". Heinz Werner für Meissen. 1977 1978.
Heinz Werner 1928 Coswig – 2019 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau und Altrosa staffiert. Unterseits die Schwertermarke und Strich in Unterglasurblau sowie die geritzte Nr. "44014".
Ausformung: nach 2017.
Das Dekor wurden 1977/78 von Heinz Werner entworfen und greift die lange Tradition der Meissener Blaumalerei sowie japonisierdene Motive auf. Vgl. Zepner, Ludwig: Meissener Konturen. Porzellane von Ludwig Zepner, Heinz Werner, Peter Strand, Rudi Stolle, Volkmar Bretschneider. 1960 – 1990. Ausstellung im Museum des Kunsthandwerkes Leipzig, Grassimuseum, vom 21.9.1991 bis 19.1.1992. Leipzig 1991. S. 90 f.
Kleiner Brandriss am Asthenkel im Bereich des aufliegenden li. Zweigs. Kleinste und unscheinbare Brandfleckchen im blauen Geäst.
H. 10 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
788 Zwei Tassen und ein Teller aus dem Service "Abrakadabra". Sabine Wachs für Meissen. 2001.
Sabine Wachs 1960 Wermsdorf
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits jeweils Schwertermarke und "A" in Unterglasurblau. In Eisenrot je auf der Glasur die Dekor- und Maler-Nr. Auf den Tassen "650061/14" und "650062/14" sowie auf dem Teller "M2 712190/14". Außerdem geprägt die Modellnrn. "90629", "90630" und "90200". Auf den Tassen zusätzlich eingeprägt die Bossiernr. "317" sowie ein ausführliches Datum.
Tasse. H. 8,3 cm, Teller 16,2 x 16,2 cm.
83. Kunstauktion | 08. November 2025
KATALOG-ARCHIV
789 Porzellanbuch "Sinnbilder". Meissen. 2005.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Fünf Porzellanseiten, je verso und recto mit verschiedenen Dekoren bemalt und mit Dekor-Erklärungen. In einem Porzellaneinband, der Buchrücken aus Leder. Die Seiten jeweils verso mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Auf der Buchrückseite in Gold ligiert monogrammiert "LM" für "Limitierte Meisterwerke" und nummeriert "05/50". In der originalen Geschenkbox.
Die Box vereinzelt griffspurig.
Buch: H. 11,1 cm, B. 8,6 cm, T. 10,7 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
601 "Drache als Saucière". Johann Gottfried Dressler für Meissen. 1814– 1817.
Johann Gottfried Dressler 1764 Zschirma – 1836 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Der unglasierte Boden mit der Schwertermarke in Blau und Beizeichen "I".
Ausformungszeitraum: 1817–1824.
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener – Figuren: Modellnummern A 1 – Z 99. Karlsruhe 2014. S. 156, Nr. 952.
Schwanzansatz mit fachmännisch restauriertem Bruch, nur unter UV-Licht sichtbar. Weitere fachmännische Restaurierungen im Bereich der Ohren und Klauen. Aufglasurmalerei minimal berieben.
H. 15 cm, L. 27,5 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
603 "Scaramuz und Columbine". Johann Joachim Kändler für Meissen. 1741.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Gabriel Huquier 1695 Orléans – 1772 Paris
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Jean-Antoine Watteau 1684 Valenciennes – 1721 Nogent-sur-Marne
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Rückseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau. Unterseitig mit geritzter Modell-Nr. "250", geprägter Bossierer-Nr., Jahreszeichen und Maler-Nr.1. Wahl.
Ausformungsjahr: 1962.
In den Taxa heißt es: "1. Groupgen von feiner Größe, da eine Dame auff dem Rasen sizt, mit sauber Frisirten Haaren, u. einem Negligentmüzgen, in der lincken Hand ein Noten-Buch
haltend und singend, mit der rechten den Tact
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H. 19 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
604 "Zitronenverkäufer". Friedrich Elias Meyer für Meissen. Um 1755.
Friedrich Elias Meyer 1724 Erfurt – 1785 Berlin
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Aus der Serie "Cris de Paris", Gegenstück zur "Gebäckverkäuferin" aus derselben Serie. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, diese dreifach geschliffen mit einem seitlichen Schleiffstrich. Mit der geritzten Moddell-Nr. "61163" sowie der geprägten Bossierer-Nr. " 126" und dem Jahreszeichen.
Ausformungsjahr: 1978
Lit.: Martin Eberle: Cris de Paris: Meissener Porzellanfiguren des 18. Jahrhunderts. Leipzig 2001, Nr. 9.
H. 13,8 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
606 "Malabar mit Mandoline". Johann Friedrich Meyer für Meissen. 1751.
Johann Friedrich Meyer 1728 Dresden – 1789 Potsdam
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Runder Roccailesockel. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasur, geprägte Modell-Nr. "67035", Jahreszeichen und Malerzeichen. 1. Wahl.
Ausformungsjahr: 1991.
Provenienz: Sammlung Karin Widenow (1938 Jüterbog-2023 Dresden).
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Bd. III, Teil I: Modellnummern: 1–3000. Karlsruhe 2017, S. 274, KatNr. 1624.
H. 18 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
610 "Gärtnerkind mit Blumenkorb und Spaten". Johann Joachim Kändler für Meissen. 1753.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die eingeritzte Modell-Nr. "1953", die geprägte Bossierer-Nr. "119" und das Jahreszeichen sowie die Aufglasureisenrot die Maler-Nr. "22".
Ausformungsjahr: 1958.
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren. Teil I: Modellnummern: 1–3000. Karlsruhe 2017. S. 110, KatNr. 1233.
Griff des Spatens o. mit Materialverlust. Die re. Hand fachmännisch restauriert, Glasur eines Fingers leicht berieben.
H. 9,5 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
611 "Gärtnerkind mit Korb". Johann Joachim Kändler für Meissen. 1750– 1760.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Aus einer Serie von 80 Gärtner-Figuren. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "36", die geprägte Bossierer-Nr. "23" und die Maler-Nr. "79" in Aufglasurviolett.
Ausformungszeitraum: 1924–1934.
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Teil II: Serien und Tiere. Karlsruhe 2017, S. 80, KatNr. 3260.
Die Blumen im Korb vereinzelt mit unscheinbaren Chips. Der Henkel am Ansatz mit einem umlaufenden Haarriss.
H. 13 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
612 "Affe mit Klanghölzern". Johann Joachim Kändler für Meissen. 1753, überarbeitet 1765.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Peter Reinicke 1715 Danzig – 1768 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Aus der Serie "Affenkapelle" mit insgesamt 21 Figuren und einem Notenpult. Unterseitig die einfach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "60012", die geprägte Bossierer-Nr. "158" und das Jahreszeichen sowie die Maler-Nr. "88" in Aufglasureisenrot.
Ausformungsjahr: 1989.
1765 wurde das ursprüngliche Modell gemeinsam mit Peter Reinicke überarbeitet.
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Teil II: Serien und Tiere. Karlsruhe 2017, S. 20, KatNr. 3045.
Ein Klangholz mit Materialverlust.
H. 14,5 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
613 "Tanzgruppe". Johann Joachim Kändler für Meissen. 1770.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, geritzte Modell-Nr. "C. 75.", geprägte Bossierer-Nr. und Maler-Nr. 1. Wahl.
Ausformungszeitraum: 2. H. 20. Jh.
Provenienz: Sammlung Karin Widenow (1938 Jüterbog-2023 Dresden).
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Figuren, Bd. II, Karlsruhe 2014, S. 30, KatNr. 18. Dort mit leicht abweichender Form der floralen Elemente (Blume im Dekolleté).
Blumenkranz minimal bestoßen.
H. 16 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
614 Seltene "Bacchusgruppe" mit Venus und Amoretten. Michel Victor Acier für Meissen. 1767.
Michel Victor Acier 1736 Versailles – 1795 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Auf ovalem Sockel, die Ränder mit Akanthusblättern verziert. Unterseitig die Schwertermarke der Pfeiffer-Zeit in Unterglasurblau, die geprägte Bossierer-Nr. und die geritzte Modell-Nr. "B55". 1. Wahl.
Ausformungszeitraum: 1924–1938.
Vgl. motivisch:
Bergmann, Sabine und Thomas: Meissener-Figuren. Modellnummern A 1 – Z 99. Bd. 1. Karlsruhe 2010. S.176, Kat.Nr. 338, jedoch mit abweichend modelliertem Sockel
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H. 21 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
616 "Mönchguter Frau mit Kind". Hugo Spieler für Meissen. 1897/1898.
Hugo Carl Justus Spieler 1854 Berlin – 1922 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Aus dem Trachtenfiguren-Zyklus des Künstlers. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "Q.190. Q" sowie geprägt "52" und die Maler-Nr. "69" in Aufglasurrot.
Ausformungszeitraum: 1915–1924.
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010, S. 116, KatNr. 214.
Aufglasurfarben partiell berieben. An der Kleidung mit minimalen Retuschen. Am Rocksaum innenseitig eine winzige, fachmännische Restaurierung.
H. 15,3 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
617 "Ländliche Liebe". Gustave Deloy für Meissen. 1895– 1896.
Gustave Deloy 1838 Sedan – 1899 Paris
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "P 164" und die geprägte Bossierer-Nr. "34".
Ausformungszeitraum: 1895–1924.
Abgebildet in: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010. S. 164, KatNr. 164.
Die "Ländliche Liebe" gehört zu den drei Figurentwürfen Deloys, die in den 1890er Jahren durch die Porzellanmanufaktur Meissen angekauft wurden.
Blumen des Straußes an Blüten und Stängel bestoßen. Das Hemd der männlichen Figur mit einem Brandfleck, die Weste am u. Saum mit einem Chip. Kornähren deutlich bestoßen, großflächig restauriert und überfasst. Brandriss am Fußgelenk der männlichen Figur.
H. 20,3 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
618 "Amor als Gigerl". Max Bochmann für Meissen. 1901– 1904.
Max Bochmann 1874 Fischergasse bei Meißen – 1942 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig mit geritzter Form-Nr. "T. 93.", geprägter Bossierer-Nr. "136" und Maler-Nr. "27" in Aufglasurrot.
Ausformungszeitraum: 1915–1924.
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010, S. 340, KatNr. 660.
Fachmännische Restaurierungen im Bereich der Hutkrempe, des Stabs und der Flügel. Ein Riss (4 mm) an der re. Seite des Sockels.
H. 9 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
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620 "Mädchen, einen Zopf flechtend". Alfred König für Meissen. 1900– 1910.
Alfred König 1871 Rudolstadt – 1940 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "X 151", die geprägte Bossierer-Nr. "58" sowie die Maler-Nr. "20".
Ausformungszeitraum: 1900–1924.
Abgebildet in: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010, S. 215, KatNr. 404.
Fußspitze fachmännisch restauriert. Rock mit leichten Kratzspuren.
H. 20,7 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
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622 ”Mädchen mit Ziegen”. Otto Pilz für Meissen. 1906.
Otto Pilz 1876 Sonneberg/Thüringen – 1934 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "W 200", die geprägte Bossierer-Nr. "122" sowie die Maler-Nr. "9".
Ausformungszeitraum: 1906–1924.
WVZ Vogel 003a, dort mit Signatur.
Abgebildet in: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010. S. 369, KatNr. 724.
Mit originaler Restaurierungs-Rechnung der Porzellan-Manufaktur Meissen vom 26.03.2021.
Drei Hörner fachmännisch restauriert.
H. 23,5 cm, B. 35 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
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623 Allegorie "Der Frühling". Erich Oskar Hösel für Meissen. 1905– 1910.
Erich Oskar Hösel 1869 Annaberg – 1953 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Rückseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau. Unterseitig die geritzte Modell-Nr. "V 124", die geprägte Bossierer-Nr. "131" sowie die Maler-Nr. "17" in Aufglasureisenrot.
Ausformungszeitraum: 1934–1945.
Abgebildet in: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010. S. 285, KatNr. 541.
Re. Ohr des Zickleins mit Bruchstelle, der Schwanz mit einer kleinen Fehlstelle. Am Rücken der Ziege eine sehr kleine Stelle überfasst. Kopf und Oberarme der weiblichen Figur mit Überfassungen, diese minimal farbabweichend. Die Blätter mit Überfassungen, am re. Knie des Knabens mit Fehlstellen. Zwei Blüten mit Bruchstellen und Überfassungen, eine weitere fehlend.
H. 16,5 cm, B. 21,5 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
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625 "Ferkel". Rudolf Löhner für Meissen. 1920.
Rudolf Löhner 1890 Zuckmantel (Schlesien) – 1971 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Unterseitig die seitlich einfach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Modell-Nr. F289" und die Bossierer-Nr. "10".
Ausformungszeitraum: 1924–1934.
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener – Figuren: Modellnummern A 1 – Z 99. Karlsruhe 2014, S. 249, KatNr. 2520.
Glasur an den Ohren und am Schwanz mit minimalen Fehlstellen.
H. 9 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
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627 Trinkender Bär. Erich Oehme für Meissen. 1950.
Erich Oehme 1898 Meißen – 1970 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Model-Nr. "78830", die Bossierer-Nr. mit dem Jahreszeichen sowie die Maler-Nr. "2814" in Aufglasureisenrot.
Ausformungsjahr: 1995.
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010, S. 475, KatNr. 956, dort betitelt als "Junger Eisbär mit Flasche".
H. 12,8 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
AUKTIONSREKORDE
641 Doppeleierbecher "Roter Drache". Königliche Hof-Conditorey. Meissen. 1774– 1814.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Aufglasureisenrot und Gold staffiert. Auf der Außenwandung die langestreckten Drachen und die "acht kostbaren Dinge" (Rad der Lehre, flammende Perle, unendlicher Knoten, Münze, drei Schriftrollen und Artemisiablatt). Im Spiegel ein Paar sich umkreisender Hoo-Vögel (im Westen gleichgesetzt mit dem Phönix). Unterseitig die Bezeichnung "K.H.C." in Aufglasurpurpur (Königliche Hof Conditorey), sowie in Unterglasurblau die Schwertermarke mit Marcolini-Stern und
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H. 6 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Im Spiegel mit zwei Päonienzweigen auf felsigem Gelände, mittig ein gebogener, blattloser Ast, auf dem ein Vogel sitzt. Auf der Fahne indianische Blütenzweige und Streublümchen. Unterseitig mit Schwertermarke in Unterglasurblau.
Lit.: Julia Weber: Meißener Porzellane mit Dekoren nach ostasiatischen Vorbildern, Bd. 2, München 2013, KatNr. 145 (Modell), KatNr. 365ff (Dekor).
Johann Joachim Kändler
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D. 22 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
644 Paar Teller "Chinesischer Schmetterling". Meissen. 1964.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Reliefzierat "Neumarseille". Jeweils unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau, die geprägte Nummer "3700". Ein Teller mit Bossierer-Nr. "79" und das Jahreszeichen, Bossierer-Nr. und Jahreszeichen des zweiten Tellers undeutlich. 2. Wahl.
Jeweils mit unscheinbarem Brandfleck. Ein Teller mit minimal beriebener Glasur im Spiegel.
D. 26,6 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
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645 Cachepot / Schokoladenkanne mit Prunus-Relief. Meissen. Um 1760 / um 1775.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Cachepot mit zwei Handhaben in Form von zwei sich umeinander windenden Zweigen. Unterseitig die einfach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau.
Schokoladenkanne mit montiertem Holz-Stielgriff. Ansätze des Henkels aus Messing. Wandung, Schulter und Deckel mit flach reliefierten Prunus-Blütenzweigen dekoriert. Unterseitig auf dem unglasierten Boden die Schwertermarke in Blau mit dem sog. Marcolini-Stern und Beizeichen "I" sowie die geprägte Bossierer-Nr.
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Cachepot H. 12,2 cm / Schokoladenkanne H. 14 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
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Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in kupfergrüner Camaieu-Malerei, polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Jeweils mit Gotzkowsky-Zierrelief. Jeweils unterseitig mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Die Tasse mit dem Monogramm der Churfürstlichen Hof-Conditorei in Aufglasurpurpur "C. H. C.", die Untertasse mit geprägter Nummer "2".
Die Churfürstliche Hof-Conditorei in Dresden bestand von 1763 bis 1806. Vgl. dazu auch.: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Porzellansammlung, InvNr.
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Tasse H. 7,8 cm, Untertasse D. 14,7 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
647 Ansichtentasse "Schloss Weesenstein". Meissen. 1828.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Die Tassenwandung schauseitig mit der Ansicht des Schlosses Weesenstein bei Dohna im Müglitztal vom Abendfrieden aus mit einem Festtagszug in einer Rechteckkartusche. Die Untertasse im Spiegel bezeichnet "Zum Andenken den 15ten November 1828.". Tasse und Untertasse jeweils unterseitig mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, das Malerzeichen in Aufglasureisenrot "A 3". Tasse mit geprägten Nummern "61" und 5, die
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Tasse H. 9 cm, Untertasse D. 13,6 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
648 Ansichtentasse "Schloss Weesenstein". Meissen. Wohl 1820er Jahre.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Die Tassenwandung schauseitig mit der Ansicht des Schlosses Weesenstein bei Dohna im Müglitztal vom Abendfrieden aus in einer Ovalkartusche zwischen goldradiertem Weinblattdekor. Die Tasse unterseitig mit der Schwertermarke in Unterglasurblau, unvollständig geprägter Bossierer-Nr. "(?)4", dem Malerzeichen in Aufglasureisenrot "A 6." sowie in schwarzer Aufglasurfarbe bezeichnet "Weesenstein".
Zur Motiv-Vorlage
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Tasse H. 8,8 cm, Untertasse D. 14,7 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
AUKTIONSREKORDE
650 Paar seltene Vasen mit Putto-Darstellungen in Pâte-sur-Pâte-Technik. Meissen. Um 1880– 1890.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
François Boucher 1703 Paris – 1770 ebenda
Porzellan, glasiert, die Korpi über kobaltblauem Fond vorder- und rückseitig jeweils mit Putto-Darstellungen in Pâte-sur-Pâte-Technik, partiell mit Matt- und Glanzvergoldung sowie Goldspitzendekor, die figürlichen Handhaben in polychromer Aufglasurmalerei und Gold staffiert. Unterseitig mit den Knaufschwertermarken in Unterglasurblau, geritzter Modell-Nr. "44" sowie Prägenr. "R 133".
Als Vorlage der Putto-Darstellungen dienten wohl Kupferstiche von François Boucher aus der Folge
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H. je 15 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
Johann Carl Schönheit 1730 Dresden – 1805 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, kobaltblauer Fond, partiell goldstaffiert. Eiförmiger Korpus mit seitlich ansetzenden Henkels in Form verschlungener Schlangenpaare. Deckel und Fuß mit reliefiertem Akanthusblattdekor. Am Boden mit der geritzten Modellnr. "G. 59" sowie der Knaufschwertermarke in Unterglasurblau und Prägezeichen "o".
Ausformungszeitraum: um 1900.
Die erstmals auf der Londoner Weltausstellung im Jahr 1851 von der Manufaktur Sèvres vorgestellte Dekortechnik "Pâte-sur-pâte"
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H. 29,5 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
652 Seltene Kratervase im Wedgwood-Stil. Meissen. Mitte 19. Jh.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, partiell glasiert, die Wandung umlaufend mit mythologischen Figuren und Attributen Globus, Lyra, Fernrohr, Bücher, Füllhorn und Hermesstab auf seladongrünem Fond. Unterseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau.
Mitte des 18. Jahrhunderts entwickelte der englische Unternehmer Josiah Wedgwood die Jasperware, bei deren Gestaltung er sich von antiken Vorbildern inspirieren ließ. Dabei wurden durchgefärbte Massen zu unglasierter Ware verarbeitet, die eine matte,
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H. 18,6 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
653 Sehr seltener Relief-Prunkteller. Meissen. Um 1830/1840.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Die Fahne mit vergoldeten Rocaille-Reliefs. Der unglasierte Boden mit der sog. Schmierschwertermarke in Blau, die geprägte Bossierer-Nr. "23" sowie die Maler-Nr. "33 I".
Mündungsrand unterseitig sowie Standring mit ganz minimalem Chip. Die Vergoldung partiell berieben, die Aufglasurmalerei und die Glasur minimal berieben. Sehr vereinzelt, kleinste Brandflecken.
D. 30,8 cm.
82. Kunstauktion | 21. Juni 2025
KATALOG-ARCHIV
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Die Außenwandung schauseitig mit der Darstellung des Prebischtors in einer passig geschweiften Kartusche, rückseitig die Kartusche mit einem Blumenbukett auf blauem Fond sowie zwei vollplastischen Festonkränzen, von zwei Widderköpfen gehalten. Unterseitig auf dem unglasierten Boden die Schwertermarke in Blau.
Vergoldung partiell leicht berieben. Festons mit Restaurierungen.
H. 7,7 cm.