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| AUKTION 85 | 20. Juni 2026 |
Auktion 85
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571 Pokalglas mit Jagdmotiven. Böhmen. 18. Jh.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die Kuppa umlaufend mit zwei springenden Hirschen und zwei jagenden Hunden mit Astwerk, Ranken und Wellenband in Mattschnit. Balusterschaft mit eingeschmolzenen roten Fäden. Boden mit Abriss.
H. 15,9 cm.
572 Großes Pokalglas mit Amor. 20. Jh.
Farbloses Glas. Neuzeitliche Ausformung im Stil des 18. Jh. Kelchförmige Kuppa über Balusterschaft mit spiralig eingeschmolzenen, roten Fäden. Kuppaansatz mit zwei Ringnodi. Auf der Kuppa eine Amordarstellung mit flammenden Herzen, flankiert von einem reichen Blattdekor. Scheibenfuß unterseitig mit Abriss.
Scheibenfuß unterseitig mit unscheinbaren Kratzspuren.
H. 20 cm.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die Kuppa umlaufend mit der Darstellung zweier arbeitenden Frauen in einer Hütte in Mattschnitt. Balusterschaft facettiert. Mündungsrand mit Resten einer Vergoldung. Boden mit Abriss.
Vergoldung berieben.
H. 14,5 cm.
574 Großes Kelchglas. Wohl Zechliner Hütte, Brandenburg. Um 1760/1770.
Farbloses, leicht blasiges Glas, partiell vergoldet. Boden mit Abriss.
Vgl. Zechliner Gläser in: Robert Schmidt: Brandenburgische Gläser. Berlin 1914. S. 102, Abb. 47.
Goldrand berieben.
H. 18,5 cm.
575 Vier Kelchgläser mit Liebessymbolen. Wohl 18. Jh./19. Jh.
Farbloses, leicht blasiges Glas mit Einschlüssen. Kelchförmige Kuppa über einem facettierten Balusterschaft, Scheibenfuß mit verschmolzenem Abriss. Auf der Wandung in Mattschnitt jeweils die Inschriften "Was wir lieben", "Was uns vergnügt", "Es steckt verborgen", "Vivant, treue Herzen" und mit Darstellungen flammender Herzen, Blättern und Früchten. Mündungsrand vergoldet.
Zwei Gläser mit vereinzelten winzigen Chips am Mündungsrand, eines innenseitig auch mit ausgeschliffenem Chip. Goldrand eines Glases deutlich berieben.
H. max. 15,4 cm.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die Kuppa jeweils mit dem Wappen des sächsischen Reichs-Erz-Marschalls in Mattschnitt, vergoldet, ein Glas mit Palmwedelkranz, das andere mit Lorbeerkranz. Schaft jeweils mit eingestochener Luftblase, Boden mit Abriss.
Zum Schnitt vgl. Gisela Hase: Sächsisches Glas. Leipzig, 1988. S. 366f, Kat.Nr. 292, zur Form vgl. ebenda S. 369, KatNr. 300.
Mündungsränder und Wappen nachvergoldet. Ein Glas innenwandig mit kleiner oberflächlicher Abplatzung.
H. 10,5 cm / H. 11 cm, D. je 6,1 cm.