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| AUKTION 85 | 20. Juni 2026 |
Auktion 85
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Max Barduleck 1846 Dresden – 1923 ebenda
Sächsische Staatsmünze, Münzstätte Muldenhütten 1887 Muldenhütten – 1961 ebenda
Friedrich August III, König von Sachsen 1865 Dresden – 1932 Sibyllenort (heute Szczodre)
Martin Heydrich 1889 Ottendorf – 1969 Köln
986er Gelbgold, 14 Dukaten. Prämie der Universität Leipzig. Vorderseitig mit dem Kopf Friedrich August III. nach rechts. Rückseitig im gebundenen Eichenkranz bezeichnet "INGENIO / ET / STUDIO", am u. Rand das Verleihungsdatum "XX. MENS. NOVEMBRIS MCMXIII" verliehen an den Ethnologen Prof. Martin Heydrich am 20. November 1913.
WVZ Arnold 192.
Provenienz: Aus dem Familienbesitz von Prof. Martin Heydrich.
Die Medaille ist von großer Seltenheit. Sie wurde als Prämienmedaille
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D. 4,35 cm, ca. 48 g, Etui 8 x 7,5 cm, H. 2,2 cm.
662 Deckelbecher. Christian Friedrich Holland oder Christian Friedrich Haußmann, Dresden. 1741.
Silber, getrieben und gegossen, innen vergoldet. Achtfach facettierte Kuppa, unten bauchig ausladend und nach einer Einziehung sich konisch weitend. Fuß und Deckel ebenfalls achtfach facettiert. Unterseits mit einer Dresdner Stadtmarke, der verschlagenen Jahresmarke "Q" für 1741 und Meistermarke (Rosenberg Lf. Nr. 1792). Im Deckel innenseitig eine spätere Gravur "1849. Als Anerkennung vieljähriger treuer Verwaltung.".
Vgl. ein im Typus sehr ähnliches Stück: Deckelbecher, Samuel
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H. 17,5 cm, 179,8 g.
663 Miniatur-Amphore im Renaissancestil mit Widderköpfen und mythologischen Szenen. Wien. Um 1870.
Silber, partiell polychrom emailliert. Am Standring mit dem Wiener Beschauzeichen 1865–1872 (Rosenberg 7865) und einer weiteren, verschlagenen Punze.
H. 9,4 cm, D. 2,8 cm, 88,4 g.
664 Paar Delphin-Kerzenleuchter. 2. H. 19. Jh.
Silber, vergoldet, Malachit. Mehrteilig. Auf einem mit Malachit belegtem Sockel montiert. Ungemarkt.
Der Schwanz des Delphins mit Lötstelle. Gewinde eines Leuchters defekt, jeweils klebemontiert. Vereinzelt kratzspurig und berieben sowie mit Resten eines Klebers. Malachitschäfte mit minimalen Ausbrüchen. Die Plinthen wohl erneuert, geklebt.
H. je 14,6 cm.
Albrecht Künne Gold- und Silberwarenfabrik A. Künne 1833 Altena – 1912 ebenda (?)
Friedrich August III, König von Sachsen 1865 Dresden – 1932 Sibyllenort (heute Szczodre)
800er Silber. Klingen und Zwingen gemarkt mit Reichskrone, Halbmond sowie Feingehaltsmarke, die Klingen zusätzlich mit der Herstellermarke "A. Künne Altena". Die Griffe mit flachreliefiertem Floraldekor in Kartuschen, rückseitig mit ziseliertem bekröntem Monogramm "F A R". Die Klingen einseitig mit ziseliertem Fisch- und Floraldekor.
Mit einem Schutzlack versehen, an den Klingen ganz unscheinbar verblindet.
L. 20,2 cm, ges. 115,6 g.
666 Großer Mörser mit Doppelpistill. Wohl 18. Jh.
Bronze, gegossen. Zylindrischer Korpus mit ausgestelltem Mündungsrand, zwei ellipsoide Handhaben. Mit einem Doppelpistill.
Oxidationsspurig. Herstellungsbedingte Lunker, vor allem im u. Bereich der Außenwandung.
H. 15 cm, D. 16 cm, Pistill L. 27,8 cm, ges. 3,7 kg.
Gebrüder Friedländer, Berlin 1829 Berlin – 1938 ebenda
Arnim (Adelsgeschlecht) 1204 erstmals urkundlich erwähnt
800er Silber, vergoldet. Runde, fassonierte, leicht gemuldete Form, die Fahne leicht nach oben gewölbt. Der Rand mit reliefiertem Lorbeerblattfries. Unterseitig mit Feingehaltsmarken, ein Teller mit Herstellermarke "GEBR. FRIEDLÄNDER" und Meisterzeichen "H" für Silberschmied Emil Harnisch, die anderen drei Teller mit Meisterzeichen "A". Alle Teller unterseitig mit Widmung für Gräfin Caroline Arnim, geb. Gräfin Bismarck-Bohlen, Georg Werner Graf von Arnim, Franz Adolf Graf von Arnim sowie
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D. 22,8 cm, ges.1484 g.