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| AUKTION 85 | 20. Juni 2026 |
Auktion 85
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241 Erich Fraaß "Familie". 1922.
Erich Fraaß 1893 Glauchau – 1974 Dresden
Pinsel- und Federzeichnung in farbiger Tusche. U.li. signiert und datiert "Erich Fraaß 22". Verso mit einer weiteren Skizze dieses Motivs in farbiger Tusche. Dort betitelt und nochmals datiert u.li. "1922" sowie mit Annotationen in Blei von fremder Hand. Auf Untersatzkarton montiert.
WVZ Hebecker 52, mit Abb. 18.
Provenienz: Norddeutsche Sammlung; Galerie Michel Hebecker, Weimar.
Leicht knickspurig, mit Reißzwecklöchlein in den Ecken. Ein minimaler Ausriss in der Ecke u.re. sowie ein Einriss Rand re. (ca. 1 cm). Die o. Ecken montierungsbedingt knickspurig.
50,3 x 37,5 cm.
242 Alfred Gelbhaar "Verona – Italien, Ponte Pietra" / "Rom". 1929.
Alfred Gelbhaar 20. Jh.
Zwei Aquarelle. Jeweils signiert, datiert "1. Juni 1929, Alfred Gelbhaar, An der Etsch" bzw. "[…] Gelbhaar, Rio Mesina […] sowie betitelt. Jeweils hinter Glas gerahmt.
Die Werke wurden nicht ausgerahmt.
BA. 26,5 x 39,5 cm, Ra. 48,5 x 60,5 cm / BA. 31,5 x 44 cm, Ra. 48,5 x 60,5 cm.
Georg Gelbke 1882 Rochlitz – 1947 Dresden
Drei Aquarelle. Jeweils recto bzw. verso signiert "G. Gelbke" bzw. monogrammiert "G. G." und betitelt, zwei Arbeiten datiert "36" bzw. "37". Eine Arbeit im Passepartout montiert.
"Ziehbrunnen" mit unscheinbarer Falte im u. Drittel, verso mit Resten einer ehemaligen Montierung. "Hafffischer" mit leichtem Abdruck der Montierung. "4 Boote" leicht gebräunt.
27,5 x 19 cm / 16,5 x 24,3 cm / 10,3 x 14,2 cm.
244 Georg Gelbke, 11 Kinderporträts. 1923/1924.
Georg Gelbke 1882 Rochlitz – 1947 Dresden
Elf Radierungen. Zehn Arbeiten signiert u.re. "GGelbke", eine Arbeit monogrammiert u.re. "G.G.". Teilweise datiert, betitelt und nummeriert.
WVZ Albert S. 18.
Jeweils unscheinbar knickspurig. Ein Blatt mit Einriss am Rand li. u. o.re., leicht säurerandig.
Bl. min. 17 x 11,2 cm, Bl. max. 28,5 x 20,3 cm.
245 Hans Hermann Hagedorn, Kopf eines Knaben. 1933.
Hans Hermann Hagedorn 1913 Hamburg – 1998 unbekannt
Aquarell auf Japanbütten. U.re. signiert und datiert "Hans Herm Hagedorn 33". Verso mit dem Künstlerstempel versehen u.Mi. Im Passepartout montiert.
Vereinzelt leicht knickspurig.
49,5 x 34,5 cm, Psp. 67,5 x 53,5 cm.
246 Erich Heckel "Frauen am Strand". 1919.
Erich Heckel 1883 Döbeln – 1970 Radolfzell
Holzschnitt auf weichem Hadernpapier. U.re. in Blei signiert und datiert "Erich Heckel 19", am u.li. Blattrand abweichend betitelt "Am Strand". An den o. Ecken im Passepartout montiert.
WVZ Dube H 320 II (von II); WVZ Ebner / Gabelmann 743 H B (von B).
Lit.: Heinz Spielmann (Hrsg.): Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger. Stuttgart 1995, S. 306, SHG-Nr. 467 (mit Abb.).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.): Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung
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Stk. 46,2 x 32,5 cm, Bl. 67,3 x 46,4 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
247 Hermann Glöckner "Stehender weiblicher Akt, den Kopf nach links geneigt". 1923–1924.
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Grafitzeichnung und Rötelkreide auf bräunlichem Maschinenbütten. Verso eine weitere Grafitzeichnung mit der Darstellung eines weiblichen Aktes. Signiert und datiert "1923–24 – Hermann Glöckner, Dresden" sowie nummeriert "1235" und "Fo 163", eine weitere Nummerierung gestrichen. Hinter Glas in einem schmalen Rahmen mit Schlagmetallauflage.
Nicht im WVZ Dittrich, vgl. motivisch und stilistisch "Stehender weiblicher Rückenakt", 1924, Schwarze Kreide, WVZ Dittrich Z 316; WVZ Thomaschke (unpubliziert) 178.
Unscheinbar lichtrandig. Die Blattecken mit Reißzwecklöchlein, die u. Ecken mit kleinem Materialverlust. Die o. Blattkante mit sechs winzigen Einrissen (max. 5 mm), die li. mit einem weiteren (7 mm), durch die verso randumlaufend braunen Papiermontierung gesichert.
48,2 x 32,7 cm, Ra. 43 x 37,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
248 Hermann Glöckner "Zwei Stühle und Uhr". 1923.
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Federzeichnung in Tusche / Bleistiftzeichnung, drei Darstellungen auf einem Blatt. Unsigniert. "Zwei Stühle und Uhr", ausführlich datiert und bezeichnet "12.12.23 […] Böcke", li. mit Maßangaben versehen. Re. daneben "Straße (Mobschatz)", ausführlich bezeichnet "Erinnerung an Straße in Mobschatz". Darunter "Stehender und Sitzender", unter der Darstellung betitelt. Am u. Blattrand ausführlich von Künstlerhand bezeichnet "18.2.24. Es ist wesentlich die Flächen klar zusammen zu halten
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Darst. jew. 5,8 x 3,6 cm, 5,6 x 6,6 cm, 8,8 x 5,5 cm, Bl. 21,5 x 17,2 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
249 Josef Hegenbarth "Elend (Bettlergestalten)". Um 1922.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Leimfarben und Aquarell über Feder- und Pinselzeichnung in farbiger Tusche. Verso u.li. signiert "Josef Hegenbarth" sowie mit der Darstellung eines Hahns und Hühnern, Feder- und Pinselzeichnung in farbiger Tusche. Im Passepartout hinter Glas in einer einfachen Leiste gerahmt.
WVZ Zesch C III 577.
Vgl. auch die nahezu motividentische Arbeit WVZ Zesch C III 539, bewahrt in: Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Kupferstichkabinett, Inv.Nr. F IV 929.
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42,5 x 33,2 cm, Ra. 66,5 x 53 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
250 Josef Hegenbarth "Zwei Greifvögel (Geier und Adler)". Um 1940.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Federzeichnung in Tusche. Unsigniert. U.li. in Blei von der Witwe des Künstlers Johanna Hegenbarth bezeichnet "Josef Hegenbarth". Verso eine weitere Pinselzeichnung "Liegendes und stehendes Damwild". Hinter Glas gerahmt. Verso auf dem Rahmen bezeichnet "Kunstverein 1915" sowie "Neumarkt".
WVZ Zesch D V 1069.
Wir danken Herrn Ulrich Zesch, Stuttgart, für freundliche Hinweise.
Minimal griffspurig. O.li. sowie u.re. Ecke etwas knickspurig. Verso in den li. Ecken Klebereste aus alter Montierung. Rahmen partiell unscheinbar bestoßen.
22,8 x 27 cm, Ra. 32,7 x 38,2 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Drei Federzeichnungen in Tusche auf überwiegend elfenbeinfarbenen Zeichenpapier. "Besucher…" u.re. in Blei von der Witwe des Künstlers Johanna Hegenbarth bezeichnet "Josef Hegenbarth", "Am Karussell" verso mit dem Nachlassstempel versehen. "Pferdedressur" u.re. in Blei signiert "Josef Hegenbarth" und verso mit einer angeschnittenen Darstellung "Zirkuspferde" in derselben Technik.
WVZ Zesch F III 859 / F II 858 / F IV 677.
Wir danken Herrn Ulrich Zesch, Stuttgart, für freundliche Hinweise.
Ecken und Ränder jeweils minimal gestaucht. Blätter teils leicht angeschmutzt.
14,5 x 24 cm / 18 x 16,9 cm / 18,7 x 15,1 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
252 Josef Hegenbarth "Feuer". Um 1920.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Radierung auf gelblichem Papier. In Blei signiert u.re. "Josef Hegenbarth".
WVZ Lewinger 36.
Leicht knickspurig, sowie leicht gebräunt.
Pl. 37 x 22 cm, Bl. 44,7 x 28,7 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
253 Bruno Héroux "Rosenlaube". 1909 – 1914.
Bruno Héroux 1868 Leipzig – 1944 ebenda
Radierung. In der Platte u.re. signiert "B Héroux III". In Blei u.li. signiert "B Héroux". Mit einer handschriftlichen Widmung eines späteren Schenkers im Darstellungsbereich "Zum 16. Dezember 1924 mit herzlichen Wünschen überreicht. Leipzig. Fritz". Blatt 3 der Folge "Vae Solis" (Wehe den Einsamen), welche in dramatischen Bildern das Finden, Sich-Bewähren und Triumphieren der Liebe darstellt.
WVZ Liebsch 326.
Farbveränderungen im Papier. U.re. ein Fleck im Darstellungsbereich. Zwei Fingerspuren im o. Viertel des weißen Randes. Verso randumlaufend mit Montierungsresten.
Pl. 44 x 23,7, Bl. 53,5 x 35,5 cm.
254 Bruno Héroux "Sieg". 1909– 1914.
Bruno Héroux 1868 Leipzig – 1944 ebenda
Radierung. In der Platte u.re. signiert "B Héroux III". U.li. in Blei signiert "B Héroux". Blatt 7 der Folge "Vae Solis" (Wehe den Einsamen), welche in dramatischen Bildern das Finden, Sich-Bewähren und Triumphieren der Liebe darstellt.
WVZ Liebsch 330.
Ecken knickspurig, Randbereiche etwas verfärbt.
Pl. 44,5 x 25,5 cm, Bl. 63 x 38 cm.
255 Bruno Héroux "Erwachen". 1909– 1914.
Bruno Héroux 1868 Leipzig – 1944 ebenda
Radierung. In der Platte u.li. signiert "B Héroux III". In Blei u.re. signiert "B Héroux". Blatt 4 der Folge "Vae Solis" (Wehe den Einsamen), welche in dramatischen Bildern das Finden, Sich-Bewähren und Triumphieren der Liebe darstellt.
WVZ Liebsch 327.
Ein Feuchtefleck o.re. Li. der Fraugestalt etwas fleckig. Mit Aufhellungen im weißen Rand o.re. und u.Mi. Verso randumlaufend mit Montierungsresten.
Pl. 43,2 x 27 cm, Bl. 51,9 x 35 cm.
256 Bruno Héroux "Schmerz". 1909– 1914.
Bruno Héroux 1868 Leipzig – 1944 ebenda
Radierung. In der Platte u.re. signiert "B Héroux III". In Blei u.li. signiert "B Héroux". Blatt 5 der Folge "Vae Solis" (Wehe den Einsamen), welche in dramatischen Bildern das Finden, Sich-Bewähren und Triumphieren der Liebe darstellt.
WVZ Liebsch 328.
Kratzspuren re. Und li. neben der Frauenfigur. Blattecken knickspurig und vergilbt.
Pl. 43,5 x 25,5, Bl. 62,5 x 37,7 cm.
257 Bernhard Hoetger "Mutter und Kind". Um 1920.
Bernhard Hoetger 1874 Hörder – 1949 Interlaken
Lithografie auf Bütten. Im Stein signiert u.re. "B. Hoetger". In Blei signiert u.li. "B Hoetger".
Leicht griff- u. knickspurig. Verso mit den Spuren einer ehemaligen Montierung.
St. 34,5 x 30,3 cm, Bl. 46 x 42 cm.
258 Karl Hofer, Zwei Tanzende. 1922.
Karl Hofer 1878 Karlsruhe – 1955 Berlin
Lithografie auf "JW Zanders" Bütten. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Hofer". Blatt 9 der Folge "Tanz 12 Steinzeichnungen" mit 12 Lithografien, Verlag des Kreises x Arndt Beyer, Leipzig, 1922.
WVZ Rathenau 165.
Unscheinbar lichtrandig und griffspurig, an den Rändern deutlicher knickspurig.
St. 25 x 31 cm, Bl. 58,538,8 cm.
259 Karl Hofer, Zwei Mädchen am Fenster. 1923.
Karl Hofer 1878 Karlsruhe – 1955 Berlin
Lithografie auf kräftigem Japan. In Blei signiert u.re. "Hofer" und mit dem Trockenstempel des Künstlers versehen. Blatt 7 der Mappe "Zenana". Verlag der Marees Gesellschaft R. Piper & Co, München.
WVZ Rathenau L 179.
Sehr leicht knickspurig. Verso mit Spuren einer ehemaligen Montierung.
St. 32 x 22,5 cm, Bl. 45,4 x 29,7 cm.
260 Karl Hofer "Drei badende Mädchen". 1923.
Karl Hofer 1878 Karlsruhe – 1955 Berlin
Lithografie auf Japan. In Blei signiert u.re. "Hofer" und mit dem Trockenstempel des Künstlers versehen. Eines von 80 Exemplaren auf Japan. Blatt 11 der Mappe "Zenana". Verlag der Marees Gesellschaft R. Piper & Co, München.
WVZ Rathenau L 183.
Leicht stockfleckig Rand re. Leicht griff- u. knickspurig.
St. 35,5 x 27 cm, Bl. 45 x 34,7 cm.