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AUKTION 85 20. Juni 2026
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531   "Apostel Bartholomäus der Altargarnitur der Kaiserin Wilhelmine Amalia". Johann Joachim Kaendler für Meissen. Um 1737–1741. Ausformungsjahr: 1962.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert. Verso auf der Plinthe mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Im Sockel die gestempelte Bossierer-N.r "91" mit dem Jahreszeichen, die Form-Nr. "11" sowie die Pressmarke für Weißware. 1. Wahl.

In der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden werden 13 unbemalte Apostelfiguren nach den Originalformen der Altargarnitur von Kaiserin Amalia bewahrt. Seit 1896 befindet sich die Figur des Bartholomäus mit der Inv.-Nr. PE 3923 in der Sammlung. Im
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H. 48,5 cm.

Schätzpreis
2.200 €

532   "Der Quacksalber". Johann Joachim Kaendler für Meissen. 1741. Ausformungszeitraum: 1950er Jahre.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Verso mit der zweifach geschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau. Unterseitig die geritzte Modell-Nr. "188 / 6" sowie die Bossierer-Nr. "131".

Vgl. dazu die Arbeitsberichte Kaendlers Pro Mens. Septembris [1741]: "4. Einen Marktschreyer, wie er auf einen Theatro seine Artzney Paquetweiße feil bietet und verkauft." (Pietsch, 2002, S. 87).

Vgl. die Taxa Kaendlers: "1. Zahn Arzt mit einer großen Peruque
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H. 20,5 cm, B. 19 cm.

Schätzpreis
3.000 €

533   "Zauberpferdchen". Peter Strang für Meissen. 1967. Ausformungsjahr 1968.

Peter Strang 1936 Dresden – 2022 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, sparsam in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Aus dem Zyklus "1001 Nacht". Verso die zweifach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die Modell-Nr. "V 273" sowie die gestempelte Bossierer-Nr. "104" und Jahreszeichen. 2. Wahl.

Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Nachtrag Band I und Band II, Meissen figures. Erlangen 2018., S. 377, KatNr. 2866.

Fachmännische Restaurierung am li. Schuh der Reiterin. Vereinzelte Farbfleckchen. Die Plinthe verso mit zwei unscheinbaren Rissen, wohl werkimmanent.

H. 30 cm.

Schätzpreis
950 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

534   "Kahnfahrt". Peter Strang für Meissen. Wohl 1973. Ausformungsjahr 1971.

Peter Strang 1936 Dresden – 2022 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, sparsam in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Aus dem Zyklus "1001 Nacht". Verso die Schwertermarke in Unterglasurblau, die Modell-Nr. "V 274" sowie die Bossierer-Nr. "111" und Jahreszeichen. 1. Wahl.

Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Nachtrag Band I und Band II, Meissen figures. Erlangen 2018. S. 378, KatNr. 2868.

Ein unscheinbarer Materialverlust am Kopfschmuck der Frau. Vereinzelt blaue Farbfleckchen.

H. 25 cm.

Schätzpreis
1.500 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

535   Seltenes "Käuzchen" aus dem Tafelaufsatz "Reineke Fuchs". Max Esser für Meissen. 1925.

Max Esser 1885 Barth – 1945 Berlin
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in violetter Aufglasurmalerei und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau, geritzter Weißwaren- und "Reineke Fuchs"-Marke, Modell-Nr. "H 224", Pressmarke "151".
Ausführungszeitraum: um 1935–1940.

Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010.KatNr. 1083.

"Die Tradition der unter einem bestimmten Thema stehenden, vielteiligen und
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H. 13,2 cm.

Schätzpreis
600 €

536   Flamingos. Elfriede Reichel-Drechsler für Meissen. 1958. Ausformungsjahr: 1995.

Elfriede Reichel-Drechsler 1923 Dresden – 2009 Weinböhla
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert. Unterseitig mit der einfach geschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau, Pressmarke für Weißware, geritzter Modell-Nr. "77303", Bossierer-Nr. "15" und geprägtem Jahreszeichen.

H. 27 cm.

Schätzpreis
350 €

537   "Maus auf Postament". Meissen. Ivar Tillberg für Meissen. 1905– 1910.

Ivar Tillberg Erste Erw. 1910 – letzte Erw. 1912
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurfarben staffiert. Unterseits Schwertermarke (Knaufschwerter) und geprägte Modell-Nr. "X 132" sowie unleserliche weitere Präge-Nr.

Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010. S. 497, KatNr. 1001.

Untersteits minimaler Haarriss (0,5 cm). Im Bereich des li. Vorderfußes und des Sockels restauriert mit Lackresten.

H. 4,7 cm.

Schätzpreis
220 €

538   Teil eines Tafelaufsatzes. Johann Joachim Kaendler oder Johann Friedrich Eberlein für Meissen. Um 1760.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Am Stand innenseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau mit geschliffenen Strich.

Dieser figürlich gestaltete Schaft trug vormals einen Zitronenkorb. In den 1730er und 1740er Jahren erfuhr er mehrfach gestalterische Veränderungen, nachdem die Form durch häufige Ausformung verschlissen war. Dies kommentiert auch Johann Joachim Kaendler: "repariret und aufs neue wieder brauchbar gemacht". Während sich bei der
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H. 31,4 cm.

Schätzpreis
350 €

539   "Marshall Poniatowski". Wohl Gustav Oppel für Ernst Bohne Söhne, Rudolstadt. Um 1901–1920.

Gustav Oppel 1891 Volkstedt (Rudolstadt) – 1978 Dresden
Ernst Bohne Söhne Rudolstadt 1854 Rudolstadt – 1937 ebenda
Józef Poniatowski 1763 Wien – 1813 Leipzig

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Marke der Manufaktur Ernst Böhme und Söhne sowie die geprägte Modell-Nr. "526" .

Vgl. Detailgetreue Gestaltung der historischen Vorlage im Produktkatalog der Porzellanmanufaktur Rudolf Kämmer, Rudolstadt, dort angegeben als Nr. 1526, gelistet unter "Englische Soldatenfiguren", abgerufen am 12.05.26.

Quaste des Helms kleberestauriert. Li. Hand leicht bestoßen, mit kleinem Materialverlust am Daumen sowie Chip am Helm. Farbverlust an der Unterseite des Helms. Ein Löchlein an der re. Seite des Baumstamms.

H. 23,5 cm.

Schätzpreis
280 €
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