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| AUKTION 85 | 20. Juni 2026 |
Auktion 85
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Karel Breydel 1678 Antwerpen – 1733 ebenda
Öl auf Leinwand, je auf dem originalen Spannrahmen. Unsigniert. Jeweils in einer versilberten, schellackpolierten, gekehlten Leiste gerahmt, die Sichtleiste mit Akanthusornament.
"Schlacht am Kahlenberg mit polnischen Husaren und Türken" auf dem Keilrahmen alt bezeichnet "Carl Breydel […] Antwerpen. ein sehr guter Schlachtenmaler", außerdem ein verpresstes, rotes Wachssiegel und die alte Inventarnummer in Öl "No. 123" auf der Leinwand.
"Schlacht von preussischen gegen
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31 x 39 cm / 31 x 38,5 cm, Ra. 37 x 46 cm.
002 Wenzel Ignaz Brasch (zugeschr.), Erfolgreiche Jagd. Wohl Mitte 18. Jh.
Wenzel Ignaz Brasch 1708 Lissa, Böhmen – 1761 Schwabach
Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einem Rahmen mit Kymationfries und Perlstab als Sichtleiste mit über rotem Bolus goldfarbener Schlagmetallauflage.
Bildträger doubliert, wohl formatverkleinert. Malschicht mit deutlicher Kratzspur u.li. Punktuelle farbfalsche Retuschen sowie punktuelle weiße Verschmutzungen. Falzbereich bestoßen und berieben. Alterskrakelee. Spannrahmen mit inaktivem Anobienbefall. Ra. berieben, bestoßen und angeschmutzt.
31 x 39 cm, Ra. 41,5 x 49, cm.
003 Caspar Netscher (nach) "Musizierendes Paar". 1666. Kopie von Theodor Lazer Mitte 19. Jh.
Caspar Netscher um 1639 Heidelberg oder Prag (?) – 1684 Den Haag
Theodor Lazer Erwähnung 1871
Öl auf Leinwand, oben rund. Verso mit einem Etikett auf der o. Keilrahmenleiste, darauf alt in Tusche signiert und bezeichnet "Theodor Lazer / Dresden / Seilergasse No./.7.III". In einem prunkvollen, goldfarbenen Stuckrahmen mit umlaufender, breiter Blattornamentik und partiell versilberten und mit Goldlack versehenen Profilen.
Zur Vorlage vgl.: Caspar Netscher "Musizierendes Paar", 1666, Öl auf Eichenholz, oben rund, 59,5 x 46 cm, Gemäldegalerie Alte Meister, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gal.-Nr. 1349.
Bildträger mit mehreren geschlossenen Rissen, teilweise mit Flicken hinterlegt bzw. mit Kittmasse geschlossen, deutlich gewölbt im Bereich der Flicken. Malschicht mit Retuschen im Bereich des Hintergrundes o.re., li. oberhalb des Kopfes der stehenden Dame, am Teppich, unterhalb der Signatur sowie am Buch u.Mi. Feines Krakelee mit Schollenbildung und kleineren Fehlstellen. Rahmen mit partiellen Ausbrüchen.
61,5 x 47,5 cm, Ra. 75,5 x 61,5 cm.
004 Jean-Jacques Spoede, Akis und Galateia. 1723 oder 1725.
Jean-Jacques Spoede um 1680 Antwerpen – 1757 Paris
Öl auf Leinwand. Im Sockel des Muschelschiffs signiert und zum Teil undeutlich datiert "J. Spoede 1723 [25?]". Verso in Faserstift mit einer jüngeren Nummerierung "108363" o.re., auf der Mittelstrebe des Spannrahmens mit der brandgestempelten Nummerierung "I". Im prachtvollen, originalen, geschnitzten und vergoldeten Rokoko-Schmuckrahmen.
Möglicherweise ursprünglich als Supraporte in einem Innenraumkontext konzipiert.
Provenienz: Deutsche Privatsammlung; Kunstauktion
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49,5 x 81 cm, Ra. 68,5 x 92 cm.
Raffael Sanzio da Urbino 1483 Urbino – 1520 Rom
Öl auf Leinwand, doubliert. Unsigniert. In einem goldfarbenen, masseverzierten Schmuckrahmen mit eck- und mittebetonendem Dekor gerahmt.
Die Vorlage von Raffael, auch "Die schöne Gärtnerin" genannt, entstand kurz vor Übersiedlung des Künstlers von Florenz nach Rom. Es ist das letzte einer kleinen Werkgruppe ähnlich konzipierter Mariendarstellungen, die in den Jahren zwischen 1504 und 1508 in Florenz entstanden. Vgl. Musée du Louvre, Paris, InvNr. 602 und MR 433 (Öl auf Leinwand, 122 x 80 cm).
Spannränder des Bildträgers mit umlaufender Papierkaschierung. Malschicht partiell mit Frühschwundkrakelee. Punktuelle kleine Malschicht-Verluste, teils ohne Kittung eingetönt. Mehrere Altretuschen unter dem Firnis, u.a. eine kreisförmige (ca. 4–5 cm) re.Mi. im Hintergrund. Firnis gegilbt, mit kleinen Fleckchen auf der Oberfläche. Keilrahmen im Zuge einer Restaurierung erneuert.
114 x 89 cm, Ra. 128 x 105 cm.
006 Jacob Samuel Beck "Beim Kartenspiel". Wohl 1769.
Jacob Samuel Beck 1715 Erfurt – 1778 ebenda
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf dem Spannrahmen von fremder Hand bezeichnet "Eigentum Elisabeth Stroux" und "Grt 1919". In einer über rotem Bolus vergoldeten, profilierten Leiste mit mittebetonenden gekreuzten Bandornamenten gerahmt.
Abgebildet in: Thomas von Taschitzki, Kai Uwe Schierz (Hrsg.): Jacob Samuel Beck: (1715–1778): zum 300. Geburtstag des Erfurter Malers. Ausst. Kat. Erfurt, Angermuseum, Dresden 2016, S. 116, mit irrtümlich angegebener Signatur.
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43,7 x 57,8 cm, Ra. 52 x 65 cm.
007 Alexandre Calame und Eugène Verboeckhoven "Landschaft mit kleiner Kapelle und Tieren". 1840.
Alexandre Calame 1810 Arabie – 1864 Menton
Eugène Joseph Verboeckhoven 1798 Warneton – 1881 Schaerbeek
Öl auf Papier, auf Leinwand kaschiert. Unsigniert. Verso mit dem Wachssiegel der Vente Calame sowie nummeriertem Papieretikett "380". In einem goldfarbenen Neobarock-Rahmen. Verso auf der o. Rahmenleiste in schwarzem Stift bezeichnet "213" und "K.", auf der re. Rahmenleiste bezeichnet "Adam".
Nicht im WVZ Anker, vgl. jedoch die fast formatgleichen Gemälde desselben Motivs ohne den Hirten mit seinen Schafen:
"Kleine Kapelle am Wegesrand im Wald", 1840, 44 x 39,5 cm, Öl auf Malpappe, WVZ
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42,5 x 37 cm, Ra. 58,5 x 50,5 cm.
Eduard Karl Franz von Gebhardt 1838 Sankt Johannis, Gouvernement Estland – 1925 Düsseldorf
Fritz Busch 1890 Siegen – 1951 London
Öl auf Papier, von Künstlerhand auf Leinwand kaschiert. O.re. signiert "E v Gebhardt". Verso nochmals signiert, auf dem Keilrahmen bezeichnet und mit verschiedenen nummerierten Etiketten.
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Besitz Frida Borsdorf, Dresden-Hellerau, Kindermädchen bei Fritz Busch; Sammlung Fritz Busch, Chefdirigent der Staatskapelle Dresden, 1933 nach England emigriert.
Die Ränder des Bildträgers mit deutlichen Läsionen. Vereinzelte Knickspuren sowie unscheinbare Bestoßungen im o.re. Viertel. Malschicht mit sehr vereinzelten Retuschen.
100 x 73,5 cm.
009 Christian Friedrich Gille "Sumpfgewächse am Wasser". Um 1870/1880.
Christian Friedrich Gille 1805 Ballenstedt/Harz – 1899 Dresden
Öl auf Papier, nachträglich vollflächig auf Hartfaser montiert. Unsigniert. In einem breiten, goldfarbenem Rahmen, mit durchscheinender, dunkelroter Grundierung und organisch strukturierter Oberfläche und profilierter Sichtleiste.
Mit einer schriftlichen Authentizitätsbestätigung von Dr. Gerd Spitzer vom 8. Januar 2017.
Abgebildet in:
Gerd Spitzer: Christian Friedrich Gille. Malerische Entdeckung der Natur. Petersberg 2018. Tafel 85.
"In manchen der späten Studien
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27,2 x 37,1 cm, Ra. 39 x 48,7 cm.
010 Carl Robert Kummer, Felsige Küste, in der Ferne Segelschiffe (Schottland?). Um 1851.
Carl Robert Kummer 1810 Dresden – 1889 ebenda
Ferdinand Avenarius 1856 Berlin – 1923 Kampen auf Sylt
Wolfgang Jess 1885 Hannover – 1945 vermisst in Berlin
Öl auf Papier, auf Malpappe kaschiert, diese auf eine zweite Malpappe kaschiert. Unsigniert. In einer Berliner Leiste gerahmt. Auf der Rahmenrückwand von fremder Hand künstlerbezeichnet, betitelt "Felsen am Strand" und bezeichnet.
Das Gemälde wird in den Nachtrag zum WVZ Nüdling aufgenommen.
Provenienz: Westdeutsche Privatsammlung; Nachlass Wolfgang Jess; Nachlass Ferdinand Avenarius, Herausgeber des "Der Kunstwart".
Vgl. motivisch:
"Sonnenuntergang an der Schottischen
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18,5 x 24,5 cm, Ra.22 x 27,5 cm.
Friedrich Martersteig 1814 Weimar – 1899 ebenda
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf dem Keilrahmen o.re. wohl ein verblasster und unleserlicher Stempel, darunter handschriftlich bezeichnet "LWiedl [?]". Gerahmt in einer Berliner Leiste und auf der u. Rahmenleiste auf einem Messingschild künstlerbezeichnet.
Möglicherweis Vorstudie zu "Ulrich von Huttens letzte Lebensaugenblicke". Dresden, Akademische Kunstausstellung 1857. Vgl. Boetticher I, 2, S. 983 Nr. 16.
Bildträger o.Mi. mit Löchlein, insges. mit leichten Deformationen in den Randbereichen. Am li. und re. Bildrand zwei senkrechte Nähte (entstehungszeitliche, bemalte Leinwandanstückungen) im Falzbereich. Diese Nähte leicht geöffnet und mit Malschicht-Fehlstellen am li. Rand. Malschicht partiell oberflächlich berieben, teils leicht grundierungssichtig.
30,4 x 38,2 cm, Ra. 36,7 x 43 cm.
012 Friedrich Preller der Ältere "Gebirgige Flusslandschaft mit Tannen". Wohl um 1849.
Friedrich Johann Christian Ernst Preller d.Ä. 1804 Eisenach – 1878 Weimar
Öl auf Papier, vollflächig auf kräftige Malpappe kaschiert. Unsigniert. Verso von fremder Hand künstlerbezeichnet. In einer goldfarbenen Stuckleiste mit Schlagmetallauflage gerahmt.
Das Gemälde wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ Steinbrück aufgenommen.
Vgl. motivisch:
Der schwarze See bei Bergen, Norwegen, undat., Öl auf Leinwand, Klassik Stiftung Weimar, InvNr. G 383.
Alpenlandschaft mit Wildbach und Einsiedler, 1867, Bleistiftzeichnung, laviert, Staatliche
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21,6 x 27,8 cm, Ra. 31 x 37 cm.
013 Joseph Rummelspacher "Landschaft mit Holzfuhrwerk". 1876.
Joseph Rummelspacher 1852 Berlin – 1921 ebenda
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "Rummelspacher 76". In einem über rotem Bolus matt- und glanzvergoldeten, profilierten Rahmen, mit feinem Perlstab als Sichtleiste.
Kanten des Bildträger mit Papierkaschierung. Malschicht im Bereich des Fuhrwerks und des braunen Pferds mit leichten Verputzungen, im Randbereich mit vereinzelten Retuschen. Ra. berieben und überfasst.
71 x 107 cm, Ra. 85 x 119,5 cm.
014 Franz Scheyerer (zugeschr.), Landschaft mit Wasserfall. Wohl 1820er Jahre.
Franz Scheyerer Erste Erw. 1762 Prag – 1839 Wien
Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einer ockerfarbenen und teilversilberten Hohlkehlleiste gerahmt.
Leinwand im o. Bereich mit leichter Deformation. Ehem. Riss im Bildträger mit einer Gewebe-Hinterlegung am u. Rand mittig. Malschicht mit leichter Klimakante, teils größere, partiell leicht farbabweichende Retuschen, v.a. im Himmel sowie am u. Rand. Ra. deutlich berieben, bestoßen und mit inaktivem Annobienbefall. Ebenda an li. Spannrahmenleiste verso.
62,5 x 54 cm, Ra. 90 x 77,5 cm.
015 Dominik Schuhfried, Landschaft mit Bauernhof und Eichen-Allee. 1872.
Dominik Schuhfried 1810 Wien – um 1890 ebenda
Öl auf hochfester, beidseitig grundierter Malpappe. Signiert und datiert "D. Schuhfried. 72." u.re. In einem vergoldeten Schmuckrahmen mit Lorbeer- und Friesornamentik.
Bildträger Mi.re. mit rückseitiger Druckstelle, hier recto Spiralsprung und Schollenbildung. Malschicht gesamtflächig mit Krakelee. Der Falzbereich lichtspurig sowie mit Fehlstellen. Schmuckrahmen deutlich beschädigt, mit zahlreichen Fehlstellen. Ober- und unterseitig durch die Sichtleiste eine Überdeckung von ca. 2,5 cm.
50,1 x 63,1 cm, Ra. 82 x 97,1 cm.
016 Johann Andreas Herrenburg, Blick vom Ölberg auf die Altstadt von Jerusalem. 1846/1847.
Johann Andreas von Herrenburg 1824 Berlin – 1906 ebenda
Öl auf Leinwand, auf Malpappe kaschiert. U.li. signiert "A. Herrenburg". In einer üppig ornamentierten Leiste mit Schlagmetallauflage gerahmt.
Wann genau Johann Andreas von Herrenburg Jerusalem besichtigte, ist nicht bekannt. Aber der archäologisch höchst interessierte Maler war 1846 auf wissenschaftlicher Expedition in Syrien und Kleinasien und hatte vielleicht auch auf seiner Ägypten-Nubien-Expedition 1847 Gelegenheit, den Ölberg zu besteigen.
Zu Herrenburg: Karin Rhein:
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21,3 x 31,4 cm, Ra. 28,6 x 38,5 cm.
017 Franz Michael Veith, Bildnis eines Mädchens. 1832.
Franz Michael Veith 1799 Augsburg – 1846 München
Öl auf Leinwand. U.li. ligiert monogrammiert und datiert "MV 32". In einem Biedermeier-Kassettenrahmen mit groteskem Ornament, Schlagmetallauflage. Rahmen verso mit dem Papieretikett der Rahmenfabrik und Kunsthandlung Franz Bessler, Augsburg.
Zum Monogramm vgl. Paul Pfisterer (Hrsg.): Monogrammlexikon 2 – Internationales Verzeichnis der Monogramme bildender Künstler des 19. und 20. Jh., Berlin/New York 1995, Nr. 231 und 232.
Malschicht mit leichtem Krakelee, an den Bildträgerkanten mit Verlusten. Am Rand mit Retuschen. Ra. leicht berieben, angeschmutzt und bestoßen, Gehrung geöffnet.
29 x 25,5 cm, Ra. 51 x 46,5 cm.
018 Ferdinand Georg Waldmüller (Nachfolge), Bildnisstudie eines jungen Mannes. 2. Viertel 19. Jh.
Ferdinand Georg Waldmüller 1793 Wien – 1865 Helmstreitmühle
Öl auf Leinwand, auf kräftige Malpappe maroufliert. Verso auf einem Klebeetikett von fremder Hand bezeichnet "Studienkopf eines Knaben Ferd. G. Waldmüller […]". In einer goldfarbenen Leiste gerahmt.
Malschicht kaschierungsbedingt mit minimalen Farbverluste am Rand und in der u.li. Ecke. Deutlicheres, gleichmäßiges Alterskrakelee. Vier punktuelle Retuschen, teilweise farbfalsch. Rahmen deutlich bestoßen und angeschmutzt.
44,2 x 37 cm, Ra. 52 x 44 cm.
019 Anton Windmaier, Heimkehrende Landleute bei Pang (Oberbayern). 1872.
Anton Windmaier 1840 Pfarrkirchen – 1896 München
Hübner & Matz 1867 Königsberg – 1904 ebenda
Adolph Heinrich Lier 1826 Herrnhut – 1882 Vahrn (Brixen)
Richard Wurm München 1864 München – letzte Erw. ebenda 1925
Öl auf Leinwand. U.re. schwach lesbar signiert, ortsbezeichnet und datiert "Windmaier München 1872". Verso mit dem Stempel "Malerleinwand – [F]arben-Farbrik von Richard Wurm – München.". In einem opulenten neobarocken Stuckrahmen mit Meander-Sichtleiste, kräftiger Profilierung mit Lorbeer und umfangendem Eierstab. Rahmen verso mit Resten eines Aufklebers der Königsberger Kunsthandlung Hübner und Matz sowie "72".
Die (spiegelverkehrte) Vorlage des vorliegenden Gemäldes war eine
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48,5 x 89,5 cm, Ra. 90 x 130 cm.
020 Unbekannter Deutschrömer, Blick über den Lago di Nemi zum Monte Circeo. Wohl 2. Viertel 19. Jh.
Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einer schwarz gefassten, profilierten Holzleiste mit messingfarbener Sichtleiste gerahmt.
Der Lago di Nemi zog zahlreiche, romreisende Künstler im 19. Jh. an. Auf dem markanten Hügel im Mittelgrund thront der Palazzo Sforza-Cesarini. Rechts im Hintergrund ist bereits das Tyrrhenische Meer zu erkennen.
Bildträger doubliert und randumlaufend papierkaschiert. Malschicht mit Alterskrakelee, u.li. mit Materialverlust (ca. 0,6 x 2 cm). Bräunliche kleine Flecken in Baumkrone o.re. Zahlreiche ältere, teils flächige und malerische Retuschen auf gesamter Bildfläche. Wohl ein alter Riss u.re. (durch Doublierung und Retusche nicht einsehbar). Falzbereiche mit kleinen Läsionen. Rahmen etwas berieben.
60 x 90 cm, Ra. 75,1 x 103,5 cm.
021 Unbekannter Deutschrömer oder Nazarener, Hagar an der Quelle. Wohl 1820er/1830er Jahre.
Franz Pforr 1788 Frankfurt a.M. – 1811 Albano Laziale
Öl auf Leinwand, auf dem originalen Spannrahmen. Unsigniert. Verso auf dem Keilrahmen mit einer alten Zuschreibung in schwarzer Fettkreide "Franz Pforr".
Dargestellt ist wohl die erste Auffindung Hagars durch einen Engel an der Quelle nahe Schur (1. Mose 16,1–16). Alternativ ist motivisch auch der Heilige Georg und die Prinzessin von Silena denkbar.
O. Rand des Bildträgers mit Anränderung sowie weitere partielle Hinterlegungen an den anderen Spannrändern. Bildträger mit kleineren Deformationen und Klimakante sowie u.li. ein Riss (3 cm). Ecken etwas berieben. Malschicht partiell oberflächlich berieben. Kleine Fehlstellen an den Bildkanten. Mehrere Retuschen auf der Bildfläche verteilt sowie vereinzelt im Randbereich.
82,5 x 49,3 cm.
031 Margarete von Baczko, Landschaft bei Weimar (?). Wohl um 1900.
Margarete von Baczko 1842 Görlitz – 1924 Berlin
Öl auf Malpappe. U.li. monogrammiert "MvB". Verso o.li. in Blei wohl signiert "M. v. Baczko", darunter bezeichnet "L. Klinger" (?). In einem breiten Neorenaissance-Stuckrahmen mit goldfarbener Schlagmetallauflage.
Die Kanten des Bildträgers mit Läsionen, o.li. Ecke knickspurig. Malschicht im Falzbereich gegilbt, berieben und u.re. mit einer rahmungsbedingen Verfärbung. Ra. bestoßen, farbig überfasst und mit geöffneten Gehrungen.
25,5 x 44,5 cm, Ra. 56,5 x 66 cm.
032 Otto Altenkirch "Feldweg Eula (Blauer Sommertag)". 1923.
Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn
Öl auf Leinwand. Geritzt signiert "Otto Altenkirch." u.re. Verso auf der o. Keilrahmenleiste in Pinsel zweifach betitelt und nochmals signiert "Otto Altenkirch" sowie bezeichnet "1923.50.ph" (vom umgeschlagenen, mit kleinen Nägeln befestigten Bildträger verdeckt). In einem bronzefarbenen Stuckrahmen mit floralen Eck- und Mittelreserven.
WVZ Petrasch 1923–50–S.
Ausgestellt in:
Jubiläumsausstellung im Sächsischen Kunstverein Dresden, Januar 1925.
Im Jahr 1920
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67 x 67 cm, Ra. 85,5 x 85,5 cm.
033 Richard Birnstengel "Studie aus dem Bayrischen Wald" (Blick vom Arber?). 1911.
Richard Birnstengel 1881 Dresden – 1968 ebenda
Öl auf Malpappe. U.re. monogrammiert und datiert "R B 11". Verso bezeichnet, betitelt, nochmals signiert sowie Blei nummeriert "No. 195". Von Künstlerhand in einer Berliner Leiste gerahmt, diese verso bezeichnet "R. Birnstengel – Dresden – Beim Räuchern – Nr. 90" sowie mit einem Etikett mit Nummerierung.
Technikbedingte Reißzwecklöchlein o. und u. Struktur der Malpappe durchscheinend. Punktuelle Malschichtverluste. Falzbereich berieben. Rahmen stark berieben und überfasst.
24,9 x 34,9 cm, Ra. 32,5 x 42,5 cm.
034 Richard Birnstengel, Fischerboote am Haff (Kurische Nehrung). 1936.
Richard Birnstengel 1881 Dresden – 1968 ebenda
Öl auf Leinwand, vor dem Malprozess auf Malpappe kaschiert. U.re. signiert "R. Birnstengel". Verso von fremder Hand (?) in Blei betitelt und datiert "Kurische Nehrung 1936" sowie mit einem späteren Papieretikett mit Informationen zu Werk und Künstler. In einem bolussichtigen, goldfarbenen Neo-Renaissance-Rahmen.
Malschicht im li. Randbereich angeschmutzt. Ra. leicht berieben und bestoßen, mit Trocknungsrissen, wohl überfasst und mit geöffneter Gehrung.
21 x 26,5 cm, Ra. 27,5 x 33 cm.
035 Bartold Asendorpf, Dünenlandschaft mit Weg. 1913.
Bartold Asendorpf 1888 Stettin – 1946 Buchenwald
Öl auf Leinwand. U.re. monogrammiert und datiert "BA 13.". An der li. Kante Reste eines Etiketts. In einer teils goldfarben gefassten, gekehlten Leiste gerahmt.
Wohl verzeichnet in: Michael Sauer: Bartold Asendorpf – Ein vergessener Wegbereiter der Moderne. Schweinfurt 1993. KatNr. 7.
Zu weiteren Dünenlandschaftsgemälden Bartold Asendorpfs aus dem Jahr 1913 vgl.:
"Düne ohne Meer", Sauer 1993, KatNr. 9, Abb. S. 39.
"Düne mit Turm", Sauer 1993, KatNr. 8 und wohl
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76 x 90,5 cm, Ra. 94 x 106,5 cm.
037 Siegfried Berndt "Landschaft" (Windflüchter auf Hiddensee?). Um 1920.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Willy Jahn 1898 Laußnitz b. Königsbrück – 1973 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert u.re. "Berndt". Verso auf einem Papieretikett nummeriert "86". In einer teilversilberten Schattenfugenleiste gerahmt.
Provenienz: Privatbesitz seit 1994; Nachlass Thomas Jahn; Nachlass Willy Jahn; Nachlass Siegfried Berndt.
Abgebildet in: Andreas Albert: Siegfried Berndt – Ein Dresdner Meister des Farbholzschnittes. Husum 2013., hinterer Umschlag.
Vgl. stilistisch auch: "Weite Landschaft", wohl nach 1920, abgebildet ebenda, S. 53.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Bildträger doubliert, wohl formatverkleinert und Ränder partiell von der Doublierung gelöst. Bildträger gewölbt und vertikale Malschichtsprünge. Partiell frühschwundrissig. Vereinzelte Fleckchen und Partikel auf der Oberfläche. Winzige Malschicht-Fehlstelle Mi. Teils farbabweichende Retuschen am Bildrand. Ra. bestoßen und partielle Lockerungen der Fassung.
72,4 x 93 cm, Ra. 82 x 101 cm.
038 Siegfried Berndt "Musikstillleben mit zwei Geigen". Um 1930.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Öl auf Leinwand. O.li. signiert "BERNDT". Verso mit einem Etikett, bezeichnet "103 Berndt" sowie auf der Leinwand u.li. schwach leserlich bezeichnet "Berndt […]" (?). In einer schwarz gefassten Schattenfugenleiste gerahmt.
Seltenes Werk des Künstlers im Stil der Neuen Sachlichkeit.
Ausgestellt in:
Siegfried Berndt. Ölbilder – Zeichnungen – Farbholzschnitte. Galerie Klaus Spermann, Berlin. 30.6 bis 15.8.1994. KatNr. 1.
Abgebildet und kurz besprochen in: Andreas Albert: Siegfried Berndt – Ein Dresdner Meister des Farbholzschnittes. Husum 2013, S. 48f.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Bildträger mit kleinen Läsionen an den Kanten. Kleiner Kratzer u.Mi. im Tisch sowie o.Mi. im Notenblatt. Kleinere, teils etwas farbabweichende Retuschen, v.a. im li. und re. Randbereich. Vertikales, unscheinbares Alterkskrakelee mit vereinzelten winzigen Abplatzungen der Malschicht. Ra. berieben.
71 x 96 cm, Ra. 74 x 98 cm.
039 Konrad Immanuel Böhringer, Porträt Berta Reucker / Porträt Prof. Alfred Reucker. 1931.
Konrad Immanuel Böhringer 1863 Grimma – 1940 Dresden
Alfred Reucker 1868 Ründeroth – 1958 Dresden
Öl auf Leinwand. Jeweils u.li. signiert und datiert "K. I. Böhringer 1931". Verso jeweils umfassend bezeichnet und mit zahlreichen Nachlass-Stempeln des Reucker-Archivs versehen. In hochwertigen Schmuckrahmen im Typus der Dresdner Galerierahmen.
Dazu weitere Porträts aus dem Nachlass Reuckers:
a) Porträt Ernst Possarts als Justinian (Theodora, Händel), Lichtdruck von "Dr. Eugen Albert heliogr.", in einem schweren, gebeizten Rahmen (95 x 75 cm). Mit einer autografen Widmung
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Jeweils 80 x 61,5 cm, Ra. 88,5 x 70 cm.
040 Georg Brandes, Interieur mit Alpenveilchen. 1913.
Georg Brandes 1878 Hannover – um 1952 Berlin
Öl auf Leinwand. Signiert und datiert "Georg Brandes 13" o.li. Verso mit einem alten Etikett auf der Querleiste, in Blau nummeriert "470". In einem schlichten, versilberten Rahmen gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht in den Falzbereichen sowie insbesondere auf der li. Seite mit Bereibungen und Materialverlust, dort zudem Schollen- bzw. Krakeleebildung. Die Malschicht im mi. Bereich zudem mit waagerechten Falten, u.Mi. mit einer kleinen Bestoßung.
81 x 65 cm, Ra. 87,7 x 72 cm.
041 Kurt Bunge, Der Apfelbaum (Garten des Künstlers?). 1937.
Kurt Bunge 1911 Bitterfeld – 1998 Kassel
Öl auf Leinwand. U.re. signiert "K. Bunge" und datiert. Im hölzernen Rahmen.
Wir danken Frau Dr. Dorit Litt, Bonn für freundliche Hinweise.
Malschicht mit deutlich ausgeprägtem Krakelee und langen horizontalen Sprüngen. Keilrahmen mit leicht geöffneten Gehrungsfugen.
100,2 x 80,4 cm, Ra. 113,1 x 92,6 cm.
042 Theo Champion "Dorf in Thüringen". 1909.
Theo Champion 1887 Düsseldorf – 1952 Zell an der Mosel
Öl auf Rupfen, auf Leinwand doubliert. U.re. signiert, verkürzt ortsbezeichnet und datiert "Champion D'dorf 1909". Auf dem Keilrahmen monogrammiert und bezeichnet "Dorf bei Abend Thüringen 1909". In einer goldfarbenen, unprofilierten Leiste gerahmt.
Möglicherweise handelt es sich bei "D'dorf" um Daasdorf, westlich von Weimar. In jedem Falle korrespondieren das Thüringer Motiv und die impressionistische Malweise, die der junge Künstler während seines Studiums in Weimar vertrat auf eine Weise, dass man das Gemälde als Schlüsselwerk des frühen Champion bezeichnen kann.
Firnis im Falzbereich etwas lichtrandig. Malschicht mit Alterskrakelee. Kleine Farbabplatzungen in Wiese, Architektur und Himmel. Vereinzelte winzige Flecken auf der Oberfläche. Firnis etwas gegilbt und graue Ablagerungen in den Tiefen der Pastositäten im Himmel. Rahmen an den Ecken geringfügig bestoßen.
37,5 x 43,5 cm, Ra. 41 x 47,2 cm.
043 Sten Magnus Robert Ekelund, Junge Frau bei der Handarbeit. 1939.
Sten Magnus Robert Ekelund 1908 Malmö – 1988 ?
Öl auf Leinwand. Signiert und datiert u.re. "Sten Ekelund 1939". Verso auf dem Keilrahmen typografisch bezeichnet. In einer weißen, teils goldfarben überfassten Leiste gerahmt.
Bildträger eicht wellig. Malschicht im Bereich der Signatur mit Sprüngen. Punktuelle Verluste der Malschicht. Ein Löchlein Mi.re., Laufspuren li.
Ra. bestoßen, berieben und mit partiell geöffneten Gehrungen.
50,5 x 45,2 cm, Ra. 62 x 57,5 cm.
Öl auf Leinwand. U.re. unleserlich signiert "Frisch". Verso ein Entwurf zur selben Szene.
Bildträger randdoubliert, Doublierstreifen mit alter Leinwand kaschiert. Die originalen Spannränder o. und re. umgeklappt, dort die Malerei ergänzt. Malschicht im Bereich der Signatur übergangen, gesamter Randbereich retuschiert, kleine Retuschen am Kopf Christi. Keilrahmen ergänzt und umgebaut.
105,5 x 82,5 cm.
045 Ernst Gerhard "Helle Nacht". 1897.
Ernst Gerhard 1867 Landau/Pflaz – 1948 ?
Öl auf Leinwand. Signiert, ortsbezeichnet und datiert "E. Gerhard Paris 97." u.re. Verso o.li. nochmals signiert, ortsbezeichnet und datiert sowie betitelt. Verso auf der o. Keilrahmenleiste mit einem Restaurierungsetikett "Restauriert im Jahre 1937 / Akad. Maler Erich Nordus / Königsberg (Pr)". In einem schlichtem Holzrahmen mit Versilberung gerahmt.
Malschicht mit unscheinbarer Klimakante, im Bereich des Himmels mit gleichmäßigem Krakelee. Kleine Malschicht-Fehlstelle re. der Kapelle sowie zwei Druckstellen mit Malschicht-Abplatzung im Segel des u. Schiffes. Retuschen in den Randbereichen sowie größere insbes. im ob. Teil des Himmels. Im Falzbereich vereinzelt Druckstellen und kleine Läsionen.
73,7 x 100,6 cm, Ra. 89 x 117 cm.
046 Monogrammist F.H. oder F. K., Raub der Sabinerinnen. 1912.
Jacob Christian Jacobsen 1811 Kopenhagen – 1887 Rom
Öl auf Leinwand. U.li. monogrammiert und datiert "F.H.12" oder "F.K.12". Verso auf der o. Keilrahmenleiste in Blei alt bezeichnet "Dr. Jacobsen", ortsbezeichnet "Valby" (Ortsteil von Kopenhagen) sowie "Gode 108". In einem silberfarbenen Hohlkehlrahmen.
Provenienz: Privatsammlung Berlin; vormals Sammlung Jacob Christian Jacobsen.
Partielle Deformationen aufgrund geringer Leinwandspannung. Nagelung des Bildträgers erneuert, Einriss und knapper Spannrand an Ecke o.re. Punktuelle Malschichtverluste auf der ganzen Bildfläche, ein größerer (0,8 x 1 cm) am re. Rand. Deutliches Krakelee im Bereich des Himmels. Punktuelle Retuschen. Firnis leicht gegilbt. Rahmen mit Fehlstellen der Fassung.
74,7 x 92 cm, Ra. 84,5 x 102 cm.
047 Hans Hamza, Junge Niederösterreicherin mit Vogel. 1. H. 20. Jh.
Hans Hamza 1879 Wien? – 1945 ebenda?
Öl auf Holz. U.re. in Rot signiert "HANS HAMZA". Hinter Glas in einem farbig überfassten Schmuckrahmen der Zeit gerahmt.
Die unbekannte Dargestellte und das Interieur gefielen als Motiv offenbar so gut, dass Hamza sie unabhängig voneinander in verschiedenen Gemälden ähnlicher Größe wiederholte. Die vorliegende Tafel weist die größte Gemeinsamkeit mit einer etwas reduzierteren Version (Lempertz Köln, Auktion 1027, Los 93) auf, bei welcher der Vogelkäfig durch eine Vase ersetzt und ein Korb Tannengrün vor den Tisch gestellt wurde.
Malschicht im Falzbereich umlaufend mit vereinzelten, fachmännischen Retuschen. Im Bereich der weißen Ärmel möglicherweise mit nachträglichen Korrekturen von Künstlerhand. Abschlusslasuren mit unterschiedlichem Oberflächenglanz.
18,7 x 14 cm, Ra. 46 x 42 cm.
048 George Grosz "Self-portrait with Paintbrush" (Selbstbildnis mit Pinsel). 1938.
George Grosz 1893 Berlin – 1959 ebenda
Öl auf Pariser Leinwand. Verso o.Mi. in schwarzem Pinsel signiert, datiert und ortsbezeichnet "George Grosz 1938 January DOUGLASTON L[on]g. Isl[and]" sowie u.re. mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers und der Nummerierung "1/7/6" versehen. Auf der o. Spannrahmenleiste wohl von Künstlerhand in schwarzem Kugelschreiber nummeriert "X-II", betitelt sowie re. in blauem Stift nummeriert "B. 8350". Die seitlichen Spannrahmenleisten mit verschiedenen Nummerierungen in weißer Kreide, die u. mit
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73 x 54 cm, Ra. 85 x 65,7 cm.
049 Georg Hänel, Spätsommer am Jacobstein in Radebeul. 1930.
Georg Hänel 1879 Dresden – 1945 ebenda
Hermann Arthur Pekrun ? – 1947 ?
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "G. Hänel 30". In einem holzsichtigen Neo-Renaissance-Rahmen mit umlaufender Blattornamentik gerahmt.
Provenienz: Sächsische Privatsammlung; vormals Sammlung Arthur Pekrun, Ausstattung der Villa Grenzstraße 33 in Coswig, Wohngebäude der Getriebefabrik Coswig-Kötitz.
Nagelung des Bildträgers an o. Ecke partiell ergänzt. Ra. mit weißer Farbspur re.u.
150 x 110 cm, Ra. 155,5 x 120,5 cm.
050 Gussy Hippold-Ahnert "Rothaarige". 1931.
Gussy Hippold-Ahnert 1910 Berlin – 2003 Dresden
Öl auf Sperrholz. U.re. signiert und datiert "Gussy Ahnert 31". Verso weiß grundiert und mit einem handschriftlich bezeichneten Papieretikett versehen "19 [gestrichen] 71 Gussy Ahnert "Rothaarige" 1931." Im originalen Künstlerrahmen, lasierend weiß und ockerfarben gefasst.
WVZ Krella 10.
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Galerie Döbele, Dresden-Ravensburg; Privatsammlung Franken.
Bildträger mit horizontalen Trocknungsrissen. Im Randbereich der Platte mehrere Löchlein, wohl mit Kreidekitt vor dem Malprozess aufgefüllt, sichtbar o.li. und u.re. Malschicht mit farbabweichenden Retuschen o.li. Punktuelle Retuschen im Bereich des Halses, der Hand und der Haare. Größere Retusche o.re. im Hintergrund. Ra. minimal gebrauchsspurig.
35,5 x 30,5 cm, Ra. 48 x 42 cm.
051 Rudolf Höckner, Landschaft bei Weimar. Wohl 1920er/1930er Jahre.
Rudolf Höckner 1864 Hilmersdorf bei Wolkenstein (Erzgebirge) – 1942 Bad Mergentheim
Öl auf Malpappe. Signiert u.re."R. Höckner". In einem goldfarbenem Rahmen gerahmt. Auf der Rahmenrückwand künstlerbezeichnet sowie bezeichnet "früher in Weimar".
Die Ränder des Bildträgers etwas ungerade, lichtrandig.
10,2 x 14,9 cm, Ra. 14 x 18,3 cm.
052 Karl Hofer (in der Art von), Weiblicher Akt nach links. Wohl 2. Viertel 20. Jh.
Karl Hofer 1878 Karlsruhe – 1955 Berlin
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf der o. Keilrahmenleiste undeutlich bezeichnet.
Malschicht im Falzbereich mit leichten Druckstellen sowie Malschicht-Fehlstellen, insbesondere im o. und re. Bereich. Malschicht zudem teils mit Krakelee im Bereich des Körpers. Gehrungsfugen des Keilrahmens leicht geöffnet.
92,4 x 69 cm.
053 Maximilian Keller "Fischerhafen in der Bretagne". Wohl Mitte 1910er Jahre.
Maximilian Keller 1880 Tübingen – 1959 Dresden
Öl auf Malpappe. U.re. signiert "Maximilian Keller" und ortsbezeichnet "München". Verso auf einem Papieretikett betitelt und nummeriert "111". In silberfarbener Leiste grahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Kleine Verpressungen in den pastosen Farbpartien. Rahmen mit kleinen Läsionen.
25 x 32 cm, Ra. 29 x 36,5 cm.
054 Maximilian Keller, Blick von der Andreasstaffel auf die Altstadt von Tübingen. Wohl 1930er Jahre.
Maximilian Keller 1880 Tübingen – 1959 Dresden
Öl auf Malpappe. U.re. signiert "Maximilian Keller". Verso irrtümlich geritzt betitelt "Dorfstraße in der Lausitz" und mit einem Etikett der Radelli'schen Kunsthandlung, Dresden, versehen. In schwarz-silberfarbener Leiste gerahmt, verso auf der Leiste nochmals von fremder Hand betitelt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Bildträger minimal gewölbt, im Falzbereich mit kleineren Knickspuren und Materialverlusten.
36,5 x 45 cm, Ra. 41 x 49,5 cm.
055 Hans Kinder "Bildnis Thomas Salms". 1930.
Hans Kinder 1900 Dresden – 1986 ebenda
Tempera auf Sperrholz. U.re. ligiert monogrammiert "HK". Verso mit einer eigenhändigen Widmung des Künstlers versehen "UNSEREM LIEBEM THOMAS – 31.8.80 – Hans". In der wohl originalen weiß gefassten Künstlerleiste gerahmt.
WVZ Ryssel (unpubliziert) RY 1832.
Das Gemälde wurde 1985 "im Nachlass" des Künstlers, der im Januar 1986 in Dresden verstarb, fotografisch dokumentiert. Das Mikrofiche, auf welchem auch die Datierung vermerkt ist, wird bewahrt in der Deutschen Fotothek,
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37,5 x 31,5 cm, Ra. 48 x 42,5 cm.
056 Willy Kriegel, Der Morgen (Schluchsee im Schwarzwald). 1942/1943.
Willy Kriegel 1901 Dresden – 1966 Starnberg
Öl auf Hartfaser. Monogrammiert "K." u.Mi. In einem breiten Louis-XV-Schmuckrahmen.
Aus der Folge "Die vier Tageszeiten", entstanden nach der Übersiedlung des Künstlers an den Schluchsee / Schwarzwald im Jahr 1942.
Wir danken Frau Irene Kriegel, Bad Mergetheim, für freundliche Hinweise.
Die leicht pastosen Wolken mit feinem Alterskrakelee. Großflächige fachgerechte Retusche im Himmel im Bereich der großen rosafarbenen Wolke o.Mi. sowie weitere kleine auf der Bildfläche und vereinzelte im Falzbereich. Gehrungen des Ra. nachträglich verleimt, dadurch vereinzelt Rissbildung, insgesamt etwas verzogen.
50 x 60 cm, Ra. 68,5 x 79 cm.
057 Karl Kröner "Hyazinthe und Früchte". 1925.
Karl Kröner 1887 Zschopau – 1971 Radebeul
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "Karl Kröner 1925". Verso von Künstlerhand bezeichnet "Ö[l]. 107", betitelt, nochmals signiert sowie mit der Adressangabe des Künstlers versehen "Niederlössnitz-Dresden Paradiesstr. 20 Turmhaus". In einem profilierten Rahmen mit goldfarbener Schlagmetallauflage.
Malschicht partiell mit Frühschwund-Krakelee. Kleine Lockerungen und Malschichtverluste im Bereich der Früchte. Eine größere Abhebung der Malschicht in Zitrone re.Mi. Vereinzelte malerische Überarbeitungen auf dem Firnis, wohl von Künstlerhand. Firnis teils ungleichmäßig und mit gelblicher Laufspur Mi. Oberfläche mit leichten Schmutzablagerungen. Kanten des Rahmens mit Fehlstellen der Fassung.
47,7 x 55 cm, Ra. 60,5 x 67,5 cm.
058 Wilhelm Lachnit, Stillleben mit Dahlien. 1934.
Wilhelm Lachnit 1899 Gittersee/Dresden – 1962 Dresden
Tempera auf kräftigem, strukturierten "PM Fabriano"-Papier. Signiert und datiert "Lachnit 34" u.li. O.li. in Blei mit einer Widmung von Künstlerhand versehen und datiert "37". Im Passepartout montiert und hinter UV-Glas in einem schwarzen Wechselrahmen.
Mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten 1933 begann auch ein rigoroses Vorgehen gegen politisch engagierte Künstler. Lachnit, politisch links orientiert, sollte dies alsbald zu spüren bekommen. Sein Atelier wurde
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57,3 x 39 cm, Ra. 72,3 x 52,3 cm.
059 Carl Lohse "Selbstbildnis vor blauem Grund". Um 1913.
Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers, InvNr. "3" sowie auf dem Keilrahmen mit Bezeichnungen von fremder Hand. In einer weißen Leiste gerahmt.
Die Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ von Ophelia Rehor, Bautzen, aufgenommen.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. med. Kay Fischer (1941–2021), Kamenz .
Wir danken Frau Ophelia Rehor, Bautzen und Frau Dr. Gabriele Werner, Dresden für freundliche Hinweise.
Bildträger verso fleckig. Deutliche Malschichtschüsselung. Mehrere fachgerechte Retuschen auf der Bildfläche, insbes. im weißen Kragen sowie kleine im Hintergrund und im Gesicht. Keilrahmen erneuert. Rahmen leicht berieben, Gehrungen geringfügig geöffnet.
55,5 x 65,5 cm, Ra. 66 x 76 cm.
Johannes Heinrich Mogk 1868 Dresden – 1921 ebenda
Kunsthandlung Kamprath 1895 Chemnitz – 1965 ebenda
Öl auf Leinwand, auf Malpappe kaschiert. U.li signiert "J MOGK", daneben monogrammiert "J.MK.". Verso mit einem Etikett der Kunsthandlung Oskar Kamprath, Chemnitz.
Die Konzertsaalbetreiber warben auf Postkarten, das schönste "Vergnügungs-Etablissement Sachsens" zu sein. Zur Ausstattung zählte neben dem hier wohl dargestellten großen Saal "Krystallpalast", der auch als Theater genutzt werden konnte, der üppig begrünte "Tropfsteingrotten-Saal 'Flora' ".
Mit einem Reißzwecklöchlein in der Ecke o.re.
29,5 x 40 cm.
061 Karl Quarck, Blick über die Elbe auf den Schreckenstein. Um 1923.
Karl Quarck 1869 Rudolstadt – 1950 Dresden
Öl auf Leinwand, auf Malpappe kaschiert. U.re. signiert "K. Quarck". In einem schwarzen Schleiflackrahmen, darauf verso mit einem typografisch bezeichneten Papieretikett von Emil Graf, Teplitzer Strasse 3, Aussig.
Das Gemälde wurde nicht ausgerahmt. Ra. berieben, mit leicht geöffneten Gehrungen.
29 x 39 cm, Ra. 45 x 55 cm.
062 Josef Reiner, Der Schreckenstein mit Blick auf Usti nad Labem. 1919.
Josef Reiner 1863 Langacker (Kärnten) – 1931 Aussig an der Elbe
Öl auf Leinwand, auf Malpappe kaschiert. U.re. signiert und datiert ""Jos. Reiner 1919". In einer Holzleiste mit Perlstab als Sichtleiste gerahmt.
Das Gemälde wurde nicht ausgerahmt. Bildträger u.re. mit einer Bestoßung. Malschicht mit zum Teil leicht farbfalschen Retuschen über die gesamte Bildfläche verteilt, größere am o. Rand sowie im Bereich des Flusses li.
24,5 x 38 cm, Ra. 33,5 x 47 cm.
063 S. Roguska (?), Nähendes Mädchen. Wohl um 1900.
S. Roguska (?) tätig um 1900
Öl auf Sperrholz. U.re. undeutlich signiert "S Roguska" (oder Ruguska?). Verso Reste einer Papierkaschierung sowie verschiedener, handbeschriebener Papieretiketten. In einem goldfarbenen Profilrahmen mit Zungenschnitt-Wulst.
Malschicht mit Fingerspuren. wohl werkimmanent. Punktuelle, teils farbfalsche Retuschen, vereinzelte unscheinbare Anschmutzungen. Falzbereich berieben. Ra. bestoßen, berieben und mit geöffnetern Gehrungen.
32,5 x 24,5 cm, Ra. 49,5 x 41 cm.
064 Monogrammist C.R., Porträt einer süddeutschen Dame. 1911.
Öl auf Malpappe. Monogrammiert und datiert "C. R. 1911" u.re. Hinter Glas in einem goldfarbenen Plattenrahmen gerahmt, dieser verso mit einem Besitzeretikett.
Malschicht in den Falzbereichen mit deutlichen Bereibungen. O. Rand bestoßen.
45 x 36 cm, Ra. 56 x 47 cm.
065 Arthur Rudolph, Mittelgebirgslandschaft (Hirschberger Tal?). 1944.
Arthur Rudolph 1885 Dresden – 1959 ebenda
Öl auf Leinwand. U.li. signiert und datiert "Art. Rudolph 1944". In einem silberfarbenen, gekehlten Rahmen.
Malschicht mit unscheibarer Klimakante. Randbereich leicht berieben. Keilrahmenecken verwölbt. Ra. leicht bestoßen, Gehrungen minimal geöffnet.
103 x 116 cm, Ra. 123 x 134 cm.
066 Richard Sander, Im Kaffeehaus. Um 1930.
Richard Sander 1906 Glogau – 1987 Dresden
Öl auf Presspappe. Unsigniert. Verso mit einer Aktdarstellung in Öl. In einer grauweiß gefassten Modell-Leiste mit versilberter Sichtleiste gerahmt.
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Galerie Döbele, Dresden-Ravensburg; Privatsammlung Franken.
Bildträger mit kleinen Löchlein in den Ecken, diese leicht berieben und bestoßen. Malschicht mit mehreren kleinen Retuschen im Bereich der Schulter li. und am re. Rand, leichtes Krakelee. Verso in den Ecken mit Bereibungen und Materialverlusten aufgrund einer ehemaligen Klebemontierung. Ra. leicht bestoßen.
54 x 46 cm, Ra. 69,5 x 59,5 cm.
067 Osmar Schindler "Im Kumtlampenschein". 1901. Formatverkleinerte Kopie, wohl um 1920/1930.
Osmar Schindler 1867 Burkhardtsdorf – 1927 Dresden-Wachwitz
Öl auf Leinwand. U.li. undeutlich signiert, wohl "Johannes Mann" sowie ortsbezeichnet (?). .In einem breiten goldfarben gefassten Rahmen.
Zur Vorlage vgl. Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Galerie Neue Meister, Gal.-Nr. 2338.
Osmar Schindlers "Im Kumtlampenschein" galt lange als das berühmteste und erfolgreichste Werk des Künstlers. Das Gemälde befindet sich seit 1901 in der Galerie Neue Meister der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden. Aufgrund des großen Erfolges fertigte Schindler selbst bis in die 1920er Jahre zahlreiche Adaptionen seines Werks.
Bildträger im o. Bereich mit drei hinterlegten und retuschierten Rissen. Malschicht mit vereinzeltem Frühschwundkrakelee, vereinzelten farbfalschen Retuschen und minimalen, punktuellen Malschichtverlusten. Falzbereich berieben. Fassung des Ra. bestoßen und berieben, Gehrungen geöffnet.
88 x 150 cm, Ra. 107 x 170 cm.
068 Oskar Seidel, Pflügender Bauer im Abendlicht. Wohl 1880er/1890er Jahre.
Oskar Seidel 1845 Löwenberg (Schlesien) – 1900 Dresden-Blasewitz
Öl auf Leinwand. Signiert u.re. "O. Seidel". Verso in Farbstift nummeriert "144". In einem silberfarbenen, neuzeitlichen Rahmen gerahmt.
Bildträger doubliert, die Kanten etwas ungerade geschnitten. Malschicht mit kleineren Kratzspuren li., kleine Farbverluste re. und u. Falzbereich am o.li. Rand etwas berieben.
Ca. 43 x 72 cm, Ra. 52 x 80 cm.
Johanna Scholtz-Plagemann 1856 Dresden – 1927 Pirna
Friedrich August III, König von Sachsen 1865 Dresden – 1932 Sibyllenort (heute Szczodre)
Öl auf Leinwand. O.li. signiert "J. Scholtz-Plagemann". In einem vergoldeten neobarocken Schmuckrahmen, die obere Rahmenleiste mit zentraler, plastischer Königskrone zwischen Lorbeer- und Eichenlaub, darauf ein künstlerbezeichnendes, datierendes und betitelndes Messingschild.
1902 wurde Friedrich August zum kommandierenden General des XII. (I. Königlich Sächsischen) Armee-Korps ernannt. Das vorliegende Porträt mit zwei Sternen weist ihn nach der preußisch-sächsischen Militärkonvention als General der Infanterie aus.
Bildträger mit Riss u.li., unfachmännisch geklebt, darunter eine größere Verfärbung. Malschicht mit mehreren, teils farbfalschen Retuschen, vereinzelte, leichte Anschmutzungen, Falzbereich mit Läsionen. Ra. partiell überfasst, mit vereinzelten kleinen Materialverlusten und geöffneten Gehrungen.
70 x 56,5 cm, Ra. 100 x 75,5 cm.
071 Georg Siebert "Suppenesser". 1930.
Georg Siebert 1896 Dresden – 1984 Köln
Öl auf Holz. O.li. signiert und datiert "G. Siebert 1930". Verso über einer weißen Grundierung betitelt, nochmals signiert sowie mit einer getilgten Bezeichnung von Künstlerhand. In einer dunkelbraunen, partiell goldfarben gefassten Leiste gerahmt.
Vgl. motivisch "Mittag im Steinbruch", 1931, Aquarell, abgebildet in: Galerie von Abercron (Hrsg.): Georg Siebert. Gemälde und Aquarelle aus sechs Jahrzehnten. Erschienen im September 1977 anlässlich einer Ausstellung der Galerie von
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46 x 54 cm, Ra. 58 x 66 cm.
072 Karl Sodemann "Abend im Werratal" (bei Eisenach?). 1943.
Karl Sodemann 1888 Berlin – 1953 Eisenach
Öl auf Malpappe. Signiert und datiert "Karl Sodemann" u.li. Verso mit schwarzem Faserstift nochmals signiert, bezeichnet und betitelt "[K]arl Sodemann. M1316 Kieselbach Post Vacha/Rhön". In schlichtem Schlagmetallrahmen gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht u.re. leicht berieben mit etwas Materialverlust. Ra. an den Rändern mit vereinzelten Bestoßungen.
66 x 85,9 cm, Ra. 68,8 x 88,9 cm.
073 Karl Sodemann "An der Werra". 1945.
Karl Sodemann 1888 Berlin – 1953 Eisenach
Öl auf Leinwand, auf Sperrholz kaschiert. U.li. signiert und ausführlich datiert "[Kar] l Sodemann 4.6.1945". Verso grün grundiert, o.re. betitelt, darunter undeutlich bezeichnet. Im Holzrahmen.
Bildträger formatverkleinert, minimal lichtrandig. Im Bereich des Himmels o.li. eine senkrechte Falte. Signatur im Bereich des Vornamens aufgrund der Formatverkleinerung partiell verloren.
38,5 x 46,2 cm, Ra. 49,6 x 57,2 cm.
074 Robert Hermann Sterl "Ziegelei mit Zuschauern". Um 1887.
Robert Hermann Sterl 1867 Großdobritz – 1932 Naundorf/Sächs. Schweiz
Öl auf Leinwand, auf Hartfaser kaschiert. Monogrammiert u.re. "R St". Vollflächig klebemontiert und freigestellt in einer schwarzen Leiste mit versilberter Profilleiste gerahmt.
WVZ Popova 49, mit abweichender Angabe zum Bildträger; WVZ Zimmermann 51, dort betitelt "Tongrube mit Spaziergängern".
Provenienz: Privatsammlung Dresden.
Hartfaserplatte leicht bestoßen. Leinwand mit einer alten Knickspur o.li. Unterer Leinwandrand etwas ungerade. Malschicht mit vereinzelter Krakeleebildung. Retuschen an den o. Ecken, u.li. sowie punktuell in re. Bildhälfte. Unscheinbare matte Firniskratzer Mi. Ra. mit Rissbild sowie leicht geöffneten Gehrungsfugen.
21 x 30,2 cm, Ra. 36,2 x 44,3 cm.
075 Robert Hermann Sterl "Sommerlandschaft mit Kornfeld". Um 1901–1902.
Robert Hermann Sterl 1867 Großdobritz – 1932 Naundorf/Sächs. Schweiz
Öl auf Malpappe. U.re. nachträglich signiert und datiert "zum 8. Sept 1927 – Rob Sterl". In einem farbig und goldfarben gefassten, profilierten Rahmen.
Das Gemälde ist im Nachtrag zum WVZ Popova unter der Nr. 430a registriert.
Wir danken Frau Kristina Popova, Dresden, für freundliche Hinweise.
Bildträger mit minimalem Materialverlust o.re. Winzige Malschicht-Verluste im Falzbereich. Firnis leicht gegilbt, mit vereinzelten, unscheinbaren Fasereinschlüssen und mit kleiner Abplatzung am re. Rand mittig. Kleine Kerbe mit Malschicht-Sprung im Kornfeld re.Mi. Rahmen etwas berieben und mit leicht geöffneten Gehrungen.
22,5 x 28,5 cm, Ra. 28,4 x 34 cm.
076 Robert Hermann Sterl "Prozession". 1914.
Robert Hermann Sterl 1867 Großdobritz – 1932 Naundorf/Sächs. Schweiz
Öl auf Malpappe, auf Hartfaser kaschiert. Schwach lesbar monogrammiert "R St" u.li. Verso ein Etikett mit der Authentizitätsbestätigung der Witwe des Künstlers, Helene Sterl. In einem goldfarbenen Rahmen gerahmt.
WVZ Popova 999; nicht im WVZ Zimmermann.
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Kunstausstellung Kühl, Dresden, 1979.
Robert Sterl unternahm zwischen 1906 und 1914 fünf Reisen nach Russland. Auf drei dieser Reisen begleitete er den Moskauer Dirigenten Sergej
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36,7 x 42 cm, Ra. 45,6 x 50,5 cm.
077 Alexander von Szpinger "Frühherbst am Kirschbach bei Weimar". 1920.
Alexander von Szpinger 1889 Weimar – 1969 ebenda
Öl auf Malpappe. U.re. monogrammiert und datiert "20 A. Szp.". Verso in Blei betitelt sowie signiert und datiert "Szpinger 1920". In einem goldfarben überfassten neobarocken Modellrahmen mit Schlagmetallauflage.
Bildträger etwas gewölbt. Vereinzelte Pastositäten abgebrochen, im Gesamteindruck unauffällig. Firnis glänzend. Rahmen wohl überfasst.
71 x 52,5 cm, Ra. 82 x 63 cm.
078 Georg Tappert "Hellgrüne Vase mit japanischen Beeren". 1906–1909.
Georg Tappert 1880 Berlin – 1957 ebenda
Öl auf Leinwand. O.li. signiert "-G-TAPPERT-". Verso auf dem Keilrahmen mit den Resten eines Etiketts, wohl mit einer Nummerierung sowie typografischen Bezeichnungen. In einer weiß gefassten, gekehlten Leiste gerahmt. Diese verso o.li. mit dem Etikett
"[…]ion Berlin 1906".
WVZ Wittek 46.
"Wenn irgendwo in seinen Worpsweder Jahren, dann hat er [Georg Tappert] bei Paula Modersohn-Becker Anregungen, wenn nicht gar unmittelbare Vorbilder für sein Schaffen gefunden. So galt er
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39,3 x 39,6 cm, Ra. 49 x 49 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
079 Hans Unger, Stillleben mit Sommerblumen. Wohl 1920er Jahre.
Hans Unger 1872 Bautzen – 1936 Dresden
Öl auf Malpappe. Signiert o.li. "H. Unger.". In einer versilberten, profilierten Modellleiste gerahmt.
Vgl. motivisch: Hans Unger "Stilleben mit Rosen", Öl auf Leinwand, 101 x 71 cm, Stadtmuseum Bautzen, Inv.Nr. 15941, abgebildet in: Rolf Günther: Hans Unger. Leben und Werk mit dem Verzeichnis der Druckgraphik. Dresden 1997. Abb. S. 50, KatNr. 37.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht mittig mit unscheinbaren, sehr feinen Kratzspuren. Winzige Malschicht-Fehlstellen am Rand o.re. sowie eine weitere am li. Rand unten. Rahmen mit kleinen Läsionen.
45 x 30 cm, Ra. 56,5 x 42 cm.
080 Paul Wilhelm "Strauß mit Sonnenblumen". 1924 oder 1927.
Paul Wilhelm 1886 Greiz – 1965 Radebeul
Öl auf Leinwand. Signiert u.li. "P. Wilhelm". Verso auf der Leinwand nochmals signiert "P. Wilhelm". Auf dem Keilrahmen mit zahlreichen eigenhändigen Beschriftungen sowie nochmals signiert "P. Wilhelm 24. [gestrichen] Blumenstrauß 24." / "P. Wilhelm-Kötzschenbroda-Gradsteg 46". Li. "Paul Wilhelm Nieder[…]". U. "Strauß mit Sonnenblumen 1927" sowie der Stempel der Dresdner Künstlerbedarfshandlung "Rudolf Kneifel". Zudem nummerische Annotationen, wohl vom fremder Hand und Klebeetiketten.
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55,5 x 70,5 cm, Ra. 65 x 80 cm.
081 Sophie Wencke, Torfstich am Morgen. 1. H. 20. Jh.
Sophie Wencke 1874 Bremerhaven – 1963 Worpswede
Öl auf Malpappe. U.li. signiert "S. Wencke".
Deutlicher Malschichtverlust in der o. Hälfte sowie partiell in der u. Hälfte. Gehrung des Rahmens sowie kleine Fehlstellen an den Außenseiten gespachtelt.
39 x 48 cm, Ra. 51 x 59 cm.
082 Otto Westphal "Frau A[nna]. von Arnim geb. von Berg". 1920.
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Öl auf Malpappe. U.re. zweifach signiert "Otto Westphal.". Verso ausführlich betitelt, bezeichnet, datiert und nochmals signiert "gemalt Kriebstein (Schloss) November 1920 Otto Westphal" sowie mit verschiedenen Nummerierungen in Blei. In einem weiß und goldfarben gefassten Plattenrahmen mit textilem Einleger gerahmt.
Provenienz: Sammlung Jutta Hartmann, Bautzen; Nachlass Otto Westphal, Dresden / Bautzen.
Erik von Arnim-Kriebstein (1873 Burg Kriebstein – 1945 in russischer
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44 x 32,5 cm, Ra. 55 x 44 cm.
091 Peter Albert, Drei Quadrate vor dunklem Grund. 1995.
Peter Albert 1936 Dresden – lebt in Dresden
Öl auf Hartfaser. Verso monogrammiert und datiert "P. A. 1976" sowie mit einem Blumenstillleben in Öl.
WVZ Albert 199502, verzeichnet in der Werkdatenbank Sachsen.
60 x 60 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
092 Peter Albert, Geteilter Kreis – Orange. 2001.
Peter Albert 1936 Dresden – lebt in Dresden
Öl auf Hartfaser. Verso signiert und datiert "P. Albert 06/2001". In einer Schattenfugenleiste gerahmt.
Nicht im WVZ Albert.
Verzeichnet in der Werkdatenbank Sachsen, Nr. 200108.
60 x 60 cm, Ra. 64 x 64 cm.
093 Hermann Bachmann "Haus 2" / "Haus". 1974/1980.
Hermann Bachmann 1922 Halle/Saale – 1995 Karlsruhe
Zwei Mischtechniken auf Karton. U.re. in Blei signiert und datiert "Bachmann 80", bzw. "Bachmann 74". "Haus" Verso nochmals signiert und von Künstlerhand bezeichnet "8/80 Durlach" und betitelt. "Haus 2" verso von Künstlerhand bezeichnet und betitelt. Eine Arbeit im Passepartout.
"Haus" mit einem Reißzwecklöchlein o.Mi. sowie leicht knickspurig. Verso mit Bereibungen in der Ecke o.re. "Haus 2" verso mit Resten einer ehemaligen Montierung.
25,7 x 18,3 cm, Psp. 59 x 42 cm / 50 x 65 cm.
094 Johannes Beutner "Diskussion (vor dem Streik)". 1951.
Johannes Beutner 1890 Cunnersdorf/Sächs. Schweiz – 1960 Dresden
Öl auf Leinwand. O.li. signiert und datiert "Joh. Beutner 51.". In einer schwarzen Schattenfugenleiste gerahmt.
Ausgestellt in:
Künstler schaffen für den Frieden, Berliner Museum am Kupfergraben (heute Bode-Museum), 01.12.1951 – 31.01.1952. Nr. 26.
Johannes Beutner 1890–1960. Leben und Werk. Stadtmuseum Pirna, 30.01.2010 – 09.05.2010.
Abgebildet / verzeichnet in:
Jördis Lademann (Hrsg.): Johannes Beutner, 1890–1960, Leben und Werk. Dresden 2009, S. 128f,
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120 x 160 cm, Ra. 124 x 164 cm.
095 Johannes Beutner, Bildnis Richard Gottschalk. 1933.
Johannes Beutner 1890 Cunnersdorf/Sächs. Schweiz – 1960 Dresden
Richard Gottschalk 1891 Dresden – 1971 Gevelsberg
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "Joh Beutner 33.".
Richard und Ella Gottschalk waren mit der Familie Beutner eng befreundet. Durch Richard Gottschalk entdeckte Johannes Beutner seine Liebe zum Fahrradfahren.
Wir danken Frau Brigitte Beutner, Dresden, für freundliche Hinweise.
Bildträger mit deutlichen Randläsionen. Malschicht mit leichtem Krakeklee mit Schüsselbildung, deutlicher entlang vertikaler Leinwandfäden. Mit vereinzelten Kratzspuren und minimalen Farbverlusten. Weißliche Flüssigkeitsflecken im re. Bereich. Weiße Farbfleckchen, insbesondere re.
80 x 65 cm.
096 Wolfgang Bruchwitz "Badende". 1983.
Wolfgang Bruchwitz 1953 Neubrandenburg – 2025 Dresden
Öl auf Rupfen. Unsigniert. Verso betitelt und datiert sowie mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Provenienz: Nachlass Wolfgang Bruchwitz, Dresden.
80 x 60 cm.
097 Wolfgang Bruchwitz, Familienidylle. 1984.
Wolfgang Bruchwitz 1953 Neubrandenburg – 2025 Dresden
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso datiert "1984" auf einem verworfenen Gemälde. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen. In einem schwarzen, vom Künstler überfassten Schmuckrahmen.
Provenienz: Nachlass Wolfgang Bruchwitz, Dresden.
Ra. mit Bereibungen.
70 x 90 cm, Ra. 80,5 x 106 cm.
098 Wolfgang Bruchwitz, Interieur. 1989.
Wolfgang Bruchwitz 1953 Neubrandenburg – 2025 Dresden
Öl und Collage auf Leinwand. Monogrammiert und datiert "WB 89" u.re.
Provenienz: Nachlass Wolfgang Bruchwitz, Dresden.
Ausgestellt in: Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf, 2012.
Randbereiche mit Bereibungen.
100 x 80 cm.
099 Wolfgang Bruchwitz, Gelbes Kreuz. Wohl 1990er Jahre.
Wolfgang Bruchwitz 1953 Neubrandenburg – 2025 Dresden
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Provenienz: Nachlass Wolfgang Bruchwitz, Dresden.
Geringe Randmängel.
100 x 80 cm.
100 Wolfgang Bruchwitz, Ohne Titel. Wohl um 2010.
Wolfgang Bruchwitz 1953 Neubrandenburg – 2025 Dresden
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Provenienz: Nachlass Wolfgang Bruchwitz, Dresden.
70 x 60 cm.
101 Ernst Bursche, Sommerliche Flusslandschaft. 1955.
Ernst Bursche 1907 Carlsberg/Oberlausitz – 1989 Düsseldorf
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "E Bursche 55". Verso auf dem Keilrahmen mit einem Etikett der Galerie Kühl, Hannover. In einer teilversilberten profilierten Leiste gerahmt.
Bildträger leicht wellig, mit zwei Dellen re. neben dem Baum und o.li. unter der Wolken. Malschicht mit leichtem Krakelee und leichter Schollenbildung in den pastosen Bereichen. Ra. leicht bestoßen.
59 x 68,2 cm, Ra. 71 x 80 cm.
102 Charles Crodel, Interieur (Blick auf Berglandschaft). 1950er/1960er Jahre.
Charles Crodel 1894 Marseille – 1973 München
Öl auf Leinwand, an den o. Ecken auf Malpappe montiert. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel "Nachlass Ch. Crodel" mit der Unterschrift von "V. v. Claer" versehen. In einem weiß gefassten Plattenrahmen.
Rahmen leicht angeschmutzt.
28 x 33,5 cm, Ra. 46,8 x 53 cm.
103 Hartwig Ebersbach "Kleine gelbe Kreuzigung". 1986.
Hartwig Ebersbach 1940 Zwickau – lebt in Leipzig
Öl auf Hartfaser und Assemblage (Farbtube). Monogrammiert und datiert u.Mi. "HE 86". Verso von Künstlerhand betitelt, signiert "Hartwig Ebersbach" und nochmals datiert "1986". Vom Künstler in einer auf den Bildträger aufgenagelten, schwarzen Holzleiste gerahmt.
WVZ Guratzsch 205, dort mit Maßangaben des Bildausschnitts.
Das Objekt wurde nicht ausgerahmt. Bildträger verso und Ra. leicht bestoßen.
133,5 x 81 cm, Ra. 138,3 x 85 cm.
104 Hartwig Ebersbach "Köpfe I". 1989.
Hartwig Ebersbach 1940 Zwickau – lebt in Leipzig
Acryl auf Papier. U. re. monogrammiert und datiert "H.Eb. 89" sowie u.li. betitelt. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer weißen Holzleiste gerahmt.
Nicht im WVZ Guratzsch.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Papier leicht gegilbt, unscheinbar durchscheinende Montierungsspuren. Technikbedingt leicht gewellt. Ra. minimal bestoßen.
102 x 73,3 cm, Ra. 126 x 97 cm.
105 Hartwig Ebersbach "Köpfe". 1989.
Hartwig Ebersbach 1940 Zwickau – lebt in Leipzig
Acryl auf Papier. Monogrammiert und datiert u.re. "H. Eb. 89", betitelt u.li. In einer weißen Holzleiste gerahmt.
Nicht im WVZ Guratzsch / Guth.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Papier leicht gebräunt, mit sichtbaren Abdrücken der Montierung. Ra.minimal bestoßen.
102 x 73 cm, Ra. 126,5 x 97 cm.
106 Hartwig Ebersbach "Wanderer". 1991.
Hartwig Ebersbach 1940 Zwickau – lebt in Leipzig
Öl auf Leinwand und Assemblage (Farbtuben). Monogrammiert und datiert u.li. "HE 91". Verso auf einem Papieretiket betitelt sowie in Kugelschreiber betitelt, signiert "Hartwig Ebersbach", nochmals datiert "1991" sowie mit einem Objektlabel und zwei Etiketten der Galerie Zimmer, Düsseldorf, versehen. Von Künstlerhand in einer an den Seiten aufgeschraubten, holzsichtigen Leiste gerahmt.
WVZ Guratzsch 447, dort mit Maßangaben des Bildausschnitts.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Staubablagerungen in den Tiefen der Malschicht. Verso atelierspurig. Ra. minimal bestoßen.
120 x 80 cm, Ra. 124,5 x 83,8 cm.
107 Albert Ebert "Blumenmarkt II (Blumenverkäuferin)". 1959.
Albert Ebert 1906 Halle – 1976 ebenda
Öl auf Holz. O.li. geritzt signiert und datiert "A. Ebert 1959". Verso mit dem Ausstellungsetikett "Unser Zeitgenosse", Berlin, 1964. Von Künstlerhand mit einer schmalen Rahmenleiste versehen und auf eine rahmende, gräulichweiß gefasste Rahmenplatte montiert.
WVZ Litt 59–31, vgl. motivisch auch WVZ Litt 57–8 "Blumenmarkt I".
Ausgestellt in:
Albert Ebert Ausstellung. Städtische Kunstsammlungen Görlitz. 1960. KatNr. 14.
1000 Jahre Halle. Hallesche Künstler des VBKD
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18,8 x 23,8 cm, Ra. 23,5 x 29 cm.
108 Lutz Fleischer "Koloniales Erbe". 20 Collagen. 2000 -2001.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Friedrich Wilhelm Victor August Ernst Kronprinz des Deutschen Reiches und von Preußen 1882 Potsdam – 1951 Hechingen
20 Collagen. Jeweils signiert "fleischer" und datiert u.re. sowie o. bezeichnet. Verso jeweils mit dem Nachlass-Stempel versehen sowie betitelt.
Mit zwei zusätzlichen Collagen von 2005. Signiert und datiert u.re. "fleischer 05", betitelt u.li. "SOS Ahoi".
Mit einer ausführlichen Werkbeschreibung im Rahmen eines Antrages auf Kommunale Kulturförderung der Landeshauptstadt Dresden.
Ausgestellt in: Küss den Nabel. Leonhardi-Museum Dresden, vom 28.4. – 10.6.2001
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Je 38,5 x 25,7 cm.
109 Lutz Fleischer "Zahlen, Zeit & Zugewinn" – "Numerator". 2006.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Collage. Auf einem Kalenderblatt "Juni" von 1998. Signiert und datiert u.re. "fleischer 06", betitelt u.li. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen u. li.
Sehr leicht grriffspurig.
52,8 x 37,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
110 Lutz Fleischer "Zahlen, Zeit & Zugewinn" – "Ablage F". 2006.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Collage. Auf einem Kalenderblatt "März" von 1998. Signiert und datiert u.re. "fleischer 06", betitelt u.li. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen u.li.
Sehr leicht griff- u. knickspurig. Verso mit Spuren einer ehemaligen Montierung.
52,8 x 37,7 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
111 Lutz Fleischer "Zahlen, Zeit & Zugewinn" – "mano sinistra". 2006.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Collage. Signiert und datiert u.re. "fleischer 06", betitelt u.li. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen u.li.
Leicht griff- und knickspurig.
51 x 36,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
112 Lutz Fleischer "Zahlen, Zeit & Zugewinn" – "Rückblick". 2006.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Collage. Auf einem Kalenderblatt "April" von 1998. Signiert und datiert u. re. "fleischer 06", betitelt u.li. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen u.li.
Sehr leicht griffspurig. Verso mit Spuren einer ehemaligen Montierung.
53 x 37,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
114 Lutz Fleischer "Geflügelte Schlange". 2010.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Collage auf Hartfaser. Verso in Faserstift signiert und datiert "fleischer 10", betitelt sowie mit dem Nachlass-Stempel versehen. In einem ovalen goldfarbenen Schmuckrahmen.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt.
71 x 51,5 cm, Ra. 90,5 x 71 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
115 Erich Fraaß "Bäuerin mit Strohhut". Um 1965.
Erich Fraaß 1893 Glauchau – 1974 Dresden
Öl auf Hartfaser. U.li. signiert "E. Fraaß". Verso betitelt und nochmals signiert "ERICH FRAASS DRESDEN 'Bäurin'" (sic!) sowie mit dem Etikett der Kunstausstellung Kühl, Dresden, versehen. In einer schwarz gefassten Leiste gerahmt.
WVZ Hebecker 815.
Provenienz: Sächsische Privatsammlung; Kunstausstellung Kühl, Dresden, 2020; Nachlass des Künstlers.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Bildträger minimal gewölbt. Malschicht im Randbereich berieben. Ein winziges werkimmanentes Löchlein im Himmel o.re.
60 x 50 cm, Ra. 68 x 58 cm.
116 Erich Fraaß "Maler und Zuschauer". Um 1969.
Erich Fraaß 1893 Glauchau – 1974 Dresden
Öl auf Hartfaser. U.re. signiert "E. Fraaß". Verso mit dem Etiektt der Kunstausstellung Kühl, Dresden, versehen. In einer schwarz gefassten Leiste gerahmt.
WVZ Hebecker 833.
Provenienz: Sächsische Privatsammlung; Kunstausstellung Kühl, Dresden, 2020; Nachlass des Künstlers.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Höhen der Malschicht minimal berieben. Kleine Fleckchen am u. Rand mittig sowie vereinzelte auf der Bildfläche.
60 x 50 cm, Ra. 68 x 58 cm.
117 Wolfgang Frankenstein "Pferde und Gauchos III". 1972.
Wolfgang Frankenstein 1918 Berlin – 2010 ebenda
Öl auf Hartfaser. Monogrammiert und datiert u.re. "WF 72". Verso betitelt, datiert und signiert. In einer goldfarbenen gekehlten Leiste gerahmt.
Nicht im WVZ Clausnitzer, vgl. jedoch motivisch "Pferde und Gauchos I", WVZ Clausnitzer 337 und "Pferde und Gauchos II", WVZ Clausnitzer 341.
Unregelmäßig gefirnisst. Leichte Abplatzungen der Malschicht Rand unten. Rahmen leicht bestoßen. Das Werk wurde nicht ausgerahmt.
50 x 70 cm, Ra. 60,3 x 79,7 cm.
118 Michael Freudenberg, Abstrakte Komposition. Frühe 1980er Jahre.
Michael Freudenberg 1949 Dresden – lebt in Dresden
Acryl auf Papier, nachträglich auf Hartfaser kaschiert. Signiert u.Mi. "M. FREUDENBERG". In einer schlichten Metallleiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht mit vereinzelter Krakeleebildung im o.re. Bereich. Bezeichnung re. neben der Signatur möglicherweise nachträglich übermalt.
118 x 77 cm, Ra. 126,5 x 85 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
119 Dieter Gerbeth "Stolzenhagen" (Wandlitz) 1984.
Dieter Gerbeth 1931 Leipzig
Öl auf Hartfaser. U.re. signiert und datiert "D. Gerbeth 84". Verso nochmals signiert, betitelt und datiert. In einem Plattenrahmen.
Bildträger mit Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Malschicht mit Läsionen im Falzbereich. Ra. minimal gebrauchsspurig.
29,5 x 40 cm, Ra. 37,5 x 47,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
120 Rüdiger Giebler, Maritimes Capriccio mit Strandkorb. 2016.
Rüdiger Giebler 1958 Halle a. d. Saale
Polychromes Email. U.re. ausführlich datiert und signiert "16.7.16 R. Giebler".
Mit einer Authentizitätsbestätigung der Galerie Berlin – Küttner & Ebert, Berlin.
Technikbedingte Oberflächenunregelmäßigkeiten. Minimale, unauffällige Bestoßungen im Randbereich.
49,5 x 64,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
121 Sighard Gille "Flucht aus dem Paradies". 1987.
Sighard Gille 1941 Eilenburg – lebt in Leipzig
Öl auf Hartfaser. Monogrammiert und datiert im Hintergrund o.re. "G 87". Verso signiert, bezeichnet, betitelt und datiert "GILLE / LEIPZIG FLUCHT AUS DEM PARADIES 1987/ ÖI". In einem schwarz gefassten Plattenrahmen.
WVZ Gille 355.
Provenienz: Nachlass Sammlung Reinhard Böttcher, Frankfurt am Main / Kapstadt; 1988 Galerie am Sachsenplatz, Leipzig,
Ausgestellt in:
Sighard Gille. Malerei, farbige Blätter, Zeichnungen und Druckgrafik der Jahre 1984 bis 1988. Galerie am
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147 x 115 cm. Ra. 157 x 124,5 cm.
122 Bernd Hahn "Helle Striche IV". 1988.
Bernd Hahn 1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden)
Öl auf Leinwand. U.Mi. geritzt signiert und datiert "B. Hahn 88". Verso auf der Keilrahmenleiste beitelt und auf dem Bildträger nochmals signiert "B. Hahn". In einer einfachen schwarzen Leiste gerahmt.
Provenienz: Rheinische Privatsammlung; erworben im Atelier des Künstlers.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Ra. leicht berieben und bestoßen.
100 x 120 cm, Ra. 112,5 x 133 cm.
123 Bernd Hahn "Querlinien auf grau". 1991.
Bernd Hahn 1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden)
Acryl auf Papier. Signiert und datiert u.re. "B. Hahn 91". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer schwarzen Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Leicht wellig und gebräunt, mit Reißzwecklöchlein in den Ecken. Sichtbare Durchschläge der Montierungen. Ra. leicht bestoßen.
62,5 x 48,5 cm, Ra. 83 x 69 cm.
124 Bernd Hahn "Helle Felder auf Schwarz". 1990.
Bernd Hahn 1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden)
Acryl auf Papier. Signiert und datiert u.re. "B.Hahn 90". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer schwarzen Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Leicht knickspurig, mit Reißzwecklöchlein in den Ecken. Ra. leicht bestoßen.
74,5 x 99 cm, Ra. 99 x 124,5 cm.
125 Bernd Hahn "Rosa Felder auf Schwarz". 1990.
Bernd Hahn 1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden)
Acryl auf Papier. Signiert u. datiert u.re. "B. Hahn 90". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer schwarzen Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Technikbedingt sehr leicht wellig, mit Reißzwecklöchlein in den Ecken. Glasscheibe defekt, Ra. leicht bestoßen.
74,8 x 99,5 cm, Ra. 99 x 124,5 cm.
126 Erhard Hippold, Bildnis Carl Lohse. 1960.
Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba
Carl Lohse 1895 Hamburg – 1965 Dresden
Öl auf Hartfaser. U.re. signiert und datiert "Hippold 60". Verso nochmals signiert. In einem weiß gefassten Plattenrahmen, dieser verso wohl vom Künstler bezeichnet "Hippold".
U.li. Ecke des Bildträgers minimal betoßen. Malschicht mit Kratzspuren u.re., wohl werkimmanent. Ra. gebrauchsspurig, o.li. ein Riss.
66,5 x 46,5 cm, Ra. 85,5 x 65 cm.
127 Günter Horlbeck "Junger Mann". 1971.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
Öl auf Hartfaser. Signiert und datiert u.re. "Horlbeck 71". Verso auf dem Keilrahmen umfassend bezeichnet.
WVZ Horlbeck-Kappler 17.
46,5 x 61 cm.
128 Günter Horlbeck "Der Schnüffler". 1978.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
Öl auf Leinwand. Signiert und datiert u.re. "Horlbeck 78". Verso auf dem Keilrahmen umfassend bezeichnet.
WVZ Horlbeck-Kappler 64.
65 x 66 cm.
129 Günter Horlbeck "Vögel". 1980.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
Öl auf Hartfaser. Signiert und datiert u.li. "Horlbeck 80". Verso umfassend bezeichnet. In einer grauen Profilleiste gerahmt.
WVZ Horlbeck-Kappler 139.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Ra. leicht bestoßen, die Gehrungen leicht geöffnet.
60 x 50 cm, Ra. 73 x 62,5 cm.
130 Günter Horlbeck, Stehender weiblicher Akt. Um 1983.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
Öl auf Leinwand (Mangeltuch). Unsigniert. Verso auf dem Keilrahmen ausführlich datiert "20.8.83" sowie mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Nicht im WVZ Horlbeck-Kappler / Hölzig, vgl. jedoch "Akt mit üppigen Brüsten", 1981, Öl auf Hartfaser, WVZ 154.
Provenienz: Nachlass Günther Horlbeck.
100 x 81 cm.
131 Günter Horlbeck "Skurrile Figuration in Schwarz". 1990.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
Latex auf Hartfaser. Unsigniert. Verso betitelt, datiert und ausführlich bezeichnet. In einer braunen Leiste gerahmt.
WVZ Horlbeck-Kappler 336, dort abweichend bezeichnet "monogrammiert u. datiert u.li. GH 90".
Leicht stockfleckig. Ra. leicht bestoßen.
50 x 60 cm, Ra. 54 x 64 cm.
132 Günter Horlbeck "Zeichen für Stiermensch". 1994.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
Latex und Öl auf kaschiertem Japan auf Hartfaser. Monogrammiert und datiert u.li. "GH 94". Verso umfassend bezeichnet. In einer braunen Leiste gerahmt.
WVZ Horlbeck-Kappler 362.
Rahmen leicht bestoßen. Das Werk wurde nicht ausgerahmt.
60,5 x 50,5 cm, Ra. 73 x 63 cm.
133 Günter Horlbeck "Der Hexenbaum". 1996.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
Öl auf Hartfaser. Signiert "Horlbeck" und datiert u.re. Verso ausführlich in Faserstift bezeichnet.
WVZ Horlbeck-Kappler / Hölzig 373.
Die Ecken leicht bestoßen und mit kleineren Malschichtverlusten.
120 x 150 cm.
134 Günter Horlbeck "Faun in Rot" (Sicilia). 1997.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
Faserstiftzeichnung auf Leinwand. Signiert u.re. "Horlbeck" und datiert. Verso auf dem Keilrahmen ausführlich in Faserstift bezeichnet. Seitlicher Falzbereich in Blei bezeichnet und bemaßt.
Vgl. "Mondäne Kreation" (Sicilia) 1997, abgebildet in: Irmgard Horlbeck-Kappler, Christine Dorothea Hölzig: Der Maler Günter Horlbeck. Leipzig 1999, S. 143.
Kleine Deformationen und Anschmutzungen in den Ecken.
120 x 100 cm.
135 Irmgard Horlbeck-Kappler "Segelzeichen" (2. Fassung). 2008.
Irmgard Horlbeck-Kappler 1925 Leipzig – 2016 ebenda
Tusche- und Farbstiftzeichnung auf grundierter Leinwand. Ligiert monogrammiert und datiert u.re. "IHK 08". Verso auf dem Keilrahmen umfassend bezeichnet und mit der Werknummer der Künstlerin "193" versehen.
Nicht mehr im WVZ Horlbeck-Kapppler.
Malschicht mit sehr vereinzelten, unscheinbaren Anschmutzungen. Im äußersten Randbereich mit einzelnen Bereibungen.
80 x 100 cm.
136 Hans Jüchser "Atelierscene". 1963.
Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert und datiert "Jüchser '63" u.re. Verso über einer von Künstlerhand weiß überstrichenen Landschaftsdarstellung (?) in Pinsel betitelt, datiert, nochmals signiert und mit der Atelieradresse versehen "1963 Jüchser, Dresden 8054" sowie in Kreide wohl von fremder Hand mit Maßangaben versehen. Im originalen, hell- und dunkelgrau gefassten Rahmen des Künstlers.
Hans Jüchser hatte im Loschwitzer Künstlerhaus von 1950 bis 1977 das Atelier K im Zwischengeschoss
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50 x 60 cm, Ra. 61,5 x 71,5 cm.
137 Hans Jüchser "Mulier triumphans - Karneval". 1966-1973.
Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden
Öl auf Malpappe. Signiert und datiert o.re. "Jüchser 66/73". Verso nochmals signiert, betitelt und datiert. Im prunkvoll geschnitzten Holzrahmen.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Schmidt Kunstauktionen Dresden 2008; Privatsammlung Dresden; 1984 Kunstausstellung Kühl, Dresden.
Ausgestellt in:
Hans Jüchser – Friedrich Press. Bekenntnis in Form und Farbe. Städtische Galerie Dresden – Kunstsammlung, 12. Februar bis 16. Mai 2010. KatNr. 77.
Abgebildet in:
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44,8 x 36,6 cm, Ra. 56 x 47 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
138 Werner Juza "Dorfstraße an der Ostsee mit Sonne". 1977.
Werner Juza 1924 Rodewisch – 2022 Sörnewitz
Tempera und Kunstharz auf sehr kräftiger Hartfaserplatte. Signiert und datiert u.li. "W. Juza 1977.". Verso in Blei nochmals signiert "WERNER JUZA 8101 WACHAU bei DRESDEN HAUPTSTR. 104 1978", nummeriert "1041" sowie in Kugelschreiber nochmals signiert, technikbezeichnet, betitelt und mit Maßangaben versehen. In einer weiß gefassten Leiste gerahmt.
20,5 x 17,2 cm, Ra. 28,7 x 25,5 cm.
139 Patrick von Kalckreuth, Seestück. Wohl 1950er Jahre.
Patrick von Kalckreuth 1898 Kiel – 1970 Starnberg
Öl auf Leinwand. Signiert "P.v.Kalckreuth" u.re. In einer bronzefarbenen, gekehlten Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Bildträger mit zwei kleinen Leinwandhinterlegungen, Malschicht recto in diesen Bereichen jeweils mit einer Retusche. Ra. sehr leicht gebrauchsspurig.
60,5 x 90,5 cm, Ra. 77 x 107,5 cm.
140 Anton Paul Kammerer, Monochromes Dunkel. 1989.
Anton Paul Kammerer 1954 Weißenfels – 2021 Burgstädtel
Öl auf Leinwand. U.li. signiert und datiert "A.P. Kammerer 89". In einer dunkelgrauen Schattenfugenleiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Ra. bestoßen.
100 x 140 cm, Ra. 105,5 x 145 cm.
141 Anton Paul Kammerer, Landschaft. 1988.
Anton Paul Kammerer 1954 Weißenfels – 2021 Burgstädtel
Collage und Mischtechnik auf Sperrholz. Signiert und datiert u.re. "A.P. Kammerer 88.". In einer schwarzen Schattenfugenleiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Mit winzigen Nagellöchlein an den Rändern. Ra. leicht bestoßen.
69 x 138,5 cm, Ra. 71 x 140,5 cm.
142 Anton Paul Kammerer "Caterina". 1990.
Anton Paul Kammerer 1954 Weißenfels – 2021 Burgstädtel
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "A.P. Kammerer 90". In der Darstellung u.re. in Runenschrift betitelt. In einer grauen Schattenfugenleiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Ra. leicht bestoßen.
100 x 139,5 cm, Ra. 106 x 145,5 cm.
143 Eckhard Kempin "Frau in Landschaft". 1976.
Eckhard Kempin 1941 Neu-Schönwalde – lebt in Dresden
Öl auf Hartfaser. U.li. signiert und datiert "Kempin 1976". Verso ein Klebeetikett, darauf nummeriert "11" und mit Werkdaten des Gemäldes sowie Reste eines weiteren Klebeetiketts. In einer bräunlich gefassten Holzleiste gerahmt (Künstlerrahmen).
Bildträger mit Nagellöchlein in den äußersten Randbereichen außerhalb der Darstellung. Malschicht partiell technikbedingt unscheinbar frühschwundrissig. Vereinzelte winzige Fehlstellen der Malschicht, v.a. im Falzbereich. Rahmen geringfügig bestoßen.
80 x 61 cm, Ra. 94,5 x 74,5 cm.
144 Manfred Kastner (Beerkast) "Conditio humaine". 1973.
Manfred Kastner (Beerkast) 1943 Gießhübel/Nordböhmen – 1988 Juliusruh auf Rügen
Öl auf Leinwand. Signiert und datiert "Beerkast 73" u.re. Verso betitelt. In einer schmalen, braun lasierten Holzleiste mit Schattenfuge gerahmt.
Das Gemälde ist in dem in Entstehung befindlichen WVZ Priem registriert.
Die nahezu motividentischen Gemälde "Wozu Gewißheit", 1975, und "Seezeichen", 1975, abgebildet in: Sylvia Kastner, Rudolf Kunze, Bernfried Lichtnau: Manfred Kastner Malerei 1965–1988. Kunstverein Wiligrad e.V. Drei Bände. Schwerin 1997. Ohne
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86 x 71 cm, Ra. 89,5 x 75 cm.
145 Edmund Kesting "Morgenstimmung auf dem Darß". 1960er Jahre.
Edmund Kesting 1892 Dresden – 1970 Birkenwerder
Mischtechnik, partiell geritzt, über Gips (gespachtelt) auf Pappe (Deckel eines Aquarellpapierblocks). In Blei signiert "Ed Kesting" u.Mi. Verso mit Papieretikett der Malutensilienhandlung Heinrich Klein, Dresden, Amalienstraße 18. Im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Provenienz: Nachlass Sammlung Frank Löser (1935–2006), Nachlass Sammlung Erhard Löser (1905–2001); erworben im Atelier des Künstlers bzw. von der Witwe des Künstlers Gerda Kesting.
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26,2 x 36,5 cm, Ra. 41,2 x 51,2 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Siegfried Klotz 1939 Oberschlema – 2004 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert und datiert "S. Klotz 70" u.re. In einem Modellrahmen mit Blattsilberauflage. Blick auf das Haus Neugersdorfer Str. 15.
Nicht in WVZ Weber.
Geringfügige, punktuelle Leinwand-Deformationen, in der Gesamterscheinung unscheinbar. An einer Deformation im Haus Mi. mit Krakelee. Insgesamt mit altersbedingter Krakeleebildung. Maltechnikbedingte Glanzunterschiede.
45 x 55 cm, Ra. 57,2 x 67,3 cm.
147 Gregor Torsten Kozik "Blutkissen". 1991.
Gregor Torsten Kozik 1948 Hildburghausen – lebt in Kirchbach/ Oederan
Öl auf Leinwand. Signiert und datiert "Kozik 91" sowie betitelt u.Mi. In einer unbehandelten Stahlleiste mit Schattenfuge gerahmt.
140 x 160 cm, Ra. 142 x 162 cm.
148 Willy Kriegel, Schweinskopf. 1954.
Willy Kriegel 1901 Dresden – 1966 Starnberg
Öl auf Holz und Assemblage (roter Kunststoff-Schmuckstein). U.li. monogrammiert und datiert "K. 54". In einem weißen Plattenrahmen.
Malschicht im Bereich des Hintergrunds o.re. mit zwei kleinen Bereibungen sowie matten Fleckchen. Oberflächlich unscheinbare Kratzer. Eine waagerechte Druckstelle (Kerbe) re.Mi. Falzbereich deutlich berieben. Vor dem Malprozess Kanten- und Randbereich umlaufend mit Klebeband montiert, dieser teilweise gelöst. Retuschen im u. Bereich wohl von Künstlerhand. Ra. gebrauchsspurig, u.re. mit Trocknungsriss, verso mit Absplitterung.
71 x 57 cm, Ra. 92 x 77 cm.
149 Andreas Küchler "Inge" und "Die Bewerber" (Werkfolge von neun Arbeiten). 2000.
Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden
Öl auf Hartfaser. Jeweils verso ligiert monogrammiert "AK" sowie ausführlich datiert. "Die Bewerber" jeweils auf eine rückseitige Trägerleiste montiert.
Mit den Arbeiten:
a) "Kopf Inge". Verso auf der Trägerleiste nochmals monogrammiert und betitelt "Kopf Inge". In einem abgeplatteten, schwarz und blau gefassten Rahmen, wohl von Künstlerhand.
b) "Die Bewerber – Der General".
c) "Die Bewerber – Der Clown (Der Irrtum)". Wohl signiert "Küch". Verso betitelt.
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"Inge": 79,5 x 80 cm, Ra. 89,5 x 90 cm / "Die Bewerber": 62,5 x 32,5 cm, Ra. .
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
150 Wolfgang Leber "Zwei Akte". 1979.
Wolfgang Leber 1936 Berlin – lebt in Berlin
Lothar Böhme 1938 Berlin
Öl auf Malpappe. U.re. monogrammiert "W. L.". Verso signiert "W. Leber", nochmals monogrammiert, datiert, betitelt und technikbezeichnet sowie mit der Darstellung eines weiblichen Aktes, gestaltet als spiegelverkehrtes Plakat für eine Ausstellung des Maleres Lothar Böhme im Leonhardi-Museum Dresden. In einem grau und braun gefassten Kassettenrahmen.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Bildträger leicht gewölbt, die Kanten punktuell gestaucht. Rahmen partiell etwas berieben.
41,5 x 58,5 cm, Ra. 56 x 73 cm.
151 Gerda Lepke, Christuskopf. 2000er Jahre.
Gerda Lepke 1939 Jena – lebt in Wurgwitz und Gera
Mischtechnik. U.re. signiert "Gerda Lepke". In einer weiß gefassten Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Rahmen leicht angeschmutzt.
BA. 38,6 x 38,6 cm, Ra. 49,2 x 49,2 cm.
152 Horst Leifer, Sitzender weiblicher Akt am Spiegel. 1983.
Horst Leifer 1939 Altreichenau/Riesengeb. – 2002 Sanz
Öl auf Leinwand. Signiert u. datiert u.re. "83 HLEIFER". In einem grau gefassten Rahmen.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht mit sehr unscheinbaren Rissen im Bereich der Haare und des Spiegelrahmens. Ra. leicht bestoßen.
95 x 88,5 cm, Ra. 101 x 93,5 cm.
153 Konrad Maass, Stillleben mit Sektflöte und Briefwaage. 1999.
Konrad Maass 1952 Rostock – lebt in Dresden
Öl auf Leinwand. U.re geritzt signiert und datiert "Maass 99". In einer farbig gefassten Leiste gerahmt.
Fassung des Rahmens an den Ecken berieben.
49,8 x 59,8 cm, Ra. 63,4 x 73,2 cm.
154 Peter Muschter "Im Atelier". 1978.
Peter Muschter 1942 Radeberg – 1996 Berlin
Öl auf Hartfaser. Verso o.li. signiert und bezeichnet "MUSCHTER 8102 LANGEBRÜCK BERGER STR 12", betitelt und datiert "1978". In einer einfachen, aufgenagelten Holzleiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Mit Nagellöchlein an den Rändern. Verso mit Klebebandresten. Ra. bestoßen.
59 x 83 cm, Ra. 61 x 84,8 cm.
155 Peter Muschter "Friedhofsgespräche II". 1989 -1991.
Peter Muschter 1942 Radeberg – 1996 Berlin
Öl auf Hartfaser. Signiert und datiert u.li. "Muschter 89 / 91". Verso auf dem Keilrahmen nochmals signiert, ortsbezeichnet und datiert "Peter Muschter Dresden 1989/90" sowie betitelt. In einer weißen Holzleiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Ra. bestoßen und mit Fassungsverlusten.
110 x 130 cm, Ra. 114 x 134 cm.
156 Carl Marx "Der Grenzfluß". 1983.
Carl Marx 1911 Göttnitz – 1991 Dessau
Öl auf Sperrholz. U.re. monogrammiert und datiert "C.M. 83". Wohl von Künstlerhand fest in einen schwarz gefassten Plattenrahmen montiert. Verso mit einem Papieretikett, darauf betitelt, technikbezeichnet, datiert und mit dem Nachlass-Stempel, nummeriert "M69", versehen.
Provenienz: Thüringer Privatbesitz; 2013 Galerie Hebecker; Nachlass des Künstlers.
"Carl Marx hat in sich und seiner Kunst mehrere Gegensätze vereint. Das Komödiantische, Heitere seiner Bilder ist immer
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42 x 41 cm, Ra. 48,5 x 48 cm.
157 Willy Müller-Lückendorf "Vormittagsstimmung". 1965.
Willy Müller-Lückendorf 1905 Olbersdorf b. Zittau – 1969 Lückendorf
Öltempera auf Malpappe. U.re. signiert "Müller-Lückendorf.". Verso ausführlich eigenhändig motiv- und technikbezeichnet, datiert und signiert "'Vormittagsstimmung' – Weide oberhalb Haus Burmester in Lückendorf – zum Jeschken, v.l. Langenberg, Kalkberg – Raubschlossberg – Fuchsberg – i. Mittelgrund Flur vor Lückendorf – i. Vordergrund links Haus Burmester an der Kammstraße – Maltechn. Grund Malpappe mit Ölgrund + Kaseinüberzug – Farbe Harz-Ölfarbe Mussini – Malmittel
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35 x 50 cm, Ra. 43 x 58 cm.
158 Rudolf Nehmer "Stillleben mit Rose". 1977.
Rudolf Nehmer 1912 Bobersberg – 1983 Dresden
Ronald Dutro 1932 ? – 2006 Daly City
Öl auf Sperrholz. U.re. signiert und datiert "R. Nehmer 77". In einem neobarocken goldfarbenen Modellrahmen mit textiler Sichteinlage.
Provenienz: Süddeutsche Privatsammlung; Sammlung Frances und Ronald Dutro, San Francisco.
Vgl. motivisch:
"Strelizia", 1977, Öl auf Holz, 98 x 53 cm, abgebildet in: Gundula Voigt, Paul Voigt (Hrsg.): Rudolph Nehmer zum 100. Geburtstag. AusstKat. Freital, Schloss Burgk / Limbach-Oberfrohna, Schloss Wolkenburg, Dresden 2012, S. 10.
Malschicht mit minmaler Retusche in der Rosenblüte (5 mm), o.li. im Himmel sowie im u.li. Eckbereich. Kaum sichtbare, graue Abriebspuren zwischen Blüte und Blättern. Falzbereich mit leichten Bereibungen. Ra. leicht gebrauchsspurig.
76 x 35 cm, Ra. 92,5 x 54 cm.
159 Heinz Plank "Ahnungen". 1979.
Heinz Plank 1945 Bad Elster – 2025 Niederlichtenau
Öl auf Hartfaser. Re. neben der Pyramide signiert und datiert "Plank 2 / 79". In einem dunkelbraun und rot gefassten Künstlerahmen.
Die Arbeit wird in das WVZ Plank unter der Nr. MW 104 A aufgenommen.
Wir danken Frau Katrin Plank, Niederlichtenau, für freundliche Hinweise.
Die Randbereich mit vereinzelten Retuschen. Fleckchen o.re. Ra. leicht bestoßen.
44 x 47,5 cm, Ra. 51,5 x 56 cm.
160 Stefan Plenkers, Ohne Titel. 1994.
Stefan Plenkers 1945 Ebern/Bamberg – 2024 Kreischa
Acryl auf Spiegelglas. Monogrammiert und datiert "SP 94" u.li. Verso in Acryl ein "X" über die Diagonalen gemalt. In einer blauen Holzleiste des Künstlers gerahmt, der Rahmen ist untrennbar mit dem Werk verbunden.
Der Spiegel fungiert im Werk von Stefan Plenkers als zentrales Instrument zur Untersuchung des Bildraums. In der Abstraktion von Körperformen, die zu flächigen Strukturen verdichtet werden, macht er den Raum als konstruiertes Gefüge erfahrbar. Durch die Einbeziehung von
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Ra. 61 x 58 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
161 Stefan Plenkers, Komposition mit Frauenfiguren. 1986.
Stefan Plenkers 1945 Ebern/Bamberg – 2024 Kreischa
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "Plenkers 86". In einer schmalen schwarzen, umlaufend aufgenagelten Holzleiste gerahmt (Künstlerrahmen). An der unteren Außenseite des Rahmens in weißer Kreide vom Künstler wohl fälschlicherweise betitelt "Kneipenrunde (3 Köpfe)".
Kleine Malschicht-Fehlstellen u.re. neben der Signatur sowie zwei winzige an Pastosität o.re. Rahmenleisten etwas gebrauchsspurig.
65 x 100 cm, Ra. 67,5 x 102,5 cm.
162 Richard Sander (zugeschr.), Stillleben mit Äpfeln und Astern. Wohl 1970er Jahre.
Richard Sander 1906 Glogau – 1987 Dresden
Öl auf kräftiger Spanplatte. Unsigniert. In einer farbig gefassten Leiste gerahmt.
Bildträger mit materialbedingter Degradation im Randbereich, ebenda an den Außenkanten und verso mit Klebemittel stabilisiert.
62 x 49,4 cm, Ra. 73,2 x 60 cm.
163 Thea Schleusner "Johannes auf Patmos". Wohl späte 1940er / frühe 1950er Jahre.
Thea Schleusner 1879 Wittenberg – 1964 Berlin
Öl auf Hartfaser. Mi.re. signiert "Thea" und mit dem Künstlersignet versehen. Verso nochmals signiert "The Schleusner" und betitelt. In goldfarbener Leiste gerahmt.
Lit.: Naser-Stiftung der (wieder)entdeckten Kunst (Hrsg.): Thea Schleusner. Ein Leben für die Kunst. Ihre expressiv-symbolistischen Welten. Eine Werkschau. Wittenberg 2024,.
Malschicht und Rahmen sehr unscheinbar kratzspurig. Mittig eine kaum sichtbare Laufspur im Bereich der Tafel.
130 x 40 cm., Ra. 138 x 47,4 cm.
164 Paul Schultz-Liebisch "Straße in Alt-Lübbenau mit Eingang zum Volkspark". 1964.
Paul Schultz-Liebisch 1905 Reinickendorf – 1996 Berlin-Pankow
Öl auf Hartfaser. Signiert und datiert u.li. "P. Schultz-Liebisch 1964". Verso auf einem Papieretikett typografisch betitelt. Im Passepartout hinter Glas in einer grauen Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht vereinzelt mit Retuschen.
BA. 22,5 x 28 cm, Ra. 35,9 x 41,4 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
165 Paul Schultz-Liebisch, Bulgarisches Dorf. 1974.
Paul Schultz-Liebisch 1905 Reinickendorf – 1996 Berlin-Pankow
Öl auf Hartfaser. Signiert und datiert u.li. "P. Schultz-Liebisch 1974". Im Passepartout hinter Glas in einer grauen Leiste gerahmt.
In den Randbereichen die Farbschicht berieben und mit Materialverlust, der Firnis teilweise unregelmäßig.
29,7 x 23,9 cm, Ra. 41,5 x 35,8 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
166 Meinolf Splett "Land und Meer". 1955.
Meinolf Splett 1911 Halle (Saale) – 2009 ebenda
Ölkreide auf Papier. Signiert und datiert "Splett 55" u.li. Im originalen Passepartout. Dieses verso o.re. mit Annotationen in Tinte versehen.
Ecken leicht gestaucht, insgesamt leicht knickspurig. Verso atelierspurig sowie mit Spuren einer ehemaligen Montierung. Psp. leicht stockfleckig und leicht knickspurig, mit Reißzwecklöchlein in den Ecken.
45,5 x 33,5 cm, Psp. 72,5 x 50,8 cm.
167 Ekkehard Tischendorf "Antrieb". 2006.
Ekkehard Tischendorf 1976 Dresden
Öl und Acryl auf kräftigem, zweiteiligem Papier, von Künstlerhand vor dem Malprozess auf Baumwolltuch kaschiert. Verso signiert "Ekkehard Tischendorf", betitelt, datiert und ortsbezeichnet "Dresden / GER".
130 x 125 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
168 Dieter Tucholke, Vogelflug. Wohl um 1994.
Dieter Tucholke 1934 Berlin – 2001 ebenda
Öl auf Hartfaser auf Nessel. Unsigniert.
Provenienz: Nachlass Gabriele und Peter Muschter, Berlin.
Bildträger mit Druckstellen in der o.li. Ecke sowie o.Mi., dort an der dahinterliegenden Keilrahmenleiste anhaftend. Etwas atelierspurig, die Kanten partiell bestoßen.
190 x 120 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
169 Dieter Tucholke, Der Kuss. Wohl 1980er/1990er Jahre.
Dieter Tucholke 1934 Berlin – 2001 ebenda
Öl und Collage auf Hartfaser. U.Mi. signiert und datiert "Tucholke 83". Verso mit einer vollflächig kaschierten Platte versehen, darauf mit einem Vermerk zur Galerie Mitte, Dresden. In einer schmalen, aufgenagelten Künstlerleiste gerahmt.
Provenienz: Nachlass Gabriele und Peter Muschter, Berlin.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Malschicht atelierspurig und bestoßen, mit kleineren Materialverlusten.
103,6 x 76 cm, Ra. 106 x 78,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
170 Max Uhlig "Sommerlandschaft bei Penzlin". 1978–1983.
Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)
Öl auf Leinwand. Signiert und datiert u.re. "Uhlig 83". Verso betitelt, nochmals signiert und datiert "Max Uhlig 1978–83" sowie ortsbezeichnet und ausführlich datiert "Tempelberg, 8.VI.83". In einer schmalen, weiß gefassten, aufgenagelten Leiste des Künstlers gerahmt.
Seit Anfang der 1970er Jahre verbrachte Max Uhlig immer wieder die Sommermonate im mecklenburg-vorpommerschen Kruckow bei Penzlin, 26 km südwestlich von Greifswald. Südlich von Kruckow und Penzlin liegt der
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74,5 x 149 cm, Ra. 75,5 x 150 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
171 Gerd Wandrer "Motivsucher". 2009.
Gerd Wandrer 1952 Rudolstadt – lebt in Apolda
Öl auf Leinwand. U.li. signiert und datiert "Wandrer 09". Li. neben der Frau zweifach geritzt signiert und datiert "Wandrer 09". Verso nochmals signiert und datiert "Wandrer 09", betitelt sowie bezeichnet "im Sog".
Eine einzelne Figur erscheint in einer bewusst uneindeutigen Landschaft, die zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion gehalten ist. Die Gestalt symbolisiert den Künstler, den "Motivsucher", der sich täglich in seinem Werk neu erfinden muss. Mit Skizzenblock und einem
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120 x 100 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 2.354 € inkl. MwSt) **
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
172 Gerd Wandrer "Klettern verboten". 2012.
Gerd Wandrer 1952 Rudolstadt – lebt in Apolda
Öl auf Leinwand. U.li. datiert und signiert "12 Wandrer", verso nochmals signiert "Wandrer" sowie betitelt und datiert "2".
Gerd Wandrer zeigt hier eine alltägliche, zugleich rätselhafte Straßenszene, die in ihrer Zusammenstellung bewusst irritierend wirkt. Die Figuren tragen teils ungewöhnliche, nicht eindeutig zeitlich oder sozial einzuordnende Kleidung. Dadurch bleiben ihre Rollen offen, sie sind weniger als klar definierte Charaktere denn als Teil einer Bildkonstellation zu
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105 x 124 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 2.354 € inkl. MwSt) **
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
173 Gerd Wandrer "Eifersucht". 2010.
Gerd Wandrer 1952 Rudolstadt – lebt in Apolda
Öl auf Leinwand. Verso signiert und datiert "Wandrer 010", betitelt sowie bezeichnet "Flucht".
Die räumliche Ordnung ist in vorliegendem Gemälde bewusst aus dem Gleichgewicht gebracht – Häuser kippen, Linien laufen gegeneinander, Vorder- und Hintergrund scheinen sich zu verschieben. Diese instabile Perspektive spiegelt einen Zustand verengter Wahrnehmung. Das Gefühl der Eifersucht und die damit einhergehende Übersteigerung von Details finden bei Wandrer ihren visuellen Ausdruck
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70 x 55 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 1.284 € inkl. MwSt) **
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
174 Jürgen Wenzel "Besiegter Fasan". 1990.
Jürgen Wenzel 1950 Annaberg – 2023 Dohna
Öl auf Leinwand. U.re. betitelt sowie signiert und ausführlich datiert "Wenzel – 22 XII 90." In einer schmalen, schwarzen, aufgenagelten Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Rahmenleisten berieben und minimal unbündig.
141 x 131,5 cm, Ra. 143 x 133 cm.
175 Jürgen Wenzel "Kopfloser Fasan" / "Geköpfter Fasan". 1990.
Jürgen Wenzel 1950 Annaberg – 2023 Dohna
Acryl über Tusche auf Papier. Jeweils signiert "Wenzel" sowie betitelt und datiert. Jeweils freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer weißen Leiste gerahmt.
Die Werke wurden nicht ausgerahmt. Ra. leicht bestoßen.
Je 52,5 x 39,3 cm, Ra. 73 x 61 cm.
176 Walter Womacka, Blumenstück mit Malven. 2005.
Walter Womacka 1925 Obergeorgenthal (Tschechoslowakei) – 2010 Berlin
Öl auf Leinwand. U.re. monogrammiert und datiert "Wo.05". In einem farbig gefassten Modellrahmen, partiell über rotem Bolus vergoldet.
Leinwand insbes. an den o. Ecken mit leichten Deformationen.
70 x 50 cm, Ra. 83,5 x 64 cm.
177 Walter Womacka, Eruption. 2006.
Walter Womacka 1925 Obergeorgenthal (Tschechoslowakei) – 2010 Berlin
Öl auf Leinwand. U.re. monogrammiert und datiert "Wo.06". In einem farbig gefassten Modellrahmen, partiell über rotem Bolus vergoldet.
60 x 45 cm, Ra. 64 x 48 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Bernardo Bellotto, gen. Canaletto 1720 Venedig – 1780 Warschau
Radierung auf Bütten mit Wasserzeichen (Pinienzapfen?). In der Darstellung u.li. signiert "CANALETTO F.". In der Platte unterhalb der Darstellung französisch betitelt "Perspective de La Facade de La Roïale Eglise Catolique, avec une part du Palais de S. M, et des Environs de Neudorff sur l'Elbe, tirée du Jardin de S. Ell. Mgr, Le comte de Brühl Le Prér. Ministre.". Darunter u.re. signiert und datiert "Peint, dessiné, et gravé par Bernard Belloto dit Canaletto. 1748". Li. davon
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Pl. 54,4 x 84 cm, Bl. 65,5 x 93,5 cm.
Bernardo Bellotto, gen. Canaletto 1720 Venedig – 1780 Warschau
Radierung auf Bütten mit Wasserzeichen (nicht aufgelöst). In der Platte unterhalb der Darstellung französisch betitelt "Vue de la Place de la Ville-neuve de Dresden, de la grande Allée qui aboutit à la Porte noire et des deux grandes rues dites Rähnitz-Gasse et Breite Gasse Ou L'on voit aussi la Statue Equestre du Roi Auguste II. de Glorieuse memoire et L' ancien Hôtel de ville" und u.re. signiert "Peint et Gravé par Bernard Bellotto dit Canaletto Peintre Roial", u.li. bezeichnet und
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Pl. 54 x 84 cm, Bl. 60,4 x 88,3 cm.
183 Adrian Zingg, Landschaft nahe Manter (Normandie). Vor 1790, wohl 1759–1766.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Jacob Philipp Hackert 1737 Prenzlau – 1807 in San Piero di Careggio, heute Careggi
Johann Georg Wille 1715 Biebertal b. Gießen – 1808 Paris
Federzeichnung, laviert, auf chamoisfarbenem Bütten. O.re. signiert "A. Zingg del.". Verso mit dem Sammlerstempel von Prof. Paul Arndt (1865 Dresden – 1937 München, Lugt 2067b) sowie von fremder Hand in Blei künstlerbezeichnet. An den o. Ecken freigestellt im Passepartout montiert.
Bei vorliegender Zeichnung handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um die Vorlage der entsprechend seitenverkehrten Radierung "Vue d'un Villages pres des Manter", vor 1790 (Pl. 21,3 x 25,4 cm),
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20,7 x 31 cm, Psp. 40 x 40 cm.
184 Adrian Zingg "Der Schreckenstein bei Aussig, vom gegenüberliegendem Elbufer gesehen". Um 1790.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Umrissradierung in Braun, partiell laviert. Unsigniert. Verso u.re. mit zwei Etiketten, bzeichnet "Schloss Schreckenstein bei Aussig in Böhmen." sowie "Adrian Zingg.".
Weitere Abzüge des Motivs werden bewahrt in:
British Museum, London, InvNr. 2004,0531.3, mit einer handschriftlichen Signatur.
Klassik Stiftung Weimar, InvNr. KK 1904.
Vgl. motivisch die Federzeichnung in Braun in komprimiertem Hochformat: Adrian Zingg "Burgruine Schreckenstein", um 1780, Staatliche
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Bl. 32,2 x 45 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 1.605 € inkl. MwSt) **
185 Adrian Zingg "Blick vom Borsberg bei Pillnitz über das Elbtal in die Sächsische Schweiz". 1804.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Umrissradierung in Braun, in Sepia laviert, auf chamoisfarbenem Papier. Unsigniert. In der Platte in der Wetterfahne datiert. Verso von fremder Hand bezeichnet.
Ein weiterer Abzug des Motivs wird bewahrt in: Albertina, Wien, InvNr. 6815.
Ein unlavierter Abzug des Motivs wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A1995–6232.
Lit.: Petra Kuhlmann-Hodick, Claudia Schnitzer, Bernhard von Waldkirch (Hgg.), Adrian Zingg, Wegbereiter der Romantik, Dresden 2012.
Bis an die Darstellung geschnitten. Vereinzelt mit leichten Griffknicken, am o. Blattrand mittig mit einer leichten, bogenförmigen Knickspur. Im Bereich des Himmels vereinzelt punktueller oberflächlicher Abrieb, am u. Blattrand Mi. mit einer Bereibung mit Farbverlust. Verso am o. Rand mit Resten ältere Montierungen, am u. Rand unscheinbar gebräunt.
Bl. 29,7 x 43,5 cm.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Carl August Richter 1770 Wachau/Dresden – 1848 ebenda
Umrissradierung, braun laviert. Unsigniert. An den o. Ecken auf Untersatzkarton montiert, darauf verso alt in Tusche betitelt.
Ein weiterer Abzug des Motivs wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. A 131915.
1818 wurde Zinggs Komposition auch zur Illustration des Wanderführers "Albina" genutzt, den Carl August Richter verantwortete, vgl. Sabine Weisheit-Possél: Adrian Zingg (1734 – 1816) – Landschaftsgraphik zwischen Aufklärung und Romantik. Berlin, Münster 2010, S. 379f.
Bis an die Darstellung geschnitten. Minimal stockfleckig und unscheinbar fleckig in der re.o. Ecke.
Bl. 17,1 x 22,5 cm.
187 Friedrich August von Lawrence (nach Adrian Zingg) "Schloss Pillnitz an der Elbe". Um 1795.
Friedrich August von Lawrence 1761 Dresden – 1810 Hamburg
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Umrissradierung, koloriert. Vollflächig auf festen Karton kaschiert. In der Platte unterhalb der Darstellung betitelt und verlagsbezeichnet "bei A. Lawrence in Dresden". Unter der Platte in Blei u.li. nummeriert und u.re. bezeichnet "A. Zingg".
Vgl. zur Vorlage: Adrian Zingg "Blick auf Schloss Pillnitz", um 1800, Umrissradierung, Albertina, Wien, InvNr. 6814.
Blatt deutlich gebräunt, insbesondere im Bereich des Himmels sowie im weißen Rand, dort mit deutlichem Lichtrand. Dort auch mit deutlichen Säureflecken.
Pl. 34,5 x 44 cm, Bl. 49, 5 x 62,1 cm.
188 Adriaen van Ostade "Die Scheune". 1647.
Adriaen van Ostade 1610 Haarlem – 1685 ebenda
Radierung auf leichtem Bütten mit Wasserzeichen. In der Platte ligniert signiert und datiert "Av Ostade 1647" u.li.
WVZ Dutuit 23 VI (von VI); New Hollstein 5 VIII (von VIII) .
Leicht wellig. Leicht gebräunt und minimal stockfleckig. Ein größerer Fleck nahe der Bäuerin. Verso Reste einer älteren Klebemontierung.
Pl. 15,5 x 19 cm, Bl. 15,9 x 19,5 cm.
189 Christian August Günther "Das Schloß Meißen". Um 1810.
Christian August Günther getauft 1759 Pirna – 1824 Dresden
Radierung, koloriert. In der Platte unter der Darstellung bezeichnet "Das Schloß Meißen. Dem Herrn Freiherrn zu Racknitz Churfürstl. Sächs, Haus-Marschall, des Johannitter=Maltheser Ordens Ritter unterthänig gewidmet von C. A. Günther.", dazwischen mittig das das Wappen des genannten Freiherrn zu Racknitz. Verso von fremder Hand in Blei mit Angaben zum Künstler versehen. Im Passepartout hinter Glas in einer Berliner Leiste gerahmt.
Ein weiterer Abzug dieses Motivs wird bewahrt
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Pl. 46,5 x 63,5 cm, Bl. 57 x 69,8 cm, Ra. 66,9 x 82,2 cm.
190 Eduard Agricola, Blick auf den Vesuv von der Villa bei Posillipo. 1844.
Eduard Agricola 1800 Stuttgart – nach 1872 München
Bleistiftzeichnung, weiß gehöht, auf bräunlichem Velin mit angeschnittenem Wasserzeichen u.re. (Ast mit Blättern). U.re. ligiert monogrammiert, datiert und ortsbezeichnet "E Ag – C[…] Posillipo – 10. Oct. 1844". Eine weiterer Name "Jean Graf[…]" u.re. wohl von beim Beschreiben eines darüberliegenden Blattes durchgedrückt und getilgt.
Zwei kleine Einrisse am re. Rand, davon einer hinterlegt. Am o. Rand unscheinbar knitterspurig. Verso Reste einer Klebemontierung. Mehrere unscheinbare Fleckchen im u.re. Viertel, ein größerer (2 cm) am Rand u.re.
28,6 x 44,7 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 642 € inkl. MwSt) **
Christian Gottlob Hammer 1779 Dresden – 1864 ebenda
Radierung, in Sepiatönen koloriert auf "Whatman"-Bütten. In der Platte unterhalb der Darstellung u.li. bezeichnet "Desine d'apres nature et gravé par Hammer". Mi. betitelt und verlagsbezeichnet. Im Passepartout hinter Glas in einer Berliner Leiste gerahmt.
Ein weiterer Abzug dieses Motivs wird bewahrt in: Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstichkabinett, InvNr. A132635.
Papier leicht gebräunt und knickspurig. Mit vereinzelten Stockflecken. Am re. und li. Rand jeweils außerhalb der Darstellung mit einem vertikalen Falz. Rahmen oxidationsspurig und mit vereinzelten Fehlstellen.
Pl. 43,3 x 54 cm, Bl. 44,9 x 61,5 cm, Ra. 57,8 x 68,5 cm.
192 Franz Knebel d.J., Das Forum Boarium mit dem Tempel des Hercules Victor in Rom. 1834.
Franz Knebel d.J. 1810 La Sarraz, Kanton Waadt – 1877 Rom
Aquarell über Bleistift, weiß gehöht. U.li. in brauner Tinte signiert "F. Knebel fec", u.re. ortsbezeichnet und datiert "Roma 1853". Vollflächig auf eine kräftige Pappe montiert und hinter Glas in einem neobarocken Modellrahmen mit Vergoldungen und Messingschild mit Künstlerbezeichnung gerahmt, verso künstlerbezeichnet.
Das Forum Boarium war der Viehmarktplatz zwischen einer flachen Stelle des Tibers, Kapitol, Palatin und Aventin. Es ist eines der ältesten Foren in Rom. Der
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25,2 x 39 cm, Ra. 39,5 x 53 cm.
193 Wilhelm Georg Alexander von Kügelgen, Bildnis Julius Rosenberg mit Pfeife. 1831.
Wilhelm Georg Alexander von Kügelgen 1802 St. Petersburg – 1867 Ballenstedt
Gerhard von Kügelgen 1772 Bacharach a. Rhein – 1820 Dresden
Bleistiftzeichnung auf feinem Bütten. Ausführlich datiert und undeutlich bezeichnet "Berlin 8 Febr. 18 [unleserlich] Abends", dahinter von fremder Hand ergänzt "31". Darunter in Tusche bezeichnet "Julius Rosenberg". Am u.re. Blattrand nochmals von fremder Hand annotiert. Auf Untersatzkarton montiert.
Vgl. motivisch: "Bildnis eines unbekannten Malers mit Pfeife", um 1807, Bleistiftzeichnung, 16,8 x 12,7 cm, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstichkabinett, InvNr. C1963–984
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26 x 18,4 cm.
194 Eduard Emil August Leonhardi "Landschaft mit Mühle und Figuren" (Im Spreewald?). 1874.
Eduard Emil August Leonhardi 1828 Freiberg – 1905 Loschwitz
Aquarell. U.re. ligiert monogrammiert und ausführlich datiert "EL. 23. Juli 1874." U.li. wohl ortsbezeichnet "S[…]eel". Verso alt nummeriert "Zi 1345" sowie von fremder Hand in Blei bezeichnet "August Eduard Leonhardi – 1828–1905 – Freiberg-Dresden – Meisterschüler von Ludwig Richter". An den o. Ecken im Passepartout montiert und hinter Glas in einer breiten Holzleiste gerahmt.
WVZ Weißbach 71.
Zum Motiv des alten Kahns und des hölzernen Wehrs vgl. auch das Gemälde "Am Weiher (Im Spreewald)", um 1872/73, Leonhardi-Museum, Dresden, InvNr. LM 1997/29, WVZ Weißbach 69.
Technikbedingt leicht wellig. Die Ecke o.li. mit leichter Knickspur, die Blattkante o.li. mit minimalen Stauchungen. Im Bereich des Himmels o.Mi. über einer vertikalen Kratzspur eine leicht farbfalsche Retusche.
24 x 35 cm, Ra. 48 x 61 cm.
195 Emmanuel Adolphe Midy, Knabe mit springenden Hunden. Um 1870.
Emmanuel Adolphe Midy 1797 Rouen – 1874 unbekannt
Alfred de Dreux 1810 Paris – 1860 ebenda
Aquarell. Signiert und bezeichnet u.li. "Ad Midy apres". Verso nochmals signiert "Ad. Midy". Hinter Glas in dunkelbrauner Profilleiste gerahmt.
Nach einer Vorlage von Alfred de Dreux.
Verso mit Resten einer ehemaligen Montierung, leicht gebräunt. Ra. leicht berieben, Gehrungen minimal geöffnet.
35,5 x 28 cm, Ra. 63,7 x 57 cm.
196 Ferdinand von Rayski (zugeschr.), Stehender Knabe. Mitte 19. Jh.
Ferdinand von Rayski 1806 Pegau – 1890 Dresden
Rainer Kaps 1941 Leipzig
Erhard Oskar Kaps 1915 Leipzig – 2007 ebenda
Bleistiftzeichnung. Unsigniert. Verso mit der Skizze einer tanzenden Nymphe, den Sammlerstempeln von Erhard Oskar Kaps (Lugt 3549) und Dr. Rainer Kaps (Lugt 4641) sowie einer Künstlerbezeichnung von fremder Hand. Auf Untersatzkarton montiert.
Im u. Bereich minimal fingerspurig. Verso Reste einer älteren Montierung.
16,6 x 10,6 cm.
Friedrich Preller der Jüngere 1838 Weimar – 1901 Dresden-Blasewitz
Kohlestiftzeichnung. U.li. signiert "PRELLER jun", u.Mi. betitelt." An den o. Ecken im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Agamemnon hatte Chryseis als Kriegsbeute zu sich genommen. Apollon strafte dessen Volk daraufhin mit einer Seuche und zwang ihn, die junge Frau ihrem Vater zurückzubringen, der sein Priester war. Agamemnon holte sich zum Ausgleich nun Achilleus' Geliebte Briseis, womit es zu jenem Zerwürfnis kommt, das den Grundkonflikt der Ilias bildet.
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119,5 x 93 cm, Ra. 127,5 x 100 cm.
198 Friedrich Preller der Jüngere, Priamos (Szene aus Homers Ilias, Ges. 24, Vers 321). 1882.
Friedrich Preller der Jüngere 1838 Weimar – 1901 Dresden-Blasewitz
Kohlezeichnung auf Papier, auf Leinwand kaschiert. U.li. in Blei signiert "Preller" und datiert, u.Mi. betitelt und bezeichnet. Hinter Plexiglas gerahmt.
Ein Auszug aus dem 24. Gesang von Homers Ilias indem sich Priamos auf den Weg macht, den Leichnam seines Sohnes von Achilles zu erbitten: "Mit Freude gewahrten gleich ihn die Männer, und allen erheiterte Hoffnung die Herzen. Hurtig bestieg nun der Greis den wohlgeglätteten Sessel, lenkte zum Hofe hinaus und dem hallenden
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120 x 93,5 cm, Ra. 130 x 101 cm.
199 Moritz Retzsch "Die Weinlese". 1842.
Moritz Retzsch 1779 Dresden – 1857 Hoflößnitz, Dresden
Bleistiftzeichnung auf Velin. U.re. datiert und signiert "1842 M. Retzsch". In den u. Ecken von fremder Hand nummeriert. Verso von fremder Hand künstlerbezeichnet. Recto und verso an den Ecken im Passepartout montiert.
Leicht gebräunt und mit leichtem Säurerand. Partiell minimal angeschmutzt, mit bräunlichen Fleckchen re. und Mi. Randbereiche fingerspurig und li. mit Resten einer Klebemontierung.
24 x 33,5 cm, Psp. 40 x 50 cm.
200 Rudolf Heinrich Schuster (zugeschr.) "Pünderich / Mosel". 1889.
Rudolf Heinrich Schuster 1848 Markneukirchen – 1902 ebenda
Grafitzeichnung auf gelblichem Papier. Unsigniert. U.li. betitelt und ausführlich datiert "14 Nov 84.". Auf Untersatzkarton montiert.
Lichtrandig. Die Blattränder etwas griffspurig sowie mit Reißzwecklöchlein in den Ecken. O.li. mit einem Farbfleck.
24,2 x 33,3 cm.
201 Ludwig Christian Wagner (zugeschr.), Ostia bei Rom – Blick auf das Castello di Giulio II. 1838.
Ludwig Christian Wagner 1799 Wetzlar – 1839 ebenda
Bleistiftzeichnung. Unsigniert. U.re. in Blei ortsbezeichnet "Ostia" und ausführlich datiert "13 Mai 1838". Auf Untersatzkarton montiert.
Die Blattränder leicht griffspurig. Vereinzelt minimal stockfleckig.
26,8 x 38,8 cm.
202 Gottlob Michael Wentzel (zugeschr.) "Villa Borghese". 1829.
Gottlob Michael Wentzel 1792 Großschönau – 1866 Dresden
Bleistiftzeichnung auf Transparentpapier. Unsigniert. U.re. auf einem klebemontierten Stück Transparentpapier betitelt und ausführlich datiert "24 febr. 29". Auf Untersatzkarton montiert.
Leicht knitterspurig. Ein Einriss o.li.
14,5 x 20,5 cm.
Theorodus "Dirck" Verrijck 1734 Haarlem – 1786 Den Haag
Zwei Feder- und Pinselzeichnungen in Tusche, aquarelliert, auf geripptem "Jan Kool"-Bütten bzw. "Jan Honig & Zoon"-Bütten. "Flusslandschaft mit Kapellenruine" u.re. signiert "T. Verijk", das andere unsigniert. Jeweils an den o. Ecken im Passepartout montiert und hinter Glas in einer goldfarbenen Leiste gerahmt.
Zu den Wasserzeichen vgl. Churchill, William Algernon: Watermarks in paper in Holland, England, France, etc. in the XVII and XVIII centuries and their interconnection
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Je 33 x 49,5 cm, Ra. je 45 x 61 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 1.284 € inkl. MwSt) **
204 Poesiealbum einer Schlesierin M. M. Thomey. 1813–1823.
Mit 21 Eintragungen, davon 11 mit Federzeichnungen in Tusche bwz. Zeichnungen und klebemontierten, handkolorierten Radierungen, partiell klebemontiert. Originaler Halbledereinband, die Deckel mit handmarmoriertem Papier und umlaufender Goldprägung, der Vorderdeckel mit goldgeprägtem Besitzermonogramm "M. M. T.".
Teilweise etwas gebräunt und mit Stockflecken. Einband am Rücken und den Kanten etwas bestoßen.
10 x 17,5 x 2 cm.
205 Unbekannter Künstler, Blick auf Dresden vom Wolfshügel aus. Um 1860– 1880.
Bleistiftzeichnung, partiell aquarelliert und weiß gehöht, auf braunem Papier. Unsigniert. Im Passepartout hinter Glas in einem Schmuckrahmen mit Schlagmetallauflage gerahmt.
Papier leicht vergilbt. Gehrung des Rahmens geöffnet, Stuck deutlich bestoßen.
11 x 16 cm, Ra. 21 x 25,5 cm.
206 Deutscher Zeichner, Landschaft auf Capri. 1839.
Friedrich Wilhelm Schwechten 1796 Berlin – 1879 Meißen
Bleistiftzeichnung auf dünnem Papier. Unsigniert. U.li. in Blei bezeichnet und ausführlich datiert "Ticiano 18 August 39". Verso irrtümlich künstlerbezeichnet "Friedrich Wilhelm Schwechten". Auf Untersatzkarton montiert.
Insgesamt etwas stockfleckig und minimal knitterspurig. O.Mi. mit einem Wasserfleck. Re. Blattrand etwas angestaubt. Verso kleine montierungsbedingte Materialverluste sowie Reste ehemaliger Montierungen.
26,5 x 37,6 cm.
Antonio da Correggio ca. 1489 Correggio – 1534 ebenda
Carl Christian Vogel von Vogelstein 1788 Wildenfels – 1868 München
Farbige Pastellkreidezeichnung auf Pergament, auf einen Spannrahmen montiert. Unsigniert. Verso in Feder bezeichnet "6/5 1882 erworben aus dem Nachlasse des Prof. Vogel von Vogelstein, des Lehrers meines Papas". Hinter Glas in einer über rotem Bolus vergoldeten Leiste gerahmt.
Die rückseitige Bezeichnung bezieht sich auf den geadelten Dresdner Akademieprofessor Carl Christian Vogel von Vogelstein, der selbst als Pastellzeichner bekannt war. Allerdings ist eine zweifelsfreie
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24,5 x 21 cm, Ra. 29 x 25,7 cm.
211 Fritz Beckert, Rothenburg. 1933.
Fritz Beckert 1877 Leipzig – 1962 Dresden
Aquarell und Deckfarben über Bleistiftzeichnung. Signiert, datiert und ortsbezeichnet u.li. "Fritz Beckert Rothenburg 1933." Verso unleserlich bezeichnet "I 85,7". Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Papier minimal gebräunt. Verso mit Montierungsresten.
56 x 41 cm, Ra. 71,1 x 52,5 cm.
212 Siegfried Berndt "Landungssteg / Der Pier". 1911.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Farbholzschnitt auf gelblichem Japan. In Blei signiert "Berndt" u.re., technikbezeichnet "Eigenhanddruck" u.li.
Abgebildet in: Andreas Albert: Siegfried Berndt – Ein Dresdner Meister des Farbholzschnittes. Husum 2013, S. 25.
Leicht atelierspurig, minimal randgebräunt.
Stk. 15 x 24,9 cm, Bl. 21,7 x 30 cm.
213 Siegfried Berndt "Polnische Dorfstraße im Nebel". 1910.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Farbholzschnitt. In Blei signiert und datiert u.re. "Siegfried Berndt 1910". Nummeriert u.li. "No 18" sowie monogrammiert "SB". Im Passepartout, darauf Annotationen.
Selten.
Blatt und Psp. leicht gebräunt, leichte Rillen o., Verso mit Spuren einer ehemaligen Montierung.
Stk. 30 x 20 cm, Bl. 41 x 21,5 cm, Psp. 48 x 32 cm.
214 Siegfried Berndt "Mondschein". 1911.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Farbholzschnitt. Im Stock u.re. monogrammiert "SB". In Blei nummeriert u .li. "no. 8", signiert und datiert u.re. "Siegfried Berndt 1911". Im Passepartout, dieses mit Annotationen.
Selten.
Kleine Fehlstellen in den Ecken o.li und u.li, am Rand li. leicht fleckig. Psp. leicht griff- u. knickspurig sowie leicht gebräunt.
Stk. 25 x 15, Bl. 40 x 23,5, Psp. 48,5 x 32 cm.
215 Siegfried Berndt, Boote am Anleger. 1910er Jahre.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Farbholzschnitt auf Japan. U.re. in Blei signiert "Berndt". U.li. bezeichnet "Eigenhanddruck Nr. 6".
Rand stark knickspurig. Foxing. Leicht angestaubt.
Stk. 40,2 x 30,2 cm, Bl. 43 x 31,5 cm.
216 Siegfried Berndt "Landungsbrücke" / Zillen auf der Seine. 1911/1912.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
"Landungsbrücke". Farbholzschnitt. Im Stock monogrammiert u.re. "SB". In Blei signiert und datiert u.re. "Siegfried Berndt 1911", nummeriert u.li. "No 22". Im Passepartout, dieses mit Annotationen.
Zillen auf der Seine. Holzschnitt. Im Stock monogrammiert re. "SB". In Blei signiert und datiert u.re. "Berndt. 1912", nummeriert u.li. "No 39".
Sehr kleiner Schmutzfleck am u. Rand, Psp. minimal stockfleckig sowie leicht gebräunt / Leicht stockfleckigund leicht gebräunt, mit leichten Kratzspuren am li. Rand.
Stk. 20 x 30 cm, Bl. 23,3 x 36,5 cm / Stk. 25,5 x 23 cm, Bl. 41 x 28,5 cm.
217 Siegfried Berndt, Kreideküste auf Rügen. Um 1920.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Aquarell über Federzeichnung in Tusche auf feinem Japanbütten. U.re. signiert "Berndt".
Leicht gegilbt und angeschmutzt, minimal randgebräunt. O. Rand mit unscheinbarer Fehlstelle.
33,8 x 22,7 cm.
218 Siegfried Berndt "Windmühle i. Wattenmeer" / Elbjachten / Zillen auf der Seine 1912.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
"Windmühle i. Wattenmeer". Farbholzschnitt. In Blei signiert und datiert u.re. "BERNDT 1912" sowie nummeriert "No 26". Auf Untersetzkarton montiert, dieser betitelt u. nummeriert.
"Elbjachten". Farbholzschnitt. Im Stock monogrammiert u.li. "SB". In Blei signiert und datiert u.re. "BERNDT 1912". Auf Untersatzkarton montiert, dieser betitelt.
Zillen auf der Seine. Holzschnitt. Im Stock monogrammiert "SB". In Blei signiert und datiert u.re. "BERNDT 1912", nummeriert u.li. "No 22". Auf Untersatzkarton montiert, darauf bezeichnet "Notre Dame 22".
Minimale Stockflecken am re. Rand, leicht gebräunt / Leicht gebräunt, Karton am o. und u. Rand knickspurig / Leicht stockfleckig, mit Knickspur Rand li.
Stk. 20 x 30 cm, Bl. 28 x 41 cm / Stk. 30 x 19,5 cm, Bl. 45,5 x 29,5 cm / Stk. 25,5 x 23 cm, Bl. 41,3 x 28,3 cm.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Vier Aquarelle über Kohlestiftzeichnung bzw. Bleistiftzeichnung auf leichtem "Schoellers Parole"-Karton. "Weite Landschaft" signiert "Berndt", die anderen unsigniert. Jeweils u.li. nummeriert.
Vereinzelt mit Resten einer Montierung, fingerspurig und minimal angestaubt.
Je 33 x 43 cm.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Fünf Holzschnitte auf Japan. Zwei Arbeiten im Stock monogrammiert "SB", zwei Arbeiten in Blei signiert "Berndt", eine Arbeit unsigniert.
Vereinzelt fleckig und knickspurig. Partiell etwas stockfleckig und fingerspurig.
Stk. max. 36 x 24 cm, min. 25,3 x 29,5 cm, Bl. max. 40,6 x 28,5 cm.
221 Siegfried Berndt, Drei Birnen beieinander. Wohl 1920er Jahre.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Federzeichnung in Tusche, aquarelliert, auf Japan. Unsigniert. In Blei von Künstlerhand nummeriert "Nr. 5" u.li. Mit dem originalen Untersatzkarton, darauf gestempelt monogrammiert "SB".
Vereinzelte leichte Bereibungen, technikbedingte Wasserflecken. Im u. Bereich knickspurig. Am o.re. und u.re. Blattrand mit kleinen Materialverlusten.
24 x 32,5 cm.
222 Siegfried Berndt "Vorfrühlingslandschaft" / Drei Schnecken. 1910er-1920er Jahre.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Zwei Farbholzschnitte auf Japan. "Landschaft" u.li. bezeichnet "Eigenhanddruck", nummeriert "16", u.re. signiert "Berndt", verso bezeichnet "Vorfrühlingslandschaft" und an den o. Ecke in ein Passepartout montiert, dieses ebenso betitelt. "Schnecken" unsigniert.
"Vorfrühlingslandschaft" im o.li. Viertel mit deutlichen Läsionen. Die Ränder jeweils deutlich fleckig.
Stk. 15 x 24,6 cm, Bl. 22,5 x 33 cm / Stk. 7,5 x 26 cm, Bl. 13 x 35 cm.
223 Erich Buchwald-Zinnwald "Zinnwald i. Sommer". 1935.
Erich Buchwald-Zinnwald 1884 Dresden – 1972 Krefeld
Farbholzschnitt auf Japan. U.li. In Blei betitelt, bezeichnet "Handdruck" sowie u.re. signiert und datiert "E. Buchwald Zinnwald 35".
Im Jahr 1930 schuf Buchwald-Zinnwald einen motivgleichen kleineren Holzschnitt.
Etwas lichtrandig, mit leichten Knickspuren und Bereibungen. Am u. Rand mehrere kleine Reißzwecklöchlein. Verso Reste einer alten Montierung.
Stk. 36,5 x 41,7 cm, Bl. 39,2 x 46,6 cm.
224 Walter Beyermann, Bildnis Carl Friedrich Leonhardt, Zwickau (?). 1907.
Walter Beyermann 1886 Haida/Böhmen – 1961 Dresden
Carl Friedrich Leonhardt 1866 Crossen – 1938 Zwickau
Farbige Pastellkreidezeichnung auf gräulichem Papier, wohl auf einen Spannrahmen gespannt. U.re. in blauem Stift monogrammiert und datiert "WB 07", darüber nochmals in Blei monogrammiert "WB". Hinter Glas im originalen Plattenrahmen des Künstlers gerahmt, auf der Rückwand mit dem typografisch bezeichneten Etikett des Künstlers, darauf handschriftlich betitelt "Bildnis".
Das Werk ist im Nachlass-Archiv des Künstlers registriert, dort betitelt "Kommerzienrat Leonhardt,
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BA. 128 x 92,5 cm, Ra. 143 x 107,5 cm.
225 Pol Cassel, Constantin mit Zweig. Um 1932/1933.
Pol Cassel 1892 München – 1945 Kischinau, UdSSR
Federzeichnung in Tusche auf bräunlichem Papier. Unsigniert. In schmaler Leiste hinter Glas gerahmt, verso mit einem maschinenschriftlich bezeichneten Sammleretikett.
Provenienz: Privatsammlung Nordrhein-Westfalen; Sammlung Johann Josef Horschik (1874 Schönhof, Böhmen – 1955 Dresden); Geschenk des Künstles.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Blatt beschnitten und gewellt, im o. Bildteil etwas knickspurig. U.Mi. mit winzigen Fleckchen.
10,1 x 12,7 cm, Ra. 15 x 18,2 cm.
226 Marc Chagall "Le lion et les chasseurs". 1927–1930. Erschienen 1952.
Marc Chagall 1887 Witebsk – 1985 Paul de Vence
Radierung auf kräftigen Bütten. In der Platte u.li. signiert "Marc Chagall". Aus "Jean de La Fontaine. Fables", Folge von 100 Radierungen, erschienen in Paris, 1952.
WVZ Cramer 22; WVZ Sorlier 159.
Leicht wellig und knickspurig sowie leicht gebräunt. In den Blattecken mit Stockflecken. Verso mit Resten einer ehemaligen Montierung.
Pl. 29,7 x 24 cm, Bl. 39,6 x 29,7 cm.
227 Henri Edmond Cross "In den Champs-Elysées". 1898.
Henri Edmond Cross 1856 Douai – 1910 St-Clair
Farblithografie auf chamoisfarbenem China. Unsigniert. Am u.li. Blattrand typografisch bezeichnet. Erschienen in "PAN", IV. Jahrgang, 1. Heft, 5. Blatt, Berlin 1898. Eines der 113 Beilagenexemplare für die Künstler- und Vorzugsausgabe zwischen den Seiten 60 / 61.
Söhn HDO 52901–5.
Ecken minimal knickspurig. Ein winziges Löchlein o.Mi. im Bereich der Bäume.
St. 20,2 x 26 cm, Bl. 27,5 x 36,5 cm.
228 Lovis Corinth "Buchenwald im Gebirge". 1922.
Lovis Corinth 1858 Tapiau – 1925 Zandvoort
Lithografie, auf die letzte Seite eines Papierblocks gedruckt, an der Rückpappe belassen. U.re. in Blei signiert "Lovis Corinth". Aus der Serie "Vorfrühling im Gebirge".
WVZ Müller 572.
Leimfleck am o. Rand mittig, Bereibung o re. Reste einer Klebemontierung o.li.
Stk. 32 x 43 cm, Bl. 42 x 54 cm.
229 Otto Dix "Dorf in Sardinien". 1924.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Bleistiftzeichnung auf chamoisfarbenem "P.M. Fabriano"-Bütten. U.re. signiert "Dix". Verso eine weitere Skizze des sardinischen Dorfes sowie Annotationen in Blei von fremder Hand. Im Passepartout.
WVZ Lorenz NSk 5.1.19.
Technikbedingt vereinzelt etwas wischspurig, die Randbereiche mit wenigen Fingerspuren. O.re. ein Einriss (ca. 2 cm), in der Ecke u.re. eine Knickspur. Am u.re. Rand mit hellen Flüssigkeitsspuren. Ebenda sowie Mi.li. mit gelblichen Leimfleckchen.
35,5 x 47,6 cm, Psp. 50 x 65 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 2.568 € inkl. MwSt) **
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
231 Otto Dix "Akt mit hochgestelltem Bein". 1926.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Bleistiftzeichnung auf Transparentpapier. Unsigniert. Verso mit der Skizze eines weiteren Aktes sowie am Rand von fremder Hand bezeichnet. Im Passepartout.
WVZ Lorenz NSk 4.1.5.
Insgesamt etwas wellig, die Randbereiche mit leichten Knickspuren. Die re. Blattkante mit Perforierung, die u.re. Ecke mit zwei Knickspuren (ca. 6 cm und 11 cm). Am u. Rand fingerspurig. Verso in den Blattecken mit gelblichen Resten einer älteren Klebemontierung, recto durchscheinend.
42,9 x 33 cm, Psp. 50 x 40 cm.
232 Otto Dix "Rückenakt". 1932.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Rötelzeichnung und Deckfarben auf leichtem, ockerfarben grundierten "KATASTRON"-Karton. Ligiert signiert und datiert "DIX 1932" Mi.re. Am äußersten u. Blattrand li. mit Nummerierungen in Blei von fremder Hand. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Museumsglas mit UV-Schutz in einem ebonisierten Wellenleistenrahmen.
WVZ Lorenz NSK 12.2.18.
Provenienz: Norddeutscher Besitz; Galerie Valentien, Stuttgart, 1991; Galerie Neher, Essen. 1981.
Lit.:
Otto Dix: Otto Dix:
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56,7 x 43,3 cm, Ra. 82 x 67,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
233 Otto Dix "Operation". 1943.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Prof. Dr. Rudolf Andler 1892 Ravensburg – 1944 Singen
Kohlestiftzeichnung über Bleistiftzeichnung auf gelblichem Karton, auf Pappe aufgezogen. In Blei signiert und datiert "DIX 43" u.re. Hinter Museumsglas mit UV-Schutz in einem ebonisierten niederländischen Wellenleistenrahmen gerahmt.
WVZ Lorenz IE 4.7.13.
Karton zu dem Gemälde "Die Operation" ("Prof. Dr. Rudolf Andler, Singen"), 1943, Mischtechnik auf Holz, 100 x 80 cm. WVZ Löffler 1943 / 8.
Vgl. motivisch auch "Bildnis Prof. Dr. R. Andler, Singen" (auch: "Bei einer
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95 x 88,8 cm, Ra. 123 x 105 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 64.200 € inkl. MwSt) **
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
234 Wilhelm Dodel, Bildnis einer Dresdner Kohlegrubenbesitzerin. Mitte 1930er Jahre.
Wilhelm Dodel 1907 Moskau – 1944 Grustinja, Sowjetunion
Kohlestiftzeichnung und Rötelzeichnung über Grafit und Deckfarben auf grauem Packpapier. Unsigniert. Verso mit einer skizzenhaft angelegten Darstellung einer Dame in Rötelkreide, am o. Blattrand in Grafit wohl von Regina oder Curt Querner bezeichnet "Dodel / Zeichnung" . Hinter Plexiglas in einer profilierten Holzleiste gerahmt. Auf der Rahmenrückwand mit einem montierten Etikett, darauf in Blei bezeichnet "Bildnis Dame im Sessel, Kolengrubenbesitzerin [!sic] enge Freundschaft zu Wilhelm
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142 x 84 cm (gefalzter Zustand), Ra. 145,5 x 88,5 cm.
235 Hans Christof Drexel "Maskerade". 1944.
Hans Christof Drexel 1886 Königsstein im Taunus – 1979 München
Aquarell, Gouache, Deckweiß und Farbkreidezeichnung auf feinem, chamoisfarbenen Bütten. Verso eine weitere Darstellung, signiert "Drexler", datiert "VT3 1944" sowie zweifach mit dem Nachlass-Stempel "Nachlaß Christof Drexel 2.3.79". Mit dem Stempel "Buch & Kunstantiquariat Gerhard Götze, München". Im originalen Passepartout montiert, dieses mit dem Atelierstempel des Künstlers, verso mit Signaturstempel, nochmals mit dem Atelierstempel sowie dem Stempel "Buch & Kunstantiquariat Gerhard Götze, München".
Technikbedingt leicht wellig sowie unscheinbar knickspurig, in der o.li. Blattecke zwei schräg verlaufende Knickspuren, im Gesamteindruck unscheinbar. Ein unscheinbarer Einriss (4 mm) am re. Rand. Psp. u.re. mit kleinem Feuchtfleck.
62,3 x 48,3, Psp. 84,7 x 64,7 cm.
236 Conrad Felixmüller "Einarmiger (Genosse Häkler)". 1920.
Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin
Lithografie auf glattem, weißen Papier. Im Stein monogrammiert "FM" u.li. In Blei unterhalb der Darstellung signiert "Felixmüller", betitelt, technikbezeichnet und nummeriert "37/50". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
WVZ Söhn 231.
Selten.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Die o.li. Blattecke mit kleinem Materialverlust. Insgesamt mit leichten Griffknicken und Knickspuren, im o.re. Bereich mit zwei schräg verlaufenden Knickspuren, am u. Blattrand mit horizonaler Knickspur und mittigen Knitterspuren. Ein Einriss am li. Blattrand (ca. 4,5 cm), eine vertikalte Farbspur (druckimmanent) an der re. Blattkante.
St. 59,5 x 38,5 cm, Bl. 65,2 x 43 cm, Ra. 86,5 x 63,7 cm.
237 Conrad Felixmüller "Frau Matil und Sohn" ("Mutter und Sohn"). 1922.
Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin
Lithografie auf chamoisfarbenem Papier. Im Stein ligiert monogrammiert "FM." u.re. In Blei unterhalb der Darstellung signiert und datiert "Felixmüller 1922" sowie nummeriert "66/70". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
WVZ Söhn 289, dort mit abweichender Breitenangabe sowie abweichender Auflagenangabe.
Selten. Exemplar einer zweiten, bei Söhn nicht verzeichneten Auflage.
In den Ecken Reißzwecklöchlein mit rostfarbenen Abdrücken, die o.re. Ecke mit Materialverlust. Insgesamt etwas griff- und knickspurig, in der o.li. Ecke eine schräg verlaufende Knickspur. Am u. Rand drei Einrisse (3 cm, 1,5 cm, 0,5 cm), ein weiterer minimaler an der li. und o. Blattkante. Im Hintergrund li. ganz unscheinbar stockfleckig. Ra. partiell leicht bestoßen.
St. 56 x 25 cm, Bl. 57 x 33,6 cm, Ra. 78,3 x 57,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
238 Conrad Felixmüller "Stillende Mutter". 1921.
Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin
Farbradierung mit Aquatinta auf Kupferdruckbütten. In Blei signiert und datiert u.re. "Felixmüller 21", bezeichnet u.li. "3/Druck". Am u.re. Blattrand betitelt. Im Passepartout montiert.
WVZ Söhn 251, wohl b (von b), nom. 75 Exemplare, effektiv ca. 25 Exemplare.
Sehr unscheinbar knickspurig. Im Bereich der Nummerierung von Künstlerhand radiert.
Pl. 28,5 x 17,5 cm, Bl. 50,2 x 33,5 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 1.284 € inkl. MwSt) **
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
239 Conrad Felixmüller "Arbeiterpaar (Ehepaar Schnabel)". 1920.
Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin
Kaltnadelradierung in Rotbraun auf gelblichem Japan. In der Platte u.li. ligiert monogrammiert "FM". In Blei signiert u.re. "Felixmüller". Eines von 25 Vorzugsexemplaren (Gesamtauflage 125) für die "DIE SCHAFFENDEN", 2. Mappe, 3. Jahrgang. Mit dem Trockenstempel "Die Schaffenden" u.li. Verso in Blei von fremder Hand annotiert.
WVZ Söhn 220 b (von b).
Insgesamt mit leichten Griffknicken. Blatt leicht gebräunt sowie minimal stockfleckig. Verso mit Resten einer ehemaligen Montierung.
Pl. 28,5 x 27,4 cm, Bl. 41,2 x 30,6 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
240 Otto Eckmann "Wenn der Frühling kommt" / "Schwertlilien". Um 1895/1895.
Otto Eckmann 1865 Hamburg – 1902 Badenweiler
Farblithografie auf bräunlichem Kupferdruckkarton / Farbholzschnitt auf bräunlichem Simili-Japan. Jeweils in der Darstellung monogrammiert sowie im u. Randbereich typografisch bezeichnet. Erschienen in "PAN", I. Jahrgang, 2. Heft, 6. Blatt / 1. Jahrgang, 3. Heft, 3. Blatt, Berlin 1895.
Söhn HDO 52602–6, 52603–2.
Partiell leicht lichtrandig mit vereinzelten, winzigen Stockfleckchen.
Med. max. 25,5 x 11,2 cm, Bl. je ca. 36,5 x 27,5 cm.
241 Erich Fraaß "Familie". 1922.
Erich Fraaß 1893 Glauchau – 1974 Dresden
Pinsel- und Federzeichnung in farbiger Tusche. U.li. signiert und datiert "Erich Fraaß 22". Verso mit einer weiteren Skizze dieses Motivs in farbiger Tusche. Dort betitelt und nochmals datiert u.li. "1922" sowie mit Annotationen in Blei von fremder Hand. Auf Untersatzkarton montiert.
WVZ Hebecker 52, mit Abb. 18.
Provenienz: Norddeutsche Sammlung; Galerie Michel Hebecker, Weimar.
Leicht knickspurig, mit Reißzwecklöchlein in den Ecken. Ein minimaler Ausriss in der Ecke u.re. sowie ein Einriss Rand re. (ca. 1 cm). Die o. Ecken montierungsbedingt knickspurig.
50,3 x 37,5 cm.
242 Alfred Gelbhaar "Verona – Italien, Ponte Pietra" / "Rom". 1929.
Alfred Gelbhaar 20. Jh.
Zwei Aquarelle. Jeweils signiert, datiert "1. Juni 1929, Alfred Gelbhaar, An der Etsch" bzw. "[…] Gelbhaar, Rio Mesina […] sowie betitelt. Jeweils hinter Glas gerahmt.
Die Werke wurden nicht ausgerahmt.
BA. 26,5 x 39,5 cm, Ra. 48,5 x 60,5 cm / BA. 31,5 x 44 cm, Ra. 48,5 x 60,5 cm.
Georg Gelbke 1882 Rochlitz – 1947 Dresden
Drei Aquarelle. Jeweils recto bzw. verso signiert "G. Gelbke" bzw. monogrammiert "G. G." und betitelt, zwei Arbeiten datiert "36" bzw. "37". Eine Arbeit im Passepartout montiert.
"Ziehbrunnen" mit unscheinbarer Falte im u. Drittel, verso mit Resten einer ehemaligen Montierung. "Hafffischer" mit leichtem Abdruck der Montierung. "4 Boote" leicht gebräunt.
27,5 x 19 cm / 16,5 x 24,3 cm / 10,3 x 14,2 cm.
244 Georg Gelbke, 11 Kinderporträts. 1923/1924.
Georg Gelbke 1882 Rochlitz – 1947 Dresden
Elf Radierungen. Zehn Arbeiten signiert u.re. "GGelbke", eine Arbeit monogrammiert u.re. "G.G.". Teilweise datiert, betitelt und nummeriert.
WVZ Albert S. 18.
Jeweils unscheinbar knickspurig. Ein Blatt mit Einriss am Rand li. u. o.re., leicht säurerandig.
Bl. min. 17 x 11,2 cm, Bl. max. 28,5 x 20,3 cm.
245 Hans Hermann Hagedorn, Kopf eines Knaben. 1933.
Hans Hermann Hagedorn 1913 Hamburg – 1998 unbekannt
Aquarell auf Japanbütten. U.re. signiert und datiert "Hans Herm Hagedorn 33". Verso mit dem Künstlerstempel versehen u.Mi. Im Passepartout montiert.
Vereinzelt leicht knickspurig.
49,5 x 34,5 cm, Psp. 67,5 x 53,5 cm.
246 Erich Heckel "Frauen am Strand". 1919.
Erich Heckel 1883 Döbeln – 1970 Radolfzell
Holzschnitt auf weichem Hadernpapier. U.re. in Blei signiert und datiert "Erich Heckel 19", am u.li. Blattrand abweichend betitelt "Am Strand". An den o. Ecken im Passepartout montiert.
WVZ Dube H 320 II (von II); WVZ Ebner / Gabelmann 743 H B (von B).
Lit.: Heinz Spielmann (Hrsg.): Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger. Stuttgart 1995, S. 306, SHG-Nr. 467 (mit Abb.).
Hermann Gerlinger, Katja Schneider (Hrsg.): Die Maler der Brücke. Bestandskatalog Sammlung
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Stk. 46,2 x 32,5 cm, Bl. 67,3 x 46,4 cm.
247 Hermann Glöckner "Stehender weiblicher Akt, den Kopf nach links geneigt". 1923–1924.
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Grafitzeichnung und Rötelkreide auf bräunlichem Maschinenbütten. Verso eine weitere Grafitzeichnung mit der Darstellung eines weiblichen Aktes. Signiert und datiert "1923–24 – Hermann Glöckner, Dresden" sowie nummeriert "1235" und "Fo 163", eine weitere Nummerierung gestrichen. Hinter Glas in einem schmalen Rahmen mit Schlagmetallauflage.
Nicht im WVZ Dittrich, vgl. motivisch und stilistisch "Stehender weiblicher Rückenakt", 1924, Schwarze Kreide, WVZ Dittrich Z 316; WVZ Thomaschke (unpubliziert) 178.
Unscheinbar lichtrandig. Die Blattecken mit Reißzwecklöchlein, die u. Ecken mit kleinem Materialverlust. Die o. Blattkante mit sechs winzigen Einrissen (max. 5 mm), die li. mit einem weiteren (7 mm), durch die verso randumlaufend braunen Papiermontierung gesichert.
48,2 x 32,7 cm, Ra. 43 x 37,5 cm.
248 Hermann Glöckner "Zwei Stühle und Uhr". 1923.
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Federzeichnung in Tusche / Bleistiftzeichnung, drei Darstellungen auf einem Blatt. Unsigniert. "Zwei Stühle und Uhr", ausführlich datiert und bezeichnet "12.12.23 […] Böcke", li. mit Maßangaben versehen. Re. daneben "Straße (Mobschatz)", ausführlich bezeichnet "Erinnerung an Straße in Mobschatz". Darunter "Stehender und Sitzender", unter der Darstellung betitelt. Am u. Blattrand ausführlich von Künstlerhand bezeichnet "18.2.24. Es ist wesentlich die Flächen klar zusammen zu halten
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Darst. jew. 5,8 x 3,6 cm, 5,6 x 6,6 cm, 8,8 x 5,5 cm, Bl. 21,5 x 17,2 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
249 Josef Hegenbarth "Elend (Bettlergestalten)". Um 1922.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Leimfarben und Aquarell über Feder- und Pinselzeichnung in farbiger Tusche. Verso u.li. signiert "Josef Hegenbarth" sowie mit der Darstellung eines Hahns und Hühnern, Feder- und Pinselzeichnung in farbiger Tusche. Im Passepartout hinter Glas in einer einfachen Leiste gerahmt.
WVZ Zesch C III 577.
Vgl. auch die nahezu motividentische Arbeit WVZ Zesch C III 539, bewahrt in: Staatliche Museen zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz, Kupferstichkabinett, Inv.Nr. F IV 929.
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42,5 x 33,2 cm, Ra. 66,5 x 53 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
250 Josef Hegenbarth "Zwei Greifvögel (Geier und Adler)". Um 1940.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Federzeichnung in Tusche. Unsigniert. U.li. in Blei von der Witwe des Künstlers Johanna Hegenbarth bezeichnet "Josef Hegenbarth". Verso eine weitere Pinselzeichnung "Liegendes und stehendes Damwild". Hinter Glas gerahmt. Verso auf dem Rahmen bezeichnet "Kunstverein 1915" sowie "Neumarkt".
WVZ Zesch D V 1069.
Wir danken Herrn Ulrich Zesch, Stuttgart, für freundliche Hinweise.
Minimal griffspurig. O.li. sowie u.re. Ecke etwas knickspurig. Verso in den li. Ecken Klebereste aus alter Montierung. Rahmen partiell unscheinbar bestoßen.
22,8 x 27 cm, Ra. 32,7 x 38,2 cm.
251 Josef Hegenbarth "Besucher am Seehund-Becken" / Am Karussell / "Pferdedressur". Um 1949 / Um 1955/1946.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Drei Federzeichnungen in Tusche auf überwiegend elfenbeinfarbenen Zeichenpapier. "Besucher…" u.re. in Blei von der Witwe des Künstlers Johanna Hegenbarth bezeichnet "Josef Hegenbarth", "Am Karussell" verso mit dem Nachlassstempel versehen. "Pferdedressur" u.re. in Blei signiert "Josef Hegenbarth" und verso mit einer angeschnittenen Darstellung "Zirkuspferde" in derselben Technik.
WVZ Zesch F III 859 / F II 858 / F IV 677.
Wir danken Herrn Ulrich Zesch, Stuttgart, für freundliche Hinweise.
Ecken und Ränder jeweils minimal gestaucht. Blätter teils leicht angeschmutzt.
14,5 x 24 cm / 18 x 16,9 cm / 18,7 x 15,1 cm.
252 Josef Hegenbarth "Feuer". Um 1920.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Radierung auf gelblichem Papier. In Blei signiert u.re. "Josef Hegenbarth".
WVZ Lewinger 36.
Leicht knickspurig, sowie leicht gebräunt.
Pl. 37 x 22 cm, Bl. 44,7 x 28,7 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
253 Bruno Héroux "Rosenlaube". 1909 – 1914.
Bruno Héroux 1868 Leipzig – 1944 ebenda
Radierung. In der Platte u.re. signiert "B Héroux III". In Blei u.li. signiert "B Héroux". Mit einer handschriftlichen Widmung eines späteren Schenkers im Darstellungsbereich "Zum 16. Dezember 1924 mit herzlichen Wünschen überreicht. Leipzig. Fritz". Blatt 3 der Folge "Vae Solis" (Wehe den Einsamen), welche in dramatischen Bildern das Finden, Sich-Bewähren und Triumphieren der Liebe darstellt.
WVZ Liebsch 326.
Farbveränderungen im Papier. U.re. ein Fleck im Darstellungsbereich. Zwei Fingerspuren im o. Viertel des weißen Randes. Verso randumlaufend mit Montierungsresten.
Pl. 44 x 23,7, Bl. 53,5 x 35,5 cm.
254 Bruno Héroux "Sieg". 1909– 1914.
Bruno Héroux 1868 Leipzig – 1944 ebenda
Radierung. In der Platte u.re. signiert "B Héroux III". U.li. in Blei signiert "B Héroux". Blatt 7 der Folge "Vae Solis" (Wehe den Einsamen), welche in dramatischen Bildern das Finden, Sich-Bewähren und Triumphieren der Liebe darstellt.
WVZ Liebsch 330.
Ecken knickspurig, Randbereiche etwas verfärbt.
Pl. 44,5 x 25,5 cm, Bl. 63 x 38 cm.
255 Bruno Héroux "Erwachen". 1909– 1914.
Bruno Héroux 1868 Leipzig – 1944 ebenda
Radierung. In der Platte u.li. signiert "B Héroux III". In Blei u.re. signiert "B Héroux". Blatt 4 der Folge "Vae Solis" (Wehe den Einsamen), welche in dramatischen Bildern das Finden, Sich-Bewähren und Triumphieren der Liebe darstellt.
WVZ Liebsch 327.
Ein Feuchtefleck o.re. Li. der Fraugestalt etwas fleckig. Mit Aufhellungen im weißen Rand o.re. und u.Mi. Verso randumlaufend mit Montierungsresten.
Pl. 43,2 x 27 cm, Bl. 51,9 x 35 cm.
256 Bruno Héroux "Schmerz". 1909– 1914.
Bruno Héroux 1868 Leipzig – 1944 ebenda
Radierung. In der Platte u.re. signiert "B Héroux III". In Blei u.li. signiert "B Héroux". Blatt 5 der Folge "Vae Solis" (Wehe den Einsamen), welche in dramatischen Bildern das Finden, Sich-Bewähren und Triumphieren der Liebe darstellt.
WVZ Liebsch 328.
Kratzspuren re. Und li. neben der Frauenfigur. Blattecken knickspurig und vergilbt.
Pl. 43,5 x 25,5, Bl. 62,5 x 37,7 cm.
257 Bernhard Hoetger "Mutter und Kind". Um 1920.
Bernhard Hoetger 1874 Hörder – 1949 Interlaken
Lithografie auf Bütten. Im Stein signiert u.re. "B. Hoetger". In Blei signiert u.li. "B Hoetger".
Leicht griff- u. knickspurig. Verso mit den Spuren einer ehemaligen Montierung.
St. 34,5 x 30,3 cm, Bl. 46 x 42 cm.
258 Karl Hofer, Zwei Tanzende. 1922.
Karl Hofer 1878 Karlsruhe – 1955 Berlin
Lithografie auf "JW Zanders" Bütten. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Hofer". Blatt 9 der Folge "Tanz 12 Steinzeichnungen" mit 12 Lithografien, Verlag des Kreises x Arndt Beyer, Leipzig, 1922.
WVZ Rathenau 165.
Unscheinbar lichtrandig und griffspurig, an den Rändern deutlicher knickspurig.
St. 25 x 31 cm, Bl. 58,538,8 cm.
259 Karl Hofer, Zwei Mädchen am Fenster. 1923.
Karl Hofer 1878 Karlsruhe – 1955 Berlin
Lithografie auf kräftigem Japan. In Blei signiert u.re. "Hofer" und mit dem Trockenstempel des Künstlers versehen. Blatt 7 der Mappe "Zenana". Verlag der Marees Gesellschaft R. Piper & Co, München.
WVZ Rathenau L 179.
Sehr leicht knickspurig. Verso mit Spuren einer ehemaligen Montierung.
St. 32 x 22,5 cm, Bl. 45,4 x 29,7 cm.
260 Karl Hofer "Drei badende Mädchen". 1923.
Karl Hofer 1878 Karlsruhe – 1955 Berlin
Lithografie auf Japan. In Blei signiert u.re. "Hofer" und mit dem Trockenstempel des Künstlers versehen. Eines von 80 Exemplaren auf Japan. Blatt 11 der Mappe "Zenana". Verlag der Marees Gesellschaft R. Piper & Co, München.
WVZ Rathenau L 183.
Leicht stockfleckig Rand re. Leicht griff- u. knickspurig.
St. 35,5 x 27 cm, Bl. 45 x 34,7 cm.
261 Karl Hofer "Mädchen, einen Baumstamm umfassend". 1923.
Karl Hofer 1878 Karlsruhe – 1955 Berlin
Lithografie auf kräftigem Japan. In Blei signiert u.re. "Hofer" und mit dem Trockenstempel des Künstlers versehen. Blatt 4 der Mappe "Zenana". Verlag der Marees Gesellschaft R. Piper & Co, München.
WVZ Rathenau L 176.
Leicht griff- u. knickspurig.
St. 28,7 x 19,1 cm, Bl. 42 x 27,2 cm.
262 Karl Hofer, Zwei Mädchen, tanzend. 1923.
Karl Hofer 1878 Karlsruhe – 1955 Berlin
Lithografie auf kräftigem Japan. Signiert u.re. "Hofer" und mit dem Trockenstempel des Künstlers versehen. Blatt 8 der Mappe "Zenana". Verlag der Marees Gesellschaft R. Piper & Co, München.
WVZ Rathenau L 180.
Verso mit Spuren einer ehemaligen Montierung.
St. 30 x 20 cm, Bl. 47,2 x 32,8 cm.
263 Karl Hofer, Vier Mädchen. 1923.
Karl Hofer 1878 Karlsruhe – 1955 Berlin
Lithografie auf Japan. In Blei signiert u.re. "Hofer" und mit dem Trockenstempel des Künstlers versehen. Blatt 5 der Mappe "Zenana". Verlag der Marees Gesellschaft R. Piper & Co, München.
WVZ Rathenau L 177.
Leicht griff- u. knickspurig, leicht gebräunt.
St. 31 x 26 cm, Bl. 45,5 x 34 cm.
264 Karl Hofer, Zwei Mädchen im Wasser. 1923.
Karl Hofer 1878 Karlsruhe – 1955 Berlin
Lithografie auf kräftigem Japan. In Blei signiert u.re. "Hofer" und mit dem Trockenstempel des Künstlers versehen. Blatt 6 der Mappe "Zenana". Verlag der Marees Gesellschaft R. Piper & Co, München.
WVZ Rathenau L 178.
Lichtrandig. Sehr leicht knickspurig.
St. 32 x 23 cm, Bl. 45 x 32,8 cm.
265 Karl Hofer, Zwei Mädchen in Umarmung. 1923.
Karl Hofer 1878 Karlsruhe – 1955 Berlin
Lithografie auf kräftigem Japan. In Blei signiert u.re. "Hofer" und mit dem Trockenstempel des Künstlers versehen. Blatt 3 der Mappe "Zenana". Verlag der Marees Gesellschaft R. Piper & Co, München.
WVZ Rathenau L 175.
Sehr leicht knickspurig.
St. 27,3 x 17,3 cm, Bl. 45,5 x 29,6 cm.
266 Ludwig von Hofmann "Tanzgruppe". 1912.
Ludwig von Hofmann 1861 Darmstadt – 1945 Pillnitz bei Dresden
Farbholzschnitt auf feinem, weißen Japan. U.li. in Blei signiert "L. v. Hofmann", u.re. bezeichnet "Handdruck". An den o. Ecken im Passepartout montiert.
Minimalst mit Passepartoutrand gegilbt.
Stk. 13,5 x 20,8 cm, Bl. 16,2 x 23,5 cm.
267 Friedrich Iwan "Petzer mit Brunnberg". Vor 1946.
Friedrich Iwan 1889 Landeshut, Niederschlesien – 1967 Wangen im Allgäu
Farbradierung. U.re. in Blei signiert "Iwan". Recto an den o. Ecken an Passepartout montiert. Verso wohl von fremder Hand betitelt.
Leicht lichtrandig.
Pl. 16 x 22,5 cm, Bl. 26,8 x 38 cm, Psp. 27 x 38 cm.
268 Hans Jüchser "Häuser im Wachwitzgrund". Wohl 1930.
Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden
Farbholzschnitt auf feinem Papier. Unterhalb der Darstellung li. in Blei bezeichnet "Handdruck" und li. signiert "Hans Jüchser". Auf Untersatzkarton montiert.
Stockfleckig. Am u. Rand mit leichen Quetschfalten sowie etwas knickspurig.
Stk. 25,6 x 39,8 cm, Bl. 31 x 47 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Leopold Karl Walter von Kalckreuth 1855 Düsseldorf – 1928 Eddelsen bei Hittfeld
Vier Radierungen. Zum Teil in der Platte ligiert monogrammiert "KL". Jeweils in Blei signiert u.re. "Kalkreuth d.j." und teils datiert und betitelt.
Sehr leicht griff- u. knickspurig, verso mit Spuren ehemaliger Montierungen.
Bl. min. 25 x 30 cm, Bl. max. 30 x 40 cm.
270 Walter Jacob "Im Lehnstuhl sitzender weiblicher Akt". 1924.
Walter Jacob 1893 Altenburg/Thüringen – 1964 Hindelang/Allgäu
Aquarell über Kohlestiftzeichnung auf kräftigem "Schoellershammer Parole"-Büttenkarton. Signiert und datiert u.re. "W. Jacob 24".
Das Werk wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ Pigur aufgenomen.
Verzeichnet / ausgestellt in: Walter Jacob, Arbeiten 1908–1962, Ölbilder, Mischtechniken, Aquarelle und Zeichnungen. Ausstellungskatalog Karl & Faber, München 1986. S. 20, Kat. Nr. 35.
Technikbedingt leicht wellig. Leicht griff- und knickspurig sowie leicht unregelmäßig gebräunt. Mit einer unscheinbaren Quetschfalte am Blattrand Mi.li., einem fachmännisch geschlossenen, nahezu senkrecht in die Darstellung einlaufenden Einriss o.Mi. (ca. 22,5 cm) und wenigen, ganz winzigen Einrissen an den Kanten, partiell verso mit Flüssigpapier geschlossen. U.li. ein Reißzwecklöchlein. Verso Reste einer ehemaligen Montierung sowie etwas stockfleckig.
72,5 x 50,8 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
271 Ernst Ludwig Kirchner "Nacktes Paar im Atelier". 1910.
Ernst Ludwig Kirchner 1880 Aschaffenburg – 1938 Frauenkirche-Wildboden
Kreidezeichnung auf ockerfarbenem Papier. Unsigniert. Verso u.li. mit dem Basler Nachlass-Stempel (Lugt 1570b) mit der Nummerierung "B Dre / Bg 36" versehen. Ebenda nochmals in Tinte sowie in Blei nummeriert "C 2654", "K 2623" sowie "2248". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Museumsglas mit UV-Schutz in einer profilierten, über roter Grundierung braun gefassten Leiste mit goldfarbener Sichtleiste gerahmt.
Die Zeichnung ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv c/o Henze & Ketterer,
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33 x 42,7 cm, Ra. 58 x 68 cm.
272 Ernst Ludwig Kirchner "Hugo" (Hugo Biallowons in Uniform). 1915.
Ernst Ludwig Kirchner 1880 Aschaffenburg – 1938 Frauenkirche-Wildboden
Hugo Biallowons 1879 Ostpreußen – 1916 bei Verdun
Grafitzeichnung auf chamoisfarbenem Papier. Unsigniert, u.li. betitelt. Verso mit dem Basler Nachlass-Stempel (Lugt 1570b) mit der Nummerierung "P BE / Ba 57". Ebenda nochmals in Blei nummeriert "K 2265", "C 4222" sowie "1980". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Museumsglas mit UV-Schutz in einer ebonisierten, gekehlten Leiste mit Wellenbanddekor gerahmt.
Die Zeichnung ist im Ernst Ludwig Kirchner Archiv c/o Henze & Ketterer, Wichtrach / Bern, dokumentiert.
Ernst Ludwig
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48,5 x 29,5 cm, Ra. 81 x 65 cm.
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 21.400 € inkl. MwSt) **
273 Paul Kleinschmidt "Liebendes Paar I". 1920.
Paul Kleinschmidt 1883 Bublitz i. Pommern – 1949 Bensheim
Kaltnadelradierung mit leichtem Plattenton auf "Van Gelder Holland"-Bütten. In Blei signiert und datiert u.re. "Kleinschmidt 20", nummeriert u.li. "25/75". Aus der Folge "Simson".
Lichtrandig. Verso leicht stockfleckig.
Pl. 20 x 15 cm, Bl. 26 x 20,5 cm.
274 Max Klinger "Elend". 1892.
Max Klinger 1857 Leipzig – 1920 Groß-Jena/Naumburg
Radierung und Kupferstich auf kräftigem, gelblichen Japan. In der Platte ligiert monogrammiert und datiert u.li. "MK 92". In Blei signiert "M Klinger", bezeichnet "Paris" sowie ausführlich datiert u.re. "3. u. 4. Ex. 17.12.1894". Blatt sieben der Folge "Vom Tode Zweiter Teil", Opus XIII.
WVZ Singer 236 III (von VI), mit leicht abweichenden Maßen. Unvollendeter Zustand, der Himmel dunkel und schwerer als bei I und II, die Nase des Speise austeilenden Mädchens breit aber gerade.
Lichtrandig. Verso mit Spuren einer ehemaligen Montierung.
Pl. 45,7 x 35,4 cm, Bl. 61 x 44,8 cm.
275 Max Klinger, 1 (von 22 ) Blatt aus "Zelt I" und 17 (von 24) Blatt aus "Zelt II". 1915.
Max Klinger 1857 Leipzig – 1920 Groß-Jena/Naumburg
19 Radierungen und Aquatinten. Opus XIV. Die Arbeiten In der originalen Leinenmappe Teil II.
Unsigniert. Jeweils bezeichnet "Druck v. Giesecke & Devrient".
Aus "Zelt I":
WVZ Beyer
a) 349 – Bl. 18 II (von II)
Aus "Zelt II":
WVZ Beyer
b) 354 – Bl. 23 II (von II)
c) 355 – Bl. 24 III (von III)
d) 356 – Bl. 25 V (von V)
e) 357 – Bl. 26 III (von III)
f) 359 – Bl. 28 II (von II)
g) 360 – Bl. 29 III (von III)
h) 361 – Bl. 30 II (von
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Bl. 58,5 x 40 cm, Mappe 60 x 41,5 cm.
276 Georg Karl Koch, Hindernisrennen. Um 1890–1910.
Georg Karl Koch 1857 Berlin – 1927 ebenda
Gouache. U.li. signiert "G Koch". Hinter Glas in einem gekehlten Schleiflackrahmen mit goldfarbener Sichtleiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Im Bereich des Himmels mit vereinzelten minimalen Anschmutzungen. Ra. bestoßen und mit leicht geöffneten Gehrungen.
BA. 32 x 66 cm, Ra. 44,5 x 78 cm.
277 Käthe Kollwitz "Betendes Mädchen". 1892.
Käthe Kollwitz 1867 Königsberg – 1945 Moritzburg
Strichätzung, Kaltnadel und Aquatinta in Rotbraun auf chamoisfarbenem Kupferdruckpapier. In der Platte unterhalb der Darstellung li. typografisch bezeichnet "Orig. Rad. von Käthe Kollwitz", re. "Druck v. O. Felsing, Berlin Chlttbg.". In Blei signiert u.re. "Kollwitz". Am u. li. Blattrand von fremder Hand betitelt und nummeriert. Verso von fremder Hand bezeichnet "Einzelblatt".
WVZ Klipstein 11 III (von IV b), jedoch ohne die mittige typografische Verlagsbezeichnung "Verlag von Emil
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Pl. 19,5 x 15 cm, Bl. 40 x 30 cm.
278 Bernhard Kretzschmar "Schlittenpartie". 1923.
Bernhard Kretzschmar 1889 Döbeln – 1972 Dresden
Kaltnadelradierung mit leichtem Plattenton auf Velin. In Blei signiert und datiert u.re. "B. Kretzschmar 23", u.li. betitelt. Auflage für den Euphorion Verlag, Berlin, mit dem Trockenstempel des Verlags. Im Passepartout montiert.
WVZ Schmidt R 136 b (von b).
Pl. 17 x 26,3 cm, Bl. 34,5 x 43 cm.
279 Bernhard Kretzschmar, Auf der Straße. 1920.
Bernhard Kretzschmar 1889 Döbeln – 1972 Dresden
Kaltnadelradierung auf festem Velin. In Blei signiert und datiert u.re. "Bernh. Kretzschmar 20".
Nicht im WVZ Schmidt, vgl. jedoch stilistisch und motivisch "Dampferpartie", 1920, Kaltnadel und Pinselätzung, WVZ Schmidt R 43 sowie "Kabarett", 1920, Kaltnadel und Pinselätzung, WVZ Schmidt R 46.
Wir danken Herrn Peter Stilijanov, Klosterneuburg, für freundliche Hinweise.
Leicht knickspurig, sowie Ränder leicht gebräunt. Verso minimal stockfleckig.
Pl. 26,3 x 30 cm, Bl. 45,3 x 52 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
280 Paul Kuhfuss "Gegner". 1923.
Paul Kuhfuss 1883 Berlin – 1960 ebenda
Kohlezeichnung, aquarelliert. U.re. signiert und datiert "Kuhfuss 23". Verso in Blei mit Skizzen geometrischer Körper sowie die Bezeichnung "Ausgestellt gewesen im Sommer (Herbst) des Jahres 19… in der Berliner Akademie der Künste (Pariser Platz) aber der (sic!) Berliner Secession (Lovis Corinth) (Kurfürstendamm) muß noch festgestellt werden." und Nummerierungen in Blei und Kugelschreiber. Hinter Glas in einer schwarzen Leiste gerahmt.
WVZ Hellwich 23/12, dort seitenverkehrt abgebildet.
Wir danken Herrn Ekkehard Hellwich, Mehrow, für freundliche Hinweise.
Blatt deutlich wellig und gebräunt, mit deutlichen Flüssigkeitsflecken u. und o. Verso umlaufende Papierkaschierung (3–4 cm breit) sowie Reste einer Klebemontierung. Ra. minimal gebrauchsspurig.
47 x 50 cm, Ra. 69 x 71,5 cm.
281 Otto Lange "Frohes Fest". Um 1916.
Otto Lange 1879 Dresden – 1944 ebenda
Holzschnitt in Grün auf gelbem Bütten. Unsigniert. In Grafit u.li. von fremder Hand bezeichnet "Originalschnitt Ottolange Berlin – Dresden".
WVZ Schönjahn H 83 II (von II).
Selten.
Blattecken minimal gestaucht.
Stk. 24,5 x 18,5 cm, Bl. 37,5 x 26,5 cm.
282 Otto Lange "Van Zantens glückliche Zeit". Um 1919/1920.
Otto Lange 1879 Dresden – 1944 ebenda
Farbholzschnitt. Im Stock monogrammiert "OL" u.Mi. Formatverkleinerter Sonderdruck mit einer Motivvariante des Titelblatts der gleichnamigen Mappe, Edition Galerie Arnold, Dresden.
Vgl. WVZ Schönjahn H 244.
Selten.
Unscheinbar gebräunt, je eine Knickspur horizontal und vertikal, recto unscheinbar, verso deutlicher erkennbar.
Stk. 20,2 x 13,5 cm, Bl. 25 x 21 cm.
283 Reinhold Langner "Wolf mit Jungen". Um 1934.
Reinhold Langner 1905 Weinböhla – 1957 Dresden
Holzschnitt auf Japanbütten. U.re. in Blei signiert 'Langner'. An den o. Ecken im Passepartout montiert.
Verzeichnet in: Reinhold Langner, Plastik, Zeichnung, Malerei, Graphik. Gedächntisausstellung im Albertinum Dresden 1958. KatNr. 221 oder 222.
Leicht gegilbt und stockfleckig. Randbereiche griffspurig.
Stk. 41,5 x 50,4 cm, Bl. 49,3 x 56,7 cm, Psp. 60 x 80 cm.
284 Max Liebermann "Theodor Fontane" / "Holzsuchende Frauen". 1896/1899.
Max Liebermann 1847 Berlin – 1935 ebenda
Zwei Lithografien auf chamoisfarbenem Kupferdruckkarton bzw. Maschinenbütten. Unsigniert. Jeweils am u.li. Blattrand typografisch bezeichnet. Erschienen in "PAN", II. Jahrgang, 1. Heft, 1. Blatt / V. Jahrgang, 4. Heft, 1. Blatt, Berlin 1896 – 1900.
WVZ Schiefler 42 bzw. 49, dort betitelt "Holzsammler in [sic!] Walde".
Söhn HDO 52701–1, 53004–1.
Vereinzelt stockfleckig und knickspurig, "Holzsuchende Frauen" mit einer Quetschfalte am Blattrand u.Mi.
St. max. 26,8 x 21,8 cm, Bl. je 26,3 x 27,7 cm.
285 Friedrich Lissmann "Lämmergeier". Um 1910.
Friedrich Lissmann 1880 Bremen – 1915 Ypern
Farbholzschnitt auf hauchdünnem Japan. Unsigniert. In Blei betitelt u.li. Mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen u.re. sowie einem Druckervermerk in Blei"gedr. C. Zinkeisen" u.re.
Montierungsbedingte leichte Stauchung in der Ecke o.re. Licht knickspurig.
Stk. 19 x 13,5 cm, Bl. 25,2 x 18,5 cm.
286 Elfriede Lohse-Wächtler "Maria (Böhmische Madonna)". 1922.
Elfriede Lohse-Wächtler 1899 Dresden – 1940 Pirna-Sonnenstein
Federlithografie in Rotbraun auf hauchdünnem Japan. Im Stein monogrammiert "NW" u.Mi.
WVZ Weinstock W011a, WVZ Reinhardt 8.
Zwei sehr unscheinbare Flecken Rand li.
St. 15 x 9,8 cm, Bl. 17,8 x 12,7 cm.
287 Elfriede Lohse-Wächtler "Potiphar". 1922.
Elfriede Lohse-Wächtler 1899 Dresden – 1940 Pirna-Sonnenstein
Federlithografie in Braun auf hauchdünnem, ockerfarbenem Japan. Im Stein monogrammiert u.li. "ELW".
WVZ Weinstock ELW032a, WVZ Reinhardt 28, dort in der aquarellierten Version.
Winzige Knickspur Rand re.
St. 19 x 19 cm, Bl. 20 x 19 cm.
288 Franz Marc "Tierlegende". 1912.
Franz Marc 1880 München – 1916 Verdun
Holzschnitt auf leichtem Velin. Im Stock u.li monogrammiert "M". Verso typografisch künstlerbezeichnet, betitelt, technikbezeichnet sowie mit Annotationen von fremder Hand in Blei. Erschienen in "GENIUS: Zeitschrift für werdende und alte Kunst", hrsg. V. Carl Georg Heise und Hans Mardensteig, Kurt Wolff Verlag, München, erstes Jahr, 2. Buch, 1919, S. 283. Gedruckt bei W. Drugulin, Leipzig.
WVZ Hoberg / Jansen 26, 3. Edition (von 4 Editionen).
Minimal lichtrandig, am u. Rand sehr leicht knickspuri. Verso mit Spuren einer ehemaligen Montierung.
Stk. 20 x 25 cm, Bl. 25,3 x 35,8 cm.
289 Frans Masereel "Die Passion eines Menschen". Um 1918.
Frans Masereel 1889 Blankenberghe – 1972 Avignon
25 Holzschnitte auf Hadernpapier. Jeweils im Stock monogrammiert "FM". Gebunden. Eines von 700 nummerierten Exemplaren (Gesamtauflage 750 Exemplare). Verlag Kurt Wolff, München, 1921. Originaler Halbleder-Einband. Titel mit Goldprägung. Im Schuber.
WVZ Ritter 5 II (von XI).
Vgl.: Gerhart Ziller, Frans Masereel. Sachsenverlag, Dresden. 1949. S. 50 – 55.
Ecken des Einbands leicht bestoßen, kleiner Einriss am Buchrücken. Leder leicht berieben. Pappschuber leicht bestoßen. Schmutztitel unscheinbar fleckig.
Einband 28 x 22,5 cm.
290 Richard Müller "Am Meer". Um 1900.
Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz
Radierung mit Plattenton auf kräftigem beigefarbenen Japan. U.re. in Blei signiert "Rich. Müller".
WVZ Günther 52.
Minimal griffspurig.
Pl. 23,7 x 17,6 cm, Bl. 33 x 24 cm.
291 Richard Müller "Auf der Schaukel". 1922.
Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz
Radierung mit Plattenton auf feinem Japan. In der Platte o.Mi. datiert und monogrammiert "1922 RM". U.re. in Blei signiert "Rich. Müller". In der u.re. Blattecke sowie verso mit einer Annotation von fremder Hand in Blei. Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
WVZ Günther 123.
Das Motiv gehört zu Richard Müllers bekanntesten Schöpfungen, nach dem der Künstler in den Jahren 1921 und 1946 auch Gemälde schuf.
Papier gegilbt. Quetschfalten ausgehend von den beiden o. Ecken. Verso stockfleckig sowie recto leicht stockfleckig am o. Blattrand.
Pl. 20,9 x 16,7 cm, Ra. 43 x 33 cm.
292 Oskar Nerlinger "Im Hafen". 1930.
Oskar Nerlinger 1893 Schwann – 1969 Berlin
Federzeichnung in Tusche, Spritztechnik in Kasein und Tempera auf leichtem, gelblichen "Schoellershammer Parole"-Karton. Signiert u.li. "ONerlinger", nochmals signiert u.re. "Nerlinger". Verso mit einer weiteren Skizze des Künstlers, mit dem Künstlerstempel versehen, betitelt, datiert, technikbezeichnet und mit Maßangaben u.Mi. "Spritzblatt 1930 51 x 73 cm". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Museumsglas mit UV-Schutz in einer schwarzen Leiste gerahmt.
Vgl.: Heidrun
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51 x 73 cm, Ra. 69,8 x 91 cm.
293 Emil Orlik "Gerhard Hauptmanns Bildnis". 1924.
Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin
Gerhard Hauptmann 1920 Berlin – 1996 ebenda
Acht Lithografien auf Bütten. Jeweils in Blei signiert "Orlik" u.re. Mit einer Einleitung von Oskar Loerke. Eines von 110 Exemplaren der Ausgabe B, Gesamtauflage 135 Exemplare. Erschienen im Rembrandt-Verlag, Berlin Zehlendorf, 1924. Jeweils im Passepartout. In der originalen Halbpergament-Flügelmappe mit Titelprägung in Gold.
WVZ Voss-Andreae L 644 (Ausgabe B), L 647 – L 654.
Selten.
Die Radierungen WVZ Voss-Andreae L 645 und L 646 fehlen. Deckblatt unscheinbar wellig und leicht knickspurig. Psp. teilweise mit leichten Feuchtigkeitsrändern. Mappe mit deutlichen Feuchtigkeitsrändern sowie angeschmutzt.
Bl. 33 x 25 cm, Mappe 43, 5 x 34 cm.
294 Paul Paeschke, Hamburg Jungfernstieg / Hamburger Wetter. 1900er -1920er Jahre.
Paul Paeschke 1875 Berlin – 1943 ebenda
Radierung mit Plattenton auf Bütten / Lithographie auf feinem Japan. Jeweils in Blei signiert u.re. "Paul Paeschke" und nummeriert u.li. "38/100" / "XX/XX", in Blei von fremder Hand betitelt u.li.
Leicht griff- u. knickspurig, "Wetter" leicht stockfleckig.
Pl. 12 x 15,5 cm, Bl. 27 x 36,7 cm / Pl. 20,8 x 26,5 cm, Bl. 30 x 36 cm.
295 Auguste Rodin "Antonin Proust". 1897.
Auguste Rodin 1840 Paris – 1917 Meudon
Radierung auf kräftigem, chamoisfarbenem Bütten. Unsigniert. Am u.li. Blattrand typografisch bezeichnet. Erschienen in "PAN", III. Jahrgang, 3. Heft, 8. Blatt, Berlin 1897.
WVZ Thorson X, 5. Zustand 60; WVZ Delteil 10; Söhn HDO 52803–8.
Vereinzelte Griffspuren. Verso ein montierungsbedingter Materialverlsut, resto nicht sichtbar.
Pl. 11 x 6,7 cm, Bl. 36,5 x 27,5 cm.
296 Wilhelm Rudolph, Elblandschaft (Blick auf Heidenau mit der Papierfabrik Krause und Baumann ?). Wohl 1930er-frühe 1940er Jahre.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Grafitzeichnung. U.re. signiert "Rudolph", u.li. mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers. Mit Annotationen in Blei von fremder Hand in den u. Blattecken. Verso eine Federzeichnung eines männlichen Aktes, ebenfalls signiert "W Rudolph".
Li. und re. Rand mit Heftlöchern.
25,5 x 36,5 cm.
297 Wilhelm Rudolph "Johannstraße". 1945– 1947.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Federlithografie. Im Stein signiert "W Rudolph" und betitelt "König Johannstraße". In Blei u.re. nochmals signiert "Wilhelm Rudolph", mittig betitelt, u.li. technikbezeichnet "Orig. Litho". Verso mit älteren Annotationen in Blei. Aus der Folge "Dresden 45". Im Passepartout.
Vgl.: Klitzsch, Gottfried: Wilhelm Rudolphs Arbeiten auf Papier zum 13. Februar 1945, in: ders. u. Klitzsch, Annerose (Hg.): Wilhelm Rudolph: Dresden 45 – Zeichnungen, Lithographien, Holzschnitte (Ausst.-Kat. Radebeul, Ausstellung Dresdner Kunst), Köthen 2018, S. 33–62, S. 51–52 (Abb. S. 133).
Unscheinbarer Knick re. im Papierrand.
St. 30,5 x 41,7 cm, Bl. 37,5 x 50 cm, Psp. 49,7 x 59,3 cm.
298 Edwin Scharff, Frauenraub / "Pferdeführer". 1921.
Edwin Scharff 1887 Neu-Ulm – 1955 Hamburg
Zwei Radierungen auf Bütten. Jeweils in der Platte ligiert monogrammiert und datiert "ES 1921". "Frauenraub" in Blei signiert u.re. "EScharff" und nummeriert u.li." 2/10",.
Leicht griff- u. knickspurig, "Pferdeführer" leicht lichtrandig, verso mit Spuren ehemaliger Montierungen.
Pl. 22,5 x 18,2 cm / 20,5 x 16,2 cm, Bl. 36 x 25,8 cm / 34,5 x 22,5 cm.
299 Karl Schmidt-Rottluff "Exlibris: Helene Weiske II". 1905.
Karl Schmidt-Rottluff 1884 Rottluff b. Chemnitz – 1976 Berlin
Holzschnitt auf gräulichem, fasrigen Kupferdruckpapier. Unsigniert. Verso mit dem Stempel "Holzschnitt v. Schmidt-Rottluff".
Nicht im WVZ Schapire.
Lit.: Heinz Spielmann (Hrsg.): Die Maler der Brücke. Sammlung Hermann Gerlinger. Stuttgart 1995. S. 34, KatNr. H 05–14 und S. 205, KatNr. 257 (beide mit Abb).
Wenngleich Zeichnungen nach sogenannten "Viertelstundenakten" im Werk Karl Schmidt-Rottluffs bisher nicht nachweisbar sind, belegt doch vorliegendes Blatt, dass sich der
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Stk. 10,4 x 4,8 cm, Bl. 10,5 x 4,8 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
300 Karl Schmidt-Rottluff "Reichswappen (Reichsadler" (Entwurf zum Wappen der Republik). 1919.
Karl Schmidt-Rottluff 1884 Rottluff b. Chemnitz – 1976 Berlin
Wilhelm Niemeyer 1874 Barchfeld bei Eisenach – 1960 Hamburg
Holzschnitt auf Velin. In Blei signiert u.re. "S. Rottluff", u.li. nummeriert "1935".
WVZ Schapire H 262; Zählung nach Schmidt-Rottluff 1935.
Provenienz: Sammlung Wilhelm Niemeyer, Hamburg.
Leicht griff- u. knickspurig. Verso mit Resten einer ehemaligen Montierung.
Stk. 50 x 50 cm, Bl. 70,5 x 55,5 cm.
301 Karl Schmidt-Rottluff "Dekorativer Adler". 1920.
Karl Schmidt-Rottluff 1884 Rottluff b. Chemnitz – 1976 Berlin
Wilhelm Niemeyer 1874 Barchfeld bei Eisenach – 1960 Hamburg
Holzschnitt auf Velin. In Blei signiert u.re. "S. Rottluff", u.li. nummeriert "2027". Verso mit Annotationen von fremder Hand in Blei.
WVZ Schapire H 268; Zählung nach Schmidt-Rottluff 2027.
Provenienz: Sammlung Wilhelm Niemeyer, Hamburg.
Ränder knickspurig, mit mehreren kleinen, fachmännisch hinterlegten, Einrissen.
Stk. 49,8 x 39,5 cm, Bl. 69,7 x 56 cm.
302 Karl Schmidt-Rottluff "Heiliger Franziskus". 1919.
Karl Schmidt-Rottluff 1884 Rottluff b. Chemnitz – 1976 Berlin
Holzschnitt auf feinem Bütten. In Blei signiert u.re. "S. Rottluff", u.li. nummeriert "1913".
WVZ Schapire H 243, Zählung nach Schmidt-Rottluff 1913.
Insgesamt ganz unscheinbar griffspurig. Li. Blattkante mittig mit unscheinbarer Stauchung, am re. Blattrand mittig ein schräg einlaufender, fachmännisch geschlossener Einriss (ca. 9,5 cm), dort an der äußersten Blattkante ein weiterer kleiner Einiss (ca. 1,5 cm). Im o. weißen Rand re. eine kleine kreisförmige Bereibung, im u. weißen Rand eine unscheinbare Quetschfalte.
Stk. 59,5 x 49,2 cm, Bl. 72,2 x 59,3 cm.
303 Hermann Scherer "Figuren in Landschaft" 1924–1926. Neudruck von 1974/1976.
Hermann Scherer 1893 Rümmingen – 1927 Basel
Holzschnitt auf kräftigem, chamoisfarbenen Japan. Unsigniert. Mit Nachlass-Stempel "Hermann Scherer, Neudruck von 1974/76, Vom Originalstock, Exemplar 66/70" versehen u.re. Auf Untersatzkarton montiert und hinter Museumsglas mit UV-Schutz gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Unscheinbar lichtrandig. Ra. sehr leicht bestoßen.
Stk. 53,6 x 69,5 cm, Bl. 61 x 76 cm, Ra. 73 x 90 cm.
304 Franz Skarbina "Droschke im Regen". 1896.
Franz Skarbina 1849 Berlin – 1910 ebenda
Farblithografie auf chamoisfarbenem Kupferdruckkarton. Im Stein u.re. signiert und datiert "Skarbina 1896" und am u.li. Blattrand typografisch bezeichnet. Erschienen in "PAN", II. Jahrgang, 1. Heft, 4. Blatt, Berlin 1896. Eines der 1400 Exemplare der Normalausgabe.
Söhn HDO 52701–4.
Vereinzelte Stockfleckchen, im Bereich des Steins partiell leicht wellig. Minimale Randbräunung.
St. 24,8 x 21,5 cm, Bl. 36,5 x 27,5 cm.
305 Franz Skarbina "Bretonin". Um 1880.
Franz Skarbina 1849 Berlin – 1910 ebenda
Aquarell. Unsigniert. Hinter Glas in einer gekehlten Leiste mit künstlerbezeichnendem Messingschild gerahmt.
Das Werk ist in dem in Vorbereitung befindlichen WVZ Owesle registriert.
Technikbedingt leicht wellig. Verso umlaufend Reste einer Klebemontierung. Rahmen etwas bestoßen.
45,5 x 29,5 cm, Ra. 56,6 x 40,5 cm.
306 Max Schwimmer "Weib mit Reh". 1918.
Max Schwimmer 1895 Leipzig – 1960 ebenda
Dr. Hans Koch 1881 Sankt Avold – 1952 Düsseldorf
Federzeichnung in Tusche auf kräftigem, chamoisfarbenen "EXTRA SUPERFINE"-Bütten. Signiert und datiert u.li. "Max Schwimmer. 18". Mit dem originalen Untersatzkarton, dieser verso in Blei u.re. signiert und bezeichnet "150 Mark, Max Schwimmer", u.li. betitelt. Im Passepartout montiert.
Provenienz: Sammlung Dr. Hans Koch, Düsseldorf / Randegg.
Vgl. stilistisch: "Frauenmörder", 1920, Federzeichnung in Tusche, Max-Schwimmer-Nachlass der Stadtbibliothek Leipzig, InvNr. 860 sowie
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20 x 12,3 cm.
307 Lasar Segall "Bübü und das Liebespaar" ("Mann und Paar"). 1921.
Lasar Segall 1889 Wilna – 1957 São Paulo
Lithografie. In Blei signiert u.re. "LasarSegall". Blatt 7 der Folge "Acht Lithographien nach Bübü", Abzug außerhalb der Auflage von 57 Exemplaren, die im Verlag der Galerie Garvens, Hannover, 1921, nach dem Roman "Bubu de Montparnasse" von Charles Louis Philippe erschienen sind. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Museumsglas mit UV-Schutz in schwarzem Rahmen gerahmt.
Vgl.: Monika Horn, Fernando-Cesário de Almeida: Lasar Segall: 1891 – 1957 . Malerei, Zeichnungen,
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St. 40,2 x 35,2 cm, BA. 52 x 41 cm, Ra. 70 x 59,5 cm.
308 Lasar Segall, In der Anstalt. Wohl 1912.
Lasar Segall 1889 Wilna – 1957 São Paulo
Kohlestiftzeichnung partiell mit Farbstiftzeichnung und weiß gehöht. In Blei signiert und datiert u.re. "Segall 1912", darunter undeutlich bezeichnet. Lose im Passepartout.
Nicht im WVZ Horn.
O.li. Ecke leicht geknickt. Verso unscheinbar stockfleckig und atelierspurig. Psp. etwas knickspurig in den Ecken sowie mit einem kleinen Riss in der u.li. Ecke.
26,8 x 29 cm, Psp. 29,8 x 39,9 cm.
309 Max Slevogt "Mozart: Don Giovanni. Bühnen-Entwürfe für die Dresdener Staatsoper". 1924.
Max Slevogt 1868 Landshut – 1932 Neukastel
Acht Lithografien und ein lithografiertes Titelblatt auf China. Jeweils in Blei signiert "Slevogt". Eines von 100 Exemplaren. Erschienen bei B. Cassirer, Berlin, 1924. Jeweils recto im Randbereich von fremder Hand nummeriert. Alle Blätter im Passepartout. In der originalen Ganzpergamentkassette mit Lithografie auf dem Vorderdeckel.
WVZ Söhn 687 – 695.
Das Blatt "Don Giovanni und der steinerne Gast" wurde wie bei anderen Exemplaren auch mit dem in Schwarz und roter Federüberarbeitung gedrucktem Blatt "Donna Elvira's Gasthaus" ersetzt.
Drei Blätter am Rand mit Farbflecken, vier Blätter knitterspurig. Vereinzelt minimal stockfleckig. Deckblatt mit runden Fehlstellen o.li. Kanten im Bereich des Kassettenrückens mit partiellen Einrissen, Deckel fleckig. Die Laschen der Verschlussbändchen partiell ausgerissen.
Verschiedene Stein- und Blattmaße, Psp. 44 x 60 cm, Mappe 46,5 x 61,7 cm.
310 Richard Seewald "Die Sonne von Elba". 1922.
Richard Seewald 1889 Arnswalde – 1976 München
Holzschnitt auf Japan. In Blei signiert u.re. "Seewald". Erschienen in: Kreis graphischer Künstler u. Sammler, 2. Jahrgang 1922, 04. Blatt. Auf Untersatzkarton montiert.
WVZ Jentsch H 112, Söhn HDO 52003–4.
Sehr leicht knickspurig, mit sichtbarem Abdruck der Montierung.
Stk. 33,5 x 35,5 cm, Bl. 36,8 x 45 cm.
311 Milly Steger "Verklärung". 1918.
Milly Steger 1881 Rheinberg – 1948 Berlin
Lithografie auf feinem Japan. In Blei signiert u.re. "Milly Steger". Erschienen in "Die Schaffenden", 1919. Hrsg. Paul Westheim, Gustav Kiepenheuer Verlag, Weimar. 1. Jahrgang – Mappe 3, 8. Blatt.
Söhn HDO 72703 8.
Leicht griff- u. knickspurig.
St. 33,5 x 25,5 cm, Bl. 40,5 x 31 cm.
312 Hans Thoma "Schlafender Knabe" / "Landschaft mit Pflug". 1892/1897.
Hans Thoma 1839 Bernau/Schwarzwald – 1924 Karlsruhe
Zwei Radierungen auf Velin. Jeweils in Blei signiert u.re. "Hans Thoma" sowie betitelt.
WVZ Beringer 5.
Leicht griff- und knickspurig. "Knabe" mit Farbveränderungen am Rand li. "Landschaft" verso mit Spuren einer ehemaligen Montierung.
Pl. 24,5 x 29,8 cm, Bl. 38 x 50 cm / Pl. 16,3 x 24 cm, Bl. 32,5 x 50,5 cm.
313 Otto Ubbelohde "Motiv von der oberen Lahn" / "Bergstädtchen (Motiv aus Hessen)". 1895/1897.
Otto Ubbelohde 1867 Marburg (Lahn) – 1922 Großfelden (Marburg)
Zwei Radierungen mit leichtem Plattenton auf bräunlichem Kupferdruckkarton bzw. Bütten. Unsigniert. Jeweils am u. Blattrand typografisch bezeichnet. Erschienen in "PAN", I. Jahrgang, 5. Heft, 1. Blatt / III. Jahrgang, 3. Heft, 1. Blatt, Berlin 1896–1897.
WVZ Graepler 13 / 19, dort mit geringfügig abweichenden Maßangaben.
Söhn HDO 52605–1, 52803–1.
Minimal lichtrandig und randgebräunt.
Pl. max. 18,8 x 15,7 cm, Bl. je 36,6 x 27,5 cm.
314 Lesser Ury "Wäscherin am Fluss". Um 1920.
Lesser Ury 1861 Birnbaum – 1931 Berlin
Radierung auf Bütten. In Blei signiert u.li. "L. Ury", nummeriert u.re. "37/100".
WVZ Rosenbach 16.
Sehr leicht griff- und knickspurig. Verso mit Spuren einer ehemaligen Montierung.
Pl. 15 x 10 cm, Bl. 34 x 25,5 cm.
315 Wihelm Volz "Salomé" / "Aufzug und Tanz der Nymphen". 1896/1888.
Wilhelm Volz 1855 Karlsruhe – 1901 München
Zwei Farblithografien auf bräunlichem Maschinenbütten. In der Darstellung bzw. unter dem Stein typografisch monogrammiert und betitelt sowie am u.li. Blattrand bezeichnet. Ein Blatt mit Wasserzeichen (Fortuna). Erschienen in "PAN", II. Jahrgang, 3. Heft, 1. Blatt / IV. Jahrgang, 2. Heft, 4, Blatt, Berlin 1896 – 1898.
Söhn HDO 52703–1, 52902–4.
Vereinzelt leicht griffspurig und randgebräunt.
St. max. 27,3 x 18,7 cm, Bl. je 37 x 28 cm.
316 Paul Wilhelm, Am Strand von Katwijk. 1911.
Paul Wilhelm 1886 Greiz – 1965 Radebeul
Aquarell. Signiert, ortsbezeichnet und datiert u.re. "P. Wilhelm, Katwijk 1911".
Vgl. dazu auch: "Straße in Katwijk", Aquarell, Deckweiß und Grafit, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kupferstich-Kabinett, InvNr. C 1986–283.
Am o. Rand mit einem waagerecht durchlaufenden Säurerand. In der o.li. Blattrecke ein fachmännisch geschlossener Einriss (ca. 4 cm).
Verso randumlaufend mit Resten einer älteren Montierung.
18,2 x 23 cm.
317 Albert Wigand "Haus, zwei Schornsteine, Arbeiter". 1916.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Feder- und Pinselzeichnung in brauner Tusche. Unsigniert.
WVZ Grüß-Wigand B-1916/15.
Provenienz: Sammlung Elisabeth Obladen, Frohnhausen / Lahn.
Leicht knickspurig sowie unscheinbar gebräunt. Verso atelierspurig.
21,9 x 27,2 cm.
318 Albert Wigand "Kirche in der Eifel". 1934.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Aquarell und Feder- und Pinselzeichnung in Tusche. O.re. sowie nochmals im Motiv betitelt und datiert "Kirche i. d. Eifel 1934 Eifel 1934". Verso mit einer weiteren Zeichnung, signiert und bezeichnet "Wigand, Moldava" . Im Passepartout montiert, darauf in Blei von fremder Hand bezeichnet.
WVZ Grüß-Wigand B-1934 / 10. Verso: WVZ B-1936/40.
Ausgestellt in:
Albert Wigand – 60 Zeichnungen, Galerie Christian Zwang Hamburg 1992.
Lit.: Albert Wigand 1890–1978 – 60 Zeichnungen, Galerie Christian Zwang, Hamburg 1992, Kat. 7, Abb. 16.
Die Blattecken mit leichten Knickspuren.
23,2 x 31 cm.
319 Albert Wigand "Leubnitz". Um 1935.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Feder- und Pinselzeichnung in farbiger Tusche auf Zeichenpapier. U.re. in Blei signiert "Wigand", u.li. betitelt. Verso mit einem Brief violetter Tusche, in Blei nachträglich datiert "8. Juni 71 ?". Auf Untersatzkarton montiert.
WVZ Grüß-Wigand B-1935/95.
Blatt ungleichmäßig geschnitten, mit horizontalem Mittelfalz.
17 x 29,8 cm.
320 Walter Zeising, 13 Exlibris und drei Gelegenheitsgrafiken. Mind. von 1912–1924.
Walter Zeising 1876 Leipzig – 1933 Dresden
13 Radierungen / zwei Holzschnitte / eine Temperamalerei auf schwarzem Tonpapier. Bis auf die zwei Visitenkarten (Holzschnitt und Tempera) im Medium signiert bzw. monogrammiert, teilweise in Bl signiert. Das "Ex Libris Carl Beyer" doppelt vorhanden. Drei Arbeiten in Passepartouts montiert, drei auf Untersatzkarton montiert.
Vereinzelt griffspurig, teilweise gebräunt.
Med. min. 9,2 x 6,7 cm, Med. max. 13,1 x 8,7 cm; Bl. min. 12 x 9 cm, Bl. max. 23 x 16 cm.
321 Walter Zeising, 13 Ansichten von Dresden. 1905–1921.
Walter Zeising 1876 Leipzig – 1933 Dresden
Radierungen und eine Lithografie. Überwiegend in der Platte bzw. im Stein monogrammiert und datiert. 12 Arbeiten in Blei signiert, teilweise datiert. Vier Arbeiten (a-d) in der originalen Mappe "Ansichten von Dresden", hrsg. vom Sächsischen Kunstverein, 1906.
Mit den Arbeiten:
a) "Helbigs und Katholische Hofkirche", WVZ Singer 12.
b) "Carolabrücke", WVZ Singer 9.
c) "Blumenmarkt an der Kreuzkirche", WVZ Singer 8
d) "Laterne am Güntzplatz", WVZ Singer 11.
e) "Topfmarkt (an
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Med. min. 20 x 15 cm, Med. max. 30 x 42 cm, Bl. min. 32,5 x 24 cm, Bl. max. 38,5 x 52 cm.
322 Walter Zeising, Acht Ansichten aus der Umgebung Dresdens. 1904–1927.
Walter Zeising 1876 Leipzig – 1933 Dresden
Acht Radierungen. Überwiegend in der Platte monogrammiert "WZ", sieben Arbeiten in Blei signiert.
Mit den Arbeiten:
a) " Dresden von Pieschen aus gesehen", WVZ Singer 3.
b) "Floß und Zille auf der Elbe", WVZ Singer 19.
c) "Blick auf Dresden mit Antons Gut", WVZ Singer 99.
d) "Das Haus in der Sonne – Ober-Lössnitz", nicht im WVZ Singer.
e) "Albrechtsburg Meißen", nicht im WVZ Singer
f) "Albrechtsburg Meißen", nicht im WVZ Singer.
g) "Schloss Pillnitz", nicht im WVZ Singer,
h) "Im Büdchen", nicht im WVZ Singer.
Teilweise gebräunt, mit Randläsionen und unscheinbaren Stockflecken, zwei Blätter leicht lichtrandig. Verso vereinzelt mit Montierungsresten.
Pl. min. 15 x 20 cm, Pl. max. 30 x 40,5 cm, Bl. min. 27,5 x 19,7 cm, Bl. max. 42,5 x 50 cm.
323 Walter Zeising "Marktplatz in Leipzig zur Messe mit Reklamebauten". 1929.
Walter Zeising 1876 Leipzig – 1933 Dresden
Radierung auf Bütten. In der Platte monogrammiert und datiert u.re. "WZ 29". In Blei signiert u.re. "W. Zeising" und betitelt u.li.
Nicht im WVZ Singer.
Leicht griff- u. knickspurig.
Pl. 20,5 x 35,5 cm, Bl. 36,2 x 48,9 cm.
324 Magnus Herbert Zeller "Illustrationen zum 'Nachsommer' von A. Stifter". 1935– 1937.
Magnus Herbert Zeller 1888 Biesenrode/Harz – 1972 Caputh
Karl Vollpracht 1876 Hilchenbach (Kreis Siegen) – 1957 Detmold
Zwölf Aquarelle. Jeweils signiert "Magnus Zeller" bzw. "M. Zeller" und teilweise datiert. Sämtliche Arbeiten mit rundem, blütenförmigem Sammlerstempel versehen (wohl Sammlung Karl Vollpracht, nicht aufgelöst, ähnlich Lugt L.2836). Jeweils im originalen, mit Rohseide bezogenen Passepartout montiert. In der originalen grünen Wildlederflügelmappe.
Mit den Arbeiten:
a) Die Begegnung
b) Beim Kunstschreiner
c) Beobachtung der Vögel
d) Väterlicher Kunstunterricht
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BA je ca. 24 x 17 cm, Mappe 40 x 30 x 4 cm.
326 Fritz Zuber-Bühler, Sitzendes Mädchen. 1850–1891.
Fritz Zuber-Bühler 1822 Le Locle – 1896 Paris
Kreidezeichnung, gewischt, partiell weiß gehöht. Unsigniert. U.re. mit dem Nachlass-Stempel "vente Zuber-Buhler" versehen. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in goldfarbenem Schmuckrahmen im Louis-XIV-Stil gerahmt.
Sehr leicht stockfleckig, mit wenigen, unscheinbaren Griffknicken. Am u.re. Blattrand ein Einriss (ca. 5 cm). Stuck des Ra. mit vereinzelten Trocknungsrissen, an den u. Ecken mit deutlichen Materialverlusten.
72 x 67 cm, Ra. 86 x 72 cm.
327 35 Königlich-Sächsische Menü- und Speisekarten aus der Regierungszeit König Alberts. 1892–1902.
Cohne und Northmann Spätes 19. Jh.
König Albert von Sachsen 1828 Dresden – 1902 Sibyllenort
Meisenbach, Riffarth und Co. 1892 München/Berlin
26 Déjeuner-, Menü- und Souperkarten mit dem Wappen oder Initialen des Königs bedruckt und handschriftlichem Eintrag von Datum und Speisefolge in Französisch. Das Menü vom 20.09.1896 und das Déjeuner vom 24.04.1898 dreifach vorhanden, die Déjeuners vom 04.07.1897 und 08.08.1897 doppelt, das Menü vom 01.10.1898 dreifach vorhanden.
Neun Karten zu besonderen Anlässen vollständig gedruckt:
a) Eine Menükarte mit Initialen in Goldprägedruck vom 13.02.1892.
b) Fünf Karten mit
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Min. 16,8 x 11,7 cm, max. 30,5 x 18,7 cm.
Cohne und Northmann Spätes 19. Jh.
Friedrich August III, König von Sachsen 1865 Dresden – 1932 Sibyllenort (heute Szczodre)
König Georg I. von Sachsen 1832 Pillnitz – 1904 ebenda
12 Speisefolgen auf chamoisfarbenem Papier mit aufgedruckter Krone und Überschrift "Speisefolge" bzw. "Menu" mit handschriftlicher Menüfolge, eine in Französisch. Die Speisefolge vom 07.08.1905 dreifach vorhanden, vom 14.11.1905 und 19.02.1906 doppelt.
Fünf Menükarten für besondere Anlässe vollständig gedruckt, allesamt in Französischer Sprache:
a) Drei Menükarten mit Wappen in Goldprägedruck, Cohne & Northmann, Königlich-Sächsische Hofgraveure. Das Menü vom
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Min. 16,9 x 11,4 cm, max. 30,4 x 18,6 cm.
Mathilde Ade 1877 Sárbogárd – 1953 Deutenhofen
Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn
Karl Konrad Bauer 1868 Stuttgart – 1942 München
Georg Erler 1871 Dresden – 1950 Ainring/Bad Reichenhall
Willi Geiger 1878 Landshut – 1971 München
Josef Goller 1868 Dachau – 1947 Obermenzing b. München
Erich Gruner 1881 Leipzig – 1966 ebenda
Bruno Héroux 1868 Leipzig – 1944 ebenda
Ludwig von Hofmann 1861 Darmstadt – 1945 Pillnitz bei Dresden
Paul Oscar Huldschinsky 1889 Berlin – 1947 Santa Monica
Julius Klinger 1876 Dornbach – 1942 Maly Trostinez
Alois Kolb 1875 Wien – 1942 Leipzig
Fritz Lang 1877 Stuttgart – 1961 ebenda
Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin
Martin Erich Philipp 1887 Zwickau – 1978 Dresden
Max Schwimmer 1895 Leipzig – 1960 ebenda
Hugo Steiner-Prag 1880 Prag – 1945 New York
Otto Ubbelohde 1867 Marburg (Lahn) – 1922 Großfelden (Marburg)
Heinrich Vogeler 1872 Bremen – 1942 Karaganda/Kasachstan
Otto Westphal 1878 Leipzig – 1975 Dresden
Verschiedene Drucktechniken. Zum Teil im Medium signiert, monogrammiert und datiert, teilweise in Blei signiert. Teilweise verso bezeichnet. Zu einem großen Teil an den o. Blattecken auf Untersatzkarton aufgelegt.
U.a. mit Arbeiten von:
Mathilde Ade, Otto Altenkirch, Karl Bauer, Otto Blümel, Georg Erler, Willi Geiger, Josef Goller, Otto Greiner, Erich Gruner, Bruno Héroux, Hugo Höppener, Josef Hodek, Adolf Hofer, Ludwig von Hofmann, Paul Huldschinsky, Julius Klinger, Alois Kolb, Emil
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Verschiedene Maße, Unters. max. 30 x 21 cm.
341 Elisabeth Ahnert, Die rote Blume. Um 1960.
Elisabeth Ahnert 1885 Chemnitz – 1966 Ehrenfriedersdorf
Collage (farbige Papiere) und Deckfarben auf chamoisfarbenem Papier. U.re. in Blei monogrammiert "EA". Freigestellt im Passepartout montiert.
12,5 x 17,1 cm.
342 Gerhard Altenbourg "Wiegende Hüften". 1974.
Gerhard Altenbourg 1926 Rödichen-Schnepfenthal – 1989 Meißen
Farbholzschnitt auf Büttenkarton. In Blei signiert und abweichend datiert u.re. "Altenbourg 1973" sowie mit dem Blindstempel des Künstlers. Betitelt u.Mi. Auf Untersatzkarton montiert.
WVZ Janda H 176 3 (von 4), unikaler Abzug mit einem zusätzlichen Stock in grün, bei Janda nicht erwähnt.
Minimal griff- und knickspurig.
Stk. 14,5 x 35 cm, Bl. 28 x 29,5 cm.
343 Albín Brunovský "Das trunkene Schiff". 1983.
Albín Brunovský 1935 Zohor – 1997 Bratislava
Fünf Radierungen auf kräftigem "Hahnemühle"-Bütten zu Arthur Rimbaud sowie ein Titel- und ein Impressumsblatt. Alle Arbeiten in Blei signiert und datiert "ABrunovsky 1983" u.re., u.li. englisch betitelt "The Drunken Boat II". Im Impressum in Blei nummeriert "77/100". Edition der eikon Grafik-Presse im Verlag der Kunst Dresden, 1983. In der originalen schwarzblauen Kassette mit geprägtem Titel-Schriftzug "Arthur Rimbaud".
Vgl. Rudolf Mayer: Aurora und die eikon Grafik-Presse Dresden
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Verschiedene Pl.-Formate, Bl. 52 x 40 cm, Kassette 54,5 x 41,5 cm.
344 Ernst Bursche, Windmühle, Ahrenshoop (?) / Fischerboote. 1955.
Ernst Bursche 1907 Carlsberg/Oberlausitz – 1989 Düsseldorf
Zwei Aquarelle. "Windmühle" signiert und datiert u.re. "E. Bursche 55". "Fischerboote" unsigniert.
O.li. Blattrand mit kleinem Einriss Rand, die Blattecken mit Reißzwecklöchlein, Randbereiche mit Klebebandresten, werkimmanent, verso Montierungsreste. /
Randbereiche mit Klebebandresten, die Blattecken, Randbereiche sowie im Darstellungsbereich mit Reißzwecklöchlein, werkimmanent.
49 x 66,5 cm / 50,5 x 68 cm.
345 Ernst Bursche, Mutter und Kind (Olly Bursche mit Stefan, zwei Abzüge). 1957.
Ernst Bursche 1907 Carlsberg/Oberlausitz – 1989 Düsseldorf
Zwei Farblithografien. Jeweils in Blei signiert und datiert u.re. "E Bursche 57".
Leicht knick- u. griffspurig, minimaler Riss am li. Rand, leicht lichtrandig. Verso Reste einer alten Montierung / Mit kleinen Einrissen am re. und li. Rand, Randbereiche knick-und griffspurig.
St. 58,5 x 44,5 cm, Bl. 75,5 x 53,8 cm / St. 59,5 x 44 cm, Bl. 70 x 55 cm.
346 Hanspeter Bethke, Abstrakte Komposition. 1986.
Hanspeter Bethke 1935 Magdeburg – 2018 Saxdorf
Mischtechnik (Acryl und schwarze Druckfarbe) auf bräunlichem Papier. U.re. in Blei signiert und datiert "H P Bethke 86" sowie mit einer persönlichen Widmung versehen.
Knitter-, stauch- und atelierspurig, die Blattkanten unregelmäßig beschnitten. Zwei teils fachmännisch hinterlegte Einrisse und kleinere Randmängel.
54 x 86 cm.
347 Marc Chagall "La baie des Anges". 1960.
Marc Chagall 1887 Witebsk – 1985 Paul de Vence
Farblithografie. Unsigniert, verso in Blei von fremder Hand bezeichnet. Verlegt bei Éditions André Sauret, Monte-Carlo, gedruckt bei Mourlot, Paris.
WVZ Mourlot 286.
Die Blattecken mit kleinsten Stauchungen.
Bl. 32 x 24,5 cm.
348 Hans Christoph "Informel, rot, blau" (Zwei Fische). 1969.
Hans Christoph 1901 Dresden – 1992 ebenda
Gouache und Tusche über Wachs auf kräftigem Karton. Signiert u.re. "christoph". Verso u.re. ausführlich datiert "XII 0 69". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Werkliste Masky XII o 69, mit leicht abweichender Maßangabe.
Verso atelierspurig sowie o. mit Montierungsresten.
35 x 50 cm, Ra. 51,5 x 66,5 cm.
349 Hans Christoph, Ohne Titel. Wohl 1960er/1970er Jahre.
Hans Christoph 1901 Dresden – 1992 ebenda
Mischtechnik auf leichtem, gelblichem Karton. Signiert u.li. "Christoph", u.re. nummeriert "3" und "5". Verso u.li. in Blei bezeichnet, durch Materialabrieb unvollständig "[..] 39[?]". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in älterem Holzrahmen gerahmt. Der Rahmen verso auf den Leisten je durch Überklebung unleserlich bezeichnet, re. Rahmenleiste mit Brandstempel wohl "H. Laz. 1931".
Nicht in der Werkliste Maksy.
In den Blattecken jeweils unscheinbare Reißzwecklöchlein. Technikbedingt unscheinbar wellig. Verso in den Randbereichen mit montierungsbedingten Bereibungen.
23 x 40 cm, Ra. 38,5 x 56 cm.
350 Carlfriedrich Claus, Ohne Titel. Nach 1993.
Carlfriedrich Claus 1930 Annaberg – 1998 Chemnitz
Gerhard Wolf 1928 Bad Frankenhausen – 2023 Berlin
Collage über einem faksimilierten, verkleinerten Druck nach der Offsetlithografie "Pflanzenwesen spielt mit Schamane", Platte C: S. 5 und "Innerer Paß: Bedrohung: Selbstverlies", Platte D: S. 6, aus "Aggregat K", 1986/88, beidseitig in schwarzer Tusche und Tempera überzeichnet, auf Transparentpapier. In Blei u.re. signiert "C. Claus", u.li. mit der Widmung in Blei "Für Gerhard, herzlichst, C. C.". Zwischen zwei Plexiglasscheiben montiert.
Zur Offsetlithografie vgl. WVZ Werner / Juppe G
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27,8 x 20,7 cm.
Carlfriedrich Claus 1930 Annaberg – 1998 Chemnitz
Serigrafie auf Transparentpapier. Unsigniert. Reproduktion nach der gleichnamigen Zeichnung.
WVZ Werner / Juppe G 66 b (von c).
Partiell gegilbt, leichte Knickspuren u.li.
Bl. 42,7 x 59,7 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
352 Carlfriedrich Claus "Mit Wechselbeziehungen zwischen Stirnhirn und Sonnengeflecht". 1986–1988.
Carlfriedrich Claus 1930 Annaberg – 1998 Chemnitz
Algrafie (Kontaktkopie), beidseitig, auf Transparentpapier. Platte AL (1. Zustand) und verso Platte Z (G 98 I, 1. Zustand) um 180° gedreht. U.li. in Blei wohl signiert (oder vom Drucker bezeichnet ?) "C. Claus", u.re. bezeichnet "Probe II". Probedruck zu "Aggregat K.", hrsg. von Rudolf Mayer für die eikon Grafik-Presse im Verlag der Kunst, Dresden. Zwischen Plexiglasscheiben montiert.
WVZ Werner / Juppe 103 I , Variante nicht im WVZ.
Ein weiterer Abzug wird bewahrt in: Kunstsammlungen Chemnitz, Stiftung Carlfriedrich Claus-Archiv, InvNr. CCA 5.3.1.-486.
Plexiglasplatte vereinzelt unscheinbar fleckig und minimal bestoßen.
Med. 40,3 x 31,2 cm, Bl. 39,3 x 29,5 cm, Ra. 50 x 40 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
353 James Coignard "Forme Noire" / "Attende" / "Introduction sur bleu". 1990.
James Coignard 1925 Tours – 2008 Antibes
Drei Farbcarborundum-Radierungen auf kräftigem, handgeschöpften Büttenkarton. Jeweils in Blei signiert u.re. "J. Coignard", u.li. "71/85", "85/85" bwz. "37/85".
Zwei Drucke leicht knickspurig, einer knickspurig und mit kleinen Einrissen Rand li.
Pl. 109,5 x 80 cm, Bl. 123,5 x 97 cm / Pl. 94,5,x,70 cm, Bl. 121,5 x 96,5 cm / Pl. 103 x 79,5 cm, Bl. 125 x 98 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
354 Salvador Dalí "Kohle heute" / "Kohle morgen" / "Kohle übermorgen". 1977.
Salvador Dalí 1904 Figueres, Katalonien – 1989 ebenda
Drei Fotolithografien auf Velin. Jeweils im Medium signiert und datiert "Dali 1977" bzw. "SDali 1977". Jeweils eines von 2.000 Exemplaren.
WVZ Michler-Löpsinger 1497 a (von b) –1499 a (von b).
"Kohle heute" in den Randbereichen leicht knickspurig, minimaler Einriss re.o. "Kohle morgen" leicht knickspurig. "Kohle übermorgen" leicht knickspurig, insbesondere am re. Rand.
Med. / Bl. 52,5 x 62,5 cm.
355 Otto Dix "Maler Karl Rade I". 1949.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Farblithografie. Im Stein u.re. betitelt "Carl Rade" sowie signiert und datiert "4DIX9". Darunter bezeichnet "Probedruck" und nochmals signiert "Dix". Mit dem Trockenstempel der "Akademie der bildenden Künste Dresden Akademiedruck".
WVZ Karsch 178.
Gesamtflächig säurebedingt leicht gebräunt. Leicht knickspurig, insbesondere in der Ecke o.li., kleiner Einriss u.li. Verso mit Spuren einer ehemaligen Montierung.
St. 61,5 x 33.5 cm, Bl. 70,5 x 50 cm.
356 Otto Dix "Der Musiker Kurt Striegler". 1953.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Lithografie auf Kupferdruckpapier. Im Stein signiert und datiert "5Dix3" u.re., betitelt o.re. In Blei nochmals signiert "DIX" u.re. Eines von 15 Exemplaren. Im Passepartout hinter Glas gerahmt. Auf der Rahmenrückwand in Kugelschreiber bezeichnet.
WVZ Karsch 202, mit leicht abweichenden Maßen.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Ra. leicht bestoßen.
St. 49,5 x 42 cm, Ra. 81,3 x 71,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Fritz Löffler 1899 Dresden – 1988 ebenda
Farblithografie auf "Van Gelder Zonen"-Bütten. U.re. in Blei signiert und datiert "Dix 60", u.li. nummeriert "8/60". Mit einer Widmung an Dr. Fritz Löffler vom August 1960 u.Mi. Auf dem Rand u.re. von fremder Hand nummeriert.
WVZ Karsch 232 I b (von III).
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. Fritz Löffler, Dresden.
Der äußerste Randbereich leicht griffspurig. An der u. und o. Blattkante mit ganz unscheinbaren Stauchungen bzw. Knickspuren. Die u.re. Blattecke mit leichten Knickspuren.
St. 42,8 cm x 68 cm, Bl. 57 x 76,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
358 Otto Dix "Josef Hegenbarth II (Halbprofil)". 1961.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Fritz Löffler 1899 Dresden – 1988 ebenda
Lithografie auf weißem "Van Gelder Zonen"-Bütten. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert und datiert "Dix 61", u.Mi. betitelt, u.li. nummeriert "2/30". Im u. weißen Rand mit einer Widmung "Für Herr Löffler". Verso mit Annotationen in Blei von fremder Hand.
WVZ Karsch 280.
Provenienz: Nachlass Sammlung Dr. Fritz Löffler, Dresden.
Leicht knickspurig, mit kleiner Kratzspur Rand o.li.
45 x 33 cm.
359 Otto Dix "Römerin I". 1962.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Farblithografie. Im Stein signiert "DIX" u.re. Posthumer Druck vom 1. Stein (Zeichnungsstein) in Grüngrau. Verso mit dem Nachlass-Stempel (Inv.Nr.1877) und der Signatur der Witwe Martha Dix versehen, nummeriert "17/ 20". Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
WVZ Karsch 290.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Leicht gebräunt. Mit sehr kleiner Knickspur im Kinnbereich. Ra. leicht bestoßen.
St. 54 x 33 cm, Bl. 76 x 56 cm. Ra. 98,5 x 78,5 cm.
360 Otto Dix "Selbstbildnis (Danksagung zum 70. Geburtstag)". 1961/1962.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Lithografie auf dickem, weißen Japan. Danksagungskarte des Künstlers zum 70. Geburtstag. In Blei signiert u.re. "Dix". Gefalteter Doppelbogen mit innenseitig lithografiertem Text, dieser nochmals signiert "Otto Dix". Eines von etwa 300 Exemplaren. Gedruckt von Erker Presse St. Gallen.
WVZ Karsch 288.
Vereinzelt leicht stockfleckig.
Bl. 29,7 x 21 cm (42 x 29,7 cm).
361 Otto Dix "Susu (Negerkind)". 1964–1965.
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Farblithografie auf "Van Gelder Zonen"- Bütten. U.re. in Blei signiert und datiert 'Dix 65', u.li. nummeriert "3/60", u.Mi. betitelt. Erschienen im Selbstverlag von Otto Dix, Dresden. Variabel im Passepartout montiert.
WVZ Karsch 301 III ( von III).
Recto und verso ganz unscheinbar gegilbt. An der äußersten re. Blattkante zwei minimale Griffknicke.
St. 62 x 50,2 cm, Bl. 88,5 x 65 cm, Psp. 90 x 70 cm.
362 Ulrich Eisenfeld "Vereiste Birken am Oredamm". 1999.
Ulrich Eisenfeld 1939 Falkenstein (Vogtland) – lebt und arbeitet in Kreischa/Quohren
Farbige Pastellkreidezeichnung. U.li. in Blei signiert und ausführlich datiert "Eisenfeld 8.4.99" sowie betitelt u.re. Auf Untersatzkarton montiert und hinter Glas gerahmt.
Die Blattecken mit unscheinbaren Reißzwecklöchlein.
37,5 x 45 cm, Ra. 58,1 x 68,1 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
363 Arno Drescher, 11 botanische Studien. Wohl 1930er Jahre.
Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig
Elf Bleistiftzeichnungen und Aquarelle. Unsigniert. Teilweise mit Annotationen des Künstlers zu Farbgestaltung und Blumenart. Verso teilweise mit Skizzen. Einige Arbeiten auf Untersatzkarton bzw. im Passepartout montiert.
Leicht griff- und knickspurig. Teilweise deutlich gebräunt sowie mit kleinen Einrissen.
Max. 33,8 x 26,8 cm.
364 Arno Drescher, 25 Dresdner und sächsische Ansichten. Wohl 1920er-1950er Jahre.
Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig
25 Aquarelle und Bleistiftzeichnungen. Unsigniert. Wenige Arbeiten ortsbezeichnet bzw. datiert, einige mit Farbannotationen des Künstlers. Verso teilweise mit Skizzen. Jeweils auf Untersatzkarton bzw. im Passepartout montiert.
U.a. mit Ansichten von:
Weinbergkirche Pillnitz, Schloss Pillnitz, Kirche Maria am Wasser, Blasewitz, Gartenhaus Carl Maria von Weber,
Stollberg im Erzgebirge und Wehlen.
Provenienz: Nachlass Arno Drescher.
Leicht griff- und knickspurig. Teilweise leicht stockfleckig sowie leicht gebräunt.
Max. 15,7 x 29,5 cm.
365 Arno Drescher, Sechs Landschaftsdarstellungen bei Harburg (Schwaben). Wohl 1960er Jahre.
Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig
Sechs Aquarelle und Zeichnungen. Unsigniert. Eine Arbeit ortsbezeichnet "Alvesen, Kr. Harburg", einige Arbeiten mit Farbannotationen des Künstlers. Eine Arbeit verso mit ausführlicher Widmung sowie teilweise mit Skizzen. Jeweils auf Untersatzkarton montiert.
Leicht knick- und griffspurig. Teilweise leicht stockfleckig.
Max. 24,3 x 31,5 cm.
366 Arno Drescher, Zehn Arbeiten zum Thema "Ostsee" – Um 1923.
Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig
Zehn Aquarelle und Zeichnungen. Eine Arbeit monogrammiert und datiert u.re. "A.D.1923", teilweise betitelt "Krummin" bzw. "Ostsee". Einige Arbeiten verso mit Skizzen. Überwiegend auf Untersatzkarton bzw. im Passepartout montiert.
Jeweils leicht knick- und griffspurig. Teilweise stockfleckig sowie säurebedingt gebräunt. Eine Arbeit mit Resten einer ehemaligen Montierung.
Psp. max. 34,5 x 44,7 cm.
367 HAP Grieshaber . Die Druckgraphik. Werkverzeichnis Band 1 1932–1965. / HAP Grieshaber. Die Druckgraphik. Werkverzeichnis Band 2. 1966–1981. 1984– 1986.
HAP Grieshaber 1909 Rot – 1981 Achalm bei Reutlingen
Hrsg. von Margot Fürst. Verlag Gerd Hatje, Stuttgart 1984–86. . Gebundene Ausgaben, jeweils im Pappschuber.
Einbände partiell etwas bestoßen und kratzspurig. Schuber leicht lichtspurig und berieben.
Schuber je 33,5 x 28 cm.
368 Hermann Glöckner "Zwei Teile, viermal". 1973.
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Farbmonotypie und Abreibung auf feinem, weißen Bütten. Verso in Blei zweifach signiert u.li. "Glöckner", datiert und bezeichnet u.re. "feuPa [feuchtes Papier] 5 / 1/2 240473 /5", mittig bezeichnet und nummeriert "Bl. 7 Handdruck 1963–71". Blatt sieben der Mappe "10 Handdrucke". Freigestellt im Passepartout montiert.
Lit.: Rudolf Mayer: Hermann Glöckner. Handdrucke. Dresden 1994. S. 11 und S. 13.
Sehr leicht griff- u. knickspurig.
Bl. 36 x 50 cm, Psp. 50 x 60 cm.
369 Hermann Glöckner "Nach links oben". 1978.
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Farbserigrafie auf festem Karton. Verso in Blei signiert und datiert "Glöckner 78", nummeriert "40/100" sowie mit dem Druckerstempel "Götze" '' versehen. Freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ Ziller S 15.
Nach einer Faltung von 1978.
Sehr leicht knickspurig.
Med. / Bl. 59 x 42 cm, Psp. 77 x 58,5 cm.
370 Hermann Glöckner "Drei weiße Dreiecke, über Schwarz in Blau (schwebend)". 1982.
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Farbschablonendruck auf festem weißen Karton. In Blei unterhalb der Darstelltung ligiert monogrammiert "HG". Verso mit Annotationen in Blei von fremder Hand. Im Passepartout montiert.
WVZ Ziller S 35.
Sehr unscheinbar säurerandig im u. weißen Rand.
Med. / Bl. 50 x 40 cm, Psp. 55,3 x 54 cm.
371 Bernd Hahn, Balken – schwarz und grau. 1988.
Bernd Hahn 1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden)
Mischtechnik auf hellbraunem "Hahnemühle"-Bütten. In Blei signiert und datiert "B. Hahn 88" u.re.
An den Ecken mit Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess.
48,4 x 62,7 cm.
372 Bernd Hahn, Geometrische Formen. 1989.
Bernd Hahn 1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden)
Mischtechnik auf schwarzem "Hahnemühle"-Bütten. U.re. signiert und datiert "B. Hahn 89".
An den Ecken Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess, mittig minimal wellig, am o. re. Rand sowie am u. li. Rand leichte Knickspuren.
48,4 x 62,6 cm.
373 Bernd Hahn "Kreuz auf Grau". 1990.
Bernd Hahn 1954 Neustadt/Sachsen – 2011 Burgstädtel (bei Dresden)
Collage und Acryl auf Papier. Signiert und datiert u.re. "B. Hahn 90". Im Passepartout montiert und hinter Glas in einer schwarzen Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Technikbedingt leicht wellig. Ra. leicht bestoßen.
75,3 x 100 cm, Ra. 99 x 124,5 cm.
374 Ernst Hassebrauk, An der Elbe bei Schmilka mit Fähranlegestelle. Wohl 1950er/1960er Jahre.
Ernst Hassebrauk 1905 Dresden – 1974 ebenda
Kohlestiftzeichnung. Verso in blauem Kopierstift signiert u.li. "Hassebrauk" sowie mit Annotationen in Blei vom fremder Hand versehen. Im Passepartout montiert.
Leicht lichtrandig, leicht griff- und knickspurig, mit Reißzwecklöchlein in den Ecken.
50 x 68,5 cm, Psp. 69,5 x 86,5 cm.
375 Josef Hegenbarth "Münchhausen auf dem Flug mit den Enten". 1948.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Leimfarben und Federzeichnung in farbiger Tusche auf gelblichem Velin. In Blei signiert u.re. "Jos. Hegenbarth". Verso in Blei bezeichnet "Münchhausen Inv. Nr. 2237". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer Holzleiste gerahmt.
WVZ Zesch E VII 572.013.
Wir danken Herrn Ulrich Zesch, Stuttgart, für freundliche Hinweise.
Technikbedingt minimal wellig, vereinzelte leichte Griffknicke. Im Himmel o.re. ein bräunliches Fleckchen, zwei weitere winzige Mi.li. und u.re. Verso in den Blattecken sowie an den Blattkanten mit Resten älterer Montierungen.
47,7 x 37 cm, Ra. 72,5 x 61 cm.
376 Josef Hegenbarth "Löwendressur (Zirkusszene)". Wohl 1954.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Pinselzeichnung in schwarzer Tusche auf festem Zeichenpapier. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen. Hinter Glas gerahmt.
WVZ Zesch D IV 688.
Vgl. auch die nahezu motividentische Zeichnung WVZ Zesch D IV 603, bewahrt in: Lindenau-Museum Altenburg, InvNr. Z 15836.
Wir danken Herrn Ulrich Zesch, Stuttgart, für freundliche Hinweise.
Blattränder vereinzelt minimal gestaucht und partiell leicht angeschmutzt. U.re. eine bräunliche Anschmutzung. Verso etwas atelierspurig.
29,5 x 37 cm, Ra. 44,5 x 54,5 cm.
377 Josef Hegenbarth "Frau und schreiendes Kamel". Um 1957.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Pinselzeichnung in Tusche auf kräftigem, chamoisfarbenen Bütten. Unsigniert. Am re. Rand mit Maßannotationen, wohl von Künstlerhand. Verso mit der Studie eines Fuchses, wohl von Künstlerhand in Blei gestrichen, der Bestätigung durch Ulrich Zesch in Blei sowie Annotationen von fremder Hand. Freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ Zesch D III 711.
Ausgestellt in:
saxonia paper. Zeichnung in Sachsen. Zehn Jahre Kunsthalle der Sparkasse Leipzig. 29. September 2011 bis 22. Januar 2012 (im dazugehörigen Katalog S. 138).
In den Randbereichen atelierspurig und mit wenigen kleinen Flecken. Gesamtflächig mit leichten Griffknicken und Fingerspuren. In der u.re. Ecke eine größere Knickspur. In den Ecken Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Verso in den Randbereichen mit Resten einer älteren Montierung.
48,5 x 36 cm, Psp. 70 x 58 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
378 Josef Hegenbarth "Aufbäumender Leopard". 1961.
Josef Hegenbarth 1884 Böhmisch Kamnitz – 1962 Dresden-Loschwitz
Feder- und Pinselzeichnung in Tusche und Bleistiftzeichnung auf chamoisfarbenem Karton. U.re. in Blei signiert "Josef Hegenbarth" und von Hanna Hegenbarth datiert. Verso die verworfene Zeichnung eines Ochsen im Gespann, darüber von Künstlerhand betitelt und nochmals von Hanna Hegenbarth datiert. Am u. Blattrand mit dem Nachlass-Stempel III sowie den Inventarnummern "955" und 689" des Josef-Hegenbarth-Archivs versehen. Mit einer Ausstellungsannotation von Hanna Hegenbarth.
WVZ Zesch D V
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41,9 x 29,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
379 Albert Hennig, Elegantes Paar. 1960.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Aquarell und Faserstiftzeichnung. Signiert und datiert u.li. "Hennig". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Zwei Reißzwecklöchlin in den Blattecken o.re. und u.li.
17,9 x 11,7 cm, Ra. 31,9 x 25,6 cm.
380 Albert Hennig, Zwei Figuren / Tanzender Schwarm. 1972/1974.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Zwei Aquarelle über Faserstiftzeichnungen. Jeweils u.li. signiert "AHennig" und datiert. Freigestellt in einem gemeinsamen Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt. Verso auf der Rahmenrückwand von fremder Hand bezeichnet und mit dem Stempel der Rahmenhandlung Toni Sommer, Aschaffenburg, versehen.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Unscheinbar wellig.
Max. 11,5 x 17,5 cm, Ra. 55,5 x 32,5 cm.
381 Albert Hennig, Im Lokal. Wohl 1960er/1970er Jahre.
Albert Hennig 1907 Leipzig – 1998 Zwickau
Aquarell über Federzeichnung in Tusche und Faserstift, weiß gehöht. Signiert u.re. "AHennig". Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
BA. 22 x 23,8 cm, Ra. 36,5 x 37,5 cm.
382 Alfred Hesse "Mittelhagen (Rügen)". 1958.
Alfred Hesse 1904 Schmiedeberg – 1988 Dresden
Aquarell auf kräftigem "Schöllershammer"- Papier. Signiert u.li. "Alfred Hesse", und datiert "1958". U.re. Verso nochmals betitelt und signiert sowie mit Künstlerstempel versehen.
Technikbedingt leicht wellig. Die Ränder mit Reißzwecklöchlein sowie leicht knickspurig. Verso mit Spuren einer früheren Montierung.
50,7 x 67,7 cm.
383 Alfred Hesse "Bielatal mit Pfaffenstein". Wohl 1970er Jahre.
Alfred Hesse 1904 Schmiedeberg – 1988 Dresden
Aquarell. Monogrammiert u.re. "AH". Verso betitelt und signiert "Alfred Hesse" sowie mit dem Künstlerstempel versehen.
Technikbedingt leicht wellig, leicht knickspurig. Verso atelierspurig sowie mit Spuren einer früheren Montierung.
51,2 x 69,3 cm.
384 Erhard Hippold, Villa / Straße in Radebeul. 1948.
Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba
Zwei Aquarelle. Siginert und datiert "Hippold 48" bzw. signiert "E.Hippold" u.re.
Je leicht griff- u. knickspurig, mit Reißzwecklöchlein in den Ecken, kleine Einrisse an den Rändern. Verso je mit Spuren einer ehemaligen Montierung, sowie atelierspurig. "Villa" mit einem fachmännisch hinterlegten Einriss o.
Max. 50 x 65 cm.
385 Erhard Hippold, Fünf Farbmonotypien / Monotypie. 1954–1959.
Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba
Sechs Farbmonotypien bzw. Monotypie, zwei auf "Hahnemühle"-Bütten. Drei Arbeiten signiert "Hippold" und datiert u.re.
Je leicht griff- u. knickspurig, teilweise mit Reißzwecklöchlein in den Ecken. Verso teils atelierspurig.
Bl. max 49 x 63 cm.
386 Erhard Hippold, Radebeul / "Bennostraße" / Radebeul. 1934/1972.
Erhard Hippold 1909 Wilkau – 1972 Bad Gottleuba
Federzeichnung in Tusche bzw. Kohlestiftzeichnungen. Eines signiert und datiert u.re. "Hippold 18. III. 72", betitelt und bezeichnet u.li. Eines signiert und datiert u.re. "Erhard Hippold 1934".
Je leicht griff- u. knickspurig, mit Reißzwecklöchlein in den Ecken. Teilweise leicht stockfleckig. "Radebeul" (1934) mit einem Einriss am u. Rand (ca. 4 cm), sowie Einriss mit Fehlstelle u.li. (ca. 5 cm).
Max. 62,5 x 48 cm.
387 Gussy Hippold-Ahnert, Neuendorf Hiddensee (?). 1968.
Gussy Hippold-Ahnert 1910 Berlin – 2003 Dresden
Aquarell. Verso ein zweites, voll ausgeführtes Aquarell "Gehöft am See". Dieses signiert und datiert u.re. "Gussy Hippold 68".
Reißzcklöchlein in den Rändern.
33 x 48 cm.
388 Karl Holtz "Eulenspiegel. Bücher". 1962.
Karl Holtz 1899 Berlin – 1978 Potsdam
Gouache auf leichtem, gelblichen Karton. Verso in rotem Farbstift signiert "Holtz", nummeriert und datiert "32 / 62" sowie bezeichnet "Rücks.".
Wohl Entwurf für ein Werbeplakat des Eulenspiegel Verlags, Berlin, in der DDR bedeutendster Satireverlag. Ein großer Teil der auf dem Handwagen dargestellten Bücher erschien im Verlag in den Jahren 1959 bis 1962.
Deutlich wellig. Am li. und u. Rand mit zwei geglätteten Falzen. Re. und li. Rand mit Papierstreifen kaschiert. Am o. Rand Mi. mit einem kleinen Einriss, verso hinterlegt.
53 x 43,1 cm.
389 Günter Horlbeck, Ca. 41 Illustrationen zu Alexander Serafimowitsch "Der Eiserne Strom" und ca. 50 frühe Druckgrafiken. 1940er/1950er Jahre.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
Max Schwimmer 1895 Leipzig – 1960 ebenda
Lithografie und Zeichnungen. Teilweise signiert "Günter Horlbeck", teilweise datiert. In einem Umschlagblatt, von Künstlerhand bezeichnet "Studium Leipzig 47–51" sowie "50–51 4. Stdj. Schwimmer".
Druckfahnen und Entwürfe zu A. Serafimowitsch "Der Eiserne Strom" SWA-Verlag Berlin 1947 (Werke aus der Zeit der Lithografenlehre), sowie zu Hans Lorbeers "Flüchtlinge".
Einige Dubletten.
Leicht griff- und knickspurig, teilweise mit Spuren ehemaliger Montierungen, Reißzwecklöchlein in den Ecken sowie ausgerissenen Ecken.
Ca. 7 x 13,5 cm, wenige Arbeiten 31,5 x 25 cm.
390 Günter Horlbeck "Kopf […] / halbe Figuren" – 17 Bildnisse. 1950er Jahre.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
17 Federzeichnungen in Tusche und Kreidezeichnungen auf verschiedenen Papieren. Unsigniert, mehrere Blätter datiert. Jeweils verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen. In einem Umschlagblatt, von Künstlerhand bezeichnet.
Leicht griff- und knickspurig, teilweise mit Reißzwecklöchlein in den Ecken.
Ca. 35 x 25 cm, einige Blätter ca. 40 x 30 cm.
391 Günter Horlbeck "Zeichnungen ab 1952" – ca. 14 Zeichnungen. 1950er/1960er Jahre.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
14 Kohlestiftzeichnungen und Federzeichnungen in Tusche. Einige Arbeiten monogrammiert "H" und zumeist datiert. Verso jeweils mit dem Nachlassstempel des Künstlers versehen. In einem Umschlagblatt, von Künstlerhand bezeichnet.
Leicht griff- und knickspurig, einige mit Reißzwecklöchlein in den Ecken.
Überwiegend ca. 50 x 37 cm.
392 Günter Horlbeck, 15 Bildnisse. 1950er/1960er Jahre.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
15 Kohlezeichnungen und Tuschezeichnungen. Zumeist datiert und signiert "Horlbeck" bzw. monogrammiert "H". Jeweils verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen.
Leicht griff- und knickspurig. Einige mit Reißzwecklöchlein in den Ecken. Einige Verso mit Spuren einer ehemaligen Montierung.
Min. 38 x 32 cm, max. 53 x 40 cm.
393 Günter Horlbeck "Einblicke". 1998.
Günter Horlbeck 1927 Reichenbach (Vogtland) – 2016 Leipzig
Fünf Faserstiftzeichnungen auf Bütten. Jeweils signiert "Horlbeck" und datiert. Vier Blätter verso nochmals ausführlich in Blei bezeichnet.
Mit den Arbeiten: "Oben und unten", "Kreuze und Himmel", "Frucht und Vogel", "4 und 5".
Je 78,5 x 52,5 cm.
395 Michael Jastram "Stairway to Heaven". 2005.
Michael Jastram 1953 Berlin
Acryl über Federzeichnung in Tusche auf Papier. Monogrammiert und datiert u.re. "mj05", darunter mit einer Widmung des Künstlers "Für Gabriele M. 6. Oktober 2005 Sonja & Michael". Im Passepartout montiert.
Leicht griff- u. knickspurig. Verso mit Spuren einer ehemaligen Montierung.
88 x 63,5 cm, Psp. 100 x 69,8 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
396 Anatoli Kaplan "Brautwerber" / "Goldas Tod (Tewje trauert um Golda)" / "Vor der Abreise (Die zwei Bettchen)". 1957 -1967.
Anatoli Kaplan 1902 Rahatschau – 1980 Leningrad
Drei Lithografien. Zwei Arbeiten in Blei kyrillisch signiert "A. Kaplan" und datiert, alle Arbeiten in Blei kyrillisch betitelt.
"Brautwerber" Blatt 5 der Illustrationsfolge "Stempenju" zum gleichnamigen Roman von Scholem Alejchem, in einer Auswahl von 30 Blatt als Kassette 1967 im Verlag der Kunst Dresden erschienen.
WVZ Mayer/ Strodt IX 1/5.
"Goldas Tod" und "Vor der Abreise (Die zwei Bettchen) Blatt 70 und 133 der Illustrationsfolge "Tewje der Milchmann"
WVZ Mayer/Strodt V 70 b und V 133.
Je leicht griff- u. knickspurig sowie leicht gebräunt.
Verschiedene St.-Maße, Bl. je 47 x 62 cm.
397 Hans Jüchser, Frau bei der Toilette. 1956.
Hans Jüchser 1894 Chemnitz – 1977 Dresden
Farbholzschnitt. Signiert und datiert u.re. "Hans Jüchser 1956", u.li. bezeichnet "Handdruck". Im Passepartout montiert.
Leicht griff- und knickspurig, mit einem sehr kleinen Einriss oben. Verso atelierspurig.
Stk. 39,8 x 26 cm, Bl. 44 x 31,2 cm.
398 Anton Paul Kammerer, Ohne Titel. 1987.
Anton Paul Kammerer 1954 Weißenfels – 2021 Burgstädtel
Collage und Mischtechnik. Signiert und datiert u.li. "A.P. Kammerer 87". Im Passepartout montiert und hinter Glas in weißer Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Leicht wellig und mt Reißzwecklöchlein in den Ecken. Ra. leicht bestoßen.
71 x 56,5 cm, Ra. 91,5 x 76,5 cm.
400 Fritz Keller, Im herbstlichen Park. 1978.
Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka
Aquarell. Verso u.re. in Kugelschreiber bezeichnet, signiert "Fritz Keller" und nummeriert "II/78", mit der Nachlass-Nr. "838" und dem Nachlass-Stempel versehen.
U. Blattrand mit sehr kleinem Einriss, die Randbereiche leicht knickspurig. Verso atelierspurig.
75,5 x 49,6 cm.
401 Fritz Keller, Menschen im Herbstwald. 1978.
Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka
Gouache. Verso in Blei signiert "Fritz Keller", betitelt, datiert, mit dem Nachlass-Stempel sowie mit der Nachlass-Nummer "3230" versehen.
Technikbedingt leicht wellig. Verso atelierspurig.
75,5 x 50 cm.
402 Fritz Keller, Weiblicher Akt im Grünen. Wohl 1970er/1980er Jahre.
Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka
Gouache. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel sowie einer Annotation und der Werknummer "2643" versehen.
Verso Spuren aus dem Werkprozess und leicht angeschmutzt, etwas griffspurig.
49,9 x 37,2 cm.
403 Fritz Keller "Am Badestrand" / "Plau am See". 1979.
Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka
Zwei Pinselzeichnungen in Tusche auf festem Papier.
a) Verso betitelt, datiert und signiert "12.3.79 Fritz Keller" sowie zweifach mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers und dreifach mit der Nachlass-Nummer "123" versehen. Unter einem Stempel die Signatur der Witwe des Künstlers. Zudem bezeichnet "foto" und "Plakat".
b) Verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers und mit der Nachlass-Nummer "4048" versehen sowie bezeichnet "foto". Unter dem Nachlassstempel die Signatur der Witwe des Künstlers.
Entwas knickspurig. Blattränder- und ecken minimal angestaucht. Verso jeweils Spuren aus dem Werkprozess.
50,1 x 37,5 cm / 29,6 x 21,1 cm.
404 Fritz Keller, Am gelben Haus. Wohl 1970er/1980er Jahre.
Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka
Gouache. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel und der Werknummer "2470" versehen sowie bezeichnet "foto".
Die o. Blattkante mit einer Stauchung (4 mm). Verso atelierspurig.
50 x 37,3 cm.
405 Fritz Keller, Badende Jungen. Wohl 1970er/1980er Jahre.
Fritz Keller 1915 Rothenbach/ Glauchau – 1994 Bad Berka
Gouache auf blauem Papier. Unsigniert. Verso zweifach mit dem Nachlass-Stempel und der Werknummer "1488" versehen, einer von Ursula Keller signiert sowie bezeichnet "foto" und "M".
Leicht griffspurig. Eine leichte Kratzspur Mi.re. Ecken leicht gestaucht. Verso lichtrandig.
75 x 50,5 cm.
407 Edmund Kesting, Nächtliche Darßlandschaft mit Buchen. 1960er Jahre.
Edmund Kesting 1892 Dresden – 1970 Birkenwerder
Deckfarben, Aquarell und farbige Wachskreidezeichnung auf weiß grundierter, strukturierter Malpappe. U.re. signiert "Ed Kesting". Veso nochmals signiert "Ed Kesting". Hinter Glas in einer grauen Leiste gerahmt.
Malschicht und Grundierung in den Ecken mit Verlusten, partiell mit oberflächlicher Bereibungen (ca. 1 cm). Verso Reste einer älteren Klebemnontierung.
44 x 62 cm, Ra. 55,5 x 75,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
408 Edmund Kesting "Morgennebel am Meer". 1960er Jahre.
Edmund Kesting 1892 Dresden – 1970 Birkenwerder
Aquarell und farbige Wachskreidezeichnung. U.li. signiert "EKesting" Verso in Kugelschreiber von fremder Hand künstlerbezeichnet und betitelt. Im Passepartout montiert und hinter Glas in einer weißen Holzleiste gerahmt.
Provenienz: Nachlass Sammlung Frank Löser (1935–2006), Nachlass Sammlung Erhard Löser (1905–2001); erworben im Atelier des Künstlers bzw. von der Witwe des Künstlers Gerda Kesting.
Erhard Löser war mit Edmund Kesting persönlich bekannt, beide besaßen
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42,5 x 61 cm. Ra. 62 x 79 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
409 Klaus Kilisch "Es führt kein Weg zurück". 2010.
Klaus Killisch 1959 Wurzen
Assemblage (7" Vinyl-Schallplatte) und Mischtechnik. In Blei signiert und datiert u.re. "2010 Killisch".
Technikbedingt leicht wellig. Verso atelierspurig.
69,5 x 49,2 cm.
410 Siegfried Klotz, Dresden – Blick von der Kunstakademie auf die Elbe. 1986/1987.
Siegfried Klotz 1939 Oberschlema – 2004 Dresden
Kaltnadelradierung auf "Hahnemühle"- Bütten. Signiert und datiert u.re. "Klotz 86/87", nummeriert und mit einer Widmung versehen u.li. "4 / 8 Für Rudolf".
Leicht knickspurig, mit minimalem Einriss o.li. Verso mit leichtem Papierabrieb, die Ecke o.re. verpresst.
Pl. 29,7 x 39,6 cm, Bl. 46,6 x 56,2 cm.
411 Ulrich Knispel, Schreitender Hahn. 1951 oder 1957.
Ulrich Knispel 1911 Altschaumburg – 1978 Reutlingen
Farbmonotypie. Signiert und datiert u.re. "Knispel 51"(oder "57").
Knickspurig und wellig, mit mehreren kleinen Einrissen am u. Rand (ca. 2 cm) und unterhalb des Flügels (ca. 3 cm). Ein hinterlegter Einriss Rand o. (ca. 5,5 cm). Papier leicht gebräunt.
Med. 27,3 x 31,6 cm, Bl. 35 x 41,5 cm.
412 Hans Körnig "Der Triumphbogen in Paris" / "Das Monstrum". 1962/1963.
Hans Körnig 1905 Flöha – 1989 Niederwinkling
a) "Der Triumphbogen in Paris". 1963.
Aquatinta und Radierung. In Blei signiert, datiert und nummeriert u.re. "Körnig 63 / 354/1", betitelt u.li. sowie u.Mi. mit einer Widmung versehen "für Herrn Dr. Timm".
WVZ der Aquatintaradierungen 354, mit leicht abweichenden Maßangaben.
Unscheinbar griffspurig. Blattecke u.li. angestaucht, re. Blattrand mit einer Knickspur. Verso unscheinbar angeschmutzt.
Pl. 50,1 x 37,5 cm, Bl. 57,8 x 43,2 cm.
b) "Das Monstrum". 1962.
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Bl. 57,8 x 43,2 cm / Bl. 68,7 x 49,5 cm.
Johannes (Hans) Kotte 1908 Dresden – 1970 Pirna
Aquarell. Signiert u.re. "H.Kotte". Verso von fremder Hand bezeichnet "Hans Kotte (31) Herbststimmung in Rottwerndorf" Aquarell 500 M".
Technikbedingt leicht wellig. Ein hinterlegter Einriss (ca. 4 cm) am re. Rand, je ein minimaler Einriss am o. und u. Rand. Leicht knickspurig. Verso atelierspurig.
48,8 x 63 cm.
415 Gregor Torsten Kozik "Ohne Titel". 1991.
Gregor Torsten Kozik 1948 Hildburghausen – lebt in Kirchbach/ Oederan
Mischtechnik auf Papier. Signiert und datiert u.li. "Kozik 91". Im Passepartout montiert und hinter Glas in einer schwarzen Leiste gerahmt.
Rahmen leicht bestoßen. Das Werk wurde nicht ausgerahmt.
102 x 73 cm, Ra. 126 x 97 cm.
416 Andreas Küchler "Among the souveniers II (grün)". 1989.
Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden
Collage, Gouache, Tusche und farbige Ölpastellkreide auf lindgrünem Tonkarton. Ligiert monogrammiert und datiert o.re. "AK 89". Mit einer ausführlichen Bezeichnung des Künstlers am u. Darstellungsrand. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer weißen Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Leicht wellig und knickspurig.
48 x 31 cm, Ra. 63 x 46 cm.
417 Andreas Küchler "Among the souveniers I (schwarz)". 1991.
Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden
Collage, Gouache, Tusche und farbige Ölpastellkreide auf schwarzem Tonkarton. Ligiert monogrammiert und datiert o.Mi. "AK 91", betitelt u.Mi. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer schwarzen Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Karton leicht wellig. Ra. leicht berieben.
24 x 23,5 cm, Ra. 63 x 46 cm.
418 Andreas Küchler "Haus mit Bleistift". 1991.
Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden
Gouache, Tusche und farbige Ölpastellkreide auf Papier. Ligiert monogrammiert und datiert u.re. "AK 91". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer schwarzen Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Sehr leicht wellig und knickspurig. Ra. sehr leicht bestoßen.
77,5 x 104 cm, Ra. 102 x 129,5 cm.
419 Andreas Küchler "Landschaft". 1991.
Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden
Gouache, Tusche und farbige Ölpastellkreide auf Papier. Betitelt, zweifach ligiert monogrammiert und datiert u.li. "AK 91". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer schwarzen Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Sehr leicht wellig. Ra. leicht bestoßen.
78,5 x 105,5 cm, Ra.102 x 129,5 cm.
420 Wilhelm Lachnit, Ohne Titel. Wohl 1950er Jahre.
Wilhelm Lachnit 1899 Gittersee/Dresden – 1962 Dresden
Radierung und Gouache auf Velin. Unsigniert. Verso von fremder Hand bezeichnet "Wilh. Lachnit". Auf Untersatzkarton montiert und hinter Glas in einer schmalen schwarzen Leiste gerahmt.
Blattränder minimal gestaucht. Verso leicht gebräunt.
Pl. 18 x 21 cm, Bl. 20 x 22,5 cm, Ra. 27 x 33 cm.
421 Gerda Lepke, Knieender weiblicher Akt in Bewegung. 1991.
Gerda Lepke 1939 Jena – lebt in Wurgwitz und Gera
Aquarell und Federzeichnung in Tusche auf hauchdünnem Japan. Unter der Darstellung mit einer signierten und datierten Widmung der Künstlerin versehen. Auf "Hahnemühle"-Bütten montiert und hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Vereinzelt etwas knitterspurig. Untersatz zweitverwendet.
39 x 26,5 cm, Ra. 44,5 x 32,5 cm.
422 Gerda Lepke, Maceio. 1993.
Gerda Lepke 1939 Jena – lebt in Wurgwitz und Gera
Mischtechnik auf dünnem Japan. Signiert o.re. "Gerda Lepke", betitelt und ausführlich datiert "3–2–93" u.li.
Mehrere Reißzwecklöchlein am o. und u. Rand. Die u.re. Ecke leicht knickspurig.
34,6 x 29,6 cm.
423 Gerda Lepke "Schattenfiguren". 2014.
Gerda Lepke 1939 Jena – lebt in Wurgwitz und Gera
Mischtechnik auf hauchdünnem Japan. Betitelt u.Mi., signiert und datiert "Gerda Lepke 2014" u.re.
Am li. Rand leicht knickspurig.
36,5 x 48,2 cm.
424 Dóra Maurer "Procession profane". 1964.
Dóra Maurer 1936 Budapest – lebt ebenda
Aquatinta und Radierung auf kräftigem Bütten. In Blei signiert und datiert u.re. "Maurer 1964", betitelt u.li., nummeriert u.Mi. "8 / 22".
Leicht griff- und knickspurig, ganz unscheinbar gebräunt.
Pl. 26,5 x 18,8 cm, Bl. 53,9 x 37,7 cm.
425 Michael Morgner, Ohne Titel. 2000.
Michael Morgner 1942 Chemnitz
Lavage, Tusche und Asphaltlack über Prägung auf Bütten. U.re. in Blei zweifach signiert und datiert "morgner 2000". Verso monogrammiert und nochmals datiert.
Die Arbeit wird in den Nachtrag des WVZ Weckerle aufgenommen.
Wir danken Herrn Nicholas Staudt, Halle (Saale), für freundliche Hinweise.
Technikbedingt etwas wellig. Mit einer papierimmanenten, horizontal verlaufenden Quetschfalte am re. Blattrand Mi. (ca. 11 cm).
47 x 46 cm.
426 Michael Morgner "Dreiecke". 1979.
Michael Morgner 1942 Chemnitz
Lavage und Tusche auf Bütten. U.re. in Blei monogrammiert und datiert "m 79". Verso betitelt sowie signiert und datiert "morgner 79".
Die Arbeit wird in den Nachtrag des WVZ Weckerle aufgenommen.
Wir danken Herrn Nicholas Staudt, Halle (Saale), für freundliche Hinweise.
Technikbedingt gewellt, die Büttenränder mit unauffälligen Stauchungen. Eine bildträgerimmanente Quetschfalte u.re.
41,5 x 58,8 cm.
427 Frank Müller, Aufstrebende Keile / Flächen in Schwarz, Gelb und Weiß. 1984/1986.
Frank Müller 1951 Düsseldorf – lebt in München
Serigrafie und Faltung / Mischtechnik und Faltung auf dünnem Transparentpapier. Jeweils in der Darstellung in Blei signiert, datiert und bezeichnet.
"Flächen in Schwarz, Gelb und Weiß" ausgestellt in:
Galerie Eigen+Art, Leipzig, 04.07. – 27.07.1986.
Transparentpapier knitter- und stauchspurig.
36,2 x 36,5 cm / 62 x 57 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
428 Michael Müller, Neun zumeist figürliche Darstellungen. 2010–2013.
Michael Müller 1970 Ingelheim am Rhein – lebt in Berlin
Neun Farbholzschnitte. Jeweils in Blei signiert und datiert u.re. Alle Blätter in der u.li. Ecke nummeriert (Auflage jeweils zwischen 25–30 Exemplaren).
Ecken vereinzelt leicht gestaucht.
Stk. max. 53 x 28,3 cm, Bl. 58,7 x 30 cm.
429 Wilhelm Müller, Organische Strukturen. 1968.
Wilhelm Müller 1928 Harzgerode – 1999 Dresden
Mischtechnik auf kräftigem Japan. Verso am u. Blattrand bezeichnet, monogrammiert und datiert "unten WM. (68).".
Die äußersten Randbereiche partiell etwas gebräunt.
52 x 67 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
430 Wilhelm Müller, 12 "Kompositionen mit Elementen der konstruktivistischen Übung". 1985–1989.
Wilhelm Müller 1928 Harzgerode – 1999 Dresden
Zwölf Silberstiftzeichnungen auf kräftigem, gestrichenem Karton. Neun Arbeiten in Blei u.re. Ligiert monogrammiert und "WM.89". Teilweise verso signiert und nochmals datiert, technikbezeichnet und betitelt. Eine Zeichnung mit einer Widmung "für Udo, 26.2.85". Drei Arbeiten unsigniert.
Technikbedingt sehr vereinzelt minimal wischspurig. Wenige Blätter mit ganz unscheinbar gestauchter Blattecke bzw. einer Feuchtespur, recto kaum wahrnehmbar.
Jeweils 21 x 29,5 cm.
431 Wilhelm Müller "Ultramarin und Indigo". 1997.
Wilhelm Müller 1928 Harzgerode – 1999 Dresden
Mischtechnik und Faltung. U.re. monogrammiert und datiert "WM 97." Verso nochmals signiert "Wilhelm Müller", ausführlich datiert "5.8.97", betitelt und mit Maßangaben versehen.
25,3 x 24,8 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
432 Wilhelm Müller, Utramarinblaue Quadrate vor Blau. 1997.
Wilhelm Müller 1928 Harzgerode – 1999 Dresden
Mischtechnik auf kräftigem, handgeschöpften Papier. U.re. ligiert monogrammiert und datiert "WM 97". Verso signiert und ausführlich datiert "22.1.97" sowie mit Maßangaben versehen.
Technikbedingt gewellt, die Kanten technikbedingt leicht spröde. Minimal angeschmutzt.
29 x 40,5 cm.
433 Herbert Mundel "Pariser Impressionen, Im Vorübergehen – en passant, Strassenecke". 1948.
Herbert Mundel 1901 ? – 1974 ?
Aquarell. Ligiert monogrammiert und datiert u.li. "FM 45". Verso von Künstlerhand betitelt, nochmals ligiert monogrammiert und datiert "HM 48" sowie bezeichnet "HERBERT MUDNEL BERLIN NO. 55". Im originalen Passepartout des Künstlers, die Montierung mit dem Künstlerstempel versehen.
Technikbedingt leicht wellig. Psp. mit Reizwecklöchlein sowie leicht knickspurig.
45 x 34 cm, Psp. 49,3 x 37,5 cm.
434 Walter Nessler, London – Architekturkomposition. 1973.
Walter Nessler 1912 Leipzig – 2000 London
Collage, Kohle- und Bleistift sowie Öl auf Karton. Signiert u.li. "Nessler". Verso nochmals signiert und datiert "Nessler 73", nummeriert "C.19." und mit Maßangaben versehen.
Unscheinbare Fehlstellen am Rand re. Verso atelierspurig.
40 x 53 cm.
435 Walter Nessler, Haus und Bäume am See. 1976.
Walter Nessler 1912 Leipzig – 2000 London
Farbstiftzeichnung, Aquarell und Kohlestift auf Karton. Signiert u.Mi. "Nessler", datiert u.li. "76 October". Verso o.li. in Blei mit Maßangaben versehen sowie nummeriert "6".
Ränder und Ecken leicht knickspurig. Verso Atelierspurig.
59,5 x 84,3 cm.
436 Walter Nessler, London – Komposition. 1987.
Walter Nessler 1912 Leipzig – 2000 London
Farbstiftzeichnung, Gouache und Collage auf Papier. Signiert und datiert u.li. "Nessler 87". Verso mit Maßangaben versehen o.li. sowie bezeichnet "MM.87.".
Ränder und Ecken unscheinbar knickspurig. Verso Durchdruck Farbe.
29,5 x 42 cm.
437 Walter Nessler, Londoner Gärten vor Häusern. 1989.
Walter Nessler 1912 Leipzig – 2000 London
Farbstiftzeichnung auf Karton. Signiert und datiert u.re. "Nessler '89". Verso o.li. bezeichnet "Colette", mittig "CRA.27." sowie mit Maßangaben versehen.
O. leicht gebräunt, unscheinbar knickspurig. Verso atelierspurig.
75,5 x 55,7 cm.
438 Rolf Münzner "zu Victor Hugo 'Hernani' ". 1969.
Rolf Münzner 1942 Geringswalde i. Sa. – lebt in Geithain
Federzeichnung in Tusche auf gelblichem Maschinenbütten. In Blei signiert und datiert "Rolf Münzner 69" sowie betitelt "zu V[ictor]. Hugo 'Hernani' (Insel Leipzig)". Verso nummeriert "5347". Im Passepartout.
Leicht knickspurig, die Ränder mit Klebstoffdurchschlägen. Eine kleine Anschmutzung u.Mi.
29,5 x 19,1 cm.
439 Karl Ortelt, Mutter und Kind / Sitzende Figur. Wohl 1960er Jahre.
Karl Ortelt 1907 Mühlhausen – 1972 Jena
Zwei Feder- und Pinselzeichnungen in Tusche. "Mutter und Kind" unsigniert, verso mit Tuschezeichnung eines Jungen mit Korb versehen. Diese signiert u.li. "Ortelt". "Sitzende Figur" monogrammiert "OK" u.re., verso mit dem Nachlass-Stempel versehen. Beide Arbeiten verso in Blei von fremder Hand annotiert u.re. Jeweils im Passepartout montiert.
Nicht im WVZ Hebecker.
Technikbedingt leicht wellig. "Sitzende Figur" knickspurig mit kleinem Einriss am re. Rand und leichtem Säurerand u., verso atelierspurig.
41,5 x 29,5 cm, Psp. 61,5 x 52,7 cm / 42 x 29,5 cm, Psp. 58,7 x 50,3 cm.
440 Karl Ortelt, Sitzende Figur / Fensterputzer. Wohl 1960er Jahre.
Karl Ortelt 1907 Mühlhausen – 1972 Jena
Zwei Pinselzeichnungen in Tusche. Jeweils in Blei signiert u.re. "ORTELT".
Nicht im WVZ Hebecker.
Technikbedingt leicht wellig sowie leicht gebräunt. "Sitzende Figur" leicht griff- und knickspurig, verso atelierspurig. "Fensterputzer" verso atelierspurig.
41,5 x 29,5 cm. Psp. 50,5 x 38 cm / 41,5 x 24 cm, Psp. 85 x 42 cm.
441 Serge Poliakoff "Composition bleue et verte". 1963/1964.
Serge Poliakoff 1899 Moskau – 1969 Paris
Farblithografie auf Bütten. In Blei signiert u.re. "Serge Poliakoff", u.li. von fremder Hand nummeriert "4/15". Verlegt von La Source, Paris, gedruckt von Pons, Paris. Im Passepartout hinter Museumsglas mit UV-Schutz in einer weißen Leiste gerahmt.
WVZ Rivière / Schneider 41, eines von einigen im WVZ benannten signierten Exemplaren mit breitem Rand.
Provenienz: Privatsammlung Tübingen / Dresden; Galerie Ludorff, Düsseldorf, 1995.
Wir danken Thadée Poliakoff, Archives Serge Poliakoff, Paris, für die Authentizitätsbestätigung des Druckes.
Im weißen Rand etwas lichtrandig und mit leichtem Säureeintrag. Verso etwas gebräunt und mit unscheinbaren Papierausdünnungen aufgrund einer älteren Klebemontierung.
St. 19 x 26,5 cm, Bl. 32,5 x 38,5 cm, Ra. 44,5 x 51 cm.
442 Serge Poliakoff "Composition jaune, verte, bleue et rouge" (Künstlerexemplar). 1956.
Serge Poliakoff 1899 Moskau – 1969 Paris
Farblithografie auf "BFK Rives"-Bütten. In Blei signiert "Serge Poliakoff" u.re., u.li. von fremder Hand (wohl vom Drucker) bezeichnet und nummeriert "Epreuve d'artiste XXV / XXX" sowie bezeichnet "*". Künstlerabzug außerhalb der Auflage von 220 Exemplaren. Verlegt von Nesto Jacometti, la Guilde de la Gravure, Lausanne, mit dem Trockenstempel des Verlegers "GG" im Kreis u.li. Gedruckt von Pons, Paris. Im Passepartout montiert und hinter Glas in einer versilberten Leiste gerahmt.
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St. 33 x 50 cm, Bl. 38 x 56 cm, Ra. 57 x 74,5 cm.
443 Curt Querner, Rübenausmacherin in roter Jacke. 1956.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Aquarell auf Aquarellkarton. U.re. in Grafit monogrammiert und ausführlich datiert "Qu 26.X.56". Verso mit einem weiteren Aquarell mit der Darstellung der sitzenden Herta Mickan in ockerfarbenem Kleid, u.re. monogrammiert und ausführlich datiert "Qu. 1.10.58." und in Blei bezeichnet "XOX".
Nicht im WVZ Dittrich.
Vgl. motivisch:
"Frau in roter Jacke beim Kartoffellesen" 17.10.1956, Wasserfarben, 37,5 x 26,8 cm, WVZ Dittrich B 494.
"Frau in roter Jacke beim
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33 x 24,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
444 Curt Querner, Kniender weiblicher Akt (Herta Mickan). 1966.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Grafitzeichnung. U.re. monogrammiert und ausführlich datiert "Qu. 4.12.66". Verso von Künstlerhand bezeichnet "XX".
Nicht im WVZ Dittrich.
Reißzwecklöchlein in den Ecken. Re. und u. Rand ungerade geschnitten. Technikbedingt fingerspurig.
36,3 x 51 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
445 Curt Querner, Stehender weiblicher Akt, die Arme hinter dem Kopf verschränkt. 1962.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Aquarell. U.re. in Grafit monogrammiert und ausführlich datiert "Qu. 21.4.62". Verso nochmals signiert, technikbezeichnet und datiert, undeutlich bezeichnet "Kantantin […]" sowie mit diversen Nummerierungen in Blei und Kugelschreiber. Hinter Glas in einer einfachen Leiste gerahmt.
Nicht im WVZ Dittrich.
Provenienz: Privatsammlung Dresden; erworben von der Witwe des Künstlers Regina Querner, Börnchen, um 1982.
Technikbedingt leicht gewellt. Ra. leicht berieben und bestoßen.
63 x 28,5 cm, Ra. 66,2 x 31,5 cm.
446 Curt Querner, Schlafender weiblicher Akt (Herta) 1968.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Eberhard Trodler 1942 Königsberg
Aquarell auf chamoisfarbenem "Hahnemühle"-Bütten. U.re. in Grafit monogrammiert und ausführlich datiert "Qu. 28.1.68". Verso in Blei von Künstlerhand bezeichnet "XOX" sowie von fremder Hand mit der WVZ-Nr. und einer Widmung "Für Eberhard Trodler" versehen.
WVZ Dittrich B 1665.
In den Ecken und Randbereichen mit vereinzelten Reißzwecklöchlein. Verso atelierspurig.
27,5 x 70 cm.
447 Curt Querner, Weiblicher Akt, zusammengekauert. 1968.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Grafitzeichnung. U.re. monogrammiert und ausführlich datiert "Qu. 19.9.68". Verso von Künstlerhand bezeichnet "XOOX".
Nicht im WVZ Dittrich, vgl. motivisch WVZ Dittrich C 689.
Reißzwecklöchlein in den Ecken. Gesamtflächig leicht knitterspurig. Am re. Rand ein Flüssigkeitsfleck (2 cm). Technikbedingt fingerspurig. Verso Reste einer Klebemontierung, recto o.re. leicht durchscheinend.
34,5 x 51,6 cm.
448 Curt Querner "Liegender weiblicher Rückenakt". 1969.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Aquarell. U.re. in Grafit monogrammiert und datiert "Qu. 12.1.69". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer einfachen Leiste gerahmt.
WVZ Dittrich B 1757.
Reißzwecklöchlein in den Ecken. Ein unscheinbarer Fleck im Boden unterhalb der Rippen. Ra. leicht gebrauchsspurig.
24 x 61,5 cm, Ra. 63 x 83 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
449 Curt Querner, Nora Bassenge im roten Pullover. 1972.
Curt Querner 1904 Börnchen – 1976 Kreischa
Aquarell auf kräftigem, gelblichen "PM Fabriano"- Büttenkarton. U.re. in Grafit monogrammiert und ausführlich datiert "Qu. 21.2.72". Verso in Grafit von Künstlerhand bezeichnet "XoX" sowie mit einem Stempel (nicht aufgelöst) versehen.
Nicht im WVZ Dittrich, vgl. jedoch motivgleiche Aquarelle desselben Jahres: WVZ Dittrich B 1961 "Nora Bassenge in Rot", B 1962 "Portrait Nora Bassenge", B1965 "Nora Bassenge in grünem Pullover", B 1966 "Nora Bassenge in Blau" sowie B 1967 "Nora Bassenge
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70 x 46 cm.
450 Hans Theo Richter, Mutter und Kind lesend. Wohl um 1960.
Hans Theo Richter 1902 Rochlitz – 1969 Dresden
Kreidezeichnung auf orangefarbenem Umdruckpapier. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen. Auf Untersatzpapier montiert.
Am o. und u. Blattrand kleine Knickspuren, u.Mi. ein winziger Einriss. Die Ecken mit Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess.
42 x 33 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
451 Hans Theo Richter "Kopf des Maler und Modell" / "Sitzende Frau, das Kind beobachtend" / "Schützende Hände". 1957 / 1959/1968.
Hans Theo Richter 1902 Rochlitz – 1969 Dresden
Drei Lithografien. Jeweils u.re. in Blei signiert "Richter". "Sitzende Frau, das Kind beobachtend" aus der Folge "65 Kinderszenen".
WVZ Schmidt 381; 473; 614.
"Schützende Hände" etwas knickspurig, mit einigen Stockfleckchen, hauptsächlich verso sichtbar sowie u.li. im weißen Rand mit einer Farbspur.
St. 21,5 x 27,1 cm, Bl. 35,8 x 37,1 cm / St. 6,5 x 7,5 cm, Bl. 19 x 13,4 cm / St. 35,5 x 16,3 cm, Bl. 63 x 50 cm.
452 Hans Theo Richter, Sitzender Knabe mit Papierhelm. 1963.
Hans Theo Richter 1902 Rochlitz – 1969 Dresden
Aquarell und Kohlestiftzeichnung auf gräulichem Bütten. U.re. signiert und datiert "Richter 63". Verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers sowie mit der InvNr. "722" versehen. An den o. Ecken im Passepartout montiert.
Nicht im WVZ Schmidt.
Vgl. motivisch:
"Zwei Jungen mit Papierhelm", Pinsel in Tusche über Kreide, 1964, abgebildet in: Irene Lehr: Hans Theo Richter. 1902 – 1969. Aquarelle, Handzeichnungen, Lithographien. Berlin 2005, KatNr. 25.
"Drei lesende Jungen,
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41 x 22 cm, Psp. 63 x 48 cm.
453 Wilhelm Rudolph "Nach der Katastrophe". 1945– 1947.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Holzschnitt auf Japan. In Blei signiert "Wilhelm Rudolph" u.re., u.li. bezeichnet "Handdruck". Aus dem Zyklus "Dresden 45". Im Passepartout.
Vgl.: Wilhelm Rudolph. Dresden 45. Holzschnitte. Zeichnungen. Leipzig 1983. S. 76.
Stk. 24,5 x 39,5 cm, Bl. 26,2 x 40,1cm, Psp. 45,5 x 62,5 cm.
454 Wilhelm Rudolph "Doppelaktstudie II". Wohl 1960er Jahre.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Kohlestiftzeichnung, und Bleistiftzeichnung, laviert, auf gräulichem Papier. In Tusche signiert u.Mi. "Rudolph". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer grauen Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Sehr leicht wellig.
30 x 21,5 cm, Ra. 53 x 44 cm.
455 Wilhelm Rudolph "Portraitstudie (Maler Trepke)". Wohl 1960er Jahre.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Kohlestiftzeichnung und Bleistiftzeichnung, laviert. Signiert u.li. "W.Rudolph". Freistehend im Passepartout montiert und hinter Glas in einer grauen Leiste gerahmt.
Werk wurde nicht ausgerahmt. Technikbedingt unscheinbar wellig, mit Abdrücken der Montierung. Das.
31 x 19,5 cm, Ra. 53 x 44 cm.
456 Wilhelm Rudolph "Doppelaktstudie I". Wohl 1960er Jahre.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Kohlestiftzeichnung, und Bleistiftzeichnung, laviert, auf gräulichem Papier. Signiert u.re. "Rudolph". Verso mit einer weiteren Aktzeichnung. Diese signiert u.re "Rudolph", mit de, Nachlass-Stempel versehen u.li. und von fremder Hand in Blei bezeichnet. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einer grauen Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Leicht knickspurig, mit Reißzwecklöchlein Rand o. und u.
28,5 x 19,2 cm, Ra. 50,5 x 41,5 cm.
457 Meinolf Splett "Fische". 1956.
Meinolf Splett 1911 Halle (Saale) – 2009 ebenda
Aquarell. Signiert und datiert u.re. "Splett 56". Mit dem originalen Passepartout.
Technikbedingt leicht wellig. Leichte Stauchungen an den Ecken, insgesamt leicht knickspurig. Verso mit Spuren einer ehemaligen Montierung.
42 x 29,8 cm.
458 Helmut Schmidt-Kirstein "Steppenbild blau (Tempeltanz)" / "Blaue Struktur". 1959.
Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden
Zwei Farblithografien. Jeweils signiert u.re. "SKirstein" und datiert u.li. " IX / 59". Im Passepartout montiert, darauf verso von fremder Hand künstlerbezeichnet und betitelt.
Provenienz: Sächsische Privatsammlung; Sammlung Pachen, Rheinland-Pfalz.
Publiziert in: H. Pachen, Hans H. Hofstätter: Sammlung Pachen: deutsche Kunstwerke aus dem 20. Jahrhundert; Malerei, Graphik, Plastik. Mainz 1960. S. 67.
"Steppenbild blau" montierungsbedingt in der Ecke o.re. knitterspurig. "Blaue Struktur" mit kleinem Fleck Mi.li, werkimmanent, insgesamt etwas knickspurig.
St. 22 x 16,5 cm, Bl. 40 x 27,4 cm. / St. 21,4 x 16 cm, Bl. 32, 2 x 20 cm.
459 Helmut Schmidt-Kirstein, Schwarze Zeichen vor Rot / Grün-Rot im Verlauf / Weiße Linienstruktur auf Schwarz und Rot. 1964.
Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden
Heinz Erich Günter Pachen 1922 Spremberg – 2006 ebenda
Drei Farbmonotypien. Zwei Arbeiten in Blei signiert und datiert "Kirstein 64", eine Arbeit in Kugelschreiber monogrammiert und datiert "HSK 64". Zwei Arbeiten verso mit Weihnachtsgruß des Künstlers an das Sammlerpaar Paachen. Mit beiliegendem, von Künstlerhand beschriftetem Zettel. Jeweils im Passepartout.
Provenienz: Sächsische Privatsammlung; Sammlung Pachen, Rheinland-Pfalz.
"Schwarze Zeichen vor Rot" verso mit unscheinbarem Durchdringen der Farbe. "Grün-Rot im Verlauf" verso mit einer sehr unscheinbaren Kratzspur. Alle Arbeiten montierungsbedingt mit leichtem Papierabrieb in den o. Ecken.
Bl. 14,8 x 10,5 cm / Bl. 14,2 x 10,5 cm / Bl. 14,4 x 10,5 cm.
460 Helmut Schmidt-Kirstein, Mädchen im sommerlichen Feld. 1974.
Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden
Aquarell. Signiert "Kirstein" u. mi., sowie datiert "74". Im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Feuchteflecken am u. Rand des Psp. Rückwand des Ra. ebenfalls mit Feuchteflecken.
BA. 35,5 x 50 cm, Ra. 56,5 x 72,5 cm.
461 Helmut Schmidt-Kirstein, Stillleben mit blauer Vase. 1978.
Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden
Aquarell. Signiert u.li. "Kirstein" und datiert u.re."78". Im Passepartout montiert und hinter Glas in weißer Leiste gerahmt. Verso mit dem Etikett "Brauchle Ravensburg 2 x Reitsam".
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Psp. gegbräunt. Ra. mit unscheinbaren Kratzspuren in den o. Ecken. Rückwand des Ra. mit kleinen Feuchteflecken.
51 x 37,5 cm, Ra. 71,5 x 54,3 cm.
462 Paul Schultz-Liebisch, Berlin – Wiederaufbau am Dom. 1950.
Paul Schultz-Liebisch 1905 Reinickendorf – 1996 Berlin-Pankow
Pinselzeichnung in Tusche. Signiert und datiert u.re. "P. Schulz-Liebisch 50". Im Passepartout montiert und hinter Glas in einer schmalen goldfarbenen Leiste gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Leicht gebräunt, die Ränder mit leichten Stauchfalten.
20,3 x 27,5 cm, Ra. 37 x 44 cm.
463 Volker Stelzmann "Demonstration V" / "Demonstration VI". 1975/1976.
Volker Stelzmann 1940 Dresden
Zwei Radierungen auf kräftigem Büttenkarton. Jeweils in Blei betitelt , signiert "Volker Stelzmann" und datiert.
Leicht griff- und knickspurig, "Demonstration V" mit einer Stauchung in der Ecke o.re. "Demonstration VI" mit einer Knickspur in der Ecke u.re.
Pl. 24,6 x 34,3 cm, Bl. 56 x 78,5 cm / Pl. 24,6 x 29,7 cm, Bl. 52,5 x 79 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
464 Gerhard Stengel "An der Donau in Ungarn". 1971.
Gerhard Stengel 1915 Leipzig – 2001 Dresden
Aquarell. Signiert und datiert o.re. "GStengel 71". Verso betitelt u.re. sowie bezeichnet "WV / 71 391".
Technikbedingt leicht wellig. Verso mit Resten einer ehemaligen Montierung.
51 x 73 cm.
465 Klaus Süß "Das Boot". 2004.
Klaus Süß 1951 Crottendorf/Erzgebirge
Holzschnitt auf weißgrau grundiertem Rupfen. Im Bereich des Bootes signiert und datiert "KSÜß 2004". Verso betitelt sowie nochmals signiert, datiert und nummeriert "K. Süß 2004 2/15". In einem silbergrauem Rahmen.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt.
BA. 24 x 30,3 cm, Ra. 27,3 x 33,3 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
466 Gudrun Trendafilov "Zwei Frauen vor grünlichem Himmel". 1991.
Gudrun Trendafilov 1958 Bernsbach/Erzgebirge
Gouache und farbige Kreide auf Papier. U.re. in Blei monogrammiert und datiert sowie nummeriert und datiert "21/91". Verso signiert, betitelt und werkdatenbezeichnet. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas in einem hochwertigen Plattenrahmen mit silberfarbener Sichtleiste.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Technikbedingt leicht wellig. Verso etwas atelierspurig.
73 x 61 cm, Ra. 96,7 x 87 cm.
467 Werner Tübke "Harlekin begräbt einen Freund". 1983.
Werner Tübke 1929 Schönebeck – 2004 Leipzig
Lithografie auf kräftigem weißen "Hahnemühle"-Büttenkarton. Im Stein spiegelverkehrt signiert und datiert u.Mi. "Tübke 1983", in Blei nochmals signiert u.re. "Tübke", nummeriert u.re. "5/60".
WVZ Tübke 133 (L 7 / 83).
Blattränder sehr leicht gebräunt.
St. 30,5 x 42 cm, Bl. 39,5 x 53,5 cm.
468 Werner Tübke "Mord während des Karnevals". 1987.
Werner Tübke 1929 Schönebeck – 2004 Leipzig
Lithografie auf kräftigem weißen "Hahnemühle"-Büttenkarton. Im Stein gespiegelt signiert und datiert u.li. "Tübke 87". Nochmals in Blei signiert u.re. "Tübke", nummeriert u.li. "41/55". Verso betitelt.
WVZ Tübke 163 ( L 6/87).
Sehr leicht knickspurig.
St. 28, 5 x 42 cm, Bl. 39,8 x 52 cm.
469 Werner Tübke "Mittag bei Palermo". 1986/1987.
Werner Tübke 1929 Schönebeck – 2004 Leipzig
Lithografie auf Bütten. Im Stein spiegelverkehrt signiert und ausführlich datiert "Tübke 2.11.87". U.re. nochmals in Blei signiert "Tübke", li. nummeriert "4 / 66". Gedruckt von Arloth, HGB Leipzig. Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
WVZ Tübke 162.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Vereinzelte Stockfleckchen.
St. 26,4 x 35,5 cm, Ra. 56,7 x 66,6 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
470 Max Uhlig "Männerkopf". 1984.
Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)
Aquarell auf bräunlichem Japan. In Blei signiert und datiert "Uhlig 84" o.li. Verso in den o. Blattecken mit Annotationen in Blei von fremder Hand.
Technikbedingt wellig und mit wenigen Stauchungen. Verso in den seitlichen Randbereichen mit kleinsten, punktuellen Resten einer ehemaligen Klebemontierung, dort mit vier kleinsten Einrissen bzw. Fehlstellen.
61,5 x 41,5 cm, Psp. 80 x 60,5 cm, Ra. 88 x 68,2 cm.
471 Max Uhlig "Männliche Figur". 1984.
Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)
Aquarell auf chamoisfarbenem Japan. In Blei signiert und datiert u.re. "Uhlig 10. III. 84". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Das Werk wurde nicht ausgerahmt. Technikbedingt wellig und mit wenigen Stauchungen. Bildträger und Psp. unscheinbar stockfleckig. Ra. mit vereinzelten Farbabplatzungen an den Ecken.
71,44,5 cm, Psp. 92,5 x 65,7 cm, Ra. 101 x 74,5 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
472 Max Uhlig "Elbuferbäume" / "Selbstbildnis (mit Mütze)". 1979/80/1993.
Max Uhlig 1937 Dresden – lebt in Helfenberg (Dresden)
Radierung auf Bütten / Lithografie auf "Hahnemühle"-Bütten. Jeweils u.re. in Blei signiert "MUhlig"und datiert sowie bezeichnet "Vorzugsdruck" bzw. nummeriert "4/100". Eine Arbeit betitelt, die andere u.li. mit einem Editions-Trockenstempel
Nicht im WVZ Oesinghaus / WVZ Oesinghaus 296.
Vereinzelte Knickspuren. "Elbuferbäume" im Randbereich berieben, die Kanten stellenweise leicht gestaucht. "Selbstbildnis" im Randbereich etwas wellig.
Pl. 39 x 59 cm, Bl. 53,3 x 77,8 cm / St. 56,4 x 39,4 cm, Bl. 73,3 x 54 cm.
Jürgen Wenzel 1950 Annaberg – 2023 Dohna
Vier Aquarelle und Deckfarben. Jeweils signiert u.re. "Wenzel" und ausführlich datiert, betitelt u.li. Jeweils im Passepartout hinter Glas in einer weißen Leiste gerahmt.
Die Werke wurden nicht ausgerahmt. Ra. leicht bestoßen.
Je 29,5 x 20,5 cm, Ra. 52,7 x 42,7 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
474 Jürgen Wenzel "Fasan" / "Dicker roter Fasan" / "Hängender Fasan" / "Fasan". 1995–2000.
Jürgen Wenzel 1950 Annaberg – 2023 Dohna
Vier Aquarelle und Deckfarben. Jeweils u. signiert "Wenzel", datiert und betitelt.
Jeweils im Passepartout hinter Glas in einer weißen Leiste gerahmt.
Je leicht wellig u. knickspurig. Rahmen zum Teil beschädigt. Die Werke wurden nicht ausgerahmt.
Je 29,2 x 20,2 cm, Ra. 52,7 x 42,7 cm.
475 Christoph Wetzel, Porträt eines Mädchens. 2016.
Christoph Wetzel 1947 Berlin – lebt in Berlin
Grafitzeichnung, partiell weiß gehöht, auf grauem "Canson Mi-Teintes"- Karton. U.li. im Schild monogrammiert und datiert "W 16".
O.li. Blattecke knickspurig, re. Blattecke mit minimalem Griffknick.
49,9 x 38,8 cm.
476 Christoph Wetzel "Versunken". 2016.
Christoph Wetzel 1947 Berlin – lebt in Berlin
Kohlestiftzeichnung auf gelblichem Bütten. In rotem Stift im li. Schulterbereich im Schild monogrammiert und datiert "W 16". U.Mi. betitelt. Verso u.li. nochmals betitelt sowie technikbezeichnet "Sibirische Kohle", nochmals zweifach datiert und signiert "Christoph Wetzel". In Passepartout vollrandig klebemontiert.
Sehr vereinzelt knickspurig. Verso mit Kohlespuren, vermutlich aus dem Werkprozess. Psp. leicht berieben.
43,7 x 41,4 cm, Psp. 79,9 x 60 cm.
477 Albert Wigand "Moritzburgerstraße". 1958.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Kreidezeichnung über Bleistiftzeichnung, Aquarell und Deckfarben auf gestrichenem Karton. U.re. in Kugelschreiber signiert und datiert "Wigand 58". Verso betitelt. Auf Untersatzkarton montiert.
WVZ Grüß-Wigand B-1958/18.
Insbesondere an den Rändern leicht knickspurig. O.Mi. ein weißer Aufkleber, werkimmanent, von Künstlerhand übermalt. O.re. mit einem Einriss (2,5 cm), verso gesichert.
25 x 33 cm.
478 Albert Wigand "Leipzig. 1974.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Collage (verschiedene bedruckte und farbige Papiere, Postkartenfragmente) und Kreidestift auf hellblauem Karton. Verso in Faserstift signiert "Wigand", betitelt und datiert "74". Freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ Grüß-Wigand C-1974/61.
Die Blattkanten mit sehr unscheinbaren Stauchungen. Verso leicht atelierspurig und mit Montierungsresten.
19,9 x 9,8 cm.
479 Albert Wigand "Wo oben, wo unten". 1968/1972.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Collage (Stoffe, Pappe) auf rotem Karton. Verso in Kugelschreiber betitelt, signiert und datiert "Wigand Weihn. 72". Von fremder Hand in Blei nummeriert "3407". Im Passepartout, darauf in Blei Annotationen von fremder Hand.
WVZ Grüß-Wigand C-1968/41.
Collagierte Elemente partiell gelöst. Auf der Rückseite des roten Kartons Kleberückstände.
8 x 15,5 cm.
480 Albert Wigand "K R O Sarotti". 1960er Jahre.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Collage (bedruckte Papiere) und Deckfarben auf gelblichem Papier, auf Karton montiert. Unsigniert. Vollflächig auf Untersatzkarton kaschiert und freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ Grüß-Wigand C-1959–68/24.
Vereinzelt mit kleinsten, unscheinbaren Farbverlusten.
14,8 x 6 cm.
481 Albert Wigand "Mitten blumig". 1968.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Collage (bedruckte Papiere, bedruckte Folien, verschiedene Textilien) und Deckfarben auf Karton. Im Originalpassepartout des Künstlers, darauf o.re. in Blei signiert und datiert "Wigand 68" sowie u.li. betitelt. Vollflächig auf Untersatzkarton kaschiert und freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ Grüß-Wigand C-1968/42.
Die Textilien mit Ausfransungen. Die Kartonränder mit minimalen Bestoßungen.
18,4 x 4,9 cm.
482 Albert Wigand "R F T". 1967/1969.
Albert Wigand 1890 Ziegenhain/Hessen – 1978 Leipzig
Collage (Textilien, bedruckte Papiere, bedruckte Goldfolie) und Deckfarben auf weißem, dünnen Karton. Verso signiert und ausführlich datiert "Wigand 12.3.69" sowie bezeichnet und nochmals datiert "Herbst 67". Freigestellt im Passepartout montiert.
WVZ Grüß-Wigand C-1969/6.
Die Textilien mit Ausfaserungen. Die Goldfolie mit einer kleinen Stauchung o.re.
19,3 x 7,2 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
483 Fritz Winkler "Pelikane". Wohl 1950er Jahre.
Fritz Winkler 1894 Dresden – 1964 ebenda
Aquarell und Pinselzeichnung in Tusche auf feinem, gelblichen "Hahnemühle"-Bütten. U.li. signiert "F. Winkler".
Ränder mit Einrissen und Knitterspuren, re. eine geglättete Knickspur.
48,5 x 62 cm.
484 Fritz Winkler, Dresden – Pieschener Hafen. Wohl 1950er Jahre.
Fritz Winkler 1894 Dresden – 1964 ebenda
Prof. Dr. Werner Schmidt 1930 Pirna – 2010 Dresden
Aquarell und Pinselzeichnung in Tusche über Grafitzeichnung auf gelblichem Büttenkarton. Unsigniert. Verso bezeichnet "Aus Nachlaß Fritz Winkler f. d. R. Werner Schmidt 23.6.1989".
Ecken leicht knickspurig.
50 x 62 cm.
485 Fritz Winkler "Hornvogel ( Indien)". 1961.
Fritz Winkler 1894 Dresden – 1964 ebenda
Aquarell und Pinselzeichnung in Tusche auf gelblichem Büttenkarton. U.li. signiert "F. Winkler.". Verso betitelt und ausführlich datiert "2.6.61".
Technikbedingt wellig. Die o.re. Ecke leicht gestaucht.
49,5 x 63 cm.
486 Paul Wunderlich, Ohne Titel. Nach 1965.
Paul Wunderlich 1927 Eberswalde/Berlin – 2010 Saint-Pierre- de-Vassols
Farbserigrafie auf Bütten. U.re. in Blei signiert "Wunderlich" und li. nummeriert "69/70".
Vgl. die motivähnlichen Lithografien "Bosomfriends I", 1965, und "Bosomfriends II (Goldfinger)", 1965, WVZ Riediger 247 und 248.
Papier im Randbereich minimal berieben, o. leicht wellig. Winzige Stauchungen an den Blattkanten.
Med. 57,7 x 74 cm, Bl. 79,6 x 96 cm.
487 Heinz Zander "DER TROCKENE GARTEN DER LÜSTE". 1987.
Heinz Zander 1939 Wolfen – 2024 Leipzig
Zehn Radierungen auf kräftigem "Hahnemühle"-Bütten sowie ein Titelblatt mit Inhaltsverzeichnis und Impressum. Alle Blätter in der Platte u.re. monogrammiert und datiert "HZ 87" sowie in Blei signiert "Zander" u.re. Im Impressum nummeriert "20/50". Sachsenplatz-Edition M 17, herausgegeben von Hans-Peter Schulz, Galerie am Sachsenplatz, Leipzig, Staatlicher Kunsthandel der DDR. Gedruckt von Ernst Lau, Buchbindung und Kassettengestaltung Lothar Säuberlich, Satz und Druck Buchdruckerei Erich
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Pl. ca. 24,6 x 20,5 cm, Bl. 54 x 39,6 cm, Kassette 56,2 x 41,2 cm.
Joachim Böttcher 1946 Oberdorla (Thüringen) – lebt in Berlin
Petra Flemming 1944 Großsteinberg – 1988 Arnstadt (bei Erfurt)
Sighard Gille 1941 Eilenburg – lebt in Leipzig
Ulrich Hachulla 1943 Heydebreck
Heidrun Hegewald 1936 Meißen – lebt in Berlin-Karow
Johannes Heisig 1953 Leipzig
Veit Hofmann 1944 Dresden
Annelise Hoge 1945 Gießmannsdorf
Joachim Jansong 1941 Berlin
Joachim John 1933 Tetschen – 2018 Neu Frauenmark
Gregor Torsten Kozik 1948 Hildburghausen – lebt in Kirchbach/ Oederan
Angelika Kuhrt 1946 Leipzig (?)
Rolf Münzner 1942 Geringswalde i. Sa. – lebt in Geithain
Christine Perthen 1948 Pirna – 2004 Berlin
Wolfgang Petrovsky 1947 Freital-Hainsberg
Nuria Quevedo Teixidó 1938 Barcelona – lebt in Berlin
Arno Rink 1940 Schlotheim/Thüringen – 2017 Leipzig
Herbert Sandberg 1908 Posen – 1991 Berlin
Helfried Strauss 1943 Plauen – lebt und arbeitet in Leipzig
Baldwin Zettl 1943 Falkenau / Eger – lebt in Freiberg (Sachsen)
Verschiedene Drucktechniken, überwiegend auf kräftigem Bütten. Mappe mit 18 Arbeiten, einem Titelblatt mit Inhaltsverzeichnis und Impressum sowie einem Textblatt. Alle Arbeiten in Blei signiert und nummeriert "10/75" bzw. "33/75", zum Teil datiert und betitelt. Hrsg. vom Verband Bildender Künstler der DDR in Zusammenarbeit mit dem Institut für Buchgestaltung der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. In der originalen Leinenkassette.
Mit Arbeiten von:
a) Angelika Kuhrt "Die
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Verschiedene Maße, Bl. ca. 53,5 x 39,5 cm, Mappe 58 x 41 cm.
Heinrich Apel 1935 Schwaneberg – 2020 Magdeburg (?)
Theo Balden 1904 Blumenau / Santa Catarina – 1995 Berlin
Gudrun Brüne 1941 Berlin – lebt in Strodehne/Havelland
Sella Hasse 1878 Bitterfeld – 1963 Berlin
Bernhard Heisig 1925 Breslau – 2011 Strodehne
Joachim Jansong 1941 Berlin
Ronald Paris 1933 Sonderhausen (Thüringen) – letzte Erwähnung 1985
Eva Vent 1933 Passenheim (Masuren) – lebt in Berlin
Verschiedene Drucktechniken auf verschiedenen Papieren. Mappe mit 13 Arbeiten und einem Titelblatt mit Inhaltsverzeichnung, Text und Impressum (Doppelbogen). Elf Arbeiten in Blei signiert und nummeriert "70/75", teilweise datiert. Hrsg. vom Verband Bildender Künstler der DDR in Zusammenarbeit mit dem Institut für Buchgestaltung der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. In der originalen Leinenkassette mit Rücken- und Deckeltitel.
Mit Arbeiten von:
a) Joachim Jansong "Karl
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Bl. ca. 53 x 39,5 cm, Mappe 57,5 x 41,5 cm.
490 Verschiedene ostdeutsche Künstler – 13 Druckgrafiken und Zeichnungen. 1950er -1980er Jahre.
a) Steffen Fischer "'einatmen – ausatmen' (zu Agonie)" / "'bist du ein Mann?' (zu Agonie)". 1988.
Zwei Lithografien. In Blei signiert "Fischer", datiert und nummeriert "II" u.re. Jeweils in Blei betitelt u.li. sowie nummeriert "9/25" und "24/25".
Blätter leicht angeschmutzt und knickspurig und kleine Falten. Ein Blatt mit zwei vertikalen Knicken sowie hellen, bräunlichen Flecken im Randbereich.
St. 56 x 73 cm, Bl. 62,7 x 75 cm.
b) Anton Paul Kammerer, Fünf Druckgrafiken.
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Bl. max. 107 x 75 cm.
501 13 Porträts, überwiegend von Mitgliedern des sächsischen Königshauses. 1866 – um 1900.
König Georg I. von Sachsen 1832 Pillnitz – 1904 ebenda
König Johann von Sachsen 1801 Dresden – 1873 Pillnitz
Maria Anna von Portugal 1843 Lissabon – 1884 Dresden
Maria Josepha Prinzessin von Sachsen, Erzherzogin 1867 Dresden – 1944 Schloss Wildenwart Chiemgau
Otto Franz Joseph Erzherzog von Österreich 1865 Graz – 1906 Wien
Prinz Albert von Sachsen 1875 Dresden – 1900 Wolkau bei Nossen
13 Albuminabzüge, vollflächig auf Untersatzkarton montiert.
a) A. Hoffmann, König Johann mit seiner Familie, 1867.
b) Teich Hanfstaengl, Erzherzog Otto von Österreich mit Maria Josepha von Sachsen / Prinzessin Maria Anna von Sachsen / Prinz Albert von Sachsen / Porträtpaar mit Goldrand: Prinzessin Maria Anna und Prinz Georg von Sachsen / Porträt eines Bischofs / Porträt eines Knaben, 1866–86.
c) A. Adler, Prinzessin Maria Anna von Sachsen mit Sohn Albert / Prinzessin Maria
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Untersatz min. 6,5 x 10 cm, max. 20,5 x 10,2 cm.
502 Gottfried Wolfsgruber, Porträtfotografie Alfred Reucker. 1900.
Gottfried Wolfsgruber 1859 Köln – unbekannt
Alfred Reucker 1868 Ründeroth – 1958 Dresden
Silbergelatineabzug. U.re. gestempelt "G. Wolfsgruber S AARAU". Verso mit dem Atelier-Etikett "G. Wolfsgruber, Aarau". Hinter Glas gerahmt.
Alfred Reucker war von 1901 bis 1921 Direktor der Vereinigten Theater Zürich. Wolfgruber lieferte mit dem Porträt des Direktors eine handwerklich bestaunenswerte Fotographie, fast ohne Alterungsspuren.
Leicht gewellt. Unscheinbare Aussilberung im o.re Viertel. Punktuelle Ablösung der Oberfläche am li. Rand (ca. 1 cm). Ra. mit Bestoßungen und Fehlstellen im Ornament.
Abzug 58 x 47 cm, Ra. 70 x 58,5 cm.
503 Ulrich Lindner "Zu Jean Fougere: Das Zimmer der Träume, II" / "Unbekannter Platz". 1984/1986.
Ulrich Lindner 1938 Dresden – 2024 ebenda
Zwei Fotomontagen auf Barytpapier, teils getönt. Jeweils auf einen Untersatzkarton montiert, darauf in Blei signiert "Lindner", datiert und betitelt, das erste Blatt mit einer persönlichen Widmung versehen.
"Zimmer der Träume" mit kleinsten Materialverlusten am Rand u.li.
Abzug 56,5 x 39 cm / Abzug 19,6 x 13,8 cm.
504 Stefan Moses "Otto Dix (Künstlermasken)". 1964.
Stefan Moses 1928 Liegnitz – 2018 München
Otto Dix 1891 Untermhaus/Gera – 1969 Singen am Hohentwiel
Silbergelatineabzug auf Barytpapier. Verso von Künstlerhand betitelt, datiert und bezeichnet "Atelier Gaienhofen Bodensee Künstler-Masken". Zweifach mit dem Künstlerstempel versehen, signiert und datiert u.li. "STEFAN MOSES 1964". Hinter Glas in einer schwarzen Leiste gerahmt.
Abgebildet in: Christine Brinck: Maskenspiele: mit Otto Dix, Meret Oppenheim, Loriot, Peggy Guggenheim, Jörg Immendorff und vielen anderen. München 2022. S. 22.
Stefan Moses, Harald Eggebrecht: Stefan
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Abzug 45 x 55 cm, Ra. 49 x 59 cm.
505 Farin Urlaub "Maiko (Kyoto)". Wohl 2009.
Farin Urlaub 1963 West-Berlin
Lambda-Abzug auf Alu-Dibond, unter Acrylglas kaschiert. Unsigniert. LUMAS-Druck.
Die Aufnahme entstand mit großer Wahrscheinlichkeit während der Japanreise des Künstlers im Jahre 2009.
"Seit 1991 ist Fotografie für Farin Urlaub auf seinen Reisen bevorzugtes Medium für die Auseinandersetzung mit den Mythen und Traditionen des jeweiligen Landes […] Die Spanne der Motive reizt auch den europäisch-asiatische Blickwechsel auf traditionelle asiatische Rituale wie die bezaubernde
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90 x 120 cm.
511 Andrea del Verrocchio (nach) "Putto mit Delphin". Um 1470. Verkleinerte Kopie des 20. Jh.
Andrea del Verrocchio 1435 Florenz – 1488 Venedig
Bronze, gegossen, schwarzgrün patiniert.
Freie Verkleinerung des "Putto mit Delphin" des Andrea del Verrocchio, ca. 1470, H. 67 cm, Palazzo Vecchio, Florenz.
Zahlreiche Gussfehler, mit Spachtelmasse verfüllt und retuschiert.
H. 64 cm.
512 Großes Kreuz. Wohl spätes 17. Jh./Frühes 18. Jh.
Mahagoni (?), geschnitzt. Über Kreidegrund und rotem Bolus vergoldet. Mit floralem Relief. Am o. Kreuzende mit einer bezeichneten Kartusche "INRI".
Die Figur des Jesus fehlend. Reste mehrerer Montierungen. Fassung mit Fehlstellen und Bereibungen, im u. Bereich deutlicher.
H. 73 cm, B. 50 cm.
513 Standkruzifix mit Passionssymbolen. Wohl 2. H. 19. Jh.
Adolf Mahnke 1891 Berlin – 1945 Dresden
Holz und Messing.
Elemente am o. Ende des Kreuzesbalken fehlend. Griff der re. Lanze und Kreuzigungsnägel fehlend.
H. 42,5 cm.
514 Barocker Meister, Kopf eines Engels. Um 1700.
Joseph Anton Feuchtmayer 1696 Linz – 1770 Mimmenhausen bei Salem
Hermann Schweitzer 1871 Karlsruhe – 1933 Freiburg im Breisgau
Holz, geschnitzt, dunkel gefasst. Verso in Blei bezeichnet (wohl ein Term). Auf eine spätere Holzplinthe montiert, diese verso mit dem Sammlerstempel "Dr. phil. H. Schweitzer – Museumsdirektor Aachen" sowie einem abgelösten maschinenschriftlichen Zettel mit der Zuschreibung an Joseph Anton Feuchtmayer.
Mit deutlichen Spuren eines ehemaligen Anobienbefalls und Trocknungsrisse im Gesicht. Locken teilweise mit Materialverlust. Fassung berieben.
H. 28,5 cm, B. 25 cm, T. 20 cm.
Ernst Friedrich August Rietschel 1804 Pulsnitz – 1861 Dresden
Bierlingsche Gießerei 1848 Dresden – 1945 ebenda
Martin Luther 1483 Eisleben – 1546 ebenda
Gips. Verso am Schaft bezeichnet "Eigenthum u. Schutz Gebrüder Weschke Dresden.".
Wohl Abguss nach dem sogenannten "Studienkopf" Ernst Rietschels, vgl. WVZ Wilmowsky 181.3.5 – 181.3.5.c
Vgl. eine ähnliche Luther-Büste der Firma Weschke in: Katalog der Kunstgegenstände und Lehrmittel in Gips und Elfenbeinmasse aus der Werkstatt der Gebrüder Weschke in Dresden. Dresden 1894. Nr. VI. 12.
Oberfläche partiell mit Krakelee, partiell etwas fleckig mit alten Schmutzablagerungen. An den Rändern Abplatzungen, teilweise ergänzt und retuschiert.
H. 70 cm, B. 54 cm, T. 35 cm.
516 August Gaul (nach) "Liegendes Löwenpaar". Um 1914. Posthume Ausformung 1930er-1950er Jahre.
August Gaul 1869 Großauheim – 1921 Berlin
Paul Geipel 1869 Zwickau – 1956 Dresden
Gips, cremefarben gefasst. Li. auf der Plinte geritzt bezeichnet "A. Gaul". Posthume Ausformung nach einer Skizze von August Gaul.
Nicht im WVZ Gabler.
August Gaul fertigte um 1914 einige Skizzen liegender Löwen an, die auch zur Herstellung von Porzellanfiguren (WVZ Gabler 191–1) und Ausformungen in Böttgersteinzeug (WVZ Gabler 191–2) benutzt wurden. Die heute verlorenen Skizzen gingen in den 1930er Jahren an den Sammler Paul Geipel, der offensichtlich nicht nur Bronzen – wie bislang bekannt – davon gießen ließ (WVZ Gabler 192), sondern auch den vorliegenden Gips.
Li. Ohr des Männchens mit Materialverlust. Plinthenrand mit Bestoßungen.
15 x 31 cm.
517 August Gaul "Pinguin (Kopf nach links)". 1914 –1920. Posthumer Abguss. Um 1966.
August Gaul 1869 Großauheim – 1921 Berlin
Kunst- und Erzgießerei Pirner & Franz 1881 Dresden
Bronze, gegossen, hellbraun patiniert. Seitlich am li. Fuß signiert. "A. Gaul". Posthumer Abguss um 1966, Gießerei Pirner & Franz, Dresden, ohne Gießereistempel. Auf einem Granitsockel montiert.
WVZ Gabler 200–f , eines von wenigen, ausschließlich posthum ausgeformten Exemplaren.
Vgl. Schmidt Kunstauktionen Dresden, Auktion 40, 14.06.2014, KatNr. 802, Silber, gegossen (ohne Gießereistempel); Nagel, Stuttgart, Auktion 25.06.2014, KatNr. 1004, Bronze, gegossen (ohne
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H. 23 cm, H. (mit Sockel) 26 cm.
518 Peter Pöppelmann, Reigen. Um 1900.
Peter Pöppelmann 1866 Harsewinkel – 1947 Dresden
Josef Johann Horschik 1874 Schönhof (Böhmen) – 1955 Dresden
Bronze, gegossen, schwarzbraun patiniert. Auf der Plinthe monogrammiert "P.P." Unterseits mit zwei identischen Papieretiketten, nummeriert "4590".
Wohl unikale Ausführung.
Provenienz: Nachlass Sammlung Josef Johann Horschik, Dresden.
Bekannt wurde der Bildhauer Peter Pöppelmann mit einer ersten Version eines Mädchenreigens, den er im Jahre 1890 auf der Großen Kunstausstellung in München als "Reigen" präsentierte und welcher in zahlreichen Abgüssen vervielfältigt
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H. 67 cm.
519 Wieland Förster "Mädchentorso". 1979.
Wieland Förster 1930 Dresden – lebt in Berlin
Hartstuck, schlagmetallvergoldet. Auf einen Sandsteinsockel gesteckt. Eines von drei Exemplaren in Hartstuck.
WVZ Mlekusch 192.
Provenienz: Privatsammlung Dresden; Kunstausstellung Kühl, Dresden, 1984.
Leichte Abplatzung der Schlagmetallvergoldung im Bereich der re. Hüfte.
H. 24,6 cm, H. (gesamt) 33,6 cm.
520 Monogrammist G.W., Weiblicher Torso. Wohl 1970er Jahre.
Terrakotta, gefasst, lackiert. Vollplastisch modelliert. An der u.li. Seite geritzt monogrammiert "GW".
Lediglich etwas fleckig im Bereich des Oberschenkels und Gesäßes.
H. 38,5 cm.
521 Lothar Sell, Junges Paar mit liegendem weiblichen Akt. 1992.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Holz, geschnitzt, polychrom gefasst und klarlackiert. Verso signiert und datiert "Sell 92".
Figur leicht nach hinten geneigt. Unscheinbare, überlackierte Trocknungsrisse am Hemd des Bauern. Am Hinterkopf des Bauern eine unscheinbare werkimmanente Absplitterung im Holz, vom Künstler überlackiert. Lack verso minimal unregelmäßig, partiell unscheinbar gegilbt.
H. 22 cm.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Holz, geschnitzt, polychrom gefasst und klarlackiert. Jeweils signiert und datiert "Sell 98" / "Sell 94" / "'Sell 95" / "Sell 95".
"Wassertropfenmädchen mit schwarzem Zopf" und "Wassertropfenmädchen mit Paar" auf dem Kopf jeweils mit Löchlein aus dem Werkprozess an der Spitze. Klarlack mit minimalen Bereibungen sowie partiell ungleichmäßig und gegilbt.
H. max. 11 cm.
523 Lothar Sell, Bauernhaus mit Handwerker. Mitte 1970er Jahre.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Holz, geschnitzt, farbig gefasst und klarlackiert. Die Figur gesteckt montiert. Unsigniert.
Provenienz: Privatsammlung Sachsen; Geburtstagsgeschenk des Künstlers. Die auf dem Dach sitzende Figur zeigt den mit Sell befreundeten Sammler, der im Hotel Ross, Meißen, als Maurer, Zimmerer und Hausmeister tätig war und den im Hinterhof geführten Schweinestall betreute.
An einem Ortgang drei kleine Farbverluste. Seitlich sowie rückseitig mit deutlichem Trocknungsriss.
H. 22,5 cm, B. 18 cm, T. 14,5 cm.
524 Lothar Sell, Mädchen mit Früchten / Schlafender Bauer. 1994.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Zwei Keramiken, rotbrauner Scherben, unglasiert, frei aufgebaut, in den Tiefen partiell mit Manganoxid. Verso jeweils signiert und datiert "Sell 94".
"Mädchen mit Früchten" mit vereinzelten, unscheinbaren Kratzspuren sowie einer unscheinbaren, unfachmännische, Restaurierung am Haarband. "Schlafender Bauer" vereinzelt leicht angeschmutzt.
H. 26,5 cm, T. 31 cm, B. 35 cm / 23 cm, T. 15 cm, B. 6 cm.
525 Lothar Sell, Sehr großer junger Bauer mit Bauernhaus. 1992.
Lothar Sell 1939 Treuenbrietzen – 2009 Meißen
Holz, geschnitzt, polychrom gefasst, klarlackiert. Bauernhaus gesteckt montiert. Verso signiert und datiert "Sell 92".
Lack partiell, insbesondere verso unregelmäßig und gegilbt, vereinzelt mit unscheinbarem Krakelee. Der Kopf des Bauern im Bereich der Nase, der li. Wange sowie re. hinter dem Ohr mit einer Druckstelle / Bestoßung. Körper des Bauern verso mit deutlichem, durchlaufenden, vertikalen Trocknungsriss sowie einem weiteren unscheinbaren. Insgesamt sehr vereinzelt mit kleinen Bestoßungen und Bereibungen.
H. 69 cm, B. 20 cm, T. 17 cm.
526 Gregor Torsten Kozik "Lohe". 1992.
Gregor Torsten Kozik 1948 Hildburghausen – lebt in Kirchbach/ Oederan
Öl auf kräftigem, kleistergetränkten und geformten Pappmaché. Signiert und datiert "Kozik 92" u.re. sowie spiegelschriftlich bezeichnet u.li.
130 x 85 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
527 Gregor Torsten Kozik, Ohne Titel. 1995.
Gregor Torsten Kozik 1948 Hildburghausen – lebt in Kirchbach/ Oederan
Metall, polychrom gefasst. Auf dem roten Element u.li. signiert und datiert "95 Kozik".
Fassung des gelben Elements unterhalb des Ausschnitts mit Frühschwundkrakelee, recto partiell mit Oxidationen, verso großflächiger. Die anderen Elemente mit ganz vereinzelten, leichten Oxidationen und partiellen, unscheinbaren Bestoßungen.
H. 166 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Verso auf der Plinthe mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Im Sockel die gestempelte Bossierer-N.r "91" mit dem Jahreszeichen, die Form-Nr. "11" sowie die Pressmarke für Weißware. 1. Wahl.
In der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden werden 13 unbemalte Apostelfiguren nach den Originalformen der Altargarnitur von Kaiserin Amalia bewahrt. Seit 1896 befindet sich die Figur des Bartholomäus mit der Inv.-Nr. PE 3923 in der Sammlung. Im
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H. 48,5 cm.
532 "Der Quacksalber". Johann Joachim Kaendler für Meissen. 1741. Ausformungszeitraum: 1950er Jahre.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Verso mit der zweifach geschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau. Unterseitig die geritzte Modell-Nr. "188 / 6" sowie die Bossierer-Nr. "131".
Vgl. dazu die Arbeitsberichte Kaendlers Pro Mens. Septembris [1741]: "4. Einen Marktschreyer, wie er auf einen Theatro seine Artzney Paquetweiße feil bietet und verkauft." (Pietsch, 2002, S. 87).
Vgl. die Taxa Kaendlers: "1. Zahn Arzt mit einer großen Peruque
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H. 20,5 cm, B. 19 cm.
533 "Zauberpferdchen". Peter Strang für Meissen. 1967. Ausformungsjahr 1968.
Peter Strang 1936 Dresden – 2022 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, sparsam in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Aus dem Zyklus "1001 Nacht". Verso die zweifach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die Modell-Nr. "V 273" sowie die gestempelte Bossierer-Nr. "104" und Jahreszeichen. 2. Wahl.
Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Nachtrag Band I und Band II, Meissen figures. Erlangen 2018., S. 377, KatNr. 2866.
Fachmännische Restaurierung am li. Schuh der Reiterin. Vereinzelte Farbfleckchen. Die Plinthe verso mit zwei unscheinbaren Rissen, wohl werkimmanent.
H. 30 cm.
534 "Kahnfahrt". Peter Strang für Meissen. Wohl 1973. Ausformungsjahr 1971.
Peter Strang 1936 Dresden – 2022 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, sparsam in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Aus dem Zyklus "1001 Nacht". Verso die Schwertermarke in Unterglasurblau, die Modell-Nr. "V 274" sowie die Bossierer-Nr. "111" und Jahreszeichen. 1. Wahl.
Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Nachtrag Band I und Band II, Meissen figures. Erlangen 2018. S. 378, KatNr. 2868.
Ein unscheinbarer Materialverlust am Kopfschmuck der Frau. Vereinzelt blaue Farbfleckchen.
H. 25 cm.
535 Seltenes "Käuzchen" aus dem Tafelaufsatz "Reineke Fuchs". Max Esser für Meissen. 1925.
Max Esser 1885 Barth – 1945 Berlin
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in violetter Aufglasurmalerei und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau, geritzter Weißwaren- und "Reineke Fuchs"-Marke, Modell-Nr. "H 224", Pressmarke "151".
Ausführungszeitraum: um 1935–1940.
Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010.KatNr. 1083.
"Die Tradition der unter einem bestimmten Thema stehenden, vielteiligen und
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H. 13,2 cm.
536 Flamingos. Elfriede Reichel-Drechsler für Meissen. 1958. Ausformungsjahr: 1995.
Elfriede Reichel-Drechsler 1923 Dresden – 2009 Weinböhla
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert. Unterseitig mit der einfach geschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau, Pressmarke für Weißware, geritzter Modell-Nr. "77303", Bossierer-Nr. "15" und geprägtem Jahreszeichen.
H. 27 cm.
537 "Maus auf Postament". Meissen. Ivar Tillberg für Meissen. 1905– 1910.
Ivar Tillberg Erste Erw. 1910 – letzte Erw. 1912
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurfarben staffiert. Unterseits Schwertermarke (Knaufschwerter) und geprägte Modell-Nr. "X 132" sowie unleserliche weitere Präge-Nr.
Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010. S. 497, KatNr. 1001.
Untersteits minimaler Haarriss (0,5 cm). Im Bereich des li. Vorderfußes und des Sockels restauriert mit Lackresten.
H. 4,7 cm.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Am Stand innenseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau mit geschliffenen Strich.
Dieser figürlich gestaltete Schaft trug vormals einen Zitronenkorb. In den 1730er und 1740er Jahren erfuhr er mehrfach gestalterische Veränderungen, nachdem die Form durch häufige Ausformung verschlissen war. Dies kommentiert auch Johann Joachim Kaendler: "repariret und aufs neue wieder brauchbar gemacht". Während sich bei der
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H. 31,4 cm.
539 "Marshall Poniatowski". Wohl Gustav Oppel für Ernst Bohne Söhne, Rudolstadt. Um 1901–1920.
Gustav Oppel 1891 Volkstedt (Rudolstadt) – 1978 Dresden
Ernst Bohne Söhne Rudolstadt 1854 Rudolstadt – 1937 ebenda
Józef Poniatowski 1763 Wien – 1813 Leipzig
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Unterseitig die Marke der Manufaktur Ernst Böhme und Söhne sowie die geprägte Modell-Nr. "526" .
Vgl. Detailgetreue Gestaltung der historischen Vorlage im Produktkatalog der Porzellanmanufaktur Rudolf Kämmer, Rudolstadt, dort angegeben als Nr. 1526, gelistet unter "Englische Soldatenfiguren", abgerufen am 12.05.26.
Quaste des Helms kleberestauriert. Li. Hand leicht bestoßen, mit kleinem Materialverlust am Daumen sowie Chip am Helm. Farbverlust an der Unterseite des Helms. Ein Löchlein an der re. Seite des Baumstamms.
H. 23,5 cm.
542 Suppenschale und Présentoir mit Galanten Szenen. Meissen. Um 1750.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in poychromen Aufglasurfarben staffiert. Die Wandungen von Schale, Deckel und der Spiegel mit galanten Szenen in Purpur-Camaieu. Unterseits jeweils mit Schwertermarke in Unterglasurblau. Die Terrine mit Blütenranken an Griffe. Die Suppenschale mit Präge-Nr. "6" (Nr. der Schüsselgröße?) innenseitig am Standring sowie der Présentoir unterseits mit geprägtem Former- und Dreherzeichen "22".
Zu den Prägezeichen vgl.:
Julia Weber, Renate Eikelmann (Hrsg.):
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H. (Deckelterrine mit Deckel) 12,4 cm, D. 12,7 cm, D. (Présentoir) 20,7 cm.
543 Tabatière mit Ruinenlandschaften. Wohl Meissen. Um 1750– 1760.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Korpus und Deckel mit Tombak-Montierung. Ungemarkt. Auf dem Deckel und dem Boden jeweils Darstellungen einer Ruinenlandschaft mit Wanderern.
Vgl. eine ähnliche Tabatière in: Beaucamp-Markowsky, Barbara; Alfredo Reyes: Meissener Tabatieren des 18. Jahrhunderts. München 2013. S. 276, KatNr. 70.
Deckelplatte mit altrestauriertem Bruch. Wandungen mit vereinzelten Bestoßungen, kleinsten Brandlöchlein und Bereibungen.
H. 2,6 cm, B. 6,1 cm, T. 3,9 cm.
Ernst August Leuteritz 1818 Meißen – 1893 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, angespitzter Vergoldung sowie Ränder mit Goldfaden. Amphorenform auf kanneliertem Rundstand, montiert. Zwei an der Wandung ansetzende, in sich verschlungene Doppelschlangenhenkel. Auf den Wandungen schau- und rückseitig fein gemalten Blumenbuketts mit Wildrosen und Kornblumen. Unterseitig die zweifach geschliffenen Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, die geritzter Modell-Nr. "E 153" sowie die geprägte Dreher-Nr. "61".
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H. 27,5 cm.
545 Seltene Vase mit "Pflaumenblütenzweig"-Dekor. Meissen. Nach 1934.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Böttgersteinzeug, schwarze, leicht lüstrierende Glasur, Kakiemon-Dekor in Lack- und Goldmalerei. Unterseits die geritzte Schwertermarke, mit einem Schleifstrich unterhalb der Marke.
Zur Form vgl. u.a. die Meissner Stangenvase mit der Modell-Nr. "J 271".
Vorbilder zum Dekor könnten möglicherweise bei chinesischen blanc-de-chine Porzellanen zu finden sein, welche aufgelegte Blütendekore besaßen. Das Dekor der hier vorliegenden Vase ähnelt dabei sehr den Pflaumenblütenzweigen
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H. 17,5 cm, D. 6,7 cm.
546 Umfangreiches Kaffeeservice "Zwiebelmuster" für 12 Personen. Meissen. 1966– 1971.
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". 64–teilig, bestehend aus 20 Tassen und 19 Untertassen (eine Untertasse etwas kleiner), 12 Kuchenteller, Kaffeekanne, Milchkännchen, Zuckerdose, Vase, 2 Kerzenständern, 2 unterschiedlich großen Schüsseln, 3 Tellern mit durchbrochenem Zierat, ovale Servierplatte mit durchbrochenem Zierat und einem großen flachen Servierteller. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, größtenteils dreifach
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Tasse H. 6,6, Teller D. 18 cm, Kanne H. 24 cm, Servierteller D. 34 cm.
Otto Eduard Voigt 1870 Dresden – 1949 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei, Inglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau, geprägter Modell-Nr. "T22" und "B3".
Ausformungsjahr: 1904–1923.
Glasur im Bereich der Fahne unterseits etwas berieben.
D. 22,7 cm.
548 Sechs Zierteller mit Früchtemalerei. Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin. Wohl 1911.
Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin 1763 Berlin
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, die Ränder mit reliefierten, goldstaffierten Rocaillen. Im Spiegel jeweils mit einem sehr fein gemalten Früchtebukett. Unterseits jeweils mit der Zeptermarke in Unterglasurblau, der Reichsapfelmarke in Aufglasurrot sowie Prägezeichen, Malerzeichen und Jahresbuchstaben.
Vereinzelt unscheinbare Brandfleckchen. Teller mit Pflaumenmalerei mit Chip und unfachmännischer Kleberestaurierung am Mündungsrand. Die Vergoldung Tellers mit Mirabellendekor leicht berieben.
D. jeweils 22 cm.
Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Ernst August Leuteritz 1818 Meißen – 1893 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert und in polychromen Scharffeuerfarben und Gold staffiert. Balusterförmiger Korpus mit ausgestelltem Mündungsrand. Die Außenwandung mit symmetrischem Floraldekor mit Blauem Mohn und Sumpfdotterblumen, im u. Bereich auf hellblauem Fond mit Verlauf. Unterseits die Knaufschwerter in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "I 159" sowie die geprägte Bossierer-Nr. "17".
Zu ähnlichem Floraldekor Hans Rudolf Hentschels vgl.:
Vase "Das Wasser", Meissen, 1900, Meissen
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H. 22 cm.
550 Seltene Vase "Blattwerk". Theodor Grust für Meissen. Um 1899.
Theodor Grust 1859 Meißen – 1919 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, mit polychromen Scharffeuerfarben und Gold staffiert. Am Boden mit der vierfach gestrichenen Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau. Modell-Nr. "R. 193" sowie "98" und "Mo.".
Ausführungszeitraum: um 1899–1923.
Auf dem Gebiet des Porzellans lag das besondere Augenmerk der Vertreter der Jugendstilbewegung um 1900 auf der Gestaltung repräsentativer Einzelstücke. Industrieller Serienproduktion standen die Künstler ablehnend gegenüber, verantwortete
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H. 27,5 cm.
551 Seltene Jugendstil-Vase. Karl Groß für Meissen. 1905.
Karl Groß 1869 Fürstenfeldbruck – 1934 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Unterseits die Schwertermarken in Unterglasurblau und geritzte Modell-Nr. "W. 136" sowie die geritzte Nr. "87" und in Unterglasurblau "p".
Abgebildet in:
Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. KatNr. 23.
Gisela Haase (Hrsg.), Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 246, KatNr. 125.
"Die Erste Internationale Ausstellung für moderne dekorative Kunst in Turin, auf der die
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H. 19,2 cm, D. 11,2 cm.
552 Seltene Jugendstil-Vase. Karl Groß für Meissen. 1905.
Karl Groß 1869 Fürstenfeldbruck – 1934 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Unterseits die Schwertermarken in Unterglasurblau und geritzte Modell-Nr. "W. 136".
Abgebildet in:
Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. KatNr. 23.
Gisela Haase (Hrsg.), Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 246, KatNr. 125.
"Die Erste Internationale Ausstellung für moderne dekorative Kunst in Turin, auf der die Dresdener Firma Villeroy & Boch keramische Arbeiten
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H. 19,5 cm, D. 11,2 cm.
Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen
Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Speiseservice "Riemerschmid". Breiter, gemuldeter Korpus. Die Außenwandung mit reliefierter Punktbordüre und zwei Bordüren aus stilisiertem Blattdekor. Die D-förmig geschwungenen, flachen Griffe mit regelmäßigem Tropfendekor, am oberen Ende aus zwei gegabelten, schmalen Bändern zusammenwachsend, am unteren Ende in die Auffangschale mündend. Unterseits die Knaufschwerter in Unterglasurblau, unterhalb der Marke einfach
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H. 9 cm, L. 23 cm (mit Henkeln).
554 Porzellanbild "Die Alte mit dem Kohlebecken". Otto Meisel für Heubach, Thüringen. Wohl um 1910.
Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin 1763 Berlin
Otto Meisel 1859 Lichte – 1927 ebenda
Giuseppe Antonio Nogari 1699 Venedig – 1766 ebenda
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Signiet u.re. "O. Meisel" und bezeichnet "n[ach]. Nogari". Verso mit der geprägten Zeptermarke und der geritzten Nr. "275 – 223". Gerahmt.
Zur Vorlage vgl.: Giuseppe Nogari "Die Alte mit dem Kohlebecken", 1743, Öl auf Holz, 59 x 43 cm, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Gemäldegalerie Alte Meister, Gal. Nr. 59.
Vgl. ein weiteres Porzellanbild "Alte Frau am Glutbecken", gemalt von Louis Scherf, als Privatleihgabe
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27,3 x 22 cm, Ra. 40,2 x 34,2 cm.
555 "Himmelsreigen". Salvador Dalí für Rosenthal Studio-Line. 1977.
Salvador Dalí 1904 Figueres, Katalonien – 1989 ebenda
Porzellanmanufaktur Rosenthal 1880 Erkersreuth (Selb)
Porzellan, glasiert. Wandplatte. Farbserigrafie in zwei Farbtönen. Von Wolken umgebene, tanzende Figurenszenerie mit zwei Posaune spielenden Engeln auf goldbronzenem Fond. In der Darstellung o.Mi. sowie u.re. reliefiert signiert "Dali", darunter die Rosenthal-Marke sowie die Bezeichnung und Nummerierung "Studio-Linie Limitierte Kunstreihen 100/69". In einem Holzrahmen montiert. Verso mit Aufhängungslöchern.
Minimalste Brandfleckchen. Der Rahmen vereinzelt mit Bestoßungen und Materialabplatzungen an den Kanten.
Platte 61,4 x 61,4 cm, Ra. 69,2 x 69,2 cm.
566 Große Platte im Blau-Weiß-Stil der Regierungszeit Kaisers Wanli. Delft. Spätes 17. Jh.
Wanli 1563 Peking – 1620 ebenda
Fayence, zinnglasiert, in Unterglasurblau staffiert. Tief gemuldete, runde Form mit hochgezogener, gewölbter Fahne. Malerei mit Chinoiserien, unterseits mit ringförmigem Dekor.
Unter Kaiser Wanli wurde China zu einem Beispiel früher Globalisierung. In einem bemerkenswerten Aufschwung der kaiserlichen Porzellanöfen in Jingdezhen wurden große Mengen an Porzellan produziert, die auch als Handelsgüter nach Europa gelangten und dort zu geschätzten Luxusgütern wurden. Die zunächst auf
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D. 38 cm, H. 6,8 cm.
567 Walzenkrug. Bayreuther Fayencenfabrik. Periode Pfeiffer-Fränkel, 1757.
Bayreuther Fayencenfabrik 1718 Bayreuth – 1835 ebenda
Fayence, heller Scherben, weiß glasiert, polychrome Scharffeuerfarbenbemalung. Boden mit blauer Pinselmarke "BPF" (Periode Pfeiffer-Fränkel). Zinndeckelmontierung sowie Zinnmontierung am Stand. Auf dem Deckel datiert und bezeichnet "-H-F-M-".
Lit.:
Friedrich H. Hofmann: Geschichte der Bayreuther Fayencefabrik St. Georgen am See, Augsburg 1928.
Albrecht Miller: Bayreuther Fayencen im Besitz der Bayerischen Schlösserverwaltung, in: Weltkunst, 48(1978), Heft 13, S. 1546–1547.
Mündungsrand mit zwei Haarrissen (jeweils ca. 7 cm). Glasur am Mündungsrand, Henkel und Standring mit Anrieb. Deckel taltrestauriert.
H. 19,7 cm.
571 Pokalglas mit Jagdmotiven. Böhmen. 18. Jh.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die Kuppa umlaufend mit zwei springenden Hirschen und zwei jagenden Hunden mit Astwerk, Ranken und Wellenband in Mattschnit. Balusterschaft mit eingeschmolzenen roten Fäden. Boden mit Abriss.
H. 15,9 cm.
572 Großes Pokalglas mit Amor. 20. Jh.
Farbloses Glas. Neuzeitliche Ausformung im Stil des 18. Jh. Kelchförmige Kuppa über Balusterschaft mit spiralig eingeschmolzenen, roten Fäden. Kuppaansatz mit zwei Ringnodi. Auf der Kuppa eine Amordarstellung mit flammenden Herzen, flankiert von einem reichen Blattdekor. Scheibenfuß unterseitig mit Abriss.
Scheibenfuß unterseitig mit unscheinbaren Kratzspuren.
H. 20 cm.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die Kuppa umlaufend mit der Darstellung zweier arbeitenden Frauen in einer Hütte in Mattschnitt. Balusterschaft facettiert. Mündungsrand mit Resten einer Vergoldung. Boden mit Abriss.
Vergoldung berieben.
H. 14,5 cm.
574 Großes Kelchglas. Wohl Zechliner Hütte, Brandenburg. Um 1760/1770.
Farbloses, leicht blasiges Glas, partiell vergoldet. Boden mit Abriss.
Vgl. Zechliner Gläser in: Robert Schmidt: Brandenburgische Gläser. Berlin 1914. S. 102, Abb. 47.
Goldrand berieben.
H. 18,5 cm.
575 Vier Kelchgläser mit Liebessymbolen. Wohl 18. Jh./19. Jh.
Farbloses, leicht blasiges Glas mit Einschlüssen. Kelchförmige Kuppa über einem facettierten Balusterschaft, Scheibenfuß mit verschmolzenem Abriss. Auf der Wandung in Mattschnitt jeweils die Inschriften "Was wir lieben", "Was uns vergnügt", "Es steckt verborgen", "Vivant, treue Herzen" und mit Darstellungen flammender Herzen, Blättern und Früchten. Mündungsrand vergoldet.
Zwei Gläser mit vereinzelten winzigen Chips am Mündungsrand, eines innenseitig auch mit ausgeschliffenem Chip. Goldrand eines Glases deutlich berieben.
H. max. 15,4 cm.
Farbloses, leicht blasiges und schlieriges Glas. Die Kuppa jeweils mit dem Wappen des sächsischen Reichs-Erz-Marschalls in Mattschnitt, vergoldet, ein Glas mit Palmwedelkranz, das andere mit Lorbeerkranz. Schaft jeweils mit eingestochener Luftblase, Boden mit Abriss.
Zum Schnitt vgl. Gisela Haase: Sächsisches Glas. Leipzig, 1988. S. 366f, Kat.Nr. 292, zur Form vgl. ebenda S. 369, KatNr. 300.
Mündungsränder und Wappen nachvergoldet. Ein Glas innenwandig mit kleiner oberflächlicher Abplatzung.
H. 10,5 cm / H. 11 cm, D. je 6,1 cm.
581 Filigranes Gelbgold-Brillant-Rivièrearmband "Champagner" (sog. Tennisarmband).
585er Gelbgold. Feingehaltsmarke und Juweliermarke "IV". Armband mit 53 Brillanten, PI/ champagnerfarben (je ca. 0,055 ct), gesamt ca. 3,0 ct. Kastenverschluss mit Sicherungsacht.
Mit einem Kaufzertifikat.
L. 18 cm, ges. 9,9 g.
582 Weißgold-Armband mit vier Smaragden.
585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke auf dem Verschlusskästchen. In einer Reihe gegliedert vier ovale Smaragde (je ca. 0,2 ct, ges. ca. 0,8 ct) in Krappenfassung, gepaart von insgesamt fünf Blüten mit jeweils vier Brillanten (ges. ca. 0,07 ct). Zwei Sicherungsachten. Federschließe mit doppelter Sicherungsacht.
Unscheinbar tragespurig, die Smaragde vereinzelt kratzspurig.
L. 18,9 cm, 10,5 g.
583 Weißgold-Armband mit drei Brillant-Carrés.
585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke auf der Schließe. Die Blüten jeweils mit vier Brillanten in Krappenfassung (mittlere Blüte ges. ca. 0,3 ct / äußeren Blüten ges. ca. 0,2 ct). Federschließe mit doppelter Sicherungsacht.
L. 17,5 cm, 11,4 g.
584 Weißgold-Armband mit zentraler Blüte mit Smaragd und 14 Brillanten.
585er Weißgold (geprüft), ungemarkt. Um einen zentralen, krappengefassten Smaragd (ca. 0,15 ct) mit feinem Jardin eine Entourage von 10 Brillanten, ebenfalls in Krappenfassung. Die Seiten flankiert von je zwei weiteren krappengefassten Brillanten (ges. ca. 0,4 ct). Kastenverschluss mit einer Sicherungsacht. Oberfläche des Armbandes fein mattiert. Federschließe mit Sicherungsacht.
Unscheinbar tragespurig, der Kastenverschluss minimal bestoßen.
L. 18,3 cm, 10,1 g.
585 Armband in Art déco-Form mit zartem Brillantbesatz.
585er Gelbgold und Weißgold. Feingehaltsmarke und Juweliermarke "962". Armband aus 2 Gelbgold-Kordelketten mit zentralem Weißgold-Element in Art déco-Form, besetzt mit 24 Kleinstdiamanten in Pavé-Fassung (ges. ca. 0,25 ct). Federschließe mit doppelter Sicherungsacht.
Mit einem Schmuck-Pass Nr. 13834.
L. 18,5 cm, 10,2 g.
586 Fächerförmig-gewölbter Brillant-Collieranhänger.
585er Weißgold. Feingehaltsmarke "14 K" und "585" und Juweliermarke "BJC". Collieranhänger bestehend aus vier Feldern unterteilt in je drei Blumen im Carré. Mit ca. 74 Kleinstdiamanten in Pavéfassung sowie Verzierung mit Millegriffes.
L. 35 mm, 6,4 g.
587 Collier mit Brillant-Besatz im Art déco-Stil.
585er Gelb- und Weißgold. Fuchsschwanz-Collierkette (585er Gelbgold), Karabinerverschluss, mit zusätzlicher Magnetschließe aus 375er Gelbgold. Feingehaltsmarken sowie figürliche Juweliermarke in Form eines Sternes auf Magnetschließe.
Anhänger mit zentralem Brillanten in Zargenfassung, eingerahmt von einer Weißgold-Raute, besetzt mit 8 Kleinstdiamanten in Pavéfassung. Diese umgeben von zwei Weißgold-Spitzbögen, besetzt mit 14 Kleinstdiamanten in Pavéfassung. Beide Ornamente mit
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L. 42 cm, ca. 7 g.
588 Collieranhänger in à-jour-gearbeiteter Herzform.
585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke auf der Schließe. Mit einem zentralen Brillanten sowie 12 Kleinstbrillanten in Zargenfassung (ges. ca. 0,07 ct). Die Vorderseite sandmattiert.
Unscheinbar tragespurig.
H. 26 mm, 9,1 g.
589 Brillant-Collieranhänger in Herzform.
585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Mit 33 Brillanten, in Weißgold pavégefasst (ges. ca. 0,1 ct).
Unscheinbar tragespurig.
H. 24 mm, 3,1 g.
590 Yin-Yang-Weißgold Collier. Società Italiana Lavorazione Oro, Arrezzo, Italien. Nach 1968.
SILO spa – Società Italiana Lavorazione Oro 1964 Castiglion Fibocchi
Moncara 1986 Pforzheim
585er Weißgold. Feingehaltsmarke. Runder Anhänger, das Yin-und-Yang-Symbol bildend, mit 71 Kleinstbrillanten in Pavéfassung besetzt.
Mit einer viereckigen Kette aus 333er Weißgold. Feingehaltsmarke, Juweliermarke "57 AR" und Prüfmarke Stern, SILO spa – Società Italiana Lavorazione Oro, Arezzo, Italien, sowie Marke "A2". Karabinerverschluss.
Mit einem Juwelen-Zertifikat, Art-Nr. 436152.
L. 49 cm, ges. 11,8 g.
591 Collier mit floralem Perlenanhänger.
585er Weißgold. Feingehaltsmarke. Zentrale Perle (D. 5 mm), gekrönt von 3 Kleinstrubinen in Krappenfassung und zwei aus Weißgold geformten Blättern, mit je einem Kleinstdiamanten in Pavéfassung besetzt.
Mit einer Venezianerkette aus 333er Weißgold. Feingehaltsmarke. Karabinerverschluss.
L. 20 mm, Kette L. 36 cm, ges. 4,5 g.
592 Collier mit floralem Rubellitanhänger.
Unoaerre 1926 Arezzo
14 K Weißgold. Geprüft. Ungemarkt. Floraler Anhänger mit sieben Rubelliten in Krappenfassung, umrahmt von Schleifen mit acht Kleinstdiamanten in Pavéfassung.
An einer Venezianerkette. 585er Weißgold. Feingehaltsmarke und Prüfmarke (Stern), Juweliermarke "1 AR". Unoaerre, Arezzo, Italien. Karabinerverschluss.
Sehr unscheinbare Kratzspuren Rückseite Anhänger.
L. 30 mm, Kette L. 44 cm, ges 7,5 g.
593 "Nike"-Collieranhänger aus Gelbgold. Italien.
585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie Marke "ITALY". Mit Broschierung. Zentrales Relief der Siegesgöttin Nike mit Streitwagen. Zwei krappengefasste Rubin-Cabochons (ges. ca. 0,7 ct) und 2 Perlen (D. 6,3 mm).
36 x 40 mm, 8,1 g.
594 "Kalliope"-Collieranhänger mit Kamee in orangefarbenen Murano-Glas. Murano, Italien.
585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke "14 K" sowie Marke "ITALY". Mit Broschierung. Mit Zentralstück aus Murano-Glass mit Relief der Kalliope sowie zwei krappengefassten Rubin-Cabochons (ges. ca. 0,6 ct) und Perle (D. 7 mm).
Mit einem kleinen Foto-Zertifikat, nummeriert "39".
53 x 48 mm, 21,9 g.
595 Collieranhänger mit venezianischer Kamee in blauem Murano-Glas. Italien.
14 K Weißgold. Feingehaltsmarke "14 K" und Marke "Italy". Ovaler Collieranhänger mit blauer Kamee mit barockem Engelsgesicht, in Zargenfassung.
Mit einem kleinen Foto-Zertifikat, nummeriert "04".
29 x 26 mm, L. 45 mm, ges. 13,5 g.
596 Collier mit Saphir-Solitär und Diamanten.
750er Weißgold. Feingehaltsmarke "18 K" und "750". Saphir im Ovalschliff (7 x 5 x 3,3 mm, ca. 0,87 ct) in Krappenfassung, umgeben von 24 Kleinstdiamanten im Baguetteschliff in Kanalfassung. Anhängeöse besetzt mit 3 Kleinstdiamanten in Pavéfassung.
An einer Rundpanzerkette. 14 K Weißgold. Feingehaltsmarke und Juweliermarke "Midas". Karabinerverschluss.
Mit einem Gutachten Prüflabor Heinrich Butschal, München vom 24.06.2011, dort mit fehlerhafter Angabe der Legierung.
Kette nahe der Schließe unscheinbar deformiert.
L. 20 mm, Kette L. 43,5 cm, ges. 6,3 g.
597 Weißgold-Entourage-Ring mit Saphir-Solitär und Diamanten.
750er Weißgold. Feingehaltsmarke. Saphir-Solitär im Ovalschliff (7 x 5 x 2,5 mm, ca. 0,6 ct) in Krappenfassung. Dieser umgeben von 24 Baguett-Diamanten in Krappenfassung.
Mit einem Gutachten Prüflabor Heinrich Butschal, München vom 24.06.2011. Dort mit abweichender Karatangabe zum Saphir.
Saphir mit zwei kleinen Bestoßungen an der Rundiste.
Ringgröße 54, L. 10 mm, ges. 3,1 g.
598 Paar Ohrstecker mit Saphir-Solitären und Diamanten.
750er Weißgold. Feingehaltsmarke. Je ein zentraler Saphir im Ovalschliff (je 4 x 3 x 1,5 mm, je ca. 0,14 ct) in Krappenfassung. Dieser umgeben von je 22 Baguette-Diamanten in Krappenfassung.
Mit einem Gutachten Prüflabor Heinrich Butschal, München vom 24.06.2011. Dort mit abweichender Größenangabe der Saphire.
Ein Saphir minimal schief stehend.
Je 10 x 7 mm, ges. 3,1 g.
599 Gelbgold-Herrenring mit Onyx.
333er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Mit achteckigem Onyx in Zargenfassung.
Leicht tragespurig, innere Schiene mit kleinster Bestoßung. Die Tafel mit zwei minimalen Kratzspuren.
Ringgröße 57, L. 16 mm, 11,8 g.
600 Gelbgold-Bandring mit Zodiac-Symbolen. Wohl 1920er Jahre oder 1930er Jahre.
585er Gelbgold (geprüft). Gemarkt "KM2" sowie mit verschlagener Feingehaltsmarke "585" und wohl figürlicher Juweliermarke (Schlüsselform). Auf der Schiene des Rings jeweils im Relief die Zodiac-Symbole der zwölf Sternzeichen.
Hochwertige Goldschmiede-Arbeit. Sternzeichen und Goldkordeldraht aufgelötet.
Tragespurig.
Ringgröße 56, 5,1 g.
601 Gelbgold-Brillantblütenring.
585er Gelbgold. Feingehaltsmarke. Carat-Stempelung 0,69. Mehrstufige, parallel zur Ringschiene aufgebaute Blüte aus 13 Brillanten in Krappenfassung.
Mit einem Schmuckzertifikat.
Ringschiene geweitet.
Ringgröße 54, 4,1 g.
602 Filigraner Weißgoldring mit Brillant-Solitär (ca. 0,48 ct).
585er Weißgold. Feingehaltsmarke und figürliche Juweliermarke in Form eines Diamanten. Mit der Nummerierung "43" versehen. Mit Brillantsolitär, VSI/feines weiß (ca. 0,48 ct) in Chatonfassung. Ringschiene leicht eckig gearbeitet.
Tragespuren. Brillant an der Rundist-Unterkante mit drei feinsten Chips (nur in Vergrößerung sichtbar).
Ringgröße 52, 3,0 g.
603 Gelbgold-Ring mit Chalcedon-Cabochon und Saphir-Entourage. Wohl John C. Rinker, USA.
John C. Rinker 1951 ? – 2011 Baltimore
14 K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und leicht verschlagener Juweliermarke "JCR". Mit zentralem, krappengefasstem Chalcedon-Cabochon 16 x 12 mm (ca. 10,3 ct). Krappengefasste Entourage von 20 durchscheinend violetten und weißen Saphiren in Brillantschliff (ges. ca. 1,3 ct), jeweils abwechselnd angeordnet.
Einzelne violette Saphire leicht ungerade in Krappenfassung sitzend.
Ringgröße 52, L. 20 mm, 6,6 g.
604 Gelbgold-Ring mit großem Stern-Saphir.
14K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke "14K" und Marke "B" (?). Zargengefasster Stern-Saphir-Cabochon (ca. 6 ct) mit einer Entourage von 16 weißen und vier hellblauen Saphiren, jeweils krappengefasst.
Ringgröße 55, L. 20 mm, 13,5 g.
605 Extravaganter Gelbgold-Ring mit Citrinen im Navetteschliff. Evtl. Robert Guild, USA.
18K Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie wohl Juweliermarke "GUILD". Breite Ringschiene mit vier verschieden großen Citrinen im Navetteschliff (ges. ca. 2,6 ct) und fünf weiteren im Carréschliff (ges. ca. 0,5 ct), jeweils krappengefasst. Auf den Schultern verteilt zahlreiche pavégefasste Kleinstbrillanten und Kleinstcitrine im Brillantschliff.
Einer der großen Citrine leicht locker sitzend. Die Spitzen der Navetten jeweils mit leichten Chips. Eine äußere, kleine Navette mit kreisförmigem Sprung durch Bestoßung.
Ringgröße 52, B. 16 mm, 22,2 g.
606 Gelbgold-Ring mit Rubellit-Solitär (ca. 4,4 ct.). John C. Rinker, USA.
John C. Rinker 1951 ? – 2011 Baltimore
18 K Gelbgold. Feingehaltsmarke "18 K" und Juweliermarke "JCR". Zentraler Rubellit (12 x 12 x 8 mm, ca. 6,3 ct) im Cushion-Schliff in Chatonfassung. Ringschultern besetzt mit je zwei hellblauen, zwei blaugrauen, zwei gelben Saphiren und zwei Rubinen in Kanalfassung.
Ringgröße 52, 7,7 g.
607 Gelbgold-Design-Ring mit Türkis. Artur Gold, Vicenza, Italien.
Artur Gold 1991 Vicenza
750er Gelbgold. Feingehaltsmarke in Rhombe, Juweliermarke "2544 VI". Zentraler Türkis (12 x 12 x 6 mm, ca. 4,3 ct) in facettiertem, kissenförmigen Schliff in Chatonfassung.
Mit einem Kaufzertifikat.
Ringschiene wohl erweitert.
Ringgröße 57, 5,6 g.
608 Gelbgold- und Weißgoldring mit Amethyst-Solitär im Smaragd-Schliff.
750er Gelbgold und Weißgold, mit Feingehaltsmarke und "18 K". Zentraler Amethyst in Smaragd-Schliff, 19 x 16 x 15 mm (ca. 31 ct), krappengefasst. Die Schultern mit pavégefassten Brillanten sowie jeweils zwei zargengefassten Diamanten in Triangel-Form (ges. ca. 0,6 ct).
Die Tafel mit einem sehr oberflächlichen Kratzer.
Ringgröße 54, Ringkopf 19 x 16 mm, 17,2 g.
609 Platin-Entouragering mit tropfenförmigem Madeira-Citrin und Diamanten.
Platin. Ungemarkt. Zentraler Madeira-Citrin (14 x 10 x 6 mm, ca. 4 ct) in Tropfenschliff in Krappenfassung. Gekrönt von vier Diamanten im Baguetteschliff (zentraler ca. 5 x 4 x 1,5 mm, flankiert von je zwei 4 x 3 x 1,5 mm, ges. ca. 1,2 ct) in Zargenfassung. Entourage aus zehn Brillanten sowie einem Diamanten in Tropfenschliff, in Krappenfassung.
Zentraler Stein etwas locker sitzend.
Ringgröße 52, L. 25 mm, 9,3 g.
610 Extravaganter Weißgold-Ring mit Diamant-Mäander und Rubinen. John C. Rinker, USA.
John C. Rinker 1951 ? – 2011 Baltimore
18 K Weißgold. Feingehaltsmarke "18 K" und Juweliermarke "JCR". Sieben Rubine (je ca. 0,36 ct) in Tropfenschliff in Krappenfassung, umgeben von einem schlangenförmigen Band aus 80 Kleinstdiamanten in Pavéfassung. Dieses Feld begrenzt von 2 Bändern aus je 21 Rubinen in Baguetteschliff in Kanalfassung.
Leicht gebrauchsspurig.
Ringgröße 52, B. 15 mm, 15,4 g.
611 Weißgold-Bandring mit Rubinen und Diamanten. John C. Rinker, USA.
John C. Rinker 1951 ? – 2011 Baltimore
18 K Weißgold. Feingehaltsmarke "18 K" und Juweliermarke "JCR". Zwei Reihen aus je 14 Kleinstrubinen im Carréschliff in Abwechslung mit 3 Reihen aus insgesamt ca. 144 Kleinstdiamanten in Pavéfassung.
Ringgröße 52, B. 17 mm, 13 g.
612 Weißgold-Pavéring mit einem zentralen Feld von türkisen Diamanten. SBT.
14 K Weißgold. Feingehaltsmarke "14 K" und Juweliermarke "SBT". Zentrales Rechteck aus 40 türkis-grünen Kleinstdiamanten im Carree-Schliff. Flankiert von je zwei Reihen aus sechs weißen Kleinstdiamanten im Brillantschliff in Pavéfassung.
Ringschiene leicht gebrauchsspurig.
Ringgröße 52, B. 12 mm, 9 g.
613 Weißgold-Entouragering mit Mondsteincabochon und Peridots. Ariel.
585er Weißgold. Feingehaltsmarke und Juweliermarke "Ariel". Kopf aus zentralem Mondsteincabochon (14 x 10 x 7 mm, ca. 6,8 ct), umgeben von einem inneren Band aus 22 Diamanten und zwei äußeren Bändern aus 42 Peridots im Brillantschliff in Pavéfassung.
Ringgröße 52, L. 25 mm, ca. 11,5 g.
614 Weißgold-Blüten-Entouragering mit Rubellit. John C. Rinker, USA.
John C. Rinker 1951 ? – 2011 Baltimore
14 K Weißgold. Feingehaltsmarke "14 K" und Juweliermarke "JCR". Zentraler Rubellit im Ovalschliff (14 x 10 x 7 mm, ca. 5,7 ct) in Krappenfassung. Entourage aus 18 Brillanten in Chatonfassung.
Ringgröße 51, L. 20 mm, 8,6 g.
615 Weißgold-Smaragd-Blütenring mit Brillant-Entourage.
585er Weißgold. Feingehaltsmarke, sowie Nummer "1518", stark berieben. Zentraler Smaragd (7 x 5 x 2,6 mm, ca. 0,4 ct) im Ovalschliff in Krappenfassung, umgeben von 16 kleinen Brillanten in Krappenfassung.
Mit einem Schmuckzertifikat.
Ringschiene innen leicht berieben.
Ringgröße 54, 3,3 g.
616 Aufwendiger Weißgold-Blütenring mit Smaragd und Entourage aus 28 Brillanten.
585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke, Juweliermarke (Rechteck mit Kreuz) und Stempelung "73 / 117". Zentral ein Smaragd (Doublette) im Brillantschliff (ca. 2,0 ct) mit ausgeprägtem Jardin. Mit einer Entourage von 28 Brillanten (ges. ca. 0,8 ct).
Tragespurig, leicht berieben.
Ringgröße 54, ges. 4,4 g.
617 Zierlicher Weißgold-Blütenring mit Smaragd und Brillanten.
585er Weißgold, mit Feingehaltsmarke und Karatstempelung "040". Zentraler Smaragd (ca. 0,2 ct) in Krappenfassung, in einer Entourage von sechs krappengefassten Brillanten (ges. ca. 0,2 ct).
Ringgröße 54, 2,9 g.
William Lam & Co. 1981 New York – 2009 ebenda
585er und 14 K Weißgold, Feingehaltsmarke sowie Juweliermarke "WLC". Mit einem zentralen Citrin-Solitär (13 x 13 mm, ca. 7,2 ct) im Cushon-Schliff in Krappenfassung. Dreireihige Entourage von 83 Tsavoriten (ges. ca. 1,6 ct) in Pavéfassung.
Ringgröße 51, Ringkopf 19 x 19 mm, 10,3 g.
619 Weißgold-Entouragering mit Turmalin-Solitär und Brillanten.
750er Weißgold, partiell mattiert, mit Feingehaltsmarke "18 K" und Juweliermarke "MCD". Zargengefasster Turmalin (ca. 2,3 ct) im gemischten Schliff mit einer Entourage von 22 kleinen, pavégefassten Brillanten (ges. ca. 0,2 ct).
Ringgröße 54, D. 12 mm, 9,4 g.
620 Weißgold Blütenring mit Saphir-Solitär und Brillantentourage.
585er Weißgold. Feingehaltsmarke und figürliche Juweliermarke, sowie Nummer 10. Saphir, nachtblau (8 x 6 x 4 mm, ca. 1,5 ct) im Ovalschliff in Krappenfassung. Dieser umgeben von 8 Brillanten (ges. ca. 0,24 ct) in Krappenfassung.
Ein stirnseitiger Chaton mit kleinstem Riss der Lötmontierung.
Ringgröße 55, 5 g.
621 Toi-et-Moi-Ring mit Saphir und Brillant.
750er Weißgold. Zwei Feingehaltsmarken. Ringkopf aus einem Brillant, IF/ F (ca. 0,25 ct), daneben ein Saphir im Brillantschliff (ca. 0,4 ct), je in Chaton-Fassung.
Eine Feingehaltsmarke stark berieben. Krappen mit minimalem Schiefstand.
Ringgröße 50, 4,4 g.
622 Weißgold-Blüten-Entouragering mit Tansanit-Solitär und Brillanten.
585er Weißgold. Feingehaltsmarke. Ringschiene an den Schultern durchbrochen gearbeitet, mit einer Blüte bestehend aus einem zentralen Tansanit (D. 5 mm, ca. 0,5 ct), umgeben von sechs kleinen Brillanten (ges. ca. 0,18 ct), je in Krappenfassung. Blüte zweistufig gearbeitet, mit dem zentralen Stein erhöht.
Sehr unscheinbare Reparaturspuren mit Weichlot unterer Rand Fassung.
Ringgröße 53, 4,2 g.
623 Gelbgold-Blütenring mit sieben Tansaniten.
585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie Marke "IV". Um einen zentralen Tansanit (ca. 1,2 ct) eine Entourage von 6 weiteren Tansaniten (ges. ca. 3 ct). Der Konturbereich mit 60 Brillanten (ges. 0,2 ct).
Ringgröße 57, 5,8 g.
624 Rautenförmiger Gelbgold-Blütenring mit neun Tansaniten.
585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke sowie gepunzter Marke "IV". Neun ovale Tansaniten (ges. ca. 2,7 ct) rautenförmig geordnet in Pavéfassung.
Ringgröße 54, 5,5 g.
625 Gelbgold-Saphir-Pavéring "Blue Snowball".
750er Gelbgold. Feingehaltsmarke und verschlagene Juweliermarke. Halbkugelförmiger Ringkopf mit ca. 37 Saphiren in Pavéfassung.
Tragespuren, drei Steine etwas deutlicher bestoßen, ein Stein ergänzt.
Ringgröße 49, D. 20 mm, 9 g.
626 Gelbgold-Ring mit Ceylon-Saphiren. CV.
14 K Gelbgold. Feingehaltsmarke "14 K" und Juweliermarke "CV". 3 zentrale Bänder aus ges. 13 rosafarbenen Ceylon-Saphiren (je ca. 0,13 ct) im Ovalschliff in Kanalfassung. Diese Flankiert von zwei Bändern aus je neun Kleinstdiamanten im Brillantschliff in Pavéfassung.
Ringgröße 52, B. 13 mm, 10,4 g.
627 Gelbgold-Ring mit breitem Rhodolitband. Italien.
14 K Gelbgold. Feingehaltsmarke "14 Kt" und figürliche Juweliermarke, sowie Marke "Italy". Zentrales Band aus 4 Rhodoliten (je 7 x 7 x 3,5 mm, ca. 0,9 ct) im Ovalschliff in Krappenfassung. Taillierte Schiene.
Ein Stein locker. Ein Verbindungssteg mit minimalem Gussdefekt (nicht sichtbar).
Ringgröße 52, L. 25 mm, 8,9 g.
628 Gelbgold-Entouragering mit Rubin-Solitär.
375er Gelbgold. Feingehaltsmarke und Marke "IV". Zentraler Rubin (14 x 10 x 4,2 mm, ca. 4,5 ct) im Ovalschliff in Krappenfassung. Entourage aus 20 Zirkonia in Brillantschliff in Chatonfassung.
Ringgröße 53, L. 20 mm, 4,3 g.
629 Gelbgold-Entouragering mit Rubin-Solitär und Brillanten.
585er Gelbgold. Feingehaltsmarke, evtl. Juweliermarke (verschlagen). Fassung Weißgold. Zentraler Rubin im Ovalschliff (8 x 6 x 2,5 mm, ca. 0,9 ct) in Krappenfassung. Dieser umgeben von 12 Kleinstdiamanten in Krappenfassung.
Ringgröße 57, L. 15 mm, ges. 5,2 g.
630 Schleifenförmiger Gelbgold-Ring Bleu-et-Rouge.
585er Gelbgold (geprüft), Feingehaltsmarke verschlagen. Schwer lesbares Goldschmiede-Monogramm, wohl "PD 81". Gegenübergestellt je ein tropfenförmiger Saphir und Rubin, zargengefasst. Das Schleifenband mit 22 pavégefassten Kleinstbrillanten.
Der Spinell mit kleinstem Chip an einer Facette.
Ringgröße 54, L. 17 mm, 4,2 g.
631 Gelbgold-Ring mit Feueropal-Solitär.
375er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Um einen zentralen Feueropal (ca. 5,2 ct) 24 weiße Saphire in Brillantschliff (ges. ca. 0,9 ct.) in Krappenfassung.
Mit einem Kaufzertifikat.
Einige Entourage-Steine etwas unregelmäßig im Sitz.
Ringgröße 54, L. 18 mm, 6,1 g.
632 Gelbgold-Ring mit Tahiti-Perle.
14K Gelbgold und Weißgold, mit Feingehaltsmarke sowie verschlagener weiterer Marke. Mit zentraler Tahiti-Zuchtperle (11 mm). Schultern und Hals des Rings mit Reliefdekor sowie 26 Brillanten (ges. ca. 0,1 ct), pavégefasst in Weißgold.
Ringgröße 52, 13,6 g.
633 Gelbgold-Ring mit Südsee-Perle und Brillanten.
585er Gelbgold. Feingehaltsmarke und Juweliermarke "AC". Zentrale Südseeperle eingefasst von zu Schleifen gearbeiteter Ringschiene besetzt mit je 10 Kleinstdiamanten in Pavéfassung. Schultern ebenfalls besetzt mit je 10 Kleinstdiamanten in Pavéfassung.
Perle mit winzigen, wachstumsbedingten Unregelmäßigkeiten.
Ringgröße 58, 5,4 g.
634 Set aus Weißgold-Spannring und Ohrringen mit Brillanten.
585er Weißgold, mattiert. Feingehaltsmarke im Ring berieben.
Jeweils mit einem zentralen eingespannten Brillanten.
Brillant des Ringes Si, feines weiß (ca. 0,20 ct), die Ohrringe je ca. 0,04 ct.
Mit einem Kaufzertifikat vom 15.03.2024, dort mit höheren Gewichtsangaben.
Ringgröße 61, ges. 11,0 g.
635 Set aus Collier und Ohrringen mit Perlen.
585er Gelbgold. Feingehaltsmarken. Collier aus einer Flachpanzerkette, vierkant gedrückt, mit zentralem Anhänger aus zwei Brillanten in Zargenfassung (ges. ca. 0,18 ct.) und einer Perle (D. 6 mm). Karabinerverschluss.
Ohrstecker mit je zwei Brillanten in Zargenfassung (ges. ca. 0,13 ct), und einer Perle (D. je 6 mm).
Jeweils mit einem Schmuck-Pass.
Collier L. 38 cm, 7,0 g, Ohrstecker L. 17 mm, 3,3 g.
636 Tansanit-Demi-Parure aus Collieranhänger und einem Paar Ohrhänger in Tropfenform.
Jeweils 585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke und Marke "IV". Mit jeweils neun Turmalinen in Navetteschliff (Ohrhänger ges. je ca. 2,3 ct, das Collier ges. ca. 3,3 ct). Die Steine chatongefasst und ebenfalls oval angeordnet als Tropfen angeordnet. Zu den Seiten jeweils acht Kleinstbrillanten.
Die Öse eines Ohrhängers leicht geöffnet.
Collier-Anhänger L. 34 mm, Ohrhänger L. 39 mm, ges. 9,4 g.
637 Paar Manschettenknöpfe mit Monogramm "WFB".
585er Gelbgold, Feingehaltsmarke, Juweliermarke "RLB" und "JWR". Ligiert gaviertes Monogramm "WFB", umrahmt von je zwei geschwungenen Linien.
Ges. 4,7 g.
638 Paar Manschettenknöpfe mit Spektrolith. Kupittaan Kulta Oy, Turku, Finnland. 1971.
Kupittaan Kulta Oy 1945 Turku, Finnland – 1994 ebenda
585er Gelbgold, mit Juweliermarke, Landesmarke, Feingehaltsmarke, Stadtmarke Turku und Jahresmarke. Besetzt mit Spektrolithen (je 18 x 7 mm).
Marken auf einem Manschettenknopf verschlagen.
Ges. 10,9 g.
639 Florale Gelbgold-Brosche mit zentraler Mabé-Perle.
18K Gelbgold. Feingehaltsmarke "18K". Rankenförmige Brosche mit zentraler Mabé-Perle (D. ca. 13 mm), besetzt mit sechs zierlichen Rubinen und fünf Saphiren, jeweils in Single-Cut, in Krappenfassung.
Leicht tragespurig.
L. 60 mm, 13,2 g.
H. F. Voges Erste Erw. 1888 Dresden – letzte Erw. 1913 ebenda
Gelbgold und Weißgold.
Natur-Salzwasserperlen (9,9 x 9,1 x 6,8 mm / 10 x 9 x 6,9 mm).
Mit Prüfbericht KSB6807 des DSEF (Deutsche Stiftung Edelsteinforschung) vom 30.04.26 mit Bestätigung "Natur-Salzwasser-Perlen".
Die Perlen mit Kitt in einer blumenförmigen, in Weißgold ausgeführte Palmette gestiftet.
Darüber je ein Diamant in Altschliff, nahezu lupenrein, feines weiß (je ca. 0,035 ct) in Weißgold-Zargenfassung mit Millesgriffes-Verzierung.
In einem Etui des Juwelier H. Voges (nur bei liegender Position der Ohrstecker verschließbar).
Ein Diamant mit einem Federeinschluss an der Facette der Haupttafel. Der Bügel eines Ohrrings mit feinster Druckstelle. Etui leicht berieben. Innerer Stoffbezug des Etuis berieben sowie am Scharnier eingerissen.
Ges. 3,9 g.
641 Paar Blüten-Ohrstecker mit Perle und Rubelliten.
750er Weißgold. Feingehaltsmarke. Zentrale Perle (D. je 7 mm) umgeben von je acht kleinsten Rubelliten in Krappenfassung.
Ges. 6,1 g.
642 Paar florale Ohrclips mit Türkisen und Lapislazuli.
585er Gelbgold. Je Feingehaltsmarke "585" und "14 K". Florales Motiv aus Gelbgold-Blättern, dazwischen angeordnet je sechs Türkis-Cabochons in Krappenfassung und fünf Lapislazuli-Cabochons in Krappenfassung.
In einem roten Etui "Cartier Paris".
Etui leicht gebrauchsspurig.
Je 30 mm, ges. 10,1 g.
643 Paar Ohrstecker mit Türkis-Cabochons. Le Vian, Great Neck, USA.
585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke "14 K" und Juweliermarke "LE VIAN". Clip-Ohrstecker jeweils mit krappengefasstem Türkis-Cabochon (ca. 5,4 ct) und Entourage von acht kleinen, krappengefassten Diamanten im Swiss Cut.
Türkise auf Unterseite bzw. seitlich mit matrix- und wachstumsbedingten, leicht ausgebrochenen Kanten.
H. 18 mm, ges. 7,6 g.
644 Paar Brillant-Glieder-Ohrhänger (Dangles). Wohl SB Jewelry, London, Großbritannien.
SB Jewelry 1978 London
585er Weißgold. Die Muttern mit Feingehaltsmarke "14 K" sowie "585", figürliche Juweliermarke und Juweliermarke "SB". Je eine frei bewegliche Reihe von fünf Brillanten in Zargenfassung (je ca. 0,03 ct).
L. je 33 mm, ges. 4,9 g.
645 Paar Gelbgold-Ohrstecker mit braunen Brillanten. RSC.
14 K Gelbgold. Feingehaltsmarke "14 K" und Juweliermarke "RSC". Zentrale Brillanten, SI/ TLB (je ca. 0,5 ct) in Balkenfassung. Diese umgeben von je zwei Reihen à sieben Kleinstdiamanten in Pavéfassung.
Je 10 mm, ges. 2,0 g.
646 Paar Pavé-Ohrstecker in Herzform mit braunen Diamanten. John C. Rinker, USA.
John C. Rinker 1951 ? – 2011 Baltimore
585er Weißgold. Feingehaltsmarke und Juweliermarke "JCR". Herzen mit je 70 braunen Kleinstdiamanten im Brillantschliff in Pavéfassung.
Je 28 mm, ges. 7,4 g.
647 Paar Blütenohrstecker mit weißen und braunen Diamanten.
18 K Weißgold. Jeweils auf der Mutter Feingehaltsmarke "18 K" und Juweliermarke "SBT". Blüte aus je 20 braunen Kleinstdiamanten in Pavéfassung auf Niello, umgeben von je 28 weißen Kleinstdiamanten in Pavéfassung.
Je 15 mm, ges. 7,9 g.
648 Paar Blütenohrstecker mit Rubelliten und Diamanten. Sonia B. Designs, New York.
Sonia B. Designs 1986 New York City
14 K Weißgold. Feingehaltsmarke "14 K" und Juweliermarke "Sonia B.". Blüte zusammengesetzt aus je fünf herzförmigen Blütenblättern, gruppiert um einen zentralen Stern. Blütenblätter aus je drei krappengefassten Rubelliten im Ovalschliff. Der zentrale Stern aus je sieben Kleinstdiamanten.
D. je 20 mm, ges. 15,3 g.
Sonia B. Designs 1986 New York City
14 K Gelbgold. Feingehaltsmarke "14 K" und Juweliermarke "Sonia B". Die Blüte aus einem zentralen Amethyst im Brillantschliff, umgeben von sechs Citrinen im Tropfenschliff und sechs Almandinen, über einer Blüte aus violettem Stoff.
Stoffblüte mit unscheinbaren Druckspuren.
Stern D. 30 mm, Stoffblüte D. 95 mm, ges. 15,7 g.
650 Goldbrosche Kometenschweif mit vier Saphiren.
14 K Gelbgold. Geprüft. Ungemarkt. Vier Saphire in Brillantschliff in zierlichen Chatons gefasst.
Minimale Kratzspuren Rückseite Band. Nadel leicht berieben.
L. 60 mm, 6,9 g.
651 Broschnadel mit zentralem Saphir.
585er Gelbgold, mit Feingehaltsmarke. Um einen zentralen Saphir (ca. 0,3 ct) in Krappenfassung und in einer Wellenform zu den Seiten je vier Kleinstbrillanten.
Oberer Steg der Broschnadel auf einer Seite minimal geknickt.
L. 60 mm, 3,6 g.
652 Gelbgold-Schleifenbrosche mit Diamanten.
750er Gelbgold und Weißgold. Feingehaltsmarke etwas verschlagen. Die Bänder mit sehr filigran guillochierter Oberfläche.
Am zentralen Band kleinste Reparatur eines Haarrisses.
40 x 30 mm, 5,1 g.
653 Weißgoldbrosche in Schleifenform mit Brillanten und Saphiren.
585er Weißgold. Feingehaltsmarke und figürliche Juweliermarke in Form eines Diamanten. Geritze Nummer "27".
Brosche in Form einer Weißgold-Schleife mit zentraler Blüte aus fünf Brillanten (ges. ca. 0,12 ct.) mit einem Schweif aus sieben Saphiren im Navette-Schliff (ges. ca. 1,4 ct.). Alle Steine in Krappenfassung.
L. 35 mm, 7,2 g.
654 Florale Gelbgoldbrosche "Il Tiglio". Alessandria, Italien. Um 1944 -1968.
750er Gelbgold. Feingehaltsmarke und Juweliermarke "559 AL". Brosche in Blattform in fein guillochierter Oberfläche, der zentrale Stab in Weißgold mit drei filigranen Saphiren besetzt.
L. 60 mm, 5,3 g.
Max Barduleck 1846 Dresden – 1923 ebenda
Sächsische Staatsmünze, Münzstätte Muldenhütten 1887 Muldenhütten – 1961 ebenda
Friedrich August III, König von Sachsen 1865 Dresden – 1932 Sibyllenort (heute Szczodre)
Martin Heydrich 1889 Ottendorf – 1969 Köln
986er Gelbgold, 14 Dukaten. Prämie der Universität Leipzig. Vorderseitig mit dem Kopf Friedrich August III. nach rechts. Rückseitig im gebundenen Eichenkranz bezeichnet "INGENIO / ET / STUDIO", am u. Rand das Verleihungsdatum "XX. MENS. NOVEMBRIS MCMXIII" verliehen an den Ethnologen Prof. Martin Heydrich am 20. November 1913.
WVZ Arnold 192.
Provenienz: Aus dem Familienbesitz von Prof. Martin Heydrich.
Die Medaille ist von großer Seltenheit. Sie wurde als Prämienmedaille
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D. 4,35 cm, ca. 48 g, Etui 8 x 7,5 cm, H. 2,2 cm.
662 Deckelbecher. Christian Friedrich Holland oder Christian Friedrich Haußmann, Dresden. 1741.
Silber, getrieben und gegossen, innen vergoldet. Achtfach facettierte Kuppa, unten bauchig ausladend und nach einer Einziehung sich konisch weitend. Fuß und Deckel ebenfalls achtfach facettiert. Unterseits mit einer Dresdner Stadtmarke, der verschlagenen Jahresmarke "Q" für 1741 und Meistermarke (Rosenberg Lf. Nr. 1792). Im Deckel innenseitig eine spätere Gravur "1849. Als Anerkennung vieljähriger treuer Verwaltung.".
Vgl. ein im Typus sehr ähnliches Stück: Deckelbecher, Samuel
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H. 17,5 cm, 179,8 g.
663 Miniatur-Amphore im Renaissancestil mit Widderköpfen und mythologischen Szenen. Wien. Um 1870.
Silber, partiell polychrom emailliert. Am Standring mit dem Wiener Beschauzeichen 1865–1872 (Rosenberg 7865) und einer weiteren, verschlagenen Punze.
H. 9,4 cm, D. 2,8 cm, 88,4 g.
664 Paar Delphin-Kerzenleuchter. 2. H. 19. Jh.
Silber, vergoldet, Malachit. Mehrteilig. Auf einem mit Malachit belegtem Sockel montiert. Ungemarkt.
Der Schwanz des Delphins mit Lötstelle. Gewinde eines Leuchters defekt, jeweils klebemontiert. Vereinzelt kratzspurig und berieben sowie mit Resten eines Klebers. Malachitschäfte mit minimalen Ausbrüchen. Die Plinthen wohl erneuert, geklebt.
H. je 14,6 cm.
Albrecht Künne Gold- und Silberwarenfabrik A. Künne 1833 Altena – 1912 ebenda (?)
Friedrich August III, König von Sachsen 1865 Dresden – 1932 Sibyllenort (heute Szczodre)
800er Silber. Klingen und Zwingen gemarkt mit Reichskrone, Halbmond sowie Feingehaltsmarke, die Klingen zusätzlich mit der Herstellermarke "A. Künne Altena". Die Griffe mit flachreliefiertem Floraldekor in Kartuschen, rückseitig mit ziseliertem bekröntem Monogramm "F A R" mit Nummerierung "8". Die Klingen einseitig mit ziseliertem Fisch- und Floraldekor.
Mit einem Schutzlack versehen, an den Klingen ganz unscheinbar verblindet.
L. 20,2 cm, ges. 115,6 g.
666 Großer Mörser mit Doppelpistill. Wohl 18. Jh.
Bronze, gegossen. Zylindrischer Korpus mit ausgestelltem Mündungsrand, zwei ellipsoide Handhaben. Mit einem Doppelpistill.
Oxidationsspurig. Herstellungsbedingte Lunker, vor allem im u. Bereich der Außenwandung.
H. 15 cm, D. 16 cm, Pistill L. 27,8 cm, ges. 3,7 kg.
Gebrüder Friedländer, Berlin 1829 Berlin – 1938 ebenda
Arnim (Adelsgeschlecht) 1204 erstmals urkundlich erwähnt
800er Silber, vergoldet. Runde, fassonierte, leicht gemuldete Form, die Fahne leicht nach oben gewölbt. Der Rand mit reliefiertem Lorbeerblattfries. Unterseitig mit Feingehaltsmarken, ein Teller mit Herstellermarke "GEBR. FRIEDLÄNDER" und Meisterzeichen "H" für Silberschmied Emil Harnisch, die anderen drei Teller mit Meisterzeichen "A". Alle Teller unterseitig mit Widmung für Gräfin Caroline Arnim, geb. Gräfin Bismarck-Bohlen, Georg Werner Graf von Arnim, Franz Adolf Graf von Arnim sowie
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D. 22,8 cm, ges.1484 g.
672 Zwei Stielkasserollen und ein Deckel aus der welfischen Hofküche. Wohl um 1771–1837.
Friedrich Ludwig Paulmann 1806 ? – 1872 ?
Ernst August I., König von Hannover 1771 London – 1851 Hannover
Kupfer, jeweils mehrteilig getrieben, hartgelötet (Messing), innen verzinnt. Eisengriffe, geschmiedet und genietet. Jeweils mit dem Monogramm "E. P." (Ernst Prinz) für Ernst August I. von Hannover (1771–1851) als Prinz, darüber jeweils das bekrönte, kursive Monogramm "EAR". Die größere Stielkasserolle mit der Inv.-Nr. "N 13" und "N", die kleinere Stielkasserolle mit der Inv.-Nr. "N 25", der Deckel mit der Inv-Nr. "N 1" und der geprägten Marke des Hof-Kupferschmieds Friedrich Ludwig Paulmann "F.L. Paulmann Hannover".
Altersbedingte Gebrauchsspuren. Oberflächen teils fachmännisch poliert, große Kasserolle mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Eisenstil des Deckels mit Rost. Grünspan im Inneren des Deckels sowie Klebereste. Außenwandung der kleinen Kasserolle mit Bereibungen.
Große Kasserolle: D. 24,5 cm, H. 12,5 cm, Gew. 2,3 kg, kleine Kasserolle: D. 19 cm, H. 10 cm, Gew. 1,3 kg, Deckel: D. 36 cm, Gew. 2,6 kg.
Ernst August I., König von Hannover 1771 London – 1851 Hannover
Kupfer, jeweils mehrteilig getrieben, hartgelötet (Messing), innen verzinnt. Eisengriffe, geschmiedet und genietet. Deckel verzinnt. Jeweils mit dem Monogramm "E.P." (Ernst Prinz) für Ernst August I. von Hannover (1771–1851) als Prinz, darüber jeweils das bekrönte, kursive Monogramm "EAR", auf einem Deckel zweifach. Die große Kasserolle zudem mit "P. E. P. R." versehen. Die größere Kasserolle mit der Inv.-Nr. "N10", der passende Deckel mit der InvNr. "N11", die kleinere mit der InvNr. "N28" sowie der dazugehörige Deckel mit der InvNr. "N28".
Altersbedingte Gebrauchsspuren, Oberflächen teils fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Eisenstiel eines Deckels mit Rost und leichtem Grünspan. Lötstellen der Kasserollen teils hervortretend. Ein Deckel mit Spuren unfachmännischen Polierens.
Kasserollen: D. 23 cm, H. 13,2 cm, Gew. 3 kg, bzw. D. 18,3 cm, H. 9,7 cm, Gew. 1,2 kg.
674 Zwei Stielkasserollen und zwei Deckel aus der welfischen Hofküche. Wohl um 1771–1837.
Ernst August I., König von Hannover 1771 London – 1851 Hannover
Kupfer, jeweils mehrteilig getrieben, hartgelötet (Messing), innen verzinnt. Eisengriffe, geschmiedet und genietet. Jeweils mit dem Monogramm "E. P." (Ernst Prinz) für Ernst August I. von Hannover (1771–1851) als Prinz, zudem jeweils das bekrönte, kursive Monogramm "EAR" in zweifacher Ausführung. Die kleinere Kasserolle mit der Inv.-Nr. "N19". Die größere Kasserolle mit der Inv.-Nr. "N 9" und einem geprägten "N", dazu ein passender Deckel mit der Inv.-Nr. "N10", dem Monogramm "E.P"
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Große Kasserolle: D. 23,5 cm, H. 14,5 cm, Gew. 2,6 kg, kleine Kasserolle: D. 20,3 cm, H. 12,6 cm, Gew. 1,8 kg, großer Deckel: D. 24 cm, Gew. 1,0 kg, kleiner Deckel: D. 19 cm, Gew. 0,5 kg.
675 Große Stielpfanne aus der welfischen Hofküche. Wohl um 1771–1837.
Ernst August I., König von Hannover 1771 London – 1851 Hannover
Kupfer, getrieben, innen verzinnt. Eisengriff, geschmiedet und genietet. Korpus mit dem bekrönten, kursiven Monogramm "EAR" und Monogramm "E. P." (Ernst Prinz) für Ernst August I. von Hannover (1771–1851) als Prinz. Ohne Inventar-Nr.
Altersbedingte Gebrauchsspuren, Korpus fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Pfannenboden leicht gewölbt. Griff unscheinbar rostspurig.
D. 34 cm, H. 11 cm, Gew. 2,8 cm.
676 Großer Fischbräter mit Deckel und Siebeinsatz aus der welfischen Hofküche. Wohl um 1771–1837.
Ernst August I., König von Hannover 1771 London – 1851 Hannover
Kupfer, mehrteilig getrieben, hartgelötet (Messing), innen verzinnt, Griffe genietet. Zylindrische Wandung über elliptischem Querschnitt. Jeweils mit dem Monogramm "E.P." (Ernst Prinz) für Ernst August I. von Hannover (1771–1851) als Prinz, darüber das bekrönte, kursive Monogramm "EAR". Alle Teile mit der Inv.-Nr. "N 2". Auf dem Bräter neben einem Griff bezeichnet "EDC".
Altersbedingte Gebrauchsspuren. Oberflächen fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Unscheinbare Delle an der Seitenwandung des Bräters. Deckel minimal unregelmäßig, nicht vollständig abschließend.
H. 19 cm, B. 49,5 cm, T. 33 cm, Gew. 7,1 kg.
677 Große Stielkasserolle mit Deckel aus der welfischen Hofküche. Wohl um 1771–1837.
Ernst August I., König von Hannover 1771 London – 1851 Hannover
Kupfer, mehrteilig getrieben, hartgelötet (Messing), innen verzinnt Eisengriff, geschmiedet und genietet. Jeweils mit dem Monogramm "E.P." (Ernst Prinz) für Ernst August I. von Hannover (1771–1851) als Prinz, darüber das bekrönte, kursive Monogramm "EAR", li. neben dem Griff ein verschlagener Stempel. Kasserolle und Deckel mit der Inv.-Nr. "N 5".
Altersbedingte Gebrauchsspuren. Oberflächen fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Lufteinschlüsse in der Verzinnung des Deckels sowie leichte Dellen am Rand. Griff mit minimalen Rostspuren.
D. 28 cm, H. 14,5 cm, Gew. 5,2 kg.
678 Zwei Stielkasserollen und ein sehr großer Deckel aus der welfischen Hofküche. Wohl um 1771–1837.
Friedrich Ludwig Paulmann 1806 ? – 1872 ?
Ernst August I., König von Hannover 1771 London – 1851 Hannover
Kupfer, teils mehrteilig getrieben und hartgelötet (Messing), innen verzinnt. Eisengriffe, geschmiedet und genietet. Deckel mit Kupfergriff. Jeweils mit dem Monogramm "E. P." (Ernst Prinz) für Ernst August I. von Hannover (1771–1851) als Prinz, darüber jeweils das bekrönte, kursive Monogramm "EAR". Die größere Stielkasserolle mit der Inv.-Nr. "N 79", die kleinere mit der Inv.-Nr. "N 17", der Deckel mit der Inv.-Nr. "N 1" und der geprägten Marke des Hof-Kupferschmieds Friedrich Ludwig Paulmann "F.L. Paulmann Hannover".
Altersbedingte Gebrauchsspuren. Oberflächen fachmännisch poliert und mit einem Zaponlack versehen (reversibel). Griff der größeren Kasserolle mit vereinzelten Roststellen sowie mit Unregelmäßigkeiten in der Verzinnung. Am Deckel sichtbare Lötstellen.
Kasserollen: D. 25,7 cm, H. 14,7 cm, Gew. 2,4 kg; D. 20,8 cm, 13,3 cm, Gew. 1,8 kg; Deckel: D. 46,5 cm, Gew. 3 kg.
681 Portaluhr. Wohl Berlin. Um 1820/1830.
Holz und Wurzelholz, furniert, Messing, partiell feuervergoldet. Hochrechteckiger Aufbau, vier korintische Säulen über gestuftem Sockel, Kranzgesims. Schwebende Uhrtrommel. Massiver Mittelsteg aus Messing als Tonfederhalterung und Resonanzüberträger. Pendellinse in Form eines geflügelten Putto mit Blumenkränzen. Emaillezifferblatt mit arabischen Indizes, Brequetzeiger aus Messing. 1–Tage-Werk mit englischer Hakenhemmung (Clementgang). 1/2–Stunden-Rechenschlagwerk auf Tonfeder. Schlag-
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H. 47,7 cm, B. 32,3 cm, T. 20,1 cm.
682 Seltene zweischübige Kommode. Sachsen. Um 1760– 1770.
Nussbaum und Nusswurzel auf Nadelholz furniert, lackiert.
Korpus allseitig einfach geschweift über dezent geschwungenem Zargensockel. Leicht eingestellte Ecklisenen mit Stirnflächen, leicht bombiert. Deckplatte, Schübe, Seitenwangen und Stirnflächen der Ecklisenen mit rahmenden doppelten Filetbändern akzentuiert. Originale Messing-Handhaben.
Zwei Trockenrisse an Fuß-Zargen-Verbindung. Das Furnier partiell etwas bestoßen, vereinzelt mit Fehlstellen, Kratz- und Druckspuren. Füße gekürzt. Böden im Laufbereich aufgedoppelt. Schlosskästen aufgedoppelt, Einsteckschlösser und Schlüsselschilder ergänzt.
H. 75 cm, B. 115 cm, T. 52,7 cm.
684 Kanapee im Louis XV-Stil. 2. H. 19. Jh.
Holz, geschnitzt, vergoldet. Geschweifte Zargen und seitliche Lehnenstützen mit Voluten-, Akanthusblatt- und Blütendekor. Sitz- und Lehnenfläche in klassischer Bauweise gepolstert mit Gurtung und Rosshaar, schwarzer Stoffbezug.
Oberfläche etwas berieben. Polsterung und Bezug fachmännisch erneuert.
H. 93 cm, B. 185 cm, T. 75,5 cm.
685 Paar Neo-Empire-Armlehnstühle im Stil von Pierre-Antoine Bellangè. Wohl spätes 19. Jh.
Pierre-Antoine Bellangé 1757 Paris – 1827 ebenda
Nussbaum, partiell in Mahagoni-Furnier akzentuiert, lackpoliert, eingesetzte Faden-Intarsien in Messing. Figürliche Armlehnstützen in Schwanenform. Rückenlehne mit Lyra. Das o. Lehnenbrett mit Messingintarsie mit der Darstellung zweier Schwäne und einer Obstschale auf Akanthusranken. Sitzfläche gepolstert und mit Stoffbezug.
Altersgemäße Gesprauchsspuren. Oberseite der Schwanenstützen berieben. Löchlein an der Innenseite der Armlehnen aufgrund einer früheren Polsterung. Messingeinlagen an wenigen Stellen mit unscheinbaren Ablösungen. Polsterung und Bezug erneuert.
H. 90 cm, B. 58 cm, T. 55 cm, Sitzhöhe ca. 50 cm / H. 90 cm, B. 57 cm, T. 57,5 cm, Sitzhöhe ca. 51 cm.
686 Großer vergoldeter Kassettenrahmen. Frühes 20. Jh.
Holz, mehrteilige Konstruktion. Schauseitig über rotem Bolus vergoldet. Abgesetzter Halbrundstab, breite Platte, glatte Sichtleiste. Verso mit einem alten Papieretikett und verschiedenen Annotationen in Blei und farbiger Kreide.
Recto im Bereich der Montierungsfuge umlaufend mit feinem Trocknungsriss. Gehrungen geöffnet. Oberfläche mit deutlichen Kratzspuren und minimalen Bestoßungen.
Ra. 102,5 x 78,2 cm, Falz (rechteckig) 79 x 55,7 cm, Ba. 77 x 52,5 cm, Profil 12,5 x 4 cm.
687 Großer Schmuckrahmen im Louis-XIV- / Régence-Stil. 20. Jh.
Holz, masseverziert und farbig gefasst. Umlaufend mit reliefierten C-Voluten und Floraldekor sowie betonten Mittel- und Eckkartuschen.
Unscheinbare Masserisse. Eine größere Bestoßung an der Innenseite li. Fassung leicht berieben. Gehrungen leicht geöffnet.
Ra. 112 x 98,5 cm, Falz 91 x 77,5, Profil 11,5 x 7 cm.
691 Wucai-Balustertopf. China. Wohl Transitionalzeit. 1620-1683.
Porzellan, glasiert. Wandung umlaufend mit floralem und Fels- Dekor und Vögeln. Flacher, unglasierter Boden, ungemarkt. Geschnitzter Holzstand und Deckel, später ergänzt.
Kleinste Brandfleckchen, Klebe- oder Harzreste am Boden. Zwei Vögel mit Glasurfehlern, im Bereich eines grünen Blattes mit kleinstem Eisenanflug.
H. 23,5 cm, H. (mit Stand und Deckel) 37,5 cm, D. 21 cm.
692 Deckeltopf mit blau-weißem Dekor. China. Wohl Transitionalzeit 1620-1683
Porzellan der Transitionalzeit um 1620 Jingdezhen – um 1683 ebenda
Porzellan, glasiert, Dekor in Unterglasurblau. Der ovoide Korpus umlaufend mit einer fein ausgeführten Landschaftsdarstellung mit mehreren Gelehrten und Dienern sowie einem Pferd in einer Fluss- und Berglandschaft, der Hals mit hängenden Blättern dekoriert. Auf dem Deckel eine Gelehrtenszene mit zwei Dienern und einer Gans. Schulter des Korpus' und Deckelrand mit umlaufendem, geritztem Wellenband- und Wolkendekor.
Mündungsrand mit einem Haarriss (ca. 9 cm), der innere Mündungsrand mit drei Chips (ca. 1,5 cm, 1 cm und 6 mm). Am Boden ein Brandriss (ca. 4,5 cm), außenseitig mit alter Kittung, davon ausgehend beidseitig ein Haarriss (ca. 1,5 cm und 3 cm). Zwei weitere Glasurrisse mit alter Kittung.
H. 28,5 cm, D. 19,5 cm.
693 Kleiner Teller mit Drachenmedaillons. China. Späte Qing-Dynastie. 1644–1912.
Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Im Spiegel vier Drachenmedaillons, mittig mit flammender Perle. Unterseitig mit Pinselmarke in Aufglasurrot.
Altersbedingte Nutzungsspuren. Vereinzelt Blasen und Glasurunregelmäßigkeiten.
D. 15,2 cm.
694 Naga in der Art südostasiatischer Vorbilder. Wohl Frankreich. 20. Jh.
Terrakotta. Lotusblüte am Schweif als Vase zu verwenden.
Die Plastik adaptiert frei Naga, ein Schlangenwesen oder Schlangengottheit der indischen Mythologie.
Oberfläche verwittert. Eine Flosse am Schwanz abgebrochen.
H. 82,5 cm.
695 Pulverflasche. Osmanisch 19. Jh.
Holzkorpus, lederbezogen, Kupfer, vermessingt. Mit reliefierten Ziernägeln, schauseitig ein rundes, ziseliertes Medaillon, seitlich ein ziseliertes Band, Schütte reich profiliert und ziseliert.
Deutlich gebrauchsspurig, im Inneren marginale Reste von Schießpulver. Vermessingung partiell verloren, einige Ziernägel fehlend. Leder oxidiert.
H. 24,5 cm, B. 16 cm, T. 9 cm.
Bambus (?), geschnitzt, mit Patinierung durch Rauch im o. Bereich. Relief mit einem Fabelwesen unter der Öffnung. Originale Perle und Schnur.
Altersbedingte Kratz- und Nutzungsspuren.
L. 17,3 cm.
697 Oktogonaler Spielkasten. China. Qing-Dynastie, wohl 19. Jh.
Schwarzer Lack über Papiermaché, Golddekor. Flacher Korpus mit Walmdeckel auf vier Tatzenfüßen, dekoriert mit Figuren in traditionellen Pagoden-Landschaften in Kartuschen mit vegetabilem Dekor.
Eingerichte fehlend. Der Korpus mit vereinzelten Bestoßungen. Lackierung des Deckel seitlich sowie innwandig mit Rissbildung und Farbverlusten. Die u. Deckelkante mit einzelnen Retuschen. Golddekor partiell etwas berieben.
H. 13 cm, B. 36,5 cm, T. 30 cm.