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AUKTION 74 03. Dezember 2022
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558   Deckenspinne. Seiffen, Erzgebirge. Spätes 19. / frühes 20. Jh.

Holz, gedrechselt und farbig gefasst. Steckbarer Hängeleuchter mit vielfach gegliedertem Balusterschaft, mittig mit vier plastischen, umlaufend angeordnete Figuren, oben mit Spanblumen. Acht geschweiften Leuchterarme in zwei Ebenen, mit je einer Kerzentülle und einer abgehängten Glocke. Zentrale Elemente mit umlaufenden Bändern aus geprägtem Goldpapier. Mit einer langen Kette mit staffierten, alternierenden Holzkugeln und diskusförmigen Elementen.

Parteill mit Farbverlusten. Möglicherweise eine Glocke am unteren Mittelstück fehlend.

H. 40 cm, Kette L. ca.70 cm.

Schätzpreis
750 €
Zuschlag
1.200 €

559   Deckenleuchter. Erzgebirge. Um 1800.

Zinn. Zentrale, mehrstufige Lampenschale mit umlaufendem, durchbrochen gearbeiteten Kranz, zentraler Zapfen. Sechs gesteckte, s-förmig geschweifte Arme mit tiefen Tropftellern und profilierten Tüllen. Sechsfache Kettenaufhängung in Form stilisierter Lyren.

Vgl. eine nahezu identischer Leuchter abgebildet in: Nadolski, Dieter: Altes Gebrauchszinn. Leipzig, 1983. S. 324.

Einzelne Teile ergänzt. Unterer Zapfen etwas aus dem Lot.

H. 60 cm.

Schätzpreis
450 €
Zuschlag
380 €

562   Großer Art déco – Rahmen. Um 1920.

Holz, geschnitzt, kreidegrundiert und vergoldet. Plattenrahmen mit geometrischen Eckkartuschen und blattförmigen Schnitzornamenten entlang der Dekorzone. Lichtprofil mit geschnitzten Verzierungen.

Mit kleinen, unauffälligen Trocknungsrissen und sehr kleinen Materialverlusten. Vergoldung partiell bestoßen und berieben. Verso vereinzelt mit Spuren eines inaktiven Anobienbefalls sowie einer älteren Bohrung.

Ra. 82,7 x 110,6 cm, Falz 61,7 x 91,6 cm. Profil 11,9 x 2,7 cm.

Schätzpreis
400 €
Zuschlag
1.300 €

563   Großer profilierter Rahmen. 19. Jh.

Laubholz, ebonisiert. Mit Nadelholzprofil hinterlegt. Profil bestehend aus einer Sichtleiste mit Viertelrundstab, darauf folgend ein breiter, geschwungener Karnies mit Viertelrundstab und Viertelhohlkehle. Verso mit Resten eines Papieraufklebers mit Vermerken in Farbstift.

Partiell berieben sowie mit Druck- und Kratzspuren.

Ra. 75,4 x 92,8 cm. Falz. 58,6 cm x 75,9 cm, Profil 9,5 x 7,4 cm.

Schätzpreis
180 €
Zuschlag
150 €

568   Aufsatz eines Schreibschrankes. Dresden. 1760er Jahre-1770.

Nussbaum und Nusswurzel auf Nadelholz furniert, lackpoliert. Messingbeschläge. Hochrechteckiger Korpus mit gesprengtem Giebel, seitlich schräg gestellte Ecklisenen. Türen, Schlagleiste, Seitenwangen und Stirnflächen der Ecklisenen mit rahmenden, doppelten Filetbändern akzentuiert. Halbes Eingerichte, zentrales Schließfach in Tabernakelform flankiert von sechs Schubladen. Im Schließfach vier Schubkästen. Unter dem nach oben ausziehbaren Tabernakelrahmen drei Geheimfächer, unteres mit flacher geviertelter Schublade, oben zwei kleine Fächer. Schlüssel vorhanden.

Furnier mit Trocknungsrissen. Li. Ecklisene mit kleiner Furnierfehlstelle. Oberflächen altersbedingt etwas kratzspurig. Zwei Geheimschübe fehlen. Hochwertiges Messing-Kastenschloss ergänzt. Wasserfleckchen auf der Schlagleiste. Rückwand partiell mit inaktivem Anobienbefall. Unterbaute Platte ergänzt.

H. 91 cm, B. 84,2 cm, T. 32 cm.

Schätzpreis
850 €
Zuschlag
700 €

572   Neorokoko-Konsolenspiegel. Eventuell Berlin. Spätes 19. Jh.

Lindenholz, geschnitzt, auf Kreidegrund polimentvergoldet. Durchbrochen gearbeiteter, asymetrisch kartuschenförmiger Rahmen mit reichem Rocaillen- und floralem Dekor. Seitlich je zwei Konsolen, der obere und untere Abschluss mit je einer Konsole.

Vergoldung in 1990er Jahren erneuert. Untere Konsole mit geklebtem Bruch. Eine Blattspitze fehlend, eine Blüte mit kleiner Bruchstelle und Chip. Bekrönendes Muschelwerk sowie eine Volute am li. Rand mit unauffälligen Fehlstellen der Vergoldung. Alle Konsolen mit minimaler Rissbildung, re.u. Konsole mit kleiner Druckspur und Ausplatzung. Spiegelglas erneuert.

H. 84 cm, B. 54 cm, T. 14 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
500 €

573   Vitrinen-Aufsatzschrank. Spätes 19. Jh.

Nussbaum, auf Nadelholz furniert, lackpoliert. Korpus mit abgeschrägten Ecken. Unterteil zweitürig, auf geschweifter Zarge. Zweitüriger Vitrinenaufsatz mit gesprengtem Giebel und Mittelkonsole. Türen und Seitenwangen des Unterteils mit rahmenden Furnierbändern akzentuiert. Eingesteckte Rückwand. Vier Einlegeböden. Originale Beschläge und Scharnierbänder. Schloss am Aufsatz mit zierlicher Griffolive und Falle sowie Doppelriegel.

Politur partiell verblindet. Oberfläche mit Druck- und Nutzungsspuren, vereinzelt Trockenrissbildung. Zargenkante etwas bestoßen, mit kleineren Furnierfehlstellen. Ein Kantriegel ergänzt.

H. 209,5 cm, B. 123,8 cm, T. 39 cm.

Schätzpreis
460 €
Zuschlag
400 €

574   Vitrinen-Aufsatzkommode. Sogenannter Zweiter Dresdner Barock. 2. H. 19. Jh.

Nußbaum und Nußwurzel auf Eiche furniert, gebeizt, schellackpoliert. Zweischübiges Kommodenunterteil mit geschweifen Fronten und Zargen auf geschweiften Vierkantbeinen, Rückwand eingesteckt. Hochrechteckiger Vitrinenaufsatz mit Kranzgesims und gesprengtem Giebel. Eintürige Front im gestreckten Vierpaß verglast, rückwärtig verspiegelt, zwei Glas-Einlegeböden. Bronzierte Messingbeschläge,-handhaben und -schlüsselschilder. Zwei Schlüssel vorhanden.

Marriage, Vitrinen-Aufsatz ergänzt. Partiell mit Trocknungsrissen und kleineren Furnierausbrüchen. Oberflächen mit Gebrauchsspuren. Spiegelrückwand unfachmännisch ergänzt. Spiegel und Böden mit kleinen Ausbrüchen.

H. 177 cm, B. 69 cm, T. 47,5 cm.

Schätzpreis
1.100 €
Zuschlag
900 €

575   Rollsekretär. Deutsch. 2. H. 19. Jh.

Nussbaum, auf Nadelholz furniert, mahagonifarben gebeizt. Zweitüriger Unterbau mit abschließendem Schub über balusterförmigen Füßen, rückseitig Vierkantfüße. Seitlich ausziehbare Ablageplatten. Lamellenklappe öffnet sich beim Herausziehen der Schreibplatte. Eingerichte mit vier Schüben und einer Tür, der obere Schub mit klappbarer Front und Stehpultfunktion, nochmals mit zwei Schüben und zentralem Fach, seitlich ausziehbare Ablagen. Hölzerne Schlüsselschilder, Schlösser original. Ein Schlüssel vorhanden.

Mit Gebrauchsspuren. Dreiseitig umlaufende Randleiste fehlend, Zapfenlöcher verschlossen. Lamellen-Griffleisten fehlend, die beiden Öffnungen unfachmännisch geschlossen. Laufleisten des großen Schubes erneuert. Drei hölzerne Schlüsselschilder gelöst, zwei davon fehlend. Schreibunterlage partiell gelöst, etwas verzogen, mit einzelnen Löchlein. Schlüssel für die Tür des Unterteils fehlend.

H. 129 cm, B. 112 cm, T. 75 cm.

Schätzpreis
380 €
Zuschlag
320 €

576   Dreiteiliger Spiegel. Richard Riemerschmid für Deutsche Werkstätten Hellerau, Dresden. Um 1905.

Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Deutsche Werkstätten Hellerau 1898 Dresden

Eiche, massiv, mittelbraun gebeizt. Vernickelte Beschläge. Dreitelig, das zentrale Spiegelglas facettiert.

Vgl.: Deutsche Werkstätten. Preisbuch. Das Deutsche Hausgerät. 1. Auflage 1912, Deutsche Werkstätten, Dresden. S. 94.

Spiegelglas mit Altersspuren.

H. 123 cm, B. 55 cm, B. gesamt 109 cm.

Schätzpreis
900 €
Zuschlag
600 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

579   Paar Armlehnsessel. Arne Vodder (oder nach), Dänemark. 1960er Jahre.

Arne Vodder 1926 ? – 2009

Teakholz, Leder. Seitenrahmenkonstruktion. Lederpolsterung, jeweils mit Reißverschluss und originaler Schaumstofffüllung.

Vgl. das sehr ähnliche Modell "Lene", Arne Vodder für Vamø Sønderborg.

Gestell vereinzelt minimal bestoßen. Bezüge vereinzelt berieben, vor allem seitlich, mit kleinen Sitz-, Knitterfalten und partiellen Bereibungen des Leders. Ein Stuhl mit fehlendem Feder, Auflagestoff unter dem Sitzkissen ganzseitig gerissen und Rupfenstoff mit Spannungsverlust.

Gestell H. 72 cm, B. 60 cm, T. 79 cm, Sitzhöhe 42 cm.

Schätzpreis
600 €
Zuschlag
650 €

* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.

581   Kelim. Südostanatolien. Wohl spätes 19. Jh.

Wolle. Aus zwei Bahnen zusammengesetzt.

Die Farben etwas geblichen. Sehr vereinzelt kleine Reparaturstellen. Die Fransen partiell mit Materialverlusten.

350 x 170 cm.

Schätzpreis
300 €
Zuschlag
320 €
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* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)