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| AUCTION 39 | 08. März 2014 |
Auction 39
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835 "Gärtnerkind mit Hund". Michel Victor Acier für Meissen. 1778- 1814.
Michel Victor Acier 1736 Versailles – 1795 Dresden
Porcelain, glazed. In polychromer Aufglasurmalerei verziert, partiell goldstaffiert. Am Boden Schwertermarke mit Stern in Unterglasurblau und Beizeichen. Verso am Fels schwach lesbar die geritzte Form-Nr. "G 10".
Modelljahr: 1778, aus einer Serie von 24 Gärtnerkindern.
Das linke Ohr des Hundes mit ganz unscheinbarer Bestoßung.
H. 11 cm.
836 Flötenspieler. Meissen. 1774- 1814.
Porcelain, glazed, in polychromer Aufglasurmalerei staffiert. Partiell goldgehöht. An der Unterseite Schwertermarke mit Stern und Beizeichen in Unterglasurblau, geritztes Beizeichen "16". Verso am Baumstumpf geprägte Form-Nr. "B 78".
Vorderteil der Flöte und ein Ende des Schleifenbandes fehlen, Vergoldung an der Unterseite der Plinthe berieben.
H. 13,2 cm.
837 "Amor mit Bogen". Paul Scheurich für Meissen. 1971.
Paul Scheurich 1883 New York City – 1945 Brandenburg an der Havel
Porcelain, glazed. Am Boden Schwertermarke in Unterglasurblau, geritzte Form-Nr. "A1013", Pressnummer und Pressmarke für Weißware.
Modell-Jahr: 1917.
Vgl. Rafael, J.: Meissener Manuskripte Sonderband VIII: Paul Scheurich 1883-1945. Porzellane für die Meissener Manufaktur. Meißen, 1996. Nr. 10.
H. 14 cm.
Karl Tutter 1883 Neudeck – 1969 Selb
Porcelain, glazed. "Tanzende Kinder " auf einer kleinen naturalistischen, rocaillengerahmten Plinthe, goldstaffiert. Am Boden Stempelmarke "HUTSCHENREUTHER GERMANY KUNSTABTEILUNG" und geprägtem Künstlernamen.
"Flötender Knabe" auf einem konkav geschwungenem Sockel und "Becken schlagendes Mädchen" auf einer Kugel, beide in Gold und Grün staffiert. Am Boden jeweils gepresster Künstlername und Stempelmarke in Grün "Hutschenreuther Selb.Bavaria. Abteilung für Kunst.", der Junge zusätzlich mit einem alten Klebeetikett.
H. max. 14,7 cm.
839 Fruchtkorb. Johann Joachim Kaendler für Meissen. 1765- 1774.
Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porcelain, glazed, in polychromer Aufglasurmalerei verziert. Nahezu runde Form, die Wandung flechtwerkartig durchbrochen, recto und verso zwei rocaillenförmige Schilde, seitlich angesetzte Asthandhaben, zugleich die Füße bildend, von denen aus sich ein reiches plastisches Blattwerk entwickelt. Der Spiegel und die Schilde innen- und außenseitig in Hausmalerei des 19. Jh. (?) dekoriert mit galanten Paaren. Das Eichlaub und die Äste farbig gefaßt, partiell goldstaffiert. Boden mit
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L. 24,8 cm, H. max. 11,5 cm.
840 Tasse und Untertasse. Meissen. 4.Viertel 18. Jh. / 1st quarter 19th cent.
Porcelain, glazed. Halbkugelige Tasse auf rundem Stand mit angesetztem Ohrenhenkel, schalenförmige Untertasse. Beide Teile in polychromer Aufglasurmalerei verziert mit bunten Blumen. Die Böden mit Schwertermarken in Unterglasurblau, Presszeichen und Beizeichen in Aufglasurschwarz.
Malerei und Glasur mit minimalen Kratzspuren. Beide Teile mit etwas Flugasche. Mündungsrand der Tasse mit Glasurunregelmäßigkeiten.
Tasse: H. 4,6 cm. Untertasse: D. 13,5 cm.
841 Drei Tassen mit Untertassen / zwei Untertassen. Meissen. 1740 - 1774.
Porcelain, glazed. Tassen in halbkugeliger Form auf kurzem Rundstand und mit angesetztem gekreuzten Rokokohenkel. Runde Untertassen mit zarter fünffach strahlenförmiger Gliederung und kurzem Rundstand. Alle Teile mit Variationen des Dekors "Grüne Blume" verziert, die Ränder goldstaffiert. Die Böden mit Schwertermarken in Unterglasurblau, teilweise mit Pressnummern.
Goldränder berieben, Glasur etwas kratzspurig und mit kleinsten Unregelmäßigkeiten v.a. im Bereich der Henkel. Eine Untertasse mit sternförmigem Haarriß in der Glasur der Unterseite, eine Tasse mit altem Brandriß am Henkelansatz und kleiner Restaurierung am Lippenrand. Eine Tasse mit Haarriß in der Wandung.
Tasse: H. 4,3 cm. Untertasse: D. 13,5 cm.
842 Tasse und Untertasse. Meissen. Um 1830.
Porcelain, glazed. Tasse in Glockenbecherform über kurzem ausgestelltem Fuß mit ausgestelltem Lippenrand und angesetztem hochgezogenem Volutenhenkel. Untertasse mit breitem strahlenförmig godroniertem Spiegel und aufschwingender Fahne. Beide Teile umlaufend mit neogotischem Relief-Ornament, alternierend matt bzw. poliert vergoldet. Böden mit Schwertermarken in Unterglasurblau, grüne Beizeichen und geritzte Nummer.
Vergoldung stellenweise berieben, kleiner Chip am Rand der Untertasse.
Tasse: H. 11,2 cm. Untertasse: D. 14,6 cm.
843 Ansichtentasse "Meissen" mit Untertasse. Meissen. 1825 - 1842.
Porcelain, glazed. Tasse in klassizistischer Glockenform mit bandförmigem Volutenhenkel mit blattförmigem Ansatz. Untertasse mit schräg angesetzter Fahne und Goldrand. Tasse mit breiter Innenvergoldung des Lippenrandes und schmalem Rand außen und breitem Goldrand am Fuß. Der Henkel ebenfalls vergoldet. Auf der Tassenwandung die Darstellung der Meißner Albrechtsburg im Kupferumdruckdekor. Böden mit Schwertermarken in Unterglasurblau, die Tasse unterseitig bezeichnet "Meissen.".
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H. (Tasse) 8,8 cm. D. (Untertasse) 13,6 cm.
844 Ansichtentasse und Untertasse "Dresden". Meissen. 2nd quarter 19th cent.
Porcelain, glazed. Tasse in Zylinderform mit leicht ausgestelltem Mündungsrand und angesetztem Volutenhenkel mit Lanzettansatz. Tiefe Untertasse mit ausschwingender Fahne. Beide Teile mit Goldrändern, Tasse mit Goldstaffierung am Henkel. Tassenwandung mit der als "Canalettoblick" bekannten Ansicht der Dresdner Altstadt in polychromer Aufglasurmalerei über Kupferumdruck.
Tassenunterseite mit Schwertermarke in Unterglasurblau, Schriftzug "Dresden." in Aufglasurschwarz und späteren Nummerierungen von fremder Hand. Untertasse mit Schwertermarke in Unterglasurblau und Prägezeichen.
Die Tassenwandung am Mündungsrand außerhalb der Darstellung mit einem fachmännisch restaurierten Ausbruch (ca. 4 x 1,6 cm). Der Henkel mit fachmännisch restauriertem Bruch.
Vergoldung minimal berieben, partiell stärkerer Abrieb am Mündungsrand der Tasse.
Tasse: H. max. 8,2 cm. Untertasse: D. 12,7 cm.
845 Ansichtentasse und Untertasse "Albrechtsburg.". Meissen. 1st half 19th cent.