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AUKTION 60 15. Juni 2019
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KatNr. 1 Gustav Bartsch, Liebespaar vor einer bewaldeten Landschaft. Mitte 19. Jh.
KatNr. 1 Gustav Bartsch, Liebespaar vor einer bewaldeten Landschaft. Mitte 19. Jh.

001   Gustav Bartsch, Liebespaar vor einer bewaldeten Landschaft. Mitte 19. Jh.

Gustav Bartsch 1821 Gleiwitz – 1906 Dresden

Öl auf Leinwand. Signiert "G. Bartsch" u.re. Verso auf li. Keilrahmenleiste in Blei schwach und unleserlich altbezeichnet.

Bildträger altdoubliert. Partiell unscheinbare Leinwand-Deformationen. Malschicht frühschwundrissig und technikbedingte Runzelbildung. Partiell mehrere kleine Retuschen entlang des Krakelees sowie Übermalungen an alten Fehlstellen im unteren Randbereich. Signatur übergangen. Malschicht-Fehlstellen entlang der Bildränder sowie u.Mi. im Gewand und Blumen u.re. Rahmen goldfarben überfasst.

78,2 x 62,7 cm, Ra. 95 x 81 cm. 1.300 €
KatNr. 7 Andries van Eertvelt (zugeschr.), Mediterrane Küstenlandschaft mit Segelschiffen. 17. Jh.
KatNr. 7 Andries van Eertvelt (zugeschr.), Mediterrane Küstenlandschaft mit Segelschiffen. 17. Jh.
KatNr. 7 Andries van Eertvelt (zugeschr.), Mediterrane Küstenlandschaft mit Segelschiffen. 17. Jh.
KatNr. 7 Andries van Eertvelt (zugeschr.), Mediterrane Küstenlandschaft mit Segelschiffen. 17. Jh.

007   Andries van Eertvelt (zugeschr.), Mediterrane Küstenlandschaft mit Segelschiffen. 17. Jh.

Andries van Eertvelt 1590 Antwerpen – 1652 ebenda

Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einer profilierten, braun lasierten Holzleiste gerahmt. Verso auf einem Papieretikett auf dem Schmuckrahmen nummeriert "4" sowie auf dem Keilrahmen "2523" o.li. weitere Nummerierungen.

Andries van Eertvelt spezialisierte sich als erster Antwerpener Maler erfolgreich im Genre der Marinemalerei. Sowohl die kompositorische, als auch malerische Umsetzung sowie motivische Elemente des vorliegenden Gemäldes finden sich auf zahlreichen anderen Bildern des flämischen Meisters. In Stilistik und Perspektive zeigt beispielsweise das links dargestellte Schiff große Übereinstimmung mit dem Gemälde "Die 'Santa Maria' in Anchor" aus der Sammlung des Britischen Schifffahrtsmuseums in Greenwich. Auch der Masten-, bzw. Fahnenträger rechts im Bild, findet sich vergleichend auf dem Gemälde "Eine mediterrane Küstenszene mit Turm, Schiffen und Figuren an der Küste" van Eertvelts, welches 2016 bei Sotheby's London versteigert wurde. In seine maritimen Gemälde setzt van Eertvelt oftmals Küstenlandschaften, welche der Maler als Besonderheit seines künstlerischen Schaffens in idealisierter Form darstellte. Gleichsam ist die Szenerie in ein weiches, fast weltentrücktes Licht getaucht und unterstreicht die idealisierte, arkadische Stimmung des Bildes. Die sich in der Ferne verjüngende Küstenlandschaft erzeugt zudem räumliche Weite.

Für die Expertise danken wir Herrn Dr. Laurens Schoemaker (RKD – Netherlands Institute for Art History Den Haag, Curator Historical Topography and Marine Painting).

Altrestauriert. Leinwand altdoubliert und Spannränder umlaufend mit Papier abgeklebt. Leinwandablösung und geringer Materialverlust am Rand im Bereich des Rahmenfalzes o.li. Takelage partiell mit Blei nachgezeichnet. Keilrahmen mit ehemaligem Anobienbefall.

119,8 x 135,9 cm, Ra. 134,8 x 209 cm. 5.500 €
KatNr. 10 Friedrich von Keller, Interieur mit Bauernschrank. Um 1900.
KatNr. 10 Friedrich von Keller, Interieur mit Bauernschrank. Um 1900.
KatNr. 10 Friedrich von Keller, Interieur mit Bauernschrank. Um 1900.

010   Friedrich von Keller, Interieur mit Bauernschrank. Um 1900.

Friedrich von Keller 1840 Neckarweihingen – 1914 Abtsgmünd

Öl auf Leinwand, auf Malpappe maroufliert. Signiert "Fr Keller" u.re. In einer profilierten, glänzend schwarzen Holzleiste mit goldfarbener Sichtleiste, gerahmt.

Bildträger gering gewölbt. Leinwand an Ecke o.li. etwas von der Pappe gelöst. Untere Ecken mit unscheinbaren Reißzwecklöchlein. Re. Rand etwas ungerade geschnitten und mit vereinzelten kleinen Malschicht-Fehlstellen. Weitere, sehr kleine Fehlstelle im Stuhl und o.re. Pappe mit vereinzelten Läsionen durch Einrahmung. Kleine Retuschen am li. Rand. Verso mit oberflächlichen Kratzspuren und Papierresten alter Einrahmung.

Gemälde 57,1 x 46,3 cm, Pappe 58 x 46,3 cm, Ra. 65,1 x 53,7 cm. 360 €
KatNr. 12 Louise Henriette von Martens, Geschwisterpaar, mit einem zahmen Eichhörnchen spielend. 1860.
KatNr. 12 Louise Henriette von Martens, Geschwisterpaar, mit einem zahmen Eichhörnchen spielend. 1860.

012   Louise Henriette von Martens, Geschwisterpaar, mit einem zahmen Eichhörnchen spielend. 1860.

Louise Henriette von Martens 1828 Stuttgart – 1894 Stuttgart

Öl auf Leinwand. Signiert "LvMartens" und datiert u.re. In einer profilierten, goldfarbenen Holzleiste gerahmt.

Gesamtflächig mit Alterskrakelee, im Himmel deutlicher, teils mit Schüsselbildung. Leichte Klimakante. Firnis gegilbt innerhalb des Bildausschnitts des früheren ovalen Rahmens, mit Schmutzablagerungen im Randbereich sowie mit kreisrunden matten Stellen im Firnis entlang der ovalen Malkante, diese mit minimalen Faserresten u.li. Vereinzelte kleine bräunliche Flecken.

86 x 66,9 cm, Ra. 94,3 x 74,2 cm. 7.200 €
KatNr. 13 W. Oelbke, Knabenbildnis. 1849.
KatNr. 13 W. Oelbke, Knabenbildnis. 1849.

013   W. Oelbke, Knabenbildnis. 1849.

W. Oelbke Erste Erw. 1814 – letzte Erw. 1846

Öl auf Leinwand. Signiert "W. Oelbke" sowie datiert u.re. In goldfarbener Stuckleiste mit silberfarbenen Elementen gerahmt. Verso Provenienz-Vermerk in Kugelschreiber sowie Stempel "21 500 v.R" auf dem Keilrahmen. Drei Papieraufkleber mit alter Bepreisung sowie mit Informationen zum Künstler ebenfalls auf dem Keilrahmen.

Minimale Retuschen an Malschicht-Fehlstellen. Malschicht leicht berieben, v.a. an den Bildrändern. Rahmen mit Ausbruch an Ecke u.li., leicht berieben.

16,8 x 14,5 cm, Ra. 26,5 x 24 cm. 220 €
KatNr. 16 Ernst Erwin Oehme, Blick in einen Kreuzgang mit dem Epitaph für Johannes von Schleinitz aus St. Afra in Meißen. 1865.
KatNr. 16 Ernst Erwin Oehme, Blick in einen Kreuzgang mit dem Epitaph für Johannes von Schleinitz aus St. Afra in Meißen. 1865.

016   Ernst Erwin Oehme, Blick in einen Kreuzgang mit dem Epitaph für Johannes von Schleinitz aus St. Afra in Meißen. 1865.

Ernst Erwin Oehme 1831 Dresden – 1907 Dresden

Öl auf Leinwand. Signiert "ERWIN OEHME" und datiert u.re. Verso auf der Leinwand nummeriert "31 5" o.li. In einem goldfarbenen, spätklassizistischen Hohlkehlrahmen mit Palmetten-Ornament in den Ecken und eingelegter Sichtleiste. Vierkantstäbe und schmale Hohlkehle vergoldet.

Wir danken Herrn Prof. Dr. Heinrich Magirius, Radebeul, für detaillierte Angaben zu dem dargestellten Epitaph und Grabmal.

Pittoreske Bildausschnitte und eine sensible Umsetzung von Licht- und Wetterstimmungen charakterisieren das Werk Oehmes, welches vor allem durch Landschaftsdarstellungen geprägt ist. In den 1860er Jahren wählte der Künstler für der Fertigung seiner Aquarelle vermehrt Sujets mittelalterlicher Kirchen und Burgen – ein Kontext, in den sich das vorliegende, eindrucksvolle Capriccio einreihen läßt, indem es den gotischen Kreuzgang des Meissner Domes offensichtlich als Vorlage rezipiert. Neben den gotischen Spitzbögen und den Kreuzgewölben adaptierte der Künstler auch einzelne Elemente, wie die bedachten Pfeilervorlagen oder die in den Boden eingelassene Memorialplatte und passte diese in Maßstab und Positionierung an sein Werk an. Dem benachbarten St. Afra entlehnte Oehme das linke Wandepitaph (Johannes von Schleinitz, gest. 1526) und das rechte, aufgerichtete Grabmal (Hans von Schleinitz, gest. 1476) deren eigentlicher Standort die Begräbniskapelle des Uradelsgeschlechts von Schleinitz in der benachbarten Klosterkappelle St. Afra ist.
Die Verwebung dieser charakteristischen Versatzstücke mehrerer lokaler Sakralbauten zu einer idealisierten Komposition verleihen dem Sujet einen ebenso besonderen Reiz wie die ruinöse, morbide Überformung des Motivs und die beeindruckende Umsetzung der letzten Regentropfen, die den ersten Sonnenfleck berühren.
Der Künstler setzte das Bildthema als Memento mori um – der ruinöse Baukörper, umgestürzte und herabgefallene architektonische Details, der teilweise eingestürzte Boden, Grabplatten, Epitaphe und abblühende Rosenstöcke verweisen auf die Vergänglichkeit alles Irdischen.
Die hervorragende malerische Qualität des Gemäldes, welches dem Frühwerk Oehmes zuordenbar ist und sicher zu den bedeutenderen Werken seines Gesamtschaffens zählt, stützt die Vermutung, dass es sich um das in Boetticher als "Kreuzgang im Dom zu Meißen" bezeichnete Werk handelt.

Vgl.: Boetticher (publ. 1891–1901), Bd. II, Teil 1, S. 175, Nr. 27.
Vgl.: Neidhardt, Hans Joachim: Die Malerei der Romantik in Dresden, Leipzig 1976, S. 316 f.
Vgl.: TU Dresden (Hrsg.): Erwin Oehme. Aquarelle aus dem Kunstbesitz der Technischen Universität Dresden, Meißen 2003.

Malschicht mit alterungsbedingtem Krakelee, im Bereich des vorderen Pfeilers an den Pastositäten etwas frühschwundrissig. Malschicht an den Rändern leicht berieben und mit Rahmenfalzabdrücken. Vereinzelte kleine Retuschen im Bereich der Gewölbebögen und an den Rändern. Kleine Stelle mit Malschicht-Abrieb Mi.li. Rahmen neu gefasst, partiell mit Abplatzungen.

70 x 85 cm, Ra. 91 x 102,5 cm. 6.000 €
KatNr. 18 Max Pietschmann, Weiblicher Akt an einem Flusslauf in sommerlicher Landschaft. 1930er Jahre.

018   Max Pietschmann, Weiblicher Akt an einem Flusslauf in sommerlicher Landschaft. 1930er Jahre.

Max Pietschmann 1865 Dresden – 1952 ebenda

Öl und Deckfarben auf Malpappe mit Einfassungslinien. In Blei ligiert monogrammiert "MP" u.re.

Malschicht mit leichten Kratzspuren. Reißzwecklöchlein am o.re. und li. Rand sowie u. mittig. Verso mit Papierstreifen am u. Rand.

18,8 x 27,7 cm. 500 €
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