ONLINE-KATALOG
| AUKTION 02 | 12. Februar 2005 |
Auktion 02
Highlights
ARTIKEL
KÜNSTLER
alle Artikel
nur Nachverkauf
nur Zuschläge18. Jahrhundert
19. Jahrhundert
20. Jahrhundert
Grafik
Zu Gast: Peter Israel
|
mehr Suchoptionen |
001 Klassizistisches,16-teiliges Kaffeeservice. Meißen, um 1790.
Service bestehend aus 6 Tassen mit Untertassen, Kaffeekanne, Mokkakanne, Teekanne und Kumme. Tassen und Kannen glatt, nach oben konisch erweitert, die Schultern der Kannen abgeknickt, hochgezogener Schnabelausguß. Eckig gebrochene, profilierte Vierkanthenkel. Knäufe der Kannen zusammengesetzt aus einer flachen Blattrosette und aufliegender Beerenfrucht. Untertassen mit steil hochgezogener Fahne. Dekor: Bunte Deutsche Blume. Schwertermarke mit Stern und Beizeichen in Unterglasurblau.
002 Black Basalt-Kernstück und Kumme. England, um 1790.
Schwarzes Steinzeug (black basalt ware). Die Wandungen mit verschiedenem Flechtdekor (Teekanne und Kumme passend). Die Deckel der Teekanne und Zuckerdose mit Knäufen in Form eines sitzenden Mädchens, am geraden Ausguß der Kanne Silberaufsatz. Ungemarkt. Sehr guter Zustand.
003 Tasse und Untertasse. Meißen, um 1790.
Monogramm-Dekor. Buchstaben aus Blütengirlanden, mit Gold verziert. Darüber ein Blütenbouquet. Im Spiegel der Tasse ein Blütenzweig. Tasse mit kleinem Brandriss aus der Entstehungszeit, minimaler Chip am Rand. Untertasse mit Haarriss und beriebener Glasur an der rechten Seite des Rands. Schwertermarke mit Stern und Beizeichen in Unterglasurblau. Prägezeichen 2.
Tasse H. 4,6 cm, D. 7,7 cm. Untertasse D. 13,2 cm.
004 Paar Teller. Meißen, um 1780 bzw. um 1820.
Ein tiefer (Marcolini) und ein flacher (Meißen II). Teller aus dem Service "Neuer Ausschnitt", in Unterglasurblau dekoriert mit "Deutscher Blume", nachträglich, wohl um 1910 in Aufglasurfarben und Gold polychrom bemalt. Schwertermarke in Unterglasurblau, Prägezeichen.
D. 23,5 cm und 24,5 cm.
005 Aufsatzsekretär. Mitteldeutsch, um 1750.
Zweiteiliger Aufbau in Eiche. Unterteil auf gedrückten Kugelfüßen mit drei Schüben, gerade Front. Darüber Schreibplatte mit rechts und links je einem herausziehbaren Stützholm. Im Schreibpulteingerichte Schubkästen und ein Regalfach. Zweitüriger Aufsatz mit Danziger Giebel. Eingerichte mit Kabinettfach, Schubkästen und Regalfächern. Messingbeschläge alt ergänzt. Schlösser der Schübe original, an der Tür als ergänzt. Restaurierter Zustand.
H. 209 cm, B. 120 cm, T. 60 cm.
006 Dielenschrank. Sachsen, 1777.
Weichholz, gefaßt. Zweitürig mit abgeschrägten Ecken. In den Türen jeweils zwei aufgesetzte, achteckige Füllungen, mit verschiedenen Blumen und Bandelwerk bemalt. Kranzgesims mit Danziger Giebel mit der Datierung 1777, gesteckt. Sockel mit gequetschten Kugelfüßen, ebenfalls gesteckt.
H. 191 cm, B. 176 cm, T. 60 cm
007 Sandsteinfigur. Sachsen ?, 1776.
Büste einer weiblichen Gestalt auf Sockel. Im Sockel datiert. Beschädigung an der Nase.
H. 105 cm.
008 Rokokokommode. Dresden, um 1745/50.
Aufbau in Weichholz, furniert in Nussbaum und Nusswurzel. Dreischübig. Die Seiten gerade, leicht geschweifte Schubfront, über geschweift- gesägten Zargen, die in die leicht ausgestellten Vierkantbeine einlaufen. Die Ecken in Kantung vortretend. Elegantes, originales Beschlagwerk in Messing (Beschläge an den Füßen ergänzt). Originale Eisenschlösser erhalten, originaler Schlüssel vorhanden. Unrestaurierter Zustand, minimale Ergänzung am vorderen linken Fuß. Vgl. Haase, Dresdner Möbel des 18. Jahrhunderts. S. 270, Nr. 49.
H. 86 cm, B. 126 cm, T. 65 cm.
009 Pultschreibtisch. Wohl Elsaß/ Frankreich, um 1760.
Kirschbaum und Kirschbaum auf Weichholz furniert. Drei Schübe auf filigranen, hohen, geschweiften Beinen. Leicht nach innen geschweifte Front. Geschweifte, profilierte Zarge. Die Seiten mit profilierten Vertiefungen. Die massive Pultplatte nach hinten zu klappen. Messingbeschläge mit beweglichen Griffen. Schlösser alt ergänzt. Die rechte Seite des Möbels von ehemaligem Wurmbefall betroffen. Altrestaurierter Zustand.
H. 127 cm, B. 126, T. 60 cm.
010 Jagdtrophäe. Deutsch, 1787.
Geweihstangen eines Achtenders mit Datierung: 03.10.1787, auf einer in Braun, Grün und Gold gefaßten Holzkartusche mit Rollwerk und Voluten.
H. 90 cm, B. 70 cm.
011 Kleiner Rokoko-Konsoltisch. Sachsen, 2. Hälfte 18. Jahrhundert.
Weichholz grün gefaßt, Rand vergoldet. Weiß-grau marmorierte Platte auf hohen, geschweiften Beinen. Zargen in Schweifung gesägt, die Platte in der Schweifung den Beinen folgend. Fassung erneuert, minimale Fehlstellen im Beinbereich. Bruch in Platte.
H. 75 cm, B. 63 cm, T. 42 cm.
012 Franz Schütz "Felslandschaft mit Wasserfall, Brücke und Reisenden". 1775.
Franz Schütz 1751 Frankfurt a. M. – 1781 Genf
Öl auf Leinwand, signiert in der Brücke u.li.: F. Schuetz fec. à. Frankfort. Rahmen. Min. Fehlstelle in der Malschicht im Bereich des Weges.
90,7 x 107,5 cm
Regelbest. 7% MwSt (Schätzpreis 5.885 € inkl. MwSt) **
013 Vier Teller. Meißen, 2. Hälfte 19. Jh.
Teller aus dem Service "Neuer Ausschnitt", Dekor "Deutsche Blume" in Unterglasurblau, Schwertermarke in Unterglasurblau, zweifach gestrichen. Ein Teller mit kleinem Chip an der Unterseite des Rands. Dazu: 2 Teller aus dem Service "Neuer Ausschnitt", Dekor "Deutsche Blume", Meißen, nach 1945. D. 18 und 20,5 cm.
D. 21 cm.
014 Black Basalt-Teekännchen. England, um 1820.
Schwarzes Steinzeug (black basalt ware). Bauchiger, gedrückter Korpus mit sehr feinem, flächigen Netzdekor und Blatt-Stab-Fries. Henkel und Schnabelausguß mit Blattrelief. Deckel mit flach gedrücktem, offenen Kugelknauf. Ungemarkt. Chip am Deckel, minimaler Chip am Ausguß.
H. 9 cm.
016 Fünf flache Teller. Meißen, 2. Hälfte 19. Jahrhundert.
Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". Weiss mit Goldrand und rot-goldenem Monogramm "J E C" in der Fahne der Teller. Schwertermarke in Unterglasurblau.
D. 25 cm.
017 Kaffeekanne. Meißen, um 1820.
Zylindrischer, glatter Körper mit Purpurmalerei, eckig gebrochener Vierkanthenkel, schnabelförmiger Ausguß. Knauf am Deckel in Form einer Eichel. Schwertermarke mit Beizeichen "II" in Unterglasurblau. Schnabelausguß restauriert, Deckel mit zwei restaurierten Chips.
H. 19 cm.
018 Mokkakännchen. Meißen, um 1820.
Zylindrischer, glatter Körper mit Purpurmalerei, eckig gebrochener Vierkanthenkel, schnabelförmiger Ausguß. Knauf am Deckel in Form einer Eichel. Schwertermarke mit Beizeichen "II" in Unterglasurblau. Kleiner Brandriss aus der Entstehungszeit am Henkel, Schnabelausguß restauriert. Deckel mit restauriertem Chip.
H. 13,5 cm.
019 Schale. Meißen, 2. Häfte 19. Jahrhundert.
Ovale Form mit durchbrochenem Rand, dieser reliefartig ausgeführt als Weinrankendekor, Goldrand, teilweise leicht berieben. Schwertermarke in Unterglasurblau mit Beizeichen, zweifach gestrichen, Prägezeichen.
H. 6,5 cm, D. 30,5 cm x 20 cm.
020 Sauciere. Meißen, um 1880.
Aus dem Service "Neuer Ausschnitt" mit manieristischer Blumenmalerei, Kornblume und Streublümchen. Goldrand. Schwertermarke in Unterglasurblau, zweifach gestrichen, Prägezeichen.
H. 8,5 cm.
021 Reliefteller. Deutsch, 2. Hälfte 19. Jh.
Bronze,gegossen, grünlich-braun patiniert. Im Spiegel Relief mit der Darstellung eines griechischen Bacchanal, auf der Fahne umlaufendes Dekor aus Arabesken, Tier- und Maskendarstellungen.
D. 30,5 cm
022 Reliefteller. Deutsch, 2. Hälfte 19. Jh.
Bronze, gegossen, grünlich-braun patiniert. Im Spiegel Relief mit der Darstellung einer mythologischen Szene, auf der Fahne umlaufendes Dekor aus Arabesken, Tier- und Maskendarstellungen.
D. 31 cm
023 Kokosnusspokal. Kopenhagen, um 1802.
Kokosnuss, Silber, getrieben, ziseliert und graviert. Der Glockenfuß mit drei plastischen Kartuschen mit Portraitdarstellungen und floralem Beiwerk. Relativ kurzer Schaft, Nodus mit zwei Engelsköfpen, darüber drei s-förmige Spangen. Drei senkrechte Spangen halten den Nusskörper, dieser ist sehr fein beschnitzt mit der Darstellung der Belagerung von Ostende durch die spanischen Truppen. Die Kokosnusskuppa wird bekrönt von einem Zierring mit der Inschrift „Graave Belegerd door Prinse
...
> Mehr lesen
H. 24,3 cm.
024 Paar Girandolen. Dresden, 2. Hälfte 19. Jahrhundert.
Silber. Zweiflammige Tischleuchter im Rokoko-Stil. Mehrpassig geschweifter Fuß mit reliefiertem Balusterschaft und geschweiftem Leuchterarmen, die als Zweige ausgeführt sind. Tüllen als Muschelnund Akanthusblätter gearbeitet. Schaft und Fuß reich mit Muscheln, hochstrebenden Lanzett-Blättern und Rocaillen besetzt. Ungemarkt, dem Dresdner Hofjuwelier Moritz Elimeyer zugeschrieben. Wohl für den Dresdner Hof gefertigt (Vgl. Rosenberg). Gewicht je ca 1.250 g.
H. 26 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
025 Teekanne. Frankreich, 2. Hälfte 19. Jahrhundert.
Silber. Runde, gebauchte Form, geschweifte Tülle. Fuß, Korpus und Deckel mit Blattfriesen. Gemarkt. 736 g.
H. 17 cm
026 Zuckerdose. Stockholm, um 1870.
Silber. Ovaler Korpus auf Klauenfüßen. Der Korpus umlaufend mit Rippendekor und Blattfriesen. Aufgewölbter Deckel mit Henkel und der Darstellung eines liegenden Löwen. 517 g.
H. 11 cm, B. 14,5 cm T. 10,6 cm
027 Deckelkanne. Joseph B. Mayo,wohl USA, 1883.
Zinn (?), versilbert. Wandung mit reichem floralem Dekor und Widmung unterhalb der Schneppe "1858 presented 1883 to Mr. & Mrs. Louis Noll on the 25th Anniversary of their Marriage by Squad B of the Newark N. J. P. D. 1st Precinct. Stempel im Boden.
H. 36 cm.
028 Paar Pokalgläser. Wohl Friedrich Egermann, Haida, um 1830.
Farbloses Glas, rot lasiert, Wandung sehr reich mit Golddekor verziert mit der Darstellung eines Schlosses und springenden Hirschen sowie Kartuschen und ornamentalem Dekor. Gold teilw. min. berieben.
H. 14,5 cm
029 Paar Pokalgläser. Böhmen, 2. Hälfte 19. Jh.
Farbloses Glas, gelb lasiert. Kuppa, Schaft und Nodus achtfach facetiert. Kuppa verziert mit eingeschnittenen, rot lasierten Rhomben. Abgesetzter Rand, vergoldet. Fuß mit Sternschnitt im Boden, ebenfalls mit Vergoldung, stark berieben.
H. 18,3 cm
030 Schale. Damon & Delente, Paris, um 1890.
Farbloses Glas mit umlaufender polychromer Emailmalerei, Dekor asiatisch beeinflußt, Darstellung von Päonien und einem Vogel. Im Boden signiert, Aufkleber der Sammlung Giorgio Silzer.
H. 6,3 cm, D. 21 cm
031 Deckenkrone. Deutsch, um 1870.
Bronze, 5-armig. In Form von naturalistischen Blättern und Blüten. Geschweifte Arme mit Blättern besetzt, leicht gewundener Mittelstab mit Blättern und Blüten. Abschlußrosette in form von Voluten. Mit Kristallglas-Behang. Nicht elektrifiziert.
H. 73 cm, D. 55cm.
032 Vase. Wohl Böhmen. 2. Hälfte 19. Jahrhundert.
Rauchtopasfarben-opakes Glas. Bauchige Form mit zylindrischem, sich nach oben leicht weitendem Hals. In ein sehr filigranes, oriental anmutendes Messingnetz geblasen. Wandung mit einem umlaufenden Ring aus 13 rubinroten, geschliffenen Glassteinen dekoriert.
H. 17 cm.
033 Paar Gläser. Sachsen, 2. Hälfte 19. Jh.
Farbloses Glas, florale Emaillemalerei, mit dem Schriftzug "Dresden" bzw. "Zum Wohle". Goldrand, teilweise berieben.
H. 14,2 bzw. 14,5 cm.
034 Schale. Wohl Josephinenhütte, Böhmen, um 1860/70.
Farbloses Glas mit mattgeschliffenem Blütendekor in sehr feiner Ausführung und Steinelschnitt, gebogte Kante. Reste einer Blattvergoldung auf den Blüten und der Bogenkante.
D. 22,3 cm, H. 7 cm
035 Schale. WMF, Geislingen, um 1890.
Farbloses Eisglas. Ovaler Korpus mit ornamental gedrückter Wandung, Lippenrandmontierung aus Messing und Engelshenkeln aus Zinn. Bez.: WMF B.
H. 13,7 cm.
036 Deckenkrone. Empire-Stil, 19. Jahrhundert.
9-flammig, Messing. Die geschweiftem Arme an rundem Teller mit herabhängendem Zapfen und Godronierung sowie mittig hoch steigendem Balusterschaft mit drei Widderköfen. Deckenrosette mit Haken. Elektrifiziert.
H. 65 cm, D. 82 cm.
037 Sebastian Habenschaden "Landschaft mit Bach und Weide". 1840.
Sebastian Habenschaden 1813 München – 1868 ebenda
Öl auf Leinwand, auf Malpappe aufgezogen. Signiert und datiert u.re. Rahmen.
27,1 x 38 cm
038 Monogrammist AB "Junges Paar". 1840.
Öl auf Leinwand, monogrammiert und datiert u.re. Doubliert. Rahmen
38 x 40 cm.
039 Joseph Karl Stieler Portrait J.W. v. Goethe. Ohne Jahr (um 1828).
Joseph Karl Stieler 1781 Mainz – 1858 München
Miniatur. Gouache auf Elfenbein, rechts seitlich signiert. Gerahmt. Vgl.: Josef Karl Stieler "Goethe". 1828. Aquarell und farbige Kreide über Bleistift mit Weißhöhungen. 36,3 * 27,9 cm. München, Bayerische Staatsgemäldesammlungen.
9x7 cm.
040 R.v. Rufsdorf "Blick auf Lago Maggiore". 1869.
Öl auf Leinwand. Signiert u.li. Rahmen.
46,8 x 73 cm
041 Unbekannter Maler "Reiterszene". 19. Jahrhundert.
Öl auf Leinwand. Kleinere Fehlstellen in der Malschicht, Abdrücke des Keilrahmens in der Leinwand. Rahmen.
26,3 x 22,5 cm.
042 Bernhard Mühlig Interlaken. 1891.
Bernhard Mühlig 1829 Eibenstock – 1910 Dresden
Öl auf Leinwand, signiert u.li., verso datiert und bezeichnet. Rahmen.
17 x 26 cm.
043 Bernhard Mühlig Gebirgslandschaft. um 1890
Bernhard Mühlig 1829 Eibenstock – 1910 Dresden
Öl auf Leinwand, signiert. u.li. Rahmen.
26 x 29,6 cm.
044 Karl Wahler "Mürztal in der Steiermark". Um 1900.
Karl Wahler 1863 Esslingen – 1931 Stuttgart
Öl auf Holz, signiert u.re. Verso alter Klebezettel mit Bezeichnung. Rahmen.
20,4 x 31,6 cm.
Öl auf Leinwand, Rahmen.
21 x 25,7 cm.
046 Gustav Meißner "Gebirgslandschaft mit Bergsee". Um 1850/60.
Gustav Meißner 1830 Marienwerder – ?
Öl auf Malpappe, signiert u.re. Rahmen.
36,5 x 60,5 cm.
047 Albert Dünz Wetterhorn. Blick nach Grindelwald. um 1880
Albert Dünz 1811 – 1904
Öl auf Leinwand, signiert .u.re., verso bezeichnet. Rahmen.
12x17,8 cm.
048 Bonheur du jour. Empire-Stil, Berlin, 19. Jahrhundert.
Mahagoni auf Weichholz furniert. Auf vier schlanken, sich nach unten verjüngenden Vierkantbeinen sitzt ein Zargenkasten mit Frontschub. Darauf, zurückgesetzt, ein leicht hochrechteckiger, zweitüriger Aufbau mit ausklappbarer Schreibplatte und inneliegenden Fächern. Alle Flächen werden durch filigrane Ketten-Bandeinlagen gefeldert, in denen leicht erhabene, ebonisierte Rauten sitzen. Oberer Abschluß mit eingelegter weiss-grauer Marmorplatte. Filzbelag der Schreibplatte ergänzt.
H. 136 cm, B. 72 cm, T. 44 cm.
049 Nähtischchen. Süddeutsch, um 1840.
Kirschbaum auf Weichholz furniert. Doppelschübiger Zargenkasten mit Sechskant-Säule auf dreipassig eingebogter Fußplatte. Schloß und Beschlag alt ergänzt.
H. 76 cm, B. 55,5 cm, T. 46 cm.
050 Toilettenhocker. Deutsch, um 1840.
Nussbaum und Nussbaum auf Weichholz furniert. Über drei geschweiften Beinen mit dazwischengesetzter Dreipassplatte ein zylindrischer Porzellantopf eingesetzt in eine kräftige Kreisplatte mit daraufliegendem originalen Lederring. Minimaler Chip am Rand des Porzellantopfes, geringe Fehlstellen am Furnier der Zarge.
H. 48 cm, D.45 cm.
Mahagoni. Seitenrahmenkonstruktion. Breites, geformtes Lehnenbrett, gekanntete Ecken, doppelte Fadenintarsien in Ahorn. Gesägte Mittelsprosse, ebenfalls mit Fadenintarsien in Ahorn.
H. 82,5 cm.
052 Kommode. Norddeutschland (Berlin?), um 1825.
Mahagoni auf Weichholz furniert. Drei Schübe, von Vollsäulen mit ionischen Kapitellen flankiert. Der untere Schub mit geschweifter Front, die oberen Schübe mit Blendrahmen mit eingetieftem Rechteck- bzw. Rautenfeld. Der Gesimsgurt in der Front gegiebelt. Sehr schönes Furnierbild. Originale Schlösser. Restaurierter Zustand.
H. 86 cm, B.97 cm, T. 51 cm.
053 Harfe. Wohl deutsch, um 1840.
Gerader Klangkörper aus verschiedenen Hölzern. Gerade Vorderstange, Birke furniert, Fadenintarsien in Ahorn und Mahagoni (?) eingelegt. Hals ebonisiert. 36 Seiten, zum überwiegenden Teil gerissen bzw. fehlend. Kleinere Fehlstellen im Furnier. Standeinsatz fehlt.
H. 133 cm.
054 Spiegel. Deutschland, um 1860.
Messingblech getrieben, facettiert geschliffenes Glas.
58,5 x 32 cm
055 Biedermeier-Tagesbett. Süddeutsch (Karlsruhe?), um 1825.
Nussbaum Nussbaum auf Weichholz furniert. Elegant gschwungene Seitenlehnen mit Akanthusblatt-Reliefam Sockel, in einer stilisierten Blüte endend, auf mehrfach profiliertem Sockelgesims und leicht hervortretenden Vierkantfüßen. Gepolstert, hintere Zarge später ergänzt. Guter, unrestaurierter Zustand.
L. 213 cm, B. 94,5 cm, H. 93,5 cm.
056 Tisch. Süddeutsch, um 1840.
Kirschbaum massiv, Plattenzarge Kirschbaum furniert. Runde Platte mit ebonisierter Kante, Balusterschaft auf drei ausgestellten Volutenfüßen.
H. 73,5 cm, D. 99 cm.
057 Guèridon. Wohl Deutsch, 19. Jahrhundert.
Korkenzieher-Schaft auf gestuftem Stand, drei Volutenfüße. Kleine, runde Platte. Holz geschnitzt, ebonisiert und polimentvergoldet. Ebonisierung und Vergoldung teilweise berieben.
H. 105 cm
058 Kleines Kästchen. Wohl deutsch, um 1825.
Kirschbaum auf Weichholz furniert, im Deckel intarsierte Raute mit Arabeske in Ahorn und Mahagoni . Schloss defekt.
H. 14,5, B. 29 cm, T. 19 cm.
059 Beistelltisch. Deutsch, 1. Häfte 19. Jahrhundert.
Mahagoni und Mahagoni auf Weichholz furniert. Schlichter Zargenkasten mit verstecktem Schub, leicht überstehender Platte und abgerundeten Ecken auf vier schlanken, sich nach unten verfüngenden Vierkantbeinen. Altersbedingte Gebrauchsspuren.
H. 77 cm, B. 58,5 cm, T. 43 cm.
060 Tisch. Deutschland, um 1835.
Nußbaum und Nussbaum auf Weichholz furniert. Runde Platte sternfurniert mit Zarge. Runde Mittelsäule auf drei ausgestellten Volutenfüßen.
H. 77 cm, D. 109 cm.
061 Beistelltisch. Frankreich, Napoléon III, um 1860.
Holz, schwarz lackiert, mit Krakelee - Lack auf der Platte. Diese mit gebogtem, goldenem Rand und Blumenmalerei (starke Abnutzungsspuren). Runde Säule auf geschweiftem Dreifuß, Randvergoldungen. Ein Füßchen leicht beschädigt.
H. 79 cm, D. 46 cm.
062 Sekretär und Kommode. Louis Philippe, deutsch, um 1860.
Nussbaum auf Weichholz furniert. Hochrechteckiger Korpus mit abgeschrägten Ecken. Über drei Schüben Schreibklappe, dahinte dunkel gebeiztes Eingerichte mit Fächern und Schüben. Unter dem geschweiften Profilgiebel zwei weitere Schübe. Sekretär: Alle Schübe und Schreibklappe mit Blendrahmen mit eingetieften Ovalfeldern. Ecken mit Baluster-Vorlagen. Originale Beschläge (einer ergänzt), Schlüssel vorhanden. Kleine Stoßbeschädigung an der linken Ecke.Nussbaum auf Weichholz furniert.
...
> Mehr lesen
063 Paar Stühle. Dresden, um 1870.
Gestell in Nußbaum und Nußbaum furniert. Beine geschweift, in die geschweiften Zargen einlaufend. Sitz und Rückenlehnen gepolstert, Lehnen in geschweifter Rahmenform mit halbmondförmiger Bekrönung. Zierbeschläge aus vergoldeter Bronze an den Ecken und der Bekrönung der Lehne sowie an den Beinen und der Zarge. Stoffbezug teilweise stark beschädigt.
H. 97 cm.
064 Salongruppe. Dresden, um 1870.
Bestehend aus Tisch, Sofa und 4 Stühlen. Nussbaum und Nussbaum furniert. Mit reicher Beschnitzung und Golddekor. Grüne Stoffbezüge erneuert. Stühle restaurierungsbedürftig.
065 Sitzbank. Sachsen, um 1870.
Nussbaum und Nussbaum furnier. Silhouettiert geschweifte Rückenlehne und Zargenfront. Geschweifte, schräg gestellte Füße, Armlehnen mit Voluten-Enden. Reiche Bronzeverzierungen. Neuerer Stoffbezug.
B. 144 cm, H. 111 cm, T. 60.
066 Bonheur du jour. Dresden, um 1870.
Aufbau in Weichholz und Eiche, in Nussbaum und Nusswurzel furniert, Fadenintarsien in Ahorn. Vier elegante, geschweifte Beine laufen in einen in der Front geschweiften Zargenkasten ein, dieser mit Schub. Darauf eine leicht überstehende Platte, der Schweifung folgend. Zurückgesetzt ein leicht hochrechteckiger, doppeltüriger, dreiseitig verglaster Aufsatz mit zurückschwingendem Abschlußgesims, bekrönt von einer durchbrochenen Bronzegalerie. Die Kanten der Beine mit Bronzebeschlägen verziert, ovale Plakette mit Darstellung eines geflügelte Putto auf dem Schub.
H. 124 cm, B. 77 cm, T. 45,5 cm
067 Standuhr. England, um 1840.
Eichengehäuse, abnehmbarer Aufsatz mit gesprengtem Giebel. Bemaltes Bogenziffernblatt mit arabischen Stunden, römischen Sekunden und Datum. Ankerwerk mit Stundenschlag. Funktionstüchtig.
H. 202 cm, B. 48,5 cm, T. 27 cm.
068 Portaluhr. Frankreich, um 1810.
Holzgehäuse, schwarz lackiert, mit verschiedenen vergoldeten Bronzebeschlägen verziert. Rechteckiger, gestufter Aufsatz über 2 Rundsäulen. Emaillziffernblatt mit arabischen Stunden. Ankerwerk mit Halbstundenschlag auf Tonfeder.
H. 43 cm.
069 Portaluhr. Frankreich, Napoleon III, um 1860.
Dunkel gebeiztes Gehäuse mit floralen Intarsien in Ahorn. Bogig ausgeschnittener Giebel über vier gedrehten Säulen und getrepptem Sockel. Die Kapitelle und Basen der Säulen in Messing. Weißes Emailzifferblatt mit blauen arabischen Stunden. Ankerwerk mit Halbstundenschlag auf Glocke.
H. 50,5 cm.
070 Rahmenuhr. Wohl deutsch, um 1860.
Ebonisierter Holzrahmen mit Verglasung. Geprägtes Messingblech, Emailziffernblatt, darüber Kartusche mit der Darstellung eines jungen Schmetterling-Fängers. Ungemarktes Holz-Werk m. Haken-Pendelaufhängung u. Halbstundenschlag auf Tonfeder. 1 Eisen-Gewicht. Geringe Altersspuren. Verglasung ergänzt, eine Kette defekt.
H. (Rahmen) 29 cm, B. 25 cm, T. 14 cm.
071 Bildnis des Philosophen Denis Diderot. Deutsch, 19. Jh.
Elfenbein geschnitzt, bezeichnet. Rahmen.
5,8 x 5,8 cm.
072 Bildnis des Philosophen Jean le Rond d'Alembert. Deutsch, 19. Jh.
Elfenbein geschnitzt, bezeichnet. Rahmen.
5,8 x 5,8 cm.
073 Reiseuhr. Wohl Frankreich, 2. Hälfte 19. Jh.
Messinggehäuse mit Tragebügel. Allseitige Facetteverglasung, durch welche das Werk sichtbar ist. Emailziffernbaltt mit römischen Ziffern für die Stunden, arabischen für die Minuten, arabische Ziffern für die Weckereinstellung. Schlag funktioniert nicht, sonst voll funktionstüchtig.
H. 14,2 cm
074 Reiseikone. Russland, 19. Jahrhundert.
Bronze. In Form eines flachen Klappaltärchens mit Reliefdarstellungen aus dem Leben Christi und Mariens.
H. 18 cm.
075 Reiseikone. Russland, 19. Jahrhundert.
Bronze, mit blauer Emaillierung. In Form eines flachen Klappaltärchens mit Reliefdarstellungen aus dem Leben Christi. Rechter Flügel fehlt.
H. 18 cm.
076 Kleine Reiseikone. Russland, 19. Jahrhundert.
Bronze. Reliefierte Darstellung des predigenden Christus . Darüber Christus als Weltenherrscher, bekrönt von 6 Engeln. Rückseite mit Hängeöse.
13,5 x 8,3 cm.
077 Kleines Kreuz. Russland, 19. Jahrhundert.
Bronze. Mit der Reliefdarstellung Christus am Kreuz. Die Rückseite vollständig mit kyrillischen Schriftzeichen graviert.
11,5 x 7 cm.
078 Kleine Reiseikone. Russland, 19. Jahrhundert.