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| AUKTION 85 | 20. Juni 2026 |
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Johann Georg Wille
1715 Biebertal b. Gießen – 1808 Paris
Deutscher Kupferstecher. Wille lernte in seinem Geburtsort zunächst das Büchsenmacherhandwerk und wurde in Straßburg mit dem Kupferstecher Georg Friedrich Schmidt bekannt. Mit demselben ging er nach Paris und wurde hier vom Maler Hyacinthe Rigaud zu Versuchen im Kupferstechen veranlasst. Das erste Blatt, ihn bekannt machende Blatt war das Bildnis des Marschalls Louis-Charles-Auguste Fouquet de Belle-Isle. Bald stach er für die berühmtesten französischen Maler ihre Werke nach. Ebenso führte er Stiche nach Bildern älterer Meister aus. Wille war Hofkupferstecher des Königs von Frankreich, des deutschen Kaisers und des Königs von Dänemark. 1746 besuchte er Deutschland, kehrte aber 1747 wieder nach Paris zurück. Viele bedeutende Kupferstecher, darunter J. G. von Müller, Charles Clément Bervic, Jakob Matthias Schmutzer, Dunker, Heinrich Guttenberg und François Robert Ingouf, waren seine Schüler. Napoleon I. ernannte ihn zum Ritter der Ehrenlegion.
183 Adrian Zingg, Landschaft nahe Manter (Normandie). Vor 1790, wohl 1759–1766.
Adrian Zingg 1734 St. Gallen – 1816 Leipzig
Jacob Philipp Hackert 1737 Prenzlau – 1807 in San Piero di Careggio, heute Careggi
Johann Georg Wille 1715 Biebertal b. Gießen – 1808 Paris
Federzeichnung, laviert, auf chamoisfarbenem Bütten. O.re. signiert "A. Zingg del.". Verso mit dem Sammlerstempel von Prof. Paul Arndt (1865 Dresden – 1937 München, Lugt 2067b) sowie von fremder Hand in Blei künstlerbezeichnet. An den o. Ecken freigestellt im Passepartout montiert.
Bei vorliegender Zeichnung handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um die Vorlage der entsprechend seitenverkehrten Radierung "Vue d'un Villages pres des Manter", vor 1790 (Pl. 21,3 x 25,4 cm),
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20,7 x 31 cm, Psp. 40 x 40 cm.