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AUKTION 85 20. Juni 2026
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377 Datensätze

Ade, Mathilde

Agricola, Eduard

Ahnert, Elisabeth

Albert, Peter

Altenbourg, Gerhard

Altenkirch, Otto

Andler, Prof. Dr. Rudolf

Apel, Heinrich

Arnim (Adelsgeschlecht),

Artur Gold,

Asendorpf, Bartold

Avenarius, Ferdinand

Bachmann, Hermann

Baczko, Margarete von

Balden, Theo

Barduleck, Max

Bauer, Karl Konrad

Bayreuther Fayencenfabrik,

Beck, Jacob Samuel

Beckert, Fritz

Bellangé, Pierre-Antoine

Bellotto, gen. Canaletto, Bernardo

Berndt, Siegfried

Bethke, Hanspeter

Beutner, Johannes

Beyermann, Walter

Biallowons, Hugo

Bierlingsche Gießerei,

Birnstengel, Richard

Böhme, Lothar

Böhringer, Konrad Immanuel

Böttcher, Joachim

Brandes, Georg

Brasch, Wenzel Ignaz

Breydel, Karel

Bruchwitz, Wolfgang

Brüne, Gudrun

Brunovský, Albín

Buchwald-Zinnwald, Erich

Bunge, Kurt

Bursche, Ernst

Busch, Fritz

Calame, Alexandre

Cassel, Pol

Chagall, Marc

Champion, Theo

Christoph, Hans

Claus, Carlfriedrich

Cohne und Northmann,

Coignard, James

Corinth, Lovis

Correggio, Antonio da

Crodel, Charles

Cross, Henri Edmond

Dalí, Salvador

de Dreux, Alfred

Dix, Otto

Dodel, Wilhelm

Drescher, Arno

Drexel, Hans Christof

Dutro, Ronald

Ebersbach, Hartwig

Ebert, Albert

Eckmann, Otto

Eisenfeld, Ulrich

Ekelund, Sten Magnus Robert

Erler, Georg

Ernst August I., König von Hannover,

Ernst Bohne Söhne Rudolstadt,

Esser, Max

Felixmüller, Conrad

Feuchtmayer, Joseph Anton

Fleischer, Lutz

Flemming, Petra

Förster, Wieland

Fraaß, Erich

Frankenstein, Wolfgang

Freudenberg, Michael

Friedrich August III, König von Sachsen,

Gaul, August

Gebhardt, Eduard Karl Franz von

Gebrüder Friedländer, Berlin,

Geiger, Willi

Geipel, Paul

Gelbhaar, Alfred

Gelbke, Georg

Gerbeth, Dieter

Gerhard, Ernst

Giebler, Rüdiger

Gille, Christian Friedrich

Gille, Sighard

Glöckner, Hermann

Gold- und Silberwarenfabrik A. Künne, Albrecht Künne

Goller, Josef

Gottschalk, Richard

Grieshaber, HAP

Groß, Karl

Grosz, George

Gruner, Erich

Grust, Theodor

Günther, Christian August

Hachulla, Ulrich

Hackert, Jacob Philipp

Hagedorn, Hans Hermann

Hahn, Bernd

Hammer, Christian Gottlob

Hamza, Hans

Hänel, Georg

Hasse, Sella

Hassebrauk, Ernst

Hauptmann, Gerhard

Heckel, Erich

Hegenbarth, Josef

Hegewald, Heidrun

Heisig, Johannes

Heisig, Bernhard

Hennig, Albert

Hentschel, Hans Rudolf

Héroux, Bruno

Herrenburg, Johann Andreas von

Hesse, Alfred

Heydrich, Martin

Hippold, Erhard

Hippold-Ahnert, Gussy

Höckner, Rudolf

Hoetger, Bernhard

Hofer, Karl

Hofmann, Ludwig von

Hofmann, Veit

Hoge, Annelise

Holtz, Karl

Horlbeck, Günter

Horlbeck-Kappler, Irmgard

Horschik, Josef Johann

Hübner & Matz,

Huldschinsky, Paul Oscar

Iwan, Friedrich

Jacob, Walter

Jacobsen, Jacob Christian

Jahn, Willy

Jansong, Joachim

Jastram, Michael

Jess, Wolfgang

John, Joachim

Jüchser, Hans

Juza, Werner

Kaendler, Johann Joachim

Kalckreuth, Patrick von

Kalckreuth, Leopold Karl Walter von

Kammerer, Anton Paul

Kaplan, Anatoli

Kaps, Erhard Oskar

Kaps, Rainer

Kastner (Beerkast), Manfred

Keller, Maximilian

Keller, Fritz

Kempin, Eckhard

Kesting, Edmund

Killisch, Klaus

Kinder, Hans

Kirchner, Ernst Ludwig

Kleinschmidt, Paul

Klinger, Julius

Klinger, Max

Klotz, Siegfried

Knebel d.J., Franz

Knispel, Ulrich

Koch, Dr. Hans

Koch, Georg Karl

Kolb, Alois

Kollwitz, Käthe

König Albert von Sachsen,

König Georg I. von Sachsen,

König Johann von Sachsen,

Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin,

Körnig, Hans

Kotte, Johannes (Hans)

Kozik, Gregor Torsten

Kretzschmar, Bernhard

Kriegel, Willy

Kröner, Karl

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Küchler, Andreas

Kügelgen, Wilhelm Georg Alexander von

Kügelgen, Gerhard von

Kuhfuss, Paul

Kuhrt, Angelika

Kummer, Carl Robert

Kunst- und Erzgießerei Pirner & Franz,

Kunsthandlung Kamprath,

Kupittaan Kulta Oy,

Lachnit, Wilhelm

Lang, Fritz

Lange, Otto

Langner, Reinhold

Lawrence, Friedrich August von

Lazer, Theodor

Leber, Wolfgang

Leifer, Horst

Leonhardi, Eduard Emil August

Leonhardt, Carl Friedrich

Lepke, Gerda

Leuteritz, Ernst August

Liebermann, Max

Lier, Adolph Heinrich

Lindner, Ulrich

Lissmann, Friedrich

Löffler, Fritz

Lohse, Carl

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Luther, Martin

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Maria Josepha Prinzessin von Sachsen, Erzherzogin ,

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Nessler, Walter

Netscher, Caspar

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Oppel, Gustav

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Ortelt, Karl

Ostade, Adriaen van

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Paeschke, Paul

Paris, Ronald

Paulmann, Friedrich Ludwig

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Philipp, Martin Erich

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Plenkers, Stefan

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Porzellan-Manufaktur Meissen,

Porzellanmanufaktur Rosenthal,

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Preller der Jüngere, Friedrich

Prinz Albert von Sachsen,

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Querner, Curt

Quevedo Teixidó, Nuria

Rayski, Ferdinand von

Reichel-Drechsler, Elfriede

Reiner, Josef

Retzsch, Moritz

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Richter, Carl August

Richter, Hans Theo

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Rietschel, Ernst Friedrich August

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Rodin, Auguste

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Rudolph, Wilhelm

Rudolph, Arthur

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Sächsische Staatsmünze, Münzstätte Muldenhütten,

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Sander, Richard

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Schweitzer, Hermann

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Seidel, Oskar

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Siebert, Georg

SILO spa – Società Italiana Lavorazione Oro,

Skarbina, Franz

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Sodemann, Karl

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Unoaerre,

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Veith, Franz Michael

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Vogeler, Heinrich

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 Porzellan-Manufaktur Meissen

1710 Meißen

Nach der Erfindung des europäischen Hartporzellans durch Johann Friedrich Böttger 1710 von August dem Starken als erste Porzellanmanufaktur in der westlichen Welt gegründet. Bis 1863 befand sich die gesamte Produktion auf der Meißener Albrechtsburg, um dann in das neu angelegte Fabrikgebäude im Triebischtal umzuziehen. Ihre große Blüte erlebte die Manufaktur in den Jahren um 1720 bis 1750, verbunden mit den Namen Johann Gregorius Höroldt (Malerei) und Johann Joachim Kändler (Plastik).

531   "Apostel Bartholomäus der Altargarnitur der Kaiserin Wilhelmine Amalia". Johann Joachim Kaendler für Meissen. Um 1737–1741. Ausformungsjahr: 1962.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert. Verso auf der Plinthe mit der Schwertermarke in Unterglasurblau. Im Sockel die gestempelte Bossierer-N.r "91" mit dem Jahreszeichen, die Form-Nr. "11" sowie die Pressmarke für Weißware. 1. Wahl.

In der Porzellansammlung der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden werden 13 unbemalte Apostelfiguren nach den Originalformen der Altargarnitur von Kaiserin Amalia bewahrt. Seit 1896 befindet sich die Figur des Bartholomäus mit der Inv.-Nr. PE 3923 in der Sammlung. Im
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H. 48,5 cm.

Schätzpreis
2.200 €

532   "Der Quacksalber". Johann Joachim Kaendler für Meissen. 1741. Ausformungszeitraum: 1950er Jahre.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Verso mit der zweifach geschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau. Unterseitig die geritzte Modell-Nr. "188 / 6" sowie die Bossierer-Nr. "131".

Vgl. dazu die Arbeitsberichte Kaendlers Pro Mens. Septembris [1741]: "4. Einen Marktschreyer, wie er auf einen Theatro seine Artzney Paquetweiße feil bietet und verkauft." (Pietsch, 2002, S. 87).

Vgl. die Taxa Kaendlers: "1. Zahn Arzt mit einer großen Peruque
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H. 20,5 cm, B. 19 cm.

Schätzpreis
3.000 €

533   "Zauberpferdchen". Peter Strang für Meissen. 1967. Ausformungsjahr 1968.

Peter Strang 1936 Dresden – 2022 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, sparsam in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Aus dem Zyklus "1001 Nacht". Verso die zweifach geschliffene Schwertermarke in Unterglasurblau, die Modell-Nr. "V 273" sowie die gestempelte Bossierer-Nr. "104" und Jahreszeichen. 2. Wahl.

Lit.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Nachtrag Band I und Band II, Meissen figures. Erlangen 2018., S. 377, KatNr. 2866.

Fachmännische Restaurierung am li. Schuh der Reiterin. Vereinzelte Farbfleckchen. Die Plinthe verso mit zwei unscheinbaren Rissen, wohl werkimmanent.

H. 30 cm.

Schätzpreis
950 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

534   "Kahnfahrt". Peter Strang für Meissen. Wohl 1973. Ausformungsjahr 1971.

Peter Strang 1936 Dresden – 2022 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, sparsam in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Aus dem Zyklus "1001 Nacht". Verso die Schwertermarke in Unterglasurblau, die Modell-Nr. "V 274" sowie die Bossierer-Nr. "111" und Jahreszeichen. 1. Wahl.

Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Nachtrag Band I und Band II, Meissen figures. Erlangen 2018. S. 378, KatNr. 2868.

Ein unscheinbarer Materialverlust am Kopfschmuck der Frau. Vereinzelt blaue Farbfleckchen.

H. 25 cm.

Schätzpreis
1.500 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

535   Seltenes "Käuzchen" aus dem Tafelaufsatz "Reineke Fuchs". Max Esser für Meissen. 1925.

Max Esser 1885 Barth – 1945 Berlin
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in violetter Aufglasurmalerei und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau, geritzter Weißwaren- und "Reineke Fuchs"-Marke, Modell-Nr. "H 224", Pressmarke "151".
Ausführungszeitraum: um 1935–1940.

Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010.KatNr. 1083.

"Die Tradition der unter einem bestimmten Thema stehenden, vielteiligen und
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H. 13,2 cm.

Schätzpreis
600 €

536   Flamingos. Elfriede Reichel-Drechsler für Meissen. 1958. Ausformungsjahr: 1995.

Elfriede Reichel-Drechsler 1923 Dresden – 2009 Weinböhla
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert. Unterseitig mit der einfach geschliffenen Schwertermarke in Unterglasurblau, Pressmarke für Weißware, geritzter Modell-Nr. "77303", Bossierer-Nr. "15" und geprägtem Jahreszeichen.

H. 27 cm.

Schätzpreis
350 €

537   "Maus auf Postament". Meissen. Ivar Tillberg für Meissen. 1905– 1910.

Ivar Tillberg Erste Erw. 1910 – letzte Erw. 1912
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurfarben staffiert. Unterseits Schwertermarke (Knaufschwerter) und geprägte Modell-Nr. "X 132" sowie unleserliche weitere Präge-Nr.

Vgl.: Sabine Bergmann, Thomas Bergmann: Meissener Künstler-Figuren: Modellnummern A 100 – Z 300. Karlsruhe 2010. S. 497, KatNr. 1001.

Untersteits minimaler Haarriss (0,5 cm). Im Bereich des li. Vorderfußes und des Sockels restauriert mit Lackresten.

H. 4,7 cm.

Schätzpreis
220 €

538   Teil eines Tafelaufsatzes. Johann Joachim Kaendler oder Johann Friedrich Eberlein für Meissen. Um 1760.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Am Stand innenseitig die Schwertermarke in Unterglasurblau mit geschliffenen Strich.

Dieser figürlich gestaltete Schaft trug vormals einen Zitronenkorb. In den 1730er und 1740er Jahren erfuhr er mehrfach gestalterische Veränderungen, nachdem die Form durch häufige Ausformung verschlissen war. Dies kommentiert auch Johann Joachim Kaendler: "repariret und aufs neue wieder brauchbar gemacht". Während sich bei der
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H. 31,4 cm.

Schätzpreis
350 €

542   Suppenschale und Présentoir mit Galanten Szenen. Meissen. Um 1750.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in poychromen Aufglasurfarben staffiert. Die Wandungen von Schale, Deckel und der Spiegel mit galanten Szenen in Purpur-Camaieu. Unterseits jeweils mit Schwertermarke in Unterglasurblau. Die Terrine mit Blütenranken an Griffe. Die Suppenschale mit Präge-Nr. "6" (Nr. der Schüsselgröße?) innenseitig am Standring sowie der Présentoir unterseits mit geprägtem Former- und Dreherzeichen "22".

Zu den Prägezeichen vgl.:
Julia Weber, Renate Eikelmann (Hrsg.):
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H. (Deckelterrine mit Deckel) 12,4 cm, D. 12,7 cm, D. (Présentoir) 20,7 cm.

Schätzpreis
650 €

543   Tabatière mit Ruinenlandschaften. Wohl Meissen. Um 1750– 1760.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Korpus und Deckel mit Tombak-Montierung. Ungemarkt. Auf dem Deckel und dem Boden jeweils Darstellungen einer Ruinenlandschaft mit Wanderern.

Vgl. eine ähnliche Tabatière in: Beaucamp-Markowsky, Barbara; Alfredo Reyes: Meissener Tabatieren des 18. Jahrhunderts. München 2013. S. 276, KatNr. 70.

Deckelplatte mit altrestauriertem Bruch. Wandungen mit vereinzelten Bestoßungen, kleinsten Brandlöchlein und Bereibungen.

H. 2,6 cm, B. 6,1 cm, T. 3,9 cm.

Schätzpreis
280 €

544   Schlangenhenkelvase "Wildrose und Kornblume". Ernst August Leuteritz für Meissen. 1863–1865. Ausformungszeitraum: Knauf-Zeit. 1860-1923.

Ernst August Leuteritz 1818 Meißen – 1893 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben staffiert, angespitzter Vergoldung sowie Ränder mit Goldfaden. Amphorenform auf kanneliertem Rundstand, montiert. Zwei an der Wandung ansetzende, in sich verschlungene Doppelschlangenhenkel. Auf den Wandungen schau- und rückseitig fein gemalten Blumenbuketts mit Wildrosen und Kornblumen. Unterseitig die zweifach geschliffenen Knaufschwertermarke in Unterglasurblau, die geritzter Modell-Nr. "E 153" sowie die geprägte Dreher-Nr. "61". ...
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H. 27,5 cm.

Schätzpreis
280 €

545   Seltene Vase mit "Pflaumenblütenzweig"-Dekor. Meissen. Nach 1934.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Böttgersteinzeug, schwarze, leicht lüstrierende Glasur, Kakiemon-Dekor in Lack- und Goldmalerei. Unterseits die geritzte Schwertermarke, mit einem Schleifstrich unterhalb der Marke.

Zur Form vgl. u.a. die Meissner Stangenvase mit der Modell-Nr. "J 271".
Vorbilder zum Dekor könnten möglicherweise bei chinesischen blanc-de-chine Porzellanen zu finden sein, welche aufgelegte Blütendekore besaßen. Das Dekor der hier vorliegenden Vase ähnelt dabei sehr den Pflaumenblütenzweigen
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H. 17,5 cm, D. 6,7 cm.

Schätzpreis
600 €

546   Umfangreiches Kaffeeservice "Zwiebelmuster" für 12 Personen. Meissen. 1966– 1971.

Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Service "Neuer Ausschnitt". 64–teilig, bestehend aus 20 Tassen und 19 Untertassen (eine Untertasse etwas kleiner), 12 Kuchenteller, Kaffeekanne, Milchkännchen, Zuckerdose, Vase, 2 Kerzenständern, 2 unterschiedlich großen Schüsseln, 3 Tellern mit durchbrochenem Zierat, ovale Servierplatte mit durchbrochenem Zierat und einem großen flachen Servierteller. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau, größtenteils dreifach ...
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Tasse H. 6,6, Teller D. 18 cm, Kanne H. 24 cm, Servierteller D. 34 cm.

Schätzpreis
850 €

547   Teller aus einem Fischservice. Otto Eduard Voigt (Dekor) und Rudolf und Konrad Hentschel (Form) für Meissen. 1901– 1904.

Otto Eduard Voigt 1870 Dresden – 1949 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromer Aufglasurmalerei, Inglasurfarben und Gold staffiert. Unterseits mit der Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau, geprägter Modell-Nr. "T22" und "B3".
Ausformungsjahr: 1904–1923.

Glasur im Bereich der Fahne unterseits etwas berieben.

D. 22,7 cm.

Schätzpreis
280 €

549   Seltene Vase. Hans Rudolf Hentschel (Dekor, zugeschr.), Ernst August Leuteritz (Form) für Meissen. Um 1900.

Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Ernst August Leuteritz 1818 Meißen – 1893 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert und in polychromen Scharffeuerfarben und Gold staffiert. Balusterförmiger Korpus mit ausgestelltem Mündungsrand. Die Außenwandung mit symmetrischem Floraldekor mit Blauem Mohn und Sumpfdotterblumen, im u. Bereich auf hellblauem Fond mit Verlauf. Unterseits die Knaufschwerter in Unterglasurblau, die geritzte Modell-Nr. "I 159" sowie die geprägte Bossierer-Nr. "17".

Zu ähnlichem Floraldekor Hans Rudolf Hentschels vgl.:
Vase "Das Wasser", Meissen, 1900, Meissen
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H. 22 cm.

Schätzpreis
1.500 €

550   Seltene Vase "Blattwerk". Theodor Grust für Meissen. Um 1899.

Theodor Grust 1859 Meißen – 1919 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, mit polychromen Scharffeuerfarben und Gold staffiert. Am Boden mit der vierfach gestrichenen Schwertermarke (Knaufschwerter) in Unterglasurblau. Modell-Nr. "R. 193" sowie "98" und "Mo.".
Ausführungszeitraum: um 1899–1923.

Auf dem Gebiet des Porzellans lag das besondere Augenmerk der Vertreter der Jugendstilbewegung um 1900 auf der Gestaltung repräsentativer Einzelstücke. Industrieller Serienproduktion standen die Künstler ablehnend gegenüber, verantwortete
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H. 27,5 cm.

Schätzpreis
1.500 €

551   Seltene Jugendstil-Vase. Karl Groß für Meissen. 1905.

Karl Groß 1869 Fürstenfeldbruck – 1934 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Unterseits die Schwertermarken in Unterglasurblau und geritzte Modell-Nr. "W. 136" sowie die geritzte Nr. "87" und in Unterglasurblau "p".

Abgebildet in:
Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. KatNr. 23.

Gisela Haase (Hrsg.), Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 246, KatNr. 125.

"Die Erste Internationale Ausstellung für moderne dekorative Kunst in Turin, auf der die
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H. 19,2 cm, D. 11,2 cm.

Schätzpreis
600 €

552   Seltene Jugendstil-Vase. Karl Groß für Meissen. 1905.

Karl Groß 1869 Fürstenfeldbruck – 1934 Dresden
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Unterseits die Schwertermarken in Unterglasurblau und geritzte Modell-Nr. "W. 136".

Abgebildet in:
Johannes Just: Meissener Jugendstilporzellan. Leipzig 1983. KatNr. 23.

Gisela Haase (Hrsg.), Jugendstil in Dresden. Aufbruch in die Moderne. Dresden 1999. S. 246, KatNr. 125.

"Die Erste Internationale Ausstellung für moderne dekorative Kunst in Turin, auf der die Dresdener Firma Villeroy & Boch keramische Arbeiten
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H. 19,5 cm, D. 11,2 cm.

Schätzpreis
750 €

553   Seltene Doppelhenkel-Saucière "Riemerschmid". Richard Riemerschmid für Meissen. 1903–1905. Ausformungszeitraum: 1903-1924.

Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau staffiert. Aus dem Speiseservice "Riemerschmid". Breiter, gemuldeter Korpus. Die Außenwandung mit reliefierter Punktbordüre und zwei Bordüren aus stilisiertem Blattdekor. Die D-förmig geschwungenen, flachen Griffe mit regelmäßigem Tropfendekor, am oberen Ende aus zwei gegabelten, schmalen Bändern zusammenwachsend, am unteren Ende in die Auffangschale mündend. Unterseits die Knaufschwerter in Unterglasurblau, unterhalb der Marke einfach ...
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H. 9 cm, L. 23 cm (mit Henkeln).

Schätzpreis
1.200 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *



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