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| AUKTION 85 | 20. Juni 2026 |
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Otto Lange
1879 Dresden – 1944 ebenda
Expressionistischer Maler und Grafiker. Nach einer Dekorationsmalerlehre folgte ein Besuch der Kunstgewerbeschule und anschließend ein Studium an der Kunstakademie in Dresden bei Otto Gussmann. 1915–19 Lehrer an der Kunstgewerbeschule in Bromberg. Danach kehrte er nach Dresden zurück. 1916 erste Einzelausstellung im Kunstsalon Emil Richter in Dresden. Mitglied der "Dresdner Sezession, Gruppe 1919" und der "Novembergruppe" in Berlin. 1922 Reise nach Österreich. 1925–33 Professur an der Kunstschule für Textilindustrie in Plauen. 1925 Studienreise nach Kroatien (Ragusa), im Folgejahr nach Italien und 1927 auf die Île de France sowie in die Schweiz. 1928 reiste Lange nach Böhmen. 1933 Entlassung aus dem Lehramt wegen "jüdisch-marxistischer" Malerei. Danach wieder freischaffend in Dresden. 1937/38 Reise an den Walchensee und 1943 in die Alpen.
281 Otto Lange "Frohes Fest". Um 1916.
Otto Lange 1879 Dresden – 1944 ebenda
Farbholzschnitt auf gelbem Bütten. Unsigniert. In Grafit u.li. von fremder Hand bezeichnet "Originalschnitt Ottolange Berlin – Dresden".
WVZ Schönjahn H 83 II (von II).
Selten.
Blattecken minimal gestaucht.
Stk. 24,5 x 18,5 cm, Bl. 37,5 x 26,5 cm.
282 Otto Lange "Van Zantens glückliche Zeit". Um 1919/1920.
Otto Lange 1879 Dresden – 1944 ebenda
Farbholzschnitt. Im Stock monogrammiert "OL" u.Mi. Formatverkleinerter Sonderdruck mit einer Motivvariante des Titelblatts der gleichnamigen Mappe, Edition Galerie Arnold, Dresden.
Vgl. WVZ Schönjahn H 244.
Selten.
Unscheinbar gebräunt, je eine Knickspur horizontal und vertikal, recto unscheinbar, verso deutlicher erkennbar.
Stk. 20,2 x 13,5 cm, Bl. 25 x 21 cm.