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| AUKTION 85 | 20. Juni 2026 |
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Joseph Anton Feuchtmayer
1696 Linz – 1770 Mimmenhausen bei Salem
Aus einer bedeutenden Künstlerfamilie der Wessobrunner Schule stammend. 1715 Bildhauergeselle in Augsburg, 1718 in Weingarten. 1718 Übernahme der väterlichen Werkstatt in Mimmenhausen. Fortsetzung von dessen privilegierter Stellung am Kloster Salem. Daneben bis zu seinem Lebensende zahlreiche Aufträge im gesamten Bodenseegebiet.
514 Barocker Meister, Kopf eines Engels. Um 1700.
Joseph Anton Feuchtmayer 1696 Linz – 1770 Mimmenhausen bei Salem
Hermann Schweitzer 1871 Karlsruhe – 1933 Freiburg im Breisgau
Holz, geschnitzt, dunkel gefasst. Verso in Blei bezeichnet (wohl ein Term). Auf eine spätere Holzplinthe montiert, diese verso mit dem Sammlerstempel "Dr. phil. H. Schweitzer – Museumsdirektor Aachen" sowie einem abgelösten maschinenschriftlichen Zettel mit der Zuschreibung an Joseph Anton Feuchtmayer.
Mit deutlichen Spuren eines ehemaligen Anobienbefalls und Trocknungsrisse im Gesicht. Locken teilweise mit Materialverlust. Fassung berieben.
H. 28,5 cm, B. 25 cm, T. 20 cm.