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| AUKTION 85 | 20. Juni 2026 |
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Johannes Beutner
1890 Cunnersdorf/Sächs. Schweiz – 1960 Dresden
1903–05 Zeichenunterricht bei Richard Müller in Loschwitz. 1905–06 Besuch der Kunstakademie bei Robert Sterl. Danach Lehre und Tätigkeit als Farbenätzer und Chemograf, zugleich Radrennamateur. 1915–18 Soldat. 1920–24 wieder an der Kunstakademie bei Otto Hettner, später Meisterschüler bei Ludwig von Hofmann. 1932 im Künstlerkreis "Die aufrechten Sieben", freischaffend. 1936 als "entartet" angeprangert. Arbeit als Reisevertreter, Reklamemaler, Dreher und Werkzeugmacher. 1945 Verlust des Ateliers mit fast allen Arbeiten. 1951–57 beim Aufbau von Dresden und Berlin künstlerisch tätig.
094 Johannes Beutner "Diskussion (vor dem Streik)". 1951.
Johannes Beutner 1890 Cunnersdorf/Sächs. Schweiz – 1960 Dresden
Öl auf Leinwand. O.li. signiert und datiert "Joh. Beutner 51.". In einer schwarzen Schattenfugenleiste gerahmt.
Ausgestellt in:
Künstler schaffen für den Frieden, Berliner Museum am Kupfergraben (heute Bode-Museum), 01.12.1951 – 31.01.1952. Nr. 26.
Johannes Beutner 1890–1960. Leben und Werk. Stadtmuseum Pirna, 30.01.2010 – 09.05.2010.
Abgebildet / verzeichnet in:
Jördis Lademann (Hrsg.): Johannes Beutner, 1890–1960, Leben und Werk. Dresden 2009, S. 128f,
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120 x 160 cm, Ra. 124 x 146 cm.
095 Johannes Beutner, Bildnis Richard Gottschalk. 1933.
Johannes Beutner 1890 Cunnersdorf/Sächs. Schweiz – 1960 Dresden
Richard Gottschalk 1891 Dresden – 1971 Gevelsberg
Öl auf Leinwand. U.re. signiert und datiert "Joh Beutner 33.".
Richard und Ella Gottschalk waren mit der Familie Beutner eng befreundet. Durch Richard Gottschalk entdeckte Johannes Beutner seine Liebe zum Fahrradfahren.
Wir danken Frau Brigitte Beutner, Dresden, für freundliche Hinweise.
Bildträger mit deutlichen Randläsionen. Malschicht mit leichtem Krakeklee mit Schüsselbildung, deutlicher entlang vertikaler Leinwandfäden. Mit vereinzelten Kratzspuren und minimalen Farbverlusten. Weißliche Flüssigkeitsflecken im re. Bereich. Weiße Farbfleckchen, insbesondere re.
80 x 65 cm.