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| AUKTION 76 | 24. Juni 2023 |
Auktion 76
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001 Bartholomeus van der Helst (Kopie nach), Bildnis einer Frau. 1656.
Bartholomeus van der Helst 1613 Haarlem – 1670 Amsterdam
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso in Blei datiert "1903" sowie bezeichnet "Großmann" und mit weiteren Bezeichnungen versehen. In schmaler goldfarbener ornamentaler Schmuckleiste gerahmt.
Nach dem Gemälde "Bildnis einer Frau" von Bartholomeus von der Helst, 1656, heute im Städel Museum in Frankfurt, Inv.-Nr. 704.
Li. Hälfte des Bildträgers mit vertikaler Druckstelle. Malschicht mit kleinen Fehlstellen im Falzbereich (im gerahmten Zustand nicht sichtbar) sowie kleinen Retuschen. Firnis leicht gegilbt. Insgesamt mit kleinen Fleckchen und Krakelee, besonders im Bereich der Figur bzw. des Haares. Rahmen mit kleinen Fehlstellen.
70 x 59,6 cm, Ra. 75 x 63,9 cm.
002 Peter Paul Rubens (Kopie nach), Selbstporträt. Um 1630.
Peter Paul Rubens 1577 Siegen – 1640 Antwerpen
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso in Blei datiert "1903" sowie mit weiteren unleserlichen Bezeichnungen versehen. In schmaler goldfarbener ornamentaler Schmuckleiste gerahmt.
Kopie von 1903 nach dem Selbstporträt von Peter Paul Rubens, um 1630, heute im Rubenshuis in Antwerpen.
Bildträger mit Schollenbildung im Bereich des Fonds, dort mit deutlichem Krakelee der Malschicht und Retuschen. Mit kleinen Fleckchen im Bereich der Figur u.Mi. und li. Kleine Farbverluste sowie umlaufende Retuschen im Falzbereich, im gerahmten Zustand nicht sichtbar. Rahmen u.re. mit einer kleinen Fehlstelle.
70,5 x 60 cm, Ra. 75 x 63,9 cm.
003 David Teniers d.J. (nach), Behandlung eines Fußkranken in einer Baderstube. Nach 1760.
David Teniers d.J. 1610 Antwerpen – 1690 Brüssel
Jean Daullé 1703 Abbeville – 1763 Paris
Francesco del Pedro um 1740 Udine – 1806 Venedig
Öl auf grober Leinwand. Unsigniert.
Das originale Gemälde von David Teniers d.J. gehörte zu der Sammlung Peilhon,die im Dezember 1763 in Paris versteigert und von Markgräfin Caroline Luise von Baden-Durlach erworben wurde. Das Gemälde erschien 1982 in England in einer irischen Privatsammlung.
Das vorliegende Gemälde ist eine Kopie nach der Radierung von Jean Daullé "Der flämische Arzt, Le chirurgien flammand", datiert 1760. Eine spiegelverkehrte Radierung wurde vermutlich
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45 x 58 cm.
004 Wohl niederländischer Maler, Reiter bei einer Felsenkapelle. Frühes 17. Jh.
Öl auf Leinwand, doubliert, auf Spannrahmen. Unsigniert. In einer goldfarbenen Leiste gerahmt.
Malschicht mit Klimakante und Alterskrakelee, alte Retuschen. Firnis etwas gegilbt. Punktuell mit kleinen Farbverlusten und Abrieb, besonders im Falzbereich.
62,5 x 84,8 cm, Ra. 65,5 x 88 cm.
005 Theodor Hartmann, Heuernte vor dem Dorf. 1856.
Theodor Hartmann 1822 Magdeburg – 1867 Berlin
Öl auf Leinwand. Signiert "Th. Hartmann" und datiert u.re. Verso auf der o. Leiste des Keilrahmens teils unleserlich bezeichnet "Motiv (…) Umgegend (…) Düsseldorf", auf der li. Leiste eine Nummerierung in Weiß. In einer vergoldeten, floral verzierten Stuckleiste gerahmt.
Bildträger angeschmutzt und gebräunt, die o. Bildhälfte verso fleckig. Malschicht minimal gegilbt mit unscheinbarem Krakelee und bräunlichen Fleckchen im Bereich des Himmels. Leichte, rahmungsbedingte Bereibungen und kleine Fehlstellen im Falzbereich.
31,8 x 47,5 cm, Ra. 44,9 x 60,3 cm.
006 Albert Bredow, Schloss im Gebirge. 1880er Jahre.
Albert Bredow 1828 Deutschland – 1899 Moskau
Öl auf Leinwand. Signiert "ABredow" u.re. In schmaler goldfarbener Leiste gerahmt.
Leinwand locker sitzend, mit Deformationen im u. Bildbereich. Klimakante und deutliches Alterkrakelee. Partiell maltechnikbedingt frühschwundrissig. Bildränder im Falzbereich leicht berieben. Firnis etwas gegilbt sowie oberflächlich angeschmutzt.
74 x 99 cm, Ra. 83 x 108,5 cm.
007 Johann Christian Klengel "Landschaft mit Wasserfall". Wohl um 1800.
Johann Christian Klengel 1751 Kesselsdorf b. Dresden – 1824 Dresden
Öl auf Leinwand. Unsigniert. Verso auf o. Keilrahmenleiste in Blei von fremder Hand künstlerbezeichnet. In einem hochwertigen polimentvergoldeten Rahmen nach französischem Vorbild mit Ornamentgravur auf kreuzschraffiertem Grund sowie reliefierter Sichtleiste mit Blattspitzen gerahmt.
WVZ Fröhlich-Schauseil M 78, dort versehentlich mit dem falschen Titel des nahezu motivgleichen Gemäldes M 77 "Landschaft mit Wasserfall, rechts vorn eine Hirtin mit Vieh".
"Ein Beispiel für das
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30 x 39,5 cm, Ra. 48,5 x 58 cm.
008 Carl Robert Kummer, Die Elbe bei Herrnskretschen. Um 1830.
Carl Robert Kummer 1810 Dresden – 1889 ebenda
Öl auf Papier, auf Malpappe kaschiert. Verso Mi. in Blei wohl signiert "Robert Kummer". Darüber auf blauem, aufkaschiertem Papier in Feder nummeriert "31" sowie auf kleinem Papierstreifen u.re. in Feder nummeriert "5". In einer hochwertigen versilberten und mit Goldlack-Überzug versehenen Modellleiste gerahmt.
Das Gemälde ist im Nachtrag zum WVZ Nüdling registriert.
Wir danken Frau Dr. Elisabeth Nüdling, Fulda, für freundliche Hinweise.
"Schon in jungen Jahren zog Kummer
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24 x 43 cm, Ra. 30,8 x 49,8 cm.
009 Wilhelm Kray (zugeschr.), Allegorie der Musik. 3. Viertel 19. Jh.
Wilhelm Kray 1828 Berlin – 1889 München
Öl auf Malpappe. Unterhalb der Darstellung re. in Blei signiert "Kray". Verso u.re. in Blei bezeichnet "Kray", ortsbezeichnet "Wien" sowie darüber bemaßt "16 x 33". Nummeriert "739" Mi. sowie "23/25" o.re. Im gefassten Passepartout aus Karton mit halbkreisförmigem Bildausschnitt. Verso von fremder Hand in Feder nochmals bezeichnet "Wilhelm Kray" sowie mit Lebensdaten und weiteren biografischen Angaben versehen.
Malschicht mit winzigen Fleckchen und punktuellen Retuschen an Arm und Kopf des li. Puttos sowie im Gewand der Frau. Kleine Kratzer und ein gelbes Fleckchen re. des Kopfes des li. Putto. Verso mit Stockflecken und Montierungsresten. Psp. mit vereinzelten Läsionen und Gebrauchsspuren.
BA. 16,6 x 33 cm, Psp. 37,5 x 46 cm.
011 Adolph Heinrich Lier "Wirtshaus in Polling" (Studie). Um 1870.
Adolph Heinrich Lier 1826 Herrnhut – 1882 Vahrn (Brixen)
Öl auf Papier, vollflächig auf Malpappe aufkaschiert. Verso auf einem klebemontierten Papieretikett in Tusche signiert "A. Lier" und betitelt sowie zweifach mit dem Dresdner Nachlass-Stempel "NACHLASS ADOLF LIER EIGENHÄNDIGES WERK" (Schriftart leicht abweichend) versehen. In einer dunkelbraunen Holzleiste mit goldfarbener Zierleiste gerahmt.
Nicht im WVZ Mennacher.
Die Randbereiche teils mit wohl rahmungsbedingten Läsionen sowie winzigen Farbabplatzern am re. Rand und am o. Rand innerhalb des Himmels sowie der Mi. im Bereich der Überdachung. Die Ecken angesetzt bzw. minimal aufgefasert. Über das Bild verteilt zahlreiche kleinteilige Retuschen.
24,5 x 32,5 cm, Ra. 29,2 x 36,8 cm.
012 Johann Christian Reinhart, Blick auf Tivoli mit dem Ponte di San Rocco. Wohl um 1813.
Johann Christian Reinhart 1761 Hof / Bayern – 1847 Rom
Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einem goldfarbenen, klassizistischen Rahmen der Entstehungszeit mit versilberten Halbrundstäben und einer Sichtleiste mit Blattspitzen-Ornament gerahmt.
Nicht im WVZ Feuchtmayer, vgl. jedoch das nahezu motivgleiche Gemälde des Künstlers "Tivoli mit Ponte di San Rocco", 1813, Öl auf Leinwand, 76 x 57,5 cm, Museum Georg Schäfer, Schweinfurt, Inv.Nr. MGS 2287, WVZ Feuchtmayer G 10.
Lit.:
Rott, Herbert W.; Stolzenburg, Andreas; Schmid, F. Carlo:
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74 x 62 cm, Ra. 85 x 72 cm.
Bernhard Mühlig 1829 Eibenstock – 1910 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert u.li. "B. Mühlig". Verso auf dem Keilrahmen mit einem Papieretikett und Anmerkungen zur Rahmung in Blei. In einem vergoldeten Schmuckrahmen.
Malschicht mit kleiner, farbfalscher Retusche im Bereich des Himmels mittig. Im Himmel o.re. ein kleiner bräunlicher Fleck. Firnis etwas unregelmäßig. Leichte Abriebe und sehr kleine Farbverluste im Falzbereich. Rahmen leicht kratzspurig, die Kanten mit kleinen Bestoßungen und Materialverlusten.
33,5 x 65,5 cm, Ra. 48,4 x 79,5 cm.
014 Georg Oeder, Spätsommer am Dorfrand. Wohl späte 1880er Jahre.
Georg Oeder 1846 Aachen – 1931 Düsseldorf
Öl auf Malpappe. Unsigniert. Verso auf einem Papieretikett mit der maschinenschriftlichen Authentiziätsbestätigung von Helene Woermann, Dresden, 16. Dezember 1936, Tochter von Prof. Dr. Karl Woermann, ehem. Direktor der Staatlichen Gemäldegalerie Dresden. In einer goldfarbenen, ornamentalen Stuckleiste gerahmt.
Provenienz: Privatbesitz Goslar, vormals Dresden, Sammlung Prof. Dr. Karl Woermann, Dresden.
Bildträger leicht verwölbt. Malschicht in den Randbereichen umlaufend mit farbfalschen Retuschen.
33 x 26 cm, Ra. 46,2 x 39,5 cm.
015 Deutscher Künstler, Bildnis eines Herren. Wohl um 1820/1830.
Öl auf Leinwand. Unsigniert. In profilierter Holzleiste gerahmt.
Leinwand mit Deformationen an den u. Ecken. Keilrahmen erneuert. Malschicht mit Alterskrakelee und Klimakante. Retuschen in den Gesichtspartien und im Hintergrund an einem geschlossenen und hinterlegten Leinwandriss. Malschicht-Abrieb und kleine Fehlstellen im Falzbereich.
70 x 62 cm, Ra. 90 x 76 cm.
016 Deutscher Künstler, Der Blumenzüchter. Wohl Mitte / spätes 19. Jh.
Öl auf Holz. Unsigniert. Verso in Blei nummeriert "18" sowie mit weiteren Annotationen. Im goldfarbenen Schmuckrahmen.
Das Motiv zeigt einen Gutshof in Uichtritz bei Weißenfels, Sachsen-Anhalt.
Bildträger leicht angeschmutzt. Malschicht mit winzigen Fehlstellen in der Himmelpartie und im Falzbereich. Rahmen mit leicht offenen Gehrungen und Rissbildung sowie verso punktuell mit Anobienbefall.
23,2 x 32 cm, Ra. 33 x 41,7 cm.
017 Adrian Ludwig Richter (in der Art von), Der Maler mit den Kindern vor dem Dorf. Spätes 19. Jh.
Adrian Ludwig Richter 1803 Dresden – 1884 ebenda
Öl auf Holz (aus drei vertikal verlaufenden Platten gefügt), verso parkettiert. Unsigniert. In einer Berliner Leiste gerahmt.
Die drei gefügten Holzplatten jeweils etwas gewölbt und mit einem langen, verleimten, horizontalen Riss in o. Platte. Die Fugen retuschiert. O. Bildrand ungerade. Verso Bildträger mit vier Löchlein, diese verso geschlossen. Die Kanten minimal bestoßen und mit kleinen Farbverlusten. Malschicht mit ausgeprägten Frühschwundrissen, diese und weitere Fehlstellen der Malschicht retuschiert. Rahmen altersbedingt partiell berieben, mit kleinen Fehlstellen der Fassung.
27,9 x 34,9 cm, Ra. 35 x 41,5 cm.
Albert Schwendy 1820 Berlin – 1902 Dessau
Öl auf Leinwand. Signiert "Albert Schwendy" und datiert u.re. In einem prunkvollen, goldfarbenen, masseverzierten Schmuckrahmen.
In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts entstanden mehrere Ansichten der Stadt Goslar. Vgl. u.a. "Ansicht von Goslar, im Hintergrund die Türme von Cosmas und Damian" 1889, Öl auf Leinwand, 33 x 29 cm, Bassenge, Berlin 2017.
Bildränder im Falzbereich mit deutlichen rahmungsbedingten Druckstellen, Malschicht-Abrieb und partiellen Farbverlusten am u. Rand. Unscheinbare Deformationen der Leinwand u.li. und u.re. Malschicht im Himmel mit Runzelbildung und leichtem Krakelee, eine großflächige Retusche im Himmel oberhalb der Türme. Firnis gegilbt. Rahmen stellenweise restauriert mit unauffälligen Fehlstellen sowie verso mit einer aufgenagelten Spanplatte o.re.
31,5 x 55,4 cm, Ra. 52,8 x 76,5 cm.
019 Deutscher Künstler, Sonntagsspaziergang im Park. 1. H. 19. Jh.
Öl auf kräftigem Papier, vollflächig auf Hartfaser kaschiert. Unsigniert. In einer Modellleiste gerahmt.
Malschicht mit Alterskrakelee und sehr kleinen unauffäligen Fehlstellen, leichter Abrieb im Falzbereich.
47,8 x 67,4 cm, Ra. 64,2 x 83,5 cm.
031 Otto Altenkirch "Am Sandberg (Am Schwedenstein bei Wahrenbrück)". 1926.
Otto Altenkirch 1875 Ziesar – 1945 Siebenlehn
Öl auf Leinwand (Köperbindung). Signiert "Otto Altenkirch" u.re. Verso auf dem Bildträger in weißer Kreide nummeriert "3" sowie auf der o. Keilrahmenleiste in Blei schwach lesbar betitelt "Am Schwedenstein bei Wahrenbrück", nochmals signiert und ortsbezeichnet "Siebenlehn Dresden". Die re. Keilrahmenleiste mit einer Nummerierung in Faserstift von fremder Hand. In einer gekehlten Leiste mit goldfarbener Schlagmetallauflage gerahmt, die Sichtleiste mit reliefierter Eierstab-Ornamentik.
WVZ Petrasch 1926–54–L mit minimal abweichenden Maßangaben.
Malschicht mit sehr vereinzeltem, unscheinbarem Frühschwundkrakelee sowie partiell mit Alterskrakelee. Im Bereich des u.n Sandbergs Mi. Schollenbildung mit vereinzelt aufstehenden Farbschollen. Die äußerste o. Bildkante (Falzbereich) mit vereinzelten kleinen Farbverlusten. Winziges Fleckchen auf der Oberfläche Mi. Je ein Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess in den Ecken.
30,5 x 40,5 cm, Ra. 42 x 51,5 cm.
032 Fritz Beckert, Blick in die Klosterkirche Banz. 1917.
Fritz Beckert 1877 Leipzig – 1962 Dresden
Öl auf Malpappe. Geritzt signiert "Fritz Beckert" und datiert u.re. Verso Mi. in Blei mit Adressvermerk des ehemaligen Besitzers versehen , o.re. eine weitere Notiz "Leg". U.li. verschiedenfarbig nummeriert "38." und "Hb. III S. 32". In einem opulenten, goldbronzefarbenen Schmuckrahmen mit Eck- und Mittelkartuschen.
Bildträger minimal gewölbt und bestoßen, o.re. Ecke gestaucht. Malschicht mit Fehlstellen im Falzbereich, pastose Farbpartien partiell verpresst, eine Kratzspur im li. Gestühl. Rahmen mit kleineren Läsionen, wenige Fehlstellen der Fassung.
49,2 x 32,2 cm, Ra. 72 x 54,5 cm.
033 Siegfried Berndt, Oberlausitzer (?) Herbstlandschaft. 1920er/1930er Jahre.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Öl auf Malpappe. U.re. monogrammiert "SB". Verso auf einem Papieretikett in Pinsel nummeriert "75" u.li., u.re. in Faserstift nummeriert "11". In einer einfachen, farbig gefassten Holzleiste gerahmt.
Bildträger gewölbt, verso atelierspurig. Malschicht mit Runzel- und Blasenbildung im re. Randbereich, vereinzelte Retuschen im Bereich des Himmels. Firnis mit unterschiedlichem Oberflächenglanz.
26,3 x 46,7 cm, Ra. 33,5 x 54,5 cm.
034 Ferdinand Dorsch, Blick ins Land. 1902.
Ferdinand Dorsch 1875 Fünfkirchen/Ungarn – 1938 Dresden
Öl auf Leinwand, vollflächig wohl von Künstlerhand auf kräftige Malpappe kaschiert. Signiert "FERD DORSCH", ortsbezeichnet "DRESDEN" und datiert u.li. Verso mit einem Papieretikett der "Spiegel- und Bilderrahmen-Fabrik A. Adam, Dresden", u.li. mit Annotationen in Blei von fremder Hand zur Rahmung. In einer lasierend gefassten, profilierten Holzleiste mit vergoldeter Sichtleiste gerahmt. Verso auf dem Ra. ein Etikett der Kunsthandlung "K. Ferd. Heckel, Mannheim".
Firnis gegilbt und oberflächliche Schmutzablagerungen in den Tiefen der Malschicht. Diese am u.re. Bildrand etwas berieben. Kleine Kratzer in der Malschicht u.li. im Bereich der Datierung. Firnis v.a. im Bereich des re. Baumes mit matten Stellen. Im Falzbereich Firnis gedunkelt, im gerahmten Zustand nicht sichtbar.
53,7 x 56,5 cm, Ra. 65 x 68 cm.
035 Walter Bertelsmann "Bei Glückstadt (Niederelbe)". Wohl 1927/1928.
Walter Bertelsmann 1877 Bremen – 1963 Worpswede
Öl auf Malpappe. Signiert "W. Bertelsmann" u.li. Verso in Blei wohl von fremder Hand betitelt und künstlerbezeichnet "Walter Bertelsmann Worpswede" sowie in weißer Kreide nummeriert "1210". In einer profilierten, farbig gefassten Holzleiste gerahmt.
WVZ Felgendreher 448 (in Vorbereitung).
Vgl. motivisch "Blick über die Elbe bei Glückstadt", undatiert, Öl auf Karton, 23 x 34 cm, WVZ Felgendreher 445 (in Vorbereitung) sowie "Blick zwischen Krautsand und Glückstadt" 1927, Öl auf
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33,8 x 51 cm, Ra. 46 x 63 cm.
036 Richard Dreher, Sommerlandschaft mit Feldern bei Dresden. Um 1902.
Richard Dreher 1875 Dresden – 1932 ebenda
Öl auf Leinwand. Unsigniert. In einem goldfarbenen Stuckrahmen mit Eckkartuschen gerahmt.
Malträger etwas locker sitzend, u.li. leicht deformiert. Malschicht leicht angeschmutzt. Alterskrakelee, insbesondere in der o. Bildhälfte mit winzigen unscheinbaren Farbabplatzern. Der Spannrahmen ohne Keile.
54 x 68 cm, Ra. 77 x 90 cm.
037 Arno Drescher "Portrait eines jungen Mannes" / Kleiner Schaffnerjunge. Um 1940.
Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig
Öl auf Holz bzw. Zigarrenkistendeckel. Unsigniert. "Portrait eines jungen Mannes verso mit einem Künstler-Adressetikett "Leipzig". Hinter Glas in einfacher brauner Leiste gerahmt. "Kleiner Schaffnerjunge" verso in Blei bezeichnet "Nachlass Arno Drescher".
O.re. Ecke angeschmutzt.
27,4 x 22,2 cm, Ra. 35,7 x 31,3 cm / 31,3 x 21,5 cm.
038 Georg Hänel, Zwei sensende Almbauern. 1944.
Georg Hänel 1879 Dresden – 1945 ebenda
Wilhelm von Baensch 1828 Magdeburg – 1899 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert "G. Hänel" und datiert u.li. Verso auf dem Keilrahmen o.re. ein fragmentarisch erhaltenes Etikett, in Tusche künstlerbezeichnet "Georg Hän[…] Dresd[…] N[…]". Mit der teils verblassten Adress-Stempelung "Georg Hänel / Dresden N 6 / Radeberger Str 23" sowie einer weiteren Stempelung "Finanzministerium / als Vorstand der / Wilhelm und Bertha v. Baensch Stiftung", diese mit einer handschriftlichen Inventar-Nr. Verso Leinwand mit Annotationen in Kreide. In einem
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90 x 115,5 cm, Ra. 106,5 x 132 cm.
039 Dietz Edzard, An der Bar. Wohl späte 1930er Jahre/1940er Jahre.
Dietz Edzard 1893 Bremen – 1963 Paris
Öl auf Leinwand. Signiert u.re. "D. Edzard". Rückseitig die gestempelte Bezeichnung "C". Im gold-, weiß- und beige gefassten Schmuckrahmen.
Malschicht mit leichtem Krakelee sowie partiellen Farbverlusten, insbesondere im Hintergrundbereich sichtbar sowie punktuell neben und auf der Figur sowie auf den Gefäßen, teilweise mit unauffälligen kleinen Retuschen. Li. des Kinns eine kleine Druckstelle. Der Falzbereich leicht berieben und mit Farbverlusten.
50 x 40 cm, Ra. 65,6 x 55 cm.
040 Max Pietschmann, Sommerwiese am See. 1896.
Max Pietschmann 1865 Dresden – 1952 ebenda
Öl auf Malpappe. Signiert "M. Pietschmann" und datiert u.re. In einer goldfarbenen Schmuckleiste gerahmt.
40,5 x 63 cm. Ra. 50,7 x 73,5 cm.
041 Hans Rudolf Hentschel "Birkenweg im Herbst". Frühes 20. Jh.
Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Öl auf kräftigem, grauen Papier, vollflächig auf eine Hartfaserplatte kaschiert. Signiert "H. R. HENTSCHEL" u.re. Verso o.re. in Blei künstlerbezeichnet und betitelt. In einer blassgoldenen Schmuckleiste mit floralem Eckdekor gerahmt. Verso mit erneuerter Eckverplattung.
Mit einem originalen Kaufbeleg von 1941.
Kaschierung mit beschnittenen Kanten, unauffälligen Randmängeln und mehreren Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess sowie partiellen Stauchungen am o. und u. Rand. Ein kleiner Farbverlust u.li. Verso gebräunt, fleckig und leicht gewellt mit kleinen Ausrissen im Randbereich. Rahmen leicht kratzspurig und partiell bestoßen, teils mit farbfalschen Retuschen.
71 x 59,5 cm, Ra. 82,4 x 70,5 cm.
042 Carl Hessmert "Trüber Tag im Frühling" (Märkische Wiesenlandschaft). Frühes 20. Jh.
Carl Hessmert 1869 Fürstenberg/Oder – 1928 Berlin
Öl auf Leinwand. Geritzt signiert "C Hessmert" u.li. Verso auf dem Keilrahmen nummeriert, künstlerbezeichnet und betitelt. In einer hochwertigen, vergoldeten Conzen-Modellleiste gerahmt.
Malschicht vereinzelt mit sehr feinen Rissen und punktuellen Fehlstellen.
Eine rahmungsbedingte Druckstelle entlang des u. Randes, zwei Kratzspuren o.li.
63 x 78 cm, Ra. 77,8 x 93,4 cm.
043 Friederike Koch von Langentreu, Orientalisches Spiel. 1910er Jahre.
Friederike Koch von Langentreu 1866 Conegliano – 1941 Säben bei Klausen
Öl auf Leinwand (Markisenstoff). Signiert "F v Koch" u.re. Verso auf der re. Keilrahmenleiste nochmals in blauer Kreide künstlerbezeichnet. In einer goldfarbenen Leiste mit Wellendekor gerahmt.
Bildträger in den Eckbereichen leicht wellig. Malschicht vereinzelt mit Krakelee. Klimakante entlang des Mittelholms des Keilrahmens. Kleine Farbverluste im Falzbereich. Kleine Malschicht-Fehlstellen in unterer li. und re. Ecke, mit geringfügigen Lockerungen. Firnis leicht gegilbt. Rahmen mit vereinzelten Fehlstellen der Fassung.
105,6 x 125 cm, Ra. 113 x 132,5 cm.
044 Friederike Koch von Langentreu, Sitzender Knabe am Strand. Um 1910.
Friederike Koch von Langentreu 1866 Conegliano – 1941 Säben bei Klausen
Öl auf Leinwand. Signiert u.li. "F v Koch". Verso auf dem Keilrahmen in blauer Kreide künstlerbezeichnet o.Mi., li. nummeriert "3741" sowie mit Resten alter Papieretiketten. In profilierter, vergoldeter Leiste gerahmt.
Format durch Umspannen durch die Künstlerin vergrößert (Nagellöcher der ersten Aufspannung entlang der Randbereiche sichtbar). Leichte, punktuelle Deformationen an den Rändern aufgrund der Formatvergrößerung. Malschicht-Fehlstelle im Buchstabe "K" der Signatur. Senkrechte Druckspur (ca. 3 cm) mit geringfügigem Malschicht-Verlust o.re. Malschicht im Falzbereich leicht berieben. Firnis leicht gegilbt.
71,6 x 83,4 cm, Ra. 80,3 x 92,7 cm.
045 Friederike Koch von Langentreu, Holländische Wäscherin. Um 1910.
Friederike Koch von Langentreu 1866 Conegliano – 1941 Säben bei Klausen
Öl auf Leinwand. Signiert u. li. " F v Koch". Im breiten, goldfarbenen Rahmen.
Bildträger neu gespannt, insgesamt um ca. 1 cm vergrößert. Malschicht leicht krakeliert und kratzspurig, mit kleinen, unauffälligen Farbverlusten.
111 x 76 cm. Ra. 120 x 84,5 cm.
046 Rudolf Poeschmann "Sommertag in Georgenfeld". 1924.
Rudolf Poeschmann 1878 Plauen – 1954 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert "RUD. POESCHMANN / DRESDEN" u.li. Verso nochmals signiert und datiert sowie betitelt. Im grau-goldfarbenen Profilrahmen.
Ein kleiner Farbverlust o.re. Rahmen kratzspurig.
60,5 x 80,5 cm, Ra. 79,5 x 98,5 cm.
047 Rudolf Poeschmann, Dresden – Zwingergarten. Um 1924.
Rudolf Poeschmann 1878 Plauen – 1954 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert "RUD. POESCHMANN" und ortsbezeichnet "DRESDEN" u.li. Gerahmt.
Der Dresdner Zwinger zählte zu Poeschmanns ergiebigsten Motivquellen, in den 1920er Jahren entstanden zahlreiche Arbeiten in Öl und Aquarell.
Kleinere Leinwanddeformationen in den Ecken, im äußersten Randbereich mehrere (werkimmanente?) Nagellöchlein.
56 x 70 cm, Ra. 65,2 x 80 cm.
048 Rudolf Poeschmann, Radebeul – Blick auf die Villa Sorgenfrei. 1920er/1930er Jahre.
Rudolf Poeschmann 1878 Plauen – 1954 Dresden
Öl auf Leinwand. Signiert "RUD. POESCHMANN / DRESDEN" u.re. In einer gekehlten Zierleiste gerahmt.
Unauffällige Leinwanddeformationen, in den Ecken Nagellöchlein aus dem Werkprozess. Malschicht vereinzelt mit sehr feinem Krakelee und winzigen Fleckchen.
80,5 x 94,5 cm, Ra. 93,5 x 107,5 cm.
049 Hermann Theodor Droop "Der Feldweg" (Sommerlandschaft mit Pferdepflug). Wohl 1930er Jahre.
Hermann Theodor Droop 1879 Emden – 1957 Ziegenhain b. Meißen
Öl auf Leinwand. Signiert u.li. "H. T. Droop.". Verso auf dem Keilrahmen betitelt und künstlerbezeichnet. In einer goldfarbenen, profilierten Holzleiste gerahmt.
Bildträger u.li. mit Fehlstellen. Rahmen leicht bestoßen und mit Materialverlusten, partiell retuschiert.
60,5 x 80,5 cm, Ra. 91 x 70 cm.
050 Toni Roth, Stillleben mit Stiefmütterchen. Wohl um 1925.
Toni Roth 1899 München – 1971 Greifenberg (Oberbayern)
Öl auf Malpappe. Signiert "Toni Roth" u.re., darunterliegend eine weitere, übermalte Signatur des Künstlers. In einer breiten schwarz- und goldfarbenen Leiste gerahmt.
Rahmen partiell berieben.
26 x 22,5 cm, Ra. 37,3 x 29,1 cm.
051 Clara Sachsse, Stillleben mit großem Meissner Tafelaufsatz. 1911.
Clara Sachsse 1876 Dresden (?) – nach 1958
Max Walter Sachsse 1870 Bautzen – ? Dresden
Oscar Troplowitz 1863 Gleiwitz – 1918 Hamburg
Öl auf Leinwand. Signiert "C. Sachsse" und datiert u.re. Verso auf dem Keilrahmen mit Annotationen in Blei. In einer breiten, gekehlten, schwarz lackierten Holzleiste gerahmt.
Mit einem handschriftlichen Notizzettel der 1910er Jahre "Das Bild habe ich von Hilde Scheele. Gemalt hat es Clara Sachße".
Firnis vergilbt und verschmutzt. Sichtleiste des Rahmens gelöst, Gehrungen leicht geöffnet.
85 x 80, Ra. 108 x 102 cm.
052 Fritz Ernst Rentsch, Atelier des Künstlers. 1932.
Fritz Ernst Rentsch 1867 Dresden – 1946 Naumburg
Öl auf Leinwand. Signiert "Fritz Rentsch" und datiert o.re. Verso ein seitenverkehrtes Damenbildnis in Öl, teils mit weißen Farbstrichen übergangen sowie Mi. in weißer Kreide nummeriert "48".
Provenienz: Nachlass Anny Schäfer, Naumburg, (Lebenspartnerin von Fritz Rentsch).
Leinwand mit leichten Deformationen, Malschicht mit minimalen Defekten. Fachgerechte Anränderung. Am o. und u. Bildrand Nagellöchlein durch Zweitverwendung der Leinwand. Keilrahmen etwas verzogen.
80,3 x 66 cm.
053 Wilhelm Georg Ritter "Landstraße mit Ebereschen". Um 1890.
Wilhelm Georg Ritter 1850 Marburg a.d. Lahn – 1926 Moritzburg
Öl auf Leinwand. Signiert "W. G. Ritter" u.li. Verso auf der Keilrahmenleiste nummeriert "Nr. 1" und betitelt sowie von fremder Hand bezeichnet. Im goldfarbenen Stuckrahmen mit Eck- und Mittelkartuschen.
Bildträger mit sehr unscheinbaren Deformationen, teils aufgrund pastoser Farbschicht. Vereinzelte winzige bräunliche Flecken auf der Oberfläche. Senkrecht verlaufendes Alterskrakelee re. Leichte Klimakante. Rahmen mit unauffälligen Fassungsfehlstellen und kleineren Rissen im Bereich der Gehrungen.
55 x 80,2 cm, Ra. 75 x 100 cm.
054 August Schlüter "Lautersee". Frühes 20. Jh.
August Schlüter 1858 Münster – 1928 Düsseldorf
Öl auf Leinwand. Signiert "A. Schlüter" und betitelt u.re. Im re. seitlichen Falzbereich in Blei bezeichnet, teils gestrichen. Verso auf der Leinwand der Stempel eines Kunstverlages. Im schwarzen Schleiflackrahmen.
Bildträger angeschmutzt, an den Rändern berieben. Krakelee in den hellen pastosen Farbpartien. Druckstelle im Himmel o.li. Rahmen mit Flecken, Läsionen sowie größeren Fehlstellen u.li. und in der o.li. Ecke.
71,5 x 101 cm, Ra. 88 x 118 cm.
055 Wilhelm Schulze-Rose, Morgenstimmung im Park. Wohl 1920er/1930er Jahre.
Wilhelm Schulze-Rose 1872 Dahme – 1950 Schirgiswalde
Öl auf Leinwand. Monogrammiert "S.R." u.li. In einer schmalen, weißen Holzleiste gerahmt.
O. Keilrahmenleiste aufgedoppelt. Ausgeprägtes Krakelee insbes. in re. Bildhälfte (wohl aufgrund von Feuchtigkeitseinwirkung). Ein Leinwand-Riss u.re. sowie ein weiterer, verso unsachgemäß hinterlegter Mi., mit Malschicht-Verlusten. Randbereiche mit kleinen Läsionen. Insges. mit leichten Schmutzablagerungen.
113,2 x 93,9 cm, Ra. 115,5 x 96,2 cm.
056 Ernst Oskar Simonson-Castelli, Segler in der Abenddämmerung. Um 1900.
Ernst Oskar Simonson-Castelli 1864 Dresden – 1929 ebenda
Öl auf Leinwand. Signiert "E. O. Simson-Castelli" u.re., dort auch eine weitere getilgte Signatur. In einer gekehlten, schwarz lackierten Leiste gerahmt.
Bildträger locker und wellig, umlaufende Klimakante. Malschicht mit Bereibungen im Randbereich und vereinzelten Fleckchen.
69,3 x 52,4 cm, Ra. 90 x 72,5 cm.
057 Ernst Oskar Simonson-Castelli, Männer mit Handkarren am Meeresstrand. Um 1900.
Ernst Oskar Simonson-Castelli 1864 Dresden – 1929 ebenda
Öl auf Leinwand. Signiert "E. O. Simonson-Castelli" u.re. In einem breiten dunkelbraunen Rahmen mit goldfarbener Sichtleiste gerahmt.
Bildträger insgesamt etwas angeschmutzt, der Falzbereich mit helleren Druckstellen. Die Ecken bestoßen mit kleineren Material- und Farbverlusten, im gerahmten Zustand nicht sichtbar. Ein restaurierter Malschichtverlust im Bereich des Wassers re.
76,5 x 60,9 cm, Ra. 103 x 87 cm.
058 Joseph Fritz Zalisz, Oberitalienische Seenlandschaft. Um 1920.
Joseph Fritz Zalisz 1893 Gera – 1971 Holzhausen
Öl auf Malpappe. Verso in Blei signiert "Fr. Zalisz".
Kanten bestoßen, in den Ecken Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess. Malschicht unscheinbar kratzspurig.
34,8 x 50 cm.
059 Hans Unger, Stillleben mit Rosen. Wohl 1920er Jahre.
Hans Unger 1872 Bautzen – 1936 Dresden
Öl auf Malpappe. Signiert "H. Unger" u.re. Im prachtvollen, originalen, polimentvergoldeten Modellrahmen des Künstlers gerahmt. Auf dem Rahmen rückseitig künstlerbezeichnet und mit einem alten Papieretikett, darauf bezeichnet "Hans Unger / Bildnis in grau".
Bildträger verwölbt, die Ränder leicht bestoßen und mit Materialverlusten, insbes. u.re. Ecke. Malschicht mit rahmungsbedingtem Abrieb, Druckstellen und Verschmutzungen im Falzbereich. Nagellöchlein am Rand o.Mi. Mehrere unscheinbare Fleckchen auf der Malschicht-Oberfläche. Pastosität o.li. in roter Blüte berieben. Rahmen mit Lockerungen der Fassung sowie vereinzelten Fehlstellen.
65 x 55 cm, Ra. 81 x 69 cm.
060 Paul Söborg, Blick auf die Albrechtsburg Meißen. Vor 1903.
Paul Söborg 1852 Berlin – 1937 ebenda
Öl auf Leinwand, vollflächig auf Malpappe kaschiert und im Randbereich umlaufend verstärkt. Signiert "P. Söborg" u.re. Verso in Tusche künstlerbezeichnet "Paul Söborg. Spandau, Pichelswerderstr. 2". In einer gekehlten goldfarbenen Schmuckleiste gerahmt.
Die Datierung ergibt sich aus den fehlenden Westturmspitzen des Meißner Doms, die 1903–1909 erbaut wurden und auf Söborgs Ansicht noch nicht vorhanden sind.
Bildträger leicht angeschmutzt, bestoßen und minimal gewölbt, die Randverstärkung partiell fehlend. Malschicht im Falzbereich mit Bereibungen, punktuellen Farbverlusten und einer rahmungsbedingten goldfarbenen Anhaftung o.re. Eine längliche Fehlstelle (Länge ca. 1,3 cm) entlang der Falzkante o.Mi., im gerahmten Zustand nicht sichtbar. Rahmen mit kleineren Kratzspuren und Läsionen.
22,8 x 30,8 cm, Ra. 38,8 x 46,8 cm.
061 Johannes Weber "Knabe im Gras". 1909.
Johannes Weber 1871 Zollikon – 1949 Zürich
Öl auf Leinwand. Signiert "Joh. Weber" und datiert u.re. Verso mit einem Papieretikett versehen, darauf Künstlerdaten, Titel-, Technik- und Ausstellungsangaben vermerkt sowie eine Nummerierung. In einer breiten goldbronzefarbenen Leiste gerahmt.
Ausgestellt in: 22. Ausstellung der Gesellschaft Schweizerischer Maler, Bildhauer und Architekten
Kunsthaus Zürich, 25. März – 14. Mai 1950.
Bildträger mit unscheinbaren Deformationen am li. Arm des Jungen sowie in der Wiese o.re. Malschicht im Falzbereich mit leichtem Abrieb und kleinen Farbfehlstellen. In den pastosen Partien partiell krakeliert. Firnis etwas gegilbt. Bräunliche Farblaufspur u.li. neben dem Unterschenkel des li. Beins. O. Rahmenleiste leicht gebogen und mit Nagelloch o.Mi. Das lichte Maß des Rahmens geringfügig zu groß für das Gemäldeformat. Rahmen gebrauchsspurig und mit Farblaufspuren u.re.
100 x 80 cm, Ra. 117,8 x 98,4 cm.
072 Charles Crodel, Im Tierpark mit Luftballonverkäufer. Wohl 1960er Jahre.
Charles Crodel 1894 Marseille – 1973 München
Öl auf Leinwand, vollflächig auf Pappe kaschiert, Tryptichon. Unsigniert. Verso auf einem Klebeetikett mit dem Nachlass-Stempel, nummeriert "803". Von Künstlerhand in einem dreiteiligen, textilbezogenen Passepartout montiert und in einer hochwertigen, breiten, braunschwarz gefassten Holzleiste gerahmt.
Nicht im WVZ Lehmann.
Passepartout leicht angeschmutzt. Der mittlere Bildteil mit einer unscheinbaren, hellen Farbspur.
58 x 148 cm, Ra. 68 x 159 cm.
073 Ismail Çoban, Ohne Titel. 1982.
Ismail Çoban 1945 Çorum (Türkei)
Öl auf Leinwand. Geritzt signiert "Ismail Çoban" und datiert u.re. Verso auf dem Malträger nochmals undeutlich signiert. In einer profilierten, partiell goldfarbenen Holzleiste gerahmt.
30,3 x 24,5 cm, Ra. 41 x 34,5 cm.
074 Arno Drescher, Bauernhof bei Leipzig. Wohl frühe 1950er Jahre.
Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig
Öl auf papierkaschierter Malpappe. Signiert "A. Drescher" u.li. Verso mit hellgelb bemalter Papierkaschierung. Darauf zwei Nummerierungen o.li. "200" sowie "037".
Kleine Stauchung im Papier am Rand o.li. Leichter Malschicht-Abrieb an den Bildkanten. Sehr unscheinbare waagerechte Druckstelle o.Mi. Wenige, winzige, fachgerechte Retuschen u.Mi. sowie o.re.
34,7 x 41,4 cm.
075 Jürgen Dreißig, Ohne Titel. 1984.
Jürgen Dreißig 1956 Dresden – lebt in Dresden
Öl auf Hartfaser. U.re. signiert "Dreißig" und datiert. Gerahmt.
Bildträger mit leicht bestoßenen Ecken und Rändern, partiell mit Materialverlust. Malschicht mit kleinen Fehlstellen und Materialanhaftungen. Firnis mit Verfärbungen. Rahmen nicht genau passend.
80,4 x 108 cm, Ra. 87,6 x 116,4 cm.
076 Curt Echtermeyer "Selbstbildnis". 1946/1947.
Curt Echtermeyer 1896 Valparaíso (Chile) – 1971 San Vicente de Calders (Spanien)
Öl auf Sperrholz. Unsigniert. Verso Bildträger mit einer teils durch ein Etikett verdeckten Stempelung "[C]urt Echtermeier [sic!]. Nachlass- und Ausstellungsetikett der Galerie Bassenge u.li. auf einem weißen Klebeetikett nummeriert "Nr. 15" o.Mi. In einem schwarzen Schattenfugenrahmen.
Ausgestellt in: Galerie Bassenge, Berlin, vom 24. Januar – 07. Februar 2014, Kat.-Nr. 28, abgebildet im von der Galerie Bassenge und dem Archiv Klaus Spermann herausgegebenen Katalog, S. 43.
Re. Rand des Bildträgers werkimmanent etwas ungerade, die Ecken sehr leicht bestoßen. Malschicht leicht krakeliert, mit zahlreichen, sehr kleinen punktuellen Retuschen. Am u.re. Rand zwei kleine Fehlstellen. Vertikale Holzstruktur in der Malschicht ablesbar, mit unscheinbarer Rissbildung. Rahmen u.li. mit winzigem Materialverlust.
29,8 x 25,4 cm, Ra. 32,3 x 27,9 cm.
077 Lutz Fleischer "Jens B. (16)". 1985.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Eitempera auf grober Leinwand. Verso signiert "fleischer", betitelt und datiert sowie mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Vgl. die technik- und maßgleichen Arbeiten aus dem selben Jahr "Eberhard K. (52)" und "Heike S. (23)", abgebildet in: Lutz Fleischer. Küss den Nabel. Dresden 2001, hinterer Einband, dort betitelt "Köpfe".
Als mögliche Vorzeichnung vgl. das Bildnis mit Zigarette, wohl ebenfalls 1985, Kohlestiftzeichnung auf bräunlichem Papier, verzeichnet in der Werkdatenbank Sachsen, Nr. 00019323.
Leicht angeschmutzt. Malschicht berieben, punktuelle Farbverluste.
80 x 70 cm.
078 Lutz Fleischer "Reserved Soldier". 1985.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Öl auf Rupfen. In der Darstellung bezeichnet "Sie haben der Einberufungs-Überprüfung Folge zu leisten! Befehl!" (teils von den Figuren überdeckt). Verso auf der Querverstrebung des Keilrahmens in Grafit betitelt, signiert "fleischer" und datiert sowie in schwarzem Pinsel bezeichnet "KIA" und nummeriert "13". Bildträger und Keilrahmen mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen.
Malschicht mit vereinzelten, unscheinbaren Kratzspuren, partiell wohl werkimmanent. Keilrahmen zweitverwendet, mit Resten verschiedener Papierkaschierungen sowie Ölfarbe.
81 x 161 cm.
079 Lutz Fleischer "HAH". Um 1989.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Eitempera auf grober Leinwand, verso mit Velours bespannt. Unsigniert. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Vgl. motivisch "RK5", 1989, Acryl auf Leinwand, 80 x 80 cm, verzeichnet in der Werkdatenbank Sachsen, Nr. 00019329.
Leicht angeschmutzt.
96 x 96 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
080 Lutz Fleischer "ex oriente lux / caput camelus". 2005.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Assemblage. In Blei signiert "fleischer" und datiert u.li. Verso nochmals in rotem Farbstift signiert und datiert, ebenso in Kugelschreiber auf einem Etikett, dort auch verkürzt betitelt. Verso mit dem Nachlass-Stempel.
Verzeichnet in der Werkdatenbank Sachsen, Nr. 00019290.
Leicht bestoßen.
27 x 44,5 cm.
081 Lutz Fleischer "Ein Wonderbra für fünf dicke Damen". 2017.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Assemblage. In schwarzem Faserstift signiert "fleischer", datiert und betitelt. Verso mit dem Nachlass-Stempel. Gerahmt.
Leicht angeschmutzt. Rahmen mit Flecken und Läsionen, im Gesamtbild unauffällig.
Ra. 68,5 x 50,5 cm.
082 Lutz Fleischer "Chocoladen Collage" – "BIU". 2013.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Collage (verschiedene Papiere). Typografisch signiert "L. fleischer" und datiert u.re. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen. Hinter Glas in einem Wechselrahmen des Künstlers gerahmt.
Ra. 68 x 53 cm.
083 Lutz Fleischer "Chocoladen Collage" – Gefeldert. 2013.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Collage (verschiedene Papiere). Gestempelt signiert "L. fleischer" und datiert u.Mi. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen. Hinter Glas in einem Wechselrahmen des Künstlers gerahmt.
Ra. 68 x 53 cm.
084 Lutz Fleischer "Chocoladen Collage" – "Drei". 2013.
Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 ebenda
Collage (verschiedene Papiere). Gestempelt signiert "L. fleischer" und datiert u.li. Verso mit dem Nachlass-Stempel versehen. Hinter Glas in einem Wechselrahmen des Künstlers gerahmt.
Ra. 68 x 53 cm.
085 Ulrich Eisenfeld "Farbfelder-Feldfarben". 2000.
Ulrich Eisenfeld 1939 Falkenstein (Vogtland) – lebt und arbeitet in Kreischa/Quohren
Öl auf Malpappe, dreiteilig collagiert. In Blei signiert "Eisenfeld" und datiert u.re. Auf Untersatzkarton montiert, darauf nochmals signiert und datiert sowie betitelt. Verso zwei Etiketten mit teils handschriftlichen Künstler- und Werkangaben. Freigestellt im Passepartout montiert.
Werknummer Q2–30.
Zur Folge vgl. auch die Pastellarbeiten abgebildet in: Dr. Koch, Ingrid: Ulrich Eisenfeld. Stationen. Malerei. Zeichnung. Steindruck. Schloss Dippoldiswalde 2014, S. 81 ff.
Passepartout mit zwei Bereibungen am u. Rand.
36 x 16,5 cm, Psp. 60 x 50 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
086 Ulrich Eisenfeld "Frühjahr" aus der Folge "Feldfarben – Farbfelder". 2018.
Ulrich Eisenfeld 1939 Falkenstein (Vogtland) – lebt und arbeitet in Kreischa/Quohren
Öl auf Malpappe. In Blei signiert "Eisenfeld" und datiert u.li. Auf Untersatzkarton montiert, darauf nochmals signiert und datiert sowie betitelt. Verso zwei Etiketten mit teils handschriftlichen Künstler- und Werkangaben. Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
Zur Folge vgl. auch die Pastellarbeiten abgebildet in: Dr. Koch, Ingrid: Ulrich Eisenfeld. Stationen. Malerei. Zeichnung. Steindruck. Schloss Dippoldiswalde 2014, S. 81 ff.
Kanten des Bildträgers partiell mit kaum sichtbaren Stauchungen.
20 x 14,5 cm, Ra. 47,6 x 37,6 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
087 Wieland Förster "Kasbah von Hammamet". 1967.
Wieland Förster 1930 Dresden – lebt in Berlin
Eitempera auf Karton. In Blei signiert "förster" und teils unleserlich datiert u.re. Am o. Rand im Passepartout montiert, darauf innenseitig von Künstlerhand in Blei betitelt. Hinter Glas gerahmt.
Die Kasbah ist eine Festung aus dem 13. Jh., welche sich direkt am Strand von Hammamet befindet. Wieland Förster sah sie während eines kurzen, aber intensiven Aufenthalts in Tunesien im Jahr 1967. Hammamet besuchten u.a. auch Paul Klee und August Macke kurz vor Ausbruch des Ersten
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24,1 x 32 cm, Psp. 36,4 x 45 cm, Ra. 45,4 x 54,5 cm.
088 Wolfgang Frankenstein, Tagebau-Landschaft. 1967.
Wolfgang Frankenstein 1918 Berlin – 2010 ebenda
Öl auf Hartfaser. U.re. signiert "Frankenstein" und datiert.
Ecken und Ränder des Bildträgers bestoßen, teilweise mit Malschicht- bzw. Materialverlust. Wenige weiße Farbspritzer o.re. Im Falzbereich mit leichtem Abrieb. Verso mit Spuren eines ehemaligen Etiketts.
67 x 122 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
089 Arthur Geissler "Blick auf die Schrammsteine" (Sächsische Schweiz). 1948.
Arthur Geissler 1887 Erfurt – um 1963 Dresden
Öl auf Malpappe. Signiert "Arthur Geissler" und datiert u.li. Verso nochmals signiert und datiert sowie betitelt, nummeriert, bezeichnet und mit dem Stempel des Künstlers versehen. Im opulenten Schmuckrahmen.
Werkliste Arthur Geissler 92.
Falzbereich mit leichten Kratzspuren, Bereibungen und einer kleinen Fehlstelle u.li. Pastose Farbschichtpartie verpresst.
50,4 x 60,4 cm, Ra. 68,5 x 78,5 cm.
090 Erich Fraaß "Magnolien". Wohl um 1960/1965.
Erich Fraaß 1893 Glauchau – 1974 Dresden
Öl auf Leinwand, auf Hartfaser kaschiert. Signiert "E. Fraaß" u.re. Verso auf dem weiß lasierten Bildträger nochmals in Versalien signiert, bezeichnet "Dresden" und betitelt. In einer ockerfarben-weiß gefassten, profilierten Leiste gerahmt.
Nicht im WVZ Hebecker, vgl. jedoch motivisch die Gemälde "Malven", um 1965, WVZ Hebecker 811 und "Rosa Malven", 1958, WVZ Hebecker 725.
Wir danken Frau Susanne Hebecker, Weimar, für freundliche Hinweise.
Bildträger leicht gewölbt. Ein braunes Fleckchen auf der Malschicht o.li. Der Rahmen mit leicht geöffneten Gehrungen.
50 x 60 cm., Ra. 62 x 72 cm.
091 Hermann Glöckner "Formwandlung". 1977.
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Tempera und Faltung auf chamoisfarbenem, feinen Bütten mit Wasserzeichen. Verso in Blei monogrammiert "HG", ausführlich datiert "13.4.-22.5.77" sowie mit einer Widmung versehen u.re., o.re. betitelt, nochmals datiert "1927–77" sowie bezeichnet "Studio Glöckner National Galerie Berlin".
Technikbedingt vereinzelt leicht wellig. Der re. Blattrand Mi. und u. mit Stauchung, insgesamt wenige, kleine Knickspuren. Im Bereich des weißen Keils mit Retuschen in weißer Tempera, wohl von Künstlerhand. Partiell leichter Farbabrieb in den roten Bereichen. Verso atelierspurig sowie mit zwei Resten einer älteren Klebemontierung, die re. mit schwarzer Materialanhaftung und recto mit durchscheinendem Klebemittel.
14,6 x 20,9 cm.
092 Hermann Glöckner "Nach links" (Schwarzer aufrechter Keil zwischen Rot). 1979.
Hermann Glöckner 1889 Cotta/ Dresden – 1987 Berlin (West)
Tempera und Faltung auf chamoisfarbenem Velin. Verso in Blei signiert "H Glöckner", betitelt und datiert u.li., u.re. maß- und technikbezeichnet "Faltgrafik" sowie nummeriert "1/2".
Nach einem Entwurf aus dem Jahr 1934.
Vgl. zum Motiv die vereinfachte Variante "Schwarzer aufrechter Keil", 1980. Tempera und Faltung, abgebildet in: Hermann Glöckner. Faltungen. Arbeiten aus fünf Jahrzehnten. Ausstellungskatalog Staatliches Museum Schwerin u.a., 1996–1997. Gotha, 1996. S. 63, Kat.Nr. 70.
Insgesamt mit unscheinbaren Griffknicken. In den weißen Flächen re. mit ganz vereinzelten, unscheinbaren Stockfleckchen, die o.re. weiße Fläche mit leichten Atelierspuren. Malschicht im Bereich des schwarzen Keils partiell leicht unregelmäßig und mit unscheinbaren gräulichen Flecken (wohl farbmaterialbedingt). Vereinzelte Pinselhaare aus dem Werkprozess und kleinste Druckspuren mit Farb-Fehlstellen im roten Dreieck o.li. sowie u.li. (werkimmanent).
50 x 70 cm.
093 Ernst Hassebrauk, Stillleben mit schwarzer Kanne. Wohl 1960er Jahre.
Ernst Hassebrauk 1905 Dresden – 1974 ebenda
Öl, Deckfarben und farbige Kreide über Bleistift auf kräftigem Bütten, auf leichtem Karton montiert. In Blei signiert o.re. "Hassebrauk". In einer profilierten Leiste hinter Glas gerahmt.
Technikbedingt etwas wellig.
29,5 x 40,5 cm, Ra. 35 x 46 cm.
094 Ernst Hassebrauk, Stillleben mit Früchten auf Rot. Wohl 1950er Jahre/1960er Jahre.
Ernst Hassebrauk 1905 Dresden – 1974 ebenda
Öl und farbige Kreide auf Malpappe. In schwarzer Kreide o.re. signiert "Hassebrauk". In einer profilierten, olivgrün gefassten Leiste mit Eckverzierungen gerahmt.
Rahmen leicht bestoßen, mit offenen Gehrungen entlang des Profils sowie kleinen Materialverlusten an den Eckverzierungen sowie an der Sichtleiste.
27,8 x 38 cm, Ra. 32,2 cm x 43,1 cm.
095 Peter Herkenrath, Mauerbild. 2. H. 20. Jh.
Peter Herkenrath 1900 Köln – 1992 Mainz
Öl und Tusche auf Karton. In Kugelschreiber signiert "Herkenrath" u.re.
Minimal angeschmutzt.
49,8 x 34,7 cm.
096 Paul Hofmann "WAHRHEIT". 2006.
Paul Hofmann 1975 Dresden – lebt in Wien
Öl auf Leinwand. Geritzt signiert "PAVL" und datiert Mi.re.
40 x 50 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
097 Paul Hofmann "Der EIN" (aus der Folge "Dante"). 2006.
Paul Hofmann 1975 Dresden – lebt in Wien
Öl auf Leinwand. Geritzt signiert "PAVL" und datiert. Nr. 3 von 26 Gemälden, die in der korrekten Reihenfolge ein Zitat aus Dantes Göttlicher Kömödie in der Übersetzung von Philaletes wiedergeben.
Ausgestellt 2007 in der Ausstellung "Chor der Ewigen" im Rahmen des Dante-Projektes in der Kunsthalle Dresden.
Lit.:
Hofmann, Paul: Dante – Paul. Ein gemaltes Lesebuch, Dresden 2006, Werk 3 aus der Folge von 26 Gemälden.
Peter Hofmann & Paul Hofmann: Chor der Ewigen. Mit einem Textbeitrag von Jahannes Schmidt. Ausst. vom 18. Juli- 30. September 2007. Kunsthalle Dresden.
150 x 120 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
098 Paul Hofmann "30." 2007.
Paul Hofmann 1975 Dresden – lebt in Wien
Öl auf Leinwand. Geritzt signiert "PAVL" und datiert am li. Rand des roten Farbfelds.
60 x 60 cm.
099 Paul Hofmann "Sator arepo tenet opera rotas". Wohl 2007.
Paul Hofmann 1975 Dresden – lebt in Wien
Öl auf Leinwand. U.Mi. geritzt signiert "PAVL" und datiert.
21 x 21 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
100 Elfriede Jungk, Abendstimmung am Silsersee, Oberengadin (?). 1945.
Elfriede Jungk 1889 Berlin – 1954 ?
Öl auf Leinwand. Signiert "E Jungk" und datiert u.li. In schmaler Leiste gerahmt.
Vereinzelte Fleckchen. Rahmen mit Fehlstellen o.re. und u.Mi.
60 x 80,5 cm, Ra. 67,5 x 87,3 cm.
102 Werner Juza "Wiesenblumen". 1986.
Werner Juza 1924 Rodewisch – 2022 Sörnewitz
Öl auf Leinwand, auf Hartfaser kaschiert. Signiert "W. Juza" und datiert u.re. Verso von Künstlerhand nochmals signiert "Werner Juza, Wachau", datiert sowie betitelt und technikbezeichnet. In einem hell- und dunkelgrau gefassten, profilierten Rahmen.
Vgl. motivisch das Gemälde "Feldblumen", 1989, Öl auf Holz, 52 x 66,5 cm, abgebildet in: Juza, Werner: Erinnerungen. Wachau 2018, S. 94 sowie die frühere Arbeit "Stillleben mit Margeriten", 1954, Öl auf Leinwand, 78,5 x 87 cm, angeboten am 7.12.2019 bei Schmidt Kunstauktionen, Dresden.
Malschicht mit rahmungsbedingtem Farbabrieb im Falzbereich. Partiell sehr feines, maltechnikbedingtes Frühschwundrissnetz. Zwei kleine Wachsspritzer am Bildrand o.Mi. Wenige winzige Flecken auf der Bildfläche. Rahmen mit kleinen grundierungssichtigen Bestoßungen und leichtem Abrieb.
70 x 100,3 cm, Ra. 84 x 113,8 cm.
104 Werner Juza "Trauergast". 1989.
Werner Juza 1924 Rodewisch – 2022 Sörnewitz
Wasserfarben und PUR-Lack auf Pressspanplatte. Signiert "W. Juza" und datiert am u.li. Rand. Verso im Kreis nochmals in Blei signiert "WERNER JUZA / WACHAU" und datiert sowie betitelt. Vom Künstler in einer schmalen Leiste gerahmt und auf eine weiß gefasste, rahmende Pressspanplatte montiert.
Abgebildet in: 26. Dresdner Kunstauktion. Neue Dresdner Galerie. Dresden, 1990. S. 25, Kat.Nr. 136, Abb. S. 63.
Kaum erkennbare Kratzspuren und Bereibungen in der Lackoberfläche, nur im Streiflicht sichtbar. Vereinzelte Fleckchen auf der Oberfläche. Die äußere u. und re. Leiste der weißen Rahmenplatte gelockert.
28,6 x 34,4 cm, Untersatzplatte 37,5 x 43,5 cm.
105 Andreas Küchler "Clown". Wohl um 1988.
Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden
Öl und farbige Kreiden auf grober Leinwand. Unsigniert. Betitelt u.Mi. Verso auf dem Keilrahmen mit einem Galerie (?)-Etikett mit maschinenschriftlichen Angaben zu Künstler, Titel und Werk. In einer schmalen, schwarz gefassten Schattenfugenleiste gerahmt.
Wir danken Frau Barbara Schuster, Wilsdruff, für freundliche Hinweise.
Malschicht partiell mit Frühschwundkrakelee.
100 x 100,5 cm, Ra. 101,5 x 102,5 cm.
106 Andreas Küchler, Zwei Figuren. 2000.
Andreas Küchler 1953 Freital – 2001 Dresden
Öl und Collage (Sperrholz und Pappe) auf sehr kräftiger Holzplatte. Verso ligiert monogrammiert "AK" und datiert "MM". In einer blau gefassten Schattenfugenleiste gerahmt.
Bildträger verso u.li. mit werkimmanenter Hinterlegung mit Schaumkarton, die Ränder am Rahmen mit Leim verschlossen. Rahmen vorder- und rückseitig leicht atelierspurig, mit sehr kleinen Fehlstellen sowie einer unauffäligen, reparierten Bestoßung an der u.li. Ecke.
14,8 x 20 cm, Ra. 19 x 23,7 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
107 Christiane Latendorf "Natürlich". 2012.
Christiane Latendorf 1968 Anklam
Öl auf Leinwand. Verso mehrfach signiert "Christiane Latendorf" und betitelt. In einer silberfarbenen Schattenfugenleiste gerahmt.
Rahmen stellenweise berieben, mit kleinen Bestoßungen im Randbereich.
30 x 30 cm, Ra. 34,1 x 34,1 cm.
108 Christiane Latendorf "Im Bärenwald". 2013.
Christiane Latendorf 1968 Anklam
Öl auf Leinwand. Verso in Kugelschreiber mehrfach signiert "Christiane Latendorf" und betitelt. In einer holzsichtigen Schattenfugenleiste gerahmt.
Rahmen mit Atelierspuren.
50 x 70 cm, Ra. 74,3 x 54 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
109 Rudolf Letzig, In der Ausstellung. Wohl 1970er Jahre.
Rudolf Letzig 1903 Ehrenfriedersdorf – 1989 Dresden
Öl auf Hartfaser. O.re. in Rot signiert "Letzig".
Ränder des Bildträgers unscheinbar bestoßen, am o. und u. Rand winzige Löcher. Malschicht punktuell mit unauffälligen Farbverlusten.
32,4 cm x 23,3 cm.
110 Ari Alexander Ergis Magnússon "Abstrakce". 1996.
Ari Alexander Ergis Magnússon 1968 Reykjavik – lebt in Reykjavik
Öl auf Leinwand. Verso in schwarzem Faserstift signiert und ausführlich datiert "30.03.96" und mit einer Widmung versehen.
Das Gemälde wurde in der Parsons Gallery in Paris ausgestellt.
Leinwand etwas locker sitzend. Malschicht mit unscheinbaren Kratzern u.Mi. Verso atelierspurig.
93 x 73 cm.
111 Gennady Malyshev, Herbstlicher Waldweg. 1974.
Gennady Malyshev 1922 Aksay – 1999 Odessa
Öl auf Malpappe. Kyrillisch signiert "Malyshev" und datiert u.re. Verso in Faserstift betitelt, datiert sowie künstlerbezeichnet. Gerahmt.
Bildträger leicht gewölbt. Malschicht mit sehr kleinen Farbverlusten.
39 x 36 cm, Ra. 46,6 x 42,4 cm.
112 Hermann Naumann "Nymphe mit Satyr". 1964.
Hermann Naumann 1930 Kötzschenbroda (Radebeul) – 2025 Dittersbach
Öl auf Hartfaser. Signiert "Hermann Neumann" und datiert o.li. In einem weiß lasierten Kassettenrahmen, darauf rückseitig in Blei betitelt, datiert und künstlerbezeichnet.
Malschicht mit kleinen Fehlstellen im Falzbereich. Bildträger verso leicht atelierspurig, die Kanten unauffällig bestoßen. Rahmen leicht angeschmutzt, kratzspurig und bestoßen, die Lackierung mit kleinen Fehlstellen.
24,4 x 17,3 cm, Ra. 40 x 33 cm.
113 Harald Metzkes "Boot zwischen Steinen". 1960.
Harald Metzkes 1929 Bautzen – lebt in Altlandsberg
Öl auf Leinwand. Signiert "Metzkes" und datiert u.re. In einem breiten, tiefgekehlten, weißen Rahmen (wohl Künstlerrahmen).
Das Gemälde ist in dem in Vorbereitung befindlichen WVZ Makarinus registriert.
"[Metzkes Landschaftsgemälde] konnten erst ab den frühen 1960er Jahren entstehen, als (…) [seine] Malerei nach ihrer 'schwarzen' Periode eine Aufhellung erfuhr, die nach einer Phase der Unzufriedenheit und Auflehung in den dogmatischen 1950ern bei ihm tatsächlich Ausdruck
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24 x 30,4 cm, Ra. 36,5 x 42,6 cm.
114 Willy Müller-Lückendorf "Oberlausitzer Berglandschaft (Blick vom südlichen Hochwaldhang)". 1950er Jahre.
Willy Müller-Lückendorf 1905 Olbersdorf b. Zittau – 1969 Lückendorf
Öl auf Hartfaser. Signiert u.re. "Müller-Lückendorf". Verso in Blei betitelt, nochmals signiert bzw. künstlerbezeichnet sowie detailliert technik- und ortsbezeichnet. In einer silberfarbenen, profilierten Leiste gerahmt.
Vgl. motivisch "Hochwald", 1949, Pastell, in: Müller, Knut: Der Landschaftsmaler Willy Müller-Lückendorf und seine Bilder. In: Zittauer Geschichtsblätter ; (2005), 31, S. 27f.
Bildträger leicht gewölbt, die Ränder minimal bestoßen. Malschicht-Abrieb und kleine Fehlstellen im Falzbereich sowie Druckstellen. Malmaterialbedingt partiell unterschiedlicher Oberflächenglanz. Vereinzelte winzige Flecken auf der Oberfläche. Rahmen leicht kratzspurig, mit kleinen Farbverlusten sowie einer etwas größeren Fehlstelle der Fassung an der li. Leiste.
49 x 68 cm, Ra. 58,2 x 77,7 cm.
115 Rudolf Nehmer "Winteräpfel und Hyazinthe". 1955.
Rudolf Nehmer 1912 Bobersberg – 1983 Dresden
Öl auf Hartfaser. Signiert "Rudolf Nehmer" und datiert u.re. In der originalen, hellgrau gefassten Künstlerleiste gerahmt. Darauf verso o. nochmals in Versalien signiert sowie betitelt und datiert.
Rudolf Nehmer überarbeitete das Gemälde in den 1970er Jahren. Er ersetzte den monochromen Hintergrund durch einen Fensterrahmen mit Ausblick in eine Winterlandschaft.
Wir danken Frau Gundula Voigt, Dresden, für freundliche Hinweise.
"Neben der Bildnismalerei galt Rudolf
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55,5 x 43 cm, Ra. 59 x 46,5 cm.
116 Klaus Roenspieß "Stadtlandschaft mit Brücke". Wohl 1980er Jahre.
Klaus Roenspieß 1935 Berlin
Öl auf Leinwand. Verso auf dem Keilrahmen signiert "Roenspieß" und betitelt. Im hellgrau lasierten Plattenrahmen, darauf verso nochmals signiert.
Bildträger mit sehr unscheinbarer Deformation u.li. sowie u.re. mit leichter Krakeleebildung der Malschicht. Vereinzelte maltechnikbedingte Runzelbildung in der Farbe. Weiße Farbspritzer im u. Randbereich.
81 x 100 cm, Ra. 93 x 112 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
117 Uwe Peschel, Bildnis einer jungen Frau vor rotbraunem Grund. 1989.
Uwe Peschel 1961 Neustadt/Sachsen – lebt in Dresden und Polenz
Öl auf Leinwand (Mangeltuch). Ligiert monogrammiert "UP." und datiert u.re.
Malschicht leicht angeschmutzt und atelierspurig.
100 x 80 cm.
118 Uwe Peschel, Stillleben mit Gräsern. 1994.
Uwe Peschel 1961 Neustadt/Sachsen – lebt in Dresden und Polenz
Öl auf Leinwand. Ligiert monogrammiert "UP." und datiert u.re. In schmaler Schattenfugenleiste gerahmt, darauf verso o.re. ein Etikett mit verblasster Preisnotiz.
Malschicht leicht angeschmutzt und gegilbt, Klimakante. Rahmen kratzspurig.
100 x 80 cm, Ra.106 x 87 cm.
119 Armin Sandig "Erinnerung an meine Kindheit". 1948.
Armin Sandig 1929 Hof/Saale – 2015 Hamburg
Öl und Tempera auf Hartfaser. Verso mehrfach in Blei und schwarzem Faserstift signiert "Armin Sandig", datiert, betitelt und technikbezeichnet, darunter in Kreide nummeriert "642". In einer breiten, schwarz lackierten Leiste gerahmt.
Nicht im WVZ Fischer-Hausdorf.
Die vorliegende Arbeit aus dem Frühwerk Sandigs ist Teil einer Werkfolge der Jahre 1948/49. Vgl. dazu WVZ Fischer-Hausdorf / Rudolf 9 -12 sowie Spielmann, Heinz: Armin Sandig – Retrospektive – Bilder 1948 – 2013.
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70 x 50 cm, Ra. 84,7 x 64,4 cm.
120 Reinhard Sandner, Interieur mit Schädel und Figuren. 1983.
Reinhard Sandner 1951 Brockwitz/Niederlausitz (heute Lauchhammer)
Öl auf Leinwand. Monogrammiert "S." u.li. Verso signiert "R. Sandner" und datiert.
90,5 x 99,5 cm.
121 Reinhard Sandner, Paar. 1984.
Reinhard Sandner 1951 Brockwitz/Niederlausitz (heute Lauchhammer)
Acryl auf Leinwand. Monogrammiert u.li. "S.". Verso o.li. mit der Widmung "Für Herrn Ruser / herzlich von R. Sandner / 5.84" versehen. In einer einfachen Künstlerleiste gerahmt.
Provenienz: Sammlung Drs. Ilse und Hinrich Ruser, Berlin.
130 x 90 cm, Ra. 132,5 x 92,5 cm.
122 Helmut Schmidt-Kirstein "Figuration im leeren Raum". 1959.
Helmut Schmidt-Kirstein 1909 Aue – 1985 Dresden
Öl auf Malpappe. Signiert "Kirstein" o.li. Im hellgrau gefassten Plattenrahmen. Verso mit Stempel und Etikett der Sammlung Pachen, Rockenhausen.
Kleinste Bestoßungen an der Sichtleiste des Rahmens.
38 x 32 cm, Ra. 53,6 x 48,5 cm.
123 Otto Schubert, Bildnis Christel (Ehefrau des Künstlers) (?). Um 1950.
Otto Schubert 1892 Dresden – 1970 ebenda
Öl auf Leinwand (Rolltuch). Signiert "OTTO SCHUBERT" o.li.
Bei der Dargestellten handelt es sich wohl um die Ehefrau des Künstlers, Christa Füreder-Schubert, geboren 1923. Zur Entstehungszeit des Gemäldes war sie ca. 25–30 Jahre alt.
Bildträger ganz leicht angeschmutzt. Partielle Malschichtverluste im Randbereich, insbesondere in den Ecken, o.re. im Sessel und u.re. neben den Beinen. Vereinzelte winzige Flecken auf der Malschicht-Oberfläche.
100,2 x 75,3 cm.
124 Norbert Wagenbrett "Im Wartesaal". 1989.
Norbert Wagenbrett 1954 Leipzig – lebt in Leipzig
Öl auf Leinwand. Signiert "WAGENBRETT" und datiert u.li. In einer schwarz gefassten Leiste des Künstlers gerahmt.
Die Arbeit ist in dem in Vorbereitung befindlichen WVZ Jähnigen registriert.
Verzeichnet in: Hüttel, Richard; Sehrt, Hans-Georg: Norbert Wagenbrett – Der Lebende Spiegel – Bildnisse 1982 – 2012. Berlin 2013, Verzeichnis der Bildnisse 049, ohne Abb.
"Selbst innerhalb der figurativen Malerei der unrnittelbaren Gegenwart kann es als außergewöhnlich
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130 x 100 cm, Ra. 134,5 x 105 cm.
125 Heinrich Tessmer "Reiter". 1984.
Heinrich Tessmer 1943 Rottluff bei Chemnitz – 2012 Berlin
Öl und Tempera auf Leinwand. Verkürzt signiert "Tess" und datiert u.Mi. Verso technikbezeichnet, abweichend datiert "1983", signiert "Tessmer / Rabenstein" und in Klammern bezeichnet "GRÜNES TAL" sowie betitelt, darunter die verworfene Betitelung "Zwei Pferde". Am u. Rand eine ebenfalls gestrichene Widmung des Künstlers. In einer massiven schwarzen Holzleiste mit genagelter, silberfarbener Metallband-Applikation an der Innenkante gerahmt. Verso auf der Rahmenleiste ein Etikett mit
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65,5 x 45,9 cm, Ra. 82 x 63 cm.
126 Hannes H. Wagner "Fest". 1986/1987.
Hannes H. Wagner 1922 Schneeberg – 2010 Halle / Saale
Mischtechnik auf Hartfaser. Signiert "Hannes H. Wagner" und datiert am Bildrand Mi.re. Verso nochmals signiert und datiert sowie betitelt. In einer braun lasierten Holzleiste gerahmt.
Publiziert in: Werkdatenbank Bildende Kunst Sachsen-Anhalt, Datenblatt Nr. 43.
Abgebildet in:
Litt, Dorit (Hrsg.): Hannes H. Wagner. Halle (Saale), 1992. S. 46f.
Ausgestellt in:
Hannes H. Wagner. Galerie Marktschlößchen, Halle (Saale), 12.05.1992–08.06.1992.
Hannes H. Wagner. Neuere
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125 x 125 cm, Ra. 130 x 130 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
127 Jürgen Wenzel "Akt nach Matisse" (II. Fassung). 1990.
Jürgen Wenzel 1950 Annaberg – 2023 Dohna
Öl auf Hartfaser. O.li. siginiert "Wenzel" und ausführlich datiert "1.X.90", darüber betitelt. Verso nochmals betitelt, signiert "Wenzel" und datiert sowie bezeichnet "II. Fassung". In einer profilierten Holzleiste gerahmt (wohl Künstlerrahmen).
An den Pastositäten leichte Schmutzablagerungen. Weiße Farbspritzer u.re. Verso leicht atelierspurig.
88,5 x 68 cm, Ra. 106,5 x 85,5 cm.
128 Herta Poddine Zippel, Am Kai. 1957.
Herta Poddine Zippel 1925 Stuttgart – 2013 ebenda
Öl auf Malpappe. Monogrammiert u.re. "HZ" und datiert. In einer cremeweiß, grau und grün gefassten Leiste gerahmt.
Malschicht leicht angeschmutzt. Rahmen mit unauffälligen Bestoßungen und Materialverlusten.
56,7 x 43 cm, Ra. 63,3 x 49,8 cm.
129 Herta Poddine Zippel "Orion". 1957.
Herta Poddine Zippel 1925 Stuttgart – 2013 ebenda
Öl auf Malpappe. Monogrammiert u.re. "HZ" und datiert. Verso in Kugelschreiber betitelt sowie künstler- und ortsbezeichnet. In einer cremeweiß, grau und grün gefassten Leiste gerahmt.
Malschicht o.li. und re. mit leichten Feuchtigkeitsspuren. Im Bereich des Himmels unauffällige, werkimmanente Fleckigkeit. Rahmen mit minimalen Materialverlustem am re. Rand.
51 x 41 cm. Ra. 58 x 48,1 cm.
Johann Ludwig Gottfried 1584 Amberg – 1633 Offenbach
Matthäus I Merian 1593 Basel – 1650 Schwalbach
1. Band (zwei weitere Teile erschienen 1745 und 1759). Achte und späteste Ausgabe, erstmal 1629/30 erschienen. Mit 329 Textkupfern und 31 Porträttafeln, überwiegend von Matthäus Merian d. Ä.
Kollationierung: 28 Bll., 1184 S., 71 Bll. Moderne Halbleder-Bindung über Pappdeckeln.
Wüthrich Bd. III, 3a, 8, "Obwohl die späteste Ausgabe, ist sie doch wegen der verbesserten Register und Texte die brauchbarste".
Vollständigkeit der Textkupfer nicht geprüft. Vereinzelt kleine, fachmännisch restaurierte Randläsionen. Partiell etwas fleckig, griffspurig und mit Flüssigkeitsflecken. Wenige Knickspuren. Buchblock gedunkelt und fingerfleckig. Lederrücken mit goldener Blindprägung fragmentarisch erhalten und fachmännisch restauratorisch montiert.
Gr. 4°, 35,5 x 21 cm.
Jacques Callot 1592 Nancy – 1635 ebenda
Nicolas Bonnart 1637 Paris – 1718 ebenda
Radierungen auf Bütten.
"Vue du Louvre" in der Platte innerhalb der Darstellung im Wasser u.Mi. signiert "Callot fec". Blatt 1 der Folge von zwei Arbeiten "Les deux grandes Vues de Paris". Späterer Abzug um 1800, wohl herausgegeben von Leloutre, Paris.
WVZ Meaume 713 IV (von IV),
"Veuë ancienne de Paris" / "Veuë ancienne de Paris" . Jeweils in der Platte u.Mi. bzw. u.re. bezeichnet "Callot", unter der Darstellung betitelt und bezeichnet. Publiziert in Paris.
"Vue du Louvre" im u.li. und li. weißen Rand vereinzelt stockfleckig, mit wenigen Griffknicken und leichten Knickspuren. Verso vollrandig Reste einer Montierung.
"Veuë ancienne de Paris" jeweis vollflächig auf Trägerbütten kaschiert. Bis an die Darstellung geschnitten, vereinzelt wellig, fleckig und gebräunt, Randläsionen.
Darst. 15,7 x 33,7 cm, Pl. 16,2 x 34,2 cm, Bl. 30,4 x 45,2 cm / Bl. 16, x32,3 cm bzw. 16,5 x 33 cm.
133 Giovanni Battista Piranesi "Veduta dell'Isola Tiberina". 1775.
Giovanni Battista Piranesi 1720 wohl Mogliano – 1778 Rom
Radierung auf kräftigem Büttenkarton mit Wasserzeichen Mi.re. In der Kartusche am Darstellungsrand u.Mi. signiert "Cav. Piranesi F." sowie betitelt und ausführlich bezeichnet. Aus der Folge "Vedute di Roma" mit 135 Ansichten. Posthumer Abzug der ersten Pariser Edition, 1800–1809. Am u. Blattrand mit Annotationen in Blei von fremder Hand. Im Passepartout.
WVZ Hind 121 I (von III), vor der Nummerierung, Ficacci 992, Wilton-Ely 254.
Zum Wasserzeichen vgl. Robison, Andrew: Early Architectural Fantasies. A Catalogue Raisonné of the Etchings. Chicago, 1986. S. 235, Nr. 82.
Etwas stockfleckig, die äußersten seitlichen Blattkanten etwas angestaubt bzw. gebräunt. Im Druckbereich etwas wellig, recto nicht wahrnehmbar. Mit geglättetem Mittelfalz. Sehr vereinzelt unscheinbar griffspurig, am li. Blattrand mit leichten Stauchungen, die u.li. Blattecke geknickt. Verso partiell etwas angeschmutzt.
Pl. 47,5 x 71,5 cm, Bl. 56 x 83,7 cm.
Johann Alexander Thiele 1685 Erfurt – 1752 Dresden
Radierung. In der Platte signiert und bezeichnet "Alexander Thiele ad viv. delin. pinx. et sculpsit. 1726" u.re. und mit dem kurfürstlich sächsischen, königlich polnischen Druckprivileg Augusts des Starken versehen u.li. Mittig nummeriert "N. 2" sowie in Französisch und Deutsch betitelt. Aus der Folge der sechs großen sächsischen Prospecte. An der o. Blattkante auf einen Untersatz klebemontiert und hinter Glas in einer Berliner Leiste gerahmt.
Vgl. Stübel, Moritz: Der
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Bl. 36 x 54,7 cm, Ra. 50,2 x 65,2 cm.
135 Italienische Schule (Vicenza?), Kreuzabnahme Christi. Wohl 16./17. Jh.
Feder- und Pinselzeichnung in brauner Tusche, laviert, über Blei auf kräftigem Büttenkarton mit Wasserzeichen (Schere). Unsigniert. Verso in Blei von fremder Hand nummeriert. Im Passepartout.
Die o. Ecken mit montierungsbedingten Fehlstellen, diese hinterlegt. Entlang des o. Randes ein reparierter Einriss (ca. 6 cm). U.li. Ecke leicht verfärbt. Minimal knickspurig und mit vereinzelten Nachdunkelungen, insbesondere über den Knickstellen und dem Einriss. Verso an den Rändern und Ecken mit Montierungsspuren.
29,5 x 25 cm, BA 30,5 x 26 cm, Psp 43 x 37,5. cm.
136 Italienische Schule, Faun an der Quelle. Wohl 17./18. Jh.
Grafitzeichnung, partiell weiß gehöht, auf gräulichbraunem, handgeschöpften Papier. Unsigniert. Verso in Blei von fremder Hand nummeriert. Im Passepartout.
Deutlich stockfleckig. Vertikale Knickspuren Mi. Zwei kleine Löcher am re. Rand. Verso Reste einer früheren Montierung.
29 x 39,5 cm, BA 30 x 40,5 cm, Psp. 44 x 52,5 cm.
141 Reiner Dahlen (zugeschr.) , Hohlweg im Wald mit rastender Mutter und Kind. 1868.
Reiner Dahlen 1837 Köln – 1874 Düsseldorf
Bleistiftzeichnung auf gräulichem Papier, partiell weiß gehöht. In der Darstellung u.re. monogrammiert "R. D." und datiert. Hinter Glas in einer braun-goldfarbenen, profilierten Leiste gerahmt.
Papier leicht gebräunt.
BA. 49,5 x 44 cm, Ra. 54 x 48 cm.
Caspar David Friedrich 1774 Greifswald – 1840 Dresden
Johann Philipp Veith 1768 Dresden – 1837 ebenda
Kupferstich auf festem Papier nach einem Gemälde von Caspar David Friedrich. Unterhalb der Darstellung bezeichnet "Gestochen von J.P. Veith"re. sowie "Gem. V. Prof. Friedrich" li. und betitelt und bezeichnet "angekauft vom Sächsischen Kunstvereine auf das Jahr 1832" mittig.
Kovalevski B-C 91.
Abgebildet in: Bärbel Kovalevski: Die Bilder-Chronik des sächsischen Kunstvereins Dresden 1828–1836, B-C 91.
Im Randbereich leicht gebräunt, wellig, fleckig und gestaucht. Am li. Blattrand eine große Knickspur. Die Ecken gestaucht. Verso eine oberflächliche Bereibung (ca. 1,5 cm).
Pl. 22 x 29,5 cm, Bl. 34,5 x 55,5 cm.
143 Christian Gottlob Hammer, Spätsommerlicher Parkweg mit alter Eiche. Wohl 1820er Jahre.
Christian Gottlob Hammer 1779 Dresden – 1864 ebenda
Aquarell und Gouache über Bleistiftzeichnung, partiell eiweißgehöht, auf kräftigem, gelblichen Karton. Signiert u.re "C. G. Hammer d. [el]", teils beschnitten. Verso mit Annotationen in Blei von fremder Hand. Im Passepartout montiert und hinter originalem, handgezogenem Glas in einer Biedermeier-Leiste des frühen 19. Jh. mit aufgesetzten, eboniserten Eckquadern gerahmt.
Blattkanten überwiegend bis über die Einfassungslinie geschnitten. Verso mit Resten älterer Klebemontierungen.
43,1 x 59,4 cm, Ra. 65 x 83 cm.
144 Christian Gottlob Hammer "Vue de Meissen sur l'Elbe, du coté de l'Orient" 1805.
Christian Gottlob Hammer 1779 Dresden – 1864 ebenda
Umrissradierung, altkoloriert, auf chamoisfarbenem Papier. Unterhalb der Darstellung re. schwach leserlich künstlerbezeichnet und datiert "C.G. Hammer […]" sowie u.Mi. verlagsbezeichnet "bei Heinrich Ritter Dresden" und französisch betitelt.
Fachmännisch restaurierter Zustand, Plattenkante verpresst. Mit minimalen Randläsionen. Einriss am o. Blattrand Mi. (ca. 10 cm), geschlossen und retuschiert. U.re. eine gräuliche Verfärbung, dort ein kleiner Einriss.
Pl. 45,5 x 62,5 cm, Bl. 50,5 x 62,5 cm.
145 Albert Hertel "Olevano Casa Baldi". 1887.
Albert Hertel 1843 Berlin – 1912 ebenda
Bleistiftzeichnung. Ausführlich datiert "11. Juli 1887", signiert "Alb. Hertel" u.li., u.re. betitelt. Verso von fremder Hand mit Inventarnummern in blauer Kreide sowie in Kugelschreiber.
Die Casa Baldi in Olevano Romano, südöstlich von Rom in den Bergen gelegen, war ursprünglich ein Landgasthof, der vor 200 Jahren zum beliebten Sommerquartier vor allem von Landschaftsmalern wurde. Heute gehört sie, ähnlich der Villa Masimo, zur Deutschen Akademie in Rom.
Atelierspurig.
24,3 x 32,8 cm.
146 Carl Wilhelm Müller (zugeschr.) "Loschwitz". 1872.
Carl Wilhelm Müller 1839 Dresden – 1904 ebenda
Bleistiftzeichnung. Unsigniert. U.re. ortsbezeichnet und datiert "Loschwitz 2 Oct. 72". Verso in Blei künstlerbezeichnet "C.W. Müller".
Stockfleckig.
33,8 x 46,5 cm.
147 Adrian Ludwig Richter "Kinderreigen" / "Knabe im Walde". Mitte 19. Jh.
Adrian Ludwig Richter 1803 Dresden – 1884 ebenda
Bleistiftzeichnungen mit Federzeichnung in Sepia auf leichtem Karton bzw. gelblichem Papier. Jeweils in einem Passepartout mit geprägter Beschriftung und handschriftlicher Bestätigung der Enkelin Margarete Gottschald von 1932.
Auch der Verfasser des Werkverzeichnisses folgt Hinweisen der Enkelin, vgl. Karl Josef Friedrich, Die Gemälde Ludwig Richters, Berlin 1937, S. 66f., 71.
"Kinderreigen" vereinzelt mit Stockflecken.
10,4 x 18,7 cm / 19 x 14 cm, Psp. je 52 x 42 cm.
Johann Carl August Richter 1785 Dresden – 1853 ebenda
Radierungen, altkoloriert. Jeweils unterhalb der Darstellung re. künstlerbezeichnet sowie u.Mi. betitelt.
Teilweise bis über die Plattenkante geschnitten. Etwas gegilbt, leicht angeschmutzt und lichtrandig, mit punktuellen Randläsionen.
Darst. 9,1 x 14,3 cm / Darst. 8,3 x 12,6 cm / Darst. 8 x 12,4 cm, Bl. max. 12,3 x 19,5 cm.
149 Hugo Mühlig, Der alte Treidlerweg an der Elbe bei Übigau. 1879.
Hugo Mühlig 1854 Dresden – 1929 Düsseldorf
Aquarell auf leichtem Karton. Monogrammiert u.re. "H. Mg.", ortsbezeichnet sowie ausführlich datiert "Uebigau Sept. 79" u.li. Im Passepartout hinter Glas gerahmt.
Die Arbeit wird in den Nachtrag zum WVZ Körs unter der Nr. 1241 aufgenommen.
Dargestellt ist der Treidlerweg am rechtsseitigen Elbufer zwischen Lindenschänke und Schloss Übigau, etwa in Höhe des Dorfkerns Altübigau.
Ganz unscheinbar lichtrandig, mit minimalen Läsionen entlang der Blattkanten. Vereinzelte Griffknicke, recto kaum wahrnehmbar. Am li. Randbereich leicht fleckig. Verso mit Resten einer früheren Montierung.
20,3 x 33,6 cm. Psp. 39,3 x 49,7 cm. BA 19,6 x 31 cm. Ra. 45,5 x 55,5 cm.
Emil Gottlieb Schuback 1820 Hamburg – 1902 Düsseldorf
Bleistiftzeichnungen. Unsigniert. Überwiegend u.re. bzw.. u.li. in Blei betitelt bzw. ortsbezeichnet. Eine Zeichnung rückseitig mit einer Anatomie-Studie. Jeweils verso mit dem Nachlass-Stempel versehen.
Ein Blatt mit einem kleinen roten Fleckchen u.re. Leicht stockfleckig. Jeweils mit recto durchscheinenden, montierungsbedingten Kleberesten entlang des o. Randes sowie vereinzelt mit recto durchscheinendem Nachlass-Stempel.
29,7 x 22 cm / 18,9 x 25,9 cm / 19 x 25,7 cm / 18,6 x 26 cm.
151 Franz Albert Venus (zugeschr.), Römische Campagna mit Flusslauf. Wohl späte 1860er Jahre.
Franz Albert Venus 1842 Dresden – 1871 ebenda
Bleistiftzeichnung auf einem Skizzenbuchblatt. Unsigniert. Verso alt sammlerbezeichnet "fr. a. Venus" und mit einer weiteren Bezeichnung auf einem Papieretikett.
Vgl. zu Venus' Skizzenbüchern aus dem Jahr 1869: Janet Boddy, Stephanie Buck, Florian Illies, Petra Kuhlmann-Hodick: Der letzte Romantiker. Albert Venus. Dresden 2022. S. 107f.
Der o. Blattrand beschnitten, der li. Blattrand mit Spuren der ehemaligen Bindung. Verso mit Resten einer früheren Montierung.
11,1 x 18 cm.
152 Franz Albert Venus (Umkreis), Landschaft mit Flusslauf bei Rom (Aniene?). 1866.
Franz Albert Venus 1842 Dresden – 1871 ebenda
Carl Wilhelm Müller 1839 Dresden – 1904 ebenda
Bleistiftzeichnung, weiß gehöht, auf bräunlichem "CANSON"-Bütten. Unsigniert. U.re. in Blei ortsbezeichnet "Rom", ausführlich datiert "19. Apr. 66" sowie mit der Bezeichnung "ÄC" (?, in geringfügig dunklerem Stift geschrieben), daneben eine Inventarisierungnr. "19". Verso mit weiteren Bezeichnungen in Blei und Kugelschreiber.
Die Zeichnung könnte aus der Hand Carl Wilhelm Müllers stammen, welcher 1865/66 gemeinsam mit seinen ehemaligen Studienkollegen aus der Landschaftsklasse Ludwig Richters Franz Albert Venus und Victor Paul Mohn nach Rom reiste.
Vereinzelt knickspurig, in den Ecken kleine Reißzwecklöchlein. Verso Reste einer früheren Monetierung.
30,8 x 47 cm.
153 Hermann Moritz Wunderlich (zugeschr.) "Bastei". Wohl Mitte 19. Jh.
Hermann Moritz Wunderlich 1839 Dresden – 1915 ebenda
Aquarell auf kräftigem Bütten. Unsigniert. Verso in Blei betitelt und mit Angaben zum Künstler versehen. Auf Untersatz montiert und hinter Glas in einer breiter, profilierter Leiste gerahmt.
Im o. Bildbereich leicht stockfleckig.
16,2 x 12 cm, Ra. 44 x 38,5 cm.
Christian Gottlob Hammer 1779 Dresden – 1864 ebenda
Johann Anton Castell 1810 Dresden – 1867 ebenda
Johan Christian Clausen Dahl 1788 Bergen – 1857 Dresden
Carl Justus Pescheck 1803 Zittau – 1847 Dresden
Louise Seidler 1786 Jena – 1866 Weimar
Julius Caesar Thaeter 1804 Dresden – 1870 München
Kupferstiche und Radierungen auf Bütten nach Vorlagen von J. Chr. C. Dahl , R. Kummer, J. A. Castell, L. Seidler u.a. Jeweils unterhalb der Darstellung li. vorlagebezeichnet, re. signiert, Mi. betitelt und mit Angaben zur entsprechenden Jahresmappe. Verso teilweise mit Nachlass-Stempel und Provenienzangaben.
Lit.: Kovaleski, Bärbel: Die Bilder-Chronik des Sächsischen Kunstvereins Dresden 1828–1836. Frankfurt a. M., 2010.
Insgesamt etwas stockfleckig, lichtrandig und gegilbt, mit Randläsionen. Eine Arbeit mit Materialverlusten in der Darstellung.
Verschiedene Plattenmaße, Bl. je ca. 53 x 34 cm.
161 Ernst Barlach "Reitender Urian". 1923.
Ernst Barlach 1870 Wedel – 1938 Güstrow/Mecklenburg
Holzschnitt auf Japan. In Blei signiert "E. Barlach" u.re. Blatt 11 der Folge "Walpurgisnacht" zu J. W. von Goethe. Exemplar der Vorzugsausgabe, Ausgabe A (1 oder 2, von B2). An den o. Ecken auf Untersatzpapier montiert.
WVZ Laur 74.11.
Unscheinbar lichtrandig und minimal stockfleckig.
Stk. 19,1 x 14,2 cm, Bl. 23,7 x 19,4 cm, Unters. 32,6 x 24,5 cm.
Adolf Bauer-Saar 1895 ? – nach 1953 ?
Farbholzschnitt und vier Holzschnitte. "Strand" und "Jungfrau Maria" unsigniert, unterhalb der Darstellung typografisch künstler- und technikbezeichnet sowie nummeriert. Aus "Die Rote Erde", zweite Folge, zweites Buch. Hrsg. Karl Lorenz. Gesamtauflage 450 Exemplare. Gemeinschaftsverlag Hamburgischer Künstler, Hamburg 1923, S. 43 und 257.
Die anderen Arbeiten jeweils unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Adolf Bauer-Saar". Aus "Das neue Hamburg", 1923, jeweils eines von 50 signierten
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Bl. jeweils ca. 31 x 24 cm.
163 Siegfried Berndt, Hohe Düne auf Hiddensee. Um 1930.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Farbige Pastellkreidezeichnung. U.re. signiert "Berndt" und li. nummeriert "41". Im Passepartout montiert.
Malschicht minimal kratzspurig. Psp. leicht angeschmutzt und knickspurig.
24,4 x 33,6 cm, Psp. 31,2 x 39,9 cm.
164 Siegfried Berndt, Elblandschaft in der Sächsischen Schweiz. 1930er Jahre.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Aquarell auf feinem Bütten. U.li. das Künstlermonogramm "SB" und eine Nummerierung. Verso mit einer Aquarellstudie zu dem Holzschnitt "Karge Landschaft".
Verso leicht atelierspurig.
21,5 x 31,2 cm.
165 Siegfried Berndt "Karge Landschaft". 1944.
Siegfried Berndt 1889 Görlitz – 1946 Dresden
Farbholzschnitt auf Japan. Im Stock monogrammiert "SB". Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Siegfried Berndt" sowie datiert und bezeichnet "Probedruck No 8".
Minimale Randläsionen.
Stk. 31 x 21,5 cm, Bl. 36,9 x 25,7 cm.
167 Richard Birnstengel, Netzziehende Fischer an der Kurischen Nehrung. Um 1940.
Richard Birnstengel 1881 Dresden – 1968 ebenda
Aquarell auf kaschierter Malpappe. Verso auf einem Papieretikett u.li. in Tusche signiert "R. Birnstengel" und bezeichnet sowie in Blei von fremder Hand betitelt und datiert.
Malschicht vereinzelt unscheinbar kratzspurig. Ein verso hinterlegter Einriss am Blattrand u.li. (ca. 4 cm), zwei weitere, diagonal verlaufende in der Ecke u.re. (ca. 6,5 cm und 2 cm).
49,7 x 65 cm.
168 Peter August Böckstiegel "Hanna" (Porträt der Gattin des Künstlers). 1919.
Peter August Böckstiegel 1889 Arrode – 1951 ebenda
Holzschnitt auf bräunlichem Papier. Im Stock monogrammiert "P.A.B." u.re. In Blei signiert "P. A. Böckstiegel" und datiert u.re., u.li. bezeichnet "Org. Holzschnitt, Handdruck" sowie betitelt. Im Passepartout hinter Glas in einer schwarz gefassten Holzleiste gerahmt.
WVZ Matuszak 81.
Leicht lichtrandig. Mit leichten Griffknicken und vereinzelten, kleinen Randläsionen. Eine deutlichere Stauchung am Blattrand u.re. sowie eine Knickspur in der Blattecke o.li.
Stk. 36,1 x 24 cm, Bl. 56 x 43 cm, Ra. 84 x 63 cm.
Lászlo Boris 1897 Budapest – 1927 Meutoue
Drei Mappen mit jeweils zehn Kaltnadelradierungen auf Kupferdruckpapier und einem Doppelbogen mit Titel, Einleitungstext und Impressum. Die Arbeiten jeweils von Künstlerhand in Blei nummeriert "34/550", "67/500" bzw. "24/500", Gesamtauflage 550 Exemplare. Im Impressum in Blei signiert "L. Boris" sowie nochmals in Tinte nummeriert. Erschienen im Verlag Friedrich Dehne, Leipzig, 1920. In den originalen Flügel-Klappmappen mit Titelprägung.
Zu "Schatten I – Erste Liebe" und "Schatten II
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Pl. 17 x 13,5 cm, Bl. ca. 30,5 x 23,2 cm, Mappe 31,3 x 27 cm bzw. 32,5 x 27,2 cm.
Franz August Börner 1861 Breslau – 1929 Berlin
Adolph von Menzel 1815 Breslau – 1905 Berlin
Radierung auf wolkigem Bütten. Unter der Darstellung in Blei re. signiert "F. A. Börner" und li. nummeriert, ausführlich datiert und bezeichnet "Probedruck vom Kupfer" sowie mit einem Stempel des Deutschen Vereins der Kunstverleger. Mittig eine Remarque mit Adler und Globus.
Als Vorlage diente das großformatige Gemälde "Flötenkonzert Friedrichs des Großen in Sanssouci" von Adolf Menzel, 1850–52, welches sich in der Alten Nationalgalerie Berlin befindet.
Minimal lichtrandig und knickspurig. Entlang der Ränder sowie verso mit Resten einer früheren Montierung.
Pl. 64,4 x 93,4 cm, Bl. 82 x 113,5 cm.
171 Armand Bouten, Sommertag am Strand. Wohl um 1925.
Armand Bouten 1893 Venlo – 1965 Amsterdam
Aquarell und Tempera über Bleistift auf cremefarbenem Kupferdruckpapier (Bogen aus einer Enzyklopädie, verso mit lithografierten Organ-Darstellungen). In rotem Farbstift signiert "Bouten" u.li. Auf Untersatzkarton montiert und hinter entspiegeltem Museumsglas in einer profilierten Holzleiste gerahmt.
Partiell etwas stockfleckig und im Rand leicht gedunkelt, ganz unscheinbar lichtrandig. Die Blattecke u.li. knickspurig, die re. Blattkante mit Spuren der ehemaligen Bindung. Verso an den Rändern mit Resten einer älteren Montierung.
52,2 x 34 cm, Ra. 66 x 49 cm.
172 Julius Eduard Braunsdorf, Himalaya-Wolfsmilch (Euphorbia griffithii). 1861.
Julius Eduard Braunsdorf 1841 Niederfähre bei Meißen – 1922 Meißen
Deckfarben auf grauem Tonpapier, vollflächig auf Malpappe montiert. U.re. signiert "Braunsdorf", bezeichnet "Dresden" und datiert, darunter nochmals signiert, datiert und bezeichnet. Umlaufend mit einer Einfassungslinie in Blei von fremder Hand (?). Im Passepartout hinter mundgeblasenem Glas mit Abstandsleisten randverklebt.
Provenienz: Privatbesitz Meißen.
Leicht lichtrandig, Randbereiche mit leichten Kratzspuren, unterhalb der Signatur eine deutliche, waagerechte Kratzspur. In den Randbereichen, überwiegend außerhalb der Darstellung mit vereinzelten Stockfleckchen, am u. Rand etwas deutlicher. Malschicht und Bildträger mit sehr vereinzelten, winzigen weißen Farbspure sowie wenigen Stockfleckchen.
34,4 x 41,8 cm.
173 Julius Eduard Braunsdorf "Anemona nemorosa – Busch Windröschen". 1870.
Julius Eduard Braunsdorf 1841 Niederfähre bei Meißen – 1922 Meißen
Deckfarben auf graubraunem Tonpapier, auf Untersatzkarton klebemontiert, die u. Blattecken schräg geschnitten. U.re. ligiert monogrammiert "EB" und datiert, o.li. betitelt. Hinter Glas randverklebt.
Provenienz: Privatbesitz Meißen.
Die Randbereiche etwas atelierspurig und mit Farbspuren aus dem Werkprozess, vereinzelt unscheinbare Kratzspuren. Montierung partiell gelöst, Bildträger vereinzelt montierungsbedingt leicht wellig. Blattränder ungerade geschnitten.
18,3 x 13,4 cm, Untersatz 21,5 x 15,5 cm.
174 Julius Eduard Braunsdorf, Rose. 1920.
Julius Eduard Braunsdorf 1841 Niederfähre bei Meißen – 1922 Meißen
Aquarell auf getöntem Papier. Unsigniert. U.re. von Künstlerhand bezeichnet und datiert "Studie Juli 1883 ausgeführt 1920".
Ränder leicht gebräunt und insgesamt minimal stockfleckig und angeschmutzt. Verso mit Spuren früherer Montierungen.
13,2 x 18,8 cm.
175 August Brömse "Vater und Sohn". Um 1923.
August Brömse 1873 Franzensbad – 1925 Prag
Max Brod 1884 Prag – 1968 Tel Aviv
Holzschnitt auf hellbraunem Bütten. Unter der Darstellung in Blei monogrammiert "ABr" und betitelt. Am Blattrand u.li. mit der Annotation in Blei "an Max Brod".
Blattränder mit Läsionen. Insgesamt leicht fleckig. Im o. Blattbereich eine Verfärbung.
Stk. 35,4 x 17,5 cm, Bl. 43 x 32,5 cm.
176 Pol Cassel, Sommerlandschaft mit Feldern. Um 1932.
Pol Cassel 1892 München – 1945 Kischinau, UdSSR
Aquarell über Bleistift auf "Schöller Progress"-Büttenkarton. Unsigniert. Auf Untersatzkarton montiert.
Wir danken Franz-Carl Diegelmann, Zürich, für freundliche Hinweise.
Im Bereich des Himmels o.Mi. ein dunkler Flüssigkeitsfleck sowie eine Anschmutzung. Verso Spuren einer früheren Montierung.
38,5 x 48,5 cm, Unters. 59 x 78,5 cm.
177 Pol Cassel, Landschaft mit Kiefer. 1935.
Pol Cassel 1892 München – 1945 Kischinau, UdSSR
Federzeichnung in Tusche und Kohlestift. U.re. in Blei signiert "Cassel" und datiert. Auf Untersatzkarton montiert.
Vereinzelt kleine bräunliche Flecken. Re.u. Ecke gestaucht. Drei Blattkanten pervoriert.
36,5 x 49,5 cm, Unters. 59,2 x 78,5 cm.
178 Edith Dettmann "Strand bei Arkona (nördlichste Spitze Rügens) im September". Frühe 1970er Jahre.
Edith Dettmann 1898 Stralsund – 1987 ebenda
Wasserfarben über Bleistift auf gelblichem Papier. Unsigniert. Verso in Blei von der Künstlerin betitelt sowie bezeichnet "Ein Ölbild, das nach dieser Farbskizze gemalt wurde, ist noch in meinem Besitz.".
Ein kompositorisch sehr ähnliches Gemälde der Künstlerin "Steilküste Hiddensee", 1971, ist abgebildet in: Edith Dettmann – Malerei. Ausstellungskatalog Kunsthalle Rostock, 1973. KatNr. 55.
Knick- und griffspurig sowie stockfleckig. Die Ecken gestaucht. Randmängel, mit sieben Einrissen, verso unfachmännisch hinterlegt und leicht fingerspurig.
24,5 x 34,8 cm.
179 Ferdinand Dorsch "Im Garten" / "Nachtfest". 1923.
Ferdinand Dorsch 1875 Fünfkirchen/Ungarn – 1938 Dresden
Lithografie bzw. Farblithografie. Jeweils unter der Darstellung in Blei signiert "Ferd. Dorsch", datiert, betitelt und bezeichnet "Drsd". Ein Blatt zusätzlich bezeichnet "(6. Druck)". Jeweils im Passepartout montiert.
Jeweils abgebildet in: Galerie von Abercron, Ferdinand Dorsch. Ein Künstlerleben in Dresden. 1875–1938. Zur Ferdinand-Dorsch-Ausstellung der Galerie von Abercron Dez. 1976, Köln 1976, S. 45, Kat.-Nr. 49 und 51.
Leicht lichtrandig. Ein Blatt mit kleinem Einriss im Randbereich.
St. 34,5 x 47 cm, Bl. 45 x 56,2 cm, Psp. 49,8 x 60 cm / St. 36 x 45,5 cm, Bl. 44,6 x 52,5 cm, Psp. 50 x 60 cm.
181 Ferdinand Dorsch "Gastmahl" / "Plausch im Garten". 1927.
Ferdinand Dorsch 1875 Fünfkirchen/Ungarn – 1938 Dresden
Farblithografien in Rotbraun auf Papier bzw. Japan. Jeweils unter der Darstellung in Blei signiert "Ferd. Dorsch", datiert und betitelt bzw. bezeichnet "Drsd". Ein Blatt im Passepartout o. montiert.
Jeweils abgebildet in: Galerie von Abercron, Ferdinand Dorsch.
Ein Künstlerleben in Dresden. 1875–1938. Zur Ferdinand-Dorsch-Ausstellung der Galerie von Abercron Dez. 1976, Köln 1976, S. 47 und 44, Kat.-Nr. 56 und 47.
Papier gebräunt und leicht angeschmutzt. Insbesondere im Randbereich knickspurig. Ein Blatt mit großem Flüssigkeitsfleck re. Verso ein Blatt mit Spuren einer früheren Montierung.
St. 45 x 31 cm, Bl. 58 x 46 cm / St. 34,5 x 45 cm, Bl. 46 x 61,5 cm, Psp. 54 x 63,5 cm.
183 Arno Drescher, Kamelie / Schlüsselblume / Veilchen / Nachtfalter (Brauner Bär) / Kastanien. 1910 und frühe 1950er Jahre.
Arno Drescher 1882 Auerbach/Vogtland – 1971 Braunschweig
Aquarelle auf Japan bzw. Aquarellpapier. Drei Arbeiten signiert, monogrammiert bzw. verso in Blei bezeichnet "Nachlass Drescher", zwei Arbeiten unsigniert. Vier Arbeiten im Passepartout mit Goldfaden.
Provenienz: Aus dem Nachlass des Künstlers.
Die vorliegenden Arbeiten stehen motivisch in Zusammenhang mit einer Folge von 67 Heilpflanzen-Aquarellen, welche Arno Drescher von etwa 1940 bis 1952 für den Fachverlag für medizinische Literatur Sänger, Berlin-West, schuf. Der
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"Kamelie" 38,3 x 28,3 cm, BA. ca. 9 x 10 cm.
184 Herbert Ebersbach, Mädchenporträt. 1923.
Herbert Ebersbach 1902 Wildenfels – 1984 Bielefeld
Fritz Panndorf 1922 Dresden – 1999 ebenda
Deckfarben auf bräunlichem Papier. Signiert "Ebersbach" und datiert u.re.
Vgl. motivgleiche Aquarelle der Entstehungszeit in: Reipschläger, Christiane; Leismann, Burkhardt (Hrsg.): Herbert Ebersbach. Transformation der Farbe. Verzeichnis der Gemälde. Bonn, 2014. S. 21, Abb. 13ff.
Provenienz: Nachlass Fritz Panndorf.
Das Bildnis entstand während Ebersbachs Studium an der Dresdner Kunstakademie bei Otto Gussmann und Oskar Kokoschka. Der Großteil seiner Frühwerke wurde
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44 x 32,2 cm.
185 Georg Ehrlich "Selbstporträt" / "Selbstbildnis". 1923/1920er Jahre.
Georg Ehrlich 1897 Wien – 1966 Luzern
Kohlestiftzeichnung bzw. Radierung. Jeweils in Blei signiert "Ehrlich" und betitelt, eine Arbeit datiert, die andere bezeichnet "Probedruck / 1. Abzug".
Zeichnung lichtrandig, mit deutlichen Randmängeln, insbesondere an der re. Blattkante sowie Montierungsresten. Radierung stockfleckig. Beide Arbeiten leicht knickspurig.
61 x 50,5 cm / Pl. 25,5 x 14,8 cm, Bl. 45 x 31,5 cm.
186 Heribert Fischer-Geising "Blick aus meinen Fenster auf Altenberg". 1943.
Heribert Fischer-Geising 1896 Teplitz-Schönau – 1984 Freiburg/Breisgau
Aquarell. U.re. signiert "Fischer-Geising" und datiert. Verso o.li. in Blei betitelt. Im Passepartout montiert und in einer profilierte, blau- und goldfarbenen Leiste hinter Museumsglas gerahmt.
Vgl. motivisch: Claußnitzer, Gert; Fischer, Hildegard: Heribert Fischer-Geising. Geising 1999. KatNr 25, Seite 63.
Technikbedingt unscheinbar wellig. Am u.li. Bereich ein kleiner Riss und ein sehr kleines Löchlein.
BA 46,8 x 66,4 cm, Ra. 58,8 x 79 cm.
187 Conrad Felixmüller "Maler Ferdinand Dorsch". 1913.
Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin
Radierung in Schwarzbraun mit Plattenton auf leichtem, chamoisfarbenem Karton. In der Platte ligiert monogrammiert "FM" u.li. In Blei unterhalb der Darstellung signiert "Felix Müller" und datiert u.li, darunter bezeichnet "4. Druck", u.re. betitelt. Eines von 6–8 Exemplaren. Im Passepartout montiert.
WVZ Söhn 22.
Abgebildet in: Ferdinand Dorsch. 1875–1938. Ein Künstlerleben in Dresden. Ausstellungskatalog Galerie von Abercron. Köln, 1976. S. 26, KatNr. 3.
Sehr selten!
Vereinzelt etwas stockfleckig, im weißen Rand partiell leicht griffspurig. Ecke o.li. etwas gestaucht.
Pl. 25,7 x 17,8 cm, Bl. 36,6 x 28 cm, Psp. 43,5 x 34,2 cm.
188 Conrad Felixmüller "Offenes Haar". 1918.
Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin
Holzschnitt auf weicher, ockerfarbener Japanimitation. Im Stock ligiert monogrammiert "FM" u.re. In Blei signiert "felixmüller" u.re., am u. Blattrand li. mit dem Druckerstempel von Max John, Dresden, in Violettblau. Exemplar einer kleinen Auflage in nicht bekannter Höhe.
WVZ Söhn 136 a (von b), WVZ Boettger 58.
Abgebildet in: Das Kunstblatt, Heft 3, 3. Jahrgang 1919, Hrsg. Paul Westheim, Verlag Gustav Kiepenheuer, Weimar.
Die o. Blattecken mit kleinen Materialverlusten sowie jeweils mit einem Wasserrand. Am re. Blattrand Mi. mit einem kleinen, hinterlegten Einriss (ca. 1,5 cm). Im o. weißen Rand Mi.li. vereinzelte Stockfleckchen.
Stk. 29,8 x 30 cm, Bl. 42,5 x 35 cm.
189 Conrad Felixmüller "Mit silberner Sichel (Für Theodor Däubler)". 1918.
Conrad Felixmüller 1897 Dresden – 1977 Berlin
Holzschnitt auf leicht bräunlichem Papier. Im Stock ligiert monogrammiert "FM" u.re. Unterhalb der Darstellung typografisch bezeichnet "Felix-Müller: Für Theodor Däubler, – mit silberner Sichel -, Holzschnitt". Erschienen in "Neue Blätter für Kunst und Dichtung", November 1918, vor Seite 145.
WVZ Söhn 121 b (von c); Söhn HDO VI, 66707–1.
Insgesamt leicht wellig. Re.u. Ecke mit kleinem Einriss und Knickspur. Re. Blattrand mit Spuren der ehemaligen Bindung. Leichte Abklatschspuren der urspünglich gegenüberliegenden Seite.
Stk. 19,6 x 17,8, Bl. 28,4 x 22 cm.
Georg Gelbke 1882 Rochlitz – 1947 Dresden
Kaltnadelradierungen in Braunschwarz bzw. Grünschwarz auf verschiedenen Papieren. Teilweise in der Platte monogrammiert "G.G." und datiert. Jeweils in Blei signiert "G.Gelbke", betitelt und datiert.
"Haffbäume" abgebildet in: Andreas Albert, Georg Gelbke. Werkverzeichnis der druckgraphischen Arbeiten, Dresden 1999, S. 5.
Ecken teilweise gestaucht und knickspurig .
Pl. min. 14,5 x 12,5 cm, Pl. max. 19,8 x 30,1 cm, Bl. min. 24 x 21,4 cm, Bl. max. 32,2 x 48 cm.
191 Georg Gelbke "Am Brocken". 1927.
Georg Gelbke 1882 Rochlitz – 1947 Dresden
Aquarell auf hauchfeinem Japan, von Künstlerhand vollrandig auf Untersatzkarton montiert. U.li. signiert "G. Gelbke" und datiert. Auf dem Untersatzkarton verso in Tusche nochmals signiert "G. Gelbke" und bezeichnet "No 2 am Brocken, Dresden 24.
Vereinzelt kleine bräunliche Flecken überwiegend im o. Blattbereich. Mehrere Stauchungen innerhalb des Blattes.
31 x 43,7 cm, Unters. 33 x 45,7 cm.
Georg Gelbke 1882 Rochlitz – 1947 Dresden
Aquarelle auf festem Papier. Alle Arbeiten signiert "G. Gelbke" bzw. monogrammiert "G. G.", teils datiert und verso betitelt.
Lit.: Andreas Albert: Ostseebilder – Georg Gelbke / Richard Birnstengel – Motive der Kurischen Nehrung. Husum 2002.
Andreas Albert: Georg Gelbke – Ein Malerleben zwischen Dresden, Kärnten und Kurischer Nehrung. Husum 2007.
Teils leicht gewellt, verso etwas fleckig.
Jeweils ca. 10 x 15 cm.
193 Arthur Geissler "An der Elbe mit Zille". 1923.
Arthur Geissler 1887 Erfurt – um 1963 Dresden
Aquarell. Signiert "A. Geissler" und datiert u.re. Verso betitelt und nummeriert. Hinter Glas im goldfarbenen Schmuckrahmen gerahmt.
Werkliste Arthur Geissler Nr. 54.
Reißzwecklöchlein aus dem Werkprozess, o.re. Ecke knickspurig.
Leichte Farbverluste, verso ein Flüssigkeitsfleck.
31 x 41 cm, Ra. 41,4 x 51,4 cm.
194 Alexander Gerbig "Im Stall" / "Weinlese". 1920er Jahre.
Alexander Gerbig 1878 Suhl – 1948 ebenda
Holzschnitte auf bräunlichem Papier. Jeweils in Blei signiert "A. Gerbig", betitelt und bezeichnet "7) Eigendruck" bzw. "22) Eigendruck".
Jeweils abgebildet in: Wolfgang Knop: Meine Suche nach dem Maler Gerbig. Bilder, Bekenntnisse, Interpretationen, Suhl 1981, S. 53 und 51.
Blattkanten teilweise unregelmäßig geschnitten. "Im Stall" am u. Blattrand wellig.
Stk. 26,5 x 34,4 cm, Bl. 33,5 x 41,7 cm / Stk. 13,9 x 19,6 cm, Bl. 19,2 x 27,5 cm.
Ernst Moritz Geyger 1861 Rixdorf – 1941 Marignolle b. Florenz
Bleistiftzeichnung auf festem Karton. Monogrammiert "E.MG." und datiert u.re. In Blei zusätzliche Künstlerbezeichnung, getilgt.
Verso die Goldprägung eines ehemaligen Passepartouts aufgeklebt, in Blei bezeichnet "Ernst. M. Geyger Kinderstudien".
Radierung auf Maschinenbütten. In der Platte u.re. monogrammiert "E.M.G."und datiert. In Blei signiert "EM.Geyger" und datiert. Blatt 16 der Folge "Die Insel", Mappenwerk mit 24 Originalgrafiken und 16 Faksimile Drucken. Exemplar der
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32,5 x 46 cm / Pl. 29,5 x 21,5 cm, Bl. 35,5 x 27,5 cm.
196 Ludwig Godenschweg, Herrenporträt / Frauenporträt (zwei Abzüge). 1931–32/1927.
Ludwig Godenschweg 1889 Berlin – 1947 Dresden-Pappritz
Radierungen mit Plattenton auf sehr feinem Japan. In der Platte ligiert monogrammiert "LG". Jeweils in Blei signiert "Ludwig Godenschweg" und datiert.
Jeweils deutlich stockfleckig. "Frauenporträt" mit einer kleiner Fehlstelle am Haaransatz.
Pl. 29,5 x 19,4 cm, Bl. 35,7 x 25,6 cm / Pl. 24,7 x 20,8 cm, verschiedene Blattmaße.
197 Ivo Hauptmann, Am Strand von Fanø (Dänemark). 1921.
Ivo Hauptmann 1886 Erkner(b. Berlin) – 1973 Hamburg
Aquarell und schwarze Kreide auf feinem "Van-Gelder-Zonen"- Maschinenbütten. In Blei signiert "Ivo Hauptmann", datiert und ortsbezeichnet u.li. Im Passepartout montiert und hinter entspiegeltem Glas in einer hochwertigen, silberfarben gefassten Leiste gerahmt. Auf der Rückwand nochmals werkdatenbezeichnet und mit einer Widmung der Nichte des Künstlers Ingeborg Hauptmann sowie mehreren Etiketten versehen.
Diese Darstellung der mobilen Badehäuschen entstand wohl während eines
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32,5 x 50,5 cm, Ra. 51,7 x 68,5 cm.
198 Kurt Heiligenstaedt "Berliner Leben". 1921.
Kurt Heiligenstaedt 1890 Roßleben – 1964 Berlin
Aquarell und Gouache über Bleistift auf kräftigem "Winsor & Newton"-Papier. In der Darstellung u.re. signiert "Heiligenstaedt". Im weißen Rand mehrere Anmerkungen und Referenzmarkierungen des Künstlers in Grafit und Gouache. Verso mit Resten eines Papieretiketts und Bezeichnungen in Blei. Im Passepartout montiert und in einer goldener, profilierter Leiste hinter Glas gerahmt.
Original-Titelblattillustration für die Publikation "Berliner Leben und Blätter für galante Kunst", Ausgabe Nr. 24, Jahr 24, Berlin: Oestergaard, 1921.
Am re. Rand ein kleiner Riss (ca. 3,5 cm). Ränder und verso leicht angeschmutzt und etwas atelierspurig.
38,4 x 29,5 cm, Bl. 43,3 x 36,5 cm, Ra. 55,3 x 48,3 cm.
199 Hans Richard Heinmann, Blick auf Geising. Wohl 1940er Jahre.
Hans Richard Heinmann 1875 Gardelegen – 1947 Altenberg
Farbige Pastellkreidezeichnung. Signiert "H R Heinmann" u.re. Im Doppelpassepartout hinter Glas gerahmt.
Blatt im Passepartout leicht gestaucht mit einem sehr kurzen, rahmungsbedingten Einriss u.li.
BA 27 x 34 cm, Ra. 51 x 57,5 cm.
200 Wilhelm Heise "Frauenschuh" / "Moosiger Baumstumpf". Um 1925.
Wilhelm Heise 1892 Wiesbaden – 1965 München
Steinstiche auf verschiedenen Papieren. Jeweils in Blei signiert "Wilhelm Heise", betitelt und nummeriert "150/98" bzw. "150/63". "Moosiger Baumstumpf" aus der Mappe "Nächtliche Blumenstücke", Folge von 14 Arbeiten. "Frauenschuh" am o. Blattrand vorderseitig mit braunem Klebeband auf Untersatzpapier montiert.
"Moosiger Baumstumpf" in der Darstellung vereinzelt fleckig. Re. Blattrand mit bräunlichem Flüssigkeitsfleck, Stauchungen und einem Einriss (ca. 1 cm).
St. 36,7 x 25,8 cm, Bl. 51,3 x 37,3 cm, Unters. 56,4 x 38,4 cm.
Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Julius Konrad Hentschel 1872 Cölln b. Meißen – 1907 Meißen
Eine Grafitzeichnung und sechs Radierungen in Schwarz und Schwarzbraun auf verschiedenen Papieren. Eine Arbeit in der Platte typografisch signiert "H.R. HENTSCHEL", zwei Blätter unter der Darstellung in Blei signiert "H. Rud. Hentschel". Fünf Blätter verso in Blei bezeichnet "Nachlass: H.R. Henschel / Meißen".
Jeweils gebräunt sowie im Randbereich fleckig und mit Läsionen.
Zeichnung 18 x 13,5 cm, Radierungen Pl. min. 15,5 x 11,5 cm, Pl. max. 22,5 x 31,5 cm, Bl. min. 38 x 25 cm, Bl. max. 37,8 x 53,5 cm.
202 Paul Herrmann (Henri Héran) "Umbau der Staatsoper Berlin 1926–1928". Um 1928.
Paul Herrmann (Henri Héran) 1864 München – 1944 Berlin
Kaltnadelradierung. In Blei signiert "Paul Herrmann" sowie am u. Blattrand mit einem erläuterndernden Begleittext.
Nicht im WVZ Singer.
Drei Knickspuren innerhalb der Darstellung. Blattränder gebräunt und leicht angeschmutzt, minimal wellig. Verso am o. Blattrand Montierungsreste.
Pl. 48 x 58,5 cm, Bl. 69,7 x 85 cm.
Karl Hofer 1878 Karlsruhe – 1955 Berlin
Gustav Seitz 1906 Neckarau (Mannheim) – 1969 Hamburg
Lithografien auf bräunlichem Papier. Jeweils unter der Darstellung in Blei signiert "KHofer" bzw. "Seitz".
"An der Staffelei" WVZ Rathenau 74.
Jeweils deutlich lichtrandig sowie verso mit Montierungsresten am o. Blattrand.
St. 14 x 9,4 cm, Bl. 17,9 x 13,2 cm / St. 12,5 x 10,5 cm, Bl. 18,1 x 13,1 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
204 Eugen Hoffmann, Das Leid. Wohl um 1920.
Eugen Hoffmann 1892 Dresden – 1954 ebenda
Grafitzeichnung auf ockerfarbenem Papier. In Blei ligiert monogrammiert "EH" u.re. Freigestellt im Passepartout montiert.
Zwei unscheinbare Reißzwecklöchlein o. und u.Mi.
37,5 x 25,5 cm, Psp. 48 x 36,5 cm.
205 Arthur Illies, Selbstporträt mit Zeichenbrett. Wohl 1920er Jahre.
Arthur Illies 1870 Hamburg – 1952 Lüneburg
Kaltnadelradierung mit leichtem Plattenton. Unter der Darstellung in Blei signiert "Arthur Illies". In o.li. Ecke nummeriert.
WZV Schiefler 2.
O.Mi. im weißen Rand eine partiell bräunliche Druckspur, bis in die Darstellung laufend. Im o. weißen Rand etwas angeschmutzt.
Pl. 23,8 x 18 cm, Bl. 27,5 x 21,2 cm.
206 Georg Jahn "Mädchenkopf mit langen Zöpfen". 1922.
Georg Jahn 1869 Meißen – 1940 Dresden-Loschwitz
Hans Rudolf Hentschel 1869 Cölln b. Meißen – 1951 Meißen
Kaltnadelradierung auf leichtem Karton. Unter der Darstellung in Blei signiert "G. Jahn", datiert sowie mit einer Widmung an Hans Rudolf Hentschel versehen. Verso in Blei mit einer weiteren Widmung "Geschenk für Hentschel".
WVZ Jahn 315.
Diagonale Knickspur sowie sehr kleine gelbe Fleckchen.
Pl. 28 x 29,4 cm, Bl. 25,2 x 35,6 cm.
207 Eric Johansson, Kopf eines Afrikaners (Modell der Dresdner Kunstakademie). 1912.
Eric Johansson 1896 Dresden – 1979 Lövbrunna (Schweden)
Farbige Kreidezeichnung auf olivgrünem "PL BAS"-Bütten. In der Darstellung u.re. monogrammiert "EJ", am u. Blattrand bezeichnet und datiert "Untere Klasse 1912" und "Johansson".
Das dargestellte Modell der Dresdner Kunstakademie ist seit 1885 in Gemälden von Max Pietschmann, Robert Sterl und Osmar Schindler nachweisbar. Jedoch kann es sich nicht um Tommy Todtmann (auch Thomas Todmann oder Tolmann) handeln, der seit 1902 in Deutschland lebte und ab 1921 als Akademiemodell in Dresden tätig war.
Blatt mit Flüssigkeitsflecken, deutlichen Randmängeln sowie einem
langen Einriss mit Resten einer unfachmännischen Restaurierung am Blattrand Mi.li. (ca. 18 cm), bis in die Darstellung reichend, verso mit Japanpapier hinterlegt.
43 x 47 cm.
208 Eric Johansson, Porträt eines Herren / Alter bärtiger Mann. 1919/1920.
Eric Johansson 1896 Dresden – 1979 Lövbrunna (Schweden)
Aquarell bzw. farbige Pastellkreidezeichnung. Jeweils signiert "Eric" sowie verso mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers versehen.
Jeweils angeschmutzt sowie Läsionen im Randbereich. Zweites Blatt mit zwei deutlichen Knickspuren und kleinen Reißzwecklöchlein in den Ecken.
49,5 x 39,8 cm / 45,3 x 36,7 cm.
209 Eric Johansson, Darstellungen dreier weiblicher Akte und eines männlichen. 1914/1930er Jahre.
Eric Johansson 1896 Dresden – 1979 Lövbrunna (Schweden)
Zwei Grafitzeichnungen, eine Rötelzeichnung und eine Federzeichnung in Tusche, eine Arbeit auf einem Doppelbogen. Jeweils in Blei bzw. Tusche signiert "Eric", teilweise datiert. Insgesamt neun von zehn Blattseiten mit Zeichnungen versehen.
Jeweils technikbedingt leicht wischspurig, teilweise fingerspurig. Drei Blätter mit zum Teil deutlichen Läsionen im Randbereich.
Min. 31,1 x 21,5 cm, max. 35,2 x 57,8 cm (gefalteter Bogen).
210 Walter Jacob "Alte Frau". 1920.
Walter Jacob 1893 Altenburg/Thüringen – 1964 Hindelang/Allgäu
Farbholzschnitt auf kräftigem, bräunlichen Japan. U.re. in Blei von Künstlerhand mit einer Widmung versehen "Herzl. Grüße von deinem Jacob" und datiert, u.Mi. betitelt sowie bezeichnet "Handdruck" u. li. Im Passepartout montiert.
Die Arbeit wird in das in Vorbereitung befindliche WVZ Pigur aufgenommen.
Abgebildet in: Penndorf, Jutta: Walter Jacob. 1893–1964. Eine Retrospektive.
Ausstellungskatalog Lindenau-Museum Altenburg. Leipzig, 1993. S. 17.
Insgesamt unscheinbar knickspurig. Zwei längere, oberfächliche Kratzspuren im u. Bereich der Darstellung. Mittig im Bereich der Darstellung technikbedingt mit Fettrand.
Stk. 35 x 25,5 cm, Bl. 61,5 x 43,5, Psp. 63,5 x 47,8 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
211 Paul Kleinschmidt "Szene aus Don Quichote, (Cardenio trifft Don Quichote)". 1913.
Paul Kleinschmidt 1883 Bublitz i. Pommern – 1949 Bensheim
Siegbert Marzynski 1892 Berlin – 1969 Beverly Hills
Kaltnadelradierung mit leichtem Plattenton auf Bütten. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Kleinschmidt", datiert und bezeichnet "Probe. I Zustand". In der re. u. Ecke in Blei betitelt. Verso mit dem Sammlerstempel von Siegbert Marzynski (wird bei Lugt aufgenommen) sowie in Blei annotiert "Siegbert Marzynski" .
Der jüdische Textilkaufmann Siegbert Marzynski, später Marcy, (1892 Berlin – 1969 Beverly Hills) hatte zunächst in Berlin Kunstgeschichte bei Heinrich Wölfflin
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Pl. 15,2 x 18 cm, Bl. 25,5 x 40,5 cm.
212 Paul Kleinschmidt "Taufe Christi". 1914.
Paul Kleinschmidt 1883 Bublitz i. Pommern – 1949 Bensheim
Siegbert Marzynski 1892 Berlin – 1969 Beverly Hills
Kaltnadelradierung in Schwarzbraun mit leichtem Plattenton auf Maschinenbütten. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Kleinschmidt", datiert und bezeichnet "Erster Druck". In der re. u. Ecke in Blei betitelt. Verso mit dem Sammlerstempel von Siegbert Marzynski (wird bei Lugt aufgenommen) sowie in Blei annotiert "Siegbert Marzynski".
Der jüdische Textilkaufmann Siegbert Marzynski, später Marcy, (1892 Berlin – 1969 Beverly Hills) hatte zunächst in Berlin Kunstgeschichte bei
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Pl. 12 x 10,5 cm, Bl, 23 x 19 cm.
213 Paul Kleinschmidt, Selbstbildnis. 1919.
Paul Kleinschmidt 1883 Bublitz i. Pommern – 1949 Bensheim
Siegbert Marzynski 1892 Berlin – 1969 Beverly Hills
Kaltnadelradierung auf faserigem Maschinenbütten. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Kleinschmidt", datiert, bezeichnet "Probedruck Nr. 2" sowie einer Widmung. Verso mit dem Sammlerstempel von Siegbert Marzynski (wird bei Lugt aufgenommen).
Der jüdische Textilkaufmann Siegbert Marzynski, später Marcy, (1892 Berlin – 1969 Beverly Hills) hatte zunächst in Berlin Kunstgeschichte bei Heinrich Wölfflin studiert und übernahm dann das väterliche Geschäft. Er war aufgrund
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Pl. 15,5 x 13,5 cm, Bl. 33,5 x ca. 21,5 cm.
214 Paul Kleinschmidt, Szene aus Don Quijote. 1919.
Paul Kleinschmidt 1883 Bublitz i. Pommern – 1949 Bensheim
Siegbert Marzynski 1892 Berlin – 1969 Beverly Hills
Kaltnadelradierung in Dunkelbraun auf leichtem Büttenkarton. Unterhalb der Darstellung in Blei monogrammiert "P.Kl.", datiert und bezeichnet "Fehlplatte (verworfen) Drucke 1–6 No 3, Platte abgeschliffen". Verso in Blei bezeichnet "Don Quichote" sowie mit dem Sammlerstempel von Siegbert Marzynski (wird bei Lugt aufgenommen).
Der jüdische Textilkaufmann Siegbert Marzynski, später Marcy, (1892 Berlin – 1969 Beverly Hills) hatte zunächst in Berlin Kunstgeschichte bei Heinrich
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Pl. 23,7 x 19,3 cm, Bl. 35,8 x 24,2 cm.
215 Paul Kleinschmidt, Zwei Damen beim Kaffee. 1922.
Paul Kleinschmidt 1883 Bublitz i. Pommern – 1949 Bensheim
Siegbert Marzynski 1892 Berlin – 1969 Beverly Hills
Kaltnadelradierung auf Bütten. In der Platte u.Mi. monogrammiert "P. Kl." sowie datiert. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Kleinschmidt", datiert und bezeichnet "Probe". Verso mit dem Sammlerstempel von Siegbert Marzynski (wird bei Lugt aufgenommen).
Der jüdische Textilkaufmann Siegbert Marzynski, später Marcy, (1892 Berlin – 1969 Beverly Hills) hatte zunächst in Berlin Kunstgeschichte bei Heinrich Wölfflin studiert und übernahm dann das väterliche Geschäft. Er war
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Pl. 24,9 x 20 cm, Bl. 32,3 x 23,5 cm.
216 Paul Kleinschmidt, Dame mit Stilbrille. 1923.
Paul Kleinschmidt 1883 Bublitz i. Pommern – 1949 Bensheim
Kaltnadelradierung mit sehr leichtem Plattenton auf feinem Japan. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Kleinschmidt", datiert und bezeichnet "Probedruck No 1 Drucke 1 bis 4". Verso in Blei bezeichnet "Str. No 2 Verlag Gurlitt Berlin".
O. Blattrand leicht ungerade.
Pl. 18 x 11 cm, Bl. 25,5 x 19,5 cm.
217 Paul Kleinschmidt, Porträt Maria, Tochter des Künstlers, im Alter von vierzehn Jahren. 1929.
Paul Kleinschmidt 1883 Bublitz i. Pommern – 1949 Bensheim
Siegbert Marzynski 1892 Berlin – 1969 Beverly Hills
Feder- und Pinselzeichnung in Tusche auf bräunlichem "MONOPOL"-Papier. U.re. monogrammiert "P.Kl." und ausführlich datiert "Dez. 29. Unterhalb der Darstellung mit Annotationen in Blei "Meinem lieben Erich C... Weinachten 1930 ...".
Lichtrandig. Teilweise fingerspurig. Die u.re. Blattecke mit Materialverlust. Verso Reste einer älteren Montierung.
56,5 x 39,5 cm.
218 Max Klinger "Radierungen zu Apulejus' Märchen Amor und Psyche. Opus V a". 1880.
Max Klinger 1857 Leipzig – 1920 Groß-Jena/Naumburg
Aquatintaradierungen auf China, auf Kupferdruckkarton aufgewalzt. Mappe mit 15 Arbeiten. Blatt 1 unter der Darstellung li. typografisch signiert, die anderen unsigniert. Jeweils in der u.re. Blattecke typografisch nummeriert. Erschienen im Theo. Stroefer Kunstverlag, Nürnberg. In der originalen, hellbraunen Halbleder-Klappmappe mit Bindebändchen. Auf dem Mappendeckel mit Titeldruck, Inhaltsverzeichnis und Verlagsangabe. Spätere, wohl nach 1909 erschienene Mappe.
Diese Edition im WVZ
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Bl. 41,5 x 31 cm, Mappe 42,8 cm x 32 cm.
219 Max Klinger "Simplici Schreibstunde" / "Simplicius unter den Soldaten". 1881.
Max Klinger 1857 Leipzig – 1920 Groß-Jena/Naumburg
Aquatintaradierungen auf China, auf Kupferdruckpapier aufgewalzt. Jeweils unterhalb der Darstellung typografisch bezeichnet "Max Klinger". Blatt 7 bzw. 9 aus dem Zyklus "Intermezzi", Opus IV, Folge mit 12 Arbeiten, gedruckt in Theo Stroefer´s Kunstverlag, Nürnberg.
WVZ Singer 58 III (von III) und 60 II (von II).
Blattkanten und Ecken teilweise geknickt. "Simplicius unter den Soldaten" u.Mi. mit kaum sichtbaren, fachmännisch geschlossenen Ritz (ca. 3,5 cm).
Pl. 28,4 x 22,9 cm, Bl. 52,6 x 43,8 cm / Pl. 23,5 x 39,9, Bl. 43,5 x 61,4 cm.
220 Max Klinger "Mondnacht" / "Bergsturz". 1881/1881.
Max Klinger 1857 Leipzig – 1920 Groß-Jena/Naumburg
Aquatintaradierungen auf China, auf Kupferdruckkarton aufgewalzt. In der Platte typografisch signiert "Max Klinger." u.li. und nummeriert "IV." bzw. "VI" u.re. Blatt 5 und 6 aus dem Zyklus "Intermezzi", Opus IV, Folge mit 12 Arbeiten, gedruckt in Theo Stroefer´s Kunstverlag, Nürnberg.
WVZ Singer 56 III ( von III) und 57 IV (von IV).
Jeweils deutlich stockfleckig.
Pl. 36,3 x 26,4 cm, Bl. 59,5 x 45 cm / Pl. 39,5 x 27,5 cm, Bl. 62 x 44,8 cm.
221 Walther Klemm "Pferdemarkt in Grizane". 1907.
Walther Klemm 1883 Karlsbad – 1957 Weimar
Farbholzschnitt. Unter der Darstellung in Blei signiert "Walther Klemm", datiert, betitelt und bezeichnet. Wohl eines von 30 Exemplaren.
Verso Reste alter Montierungen.
Stk. 19 x 26,5 cm, Bl. 22 x 27,5 cm.
222 Alois Kolb, Stehender weiblicher Akt mit Tuch. Frühes 20. Jh.
Alois Kolb 1875 Wien – 1942 Leipzig
Rötelzeichnung auf festem Papier. Signiert "Alois Kolb". Auf Untersatzpapier.
Stockfleckig. Verso am u. Rand Reste einer Klebemontierung. Untersatz mit geklebtem Einriss (1,6 cm) am u. Rand und mehrere Reißzwecklöchlein am o. Rand.
60,2 x 32,6 cm, Unters. 69,7 x 42,1 cm.
223 Alois Kolb "Tod und Tänzerin". 1919.
Alois Kolb 1875 Wien – 1942 Leipzig
Radierung mit Plattenton auf leichtem, chamoisfarbenen Karton. In Blei signiert "Alois Kolb" sowie nummeriert "77/100". Blatt 5 der Mappe "Ein Abenteuer. Eine Folge von 11 Radierungen", Verlag Friedrich Dehne, Leipzig, 1919. Am u. Blattrand verso von fremder Hand künstlerbezeichnet.
Randbereiche mit Knickspuren. Der u. Blattrand unregelmäßig beschnitten.
Pl. 21,7 x 41,5 cm, Bl. 41,5 x 55,2 cm.
224 Bruno Krauskopf "Porträtstudie". 1919.
Bruno Krauskopf 1892 Marienburg – 1960 Berlin
Lithografie auf Maschinenbütten. Im Stein monogrammiert "BK" und datiert u.li. Am u. Blattrand in Blei signiert "Bruno Krauskopf", betitelt und nummeriert "Nr. 8". Wohl eines von 100 Exemplaren.
Re. Blattbereich wellig.
St. 27 x 18,7 cm, Bl. 41,5 x 28 cm.
Ernst Heinrich Kromer 1866 Riedern am Wald – 1948 Konstanz
Radierung in Braun mit Plattenton auf festem, gelblichen Papier und zwei Holzstiche auf Japan. Jeweils in der Platte bzw. im Stock monogrammiert "HK". Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Kromer", betitelt und nummeriert "Probe No1", "Holzstich Handdruck No 2" bzw. "Zweite Probe". "Don Quijotes Waffen-Wache" an den Blattecken auf Untersatzkarton klebemontiert.
"Don Quixotes Erwachen" gebräunt, leicht wellig sowie mit Knickspur in li.u. Ecke. "Sancho Panza" stellenweise unscheinbar fleckig.
Pl. 29 x 19,5 cm, Bl. 44,3 x 28,4 cm / Stk. 15,9 x 11,9 cm, Bl. 18,8 x 13,4 cm, Unters. 24,3 x 20,4 cm / Stk. 12,1 x 9,9 cm, Bl. 14,3 x 11,2 cm.
226 Wilhelm Laage "Eisgang auf der Unterelbe". 1907.
Wilhelm Laage 1868 Stellingen bei Hamburg – 1930 Ulm
Farbholzschnitt auf Maschinenbütten. In der Darstellung monogrammiert "WL." u.li. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "W. Laage" u.re. und betitelt u.li. Im Passepartout montiert.
WVZ Hagenlocher 74, dort betitelt "Des Sommers Grab. Eisgang. Treibeis".
Abgebildet in: "Kunst und Künstler", IX. Jahrgang, S. 156.
Leicht lichtrandig und stockfleckig.
Stk. 26,7, x 32,5 cm, Bl. 37,5 x 50 cm, Psp. 44,5 x 52,5 cm.
227 Max Liebermann "In den Dünen". 1896.
Max Liebermann 1847 Berlin – 1935 ebenda
Kaltnadelradierung. In Blei signiert "MLiebermann" u.re. Im Passepartout hinter "Schott Mirogard plus"-Glas in einer hochwertigen, auf rotem Bolus vergoldeten Modellleiste gerahmt.
WVZ Schiefler 45 III (von III).
Leicht gewellt.
Pl. 13 x 17,5 cm, Ra. 34,5 x 44,5 cm.
228 Elfriede Lohse-Wächtler "Maria (Böhmische Madonna)". 1918.
Elfriede Lohse-Wächtler 1899 Dresden – 1940 Pirna-Sonnenstein
Federlithografie in Rotbraun auf hauchdünnem Japan. Im Stein monogrammiert "NW" u.Mi.
WVZ Weinstock W011a, WVZ Reinhardt 8.
St. 14,9 x 9,9 cm, Bl. 18 x 13 cm.
229 Elfriede Lohse-Wächtler "Salome II". 1921.
Elfriede Lohse-Wächtler 1899 Dresden – 1940 Pirna-Sonnenstein
Federlithografie in Braun auf hauchdünnem Japan. Im Stein monogrammiert u.li. "ELW".
WVZ Reinhardt 25, dort mit leicht abweichenden Maßangaben.
Blattkanten an drei Seiten unregelmäßig geschnitten. Li. Darstellungsseite leicht beschnitten. Im u. Darstellungsbereich zwei rote Farbspuren. Leichte Knickspur in der re.o. Ecke.
St. 20,7 x 14,8 cm, Bl. 23 x 15 cm.
230 Ludwig Meidner "Else Meidner" 1925.
Ludwig Meidner 1884 Bernstadt/Schlesien – 1966 Darmstadt
Else Meidner 1901 Berlin – 1987 London
Kaltnadelradierung mit leichtem Plattenton auf festem Papier. Unter der Darstellung in Blei signiert "L. Meidner". In der u.re. Ecke von fremder Hand bezeichnet.
WVZ Flammann 227.
Leicht fleckig. Verso Montierungsreste am o. Blattrand.
Pl.19,7 x 14,5 cm, Bl. 35,7 x 28,1 cm.
231 Bernhard Kretzschmar "Boul". 1920.
Bernhard Kretzschmar 1889 Döbeln – 1972 Dresden
Kaltnadelradierung mit Plattenton auf kräftigem, chamoisfarbenen Velin. In Blei signiert "B. Kretzschmar" und datiert u.re., u.Mi. betitelt, u.li. nummeriert "16/30". Verso mit Annotationen von fremder Hand in Blei. Blatt III der Folge "Sechs Radierungen", 1920/21, herausgegeben von Heinar Schilling, gedruckt bei Jakob Hegner, Hellerau. Im Passepartout hinter entspiegeltem Museumsglas in einer schwarz gefassten, profilierten Leiste gerahmt.
WVZ Schmidt R 71.
Provenienz: Norddeutscher
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Pl. 28,9 x 34 cm, Bl. 34,5 x 46 cm, Ra. 48 x 54 cm.
232 Bernhard Kretzschmar "Von morgens bis mitternachts". 1920.
Bernhard Kretzschmar 1889 Döbeln – 1972 Dresden
Lithografien auf chamoisfarbenem Werkdruckpapier. Mappe mit acht Arbeiten zu Georg Kaiser "Von Morgens bis Mitternachts" und einem Titelblatt. Fünf Arbeiten im Stein monogrammiert "BK" u.li. bzw. u.re. Alle Arbeiten in Blei signiert "B. Kretzschmar", teilweise datiert. Erschienen im Verlag Rudolf Kämmerer, Dresden, 1920. Eines von 15 Exemplaren. In einer späteren Flügel-Mappe mit farbkopiertem Deckblatt der originalen Mappe.
WVZ Schmidt L 22–29.
In den späten 1910er Jahren
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St. ca. 62 x 51 cm, Bl. je 78 x 59 cm, Titelblatt 69,7 x 56,5 cm, Mappe 87 X 64.
233 Otto Lange "Madonna (klein)". 1917.
Otto Lange 1879 Dresden – 1944 ebenda
Farbholzschnitt mit Goldpigment auf chamoisfarbenem Bütten. In Blei u.re. signiert "OttoLange", u.li. bezeichnet "Selbstdruck". Im Passepartout hinter Glas in einer schmalen, profilierten Holzleiste gerahmt.
WVZ Schönjahn H 126; WVZ Boettger 200; WVZ Reinhardt 25.
Ausgestellt in: Der Expressionistische Holzschnitt: 46. Ausstellung Neue Kunst Hans Goltz, München, 15. Juni-15 Juli, 1918. KatNr. 109.
Vgl.: Wilfried Stoye (Hrsg.): Otto Lange. Sammlung Friedbert Ficker im Städtischen Museum Zwickau. Zwickau, 1998. KatNr. 88, Abb. S. 50, mit leicht variierter Farbigkeit.
Ganz unscheinbar lichtrandig, im weißen Rand re. und li. mit vereinzelten Atelierspuren, an der o. Blattkante Mi.re. etwas angestaubt. Die Blattränder ungerade geschnitten.
Stk. 28 x 20 cm, Bl. 33,6 x 27,3 cm, Ra. 46 x 35,5 cm.
234 Otto Lange "Der heilige Franziskus". 1914.
Otto Lange 1879 Dresden – 1944 ebenda
Radierung und Roulette mit Plattenton auf kräftigem, chamoisfarbenen Papier. In Blei u.re. signiert "OttoLange", u.li. betitelt. Im Passepartout hinter entspiegeltem Glas in einer schwarz gefassten Holzleiste gerahmt.
WVZ Schönjahn R 40, mit minimal abweichenden Maßangaben, WVZ Boettger 53.
Sehr seltenener Druck.
Pl. 29,5 x 37,9 cm, BA 33 x 40,5 cm, Ra. 48 x 56 cm.
235 Otto Lange "Fischpredigt". 1919.
Otto Lange 1879 Dresden – 1944 ebenda
Holzschnitt auf bräunlichem Papier. Im Stock o.re. monogrammiert "OL". Unterhalb der Darstellung typographisch bezeichnet " OTTO LANGE, Originalholzschnitt: Fischpredigt". Druckstock 1918. Erschienen in "Neue Blätter für Kunst und Dichtung", Emil Richter-Verlag, Dresden, Februar 1919.
WVZ Schönjahn H 211; Söhn HDO 66710–1.
Leicht lichtrandig. Mittig eine vertikale Knickspur, vereinzelte Flüssigkeitsfleckchen. Re. Blattrand mit Spuren der ehemaligen Bindung.
Stk. 21 x 17 cm, Bl. 28,5 x 22,3 cm.
Otto Lange 1879 Dresden – 1944 ebenda
Farbholzschnitt auf hauchdünnem Japan. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Otto Lange" u.re., bezeichnet "Hand Selbstdruck" u.li. Auf Untersatzkarton im Passepartout montiert.
WVZ Schönjahn H 151, WVZ Boettger 229
Außerordentlich selten!
Etwas stockfleckig und leicht griffspurig, im o. weißen Rand etwas deutlicher mit bräunlichen Verfärbungen. Der o. Blattrand leicht knick- und knitterspurig, eine doppelte, schräg verlaufende Knickspur u.re.
Stk. 15,7 x 18 cm, Bl. 20,5 x 22 cm, Psp. 30 x 40 cm.
237 August Macke "Studie sitzender Mädchen". 1913.
August Macke 1887 Meschede, Hochsauerland – 1914 Perthes-lès-Hurlus, Champagne
Kohlestiftzeichnung auf dünnem, cremefarbenen Zeichenpapier. Unsigniert. Verso mit der Kohlestiftzeichnung "Krankenhaus in Oberhofen". An den o. Blattecken auf Untersatzkarton montiert, darauf von der Witwe des Künstlers Elisabeth Macke in Blei bezeichnet "August Macke", datiert und betitelt "Krankenhaus in Oberhofen". Darunter mit dem Nachlass-Stempel des Künstlers mit der Nummerierung "KZ8,6". Freigestellt im Passepartout montiert und hinter Glas gerahmt.
WVZ Heiderich Z 2060, dort
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17,3 x 10,8 cm, Unters. 26 x 17 cm, Ra. 32,2 x 22,5 cm.
238 Moriz Melzer, Mutter mit Kindern (?). Um 1913.
Moriz Melzer 1877 Albendorf/Schlesien – 1966 Berlin
Farbmonotypie auf Japan. Zweifach übereinanderliegend in Farbe und Grafit signiert "Melzer" o.li. Verso in Kugelschreiber bezeichnet "Professor […] / Hochschule für bildende / Künste." Im Passepartout hinter Glas in einer schwarzen Leiste gerahmt.
Mit einem schriftlichen Gutachten von Dr. Gerhard Leistner, Wenzenbach, vom 08.05.23.
"Das profane Motiv 'Mutter mit Kind' ist in der Kunst Melzers seit 1909 ein gängiges Thema, das in der sakralen Ikonografie 'Madonna mit Kind'
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Med. / Bl. 49,5 x 28,5 cm, Psp. 60,7 x 45,5 cm, Ra. 71,4 x 55,9 cm.
239 Moriz Melzer "Wiederentdeckung". 1917.
Moriz Melzer 1877 Albendorf/Schlesien – 1966 Berlin
Farbmonotypie auf sehr feinem Japan. Signiert "Melzer" o.re. Abzug wohl von 1918. Hinter Glas gerahmt.
Mit einem schriftlichen Gutachten von Dr. Gerhard Leistner, Wenzenbach, vom 08.05.23.
"Bei der vorliegenden Komposition, wo sich in einer felsigen Baumlandschaft eine davon schreitende männliche Rückenfigur von einer stehenden, größtenteils entblößten Frauenfigur verabschiedet, die auf das sitzende Kleinkind blickt, wirken die Figuren in Untersicht etwas entrückt. Nicht
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Med. / Bl. 50 x 39 cm, Psp. 61 x 46 cm, Ra. 66 x 51 cm.
240 Richard Müller "Der Künstler (seiltanzender Bär und Affe)". 1915.
Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz
Radierung mit leichtem Plattenton in Schwarzbraun auf festem Papier. In der Platte o.li. signiert "Rich.Müller" und datiert. Unter der Darstellung in Blei signiert "Rich.Müller" und bezeichnet "(Probedruck)".
WVZ Günther 72.
Blattränder vereinzelt leicht gestaucht und knickspurig. Ein kleiner Einriss an der u.re. Blattkante. Verso Montierungsreste.
Pl. 30 x 40,2 cm, Bl. 37 x 49,3 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
241 Richard Müller "Eine Anfrage". 1918.
Richard Müller 1874 Tschirnitz/Böhmen – 1954 Dresden-Loschwitz
Radierung auf "Zanders"-Bütten. In der Platte o.li. monogrammiert "R.M." und datiert. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Rich. Müller" und nummeriert "8/72". An der Plattenkante u.li. mit dem Trockenstempel des "Verein der Kunstverleger" (in das Wahrheitsbuch der Vereinigung der Kunstverleger eingetragen).
WVZ Günther 86, Exemplar der zweiten Auflage von der verstählten Platte.
Re. Rand mit Papierfehlstelle (ca. 4 x 1,5 cm). Knickspuren. Verso mit verbräunten Rückständen einer ehemaligen Klebemontierung.
Pl. 32 x 25 cm, Bl. 45 x 36 cm.
242 Otto Niebuhr "Männerkopf" / "Landschaft mit Mühle". 1923.
Otto Niebuhr 1891 Oberesslingen – 1949 Hamburg
Holzschnitte auf Maschinenbütten. Jeweils im Stock monogrammiert "N" und unterhalb der Darstellung in Blei signiert "O. Niebuhr". Aus "Das neue Hamburg", 1923, eines von 50 signierten Exemplaren der Vorzugsausgabe. Gesamtauflage 150 Exemplare. Gedruckt bei der "Druckerei-Gesellschaft Hartung & Co", S. 73 und 75.
Söhn HDO 273–11 und 273–12.
Jeweils li. Blattrand mit Spuren der Buchbindung.
Stk. 25 x 13,2 cm, Bl. 31,5 x 24 cm. / Stk. 24,4 x 17,8 cm, Bl. 31,5 x 24 cm.
243 Max Oppenheimer "Potsdamer Platz". 1912.
Max Oppenheimer 1885 Wien – 1954 New York
Kaltnadelradierung auf kräftigem, weißen Japan. In Blei monogrammiert "MOPP" u.re., u.li. nummeriert "17/50". Erschienen im Verlag Fritz Gurlitt, Berlin.
WVZ Pabst 3, WVZ Stix / Osborn 1.
Das vorliegende Blatt zählt zu den frühesten Radierungen Max Oppenheimers, welcher 1911 von Wien nach Berlin übergesiedelt war.
Die o. und li. Blattkante unscheinbar ungerade geschnitten, an der äußersten o. Blattkante eine kaum merkliche gelbliche Verfärbung aufgrund einer früheren Klebebandmontierung. Im weißen Rand o.li. eine gräuliche Stift(?)-Spur.
Pl. 21 x 21 cm, Bl. 38,5 x 34,8 cm.
244 Ernst Oppler "Anna Pawlowa: Bacchantin" / "Am Atelierfenster" 1918/1919.
Ernst Oppler 1867 Hannover – 1929 Berlin
Kaltnadelradierungen mit leichtem Plattenton auf "van Gelder Zonen"-Bütten bzw. Büttenkarton. Jeweils unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Ernst Oppler" und nummeriert "46–100" bzw. "41–100".
WVZ Bruns D-257 bzw. D-273.
"Am Atelierfenster" abgebildet in: Die Kunst, Bd. 43 (= Die Kunst für Alle, 36. Jg.), 1920/21, S. 46.
"Am Atelierfenster" sehr leicht lichtrandig sowie verso mit Montierungsspuren.
Pl. 24 x 13,5 cm, Bl. 31,2 x 22,4 cm / Pl. 24 x 18 cm, Bl. 32,3 x 23,4 cm.
245 Emil Orlik, Porträt Max Reinhardt im Profil nach rechts. Wohl 1920er Jahre.
Emil Orlik 1870 Prag – 1932 Berlin
Grafitzeichnung. U.re. in Blei signiert "Orlik".
O.re. ein kaum sichtbarer, kleiner Fleck. Sehr leichter Lichtrand an der o. Blattkante. Verso Monierungsreste an der o. Blattkante.
20 x 12,8 cm.
246 Hans Orlowski "Der Klamauk um den Holzschnittmann". 1921.
Hans Orlowski 1894 Insterburg/Ostpreußen – 1967 Berlin
Farbholzschnitt in Rotbraun und Schwarz auf dünnem, gelben Papier, Doppelbogen. Einladung, unsigniert. Handdruck. In der o.re. Ecke von fremder Hand in Blei undeutlich bezeichnet.
WVZ Schwarzenberger 100 a.
Blattränder mit Läsionen, fünf Einrisse, verso unfachmännisch mit Klebeband hinterlegt, recto durchscheinend.
Stk. 25 x 19,7 cm bzw. 20 x 12,5 cm, Bogen gesamt 31,7 x 54 cm.
247 Paul Paeschke, Hamburg – Uhlenhorster Fährhaus I. Wohl 1920er Jahre.
Paul Paeschke 1875 Berlin – 1943 ebenda
Aquatinta mit leichtem Plattenton. Unter der Darstellung in Blei signiert "Paul Paeschke" sowie nummeriert "52/140". Verso in Blei von fremder Hand betitelt.
Unscheinbar fleckig und angeschmutzt. Blattkanten teilweise knickspurig.
Pl. 24,5 x 33,8 cm, Bl. 35,8 x 47,8 cm.
248 Bernhard Pankok "Cosi fan tutte". 1922.
Bernhard Pankok 1872 Münster – 1943 Stuttgart
Franz Ludwig Hörth 1883 Frankfurt am Main – 1934 Berlin
Folge von zehn Lithografien, handkoloriert, auf handgefertigtem "Zanders"-Bütten zu der Inszenierung der Werke Wolfgang Amadeus Mozarts "Cosi fan tutte" (So machen's alle Frauen) an der Berliner Staatsoper. Jeweils u.re. in Blei signiert "Pankok" und im Passepartout montiert. Eines von 20 Exemplaren der Vorzugsausgabe. Auf dem Titelblatt signiert vom Leiter der Staatsoper Berlin "Fritz Ludwig Hörth". Herausgegeben vom Fritz Gurlitt Verlag, Berlin. In der originalen Halbpergamentmappe mit
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Verschiedene Stein- und Blattmaße, Psp. je 44,7 x 36,5 cm, Mappe 46,5 x 38 cm.
249 Ingwer Paulsen, Fischerhaus in den Dünen. Wohl 1910er Jahre.
Ingwer Paulsen 1883 Ellerbeck b. Kiel – 1943 Halebüll
Kaltnadelradierung mit leichtem Plattenton auf Maschinenbütten. Unter der Darstellung in Blei signiert "Ingwer Paulsen".
WVZ Singer 18.
Kaum sichtbar fleckig. Eine Griffspur im o.re. Blattbereich. Ein winziges Löchlein im re. Blattbereich.
Pl. 10,3 x 17,8 cm, Bl. 22,3 x 32,3 cm.
250 Heinrich Reifferscheid, Vier Arbeiten aus "Der Rhein". 1920er Jahre.
Heinrich Reifferscheid 1872 Breslau – 1945 Niederdollendorf
Kaltnadelradierungen mit leichtem Plattenton auf verschiedenen Papieren. Jeweils in der Platte monogramiert "HR" sowie unter der Darstellung in Blei signiert "HReifferscheid". Drei Blätter in li. Blattecke in Farbstift nummeriert.
Jeweils leicht stockfleckig und angeschmutzt. Ein Blatt mit kleinem Einriss an der re. Blattkante.
Pl. min. 12,5 x 16,3 cm, Pl. max. 16,7 x 22,7 cm, Bl. min. 24,9 x 35 cm, Bl. max. 28,5 x 37 cm.
251 Fritz Ernst Rentsch, Sommerlandschaft / Winter am Stadtrand. 1921/1934.
Fritz Ernst Rentsch 1867 Dresden – 1946 Naumburg
Aquarelle auf Transparentpapier bzw. Gouache auf Leinwand. Jeweils signiert "Fr. Rentsch" und datiert. Jeweils an den Ecken im Passepartout montiert bzw. klebemontiert. Ein Passepartout mit Annotationen von fremder Hand.
Jeweils knickspurig bzw. leicht stockfleckig. Leinwand unregelmäßig beschnitten.
16,5 x 21,7 cm, Psp. 32,9 x 41 cm / Motiv 40 x 50 cm, Psp. 49,5 x 64,8 cm.
252 Fritz Ernst Rentsch, Landschaft mit Baum / Flusslandschaft. 1924/1925.
Fritz Ernst Rentsch 1867 Dresden – 1946 Naumburg
Aquarelle auf "MBM"-Bütten bzw. auf der Rückseite eines zweitverwendeten Kartons. Jeweils u.re. signiert "Fr Rentsch" und datiert. Verso Annotationen bzw. mit der Darstellung eines Blumenstillebens (angeschnitten). Jeweils im Passepartout.
Jeweils leicht angeschmutzt und fleckig. Am u. Blattrand etwas wellig und unregelmäßig geschnitten. Reißnzwecklöchlein in den Blattecken.
23 x 31,3, Psp. 40 x 48 cm / 28 x 40,6 cm, Psp. 42 x 55 cm.
Hajo Rose 1910 Mannheim – 1989 Leipzig
Fritz Panndorf 1922 Dresden – 1999 ebenda
Zwei Farbmonotypien und eine Monotypie, unsigniert. / Silbergelatineabzug auf mattem Fotopapier, verso als gelaufene Postkarte mit handschriftlichem Text von Hajo Rose an Familie Fritz Panndorf vom 24.12.1963, mit dem Künstlerstempel und zwei von Rose entworfenen Briefmarken.
Provenienz: Nachlass Fritz Panndorf, Schüler von Hajo Rose und langjährige Familienfreund.
Zu "Stehender weiblicher Akt aus Setzelementen" vgl. motivisch: "Mary, Akt aus Setzelementen", Druck in Rot und Schwarz, 1930. In: Staroste, Ulrike (Hrsg.): Hajo Rose. Bauhaus Foto Typo. Berlin, 2010. S. 7.
Monotypien leicht angeschmutzt, atelierspurig und stockfleckig mit unterschiedlich ausgeprägter Gilbung und Randmängeln. Ein Blatt mit mehreren Einrissen in der o.li. sowie der u.re. Ecke.
Bl. je 58,4 x 42,9 cm / Abzug 9 x 14 cm.
Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *
254 Gerhard von Ruckteschell "Drei Frauenköpfe" / "Kopf" / "Mutter und Kind". 1923.
Gerhard von Ruckteschell 1894 Hamburg – 1970 Kirchzarten
Holzschnitte auf Bütten. Unsigniert. Aus "Das neue Hamburg", 1923. Jeweils eines von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe. Gesamtauflage 150 Exemplare. Gedruckt bei der Druckerei-Gesellschaft Hartung & Co.
Söhn HDO 273–21, 273–22 und 273–23, als einzige Drucke der Vorzugsausgabe nicht handsigniert.
Li. Blattrand jeweils mit Spuren der Bindung.
Stk. 21,2 x 15,6 cm, Bl. 31,3 x 24 cm / Stk. 27,2 x 15,6 cm, Bl. 31,3 x 24 cm / Stk. 23 x 19 cm, Bl. 31,3 x 24 cm.
255 Arthur Rudolph, Kampf der Giganten. Wohl 1920er Jahre.
Arthur Rudolph 1885 Dresden – 1959 ebenda
Kaltnadelradierung. Unterhalb der Darstellung in Farbstift signiert "Arthur Rudolph". Prägestempel des Papierherstellers in der Ecke u.re.
Verso an den u. Ecken Montierungsspuren.
Pl. 29,5 x 39,5 cm, Bl. 35,8 x 45,8 cm.
256 Hugó Scheiber "Nagyváros" (Stadt). Um 1920/1925.
Hugó Scheiber 1873 Budapest – 1950 ebenda
Mischtechnik auf leichtem, gelblichen Karton. In Grafit signiert "Scheiber H." u.re. sowie nochmals "Scheiber" u.li. Verso in Blei ausführlich bezeichnet. Hinter Glas in einer profilierten, silberfarbenen Leiste gerahmt.
Mit einer Authentizitätsbestätigung der Kieselbach Galéria, Budapest, aus dem Jahr 2013, Zertifikat-Nr. AU208 sowie dem Certificate for Cultural Good Hungary.
Provenienz: Privatsammlung Wien, Kieselbach Budapest, 2013.
Malschicht mit vereinzelten, wohl werkimmanenten, Flüssigkeitsspuren und sehr vereinzelten Kratzspuren, u.a. o.Mi. und Mi.re. sowie am u. Blattrand li. Die u.li. Blattecke mit einer recto kaum sichtbaren Knickspur. Verso mit Flüssigkeitsspuren und partiellem, oberflächlichen Papierabrieb sowie Resten älterer Klebebandmontierungen.
65,5 x 49,5 cm, Ra. 80 x 64 cm.
257 Otto Schulze "Meine Martha". 1918.