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| AUCTION 51 | 25. März 2017 |
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Eric Johansson
1896 Dresden – 1979 Lövbrunna (Schweden)
Johansson, Sohn schwedischer Eltern, wuchs bei dem Ziehvater Robert Schäfer in Dresden auf. 1912–20 Studium an der dortigen Akademie bei Gußmann, Sterl, Zwintscher, Bantzer und von Hofmann. Künstlerfreundschaft mit Otto Griebel, beide nahmen 1923 als aktive Kommunisten am Kongress der Internationalen Arbeiterhilfe in Weimar teil. Mit Otto Nagel gehörte Johansson 1924 zu den Organisatoren der "1. Allgemeinen Deutschen Kunstausstellung" in Moskau, Leningrad und Saratow und wurde im selben Jahr Mitglied der "Roten Gruppe". Als Vertreter des Verismus und der Neuen Sachlichkeit gilt er als äußerst stilprägend im Aufgreifen zeitkritischer Themen und Motive unter Modifizierung expressionistischer Mittel. Noch vor Hans Grundig griff er in der präzisen Schilderung und Wertung gesellschaftlicher Realitäten zum Holzschnitt. Sein Ölbild „Fabrik“ wurde 1933 in der Dresdner Ausstellung „Entartete Kunst“ gezeigt und später beschlagnahmt. 1938 Ausweisung aus Deutschland und Flucht nach Schweden.
574 Eric Johansson, Porträt Elfriede Lohse-Wächtler en face. 1918.
Eric Johansson 1896 Dresden – 1979 Lövbrunna (Schweden)
Charcoal drawing auf chamoisfarbenem Papier. In Kohle u.re. signiert "Eric Johansson" und datiert. In Blei verso u.re. beziffert "10".
Technikbedingt finger- und wischspurig. Partiell oberflächliche Knick- und Kratzspuren. Mit Reißzwecklöchlein in den Ecken und unscheinbarem, bläulichen Farbstiftabrieb in der Darstellungsmitte. Verso Reste älterer Montierung.
45,5 x 36,1 cm.
575 Eric Johansson, Die Allee. Um 1920.