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AUKTION 73 17. September 2022
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801   Kumme mit Kakiemon-Dekor. Meissen. Um 1730/1735.

Johann Martin Kittel 1706 Rosenthal bei Pirna – 1762 Meißen
Porzellan-Manufaktur Meissen 1710 Meißen

Porzellan, glasiert, in polychromen Aufglasurfarben und Gold staffiert. Die Wandung bemalt mit Chrysanthemenästen "in indianischer Art", die aus einem Felsen hervorwachsen, davor zwei turmartige Häuser. Darüber ein kleiner Falter, auf der Rückseite ein roter fliegender Phönix, der seinen Kopf zurückwendet. Innen unter der Lippe eisenrote Gitterbordüre, darin vier violetten halben Blüten. Unterseits kleine Schwertermarke in Unterglasurblau. Im Standring die Grillenmarke: zwei ...
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D. 17,3 cm / H. 8,3 cm.

Schätzpreis
280 €

803   Milchkännchen "Indisch Purpur" / Mokkakännchen. Meissen. Um 1800.

Porzellan, glasiert und in Aufglasurfarben staffiert. Einfacher indischer Blumendekor in Purpur. Unterglasurblaue Schwertermarke mit Stern.

Milchkännchen mit Reliefzierat "Geripptes Dessin" (auch bekannt als "Gebrochener Stab"). Im Standring ein unterglasurblauer Strich, die Pressnummer "25" sowie in Aufglasurpurpur bezeichnet "Modell".

Klassizistisches Mokkakännchen mit gebrochenem Henkel. Deckelknauf zusätzlich in zartem Gelbgrün akzentuiert. Am Boden die Pressnummer "25"
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H. 13,4 cm.

Schätzpreis
180 €

804   Teller mit bunter Vogelmalerei "Kohlmeisenpaar und Tannenmeise". Meissen. Um 1750.

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, goldgerändert. Teller mit Reliefmuster "Altozier", auf dem Spiegel drei Meisen auf einer Landschaftsinsel mit Bäumchen, umgeben von verschiedenen Insekten und einem Maikäfer. Unterglasurblaue Schwertermarke mit Punkt, Pressnummer "32".

Lit. Günther Sterba, Meissener Tafelgeschirr, Stuttgart 1989, S. 123 und Taf. 48.

Mündungsrand der Fahne mit zwei kleinen Chips. Malerei im Spiegel minimal kratzspurig, einzelne sehr kleine Farbabplatzungen. Goldrand leicht berieben. Verso kleiner Eisenfleck, Standring mit winzigem Chip.

D. 24,3 cm.

Schätzpreis
240 €

805   Teller mit bunter Vogelmalerei "Gimpel und Buchfink". Meissen. Um 1750.

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert, goldgerändert. Teller mit Reliefmuster "Altozier", auf dem Spiegel ein Gimpel mit ein Buchfink auf einer Landschaftsinsel mit Bäumchen, umgeben von verschiedenen Insekten und einem Maikäfer. Unterglasurblaue Schwertermarke mit Punkt, Pressnummer "32".

Lit. Günther Sterba, Meissener Tafelgeschirr, Stuttgart 1989, S. 123 und Taf. 48.

Mündungsrand der Fahne mit zwei kleinen Chips. Malerei im Spiegel minimal kratzspurig, eine kleine Fehlstelle am Flügelansatz des hinteren Vogels. Goldrand sowie Glasur auf den Reliefstegen der Fahne berieben. Standring mit kleinen Chips.

D. 24,2 cm.

Schätzpreis
240 €

809   Große ovale Platte "Neu-Dulong". Meissen. 1774– 1814.

Porzellan, glasiert. Hochgezogene, reliefgeschmückte Handhaben. Die Fahne unterseitig mit Resten einer Vergoldung. Boden mit unterglasurblauer Schwertermarke der Marcolini-Zeit mit einem Schleifstrich, eingepresst "+", "4" und "B".

Das Reliefmuster ist benannt nach dem Mitinhaber der Amsterdamer Handelsfirma Godefroy und Dulong. Das von Dulong mit diesem Relief bestellte Service ist auch unter dem Namen "Amsterdamer Service" bekannt. Entwurfsjahr: 1743 (Günter Reinheckel, Prachtvolle Service aus Meissner Porzellan, Leipzig 1989, S. 129–131 mit Anm. 154).

Gebrauchsspuren. Handhaben und Standring mit kleinsten Chips. Glasur besonders an den erhabenen Stellen berieben. Relief mit kleinem Brandriss.

L. 49,4 cm, B. 33,6 cm, H. 10,1 cm.

Schätzpreis
250 €

812   Doppelhenkel-Vase. Ernst August Leuteritz für Meissen. Spätes 19. Jh.

Ernst August Leuteritz 1818 Meißen – 1893 ebenda

Porzellan, glasiert, der Fuß montiert. Balusterförmiger Korpus mit reliefierten Rocaille-Reserven und seitlich angesetzten Asthenkeln. Unterseits die Schwertermarke in Unterglasurblau mit zwei Schleifstrichen sowie der Formnummer "B 186".
Modell-Jahr: 1853–1855.

Vgl.: Königlich Sächsische Porzellanmanufaktur zu Meissen. Preisverzeichnis, 1904, Abb. Tafel 36.

Vgl. Bergmann, Sabine und Thomas: Nachtrag Meissener Künstler-Figuren. Modellnummern A 100 – Z 300. Erlangen, 2018. S. 56, KatNr. 2099.

Winziger Chip am Stand. Zwei herstellungsimmanente Brandrisse am Korpus sowie jeweils unterseitig an den oberen Asthenkel-Ansätzen. Ein unscheinbarer Brandriss am Ansatz am Mündungsrand. Im Gesamtbild unscheinbar.

H. 31,3 cm.

Schätzpreis
180 €

814   Kredenzschale mit Reliefdekor / Prunkschale. Meissen. Um 1850.

Porzellan, glasiert. Kredenzschale mit reliefplastischem Fächer-, Muschel- und Floraldekor, partiell glasiert, goldbronziert, Reste der Glanzgoldstaffierung, auf hexagonalem gestuften Fuß, Montierung vergoldet. Boden mit unterglasurblauer Schwertermarke, eingeritzt Modellnummer "W. 13.", Pressnummer "4[…]" sowie Malernummer "53".

Prunkschale mit üppigem Blattvoluten-Relief, smaragdgrünem Fond und Resten der Glanzgoldstaffierung. Boden mit unterglasurblauer Schwertermarke,
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D. 25,8 cm, H. 10,3 cm / L. 31,7 cm, B. 25 cmH. 7,5 cm.

Schätzpreis
150 €

819   Umfangreiches Service-Ensemble für sechs / zehn bzw. 20 Personen "Indische Korallenrot-Malerei". Meissen. 1924– 1934.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen

Porzellan, glasiert, in monochromer Aufglasurmalerei und Gold staffiert. Serviceform "Neuer Ausschnitt". 48teilig, mit zwanzig Speisetellern, zehn kleineren Tellern, sechs Suppentellern, Saucière, quadratischer Schüssel, ovaler Beilageschale, ovaler Platte, großer Schüssel und Teekanne, zwei größeren ovalen Platten, zwei Deckelschüsseln mit seitlichen Handhaben und zwei runde Beilageschalen. Am Boden überwiegend unterglasurblaue Schwertermarke der Pfeiffer-Zeit, darunter zwei Schleifstriche sowie Form-, Bossierer- und Malernummern.

Mündungsrand der kleinen ovalen Beilagenschale mit Haarriss (ca. 4,5 cm). Chip am Standring eines Tellers. Malerei im Spiegel zweier Teller berieben. Deckel der Teekanne mit Chip am Innenring, Knauf minimal bestoßen. Mündungsrand der Teekanne mit einem Glasurausschliff.

Deckelschüssel B. 33,5 cm, Speiseteller D. 25 / 20 cm, Suppenteller D. 23,8 cm, Teekanne H. 14,8 cm.

Schätzpreis
1.200 €

820   Teeservice "Indische Malerei, purpur, Goldpunkte" für 12 Personen Meissen. 1924/1953.

Porzellan, glasiert und in Aufglasurfarbe und Gold staffiert. 39–teilig bestehend aus Teekanne, Milchkännchen, Zuckerdose, 11 Tassen mit elf Unterschalen und 12 Kuchenellern sowie zwei runde flache Schalen. Service "J-form". Schwertermarke in Unterglasurblau (acht Tassen mit Schwertermarke der Pfeiffer-Zeit), Milchkännchen und Schalen mit nach oben offenem Bogen unter den Schwertern, Modellnummern (u.a. "I 219"), Drehernummern mit Jahreszeichen. Dekornummer und Malernummern in ...
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Schale D. 26,7 cm, Teekanne H. 14 cm, Milchkännchen H. mit Deckel 12,6 cm, Zuckerdose H. 10,4 cm, Tasse H. 4,5 cm, Unterschale D. 16,2 cm, Gedeckteller D. 18,5 cm.

Schätzpreis
1.800 €

822   Bildplatte "Frühling in Dresden". Meissen. 1962.

Porzellan, glasiert, flach reliefiert und in polychromer Aufglasurmalerei staffiert. Verso unglasiert und mit der Schwertermarke in Blau, Modell- und Bossierernummer mit Jahreszeichen.

U.li. Ausschliff im Bereich der reliefierten Preisangabe.

H. 21,4 cm, B. 11,2 cm.

Schätzpreis
100 €

823   Tafelaufsatz "Pokal". Potschappel, Freital. 2002/2003.

Petra Kasten 1955 Dresden
Sächsische Porzellan-Manufaktur Dresden 1872 Freital-Potschappel – 2020

Porzellan, glasiert, in Unterglasurblau bemalt. Ungemarkt. Unterseitig im Sockelgewölbe in Grafit signiert "Petra Kasten" und datiert "2003".

Im Rahmen des Künstlersymposiums "Arkadien liegt in Potschappel" 2002 von Petra Kasten aus unterschiedlichen Formstücken der Freitaler Porzellan-Manufaktur zusammengesetzt und mit kobaltblauer Farbe bemalt. Zu seiner endgültigen Gestalt verhalf Olaf Stoy dem Pokal mit der Glasurspritze. Der Titel spielt auf den Mythos vom glücklichen Arkadien
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H. 15 cm, L. 15,2 cm.

Schätzpreis
120 €

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