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| AUCTION 58 | 08. Dezember 2018 |
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Wilhelm Rudolph
1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Maler, Holzschneider, Grafiker und Zeichner. 1906 Lithografenlehre. 1908–14 an der Dresdner Akademie Meisterschüler von Robert Sterl und Carl Bantzer. Im Ersten Welrkrieg Infanterist an der Westfront. 1919–32 freischaffend in Dresden. Entwicklung vom Spätimpressionismus, über den Expressionismus, zur Neuen Sachlichkeit. 1923–25 Mitglied der KPD. Vorstand der Künstlervereinigung Dresden. Ausstellungen u. a. bei den Dresdner Galerien Emil Richter (1924) und Fides (1931). 1931–32 Mitglied der NSDAP. 1932 Berufung zum Professor. 1933 Eintritt in die SA, dennoch im Dresdner Ableger der Ausstellung "Entartete Kunst" geschmäht. Entfernung seiner Werke aus den deutschen Museen ab 1937. 1939 Entlassung aus der Professur. Ausbombung bei den Luftangriffen auf Dresden 1945. 1946–49 Professor für Malerei und Graphik an der Akademie der Bildenden Künste Dresden. Nach der erzwungenen Entlassung freischaffend tätig als unbequemer Außenseiter mit zahlreichen Ausstellungen im Ausland.
569 Wilhelm Rudolph "Vögel". 1920.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Hans Schreiber 1910 Dresden – im 2. Weltkrieg gefallen
Wood cut auf chamoisfarbenem Japan. In Blei unterhalb der Darstellung re. in Sütterlin signiert "Wilhelm Rudolph" sowie bezeichnet "Handdruck" li.
Vgl. Wilhelm Rudolph. Das Phantastischste ist die Wirklichkeit. Malerei und Holzschnitte. Ausstellungskatalog Städtische Galerie Dresden. Dresden, 2015. Kat.Nr.15, S. 40.
Provenienz: Norddeutscher Privatbesitz; Nachlass des Malers Hans Schreiber (1910 Dresden - im 2. Weltkrieg gefallen). Schreiber studierte von 1936 bis 1943 an der Dresdner Kunstakademie und war 1938/39 Schüler Wilhelm Rudolphs.
Die seitlichen Randbereiche unscheinbar knickspurig, in der Ecke o.re. etwas deutlicher. Insgesamt etwas stockfleckig. Die Blattecken o.li., u.li. und u.re. mit kleinen montierungsbedingten Materialverlusten, drei Ecken mit geringen Resten eines braunen Montierungsbandes.
Stk. 19,5 x 30 cm, Bl. 26,2 x 37 cm, Unters. 40,1 x 29,7 cm.
570 Wilhelm Rudolph "Elbufer mit Baumgruppe am Horizont" (auch: Uferlandschaft). 1920.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Wood cut auf dünnem Japan. Im Stock monogrammiert "W.R." u.re. Unterhalb der Darstellung in Blei in Sütterlin signiert "Wilhelm Rudolph" re. sowie bezeichnet "Handdruck" li. An den oberen Ecken im Passepartout montiert.
Vgl. Wilhelm Rudolph. Das Phantastischste ist die Wirklichkeit. Malerei und Holzschnitte. Ausstellungskatalog Städtische Galerie Dresden. Dresden, 2015, S. 57, Abb. 40.
Leicht vergilbt. Randbereiche knick- und fingerspurig.
Stk. 49,5 x 60 cm, Bl. 53,5 x 64 cm, Psp. 57 x 70 cm.
571 Wilhelm Rudolph "Kopf eines Erzgebirglers". Mitte 1920's.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Hans Schreiber 1910 Dresden – im 2. Weltkrieg gefallen
Wood cut auf kräftigem ockerfarbenen Bütten. Im Stock monogrammiert "W.R." u.re. In Blei unterhalb der Darstellung in Sütterlin signiert "Wilhelm Rudolph" re. sowie bezeichnet "Handdruck" li.
Abgebildet in: Wilhelm Rudolph "Gemälde, Zeichnungen, Holzschnitte". Staatliche Museen zu Berlin, National Galerie, 24.02.-17.04, 1977, Nr. 42.
Provenienz: Norddeutscher Privatbesitz; Nachlass des Malers Hans Schreiber (1910 Dresden - im 2. Weltkrieg gefallen). Schreiber studierte von
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Stk. 59,5 x 49 cm, Bl. 72,6 x 53 cm.
572 Wilhelm Rudolph "Frau mit zwei Krügen". 1925.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Wood cut auf dünnem Maschinenbütten mit Wasserzeichen (Reh auf einem Podest). In Blei unterhalb der Darstellung in Sütterlin signiert "Wilhelm Rudolph" re. sowie bezeichnet "Handdruck" li.
Vgl. Wilhelm Rudolph. Das Phantastischste ist die Wirklichkeit. Malerei und Holzschnitte. Ausstellungskatalog Städtische Galerie Dresden. Dresden, 2015. Kat.Nr. 36, S. 56.
Blatt gebräunt, mit vereinzelte Stockflecken und einen kleinen Wasserfleck o.li. Mit horizontalen Pressfalten Mi. und an den Rändern etwas gestaucht.
Stk. 31,3 x 21,5 cm, Bl. 43 x 30,5 cm.
573 Wilhelm Rudolph, Kind mit Schal. Nach 1945.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Wood cut. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Wilhelm Rudolph", li. bezeichnet "Handdruck".
Leicht knick- und fingerspurig. U. Rand minimal unsauber geschnitten sowie winzige Läsion am li. Rand.
Stk. 40 x 31 cm, Bl. 45,4 x 35 cm.
574 Wilhelm Rudolph, Stehender männlicher und sitzender weiblicher Akt. No date.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Charcoal drawing über Graphit, laviert. In Blei signiert u.re. "Rudolph". Verso mit Federzeichnung in Tusche eines auf einer Treppe sitzenden Mannes mit Stock.
Ecke u.li. mit unscheinbarer Knickspur; unscheinbare Drucklinie in Darstellungsmitte. Reißzwecklöchlein.
35 x 24,5 cm.
575 Wilhelm Rudolph "Landstraße im Winter". Wohl 1945- 1950.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Wood cut auf feinem Papier. In Blei unterhalb der Darstellung re. signiert "Wilhelm Rudolph" sowie li. bezeichnet "Handdruck".
Vgl. Wilhelm Rudolph. Dresden 45. Leipzig, 1983. S. 33 mit Abb.
Etwas knickspurig, insbesondere am li. und u. Rand, dort u.Mi. ein kleiner Einriss (ca. 1 cm). Ecke u.li. und o.re. mit Knickspur. Ecke u.re. leicht gebräunt.
Stk. 29 x 42 cm, Bl. 36,5 x 47 cm.
576 Wilhelm Rudolph, Brücke im Wald. 1960's.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Wood cut auf kräftigem Papier. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Wilhelm Rudolph" re. sowie bezeichnet "Handdruck" li.
Ein vergleichbares Motiv in: Wilhelm Rudolph. Das Phantastischste ist die Wirklichkeit. Malerei und Holzschnitte. Dresden, 2015. S. 135.
Leicht gegilbt.
Stk. 40,5 x 50,5 cm, Bl. 41,5 x 52 cm.
577 Wilhelm Rudolph, Waldinneres. 1960's.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Wood cut auf Maschinenbutten. Unterhalb der Darstellung in Blei signiert "Wilhelm Rudolph" re. sowie bezeichnet "Handdruck" li.
Ein vergleichbares Motiv in: Wilhelm Rudolph: Das Phantastischste ist die Wirklichkeit. Malerei und Holzschnitte. Ausstellungskatalog Städtische Galerie Dresden. Dresden, 2015. Kat.Nr. 133, S.145.
An der o.li. Ecke Farbspure aus dem Druckprozess.
Stk. 48 x 60 cm, Bl. 58 x 73,8 cm.
578 Wilhelm Rudolph "Friedhof mit Vision von Rudolphs Frau". Nach 1975.
Wilhelm Rudolph 1889 Hilbersdorf b. Chemnitz – 1982 Dresden
Wood cut auf Japanpapier. Unterhalb der Darstellung In Blei signiert "Rudolph" re. sowie bezeichnet "Handdruck" li.
Vgl. Wilhelm Rudolph. Das Phantastischste ist die Wirklichkeit. Malerei und Holzschnitte. Ausstellungskatalog Städtische Galerie Dresden. Dresden, 2015. Kat.Nr. 157, Abb. S. 140.
Blattrand u.li. leicht geknickt.
Stk. 59,9 x 44,5 cm, Bl. 62 x 46,4 cm.