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AUKTION 61 21. September 2019
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Porzellan / Keramik

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1061 - 1080

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1105 - 1110


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1130 - 1136


Silber

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Zinn / Unedle Metalle

1145 - 1150


Asien, Grafik

1155 - 1180

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Asiatika, Porzellan & Keramik

1189 - 1200

1201 - 1220

1221 - 1228


Asiatika, Miscellaneen

1230 - 1232


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1235 - 1238


Miscellaneen

1240 - 1242


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1265 - 1268


Mobiliar / Einrichtung

1270 - 1285


Teppiche

1290 - 1300

1301 - 1310





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KatNr. 163 Willy Mulot, Stillleben mit Dahlien. 1924.
KatNr. 163 Willy Mulot, Stillleben mit Dahlien. 1924.

163   Willy Mulot, Stillleben mit Dahlien. 1924.

Willy Mulot 1889 Wiesbaden – 1982 Wiesbaden

Öl auf Leinwand. Signiert "Willy Mulot" und datiert u.li. Verso auf o. Keilrahmenleiste in Blei nummeriert "No. 462". In einer profilierten, schwarzen Holzleiste mit goldfarbener, schmaler Sichtleiste gerahmt.

Maltechnikbedingt leicht frühschwundrissig in u. Bildhälfte. Vereinzelter Malschicht-Abrieb im Falzbereich. Kleine Lockerung der Malschicht in der Vase. Firnis etwas gegilbt.

51,5 x 51,5 cm, Ra. 61,5 x 61,5 cm. 240 €
KatNr. 165 Rudolf Nehmer
KatNr. 165 Rudolf Nehmer

165   Rudolf Nehmer "Stilleben mit Hibiskusblüte". 1978.

Rudolf Nehmer 1912 Bobersberg – 1983 Dresden

Öl auf Sperrholz. Signiert "R. Nehmer" und datiert u.re. Verso in Farbstift nochmals signiert "Rudolph Nehmer" und betitelt. Mi. Im profilierten Künstlerrahmen.

Malschicht minimal angeschmutzt. Kleine Flecken im Bereich des Himmels re. sowie am Bildrand u.re. und u.li.

38 x 52 cm, Ra. 41 x 54,5 cm. 1.800-2.000 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

167   Manfred Neumann, Stillleben mit Blumenvase. 1974.

Manfred Neumann 1938 Groß Weißensee

Öl auf Hartfaser, auf eine bündig angesetzte, weiß lackierte Holzleiste genagelt. Ligiert monogrammiert u.re. und datiert. Auf einem ebenfalls weiß lackierten Untersatz aus Spanholz montiert.

Partieller Malschichtverlust an drei Ecken, im Bereich der Vase und dem o. Bildrand.

38 x 35 cm, Unters. 49 x 49 cm. 350 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 168 Georg Rassau

168   Georg Rassau "An der Briesnitz. Baumstämme." Wohl um 1900.

Georg Rassau um 1900 – ?

Öl auf Leinwand, auf Karton aufgezogen. Unsigniert. Verso in Blei bezeichnet "Gg. RASSAU" und betitelt. Auf Untersatzkarton montiert. Leinwand beschnitten.

25 x 36 cm, Unters. 40 x 50 cm. 60 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

170   Günter Richter "Dentistengasse". 1990.

Günter Richter 1933 Meißen – lebt in Leipzig

Öl auf Leinwand. Signiert "Günter Richter" und datiert u.re. In schmaler schwarzer Holzleiste gerahmt.

Wir danken Günter Richter für freundliche Hinweise.

Die bulgarische Stadt Plowdiw, in diesem Jahr zur europäischen Kulturhauptstadt gekürt, zählt zu den ältesten, durchgehend besiedelten Städten Europas. Deutsche und österreichische Architekten prägten die urbane Bauweise des 20. Jh., sodass der Charakter des westeuropäischen Jugendstils, der Wiener Sezession und des Neobarock ganze Straßenzüge formte. Das Motiv der "Dentistengasse" zeichnete der Leipziger Künstler Günter Richter bereits im Jahr 1986 und hielt eine Momentaufnahme der verfallenden Bausubstanz in dem beliebten Urlaubsziel Bulgariens fest, welches er aufgrund einer Einladung zu einem internationalen Künstlertreffen besuchte. Wie ein "zahnloses Gebiss" wirkten die Fassaden auf Richter und bewegten ihn zu der Betitelung "Dentistengasse". Abermals brachte der Künstler 1990 – nach der politischen Wende Deutschlands – das Sujet in seinem Atelier in Öl auf eine Leinwand. Dies erfolgte zwar aus dem pragmatischen Grund des Vorhandenseins der Vorzeichnung, eröffnet aber – aufgrund des zeitlichen Hintergrundes und den Orten der Entstehung von Zeichnung und Gemälde – Parallelen zwischen zwei Ländern, deren sozialistische Geschichte auch im Abbild von verkommender, historischer Architektur offenbar wird.
Die einst bewohnten Häuser büßen, trotz der detaillierten Ausarbeitung des Verfalls, nicht an der monumentalen Erscheinung ihrer Fronten ein. Hinweis auf eine natürliche Umgebung gibt lediglich der beinahe wolkenlose Himmel, dem nur ein kleiner Bildausschnitt vorbehalten ist. Verstärkt wird die Wirkung eines surrealen Zustands der Zeitlosigkeit, in welcher auch der Natur das Eindringen in die verfallenen Gemäuer verwehrt bleibt, durch das Fehlen jeglicher Vegetation. Differierend zu der vorgefertigten Zeichnung fügte Richter dem Ölgemälde transluzente, schwebende Gebisse hinzu und ergänzte auf dem Dach des linken Gebäudes den "plumpen Versuch einer Modernisierung".
Die britische Kunsthistorikerin Catherine Wilkins betrachtet in ihrer 2013 veröffentlichten Publikation "Landscape Imagery, Politics, and Identity in a Divided Germany" das Werk Richters stellvertretend für die Leipziger Schule, resp. die Spiegelung soziokultureller und politischer Realitäten im Wirken Ostdeutscher Künstler – insbesondere in romantisierenden Landschaftsszenerien. Ruinendarstellungen definieren einen großen Anteil im Oeuvre Richters. Vereinzelt oder aufgereiht markieren dabei Personendarstellungen einen lebendigen Gegensatz zur toten Bausubstanz. Die "Dentistengasse" reiht sich mit der menschenleeren Straße somit in besonderer Weise in das Werk des Künstlers ein.

Vgl. Catherine Wilkins: Landscape Imaginery, Politics, and Identity in a Divided Germany. 1968–1989, Ashgate 2013, S. 73 ff.

Minimaler, unscheinbarer Malschicht-Abrieb im dunkelroten Farbbereich u.Mi. und punktuell Fleckchen auf der Oberfläche. U.re. kleine Druckstelle mit Malschicht-Verlust. Unscheinbare, vertikale Leinwand-Deformation im Eckbereich des vorderen Hauses u.re. Rahmen mit kleinen Kratzern.

130,5 x 140,3 cm, Ra. 136,1 x 145,7 cm. 4.800-6.000 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 171 Emil Rieck, Pragser Wildsee in Südtirol (?). Anfang 20. Jh.
KatNr. 171 Emil Rieck, Pragser Wildsee in Südtirol (?). Anfang 20. Jh.

171   Emil Rieck, Pragser Wildsee in Südtirol (?). Anfang 20. Jh.

Emil Rieck 1852 Hamburg – 1939 Moritzburg

Öl auf Leinwand. Signiert "E.Rieck" u.li. In schwarzem Lackrahmen gerahmt.

Malschicht leicht angeschmutzt. Leichte Krakeleebildung im Bereich des Himmels.

58 x 79 cm, Ra. 75 x 96,5 cm. 360 €
KatNr. 172 Emil Rieck, Waldlichtung mit Rothirsch und Hirschkühen. Anfang 20. Jh.
KatNr. 172 Emil Rieck, Waldlichtung mit Rothirsch und Hirschkühen. Anfang 20. Jh.

172   Emil Rieck, Waldlichtung mit Rothirsch und Hirschkühen. Anfang 20. Jh.

Emil Rieck 1852 Hamburg – 1939 Moritzburg

Öl auf Leinwand. Signiert "ERieck" u.re. Im goldfarbenen Schmuckrahmen mit stilisierendem Akanthusblatt-Ornament gerahmt.

Malschicht mit punktuellen kleinen Schmutzflecken. Rahmen mit Abrieb an den Ecken.

60 x 80 cm, Ra. 76 x 96 cm. 750 €
KatNr. 175 H. Otto Rüger, An der Dorfstraße. Anfang 20. Jh.
KatNr. 175 H. Otto Rüger, An der Dorfstraße. Anfang 20. Jh.

175   H. Otto Rüger, An der Dorfstraße. Anfang 20. Jh.

H. Otto Rüger 19./20. Jh.

Öl auf Leinwand. Signiert u.re. "H. Rüger München". Im breiten, profilierten, goldfarben gefassten Rahmen mit Eck- und Randkartuschen.

Krakeleebildung im gesamten Bildbereich, stärker im Bereich des Himmels und der Straße, dort mit einzelnen winzigen Farbabplatzungen. Quetschungen und kleine Abplatzungen im Falzbereich.

80 x 71 cm, Ra. 103 x 95 cm. 900-1.000 €
KatNr. 177 Jacques Matthias Schenker
KatNr. 177 Jacques Matthias Schenker

177   Jacques Matthias Schenker "Bei den Fischpässen" (Dorflandschaft mit Weiher). Wohl Frühes 20. Jh.

Jacques Matthias Schenker 1854 Luzern – 1927 Vitznau

Öl auf Malpappe. Ligiert signiert u.li. "J Schenker". Verso in Tinte wohl vom Künstler bezeichnet und auf einem Papieretikett o.Mi. betitelt sowie in Blei re. vermerkt "KM 297". In einer goldfarbenen, masseverzierten Holzleiste gerahmt.

Bildträger leicht gewölbt. Malschicht mit geringfügigen Stockflecken, insbes. o.li. Verso Klebemittelreste eines ehemaligen Etiketts u.li. sowie Wasserflecken am ob. Rand. Rahmen gering berieben und kleine Fehlstellen an den Ecken.

27,1 x 40,2 cm, Ra. 34,4 x 48,2 cm. 300 €
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Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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