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AUKTION 64 20. Juni 2020
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Fotografie

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Skulpturen

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Figürliches Porzellan

680 - 690


Porzellan / Keramik

691 - 700

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Zinn / Unedle Metalle

815 - 820


Asiatika

831 - 836


Miscellaneen

845 - 856


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870 - 873


Mobiliar / Einrichtung

881 - 887


Teppiche

891 - 897





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KatNr. 680
KatNr. 680
KatNr. 680
KatNr. 680
KatNr. 680
KatNr. 680

680   "Holländischer Bauer". Johann Joachim Kaendler und Johann Friedrich Eberlein für Meissen. Um 1745– um 1765.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen
Johann Friedrich Eberlein 1696 Dresden – 1749 Meißen

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Auf einem Steinsockel mit Kissen sitzender Bauer, ein Tabaksäckchen auf dem rechten Bein. Unterseits der flachen, naturalistischen Plinthe die schwach lesbare Schwertermarke auf unglasiertem Boden, wohl eingepresste Beizeichen, eine spätere Bezifferung "52" in Blei.
Modellnummer: 813, Entwurfsjahr: 1745, Weiterführung durch Johann Friedrich Eberlein.

Vgl. Bergmann, Sabine: Meissen Figures, Erlangen 2017, Kat.-No. 1463, S. 207.

Pfeife fehlend, re. Hand bis zum Handgelenk restauriert, der kleine Finger mit minimalem Materialverlust. Zeigefinger der linken Hand restauriert. Säckchen und Stück in der re. Hand überfasst. Nase-Stirnbereich restauriert. Schuhe wohl neu überfasst - Farbauftrag unregelmäßig, partiell deutlicher krakeliert. Das Kännchen am Rand restauriert. Oberfläche des Kissens li. überarbeitet. Rand der Jacke verso mit Bestoßung. Minimale Masse- und Glasurunebenheiten aus der Herstellung.

H. 13 cm. 950 €
KatNr. 681
KatNr. 681
KatNr. 681

681   "Pegasus" aus dem Tafelaufsatz "Parnass mit Apollo und den neun Musen". Johann Joachim Kaendler für Meissen. Wohl vor 1800.

Johann Joachim Kaendler 1706 Fischbach/Dresden – 1775 Meißen

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Ungemarkt.

Einzelfigur aus dem großen, mehrteiligen Dessertaufsatz "Parnass mit Apollo und den neun Musen", gefertigt als dekoratives Beiwerk zu dem später so genannten "Möllendorff-Service" Friedrich des Großen. Der mehrteilige Tafelaufsatz ist unter den Modellnummern "2797-2820" registriert.
Entwurfsjahr: um 1762.

Mit einer schriftlichen Bestätigung des VEB Staatliche Porzellanmanufaktur Meissen vom 17.1.1974.

Provenienz: Kunsthandel Anni Hesse, Am Frauenplan, Weimar.

Literatur:
Wittwer, Samuel: "hat der König von Preußen die schleunige Verferttigung verschiedener Bestellungen ernstlich begehret: Friedrich der Große und das Meißner Porzellan" in: Keramos 208/2010, S. 61, Abb. 52.

Pietsch, U.: Triumph der blauen Schwerter, 2010, S. 339f mit Abb.

Vorderbeine, rechter Flügel, Mähne und evtl. eine Strähne des Schweifs sowie die Palme oberhalb des Stamms fachgerecht restauriert. Partiell herstellungsbedingte Brandrisse, deutlicher im Bereich des Palmenansatzes und Felsbrockens, vereinzelt unscheinbare Bestoßungen an Blüten, Mähne, Schweif, Nüstern. Die Blüten zum Teil mit Chips. Untere Sockelkante mit Chip. Vereinzelt minimale Glasurunebenheiten sowie Brandfleckchen.

H. 23,8 cm, L. 24,5 cm, B. 16 cm. 2.500 €
KatNr. 683
KatNr. 683
KatNr. 683
KatNr. 683
KatNr. 683

683   "Dame mit Muff". Victor Michel Acier für Meissen. Spätes 19. Jh.

Michel Victor Acier 1736 Versailles – 1795 Dresden

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert und partiell goldgefasst. Stehende Rokokodame, in der linken Hand einen Muff und in der rechten einen Brief haltend. Unterseits des Rocaillesockels die Knaufschwerter in Unterglasurblau, die geritzte Modellnummer "D 66", eine Prägeziffer "160" sowie die Malerziffer "31" in Aufglasurgrün.
Entwurfsjahr: 1771.

Rechter Arm sowie ebenda der Pelzbesatz restauriert und retuschiert. Chip an der u.li. Ecke des Briefs retuschiert. Sockelrand schauseitig mit kleinem Chip (L. ca. 6mm). Spitzenbesatz partiell mit minimalen Verlusten. Die Retuschen vergilbt.

H. 20,8 cm. 750 €
KatNr. 684
KatNr. 684
KatNr. 684
KatNr. 684
KatNr. 684
KatNr. 684
KatNr. 684
KatNr. 684
KatNr. 684

684   "Eselskopf als Briefbeschwerer". Otto Jarl für Meissen. Um 1901.

Otto Jarl 1856 Uppsala – 1915 Wien-Dornbach

Porzellan, glasiert und in polychromen Aufglasurfarben staffiert. Eselskopf mit diametral zueinander aufgestellten Ohren und einem elisbethanischem Umhang. Verso auf dem Sockel geritzt signiert. Unterhalb mit den Knaufschwertern in Kobaltblau auf unglasiertem Boden, der geritzten Formnummer "T 183" sowie der Bossierernummer "63".
Entwurfsjahr: 1901.

Bei der Darstellung des Esels handelt es sich wohl um Niklaus Zettel (Nick Bottom) aus "Ein Sommernachtstraum" von William Shakespeare.

Vgl. Bergmann, Thomas: Meissen Modellnummern Datenbank (MeiDaBank).

Fachmännische Restaurierungen mit Masseergänzungen an Kragen und Ohren, mit zum Teil matten Farbbereichen.

H. 15,9 cm. 600 €
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