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Käthe Kollwitz

1867 Königsberg – 1945 Moritzburg

1885 Studium an einer privaten Schule für Künstlerinnen in Berlin u.a. bei Arno Holz und Gerhart Hauptmann, als "Malweib" durfte sie nicht an einer staatlichen Kunstschule studieren. 1886 Rückkehr nach Königsberg. 1888–89 Wiederaufnahme des Studiums in München mit Unterricht bei Ludwig Herterich. 1891 Übersiedlung nach Berlin und Teilnahme an der Großen Berliner Kunstausstellung 1998, die ihr zum künstlerischen Durchbruch verhalf. 1907 Verleihung des Villa-Romana-Preises mit anschließendem kurzen Aufenthalt in Florenz. Ab 1910 schuf Kollwitz neben ihrem von grafischen Arbeiten geprägten Œuvre auch bildhauerische Werke. Ihre Arbeiten waren u.a. geprägt vom Verlust ihres Sohnes sowie von der Auseinandersetzung und ihr Engagement in und mit politischen und sozialen Organisationen. Sie war Mitglied im Deutschen Künstlerbund und der Berliner Secession, 1919 erfolgte die Berufung zur Professorin an die Akademie der Künste Berlin. Zahlreiche Ausstellungen zu Ehren von Kollwitz, u.a. in New York und Moskau. 1933 Ausscheiden aus der Akademie, der Verkauf ihrer Arbeiten wurde verboten. Werke Kollwitz" wurden durch die Nationalsozialisten als "entartet" eingestuft und aus öffentlichen Sammlungen beschlagnahmt. 1942 Flucht nach Nordhausen, 1944 Flucht nach Moritzburg.

84. Kunstauktion | 07. März 2026

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292   Käthe Kollwitz "Zertretene". 1900.

Käthe Kollwitz 1867 Königsberg – 1945 Moritzburg

Radierung. Unsigniert. Rechter Teil der zerschnittenen Platte mit angesetzter Facette. im u. wißen Rand typografisch betitelt und bezeichnet. Aus: Zeitschrift für Bildende Kunst, Neue Folge, Heft 8, 1909. Verso mit Annotationen von fremder Hand in Blei.
WVZ Klipstein 48 IV A 2 c (von IV B 2). WVZ Knesebeck 49bis II B d (von II B e).

Im weißen Rand angeschmutzt und fingerspurig.

Stk. 23 x 19,5 cm, Bl. 32,2 x 24,3 cm.

Schätzpreis
350 €

28. Kunstauktion | 04. Juni 2011

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410   Käthe Kollwitz "Gedenkblatt für Karl Liebknecht". 1919.

Käthe Kollwitz 1867 Königsberg – 1945 Moritzburg

Radierung auf Bütten. U.re. in Blei signiert "Käthe Kollwitz". Linker Teil der im fünften Druckzustand in zwei Teile geschnittenen Platte, Blatt der Auflage des Vereins für Original-Radierung 1933. Hinter Glas gerahmt.
Blatt etwas gebräunt.
WVZ Klipstein 137 V.A.a (von V B); Knesebeck 145 bis a. (von 145ter).

Die Auflage wurde nicht ausgegeben und später von von der Becke mit der Platte übernommen.

Pl. 27,6 x 15,9 cm, Bl. 40 x 30 cm, Ra. 41 x 32,1 cm.

Schätzpreis
960 €

Regelbest. 7% MwSt  (Schätzpreis 1.027 € inkl. MwSt) **

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *



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