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25 Ergebnisse

KatNr. 655 Unbekannter Bildschnitzer, Relief Maria mit dem Jesuskind vor stilisierten Wolken. Wohl 19. Jh.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

655   Unbekannter Bildschnitzer, Relief Maria mit dem Jesuskind vor stilisierten Wolken. Wohl 19. Jh.

Wohl Lindenholz, geschnitzt und polychrom gefasst, partiell mit silberfarbener Blattmetallauflage und transparentem Überzug. Verso li.Mi. in Feder bezeichnet "III. Bild im Loderweg" und darüber ein kleiner Rest eines Papieretiketts.

Oberfläche partiell angeschmutzt. Überfasst, braune Farbe in Vertiefungen im Bereich der Maria. Kleine Ausbrüche im Holz sowie größerer o.li. sowie vereinzelte Fehlstellen der Fassung und Lockerungen. Zwei lange Spannungsrisse im Holz in den o. Wolken. Wenige alte Anobienfraßgänge, v.a. im u. Bereich. Vier Montierungslöchlein und vereinzelte Nägel. Verso ganzflächig Auskristallisierungen, wohl eines Holzschutzmittels.

H. 55 cm, B. 25 cm, T. 4 cm. 100 €
KatNr. 660 Unbekannter Künstler, Büste eines jungen Mädchens. Spätes 19. / frühes 20. Jh.
KatNr. 660 Unbekannter Künstler, Büste eines jungen Mädchens. Spätes 19. / frühes 20. Jh.
KatNr. 660 Unbekannter Künstler, Büste eines jungen Mädchens. Spätes 19. / frühes 20. Jh.
KatNr. 660 Unbekannter Künstler, Büste eines jungen Mädchens. Spätes 19. / frühes 20. Jh.
KatNr. 660 Unbekannter Künstler, Büste eines jungen Mädchens. Spätes 19. / frühes 20. Jh.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

660   Unbekannter Künstler, Büste eines jungen Mädchens. Spätes 19. / frühes 20. Jh.

Bronze, gegossen und schwarzbraun patiniert. Auf einem Marmorsockel montiert. Verso unleserlich geritzt signiert. Ohne Gießereistempel.

Ecken des Marmorsockels bestoßen.

H. 30 cm, B. 12 cm, T. 12 cm. 360 €
KatNr. 661 Unbekannter Künstler, Porträt eines Herren mit Backenbart nach links. Wohl 1870er-1890er Jahre.
KatNr. 661 Unbekannter Künstler, Porträt eines Herren mit Backenbart nach links. Wohl 1870er-1890er Jahre.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

661   Unbekannter Künstler, Porträt eines Herren mit Backenbart nach links. Wohl 1870er-1890er Jahre.

Gips. Unsigniert.

Kanten und erhabene Partien teils mit Abrieb und kratzspurig. Feine Haarrisse im o. Bereich des Hinterkopfs des Nackens sowie o. an den Haaren, dort auch feine Materialrisse. Am Rand u.re. bestoßen mit kleiner Fehlstelle. Mit gräulich-fleckiger Patina, teils mit Sandresten (aus dem Werkprozess ?)

D. 41,5 cm, T. ca. 9,5 cm. 180 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

663   Fritz Cremer, Karl Marx und Friedrich Engels. 1986.

Fritz Cremer 1906 Arnsberg/Ruhr – 1993 Berlin

Bronze. "Karl Marx", hohl gegossen, braun patiniert. "Friedrich Engels", gegossen, schwarz-braun patiniert. Unsigniert. Ohne Gießereistempel. Auf einem Granitsockel.
Abguss außerhalb der Auflage mit 50 nummerierten Exemplaren der Gießerei Dieter Schabow.
Vgl. motivisch WVZ Cremer 126. Als Entwurf zu einem Denkmal für den "Marx-Engels-Platz" in Berlin 1951 aus getöntem Gips mit einer Höhe 91,5 cm gefertigt.

"Karl Marx" mit einem kleinen Löchlein im Bart und Gipsrückständen in den Tiefen.

H. (mit Sockel) 10,5 cm. 650 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

665   Matthias Zágon Hohl-Stein "Beweinung". 1999.

Matthias Zágon Hohl-Stein 1952 Koblenz – Lebt und arteitet in Karwe

Pappel, geschnitzt und rotbraun sowie die Vertiefungen dunkelbraun gefasst. Auf der Unterseite in Schwarz signiert "M. Zágon Hohl-Stein" und datiert.

Abgebildet in: Matthias Zágon Hohl-Stein – Holzbild, Sculptur, Objekt. Karwe 1999, Kapitel "Skulpturen".

H. 156 cm. 600 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 668 Christine Schlegel
KatNr. 668 Christine Schlegel

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

668   Christine Schlegel "Schlegel Theater". 2007.

Christine Schlegel 1950 Crossen – lebt in Dresden

Installation (Tuschezeichnung auf Karton, Porzellan, Keramik, Draht- und Metallteile, Haare, Sand, Muscheln, Glasperle u.a.) in einem allseitig geschlossenen Glaskasten. Signiert "Schlegel" sowie datiert u. betitelt.

B. 60 cm, H. 30,5 cm, T. 30 cm. 1.200 €
KatNr. 870 Chinoise Figur eines Mandarin. Europäisch. Wohl um 1710/1720.
KatNr. 870 Chinoise Figur eines Mandarin. Europäisch. Wohl um 1710/1720.
KatNr. 870 Chinoise Figur eines Mandarin. Europäisch. Wohl um 1710/1720.
KatNr. 870 Chinoise Figur eines Mandarin. Europäisch. Wohl um 1710/1720.
KatNr. 870 Chinoise Figur eines Mandarin. Europäisch. Wohl um 1710/1720.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

870   Chinoise Figur eines Mandarin. Europäisch. Wohl um 1710/1720.

Fayence. hellrötlicher Scherben, weiß glasiert und mit einer akzentuierenden Goldfassung. Stehende männliche Figur im Gewand, schauseitig mit einem flächigen Ritzdekor, auf der Brust ein Mandarintuch mit geritzter Zeichenfolge. Die Innenwandung unglasiert, aus zwei Teilen zusammengefügt, die Nähte innen sichtbar.

Provenienz: Sammlung Richard Seyffarth, Dresden.

Vgl. Figur eines chinesischen Bonzen, Fayence aus der 1. Hälfte des 18. Jh., Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Kunstgewerbemuseum, Signatur / Inventar-Nr: 37359a,b.

Lit. Rudi, Thomas: europäische Fayencen 17.-18. Jahrhundert. Bestands- und Verlustkatalog GRASSI Muesum für angewandte Kunst. Leipzig 2017, KatNr. 74 (Figur eines Sultans, Fayence).

Kopf am Halsansatz restauriert, die Ohren retuschiert. Die Füße restauriert und retuschiert. Hände bzw. li. Arm bis zum Ellenbogen neu modelliert und angesetzt (frühe 1980er Jahre). Fingerspitze re. Hand minimal bestoßen. Die Verbindungsnähte re. mit Schwundriss. Glasur krakeliert. Vereinzelt oberflächlich bestoßen oder berieben. Vergoldung der Säume und Schuhe erneuert.

H. 44,3 cm. 2.500-3.500 €
KatNr. 871 Süddeutscher Künstler (evtl. Umkreis des Jacob van der Auwera), Heiliger Nepomuk. 1. H. 18. Jh.
KatNr. 871 Süddeutscher Künstler (evtl. Umkreis des Jacob van der Auwera), Heiliger Nepomuk. 1. H. 18. Jh.
KatNr. 871 Süddeutscher Künstler (evtl. Umkreis des Jacob van der Auwera), Heiliger Nepomuk. 1. H. 18. Jh.
KatNr. 871 Süddeutscher Künstler (evtl. Umkreis des Jacob van der Auwera), Heiliger Nepomuk. 1. H. 18. Jh.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

871   Süddeutscher Künstler (evtl. Umkreis des Jacob van der Auwera), Heiliger Nepomuk. 1. H. 18. Jh.

Lindenholz, geschnitzt. Vorderseitig mit Kreidegrundierung, teils polimentsichtig und partiell mit Blattgoldauflage, ehemals wohl fast vollflächige Vergoldung. Die Wolke wohl ehemals vollflächig versilbert. Monochrom grauschwarz überfasst. Figur im Dreiviertelrelief, verso abgeflacht und ausgehöhlt, mit Werkspuren und dünnem, braunen Anstrich. Ursprünglich wohl Bestandteil eines Altars. Verso eine alte Inventar-Bezeichnung in schwarzem Faserstift u.Mi.

Der böhmische Priester Johannes Nepomuk (1350–1393), geboren in Pomuk bei Pilsen, wurde 1389 zum Generalvikar des Erzbischofs von Prag ernannt und bediente ab 1390 die Ämter des Erzdiakons von Saaz sowie des Kanonikers von St. Veit in Prag. Der Legende nach gilt er als schweigsamer Beichtvater der böhmischen Königin Sophie von Bayern, welcher dem Drängen ihres Gatten Wenzel IV. standhielt und sein priesterliches Beichtgelübde nicht brach. Historisch belegt ist, dass Nepomuk aufgrund seiner Loyalität zum Erzbischof Jenzenstein und dem damit verbundenen, energischen Einstehen für die Rechte der Kirche gegenüber dem König Böhmens Wenzel IV. im Jahr 1393 gefoltert und von der Karlsbrücke in die Moldau gestürzt wurde. Der Leichnam Nepomuks wurde im Prager Veitsdom bestattet, wo er nach der Heiligsprechung als Märtyrer durch Papst Benedikt XIII. im Jahr 1729 in einem prachtvollen, silbernen Hochgrab – gefertigt vom österreichischen Silberschmied Johann Joseph Würth nach einem von Joseph Emanuel Fischer von Erlach inspirierten Modell des Bildhauers Antonio Corradini seine letzte Ruhestätte fand.

Ein halblanges, pelzbesetztes Cape, die Mozzetta, getragen über einem Chorhemd sowie das Birett mit vier Hörnern sind Zeichen seines klerikalen Ranges und gelten neben dem Palmzweig, dem Kruzifix, dem fünfsternigen Heiligenschein und dem Zeigefinger vor dem Mund als ikonografische Attribute.

Der Heilige Nepomuk ist der Patron Tschechiens, Böhmens und Bayerns und der Stadt Salzburg.

Fehlende Teile (Unterarme). Zahlreiche kleine Lockerungen der Fassung sowie Fehlstellen, holzsichtig oder grundierungssichtig. Originale Fassung ganzflächig grauschwarz übermalt (diese teilweise wiederum mit Verlusten, sodass originale Fassungsreste freiliegen). Technikbedingte, unscheinbare Durchschnitzung unterhalb des li. Armes. Verso mehrere Dübellöcher, Spannungsriss im Holz li. Vergoldung und Versilberung an drei Feldern exemplarisch freigelegt.

H. 76 cm, B. 37 cm, T. 15 cm. 3.000 €
KatNr. 885 Carl Röder
KatNr. 885 Carl Röder
KatNr. 885 Carl Röder
KatNr. 885 Carl Röder
KatNr. 885 Carl Röder
KatNr. 885 Carl Röder
KatNr. 885 Carl Röder
KatNr. 885 Carl Röder

63. Kunstauktion |  28. März 2020

885   Carl Röder "Schiffbruch". Vor 1907.

Carl Röder 1854 Greiz – 1922 Dresden

Bronze, gegossen, schwarzbraun patiniert. Am unteren Ende des Ruders in Kapitälchen signiert "C. Roeder fec.". Auf einer rotbraunen Marmorplinthe montiert.
Lose auf einem originalen, hochrechteckigen Sockel aus schwarz ebonisiertem Holz mit profilierter Sockelzone und eingelassenem, halbplastischen Säulenrelief mit Kanneluren gesetzt.

Wir danken Herrn Rainer Koch, Greiz, für freundliche Hinweise.

Zu weiteren Exemplaren vgl.:
Carl Röder - Leben und Wirken - Zum 160. Geburtstag - Ausstellung vom 01.03. - 04.05.2014 im Museum im Oberen Schloss Greiz.
Museum und Kunstsammlung Schloss Hinterglauchau, bis 1950 Teil der Sammlung des Dresdner Mediziners Dr. Paul Geipel.

Zum Motiv des Ruderers vgl. Carl Röder "Ruderer", 1903, Städtische Galerie Dresden, Inv.Nr. 1976/K 83.

Patinierung mit kleinem Abrieb am Rücken der weiblichen Figur. Marmorplinthe mit kleiner Abplatzung re. sowie Verbindung Plinthe und Sockel hinten li. sich lösend. Sockel vereinzelt mit Trocknungsrissen sowie mit Bestoßungen und Kratzspuren an den Seitenflächen.

H. (ohne Sockel) 77,5 cm, H. (mit Sockel) 178,5 cm. 5.000-6.000 €
KatNr. 891 Gottfried Bräunling
KatNr. 891 Gottfried Bräunling
KatNr. 891 Gottfried Bräunling
KatNr. 891 Gottfried Bräunling
KatNr. 891 Gottfried Bräunling

63. Kunstauktion |  28. März 2020

891   Gottfried Bräunling "Kopfgeburt". Spätes 20. Jh.

Gottfried Bräunling 1947 Radebeul

Bronze, hohl gegossen, braunschwarz und partiell grünlich patiniert. Seitlich mit einem runden Gießereistempel (verschlagen, nicht aufgelöst). Auf dem quaderförmigen Holzsockel eine ovale Künstlerplakette.

Teils minimale Gussunregelmäßigkeiten (Lunker). Plinthe mit Trocknungsrissen.

H. 58 cm, H. ges. 68 cm, Sockel H. 29 cm, B. 23,5 cm, T. 10 cm. 1.500 €
KatNr. 892 Lutz Fleischer, Jubiläumskästchen (25 Jahre Galerie Mitte, Dresden). 2004.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

892   Lutz Fleischer, Jubiläumskästchen (25 Jahre Galerie Mitte, Dresden). 2004.

Lutz Fleischer 1956 Dresden – 2019 Dresden

Aluminium (?), gegossen und Textil. Auf rotem Textil in Blei signiert "Fleischer" und datiert. Verso nochmals in Blei signiert "Fleischer" und datiert. In einem naturbelassenen Holzrahmen.

Ra. 20 x 20 cm. 240 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

895   Matthias Zágon Hohl-Stein "Auf dem Weg" (Dachlukenobjekt). 1997.

Matthias Zágon Hohl-Stein 1952 Koblenz – Lebt und arteitet in Karwe

Holz, geschnitzt und gesägt, partiell lackiert sowie türkisfarben gefasst sowie Stahl, montiert. Auf die Rückwand montierte, abstrahierte Figurenformen. Rahmung mittels eines Rahmens einer Dachluke. Verso in Ocker signiert "M.Z. Hohl-Stein" und datiert "1997", unterhalb nochmals in Schwarz signiert.

Abgebildet in: Matthias Zágon Hohl-Stein – Holzbild, Sculptur, Objekt. Karwe 1999, Kapitel "Objekte" (dort in der Objektbeschreibung abweichend datiert).

"Seine Stärke, Material unterschiedlicher Herkunft und Zusammensetzung zu kombinieren und zu collagieren und diesem seinen Willen einzuimpfen, bringt immer wieder Staunen machende Objekte hervor, die zeitlos scheinend und Ewigkeit beanspruchend, den Betrachter in den Bann ziehen." (Zitat aus: Rieger, Günter "Zum Skulpturen-Schöpfer Matthias Zágon Hohl-Stein" in: Matthias Zágon Hohl-Stein, Karwe 2008).

Ra. 106 x 87 cm. 900-1.100 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

896   Matthias Zágon Hohl-Stein "Cherub" . 2003.

Matthias Zágon Hohl-Stein 1952 Koblenz – Lebt und arteitet in Karwe

Holz, geschnitzt und lackiert sowie Stahl, montiert. Abstrahierte Figur, auf eine quaderförmige Plinthe fest montiert. Hohes, schlankes, aus Winkelprofilen geschweißtes Postament. Unterseits geschnitzt monogrammiert "M.Z.H.ST.".

Riss in der Plinthe, wohl vom Künstler ausgefugt sowie weitere kleine Trocknungsrisse.

H. (mit Postament) 81 cm, H. ges.120 cm. 600 €
KatNr. 897 Karl Jüttner, Stehende weibliche Figur. Um 1985– 1990.
KatNr. 897 Karl Jüttner, Stehende weibliche Figur. Um 1985– 1990.
KatNr. 897 Karl Jüttner, Stehende weibliche Figur. Um 1985– 1990.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

897   Karl Jüttner, Stehende weibliche Figur. Um 1985– 1990.

Karl Jüttner 1921 Saalfeld – 2006 Saalfeld

Keramik, heller schamottierter Scherben, gebaut und in Mangan- und Eisenoxiden mattschwarz, partiell irisierend glasiert. Verso auf der unglasierten Plinthe geritzt signiert "Jüttner".

Lit.: Jakobson, Hans-Peter und Jüttner, Karl: Keramik und Zeichnungen – Eine Ausstellung zum siebzigsten Geburtstag des Künstlers im Museum für Kunsthandwerk im Ferberschen Haus Gera vom April bis Juni 1991 / Keramikmuseum Westerwald Höhr-Grenzhausen von Januar bis Februar 1992". Erfurt,1990.

Häder, Ulf: Karl Jüttner – Gefäß und Skulptur (Ausstellungskatalog des Förderkreis Keramik-Museum Bürgel und Dornburger Keramik-Werkstatt e.V.). Bürgel, 2014, vgl. S. 29 und 42.

H. 28,5 cm. 250 €
KatNr. 899 Bernd Meyer-Rähnitz
KatNr. 899 Bernd Meyer-Rähnitz

63. Kunstauktion |  28. März 2020

899   Bernd Meyer-Rähnitz "Evolution". 1991.

Bernd Meyer-Rähnitz 1940 Radebeul

Assemblage, Eisen, gerostet, auf Holzplatte montiert. Verso signiert u.re. "Bernd Meyer-Rähnitz" und datiert.

Mit einem Farbtiefdruck (Materialdruck) "Instabil". 1987. Monogrammiert in Tusche u.re. "M.R." und datiert sowie bezeichnet u.li. "EA" und betitelt u.Mi.
Im Passepartout hinter Glas in dunkler Holzleiste gerahmt.

Holzplatte der Assemblage partiell leicht berieben. Der Farbtiefdruck stockfleckig.

H. 72,4 cm, B. 50,3 cm, T. 11 cm bzw. Me. 33,5 x 21,5 cm. Ra. 70,5 x 56 cm. 380 €
KatNr. 900 Fritz Peter Schulze, Jubiläumskästchen (25 Jahre Galerie Mitte, Dresden). 2004.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

900   Fritz Peter Schulze, Jubiläumskästchen (25 Jahre Galerie Mitte, Dresden). 2004.

Fritz Peter Schulze 1936 Dresden – lebt in Radebeul

Holz, teilweise in Acryl gefasst. In Blei u.re. signiert "P. "Schulze", nummeriert "141" und datiert. U.li. mit Künstlerstempel versehen. Verso in Blei signiert, ortsbezeichnet "Radebeul" und datiert. In einem weiß gefassten Holzrahmen.

Oberfläche teils minimal angeschmutzt.

Ra. 20 x 20 cm. 150 €
KatNr. 904 Unbekannter Bildhauer, Hummer. Spätes 19. Jh./20. Jh.
KatNr. 904 Unbekannter Bildhauer, Hummer. Spätes 19. Jh./20. Jh.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

904   Unbekannter Bildhauer, Hummer. Spätes 19. Jh./20. Jh.

Bronze, dunkelbraun patiniert, auf eine querrechteckige Plinthe aus weißem, teils bräunlich geäderten und polierten Marmor montiert. Unsigniert. Ohne Gießereistempel.

Ein Bein mit Materialverlust. Partiell Oxidationsspuren.

15 x 10,5 cm, Gew. 0,75 kg. 180 €
KatNr. 811 Wohl süddeutscher Künstler, Apostel Paulus. 15. Jh.
KatNr. 811 Wohl süddeutscher Künstler, Apostel Paulus. 15. Jh.
KatNr. 811 Wohl süddeutscher Künstler, Apostel Paulus. 15. Jh.
KatNr. 811 Wohl süddeutscher Künstler, Apostel Paulus. 15. Jh.

62. Kunstauktion |  07. Dezember 2019

811   Wohl süddeutscher Künstler, Apostel Paulus. 15. Jh.

Nadelholz, vollplastisch geschnitzt. Holzsichtig, die Rückseite mit vereinfachter Gewandfaltung, flacher gearbeitet. Auf der Unterseite der Plinthe eine alte Inventar-Bezeichnung in schwarzem Faserstift.

Attribut der rechten Hand wohl fehlend. Nase, zwei Finger sowie Schwertschaftspitze abgebrochen, mehrere, zum Teil deutliche Kerben im Holz sowie leichte Trocknungsrisse. Drei kleine Durchschnitzungen im Gewand u. sowie o.li. im Bereich des re. Armes. Holzoberfläche wohl nachträglich geglättet. Verso wenige Anobienfraßgänge (inaktiv). Wenige Reste einer alten Farbfassung in den Tiefen der Locken und am Hals sowie vereinzelt an Gewandfalten.

H. 88 cm, B. 30 cm, T. 15 cm. 4.500 €
KatNr. 827 Hertha von Guttenberg, Knabenkopf nach links. 1926.
KatNr. 827 Hertha von Guttenberg, Knabenkopf nach links. 1926.

62. Kunstauktion |  07. Dezember 2019

827   Hertha von Guttenberg, Knabenkopf nach links. 1926.

Hertha von Guttenberg 1896 Berlin – 1990 München

Rotguss (?), dunkelbraun patiniert. Quadratische Reliefplatte mit dem Bildnis eines Knaben im Viertelprofil. U.li. ausführlich geprägt datiert "DEZEMBER 1926" und u.re. "GUTTENBERG". Verso mit Aufhängevorrichtung.

Verso mit Oxidationsspuren. Die Schauseite mit zwei minimalen, hellen Farbspuren.

23,8 x 24 cm, Gew.0,8 kg. 340 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

62. Kunstauktion |  07. Dezember 2019

838   Wolfgang Friedrich "Die Blendung des Polyphem" (Odyssee). 2016.

Wolfgang Friedrich 1947 Torgau

Bronze, partiell grün patiniert. Flache Plinthe über einem eingezogenen Sockel. Ebenda unterseitig graviert betitelt und signiert "W. Friedrich". Verso sowie unterseitig monogrammiert "WF" und datiert. Exemplar 3/8.

Im Rahmen einer Ausschreibung zum Thema "Neukloster als Stadt für Blinde und Sehschwache" erhielt der Rostocker Bildhauer Wolfgang Friedrich den Auftrag für den Handlauf am Alten Markt in Neukloster sieben kleine Plastiken, u.a. "Die Blendung des Polyphem - Odyssee" unter der Überschrift „Blinde Seher, sehende Blinde, blinde Sehende“ zu schaffen.

Vgl. Tessenow, Inge (Hrsg.): Idyllen und Katastrophen. Aus dem Werk des Bildhauers Wolfgang Friedrich. Güstrow, 2017. S. 164f.

H. 13,2 cm, B. 27,7 cm, T. 7 cm, Gew. 3,4 kg. 2.600 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

62. Kunstauktion |  07. Dezember 2019

839   Wolfgang Friedrich "Aufschwebend". 2010.

Wolfgang Friedrich 1947 Torgau

Bronze, partiell grünlich patiniert und hellgrauer Kalkstein. Flachrelief einer schwebenden Gewandfigur in Kontemplation. Quaderförmiger Sockel. Verso auf dem Relief monogrammiert, nummeriert, datiert sowie signiert "W. Friedrich". Exemplar "8/8".

Das Relief ist ein Teil der Gestaltung der 2010 in Karlsruhe gegossenen Betglocke für die St. Marienkirche in Rostock.

"Man weiß, dass seelische Beschaffenheit in Malerei, Grafik und Skulptur immer auch in Tücher und Gewänder verpackt ist, gerade im
Kirchenraum, wo der Akt ohne wenigstens teilweise verhüllende Textilien nie denkbar gewesen wäre. Die Stofflichkeit skulptural geformter
Kleidung kann ganz imaginär sein und geradezu wunderbare Formen annehmen. Grafik und Barock brachten die kühnsten Gewandbildungen hervor; das 20. Jahrhundert bezog sich nur noch punktuell auf diese bis in die Antike zurückreichende Tradition. Es ist ein seltenes
Glück, wenn ein zeitgenössischer Künstler, den sie schon immer interessierte, sich einer so ausgesprochen historischen Aufgabe wie der
Gestaltung einer Kirchenglocke stellen kann und dabei Gelegenheit hat, neben dem Gewand auch andere Themen des Kirchenraumes
neu durchzuspielen. Die Menschengestalt liegt auf dem Körper der Glocke als präfigurierter Klang, der in die Stille einfällt, Vorspiel der
Verkündung und Hinweis auf ihren Inhalt. Ihr Kleid umschließt sie wie die Seraphen ihre Flügel, wenn sie die Engelschöre anführen."
Zitat Dr. Katrin Arrieta, Katalog zur Ausstellung "Kapitelle der Stille", 22. Kunstschau des Künstlerbundes M-V 2012, St.-Georgen-Kirche Wismar.

H. 20 cm, B. 40 cm, T. 3 cm. 950 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

62. Kunstauktion |  07. Dezember 2019

841   Paul Hofmann "Großer Löffler". 2009.

Paul Hofmann 1975 Dresden

Hainbuche, geschnitzt, und Stahl auf einem Würfelsockel aus Glasschlacke. Am Bauch des "Großen Löfflers" geschnitzt signiert "PAVL" und datiert.

Kleiner Trocknungsriss an der li. Schnabelseite und am re. Flügel des Objektes. Vereinzelte leichte Kerben.

H. 78 cm, B. 103 cm, T. 24 cm. 750 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 842 Klaus Dieter Köhler, Korpus. Wohl 2. H. 20. Jh.
KatNr. 842 Klaus Dieter Köhler, Korpus. Wohl 2. H. 20. Jh.

62. Kunstauktion |  07. Dezember 2019

842   Klaus Dieter Köhler, Korpus. Wohl 2. H. 20. Jh.

Klaus Dieter Köhler 1956 Düsseldorf

Marmor, poliert. U. monogrammiert "KK".

Sehr kleine, rötlich-braune Farbspur u.re.

H. 15,3 cm, B. 6,5 cm, T. 4,5 cm. 180 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 843 Klaus Dieter Köhler
KatNr. 843 Klaus Dieter Köhler

62. Kunstauktion |  07. Dezember 2019

843   Klaus Dieter Köhler "Frau mit Maske". 1985.

Klaus Dieter Köhler 1956 Düsseldorf

Marmor. An der re. Seite monogrammiert "KK" und datiert. Verso mit den Fragmenten einer typografischen Gravur "Die Liebe".

Vgl. 21. Dresdner Kunstauktion, 1985, Kat. mit Abb.

Oberfläche partiell minimal angeschmutzt.

H. 17 cm, B. 10,5 cm, T. 5,3 cm. 420 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 1003 Venus von Milo (Aphrodite von Melos). 19./20. Jh.
KatNr. 1003 Venus von Milo (Aphrodite von Melos). 19./20. Jh.

61. Kunstauktion |  21. September 2019

1003   Venus von Milo (Aphrodite von Melos). 19./20. Jh.

Bronze, hohl gegossen, rotbraun patiniert. Unsigniert, ohne Gießereistempel.

Verkleinerte Nachbildung der hellenistischen Marmorstatue, welche sich im Louvre, Paris befindet.

Guss mit Lunkerbildung. Innenseite mit Korrosionsspuren und Ablagerungen von Sand aus dem Herstellungsprozess.

H. 51,1 cm. 500-600 €
NACH OBEN 


Die im Katalog ausgewiesenen Preise sind Schätzpreise. Die Mehrheit der Artikel ist differenzbesteuert, auf den Zuschlagspreis wird damit keine Mehrwertsteuer erhoben.

* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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