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13 Ergebnisse

KatNr. 849 Drei Spazierstöcke. Deutsch und Russisch. Spätes 19. Jh. / Frühes 20. Jh.
KatNr. 849 Drei Spazierstöcke. Deutsch und Russisch. Spätes 19. Jh. / Frühes 20. Jh.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

849   Drei Spazierstöcke. Deutsch und Russisch. Spätes 19. Jh. / Frühes 20. Jh.

Holz, lackiert, Malakkarohr sowie Silber. Eine Rundhakenkrücke am Griff mit einem kleinen Schachbrettmuster, an der schmalen Ringmanschette mit der Feingehaltsmarke "800", die weiteren Marken verschlagen. Glatter Schuss mit Zwinge.
Die Hakenkrücke am Griff mit einem gravierten Monogramm "EL" sowie oberhalb der schmalen Ringmanschette gepunzt Halbmond, Krone, "800" und "WS". Oberhalb mit einer gravierten Datierung "17.VI.18". Glatter Schuss.
Ein Spazierstock mit konischem Knauf, der Abschluss mit einem goldgefassten, flach reliefierten Rosettenform. An der ebenfalls floral reliefierten Manschette mit der Feingehaltsmarke "84" (Zolotniki) sowie mit weiteren verschlagenen Marken. Glatter Schuss.

Zwei Spazierstöcke ohne Zwinge, ein Stock gekürzt, die Spitze aufgefasert. Insgesamt mit Nutzungsspuren.

L. 74,5 cm; L. 70 cm; L. 89 cm. 260 €
KatNr. 850 Zwei Spazierstöcke. Wohl spätes 19. Jh./Anfang 20. Jh.
KatNr. 850 Zwei Spazierstöcke. Wohl spätes 19. Jh./Anfang 20. Jh.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

850   Zwei Spazierstöcke. Wohl spätes 19. Jh./Anfang 20. Jh.

Bein und Malakkarohr sowie Holz, lackiert, Weiß- und Gelbmetall. Ein Spazierstock mit glattem, länglichen Knauf, die Montierung mit dem Monogramm "MG". Glatter Schuss mit Zwinge. Montierung und Manschette ungemarkt.
Ein Spazierstock mit einem länglichen Knauf, dieser mit einem durchbrochen geschnitzten Eichenlaubdekor. Glatter Schuss mit Zwinge. Manschette ungemarkt.

Insgesamt Nutzungsspuren. Knäufe mit teils feiner Rissbildung. Ein Knauf deutlicher gegilbt. Eine Zwinge deutlicher gedellt.

L. 95 cm; L. 88,5 cm. 220 €
KatNr. 854 Paar Altarkreuze. Wohl 19. Jh.
KatNr. 854 Paar Altarkreuze. Wohl 19. Jh.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

854   Paar Altarkreuze. Wohl 19. Jh.

Gelbgüsse, partiell lackiert. Mittels Kreuzformen durchbrochen gearbeiteter Stand mit reliefiertem Palmettendekor über je drei Volutenfüßen. Rundschäfte mit Nodus und Palmettenreliefs, darin je ein Kruzifix, die Balken ebenfalls mit palmettenförmigen Abschlüssen sowie einer vollplastischen Christusfigur im Dreinageltypus mit Nimbus und dem "INRI".

Insgesamt korrodiert und altersspurig.

H. 70,5 cm; H. 68,5 cm. 180 €
KatNr. 855 Segenskreuz. Russisch-Orthodox. Wohl 19. Jh.
KatNr. 855 Segenskreuz. Russisch-Orthodox. Wohl 19. Jh.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

855   Segenskreuz. Russisch-Orthodox. Wohl 19. Jh.

Holz, beidseitig beschnitzt. Kreuz mit vier Balken, die Enden jeweils passig geschweift endend. Auf einer Seite die Kreuzigung Christi, flankierend die Gottesmutter und Johannes. Verso die Taufe Jesu mit Johannes und einem Engel sowie weiterer christlicher Symbolik.

Minimale Nutzungsspuren.

L. 23,5 cm. 150 €
KatNr. 856 Ikone
KatNr. 856 Ikone
KatNr. 856 Ikone

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

856   Ikone "Gottesmutter von Tichwin". Zentralrussland. Spätes 18. Jh.

Öl und wohl Tempera auf Holz, goldfarbene Akzentuierungen an Heiligenscheinen und Verzierungen. Unsigniert. Bildträger aus zwei vertikalen Platten gefügt. Verso zwei horizontale Gratleisten.

Mit einem schriftlichen Gutachen von Bernhard Bornheim, Puchheim, vom 23.05.2020.

Für das Gutachten und freundliche Auskünfte danken wir Herrn Bernhard Bornheim, Puchheim, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Ikonen.

Malschicht mit umfangreichen Restaurierungen. Hintergrund vollständig überarbeitet, ebenso die Linien der Innen- und Außenkanten sowie der Nimbenbegrenzung. Die Kalligrafie entsprechend dem Letterntypus des 18. Jh. bzw. der 1. Hälfte des 19. Jh. ergänzt. Maphorion mit Retuschen. Das Gesicht der Gottesmutter mit lavierenden Überarbeitungen in den schattierten Bereichen. Li. Hand, Kopf und Gewand des Erlösers nahezu vollständig restauriert, die Faltenlinien in der Art des frühen 17. Jh. ergänzt. Die Finger von Erlöser und Gottesmutter in der Art um 1600 etwas verlängert. Bildträger gewölbt, verso braun gebeizt. Unebenheiten an Kittungen entlang des u. Randes.

71,3 x 54,4 cm. 1.800 €
KatNr. 883 Paar Barockstühle. Wohl norddeutsch. 18. Jh.
KatNr. 883 Paar Barockstühle. Wohl norddeutsch. 18. Jh.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

883   Paar Barockstühle. Wohl norddeutsch. 18. Jh.

Eiche, geschnitzt. Profilierte Gestellrahmen mit schildförmig geschweifter Rückenlehne, diese mit Blattzweigen im Relief beschnitzt. Breite, trapezförmige Sitzflächen mit geschweifter Zarge. Die Beine s-förmig gebogt. Polsterung mit Stoffbezug.

Bezug und Polsterung unfachmännisch erneuert. Nagellöcher einer alten Polsterung. Die Zarge mit geschraubten Eckklötzern verstärkt. Trockungsrisse und verleimte Risse im Bereich der Zargenzapfen. Füße mit sehr vereinzelten Spuren inaktiven Schädlingsbefalls, minimal gekürzt.

H. 92,5 cm, B. 50 cm, T. 44 cm. 550 €
KatNr. 1081 Museales Tafeltuch anlässlich eines Banketts der Krönung Friedrich August I. von Sachsen, genannt August der Starke, zum König von Polen-Litauen 1697. Wohl Großschönau, Oberlausitz. 1697.
KatNr. 1081 Museales Tafeltuch anlässlich eines Banketts der Krönung Friedrich August I. von Sachsen, genannt August der Starke, zum König von Polen-Litauen 1697. Wohl Großschönau, Oberlausitz. 1697.
KatNr. 1081 Museales Tafeltuch anlässlich eines Banketts der Krönung Friedrich August I. von Sachsen, genannt August der Starke, zum König von Polen-Litauen 1697. Wohl Großschönau, Oberlausitz. 1697.
KatNr. 1081 Museales Tafeltuch anlässlich eines Banketts der Krönung Friedrich August I. von Sachsen, genannt August der Starke, zum König von Polen-Litauen 1697. Wohl Großschönau, Oberlausitz. 1697.
KatNr. 1081 Museales Tafeltuch anlässlich eines Banketts der Krönung Friedrich August I. von Sachsen, genannt August der Starke, zum König von Polen-Litauen 1697. Wohl Großschönau, Oberlausitz. 1697.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

1081   Museales Tafeltuch anlässlich eines Banketts der Krönung Friedrich August I. von Sachsen, genannt August der Starke, zum König von Polen-Litauen 1697. Wohl Großschönau, Oberlausitz. 1697.

Weißer Leinendamast, Atlasbindung. Rechteckiges Gewebe mit großem Bildfeld, darin drei unterschiedliche Musterreihen, welche sich zweifach wiederholen. Diese mit vertikal angeordneten Bildfeldern sowie Bildinschriften in spiegelbildlicher Musterverdopplung. Die Bildreihen mit der Darstellung des Schlosses von Krakau, oberhalb bezeichnet "CRA CAU", unterhalb ein Feldlager mit Kanonen sowie Soldaten mit Lanzen. Des Weiteren mit dem königlich-polnischen Wappen, unterhalb mit der Darstellung eines Reiters mit Federbusch im Rapport, bezeichnet "KÖNIG IN POHLEN". Die äußeren Bildmotive unvollständig. Schmales Randdekor mit zarten, volutenförmigen Blütenranken, die Kanten mit Schachbrettmuster. In der oberen rechten Ecke mit den Resten eines gestickten Besitzermonogramms "H[...]" in Braun.

Vergleichbare Tafeltücher anlässlich der Krönung Friedrich August I. von Sachsen zum König von Polen-Litauen 1697 in:

Raetzer, Maren: Damast aus Großschönau – Die Produktionsstätte und die dort gewebten Kunstwerke vom 17. bis zum 19. Jahrhundert. Band II: Katalog und Abbildungen. Hamburg, 2003. Abb. 64 mit Katalogtext. Das dort abgebildete Tuch befindet sich im Museum für Europäische Kulturen Berlin, Inv.-Nr. 17 e 34.

Prinet, Marguerite: Le damas de lin histoiré du XVIe au XIXe siècle. Berne, 1982. S. 97.
Das dort abgebildete Tuch befindet sich im Deutschen Textilmuseum Krefeld, Inv.-Nr. 11050.

Eine schriftliche Authentizitätbestätigung des Direktors Wolfgang Henning des Deutschen Damast- und Frottiermuseums Großschönau vom 17.09.1997 liegt vor.

Im Jahr 1697 fand die glanzvolle Krönung Friedrich August I. von Sachsen zum König von Polen-Litauen in Krakau statt. In dem zur Auktion kommenden Tafeltuch wird dieses Sujet in einer zeitgenössischen Darstellung eindrucksvoll verdeutlicht.
Ein thematisch übereinstimmender Damast ist im Museum für Europäische Kulturen in Berlin vertreten. Die Datierung wird auf den Zeitraum um 1697 bis spätestens Beginn des 17. Jh. festgesetzt (Ratzer 2003, S. 200). Dies trifft ebenso auf ein im Textilmuseum Krefeld befindliches Damasttuch zu. Alle drei Textilien weisen beinahe identische Mustersequenzen mit minimalen Abweichungen auf und stehen in der Tradition des niederländischen Stils, welcher Ende des 17. Jahrhunderts besonders gefragt war. Merkmale der holländischen Damasttischwäscheproduktion dieser Zeit waren eine monochrome Farbgebung in weiß, abstrahierte Muster, eine geometrische Komposition und das Erreichen von Räumlichkeit durch Überschneiden der Muster sowie deren versetzter Anordnung. Zu weiteren typischen Elementen gehörten die spiegelbildliche Musterverdopplung oder die Randgestaltung mittels eines Schachbrettmusters. Die Niederlande waren bereits im 16. Jahrhundert ein Zentrum der Leinendamastweberei, weshalb Fertigkeiten und Mustervorlagen auch nach Sachsen importiert und u.a. in Großschönau ab der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts Anwendung fanden. Es ist wahrscheinlich, dass die Tücher in Großschönau hergestellt wurden, da es regional nur sehr wenige Damastwebereien von vergleichbar hoher Qualität gab und am sächsischen Hof bereits Ende des 17. Jh. Tischwäsche aus der unmittelbaren Umgebung (wohl Großschönau) in der Silberkammer nachweisbar war (Raetzer 2003, S. 244f.).

Provenienz: 1953 Geschenk von Irene Papesch, Dresden, Freundin der 1949 verstorbenen Großmutter sowie der Mutter des EL; aus dem Besitz der Großmutter Fräulein Papeschs, ihre Brüder und Vettern besaßen Textilfabriken in Schlesien in der ersten Hälfte des 19. Jh.
Irene Papesch war Mitarbeiterin des Romanisten und Politologen Viktor Klemperers (1881 Gorzów Wielkopolski, Landsberg an der Warthe – 1960 Dresden).

Mittig vertikal verlaufende, etwas gedunkelte Verfärbung (B. 13 cm). Im o. Drittel ein Löchlein, vereinzelt dünne Stellen. Vereinzelt Ausbesserungen. Insgesamt mit leichten Stockfleckcken.

240 x 180 cm. 3.000 €
KatNr. 1082 Ehrenschärpe. Wohl Franz Cajetan Graf Chorinsky, Freiherr von Ledske und Constantia Gräfin Chorinsky. Wohl Anfang 19. Jh.
KatNr. 1082 Ehrenschärpe. Wohl Franz Cajetan Graf Chorinsky, Freiherr von Ledske und Constantia Gräfin Chorinsky. Wohl Anfang 19. Jh.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

1082   Ehrenschärpe. Wohl Franz Cajetan Graf Chorinsky, Freiherr von Ledske und Constantia Gräfin Chorinsky. Wohl Anfang 19. Jh.

Orangefarbene Seide, mit Silberfäden bestickt sowie Pailletten und Metallfolie. Umlaufend mit einer Blattranke, die Enden mit der später gestickten Bezeichnung "Eugens Tapfern gewidmet von Constantia Gräf: Chorinsky" sowie "Eugens Tapfern gewidmet von Franz Cajetan Graf Chorinsky". Verso auf dunkelgrüner, eingenähter Seide bestickt "Restaurirt 1896". Beidseits Silberkantillen.

Fehlstellen in der Stickerei und in der Seide. Bordüren und Kantillen teils etwas gelockert und mit Fehlstellen. Um 1896 umfassend restauriert und ergänzt, die Beschriftung ergänzt. Verso die braune Seidenhinterlegung ergänzt.

L. 96 cm, B. 10 cm. 500 €
KatNr. 1033 Ikone, Die Gottesmutter “Izbavitelnitza”. St. Petersburg. 1900-1920.

62. Kunstauktion |  07. Dezember 2019

1033   Ikone, Die Gottesmutter “Izbavitelnitza”. St. Petersburg. 1900-1920.

Tempera und polimentvergoldete Partien auf Holz, aus zwei vertikalen Holztafeln gefügt. Randbereiche umlaufend mit in den Kreidegrund gravierten Verzierungen. Nimben und Kleidungspartien punziert und graviert. Verso zwei horizontale Gratleisten. Aufhängung aus Metall an der oberen Kante des Bildträgers Mi.

Dargestellt sind zwei Heilige in Verehrung der Gottesmutter Izbavitelnitza ("Errettende"). Diese ist in altrussischer Tradition mit dunklem Teint und Fond sowie mit einem Beischriftypus des 18. Jahrhunderts versehen, während das umlaufende Zierornament Jugendstil-Elemente aufweist.
Nach dem "Urbild" aus dem russischen Panteleimonos-Kloster auf dem Athos, welche später als Geschenk an das "Neu-Athos"-Kloster im Kaukasus gelangte und 1888 die Zarenfamilie um Alexander III. bei einem Eisenbahnunglück vor Schaden bewahrt haben soll.
Der Kirchenbau im Hintergrund verweist auf das “Neu-Athos”-Kloster, erinnert aber stilistisch an die Petersburger Alexander-Nevski-Kathedrale.

Für das Gutachten und freundliche Auskünfte danken wir Herrn Bernhard Bornheim, Puchheim, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Ikonen.

Blattgoldpartien insbes. in den Randbereichen berieben, polimentsichtig. Größere Fehlstellen der Mal- und Grundierungsschicht o.li., u.Mi. sowie weitere grundierungssichtige Fehlstellen in der Darstellung. Materialverlust des Holz-Bildträgers o.re. sowie u.re. Offen liegende Anobienfraßgänge (inaktiv). Partiell feine Ablagerungen, wohl eines Holzschutzmittels.

31 x 23,5 cm, Tiefe 2,8 cm, mit Gratleisten 3,6 cm. 300 €
KatNr. 1238 Frackuhr
KatNr. 1238 Frackuhr
KatNr. 1238 Frackuhr

61. Kunstauktion |  21. September 2019

1238   Frackuhr "De Ville". Omega SA, Genf. Schweiz. Um 1970.

585er (14 Karat) Gelbgold, poliert. Runde Gehäuseform "de Ville". Krone und eckiger Bügel bei 12 Uhr. Zifferblatt champagnerfarben mit aufgesetzten, goldfarbenen Indizes und schwarz lackierten Zeigern. Das Plexiglas gewölbt. Uhrwerk mit Handaufzug, Gemarktes Omega Manufakturkaliber "601". Des Weiteren mit der Werknummer "32636888" sowie "OMEGA WATCH & Co. SWISS", "ADJUSTED TWO (2) POSITIONS" und "SEVENTEEN 17 JEWELS" (17 Steine). Im Werksdeckel mit der geprägten Firmenmarke, dem Feingehalt "14 K" und "0,585", der Referenznummer "1211" sowie der Gehäusenummer "1317714". Des Weiteren eine fein geritzte Revisionsmarke. Gangfähig. In einem Etui.

Plexiglas mit feinen Kratzspuren. Oberfläche mit feinsten Putzspuren, verso im Bereich des Werksdeckels mit Kratzspur einer (unsachgemäßen?) Öffnung. Minutenzeiger mit minimaler Lackfehlstelle, Indizes unscheinbar angelaufen.

D. 44 mm (ohne Krone), Gew. 37,5 g. 600 €
KatNr. 1455 Mechanische Jahresuhr. Schwarzwald. Um 1950/1960.
KatNr. 1455 Mechanische Jahresuhr. Schwarzwald. Um 1950/1960.
KatNr. 1455 Mechanische Jahresuhr. Schwarzwald. Um 1950/1960.

59. Kunstauktion |  23. März 2019

1455   Mechanische Jahresuhr. Schwarzwald. Um 1950/1960.

Messing, partiell brüniert. Drehpendeluhr auf einem profilierten Rundsockel. Zifferblatt und Werk schauseitig über zwei Säulenformen. Guillochiertes, goldfarbenes Zifferblatt, aufgesetzter Zahlenring mit schwarzen, arabischen Ziffern, unter der "6" bez. "GERMANY", Zeigerform "Kathedrale". Graham-Hemmung. Verso Pendel mit vier Gewichtskugeln. Gangfähig, 400 Tage Gangdauer inklusive Gangreserve. Unsigniert, auf der Platine nummeriert "16927". Mit originalem Glassturz.

Wir danken Uhrmachermeister Frank Feldmann, Dresden, für freundliche Hinweise.

Messing minimal verputzt, die Gewichtskugeln leicht patiniert.

H. 27 cm, H. (mit Glassturz) 30 cm, Sockel D. 19,5 cm. 120 €
KatNr. 1472 Ovale Erotika-Reliefplatte. 20. Jh.

59. Kunstauktion |  23. März 2019

1472   Ovale Erotika-Reliefplatte. 20. Jh.

Bronze, braun patiniert. Hochovale, leicht gewölbte Tafel, schauseitig flächig mit reliefierten, erotischen Szenen in Ovalmedaillons, zentral eine halbplastische Szene. Der Rand mit einem Blattfries. Ungemarkt.

O.li. restauriert. Verso punktuell Korrosionsspuren.

22,5 x 19 cm. 60 €
KatNr. 1264 Ikone, Die Gottesmutter “Izbavitelnitza”. St. Petersburg. 1900-1920.

57. Kunstauktion |  22. September 2018

1264   Ikone, Die Gottesmutter “Izbavitelnitza”. St. Petersburg. 1900-1920.

Tempera und polimentvergoldete Partien auf Holz, aus zwei vertikalen Holztafeln gefügt. Randbereiche umlaufend mit in den Kreidegrund gravierten Verzierungen. Nimben und Kleidungspartien punziert und graviert. Verso zwei horizontale Gratleisten. Aufhängung aus Metall an der oberen Kante des Bildträgers Mi.

Dargestellt sind zwei Heilige in Verehrung der Gottesmutter Izbavitelnitza ("Errettende"). Diese ist in altrussischer Tradition mit dunklem Teint und Fond sowie mit einem Beischriftypus des 18. Jahrhunderts versehen, während das umlaufende Zierornament Jugendstil-Elemente aufweist.
Nach dem "Urbild" aus dem russischen Panteleimonos-Kloster auf dem Athos, welche später als Geschenk an das "Neu-Athos"-Kloster im Kaukasus gelangte und 1888 die Zarenfamilie um Alexander III. bei einem Eisenbahnunglück vor Schaden bewahrt haben soll.
Der Kirchenbau im Hintergrund verweist auf das “Neu-Athos”-Kloster, erinnert aber stilistisch an die Petersburger Alexander-Nevski-Kathedrale.

Für das Gutachten und freundliche Auskünfte danken wir Herrn Bernhard Bornheim, Puchheim, öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für Ikonen.

Blattgoldpartien insbes. in den Randbereichen berieben, polimentsichtig. Größere Fehlstellen der Mal- und Grundierungsschicht o.li., u.Mi. sowie weitere grundierungssichtige Fehlstellen in der Darstellung. Materialverlust des Holz-Bildträgers o.re. sowie u.re. Offen liegende Anobienfraßgänge (inaktiv). Partiell feine Ablagerungen, wohl eines Holzschutzmittels.

31 x 23,5 cm, Tiefe 2,8 cm, mit Gratleisten 3,6 cm. 750 €
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