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21 Ergebnisse

KatNr. 870 Paar Appliken im Stil Louis XV. 19. Jh.
KatNr. 870 Paar Appliken im Stil Louis XV. 19. Jh.
KatNr. 870 Paar Appliken im Stil Louis XV. 19. Jh.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

870   Paar Appliken im Stil Louis XV. 19. Jh.

Messing, zapponiert. Jeweils fünfflammig.
Hauptarm zur Wandplatte sowie das Gussteil der oberen drei Flammen schraubmontiert. Wandhalterung in Blattrocaillenform, der rankenförmige Hauptarm in fünf geschwunge Arme in blütenförmige Tüllen und blattförmige Tropfschalen auslaufend.

Vereinzelt mit herstellungsbedingten Materialrissen. Behang fehlend.

Wandhalterung H. 20 cm, T. 32,5 cm. 1.800 €
KatNr. 872 Petroleum-Deckenampel. Eventuell England. Spätes 19. Jh./Anfang 20. Jh.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

872   Petroleum-Deckenampel. Eventuell England. Spätes 19. Jh./Anfang 20. Jh.

Weißmetall, bronziert, Porzellan, glasiert sowie roséfarben getöntes Glas und Milchglas. Höhenverstellbar. Drei Arme mit drei durchbrochen gearbeiteten Doppel-Kettenelementen, in volutierten und teils figürlich gearbeiteten Halterungen für Lampenschirm und Bassin. Rosettenförmiger Deckenabschluss. Reliefierter, kugelförmiger Pendelzug mit kleiner, abgehängter Rauchkuppel. Brenner mit einer ergänzten Schraubfassung. Das Stellrad gemarkt "S & S". Alt elektrifiziert.

Funktion nicht geprüft. Zylinder fehlend. Reste einer späteren Elektrifizierung. Insgesamt mit leichten Alters- und Nutzungsspuren. Der Schirm o. mit Riss. Befüllung des Gewichtes fehlend. Petroleum-Glastank wohl ergänzt. Schirm ergänzt.

H. ca. 115 x D. ca. 36 cm. 120 €
KatNr. 881 Drei Jugendstil-Armlehnstühle. Wohl deutsch. Frühes 20. Jh.
KatNr. 881 Drei Jugendstil-Armlehnstühle. Wohl deutsch. Frühes 20. Jh.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

881   Drei Jugendstil-Armlehnstühle. Wohl deutsch. Frühes 20. Jh.

Eiche, klar- bzw. schwarz lackiert. Vierbeinige Konstruktion mit u-förmigen Lehnen. Die Rückenlehnen mit vertikaler Dreifach-Vertrebung in Form eines stilistierten Fächers, die Seitenlehnen jeweils mit drei vertikalen Lattenverstrebungen. Sitzflächen mit Sprungfederpolsterung, schwarzer Stoffbezug mit gewebtem Rhombendekor.

Schöner, fachmännisch restaurierter Zustand. Fugen teilweise leicht geöffnet. Zwei Stühle unterseitig mit wenigen Löchlein eines inaktiven Anobienbefalls, ein Stuhl mit Auffüllung einer Fehlstelle im Holz im Bereich der Lehne, ein weiterer Stuhl mit Materialfehlstelle unterseits einer Armlehne, dieser am Übergang von Stuhlbeinen zu Armlehnen jeweils mit Trocknungsrissen. Die Beine im u. Bereich mit Gebrauchsspuren.

H. 76,5 cm, Sitzhöhe ca. 48 cm, B. 56,5 cm, T. 47 cm. 850 €
KatNr. 884 Neo-Empire Konsolspiegel mit Konsoltisch. Spätes 19. Jh./Anfang 20. Jh.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

884   Neo-Empire Konsolspiegel mit Konsoltisch. Spätes 19. Jh./Anfang 20. Jh.

Holz, furniert, mahagonifarben lackpoliert und mit Ahornfadenintarsien, Messing. Der hochrechteckige Spiegel von einem architektonischen Aufbau umrahmt. Flache Vierkantleisten mit vorgesetzten, dunkelbraun gefassten Säulen mit Messingkapitellen und -basen. Schmale, gewölbte Sockelzone, die Giebelzone mit querrechteckigem, gewölbten Giebelfeld, darin ein montiertes Relief mit Helios im vierspännigen Sonnenwagen. Hervorkragendes, flaches Gesims. Furnier mit gestreifter Textur, Akzentuierung der Sockel- und Giebelzone mittels Fadenintarsien.
Der Konsoltisch mit s-förmig geschwungenem Sockel, massiven Vierkantfüßen, diese in flache Vierkantleisten und bogenförmige Stützen übergehend, mittig ein Kassettenfeld. Flache, schauseitig geschwungene Deckplatte mit Zargenkasten Gestreifte, teils gefladerter Textur, Akzentuierung des Kassettenfelds und des Zargenkastens mittels Fadenintarsien. Die Rückwände kassettiert.

Konstruktionsrahmen des Spiegels leicht verzogen, dort geöffnete Leimfugen. Lack der Deckplatte des Konsoltischs mit leichten Wasserschäden. Tisch mit Furnierergänzungen, Rahmen ebenso leicht verzogen.

Spiegel H. 140 cm, B. 65 cm, T. 11 cm, Tisch H. 83 cm, B. 68 cm, T. 28,5 cm. 550 €
KatNr. 887 Unikaler
KatNr. 887 Unikaler
KatNr. 887 Unikaler

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

887   Unikaler "Mosaik-Tisch". Helmut Gebhardt, Dresden. Wohl 1970er Jahre.

Helmut Gebhardt 1926 Dresden – 1989 ebenda

Farbglas in Weiß und Grautönen, Kitt, Buche und Esche, mattiert und partiell schwarzbraun lackiert sowie Messingband. Dreibeinige Konstruktion mit trapezförmiger Deckplatte. Diese mit grafischem Bogenmuster aus unregelmäßigen Mosaikplättchen belegt. Konische Rundstabbeine mit Zwinge. Unterseits mit dem originalen Verkaufsetikett.

Helmut Gebhardt ist bisher ausschließlich als Grafiker bekannt. Die Übersetzung seiner grafischen Bildsprache in einen kunsthandwerklichen Bezug ist außergewöhnlich.

Oberfläche mit minimalen Nutzungsspuren, ein Mosaikplättchen bestoßen, vier mit feinem Riss, im Gesamtbild unauffällig. Messingband mit Oxidationsspuren und Bereibungen. Beine mit kleinen Trockenrissen, diese farblich leicht abweichend retuschiert.

H. ca. 56,5 cm, Deckplatte 90 x 77 cm (58,5 x 20 cm). 750-800 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 1114 Deckenleuchte in der Art von Muller Frères, Frankreich. Um 1920-1925.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

1114   Deckenleuchte in der Art von Muller Frères, Frankreich. Um 1920-1925.

Mattiertes, bernsteinfarbenes Glas mit weißen Pulvereinschmelzungen, Schmiedeeisen, geschwärzt. Vierflammig. Runde, durchbrochen und mit Blattornamenten gearbeitete Konstruktion mit einer abgehängten, dreifach gewölbten Lampenschale und drei, spiralförmig auswärts gebogenen Armen mit je einem kelchförmigen Schirm. Dreiteiliges Gestänge mit Blattformen an einem dreipassig, floral reliefierten Deckenabschluss. Unsigniert. Elektrifiziert.

Ein kelchförmiger Schirm am Rand mit Materialverlust. Die Schale am Rand umlaufend mit minimalen, flachen Chips. Patinierung des Gestänges partiell berieben bzw. korrodiert. Arme deformiert.

H. 60 cm, D. 75 cm. 180 €
KatNr. 1115 Seltene Parabolspiegellampe (Deckenleuchte). Zeiss Ikon AG Goerz-Werk, Berlin. 1920er Jahre/1930er Jahre.
KatNr. 1115 Seltene Parabolspiegellampe (Deckenleuchte). Zeiss Ikon AG Goerz-Werk, Berlin. 1920er Jahre/1930er Jahre.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

1115   Seltene Parabolspiegellampe (Deckenleuchte). Zeiss Ikon AG Goerz-Werk, Berlin. 1920er Jahre/1930er Jahre.

Brüniertes Stahlblech und farbloses, mattiertes Glas, innen partiell beschichtet. Einflammig. Gedrückt zapfenförmiger, zweiteiliger Korpus, mittels eines geschraubten und scharnierten Metallreifs miteinander verbunden und zu öffnen, Rosette. Der untere Teil der Innenwandung mattiert, der obere Teil der Innenwandung mit einer Spiegelbeschichtung. Zylindrischer Deckenabschluss mit Montagebügel. Außenschale des Reflektors mit der Herstellermarke.

Nutzungsspurig, die Oberflächen und Beschichtung etwas berieben sowie mit Oxidationsspuren. Halterung mit Farbspuren. Elektrifizierung erneuert.

H. 31 cm, Schirm D. 28 cm. 160 €
KatNr. 1116 Paar seltene Parabolspiegellampen (Deckenleuchten). Zeiss Ikon AG Goerz-Werk, Berlin. 1920er Jahre/1930er Jahre.
KatNr. 1116 Paar seltene Parabolspiegellampen (Deckenleuchten). Zeiss Ikon AG Goerz-Werk, Berlin. 1920er Jahre/1930er Jahre.
KatNr. 1116 Paar seltene Parabolspiegellampen (Deckenleuchten). Zeiss Ikon AG Goerz-Werk, Berlin. 1920er Jahre/1930er Jahre.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

1116   Paar seltene Parabolspiegellampen (Deckenleuchten). Zeiss Ikon AG Goerz-Werk, Berlin. 1920er Jahre/1930er Jahre.

Brüniertes Stahlblech und Messing, farbloses, mattiertes Glas, innen partiell beschichtet. Einflammig. Gedrückt zapfenförmiger, zweiteiliger Korpus, mittels eines geschraubten und scharnierten Metallreifs miteinander verbunden und zu öffnen, Rosette. Der untere Teil der Innen- und Außenwandung mattiert, der obere Teil der Innenwandung mit einer Spiegelbeschichtung. Zylindrischer Deckenabschluss mit Montagebügel. Außenschale des Reflektors mit der Herstellermarke.

Zur Einbau-Ausführug mit Rosette vgl. Prof. Dr. Klaus Struve: "Licht und Beleuchtung im Krankenhaus – Deckenpendelleuchten 1920–1960 / Eine Sonderausstellung zur Eröffnung des Medizinhistorischen Museums, in: Jahrbuch 2013, Hrsg. v. Freundes- und Förderkreis des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf e.V., S. 37, Abb. 2 (Operationssaal im städtischen Krankenhaus Potsdam).

Vgl. F.A. Förster: "Die künstliche Beleuchtung von Schulen und höheren Lehranstalten" in: Polytechnisches Journal 1929, Bd. 344, Abb. 7.

Nutzungsspurig, die Oberflächen und Beschichtung leicht berieben sowie mit Oxidationsspuren. Halterung mit Farbspuren. Elektrifizierung erneuert.

H. ges. 30 cm, Schirm D. 28 cm. 320 €
KatNr. 1119 Kleiner Deckenlüster. 20. Jh.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

1119   Kleiner Deckenlüster. 20. Jh.

Messing und farbloses Glas, geschliffen. Einflammig. Dreifach reifenförmige Konstruktion im Verlauf. Diese jeweils mit kugel- und stäbchenförmig geschliffenem Prismenbehang. Aufhängung mittels Kettenelementen an einem zylindrischen Deckenabschluss. Elektrifiziert.

Messing etwas angelaufen.

H. 61 cm, D. 21 cm. 150 €
KatNr. 1132 Aufsatzsekretär. Norddeutsch. Spätes 18. Jh.
KatNr. 1132 Aufsatzsekretär. Norddeutsch. Spätes 18. Jh.
KatNr. 1132 Aufsatzsekretär. Norddeutsch. Spätes 18. Jh.
KatNr. 1132 Aufsatzsekretär. Norddeutsch. Spätes 18. Jh.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

1132   Aufsatzsekretär. Norddeutsch. Spätes 18. Jh.

Eiche, Messing, gegossen und poliert. Dreiteiliger, aus Unterschrank, Mittelkorpus und Aufsatz zusammengesetzter, hochrechteckiger Aufbau mit abgeschrägte Seitenkanten auf gesägten Füßen. Der Unterbau leicht geschweift und dreischübig. Das Mittelteil mit ausklappbarer Schreibplatte. Das Eingerichte zentral mit drei Fächern, flankiert von jeweils drei versetzt angeordneten Schüben mit originalen, eintourigen Schlössern. Die Schreibplatte mit grünem Filz belegt. Der Aufsatz mit zwei, jeweils vierfach gefelderten Türen, gesprengter Giebel, originale Zapfenbänder. Eine Tür als Bedarfstür mit Stulpriegeln. Das Eingerichte mit drei Fachböden und einem Glashalter. Die Schübe mit jeweils zwei Handhaben, Schübe, Schreibklappe und Türen mit geschweiften Messingeschlägen, Schlüssel vorhanden.

Rückwand partiell ergänzt. Die Front mit Trocknungsrissen. Türschloss ergänzt, Feder eines Stulpriegels defekt. Türen mit Aufleimungen. Schubböden ausgeleimt, Rückwand obere Schub mit Ergänzung. Beschläge ergänzt. Eingerichte mit Umbauten.

H. 238 cm, B. 113,5 cm, T. 60 cm. 2.400 €
KatNr. 1133 Kannenstock. Wohl Elsaß. 18. Jh. / Frühes 19. Jh.
KatNr. 1133 Kannenstock. Wohl Elsaß. 18. Jh. / Frühes 19. Jh.
KatNr. 1133 Kannenstock. Wohl Elsaß. 18. Jh. / Frühes 19. Jh.
KatNr. 1133 Kannenstock. Wohl Elsaß. 18. Jh. / Frühes 19. Jh.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

1133   Kannenstock. Wohl Elsaß. 18. Jh. / Frühes 19. Jh.

Eiche, dunkelbraun lackpoliert, partiell nussbaumfurniert und ebonisiert. Querrechteckiger Aufsatz mit zwei geschweift abschließenden Tellerborden mit Halterung und profiliertem, flachen Gesims und unterhalb geschweifter Leiste. Der querrechteckige Unterbau über vier kurzen, s-förmig geschwungenen Füßen. Zentral drei, von zwei Türen flankierte Schübe. Die Türen mit hochrechteckigen Füllungen und geschweiften Abschlüssen, Füllungen und Korpuszarge mit einem intarsierten Floraldekor. Die Schübe und Tellerborden mittels intarsiertem Band- sowie Zahnfriesdekor akzentuiert. Eintourige Kastenschlösser. Schlüssel vorhanden.

Restaurierter Zustand. Altersbedingt leichte Nutzungsspuren und vereinzelt Fugenbildung im Bereich der Astlöcher. Die Arrbeitsplatte mit restaurierter Rissbildung, minimal verworfen.

Unterbau H. 96,5 cm, B. 167,5 cm, T. 51,5 cm, Aufsatz H. 110,5 cm, B. 165,5 cm, T. 205, cm. 1.500 €
KatNr. 1134 Paar klassizistische Salonstühle. Wohl Sachsen. Ende 18.Jh./Anfang 19. Jh.
KatNr. 1134 Paar klassizistische Salonstühle. Wohl Sachsen. Ende 18.Jh./Anfang 19. Jh.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

1134   Paar klassizistische Salonstühle. Wohl Sachsen. Ende 18.Jh./Anfang 19. Jh.

Holz. Konische, leicht geschwungen ausgestellte Vierkantbeine, trapezförmige Sitzfläche, gerade Zargen. Etwas nach hinten ausgestellte Lehne mit Zierwerk in Form dreier schlanker Lilienblüten über einer Mittellehne mit Halbrundbogen. Die Kopfleiste geschnitzt aufgerollt. Sprungfederpolsterung mit Gurtung.

Vgl. Haase, Gisela: Dresdner Möbel des 18. Jahrhunderts. Leipzig 1983. S. 343. Kat.Nr. 233.

Hochwertig restaurierter Zustand. Farbige Fassung ergänzt. Neu aufgepolstert sowie bezogen.

H. 89,5 cm, B. 47 cm, T. 41 cm, Sitzhöhe H. 48 cm. 750 €
KatNr. 1146 Scherenstuhl mit Perlmuttinkrustationen. Um 1900.
KatNr. 1146 Scherenstuhl mit Perlmuttinkrustationen. Um 1900.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

1146   Scherenstuhl mit Perlmuttinkrustationen. Um 1900.

Laubholz, dunkelbraun lackpoliert, Perlmutt. Gestell aus Vierkantstreben, der Sitz in Gondelform. Die geraden Armlehnen in einer Volute endend. Gebogtes Lehnenbrett mit geschweiftem Abschluss und einem blütenförmigen, durchbrochen gearbeiteten Ornament. Flächig Perlmuttinkrustationen in Rankenform, mittels silberfarbener Limierung akzentuiert.

An der Innenseite des Sitzes mit einem ergänzten Perlmuttornament. Vereinzelt oberflächliche Nutzungsspuren.

H. ges. 92,5 cm, Sitzhöhe H. 47 cm, B.65 cm, T.40 cm. 750 €
KatNr. 1061 Petroleumlampe. James Hinks & Son, Birmingham, Großbritannien. Spätes 19. Jh.

62. Kunstauktion |  07. Dezember 2019

1061   Petroleumlampe. James Hinks & Son, Birmingham, Großbritannien. Spätes 19. Jh.

Keramik, heller Scherben, farblos und rosafarben glasiert und mit einem Blattfries in schwarzem Umdruckdekor, Gelbmetall, montiert und farbloses Glas. Balusterförmiger, facettierter Tank über profilierten und reliefierten Fuß. Hinks Duplex Brenner, Originaler Kolben, der zylindrisch und segmentkugelförmige geformte Schirm mit einem matt geäzten Floraldekor. Das Stellrad gemarkt "Hinks's No. 2 Duplex", der Brenner gemarkt "Hinks & Son`s Patent" sowie nummeriert "RD 65891". Der Kolbe matt geätzt gemarkt "Duplex" im Oval.

Schirm am Rand mit minimalen Chips. Der Kolben am Rand ebenfalls mit unscheinbaren Chips. Blattfries verso überlappend gedruckt.

H. 53 cm, Schirm D. 17 cm, Kolben H. 24,6 cm. 150 €
KatNr. 1063 Große Empire-Girandole. Wohl Frankreich. Um 1800.
KatNr. 1063 Große Empire-Girandole. Wohl Frankreich. Um 1800.

62. Kunstauktion |  07. Dezember 2019

1063   Große Empire-Girandole. Wohl Frankreich. Um 1800.

Gelbguss, vergoldet. Siebenflammig. Mehrteilig, geschraubt. Siebenflammig. Profilierter Balusterschaft mit antikisierendem Frauenrelief alternierend mit Löwenringen über einem durchbrochen gearbeiteten Postament mit vier Delphinfüßen. Schaft und Fuß mit einem üppig reliefierten Palmetten-, Zungen- und Kugelfriesdekor. Vom Schaft ausgehend ein vertikal trichterförmig aufstrebender sowie sechs S-förmig geschwungene Arme mit reliefiertem Blattwerkdekor und je einer vasenförmigen Tülle über einer rosettenförmigen Tropfschale. Ungemarkt.

Ein Arm mit Restaurierung (hartgelötet). Vergoldung partiell berieben. Behang der Tropfschalen fehlt. Fuß mit Lunker.

H. 62 cm. 1.500 €
KatNr. 1088
KatNr. 1088

62. Kunstauktion |  07. Dezember 2019

1088   "Siesta" Lounge Chair. Ingmar Relling für Westnofa Furniture, Norwegen. 1960er/1970er Jahre.

Palisander, gebogenes Schichtholz sowie schwarzes Leder. Doppelkufengestelle mit verbindender Zarge und Lehnen- und Sitzkonstruktionen mit schwarzer Drillichbespannung, durchgehende Polsterauflagen mit schwarzen Lederbezügen. Unterseits auf dem Sitzgestell mit dem Firmenetikett.
Entwurfsjahr: 1965.

Die Spannösenränder der Drillichbespannung mit größeren Ausrissen. Die Lederbespannungen etwas kratzspurig. Das Leder im Kopfbereich mit weißlichen Farbspuren, die Sitzfläche deutlich berieben.

H. 80 cm, T. 77 cm, Sitzhöhe ca. 40 cm. 120 €
KatNr. 1089 Coffee- oder End-Table. In der Art von Florence Knoll (?). 2. H. 20. Jh.

62. Kunstauktion |  07. Dezember 2019

1089   Coffee- oder End-Table. In der Art von Florence Knoll (?). 2. H. 20. Jh.

Florence Marguerite Knoll Basset 1917 Saginaw, Michigan – 2019 Coral Gables, Florida

Palisander und Stahl, schwarz lackiert. Quadratische Konstruktion mit Vierkantbeinen, optisch leicht abgesetzte Tischplatten. Ohne Firmenetikett. Maße abweichend zu Firmenkatalog.

Vgl. Firmenkatalog Knoll International Vol 1, S. 340, 344.
Coffee Table Modell 2510T, Entwurfsjahr 1954: 43 x 60 x 60 cm
End Table Modell 2515T, Entwurfsjahr 1954: 48 x 75 x 75 cm.
Occasional Tables Modell 2514, Enturfsjahr 1958: 43 x 69 x 69 cm.

Tischplatten mit Wasserrändern und minimalen Nutzungsspuren.

H. 50 cm, B. 70 cm, T. 70 cm. 100 €
KatNr. 1090 Coffee- oder End-Table. In der Art von Florence Knoll (?). 2. H. 20. Jh.

62. Kunstauktion |  07. Dezember 2019

1090   Coffee- oder End-Table. In der Art von Florence Knoll (?). 2. H. 20. Jh.

Florence Marguerite Knoll Basset 1917 Saginaw, Michigan – 2019 Coral Gables, Florida

Palisander und Stahl, schwarz lackiert. Quadratische Konstruktion mit Vierkantbeinen, optisch leicht abgesetzte Tischplatten. Ohne Firmenetikett. Maße abweichend zu Firmenkatalog.

Vgl. Firmenkatalog Knoll International Vol 1, S. 340, 344.
Coffee Table Modell 2510T, Entwurfsjahr 1954: 43 x 60 x 60 cm
End Table Modell 2515T, Entwurfsjahr 1954: 48 x 75 x 75 cm.
Occasional Tables Modell 2514, Enturfsjahr 1958: 43 x 69 x 69 cm.

Tischplatten mit Wasserrändern und minimalen Nutzungsspuren.

H. 50 cm, B. 70 cm, T. 70 cm. 100 €
KatNr. 1273 Biedermeier-Psyche (Tischspiegel). Um 1830.
KatNr. 1273 Biedermeier-Psyche (Tischspiegel). Um 1830.

61. Kunstauktion |  21. September 2019

1273   Biedermeier-Psyche (Tischspiegel). Um 1830.

Nadelholz, Nussbaum furniert und lackpoliert, partiell ebonisiert. Querrechteckiger Rahmen in einer volutenförmigen Schwenkhalterung über einem flachen, querrechteckigen Kasten mit zwei Schüben, die kleinen Griffe aus Bein.

Am Rahmen zwei Metallnägel ergänzt. Zapfen des Ständers lose. Montierung des Spiegelrahmens ergänzt. Furnier mit unscheinbaren Nutzungsspuren sowie die Leisten mit Trocknungsfugen. Die Ecke eines Schubs bestoßen. Beschichtung des Spiegelglases mit Fehlstellen. Ein Füßchen mit Fehlstelle.

H. 40,7 cm, B. 35,5 cm, T. 20 cm. 300 €
Aufgrund der Regelungen des Urhebergesetzes können wir diese Abbildung nur zeitlich begrenzt veröffentlichen.

61. Kunstauktion |  21. September 2019

1277   Stuhl (79)5. Richard Riemerschmid für Deutsche Werkstätten Hellerau. Anfang 20. Jh.

Richard Riemerschmid 1868 München – 1957 ebenda

Eiche, weiß lackiert. Konische Vierkantbeine, in die etwas schräg gestellte, rechteckige Rückenlehne mit drei vertikalen Vierkantverstrebungen übergehend. Zarge vorn ausgeschnitten und mit jeweils drei Holznägeln verstiftet. Trapezförmige Sitzfläche, vorn etwas ausgestellt geschnitten, die Kanten angefast. Mit Nägeln montierter, grüner Bezug über einer Schaumstoffpolsterung.
Entwurfsjahr: 1905.

Modell (79)5 aus der Einrichtung Nr. I und II in:
Dresdner Werkstätten für Handwerkskunst: Dresdner Hausgerät, Preisbuch 1906, Abb. S. 22ff.

"Dieser erste für die Serienproduktion des Hausgeräts typische Stuhl fand in den Einrichtungsvorschlägen I und II Verwendung. Er wurde bis kurz vor Beginn der zwanziger Jahre hergestellt und (...) mehrfach im Entwurf verändert."

Zitat aus: Arnold, Klaus Peter: Vom Sofakissen zum Städtebau – die Geschichte der Deutschen Werkstätten und der Gartenstadt Hellerau. Dresden 1993. S. 469. Kat.Nr. 314–316.

Vgl. Nerdinger, W. (Hrsg.): Richard Riemerschmid – Vom Jugendstil zum Werkbund. Werke und Dokumente. München 1982. S. 213, Nr.135c.

Lackierung später. Teils kleinere Bestoßungen und Abplatzungen des Lacks. Platte unterseits und Polsterung des Sitzrahmens ergänzt.

H. 98,7 cm, B. 42,5 cm, Sitzhöhe 45 cm. 180 €
* Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.00 %.
KatNr. 1276 Zierliche Ampel. 1. Viertel 20. Jh.

58. Kunstauktion |  08. Dezember 2018

1276   Zierliche Ampel. 1. Viertel 20. Jh.

Gelbmetall und farbloses Glas, geschliffen. Fünfflammig. Dreifach ringförmige Konstruktion im Verlauf mit facettiertem kugel- und stabförmigen Behang. Aufhängung mittels Kettenelementen an einem zylindrischen Deckenabschluss. Ungemarkt.

Deckenabschluss mit kleineren Rissen und Oxidationsspuren.

H. 62 cm. 150 €
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* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet. (Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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