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25 Ergebnisse

KatNr. 850 Osun-Altarkopf. Benin. Wohl 1. Viertel 20. Jh.
KatNr. 850 Osun-Altarkopf. Benin. Wohl 1. Viertel 20. Jh.
KatNr. 850 Osun-Altarkopf. Benin. Wohl 1. Viertel 20. Jh.
KatNr. 850 Osun-Altarkopf. Benin. Wohl 1. Viertel 20. Jh.
KatNr. 850 Osun-Altarkopf. Benin. Wohl 1. Viertel 20. Jh.
KatNr. 850 Osun-Altarkopf. Benin. Wohl 1. Viertel 20. Jh.

65. Kunstauktion |  19. September 2020

850   Osun-Altarkopf. Benin. Wohl 1. Viertel 20. Jh.

Bronze (Kupferlegierung), Wachsausschmelzverfahren, schwarzbraun patiniert. Das Gesicht des Kopfes rechts und links mit Schlangen in hohem Relief, Frösche (Kröten) im Maul haltend. Der Scheitel mit einem nach innen offenen, aufgesetztem Reif. Darauf vier bekrönende "Ahianmwen-Oro" (Vögel der Prophezeihung). Unterhalb vier, am Kopf herabhängende Flechtbänder. Oberhalb der Augenbrauen mit jeweils drei Skarifikationsnarben. Halsabschluss mit Reliefwulst.

Provenienz: Sammlung Alfons Garn (1926 Dresden–2005 Dresden), wohl vormals Sammlung Paul Garn (1885–1959).

Vgl. stilistisch: Osun-Altarkopf. Königreich Benin. Vor 1897. Museum für Völkerkunde Dresden, InvNr. 25462.

Siehe auch: Luschan, Felix von: Altertuemer von Benin. Bd. 3, Tafeln 51–129, Berlin, Leipzig, Vereinigung wissenschaftlicher Verleger 1919, Tafel 64.

"Dieser Kopf nimmt Bezug zu den okkulten Kräften im Universum, denen sich der König bemächtigen kann. In dieser Kopfplastik manifestiert sich die Kraft und Macht von Osun, einer unbestimmten Macht der Natur, die der Oba von Benin nutzt, um sein Reich und die Nation zu schützen." (zitiert nach Silvia Dolz, SKD Online Collection, Inv.Nr. 25462).

Rechts seitlich am Kopf zwei Löcher. Links seitlich am Kopf oberflächliche Gussunebenheiten. Minimale Dellen, Oxidations- und Ablagerungsspuren. An der u. Kante ein kleines Loch.

H. 37 cm. 950 €
KatNr. 853 Gedenkkopf eines Köngis. Benin. Wohl 1. Viertel 20. Jh.
KatNr. 853 Gedenkkopf eines Köngis. Benin. Wohl 1. Viertel 20. Jh.
KatNr. 853 Gedenkkopf eines Köngis. Benin. Wohl 1. Viertel 20. Jh.
KatNr. 853 Gedenkkopf eines Köngis. Benin. Wohl 1. Viertel 20. Jh.
KatNr. 853 Gedenkkopf eines Köngis. Benin. Wohl 1. Viertel 20. Jh.
KatNr. 853 Gedenkkopf eines Köngis. Benin. Wohl 1. Viertel 20. Jh.

65. Kunstauktion |  19. September 2020

853   Gedenkkopf eines Köngis. Benin. Wohl 1. Viertel 20. Jh.

Bronze (Kupferlegierung), Wachsausschmelzverfahren, grünschwarz patiniert. Innenseitig Verschraubung von Eisenpupillen im Guss nachgebildet. Darstellung eines Kopfes mit einem Kragen von Kropfperlen. Auf dem Kopf eine Kappe aus Perlgeflecht. C-förmig modellierte Ohren, die Augenbrauen mit je drei reliefierten Skarifikationsnarben. Scheitelpunkt mit stoßzahnförmigen, figürlich und stilisiert reliefiertem Aufsatz.

Provenienz: Sammlung Alfons Garn (1926 Dresden – 2005 Dresden), wohl vormals Sammlung Paul Garn (1885 – 1959).

Kopf mit Löchern, Oberfläche partiell oxidiert mit Ablagerungsspuren und mit Materialunebenheiten.

H. 32,9 cm. 750 €
KatNr. 867 Utagawa Kuniyoshi

65. Kunstauktion |  19. September 2020

867   Utagawa Kuniyoshi "Kiso Yoshinaka no omoimono Tomoye-gozen to iu shita". Um 1843.

 Utagawa Kuniyoshi 1798 Edo (heute Tokio) – 1861 ebenda

Farbholzschnitt auf Japan aus der Edo-Periode. Linkes Blatt eines Triptychons. Signiert u.re. in japanischen Schriftzeichen "Ichiyûsai Kuniyoshi ga" (Künstler-Synonym) , im Toshidama Siegel. Mit den Stempeln der Zensor Mura. Verlegt von Ebisu-ya Shokichi. An den oberen Ecken auf Untersatzkarton klebemontiert.

Ausgezeichneter, sehr früher Druck, frische Farben. Leicht verbräunt. Zwei kleine Löchlein im Papier am li. Rand Mi. Ecke u.re. minimal geknickt.

Bl. 37,5 x 25,5 cm, Unters. ca. 43 x 31 cm. 120 €
KatNr. 871 Dreibeiniger Weihrauchbrenner
KatNr. 871 Dreibeiniger Weihrauchbrenner
KatNr. 871 Dreibeiniger Weihrauchbrenner
KatNr. 871 Dreibeiniger Weihrauchbrenner
KatNr. 871 Dreibeiniger Weihrauchbrenner
KatNr. 871 Dreibeiniger Weihrauchbrenner
KatNr. 871 Dreibeiniger Weihrauchbrenner
KatNr. 871 Dreibeiniger Weihrauchbrenner
KatNr. 871 Dreibeiniger Weihrauchbrenner
KatNr. 871 Dreibeiniger Weihrauchbrenner
KatNr. 871 Dreibeiniger Weihrauchbrenner

65. Kunstauktion |  19. September 2020

871   Dreibeiniger Weihrauchbrenner "Ding". China. Qing-Dynastie, Qianlong-Periode, 1735–1796 oder Republikzeit, 1912– 1949.

Bronze, schwarzbraun patiniert. Weite und flache, gedrückt gebauchte Form auf drei Füßen, seitlich jeweils eine Handhabe in Form einer Löwenmaske. Kurzer, zylindrischer Hals mit einem abgesetzten, profilierten Mündungsrand. Unterseits die Tang-Ming-Kuan-Marke "Dou Fang Zhu Ren Jian Zhi" (Studiostempel).

Vereinzelte Kratzspuren, im Gesamtbild jedoch sehr unauffällig.

D. 21 cm, H. 7,4 cm, Gew.1950 g. 2.200 €
KatNr. 872 Avalokiteshavara Bodhisattva. Tibet. Wohl spätes 19. Jh./Frühes 20. Jh.
KatNr. 872 Avalokiteshavara Bodhisattva. Tibet. Wohl spätes 19. Jh./Frühes 20. Jh.
KatNr. 872 Avalokiteshavara Bodhisattva. Tibet. Wohl spätes 19. Jh./Frühes 20. Jh.

65. Kunstauktion |  19. September 2020

872   Avalokiteshavara Bodhisattva. Tibet. Wohl spätes 19. Jh./Frühes 20. Jh.

Bronze, hohl gearbeitet, braun patiniert und mit Resten einer dunkelbraunen Lackierung. In Padmasana auf einem Lotossockel sitzender Bodhisattva mit vier Köpfen und jeweils einer fünfzackigen Krone. In der rechten Hand vor dem Körper einen Donnerkeil haltend. Die linke obere, nach außen gehaltene Hand mit einem Gebetsbuch. Die übrigen Hände in Karana (?) Mudra. Sockelunterseite mit vier Krappen zur Fassung.

Lackierung und Patina berieben.

H. 24 cm. 750 €
KatNr. 831 Teller mit Drachendekor. China. Qianlong-Marke.
KatNr. 831 Teller mit Drachendekor. China. Qianlong-Marke.
KatNr. 831 Teller mit Drachendekor. China. Qianlong-Marke.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

831   Teller mit Drachendekor. China. Qianlong-Marke.

Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Gemuldete Form im Spiegel mit zwei fünfklauigen Drachen mit flammender Perle und umgeben von Wolkenformationen. Unterseits die unterglasurblaue Sechssiegelmarke "Da Qing Qianlong Nian Zhi".

Insgesamt feine Kratzspuren sowie im Spiegel zwei deutlichere. Rand und Spiegel mit Brandbläschen. Rand mit fünf Chips (1-13 mm) sowie einem klar begrenzten Haarriss (ca. 9 mm). Der unglasierte Standring mit einem feinen Brandriss (ca. 4 mm).

D. 25,5 cm. 4.000 €
KatNr. 833 Schale. China. Qing-Dynastie, wohl Kangxi-Periode, 1662– 1722.
KatNr. 833 Schale. China. Qing-Dynastie, wohl Kangxi-Periode, 1662– 1722.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

833   Schale. China. Qing-Dynastie, wohl Kangxi-Periode, 1662– 1722.

Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau staffiert. Gemuldete Form über kleinem Standring. Spiegel und Rand mit einem Floral- und Strahlendekor, umrahmt von Linierungen. Unterseits an Stand und Rand je ein Doppelring in Unterglasurblau sowie mit einem einfachen Ring und vier identischen Schriftzeichen. Der Boden unglasiert und ungemarkt.

Insgesamt mit feinen Kratzspuren und die erhöhten Materialeinschlüsse mit Glasurabrieb. Insgesamt zahlreiche Materialeinschlüsse aus der Herstellung.

D. 27,4 cm. 170 €
KatNr. 834 Buddha. Wohl Indien. Ende 19. Jh.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

834   Buddha. Wohl Indien. Ende 19. Jh.

Steinabreibung auf Japanpapier. Unsigniert.

Mittelfalz und Quetschfalten o. Kleine Löcher in der Darstellung mittig sowie u.li. Farbspuren u.li. Ränder ungerade geschnitten und etwas knickspurig.

St. 75 x 46 cm, Bl. ca. 76,5 x 53 cm. 100 €
KatNr. 836 Räuchergefäß. Wohl Japan. Wohl Anfang 20. Jh.
KatNr. 836 Räuchergefäß. Wohl Japan. Wohl Anfang 20. Jh.

64. Kunstauktion |  20. Juni 2020

836   Räuchergefäß. Wohl Japan. Wohl Anfang 20. Jh.

Bronze, rotbraun patiniert, schwarz lackiert und montiert. Balusterförmiger Korpus über einem dreibeinigen Gestell mit Rundstand. Auf dem Korpus reliefierte Blütenzweige mit Vögeln, seitliche Handhaben in Form von Vogelköpfen (?). Der durchbrochen gearbeitete Haubendeckel mit einem sitzenden Fo-Hund. Ungemarkt.

Patinierung und Lackierung teils berieben. Eine Verschraubung des Knaufs gelöst. Bodenplatte des Korpus' mit drei Löchern. Ball des Fo-Hunds eventuell fehlend.

H. 39,5 cm. 180 €
KatNr. 1045 Utagawa Kunisada II., Drei Schauspielerdarstellungen. 1852.
KatNr. 1045 Utagawa Kunisada II., Drei Schauspielerdarstellungen. 1852.
KatNr. 1045 Utagawa Kunisada II., Drei Schauspielerdarstellungen. 1852.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

1045   Utagawa Kunisada II., Drei Schauspielerdarstellungen. 1852.

 Utagawa Kunisada II. 1823 ? – 1880 Edo (Tokio)

a) Utagawa Kunisada II., Schauspieler Iwai Kumesaburô III als Shirabyôshi-Tänzer Inuzaka Keno Tanutoshi. Aus der Serie "Hakkenden inu no sôshi no uchi" – Die Geschichte der Helden der acht Hunde. 11. Monat. 1852.
Signiert in japanischen Schriftzeichen "Kunisada ga" Mi.re. sowie mit dem Datumssiegel in der ovalen Kartusche, dem Siegel der Zensoren "Fuku" und "Muramatsu" und des Holzschneiders "Yokokawa Takejirô." Verlegt bei Tsutaya Kichizô. Runde Titelkartusche o.li. sowie mit Bezeichnung des Schauspielers o.re. Mit feiner, stoffimitierender Prägung im Papier im Bereich des Kragens und des Saums.

b) Utagawa Kunisada II., Schauspieler Ichikawa Danjûrô VIII als Satomi Yoshinari. Aus der Serie "Hakkenden inu no sôshi no uchi" – Die Geschichte der Helden der acht Hunde. 12. Monat 1852.
Farbholzschnitt auf Japan. Signiert in japanischen Schriftzeichen "Kunisada ga" re.Mi. sowie mit dem Datumssiegel in der ovalen Kartusche, dem Siegel der Zensoren "Fuku" und "Muramatsu" und des Holzschneiders "Sugawa Sennosuke". Verlegt bei Tsutaya Kichizô. Runde Titelkartusche o.re. sowie mit Bezeichnung des Schauspielers in roter Kartusche o.re. Mit feiner, stoffimitierender Prägung im Papier im Bereich des Kragens.

c) Utagawa Kunisada II., Die Schauspielerin Iwai Hanshirô VII als Shakuhachi Nyobo Hitoyo. Aus der Serie "Hakkenden inu no sôshi no uchi" – Die Geschichte der Helden der acht Hunde. 1823– 1852.
Farbholzschnitt auf Japan aus der Edo-Periode. Signiert in japanischen Schriftzeichen "Kunisada ga", in Toschidama Kartusche re. mittig sowie mit dem Datumssiegel in der ovalen Kartusche Runde Titelkartusche o.li. sowie mit Bezeichnung der Schauspielerin in gelber Kartusche o.li., dem Siegel der Zensoren "Hama" und "Magome" und des Holzschneiders "Hori Take".

Jeweils mit horizontalem Mittelfalz, etwas gedünnt und leicht angeschmutzt. "Ichikawa Danjûrô VIII" Papier am o. Rand geringfügig wellig. Rote Farbbereiche etwas verblasst. "Iwai Kumesaburô III " verso mit Papierstreifen hinterlegt und recto partiell retuschiert. Bräunung des Papiers entlang des Mittelfalzes. Unscheinbares Löchlein u.li. sowie brauner Fleck am li. Rand Mi. Titelkartusche o.li. angeschnitten Format in der Breite um ca. 1 cm, in der Höhe um ca. 2 cm verkleinert. Unscheinbare glänzende Druckstellen am o.re. Rand.

Verschiedene Maße, Bl. ca. 34,2 x 24 cm. 150 €
KatNr. 1047 Matsumura Goshun (nach), Angler, Fischer und Wanderer. 1893.
KatNr. 1047 Matsumura Goshun (nach), Angler, Fischer und Wanderer. 1893.
KatNr. 1047 Matsumura Goshun (nach), Angler, Fischer und Wanderer. 1893.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

1047   Matsumura Goshun (nach), Angler, Fischer und Wanderer. 1893.

 Matsumura Goshun 1752 ? – 1811 ?
Fukui Kinjiro  19. Jh
Aoki Kosaburo  19. Jh

Holzschnitte auf Japan. Nummeriert "3", "4" und "5". Aus einem Bilderalbum, das im Jahre Meiji 26 (1893) in Osaka veröffentlicht wurde. Zwei Arbeiten in Passepartout.

Drucke nach Rollbildern von Matsumura Goshuns des Verfassers (Kompilator) Fukui Kinjiro herausgegeben von Aoki Kosaburo. Fukui und Aoki haben in den 1890er Jahren mehrere Alben mit Reproduktionen von Bildern bekannter Künstler herausgegeben. Dazu gehören Ogata Korin, Imao Keinen, Matsumura Gôshun u.a.

Blätter gegilbt und knick- und fingerspurig. In Blei oberhalb der Darstellung bezeichnet. Teils verso mit gelblichen Flecken. Verso an den o. Ecken teils mit Kleberesten einer älteren Montierung.

Stk. 45 x 17 cm, Bl. 52 x 20,5 cm, Psp. 56 x 25 cm. 300 €
KatNr. 1052 Guan (Weingefäß). Cizhou Ofen, China. Späte Yuan-Dynastie – frühe Ming- Dynastie. Um 1380.
KatNr. 1052 Guan (Weingefäß). Cizhou Ofen, China. Späte Yuan-Dynastie – frühe Ming- Dynastie. Um 1380.
KatNr. 1052 Guan (Weingefäß). Cizhou Ofen, China. Späte Yuan-Dynastie – frühe Ming- Dynastie. Um 1380.
KatNr. 1052 Guan (Weingefäß). Cizhou Ofen, China. Späte Yuan-Dynastie – frühe Ming- Dynastie. Um 1380.
KatNr. 1052 Guan (Weingefäß). Cizhou Ofen, China. Späte Yuan-Dynastie – frühe Ming- Dynastie. Um 1380.
KatNr. 1052 Guan (Weingefäß). Cizhou Ofen, China. Späte Yuan-Dynastie – frühe Ming- Dynastie. Um 1380.
KatNr. 1052 Guan (Weingefäß). Cizhou Ofen, China. Späte Yuan-Dynastie – frühe Ming- Dynastie. Um 1380.
KatNr. 1052 Guan (Weingefäß). Cizhou Ofen, China. Späte Yuan-Dynastie – frühe Ming- Dynastie. Um 1380.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

1052   Guan (Weingefäß). Cizhou Ofen, China. Späte Yuan-Dynastie – frühe Ming- Dynastie. Um 1380.

Keramik, heller Scherben, cremefarben engobiert, farblos glasiert und in Eisenoxidbraun staffiert, die Innenwandung vollständig dunkelbraun engobiert. Balusterförmiger Korpus mit eingezogener Schulter und kurzem, weiten Mündungsrand. Auf der Wandung flächig ein Phönixdekor vor stilisierten ruyi-Wolken mit Binnenritzung sowie von Bergkonturen umgeben. Unterhalb ein Band mit gemalten, rudimentären Blattmotiven zwischen Doppelringen. Unterseits mit der (späteren?) Bezifferung "133" und einem Symbol (Auge?) in Pinsel.

Provenienz: Sächsische Privatsammlung, seit 1952 gesichert nachweisbar; Eingang in die Sammlung wohl in den 1920er Jahren.

Der Report der Thermoluminiszenz Analyse No. 01R310120 des Labors Kotalla vom 04.02.2020 liegt vor (640 Jahre + / – 18%).

Während der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts trugen neben Museen mit qualitätvollen Beständen früher chinesischer Keramik vor allem Sammler dazu bei, das Bewusstsein für die Variationsbreite chinesischer Kunst und Kultur in Europa zu steigern. Besonders in den 1920er Jahren fanden in ganz Europa große Ausstellungen statt (Vgl. Meurer 2017, S.30) und entfachten ein großes Interesse an frühen Kunstobjekten aus China, deren Meisterhaftigkeit in Form und Ausführung ihresgleichen suchte.
Cizhou-Ware wurde seit der Song-Dynastie bis in die Ming-Dynastie produziert. Das hohe Vorkommen von Kohle und Ton in Nordchina begünstigte die Entstehung von Brennöfen und garantierte Ressourcen für lange Zeit. Erzeugnisse aus der Provinz Hebei zeichnen sich durch einen beinahe folkloristischen Charakter aus. Der Scherben wurde cremefarben engobiert, farblos glasiert und häufig mit vielfältigen Dekoren in Eisenoxidbraun, teils geritzt, dekoriert. Genutzt wurden Keramiken aus Cizhou-Öfen im häuslichen Umfeld in Küche und Haushalt. Des Weiteren spielte der Weinanbau und -handel in dieser Region eine bedeutende Rolle und der Bedarf an Weingefäßen war hoch, nicht zuletzt durch verbriefte Bestellungen des kaiserlichen Hofs der Ming-Dynastie. Da die Erzeugnisse der Cizhou-Öfen hauptsächlich als Gebrauchsgegenstand genutzt wurden und nur sehr wenige Objekte im außerasiatischen Raum gefunden wurden, kann davon ausgegangen werden, dass diese Keramiken nicht für den Export hergestellt wurden. Cizhou-Ware weist während des gesamten Produktionszeitraums eine Kontinuität auf, was zeigt, dass die Betreiber der Brennöfen weitestgehend selbstständig arbeiten konnten und keinem wesentlichen Reglement von offizieller Seite unterworfen waren. (Vgl. Mino 1980, S. 10, 13)

Lit.:
Yutaka Mino: Freedom of Clay and Brush Through Seven Centuries in Northern China: Tz'u-chou Type Wares 960 – 1600 A.D, Indianapolis Museum of Art, Indianapolis, 1980, S. 10, 13 sowie S. 206 mit Abb. 254.

Thormann, O. / Gaetti, S.: Frühchinesische Keramik – Bestandskatalog Sammlung Heribert Meurer, GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig. Leipzig, 2017, S. 30.

Die cremefarbene Glasur mit den charakteristischen Luftbläschen (partiell geöffnet), Schuppenbildungen, Einkerbungen und kleinen Brandrissen aus dem Herstellungsprozess, die Innenwandung adequat. Insgesamt mit oberflächlichen Alters- und Nutzungsspuren. Im Mündungsbereich mit zwei Haarrissen (ca. 4,5 cm und 8,5 cm). Im Bereich der Bergkonturen mit einem waagerecht verlaufenden Glasurriss (ca. 6,5 cm), ein weiterer im unteren unbemalten Bereich (ca. 7,5 cm). Glasur am Korpus und Stand mit vereinzelten Bereibungen und Verlusten sowie zwei größeren Luftblasen (ohne Glasur) im Bereich einer ruyi-Wolke und eines Bandes. Standring unterseits mit einer Einkerbung mit Materialverlust, dort ein Glasurriss nahezu waagerecht in die Wandung einlaufend (ca. 2,5 cm).

H. 34,5 cm, D. ca. 35 cm. 15.000-25.000 €
KatNr. 1064 Zwei kleine Mukhalingam. Indien. Wohl Ende 19. Jahrhundert/Anfang 20. Jh.
KatNr. 1064 Zwei kleine Mukhalingam. Indien. Wohl Ende 19. Jahrhundert/Anfang 20. Jh.
KatNr. 1064 Zwei kleine Mukhalingam. Indien. Wohl Ende 19. Jahrhundert/Anfang 20. Jh.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

1064   Zwei kleine Mukhalingam. Indien. Wohl Ende 19. Jahrhundert/Anfang 20. Jh.

Eisengüsse, hohl und mit einer goldfarbenen bis bräunlichen Lackierung. Zwei Kopfformen, Shiva darstellend.

Eine Stirnhälfte sowie eine li. Gesichtshälfte mit Korrosionsspuren.

H. jeweils 9,5 cm. 180 €
KatNr. 1067 Kamelglocke. Persien. Wohl Mitte 19. Jh.
KatNr. 1067 Kamelglocke. Persien. Wohl Mitte 19. Jh.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

1067   Kamelglocke. Persien. Wohl Mitte 19. Jh.

Bronze, patiniert. Glockenform über rundem Grundriss mit Aufhängung.

Schlegel fehlt. Innenwandung und Aufhängung korrodiert, eventuell restauriert.

H. 14,5 cm. 100 €
KatNr. 1068 Kamelglocke. Persien. Wohl Mitte 19. Jh.
KatNr. 1068 Kamelglocke. Persien. Wohl Mitte 19. Jh.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

1068   Kamelglocke. Persien. Wohl Mitte 19. Jh.

Bronze, patiniert. Konische Form über ovalem Grundriss mit Aufhängung. Wandung mit graviertem Stern- und Liniendekor.

Schlegel fehlt. Innen korrodiert.

H. 23,8 cm. 100 €
KatNr. 1069 Kamelglocke. Persien. Wohl Mitte 19. Jh.
KatNr. 1069 Kamelglocke. Persien. Wohl Mitte 19. Jh.

63. Kunstauktion |  28. März 2020

1069   Kamelglocke. Persien. Wohl Mitte 19. Jh.

Bronze, patiniert. Konische Form über ovalem Grundriss mit Aufhängung.

Schlegel fehlt. Innenwandung und Aufhängung korrodiert, Form etwas unregelmäßig.

H. 20 cm. 100 €
KatNr. 1001 Ochiai Yoshiiku, Fünf Kabuki-Schauspieler (Triptychon). 1870.

62. Kunstauktion |  07. Dezember 2019

1001   Ochiai Yoshiiku, Fünf Kabuki-Schauspieler (Triptychon). 1870.

 Ochiai Yoshiiku 

Farbholzschnitte auf Japan. Jedes Blatt mit Kartuschen zur Bezeichnung der Schauspieler versehen sowie mit der Künstler-Signatur und den Zensor-Siegeln versehen. Jeweils an den Ecken im Passepartout nebeneinander montiert und hinter Glas in einer schmalen, schwarzen Leiste gerahmt.
Mit der Darstellung der Schauspieler Nakamura Shigan, Iwai Shijaku, Bando Mitsugoro, Onoé Kikugoro.

Alle drei Einzelblätter eng beschnitten. An den Ecken minimal knickspurig und mit leichten Quetschfalten. Technikbedingt wellig.

Bl. je ca. 36 x 24,1 cm. 150 €
KatNr. 1002 Utagawa Kunisada I., Die Handwerkerin (Kô), aus der Serie

62. Kunstauktion |  07. Dezember 2019

1002   Utagawa Kunisada I., Die Handwerkerin (Kô), aus der Serie "Fleiß des Volkes im Zeitalter des Segens" (Jiseidai tami no nigiwai). 1843 -1847.

 Utagawa Kunisada I. 1786 Edo (heute Tokio) – 1865 ebenda

Farbholzschnitt auf Japan aus der Edo-Periode. Im Stock signiert "Kôchôrô Kunisada ga" u.re. Verlegt bei Yamaguchiya Tôbei (Kinkôdô). Mit dem Zensor-Siegel "Yoshimura" u.re. Holzschneider nicht vermerkt. Wohl linkes Blatt eines Diptychons.

Ränder geschnitten(4 x 1,5 cm). Ingesamt knickspurig und schmutzig. Anobienfraß-Löchlein am li. Rand. Siegel u.re. schwach erkennbar (berieben).

Bl. 34 x 24,5 cm. 100 €
KatNr. 1014 Vase mit Imari–Dekor. China. Wohl späte Qing-Dynastie, wohl um 1900.
KatNr. 1014 Vase mit Imari–Dekor. China. Wohl späte Qing-Dynastie, wohl um 1900.

62. Kunstauktion |  07. Dezember 2019

1014   Vase mit Imari–Dekor. China. Wohl späte Qing-Dynastie, wohl um 1900.

Porzellan, glasiert und in Unterglasurblau sowie Eisenrot staffiert, partiell goldgehöht. Schlanke Balusterform mit kurzer, bikonkaver Mündung, die Innenwandung mit feiner Rillung. Auf der Wandung ein reiches, florales Imari-Dekor, der Wandungsansatz mit einem stilisierten Blattstab. Die glasierte Unterseite ungemarkt.

Standring mit kleinem Absatz. Goldfarbene Staffierung berieben. Wandung mit Kratzspuren.

H. 23 cm. 100 €
KatNr. 1158 Gosôtei Hirosada, Schauspieler mit zwei Korngarben. 1852.

61. Kunstauktion |  21. September 2019

1158   Gosôtei Hirosada, Schauspieler mit zwei Korngarben. 1852.

 Gosôtei Hirosada um 1819 Japan – 1863 Japan

Farbholzschnitt auf Japan. Vollflächig auf Papier kaschiert. Mit zierendem Prägedruck im Bereich der Haare. Signiert re.Mi. "Hirosada". Rote Titelkartusche o.re. sowie Untertitelkartusche u.re.

Vertikaler Falz am linken Rand. Falz und Einriss mit dunklen Flecken. Ecke u.re. sowie o.re. berieben und knickspurig. Mehrere Quetschfalten.

24,2 x 17,3 cm. 100 €
KatNr. 1170 Toyohara Kunichika, Häusliche Szene mit zwei Frauen. Um 1860/1870.

61. Kunstauktion |  21. September 2019

1170   Toyohara Kunichika, Häusliche Szene mit zwei Frauen. Um 1860/1870.

 Toyohara Kunichika 1835 Edo (heute Tokio) – 1900 Tokio

Farbholzschnitt auf Japan. Signiert "Kunichika ga" u.li. in der Toshimada-Kartusche. Mit dem Zensorsiegel "Aratame" und dem Verlegersiegel "Kiya Sôjirô" u.re.

Materialverlust im Papier an Ecke u.li. Knickspurig sowie vereinzelte Quetschfalten. Braune Klebemittelreste alter Montierung recto durchgedrungen. Löchlein o.re.

Bl. 36,8 x 25 cm. 100 €
KatNr. 1187 Unbekannter Künstler, Sitzende Katze (Diptychon). Wohl Ende 19. Jh.

61. Kunstauktion |  21. September 2019

1187   Unbekannter Künstler, Sitzende Katze (Diptychon). Wohl Ende 19. Jh.

Farbholzschnitt auf festem Japan. Aus zwei Blättern bestehend, diese an den o. Ecken klebemontiert und mit zwei Klebestreifen recto auf Untersatzpapier montiert. Signiert in der Darstellung u.re.

Papier gegilbt und mit bräunlichen Flecken. Vereinzelte kleine Knickspuren und Quetschfalten. Geringfügige Randläsionen.

Stk. 19,7 x 26,6 cm, Bl. 23,5 x 27,3 cm. 80 €
KatNr. 1179 Zwei Landschaftsdarstellungen. Wohl Anfang 20. Jh.
KatNr. 1179 Zwei Landschaftsdarstellungen. Wohl Anfang 20. Jh.

60. Kunstauktion |  15. Juni 2019

1179   Zwei Landschaftsdarstellungen. Wohl Anfang 20. Jh.

Federzeichnung in Tusche und Deckfarben auf feinem, textilen Bildträger (wohl Seide). Jeweils vollflächig auf ein festes Japan und auf umlaufende schwarze, ca. 2,5 cm breite Textilstreifen (Seide?) kaschiert. O.li., bzw. o.re. mit rotem Signatur-Siegel versehen sowie mit weiterer Bezeichnung.

Randläsionen und Blätter mit Quetschfalten. Eine Arbeit mit drei bräunlichen Farbflecken und linke Bildhälfte stärker gebräunt. Eine Arbeit mit Riss o.re. sowie Einrissen an den Rändern.

Darst. ca. 22,8 x 17,4 cm, Bl. 27,4 x 22 cm. 120 €
KatNr. 1385 Suzuki Harunobu

59. Kunstauktion |  23. März 2019

1385   Suzuki Harunobu "Zwei Mädchen unter einem Regenschirm an einem Fluss". 18. Jh.

 Suzuki Harunobu um 1724 Edo (heute Tokio) – 1770 ebenda

Farbholzschnitt auf kräftigem Japan. Signiert in japanischen Schriftzeichen "Harunobu ga" am Rand re.Mi. Mit zierendem Prägedruck. Nachschnitt wohl spätes 19./20. Jh.

Unscheinbare Quetschfalte aus dem Druckprozess am li. Rand Mi. Kleine Druckfarbflecken an Ecke u.re. Papier mit vereinzelten, kleinen, gelblichen Flecken. Blatt am unteren und rechten Rand geschnitten. Verso geringfügige Papierreste alter Montierung.

Darst. 26,3 x 20,8 cm, Bl. 29,3 x 22,2 cm. 80 €
KatNr. 1234 Japanischer Künstler, Ansicht der Nikko Pagode (Japan). Wohl um 1860/1870.

57. Kunstauktion |  22. September 2018

1234   Japanischer Künstler, Ansicht der Nikko Pagode (Japan). Wohl um 1860/1870.

Lackfarbe, Öl und Flachrelief auf Holz, aus drei Holztafeln bestehend und verso durch zwei Einschubleisten verstärkt. In japanischen Schriftzeichen bezeichnet und wohl mit Künstlersignum u.re. versehen. Verso o.Mi. auf einem Papieretikett in Feder betitelt.

Die japanische Stadt Nikko befindet sich ca. 150 km nördlich von Tokio. Die dort befindlichen buddhistischen Tempelanlagen sind UNESCO Weltkulturerbe. Die dargestellte fünfstöckige Pagode ist eines von mehreren Gebäuden des Toshogu-Schreins.

Spannungsrisse am li. Bildrand im Bereich der Holztafel-Verbindungen, mit Malschicht-Fehlstelle und Lockerung u.li. Mehrere Bestoßungen und Abrieb an den Bildkanten. Oberfläche im Bildhintergrund etwas fleckig, unscheinbare Kratzer sowie o.re. Lack partiell berieben. Fehlende Teile in reliefierter, zierender Rahmung.

47,8 x 60,7 cm. 180 €
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