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Hermann Teuber

1894 Dresden – 1985 München

1919–22 Studium an der Kunstgewerbeschule Dresden bei Georg Erler und 1922–26 an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst in Berlin-Charlottenburg bei Hans Meid und Karl Hofer. Nach dem Studium erhielt Teuber, der ab 1926 freischaffend tätig war, zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Medaille des Preußischen Kulturministeriums oder der Albrecht-Dürer-Preis Nürnbergs. Es folgte ein halbjähriger Aufenthalt in Frankreich. Mitglied in Deutschen Künstlerbund und zwischen 1935 und 1945 in der Berliner Ateliergemeinschaft Klosterstraße. In der Zeit des Nationalsozialismus war Teuber Mitglied der Reichskammer der bildenden Künste. Er war an über vierzig Ausstellungen beteiligt. Gleichwohl wurden Teubers Bilder im Rahmen der Aktion "Entartete Kunst" beschlagnahmt. Durch die Zerstörung seines Berliner Ateliers 1945 ging fast sein gesamtes Werk verloren. Nach dem Krieg war Teuber von 1950 bis 1960 Professor für Grafik an der HfBK Berlin. Ab 1961 lebte er in Bayern, wo er wieder ein Atelier unterhielt und an Ausstellungen teilnahm.

83. Kunstauktion | 08. November 2025

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109   Hermann Teuber "Näherin". 1931.

Hermann Teuber 1894 Dresden – 1985 München

Öl auf Leinwand. Monogrammiert und datiert "HT 1931" u.re. Verso auf der o. Keilrahmenleiste wohl signiert "Teuber" und betitelt. In einem schwarzen, profilierten Rahmen.

Die Umschlagkante des Bildträgers mit getackerter Gewebebandverstärkung. Malschicht mit Alterskrakelee und Sprüngen, o.re. mit kleinen Bereibungen. Firnis unregelmäßig, teils gegilbt, mit vereinzelten Fleckchen auf der Oberfläche. Bildträger verso deutlich fleckig. Rahmen mit vereinzelten Fehlstellen der Fassung.

90 x 120 cm, Ra. 108 x 138 cm.

Schätzpreis
1.500 €


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