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Ernst Ludwig Kirchner

1880 Aschaffenburg – 1938 Frauenkirche-Wildboden

Maler und Grafiker. Kindheit und Jugend in Chemnitz. 1901–05 Architekturstudium in Dresden. 1905 Gründungsmitglied der Dresdner Künstlergemeinschaft "Brücke" mit Erich Heckel, Fritz Bleyl und Karl Schmidt-Rottluff. Als Expressionist besonders an der Landschaft und am Akt interessiert. Integration außereuropäischer Formensprache. 1908 erster längerer Aufenthalt auf Fehrmarn. 1909–11 Liebesbeziehung mit seinem Modell Doris Große. 1911 Umzug nach Berlin aufgrund mangelnden Erfolgs und Teilnahme an Ausstellungen der Neuen Secession. 1911 außerdem erfolglose Gründung der Malschule "MIUM-Institut" zusammen mit Max Pechstein. Ab 1912 Liebesbeziehung mit Erna Schilling. 1913 Auflösung der "Brücke". 1912–14 Übersiedelung nach Fehrmarn. 1915 Rekrut im Ersten Weltrkrieg, wird medikamentenabhängig. 1917–21 Umzug nach Davos, schlechter Gesundheitszustand. Ab Mitte der 1920er Jahre zunehmender Erfolg bei Sammlern, aber auch stärkere Abstraktion. Ab 1937 Schmähung im Rahmen der Aktion "Entartete Kunst". 1938 vermutlich Suizid.

83. Kunstauktion | 08. November 2025

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350   Erich Heckel "Katalog der Ausstelung 'Erich Heckel' in der Kunsthütte Chemnitz". 1931.

Erich Heckel 1883 Döbeln – 1970 Radolfzell
Ernst Ludwig Kirchner 1880 Aschaffenburg – 1938 Frauenkirche-Wildboden
Kunsthütte Chemnitz 1860 Chemnitz – 1947 ebenda
Otto Mueller 1874 Liebau – 1930 Breslau
Hermann Max Pechstein 1881 Zwickau – 1955 Berlin

Mit dem vom Künstler gestalteten Faltumschlag (Farbholzschnitt, 1930) und dem Vorsatzblatt (Holzschnitt, 1930). Unsigniert. Der Mittelteil des Faltumschlags im Stock bezeichnet "18. März / 30. April / Bilder aus den / Jahren 1906–1930" sowie "Kunsthütte Chemnitz / Erich Heckel". Gedruckt in der Buchdruckerei Adam, Chemnitz.
Faltumschlag: WVZ Dube H 346; WVZ Ebner/Gabelmann/Geissler 828 H.
Vorsatzblatt: WVZ Dube H 347; WVZ Ebner/Gabelmann/Geissler 829 H.

Die rechte Seite des
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Faltumschlag Stk. 16,9 x 91,7 cm, Bl. 21,2 x 94,5 cm. Vorsatzblatt Stk. 17,1 x 28,1 cm. Heft 21,3 x 16,3 cm.

Schätzpreis
850 €

Zzgl. Folgerechtsabgabe 2.5 % *

78. Kunstauktion | 02. März 2024

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292   Ernst Ludwig Kirchner "Chansonette (Frau im schulterfreien Kleid)". 1911.

Ernst Ludwig Kirchner 1880 Aschaffenburg – 1938 Frauenkirche-Wildboden
Lise Gujer 1893 Zürich – 1967 Sertig (Gem. Davos)

Bleistiftzeichnung auf Velin, aus einem Skizzenbuch. Unsigniert. Verso am u. Blattrand mit dem Stempel der Galerie Nierendorf (Nr. E 70–916/181) und der Unterschrift von Florian Karsch in Blei, von Florian Karsch in Blei betitelt und datiert.
Nicht im WVZ Presler.

Provenienz: Dresdner Besitz, vormals Sammlung Lise Gujer, Schweiz.

Frühes Skizzenbuchblatt, wohl noch aus der Dresdner Zeit Kirchners vor seinem Umzug nach Berlin im Oktober 1911. Kirchner nimmt hier die spontane,
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20,2 x 16,2 cm.

Schätzpreis
2.800 €


* Artikel von Künstlern, für die durch die VG Bildkunst eine Folgerechtsabgabe erhoben wird, sind durch den Zusatz "zzgl. Folgerechts-Anteil 2,5%" gekennzeichnet.
(Versteigerungsbedingungen Punkt 7.4.)

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